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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Ludwigshafen - Deutschland Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen Transport und Entsorgung von Filterstäuben, Ausbruch aus der feuerfesten Verkleidung und Flugasche Kesselreinigung der GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026082100482802043 / 578289-2026
Veröffentlicht :
21.08.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
07.10.2026
Angebotsabgabe bis :
07.10.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
90500000 - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
DEU-Ludwigshafen: Deutschland Dienstleistungen im Zusammenhang mit
Siedlungs- und anderen Abfällen Transport und Entsorgung von
Filterstäuben, Ausbruch aus der feuerfesten Verkleidung und Flugasche
Kesselreinigung der GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH

2026/S 161/2026 578289

Deutschland Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Transport und Entsorgung von Filterstäuben, Ausbruch aus der feuerfesten Verkleidung und
Flugasche Kesselreinigung der GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH
OJ S 161/2026 21/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH
E-Mail: info@gml-ludwigshafen.de
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Transport und Entsorgung von Filterstäuben, Ausbruch aus der feuerfesten Verkleidung
und Flugasche Kesselreinigung der GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen
GmbH
Beschreibung: Die GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH betreibt in
Ludwigshafen ein Müllheizkraftwerk (MHKW). Sie schreibt den Transport und die Entsorgung
der Filterstäube, des Ausbruchs aus der feuerfesten Verkleidung und der Flugasche
Kesselreinigung (zusammen nachfolgend: Reststoffe aus der Abfallverbrennung) aus. Der
AN übernimmt die im MHKW des AG anfallenden Reststoffe aus der Abfallverbrennung nach
den näheren Bestimmungen der Leistungsbeschreibung. Der AN soll eine integrierte
Dienstleistung erbringen, zu der Verladung, Transport und Verwertung oder Beseitigung der
Filterstäube in einer untertägigen Deponie (sog. Stabilisierungen von Filterstäuben und
Ablagerung auf einer oberirdischen Deponie sind nicht erlaubt), des Ausbruchs aus der
feuerfesten Verkleidung und der Flugasche Kesselreinigung sowie die Dokumentation
gehören.
Kennung des Verfahrens: 09ed2d68-175b-4237-9b32-2c44bdda1c04
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90500000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und
anderen Abfällen

2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Ludwigshafen am Rhein, Kreisfreie Stadt (DEB34)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Hinsichtlich des Bieters sowie etwaiger Nachunternehmer dürfen keine
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen, einschließlich § 124 Abs. 2 GWB i. V. m.
§ 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 22 LkSG und § 14 BTTG. Als
Nachweis ist vom Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie etwaiger
Nachunternehmer mit dem Angebot eine verbindliche Erklä-rung abzugeben, dass keine
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen, einschließlich § 124 Abs. 2 GWB i. V. m.
§ 21 AentG, § 98c Auf-enthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 22 LkSG und § 14 BTTG.
Betrug:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Transport und Entsorgung von Filterstäuben, Ausbruch aus der feuerfesten Verkleidung
und Flugasche Kesselreinigung der GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen
GmbH
Beschreibung: Die GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH betreibt in
Ludwigshafen ein Müllheizkraftwerk (MHKW). Sie schreibt den Transport und die Entsorgung
der Filterstäube, des Ausbruchs aus der feuerfesten Verkleidung und der Flugasche
Kesselreinigung (zusammen nachfolgend: Reststoffe aus der Abfallverbrennung) aus. Der
AN übernimmt die im MHKW des AG anfallenden Reststoffe aus der Abfallver-brennung nach
den näheren Bestimmungen der Leistungsbeschreibung. Der AN soll eine integrierte
Dienstleistung erbringen, zu der Verladung, Transport und Verwertung oder Beseitigung der
Filterstäube in einer untertägigen Deponie (sog. Stabilisierungen von Filterstäuben und
Ablagerung auf einer oberirdischen Deponie sind nicht erlaubt), des Ausbruchs aus der

feuerfesten Verkleidung und der Flugasche Kessel-reinigung sowie die Dokumentation
gehören.
Interne Kennung: LOT-0001 E51655228

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90500000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und
anderen Abfällen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber hat die Option, die Vertragslaufzeit zweimal um
je ein Jahr zu verlängern.

