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Titel :
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DEU-Paderborn - Deutschland Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude, Lagerhallen und Industriegebäude, Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen Neubau von Abstellanlagen für E-Busse auf dem Betriebshof der PaderSprinter GmbH
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026091101103352781 / 628261-2026
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Veröffentlicht :
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11.09.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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12.10.2026
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Angebotsabgabe bis :
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12.10.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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45000000 - Bauarbeiten
45200000 - Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
45213000 - Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude, Lagerhallen und Industriegebäude, Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen
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DEU-Paderborn: Deutschland Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude,
Lagerhallen und Industriegebäude, Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen
Neubau von Abstellanlagen für E-Busse auf dem Betriebshof der
PaderSprinter GmbH
2026/S 176/2026 628261
Deutschland Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude, Lagerhallen und Industriegebäude,
Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen Neubau von Abstellanlagen für E-Busse auf
dem Betriebshof der PaderSprinter GmbH
OJ S 176/2026 11/09/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Bauleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: PaderSprinter GmbH
E-Mail: Markus.Janewers@padersprinter.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrolliertes
öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des Auftraggebers: Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder
Busdienste
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Neubau von Abstellanlagen für E-Busse auf dem Betriebshof der PaderSprinter GmbH
Beschreibung: Der Auftraggeber stellt derzeit seine Busflotte auf umweltfreundliche
Elektrobusse um. Für den Betrieb der Elektrobusse müssen die notwendigen
Rahmenbedingungen geschaffen werden. Gegenstand der Ausschreibung ist die Errichtung
einer Abstellanlage für Elektrobusse auf dem Betriebshof des Auftraggebers. Der genaue
Leistungsumfang ergibt sich aus dem Leistungsverzeichnis des jeweiligen Loses. Der
Betriebshofstandort befindet sich in der Barkhauser Straße 6, 33106 Paderborn.
Kennung des Verfahrens: d1f62253-ea07-4082-9255-8232aae24013
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45213000 Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude, Lagerhallen und
Industriegebäude, Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten, 45200000 Komplett- oder
Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Der Nachweis über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 GWB erfolgt durch eine Erklärung des Bieters,
dass zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe 1. keine Person, deren Verhalten ihm als für die
Leitung des Unternehmens verantwortlich Handelnder nach §123 Abs. 3 GWB zuzurechnen
ist, wegen einer Straftat nach den in § 123 Abs. 1 GWB genannten strafrechtlichen
Vorschriften oder vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten in den letzten fünf Jahren vor
Angebotsabgabe rechtskräftig verurteilt worden ist und dass gegen ihn in diesem Zeitraum
auch keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten wegen einer
derartigen Straftat festgesetzt worden ist; 2. der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung stets ordnungsgemäß
nachgekommen ist und Gegenteiliges in den letzten fünf Jahren vor Angebotsabgabe weder
durch eine rechtskräftige Gerichts noch durch eine bestandskräftige Verwaltungsentscheidung
festgestellt wurde; 3. der Bieter bei der Ausführung öffentlicher Aufträge die geltenden umwelt-
, sozial- oder arbeitsrechtlichen Verpflichtungen beachtet und in den letzten drei Jahren vor
Angebotsabgabe keinerlei diesbezüglichen Verstöße begangen hat; 4. der Bieter nicht
zahlungsunfähig ist und über das Vermögen des Bieters weder ein Insolvenzverfahren noch
ein vergleichbares gesetzliches Verfahren beantragt oder eröffnet wurde oder die Eröffnung
eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist sowie dass derartige
Umstände auch in den letzten drei Jahren vor Angebotsabgabe nicht vorgelegen haben; 5. der
Bieter sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat
sowie dass derartige Umstände auch in den letzten drei Jahren vor Angebotsabgabe nicht
vorgelegen haben; 6. weder der Bieter noch eine Person, deren Verhalten ihm als für die
Leitung des Unternehmens verantwortlich Handelnder nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen
ist, im Rahmen der beruflichen Tätigkeit in den letzten drei Jahren vor Angebotsabgabe eine