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Ludwigshafen am Rhein, Kreisfreie Stadt (DEB34)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/07/2027
Andere Laufzeit: Unbekannt

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch
geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet
für:selbst#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen: Hinsichtlich des Bieters sowie etwaiger Nachunternehmer dürfen keine
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen, einschließlich § 124 Abs. 2 GWB i. V. m.
§ 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 22 LkSG und § 14 BTTG. Als
Nachweis ist vom Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie etwaiger
Nachunternehmer mit dem Angebot eine verbindliche Erklä-rung abzugeben, dass keine
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen, einschließlich § 124 Abs. 2 GWB i. V. m.
§ 21 AentG, § 98c Auf-enthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 22 LkSG und § 14 BTTG.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung Erklärung nach § 4 Abs. 1 LTTG
RLP bzw. § 4 Abs. 2 LTTG RLP: Der Auftraggeber vergibt den Auftrag nur an Bieter, die ihren
Beschäftigten das im LTTG RLP festgesetzte Mindestentgelt bezahlen und sich tariftreu
verhalten. Aus diesem Grund haben die Bieter Erklärungen nach § 4 Abs. 1 LTTG RLP bzw. §

4 Abs. 2 LTTG RLP abzugeben. Als Nachweis ist vom Bieter bzw. jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft mit dem Angebot die Mustererklärung zu § 4 Abs. 1 LTTG RLP bzw. § 4
Abs. 2 LTTG RLP abzugeben.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung
Entsorgungsfachbetriebszertifizierung oder gleichwertig: Der Bieter muss als
Entsorgungsfachbetrieb gem. EfbV oder gleichwertig zertifiziert sein. Als Nachweis ist vom
Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot ein gültiges EfB-Zertifikat
(oder Gleichwertiges) vorzulegen, das für die Leistungserbringung relevant ist.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung ausreichende Zahl von
Fahrzeugen, die die Euro-VI-Norm erfüllen: Die Leistungsbeschreibung sieht vor, dass zum
Transport der Filterstäube, des Ausbruchs aus der feuerfesten Verkleidung und der Flugasche
Kessel-reinigung über die Straße Fahrzeuge eingesetzt werden, die mindestens die Euro-VI-
Norm erfüllen. Daher muss ein Bieter spätestens zum Zeitpunkt der Auftragsdurchführung
über eine für die zuverlässige Vertragserfüllung ausreichende Zahl von Fahrzeugen verfügen,
die die Euro-VI-Norm erfüllen. Als Nachweis ist vom Bieter bzw. jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Beschreibung der zum Einsatz kommenden
Fahrzeuge mit den Angaben auf dem Formblatt Transport vorzulegen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung sichere Entsorgungsmöglichkeit:
Der von den Bietern angebotene Entsorgungsweg muss in allen seinen Einzelschritten
rechtlich zulässig sein (Transport, ggf. Zwischenlagerung, ggf. grenzüberschreitende
Abfallverbringung, Untertage-Deponie). Zudem muss der Entsorgungsweg aus Gründen der
Entsorgungssicherheit mindestens eine alternative Untertage-Deponie (Ausfallkapazität)
aufweisen, so dass bei Störungen beim Betrieb der zur Entsorgung vorgesehenen
untertägigen Deponie (vorgesehene Untertage-Deponie) auf Verlangen der GML eine
Umsteuerung der Mengen in die als Ausfallkapazität angegebene(n) Untertage-Deponie(n)
möglich ist. Die Untertage-Deponien sind für die Qualität und Sicherheit der
Leistungserbringung von entscheidender Bedeutung. Auch wenn diese erst zum Be-ginn der
Leistungserbringung betriebsbereit sein müssen, erachtet es die GML zur Gewährleistung der
Entsorgungssicherheit für notwendig, dass die folgenden Anforderungen erfüllt sind: - Die
Untertage-Deponien des Bieters müssen zum Zeitpunkt der Ange-botsabgabe über einen
bestandskräftigen Planfeststellungsbeschluss (§ 35 Abs. 2 Satz 1 KrWG oder Bergrecht)
verfügen. - Der Bieter muss für die Untertage-Deponien oder sofern die Untertage-Deponien
noch nicht in Betrieb sind für eine vergleichbare Untertage-Deponie als
Entsorgungsfachbetrieb oder gleichwertig zertifiziert sein. - Die vorgesehene Untertage-
Deponie muss eine ausreichende freie Kapazität für die Entsorgung von Filterstäuben von ca.
10.000 t/a, von Aus-bruch aus der feuerfesten Verkleidung von ca. 200 t/a und von Flugasche
Kesselreinigung von ca. 200 bis 400 t/a über die gesamte Vertragslaufzeit besitzen (dabei gilt:
freie Kapazität = Untertage-Deponiekapazität ab-züglich vertraglich gebundene Kapazität) -
Die als Ausfallkapazität benannte(n) Untertage-Deponie(n) muss/müssen eine ausreichende
freie Kapazität für die Entsorgung von Filterstäuben von ca. 10.000 t/a, von Ausbruch aus der
feuerfesten Verkleidung von ca. 200 t/a und von Flugasche Kesselreinigung von ca. 200 bis
400 t/a über die gesamte Vertragslaufzeit besitzen (dabei gilt: freie Kapazität = Unter-tage-
Deponiekapazität abzüglich vertraglich gebundene Kapazität) Als Nachweis ist mit dem
Angebot - eine Beschreibung der Untertage-Deponien mit den Angaben auf dem Formblatt