schwere und die Integrität des Bieters infrage stellende Verfehlung begangen hat; 7. der Bieter
in den letzten drei Jahren vor Angebotsabgabe keine Vereinbarungen mit anderen
Unternehmen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine
Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,
8. dass nach Kenntnis des Bieters kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des
Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den
öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens
beeinträchtigen könnte, 9. dass der Bieter in den letzten drei Jahren vor Angebotsabgabe bei
der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags keine
wesentlichen Anforderungen erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und/oder dass
dies nicht zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren
Rechtsfolge geführt hat; 10. der Bieter nicht wegen eines Verstoßes nach § 21
Mindestlohngesetz (MiLoG) oder § 23 Arbeitnehmer Entsendegesetz (AEntG) mit einer
Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt worden ist; 11. weder der
Bieter noch eine Person, deren Verhalten ihm als für die Leitung des Unternehmens
verantwortlich Handelnder nach § 123 Abs. 3 GWB oder als nach Satzung oder Gesetz
Vertretungsberechtigter zuzurechnen ist, in den letzten fünf Jahren vor Angebotsabgabe nach
§ 404 Abs. 2 Nr. 3 Drittes Buch Sozialgesetzbuch mit einer Geldbuße von wenigstens
zweitausendfünfhundert Euro belegt oder nach den §§ 10, 10a oder 11 des
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder
einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen rechtskräftig verurteilt worden ist. 12. der Bieter
keinen der in § 1 Abs. 2 Sätze 1 bis 3 PBZugV aufgezählten Verstöße begangen hat; 13. der
Bieter über wirtschaftliche Mittel in einem solchen Umfang verfügt, dass diese zur Erfüllung
seiner laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen
Auftrag ausreichen werden und dass der Bieter dies im Falle einer eventuell in der Phase der
Prüfung und Wertung der Angebote erfolgenden entsprechenden Anforderung des
Auftraggebers durch Einreichung entsprechender Unterlagen im Sinne der Absätze 4 und 5
des § 45 VgV unverzüglich nachweisen kann; 14. der Bieter in den letzten drei Jahren vor
Angebotsabgabe nicht wegen eines rechtskräftig festgestellten Verstoßes nach § 24 Abs. 1
LkSG mit einer Geldbuße nach Maßgabe von § 22 Absatz 2 LkSG belegt worden ist. Der
Bieter hat zudem eine Eigenerklärung in Hinblick auf Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung
(EU) Nr. 833/2014 in der zum Zeitpunkt des Endes der Angebotsfrist geltenden Fassung über
restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine
destabilisieren abzugeben. Bei Angeboten von Bietergemeinschaften müssen die genannten
Eigenerklärungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abgegeben werden. Bieter oder
Mitglieder einer Bietergemeinschaft, bei denen Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 GWB
vorliegen, haben außerdem eine Erklärung darüber abzugeben, ob und wenn ja, welche
Maßnahmen zur Selbstreinigung nach § 125 GWB der jeweilige Bieter bzw. das jeweilige
Mitglied der Bietergemeinschaft ergriffen hat.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Tief- und Rohbauarbeiten
Beschreibung: Die Firma PaderSprinter GmbH plant in Paderborn den Neubau von vier
offenen Abstellhallen für Elektrobusse. Die einzelnen Hallen werden durch Brandwände
getrennt und verfügen über ein Flachdach mit permanent offenen Rauchabzugshauben. Die
Konstruktion ist aus Stahlbetonfertigteilen und Stahlbauteilen geplant. Gegenstand von Los 1
sind Tief- und Rohbauarbeiten. Der genaue Umfang ergibt sich aus der
Leistungsbeschreibung.
Interne Kennung: Los 1 - Tief- und Rohbauarbeiten
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45213000 Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude, Lagerhallen und
Industriegebäude, Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten, 45200000 Komplett- oder
Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch
geeignet für:selbst#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Der
Bieter weist im Durchschnitt über die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre einen
Netto-Jahresumsatz i. H. v. mindestens 2,5 Mio. Euro, bezogen auf vergleichbaren
Leistungen, nach. Der Nachweis erfolgt durch eine Eigenerklärung des Bieters im Rahmen
des mit dem Angebot einzureichenden Vordrucks 5. Als vergleichbare Leistungen in Los 1
gelten Umsätze aus Tiefbau-, Erd-, Gründungs-, Entwässerungs-, Stahlbeton- und
Rohbauarbeiten. Eine Beschränkung auf bestimmte Gebäudearten ist nicht vorgesehen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter erklärt, dass über eine
Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 5.000.000 Euro für
Personenschäden und 5.000.000 Euro für sonstige Schäden (je mindestens 2-fach maximiert)
verfügt, oder dass er eine solche unmittelbar nach Zuschlagserteilung abschließen und diese
bis zum Ende der Vertragslaufzeit aufrechterhalten werde. Der Nachweis ist durch die
Eigenerklärung in Vordruck 5 zu erbringen. Verfügt der Bieter bereits über eine Versicherung
über die genannten Deckungssummen, ist zusätzlich ein Versicherungsnachweis beizufügen.
Erklärt der Bieter sich bereit im Auftragsfall eine Versicherung mit den entsprechenden
Deckungssummen abzuschließen, hat er eine Erklärung seiner Versicherung vorzulegen, in
der diese Erklärt zum Abschluss einer entsprechenden Police bereit zu sein.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Der
Bieter gilt als technisch und beruflich leistungsfähig, wenn anzunehmen ist, dass er über die
speziellen Sachkenntnisse und Erfahrungen verfügt, die zur Durchführung der hiesigen
Leistungen erforderlich sind und wenn zudem davon ausgegangen werden kann, dass er die
Geschäfte eines Bauunternehmers unter Beachtung der für ihn geltenden Vorschriften führen
kann und auch die sonstigen für ihn einschlägigen Rechtsvorschriften beachtet. Die Bieter
müssen vor diesem Hintergrund folgende Mindestanforderungen erfüllen: Für Los 1 sind
mindestens drei Referenzprojekte über vergleichbare Tief- und Rohbauarbeiten
nachzuweisen. Jede Referenz muss einen Auftragswert der vom Bieter erbrachten
Referenzleistungen von mindestens 800.000 Euro netto aufweisen und innerhalb der letzten
fünf Jahre, gerechnet ab dem Ende der Angebotsfrist, fertiggestellt und abgenommen worden
sein. Mindestens zwei der drei Referenzprojekte müssen Stahlbetonfertigteilbau umfassen,
insbesondere die Montage von Stahlbetonfertigteilstützen und großformatigen
Stahlbetonfertigteilwänden. Eine Beschränkung der Referenzen auf Hallenbauten oder eine
bestimmte Gebäudenutzung ist nicht erforderlich. Es ist dabei zulässig ein Referenzprojekt
mehrfach zu verwenden, um mehrere der zu referenzierenden Teilleistungen abzudecken. Die
Referenzen sind in Vordruck 4 anzugeben und zusätzlich durch einen kurzen Steckbrief zu
beschreiben, vgl. die dortigen Anforderungen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eignugsleihe: Bieter können sich zum Nachweis ihrer
wirtschaftlichen und finanziellen sowie ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf
die Kapazitäten Dritter berufen, wenn sie nachweisen, dass die für den Auftrag erforderlichen
Mittel dem Bieter während der gesamten Vertragslaufzeit tatsächlich und unwiderruflich zur
Verfügung stehen. Der Nachweis hierüber ist durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten
zu erbringen, aus der hervorgeht, dass dem Bieter tatsächlich die für den Auftrag
erforderlichen Mittel des Dritten zur Verfügung stehen werden (soweit die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit in Rede steht) bzw. dass der Bieter tatsächlich über die
Fachkunde und die Erfahrungen des Dritten verfügen kann (soweit es um die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit geht). Soweit sich ein Bieter im Hinblick auf die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung auf Kapazitäten Dritter
beruft, muss in der Verpflichtungserklärung zudem geregelt sein, dass das Personal des
Dritten, das über die mit den für diesen vorzulegenden Referenzen erlangte Erfahrung verfügt,
bei der hiesigen Leistung eingesetzt wird; der Bieter hat dieses Personal bei der hiesigen
Leistung einzusetzen. Die Verpflichtungserklärung darf von dem Dritten nicht einseitig
aufgelöst/widerrufen werden können. Wenn sich der Bieter zum Nachweis ihrer
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten Dritter berufen, hat sich
der Dritte zudem zu Gunsten des Auftraggebers in einer ebenfalls unwiderruflichen
Verpflichtungserklärung zu einer Haftung für die Auftragsausführung gemeinsam mit dem
Bieter in dem Umfang bereit zu erklären, in dem er dem Bieter die für den Auftrag
erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Hat der Bieter sich zum Beleg seiner wirtschaftlichen
und finanziellen oder seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines
Dritten berufen, überprüft der Auftraggeber im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die
Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter in Anspruch nehmen will, die entsprechenden
Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe für diese Unternehmen vorliegen. Das
eignungsverleihende Unternehmen hat daher die Nachweise und Erklärungen ebenfalls
einzureichen, die für den jeweiligen Nachweis des Eignungskriteriums erforderlich sind, auf
das sich die Eignungsleihe bezieht. Daneben hat das eignungsverleihende Unternehmen
zwingend auch die ausgefüllten Vordrucke 6 und 7 einzureichen. Erfüllt ein Unternehmen das