sichere Entsorgungsmöglichkeit vorzulegen; - der Planfeststellungsbeschluss (§ 35 Abs. 2
Satz 1 KrWG oder Berg-recht) und das EfB-Zertifikat der Untertage-Deponien zu übersenden;
- der Planfeststellungsbeschluss (§ 35 Abs. 2 Satz 1 KrWG oder Berg-recht) und das EfB-
Zertifikat der als Ausfallkapazitäten benannten Unter-tage-Deponien zu übersenden.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung Versicherungsschutz: Der AN
stellt sicher, dass er und seine Nachunternehmer über eine dem Auftragsrisiko angemessene
Betriebshaftpflichtversicherung, eine dem Auf-tragsrisiko angemessene
Umwelthaftpflichtversicherung und eine dem Auftragsrisiko angemessene
Kraftfahrthaftpflichtversicherung verfügen. Der Deckungsumfang muss den deutschen
allgemeinen Haftpflichtbedingungen (AHB) entsprechen. Die Deckungssummen müssen
mindestens in Höhe der branchenüblichen Beträge verfügbar sein. Als Nachweis muss der
Bieter im Angebotsschreiben eine Eigenerklärung abgeben.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung ordnungsgemäß beschäftigtes
Fahrpersonal : Der Bieter darf nur ordnungsgemäß beschäftigtes Fahrpersonal im Sinne von §
7b GüKG einsetzen. Sofern der Bieter Nachunternehmer mit den Transportleistungen
beauftragt, muss er sicherstellen, dass der Nachunter-nehmer seinerseits die Vorgaben des §
7b GüKG einhält. Als Nachweis muss der Bieter zw. jedes Mitglied der Bietergemeinschaft mit
dem Angebot die auf dem Formblatt Transport enthaltene Verpflichtungserklärung abgeben.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung kein Russlandbezug im Sinne
des Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014: Der Bieter, seine etwaigen Unterauftragnehmer,
Lieferanten und Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter im Rahmen der Eignungsleihe in
Anspruch nimmt, dürfen keinen Bezug zu Russland im Sinne des Art. 5k VO (EU) Nr. 833
/2014 aufweisen. Als Nachweis muss der Bieter eine Eigenerklärung auf dem Formblatt
Erklärung zu Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 vorlegen.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Beabsichtigt der Bieter, Teile des Auftrags im Wege
der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, muss er diese Teile des Auftrags bei
Angebotsabgabe benennen. Dafür stellt der AG das Formblatt Verzeichnis der Leistungen
anderer Unternehmen zur Verfügung, das von den Bietern, die Unterauftragnehmer
einzusetzen beabsichtigen, in Textform (§ 126b BGB) auszufüllen ist. Da der Auftraggeber
berechtigt ist, vor Zuschlagserteilung von den Bietern, deren Angebote in die engere Wahl
kommen, zu verlangen, dass sie die vorgesehenen Un-terauftragnehmer benennen und
nachweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel dieser Unterauftragnehmer zur Verfügung
stehen (vgl. § 36 Abs. 1 Satz 2 VgV), wird empfohlen, entsprechende Angaben ebenfalls
bereits bei Angebotsabgabe zu machen. Nicht bereits bei Angebotsabgabe benannte
Unterauftragnehmer hat der Auftragnehmer (soweit sein Angebot in die engere Wahl kommt)
auf Verlangen des Auftraggebers unverzüglich zu benennen. Dafür stellt der AG das Formblatt
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen zur Verfügung, das von den Bietern, die
Unterauftragnehmer einzusetzen beabsichtigen, in Textform (§ 126b BGB) auszufüllen ist. Der
Auftragnehmer darf Auftragsleistungen im Wege von Unteraufträgen an Nachunternehmer nur
vergeben, wenn diese fachkundig und leistungsfähig also geeignet sind sowie keine
Ausschlussgründe nach §§ 123 oder 124 GWB vorliegen; dazu gehört auch, dass sie ihren
gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben nachgekommen