entsprechende Eignungskriterium nicht oder liegen zwingende oder fakultative
Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123 und 124 GWB für dieses Unternehmen vor, hat der
Bieter dieses Unternehmen innerhalb einer ihm hierfür vom Auftraggeber zu setzenden Frist
zu ersetzen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften sind zur
Abgabe eines Angebots zugelassen, soweit ihr Zusammenschluss keine unzulässige
wettbewerbsbeschränkende Abrede im Sinne des § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB darstellt. Vor
diesem Hintergrund sind im Vordruck 2 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Gründe
des Zusammenschlusses anzugeben. Eine Beteiligung von Unternehmen/Bietern an
mehreren Bietergemeinschaften ist nicht zulässig. Mitglieder von Bietergemeinschaften sind
von der eigenen Angebotsabgabe ausgeschlossen. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft ist als
bevollmächtigter Vertreter für die Durchführung des Vergabeverfahrens sowie den Abschluss
und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Die Erklärung der Bietergemeinschaft hat
im Einzelnen folgende Angaben bzw. Erklärungen zu enthalten: Verzeichnis der Mitglieder
der Bietergemeinschaft unter Angabe jeweils der vollständigen Firmierung, der Anschrift und
der vertretungsberechtigten Personen; Bezeichnung und Bevollmächtigung eines Mitglieds
der Bietergemeinschaft, das diese gegen-über dem AG rechtsverbindlich bei der
Durchführung des Vergabeverfahrens sowie bei Abschluss und Durchführung des Vertrages
vertritt; Erklärung, dass im Auftragsfalle die Mitglieder der Bietergemeinschaft eine
Arbeitsgemeinschaft bilden werden; Erklärung, dass die Mitglieder der Bieter-
/Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem AG gesamt-schuldnerisch haften, und zwar auch über
eine etwaige Auflösung der Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft hinaus. Beschreibung der
vorgesehenen Aufgabenverteilung zwischen den Mitgliedern der Bietergemeinschaft und
Darlegung der Gründe und Motive für den Zusammenschluss. Die Erklärung der
Bietergemeinschaft hat auf Vordruck 2 zu erfolgen. Die Auftraggeberin behält sich vor,
ergänzend einen Nachweis der wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit der Bildung der
Bietergemeinschaft zu verlangen. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat darüber hinaus
Vordruck 6 zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und Vordruck 7 zu den
Russlandsanktionen auszufüllen und einzureichen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag erfolgt auf dasjenige Angebot, das sich in der Angebotswertung
als das wirtschaftlichste Angebot darstellt, d.h. dasjenige Angebot, das unter Berücksichtigung
der festgelegten Wertungs- und Zuschlagskriterien das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für
den Auftraggeber bietet (§ 127 Abs. 1 Satz 2 GWB; § 52 Abs. 2 Satz 1 SektVO). Einziges
Zuschlagskriterium ist der Preis. Den Zuschlag erhält das Angebot mit dem niedrigsten
Wertungspreis je Los. Die Bieter haben die ausfüllbaren Leistungsverzeichnisse mit Ihren
Angebotspreisen zu beziffern und dieses einzureichen. Soweit dort die Angabe von
Einheitspreisen (EP) und Gesamtpreisen (GP) gefordert wird, handelt es sich hierbei um
Rechengrößen und nicht um verbindliche Abnahmemengen. Die Bieter können keinen
Anspruch auf Beauftragung sämtlicher angebotenen Mengen erheben. Der Auftraggeber
behält sich die Erweiterung oder Reduzierung vor.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E58554245
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E58554245
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Die Sicherheitsleistung richtet sich nach dem Vertrag.
Frist für den Eingang der Angebote: 12/10/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 53 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von fehlenden, unvollständigen oder
fehlerhaften Unterlagen richtet sich nach § 51 SektVO.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 12/10/2026 14:01:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Anforderungen an die Leistungserbringung
ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Finanzielle Vereinbarung: Die Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen ergeben sich aus
den Vergabeunterlagen.
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines
Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 160 ff. GWB wird hingewiesen,
namentlich auf die Regelung des § 160 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat: (3) Der
Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Der
Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu
begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 161 GWB). Zum 01.01.2027 wird die
Vergabekammer Nordrhein-Westfalen bei der Bezirksregierung in Münster eingerichtet. Sie ist
dann landesweit für die Nachprüfungen von Vergabeverfahren zuständig. Alle Verfahren, die
am 01.01.2027 bei den bis dahin bestehenden Vergabekammern Westfalen oder Rheinland
anhängig sind, gehen ohne weitere Handlungsnotwendigkeiten auf die Vergabekammer
Nordrhein-Westfalen über.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
PaderSprinter GmbH
5.1. Los: LOT-0002
Titel: Dach- und Fassadenbauarbeiten
Beschreibung: Die Firma PaderSprinter GmbH plant in Paderborn den Neubau von vier
offenen Abstellhallen für Elektrobusse. Die einzelnen Hallen werden durch Brandwände
getrennt und verfügen über ein Flachdach mit permanent offenen Rauchabzugshauben. Die
Konstruktion ist aus Stahlbetonfertigteilen und Stahlbauteilen geplant. Die Bauteile werden als
Sichtbeton erstellt und der Dachrand mit einem Trapezblech eingefasst. Das Flachdach wird
auf einer Trapezblechschalung ausgeführt. Gegenstand von Los 3 sind Dach- und
Fassadenbauarbeiten. Der genaue Umfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung.
Interne Kennung: Los 3 - Dach- und Fassadenbauarbeiten
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45213000 Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude, Lagerhallen und
Industriegebäude, Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten, 45200000 Komplett- oder
Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch
geeignet für:selbst#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Der
Bieter weist im Durchschnitt über die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre einen
Netto-Jahresumsatz i. H. v. mindestens 2,5 Mio. Euro, bezogen auf vergleichbaren
Leistungen, nach. Der Nachweis erfolgt durch eine Eigenerklärung des Bieters im Rahmen
des mit dem Angebot einzureichenden Vordrucks 5. Als vergleichbare Leistungen in Los 3
gelten Umsätze aus Dach- und Fassadenarbeiten, insbesondere aus Flachdacharbeiten und
der Herstellung bzw. Montage von Metallfassaden. Eine Beschränkung auf bestimmte
Gebäudearten ist nicht vorgesehen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter erklärt, dass über eine
Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 5.000.000 Euro für
Personenschäden und 5.000.000 Euro für sonstige Schäden (je mindestens 2-fach maximiert)
verfügt, oder dass er eine solche unmittelbar nach Zuschlagserteilung abschließen und diese
bis zum Ende der Vertragslaufzeit aufrechterhalten werde. Der Nachweis ist durch die
Eigenerklärung in Vordruck 5 zu erbringen. Verfügt der Bieter bereits über eine Versicherung
über die genannten Deckungssummen, ist zusätzlich ein Versicherungsnachweis beizufügen.