sind, die gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllen und nach den gesetzlichen
Bestimmungen befugt sind und die notwendigen Voraussetzungen erfüllen, die auszuführende
Leistungen erbringen zu dürfen. Der Bieter hat die Unterauftragnehmer bei Anforderung eines
Angebots davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich um einen öffentlichen Auftrag handelt.
Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass der Unterauftragnehmer die ihm übertragenen
Unterauftragsleis-tungen nicht weiter vergibt, es sei denn, der Auftraggeber hat zuvor
schriftlich zugestimmt. Beabsichtigt der Auftragnehmer andere als mit seinem Angebot bereits
genannten Unterauftragnehmer zu beauftragen, so hat er hierfür das schriftliche
Einverständnis Zustimmung des AG einzuholen. Der Auftraggeber wird sein Einverständnis
nur erteilen, wenn alle vertraglichen Voraussetzungen für die Durchführung der
Unterauftragsleistung erfüllt sind. Der Auftragnehmer ist verpflichtet evtl. vereinbarte
Abschlags- oder Vorauszahlungen in dem Umfang an den Unterauftragnehmer
weiterzugeben, in dem dieser Leistungen erbringt. Eignungsleihe: Sofern der Bieter die
Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe
beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und
46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft (Eignungsleihe), muss mit dem Angebot das
eignungsverleihende Unternehmen benennen und durch Verpflichtungserklärung des
eignungsverleihenden Unternehmens nachweisen, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel
des eignungsverleihenden Unternehmens zur Verfügung stehen. In Bezug auf das
eignungsverleihende Unternehmen dürfen keine Ausschlussgründe (§§ 123 oder 124 GWB)
vorliegen. Außerdem muss das eignungsverleihende Unter-nehmen die an die Bieter zu
stellenden Eignungsanforderungen erfüllen, wegen derer sich der Bieter des
eignungsverleihenden Unternehmens bedient. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines
anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit in Anspruch, haften der Bieter und das eignungsverleihende Unternehmen
dem Auftraggeber entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam (§ 47 Abs. 3
VgV). Für die vom Bieter in Bezug auf die Eignungsleihe geforderten Angaben stellt der
Auftraggeber die Formblätter - Verzeichnis der Leistungen anderer Unternehmen und -
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen zur Verfügung, welche von den Bietern, die
Unterauftragnehmer einzusetzen beabsichtigen, in Textform (§ 126b BGB) auszufüllen sind.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E51655228

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E51655228
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 07/10/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 85 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.

Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber fordert Unterlagen in Übereinstimmung mit § 56
VgV nach.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 07/10/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Tourismus,
Energie und Klima
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein
Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß
gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf
der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt (Nr. 1), Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (Nr. 2), Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (Nr. 3), mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (Nr. 4), ein
offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Abs. 2 GWB
vorliegt (Nr. 5). Der vorausgehendene Satz gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der
Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt
unberührt.

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: GML Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH
Registrierungsnummer: DE149138022
Postanschrift: Bgm.-Grünzweig-Str. 87
Stadt: Ludwigshafen
Postleitzahl: 67059
Land, Gliederung (NUTS): Ludwigshafen am Rhein, Kreisfreie Stadt (DEB34)
Land: Deutschland
E-Mail: info@gml-ludwigshafen.de
Telefon: 0621591770

Internetadresse: https://www.gml-ludwigshafen.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft,
Tourismus, Energie und Klima
Registrierungsnummer: 07-0001801100000-05
Postanschrift: Stiftsstraße 9 55116 Mainz
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: 06131162234
Fax: 06131162113
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: acca800b-ec9b-4d3a-acbd-26b4eee29feb - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 19/08/2026 11:55:06 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 161/2026
Datum der Veröffentlichung: 21/08/2026

Referenzen:
https://www.gml-ludwigshafen.de
https://www.subreport.de/E51655228
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202608/ausschreibung-578289-2026-DEU.txt

 
 
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