Erklärt der Bieter sich bereit im Auftragsfall eine Versicherung mit den entsprechenden
Deckungssummen abzuschließen, hat er eine Erklärung seiner Versicherung vorzulegen, in
der diese Erklärt zum Abschluss einer entsprechenden Police bereit zu sein.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Der
Bieter gilt als technisch und beruflich leistungsfähig, wenn anzunehmen ist, dass er über die
speziellen Sachkenntnisse und Erfahrungen verfügt, die zur Durchführung der hiesigen
Leistungen erforderlich sind und wenn zudem davon ausgegangen werden kann, dass er die
Geschäfte eines Bauunternehmers unter Beachtung der für ihn geltenden Vorschriften führen
kann und auch die sonstigen für ihn einschlägigen Rechtsvorschriften beachtet. Die Bieter
müssen vor diesem Hintergrund folgende Mindestanforderungen erfüllen: Für Los 3 sind
mindestens drei Referenzprojekte über vergleichbare Dach- und Fassadenarbeiten
nachzuweisen. Jede Referenz muss einen Auftragswert der vom Bieter erbrachten
Referenzleistungen von mindestens 700.000 Euro netto aufweisen und innerhalb der letzten
fünf Jahre, gerechnet ab dem Ende der Angebotsfrist, fertiggestellt und abgenommen worden
sein. Mindestens zwei Referenzprojekte müssen Flachdachkonstruktionen auf Trapezblech
umfassen. Mindestens eine Referenz muss Fassadenflächen aus Trapezblech oder
vergleichbaren Metallprofilbekleidungen beinhalten. Die Referenzleistungen müssen die
Montage bzw. Ausführung umfassen. Reine Lieferleistungen sind nicht ausreichend. Die
Anforderungen an Dach und Fassade müssen nicht zwingend innerhalb desselben
Referenzprojektes erfüllt werden. Es ist dabei zulässig ein Referenzprojekt mehrfach zu
verwenden, um mehrere der zu referenzierenden Teilleistungen abzudecken. Die Referenzen
sind in Vordruck 4 anzugeben und zusätzlich durch einen kurzen Steckbrief zu beschreiben,
vgl. die dortigen Anforderungen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eignugsleihe: Bieter können sich zum Nachweis ihrer
wirtschaftlichen und finanziellen sowie ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf
die Kapazitäten Dritter berufen, wenn sie nachweisen, dass die für den Auftrag erforderlichen
Mittel dem Bieter während der gesamten Vertragslaufzeit tatsächlich und unwiderruflich zur
Verfügung stehen. Der Nachweis hierüber ist durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten
zu erbringen, aus der hervorgeht, dass dem Bieter tatsächlich die für den Auftrag
erforderlichen Mittel des Dritten zur Verfügung stehen werden (soweit die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit in Rede steht) bzw. dass der Bieter tatsächlich über die
Fachkunde und die Erfahrungen des Dritten verfügen kann (soweit es um die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit geht). Soweit sich ein Bieter im Hinblick auf die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung auf Kapazitäten Dritter
beruft, muss in der Verpflichtungserklärung zudem geregelt sein, dass das Personal des
Dritten, das über die mit den für diesen vorzulegenden Referenzen erlangte Erfahrung verfügt,
bei der hiesigen Leistung eingesetzt wird; der Bieter hat dieses Personal bei der hiesigen
Leistung einzusetzen. Die Verpflichtungserklärung darf von dem Dritten nicht einseitig
aufgelöst/widerrufen werden können. Wenn sich der Bieter zum Nachweis ihrer
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten Dritter berufen, hat sich
der Dritte zudem zu Gunsten des Auftraggebers in einer ebenfalls unwiderruflichen
Verpflichtungserklärung zu einer Haftung für die Auftragsausführung gemeinsam mit dem
Bieter in dem Umfang bereit zu erklären, in dem er dem Bieter die für den Auftrag
erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Hat der Bieter sich zum Beleg seiner wirtschaftlichen
und finanziellen oder seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines
Dritten berufen, überprüft der Auftraggeber im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die
Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter in Anspruch nehmen will, die entsprechenden
Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe für diese Unternehmen vorliegen. Das
eignungsverleihende Unternehmen hat daher die Nachweise und Erklärungen ebenfalls
einzureichen, die für den jeweiligen Nachweis des Eignungskriteriums erforderlich sind, auf
das sich die Eignungsleihe bezieht. Daneben hat das eignungsverleihende Unternehmen
zwingend auch die ausgefüllten Vordrucke 6 und 7 einzureichen. Erfüllt ein Unternehmen das
entsprechende Eignungskriterium nicht oder liegen zwingende oder fakultative
Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123 und 124 GWB für dieses Unternehmen vor, hat der
Bieter dieses Unternehmen innerhalb einer ihm hierfür vom Auftraggeber zu setzenden Frist
zu ersetzen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften sind zur
Abgabe eines Angebots zugelassen, soweit ihr Zusammenschluss keine unzulässige
wettbewerbsbeschränkende Abrede im Sinne des § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB darstellt. Vor
diesem Hintergrund sind im Vordruck 2 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Gründe
des Zusammenschlusses anzugeben. Eine Beteiligung von Unternehmen/Bietern an
mehreren Bietergemeinschaften ist nicht zulässig. Mitglieder von Bietergemeinschaften sind
von der eigenen Angebotsabgabe ausgeschlossen. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft ist als
bevollmächtigter Vertreter für die Durchführung des Vergabeverfahrens sowie den Abschluss
und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Die Erklärung der Bietergemeinschaft hat
im Einzelnen folgende Angaben bzw. Erklärungen zu enthalten: Verzeichnis der Mitglieder
der Bietergemeinschaft unter Angabe jeweils der vollständigen Firmierung, der Anschrift und
der vertretungsberechtigten Personen; Bezeichnung und Bevollmächtigung eines Mitglieds
der Bietergemeinschaft, das diese gegen-über dem AG rechtsverbindlich bei der
Durchführung des Vergabeverfahrens sowie bei Abschluss und Durchführung des Vertrages
vertritt; Erklärung, dass im Auftragsfalle die Mitglieder der Bietergemeinschaft eine
Arbeitsgemeinschaft bilden werden; Erklärung, dass die Mitglieder der Bieter-
/Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem AG gesamt-schuldnerisch haften, und zwar auch über
eine etwaige Auflösung der Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft hinaus. Beschreibung der
vorgesehenen Aufgabenverteilung zwischen den Mitgliedern der Bietergemeinschaft und
Darlegung der Gründe und Motive für den Zusammenschluss. Die Erklärung der
Bietergemeinschaft hat auf Vordruck 2 zu erfolgen. Die Auftraggeberin behält sich vor,
ergänzend einen Nachweis der wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit der Bildung der
Bietergemeinschaft zu verlangen. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat darüber hinaus
Vordruck 6 zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und Vordruck 7 zu den
Russlandsanktionen auszufüllen und einzureichen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag erfolgt auf dasjenige Angebot, das sich in der Angebotswertung
als das wirtschaftlichste Angebot darstellt, d.h. dasjenige Angebot, das unter Berücksichtigung
der festgelegten Wertungs- und Zuschlagskriterien das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für
den Auftraggeber bietet (§ 127 Abs. 1 Satz 2 GWB; § 52 Abs. 2 Satz 1 SektVO). Einziges
Zuschlagskriterium ist der Preis. Den Zuschlag erhält das Angebot mit dem niedrigsten
Wertungspreis je Los. Die Bieter haben die ausfüllbaren Leistungsverzeichnisse mit Ihren
Angebotspreisen zu beziffern und dieses einzureichen. Soweit dort die Angabe von
Einheitspreisen (EP) und Gesamtpreisen (GP) gefordert wird, handelt es sich hierbei um
Rechengrößen und nicht um verbindliche Abnahmemengen. Die Bieter können keinen
Anspruch auf Beauftragung sämtlicher angebotenen Mengen erheben. Der Auftraggeber
behält sich die Erweiterung oder Reduzierung vor.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E58554245
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E58554245
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Die Sicherheitsleistung richtet sich nach § 14 des
Vertrags.
Frist für den Eingang der Angebote: 12/10/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 53 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von fehlenden, unvollständigen oder
fehlerhaften Unterlagen richtet sich nach § 51 SektVO.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 12/10/2026 14:01:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Anforderungen an die Leistungserbringung
ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Finanzielle Vereinbarung: Die Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen ergeben sich aus
den Vergabeunterlagen.
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines
Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 160 ff. GWB wird hingewiesen,
namentlich auf die Regelung des § 160 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat: (3) Der
Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Der
Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu
begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 161 GWB). Zum 01.01.2027 wird die
Vergabekammer Nordrhein-Westfalen bei der Bezirksregierung in Münster eingerichtet. Sie ist
dann landesweit für die Nachprüfungen von Vergabeverfahren zuständig. Alle Verfahren, die
am 01.01.2027 bei den bis dahin bestehenden Vergabekammern Westfalen oder Rheinland
anhängig sind, gehen ohne weitere Handlungsnotwendigkeiten auf die Vergabekammer
Nordrhein-Westfalen über.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
PaderSprinter GmbH
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: PaderSprinter GmbH
Registrierungsnummer: t:052516997405
Postanschrift: Barkhauser Straße 6
Stadt: Paderborn
Postleitzahl: 33106
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
E-Mail: Markus.Janewers@padersprinter.de
Telefon: +49 5251 6997 405
Internetadresse: https://padersprinter.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Registrierungsnummer: t:02514111604
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de
Telefon: 49 251 411 1604
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 323b0d4c-b6e4-48e6-a94c-2e0ee598286e - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 09/09/2026 16:26:04 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 176/2026
Datum der Veröffentlichung: 11/09/2026
Referenzen:
https://padersprinter.de
https://www.subreport.de/E58554245
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202609/ausschreibung-628261-2026-DEU.txt
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