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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Freiburg - Deutschland Schlammentsorgung Thermische Verwertung Klärschlamm inkl. Logistikleistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026080501205563140 / 543177-2026
Veröffentlicht :
05.08.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
25.09.2026
Angebotsabgabe bis :
25.09.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
90513700 - Schlammtransport
90513900 - Schlammentsorgung
DEU-Freiburg: Deutschland Schlammentsorgung Thermische Verwertung
Klärschlamm inkl. Logistikleistungen

2026/S 149/2026 543177

Deutschland Schlammentsorgung Thermische Verwertung Klärschlamm inkl.
Logistikleistungen
OJ S 149/2026 05/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Klärschlammverwertung Zweckverband Südbaden
E-Mail: geschaeftsstelle@kzv-suedbaden.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Thermische Verwertung Klärschlamm inkl. Logistikleistungen
Beschreibung: Der KVZ-Südbaden errichtet für seine Mitglieder derzeit eine Klärschlamm-
Monoverbrennungsanlage, deren gesicherter Anlagenbetrieb frühestens im Jahr 2031 zu
erwarten ist. Für die Übergangszeit bis zum gesicherten Anlagenbetrieb ist ab dem Jahr 2029
für einen Großteil der im KZV-Südbaden organisierten Kläranlagenbetreiber eine externe
Klärschlammbehandlung erforderlich. Vor dem Hintergrund des sich unter Umständen
verzögernden Inbetriebnahmezeitpunktes der eigenen Klärschlamm-Monoverbren-
nungsanlage ist eine Grundvertragslaufzeit mit Verlängerungsoptionen begründet. Die
Leistungen werden daher für die Dauer von zwei Jahren ab dem 01.01.2029 vergeben. Der
AG kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem AN, die jeweils bis 6 Monate
vor Vertragsende zugegangen sein muss, den Vertrag 3-malig um je ein weiteres Jahr zu
verlängern (Verlängerungsoption). Die Beauftragung endet somit spätestens zum 31.12.2033.
Der ausgeschriebene Leistungsgegenstand beinhaltet sämtliche in den Vergabeunterlagen
näher beschriebenen Leistungen. Die Leistungen sind nicht in Lose aufgeteilt. Die
Klärschlammverordnung (AbfKlärV) sieht ab 01.01.2029 verpflichtend eine Phosphor-
Rückgewinnung aus der Klärschlammasche vor. Der Markt für die thermische Verwertung von
Klärschlamm befindet sich aufgrund der Novelle der Klärschlammverordnung bundesweit in
einer Umbruchphase. Ob ab dem 01.01.2029 ausreichende Kapazitäten zur Phosphor-
Rückgewinnung aus Klärschlammasche zur Verfügung stehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt
nicht gesichert. Einige Verbände fordern aktuell die Verschiebung der Verpflichtung zur P-
Rückgewinnung. Hauptaufgabe des KZV-Südbaden ist die Gewährleistung von
Entsorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit im Zusammenhang mit der Thermischen
Verwertung von Klärschlamm. Vor diesem Hintergrund haben die Bieter die Möglichkeit, auf
eine oder beide der nachbenannten Varianten ein Angebot abzugeben. Auf die
Zuschlagskriterien in Vergabeunterlagen wird verwiesen. Variante A: Thermische Verwertung
von Klärschlamm inkl. Logistikleistungen mit Phosphor-Rückgewinnung aus der
Klärschlammasche Variante B: Thermische Verwertung von Klärschlamm inkl.
Logistikleistungen ohne Phosphor-Rückgewinnung aus der Klärschlammasche Die Bieter
haben die Möglichkeit sich vor Angebotsabgabe persönlich ein Bild von den Gegebenheiten

vor Ort zu machen. Dies wird insbesondere für Kläranlagen empfohlen, auf denen ausweislich
der Steckbriefe nur eingeschränkter Platz für Rangierarbeiten zur Verfügung steht. Hierzu ist
eine vorherige Terminabsprache mit dem Auftraggeber erforderlich. Die Ortsbesichtigung ist
keine zwingende Voraussetzung für die Abgabe eines Angebots. Die Bieter haben sich jedoch
eigenverantwortlich über die örtlichen Gegebenheiten, den Umfang der zu erbringenden
Leistungen, Gebäudeabmessungen sowie sonstige für die Leistungserbringung maßgeb-
lichen Umstände zu informieren. Zusätzliche Leistungen oder Kosten, die daraus entstehen,
dass sich ein Bieter nicht ausreichend informiert hat, gehen zu Lasten des Bieters bzw. zu
Lasten des Auftragnehmers. Aus Sicht des Bieters fehlende oder erforderliche Unterlagen sind
rechtzeitig beim Aufraggeber anzufordern.
Kennung des Verfahrens: 0e551156-59b8-4487-a903-de2da1d0e80c
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90513900 Schlammentsorgung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90513700 Schlammtransport

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Forchheim
Postleitzahl: 79362
Land, Gliederung (NUTS): Breisgau-Hochschwarzwald (DE132)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Vergabeunterlagen werden den Bietern auf der
Vergabeplattform subreport ELViS im Sinne von § 41 Abs. 1 Verordnung über die Vergabe
öffentlicher Aufträge (VgV) ohne Registrierung und kostenfrei zur Verfügung gestellt. Über
etwaige Bieterinformationen (insbesondere Änderungen an den Vergabeunterlagen) werden
die Bieter ausschließlich auf elektronischem Wege informiert. Der Erhalt derartiger
Bieterinformationen setzt eine Registrierung bei der Vergabeplattform subreport ELViS
voraus. Nur durch die Registrierung können Sie sicherstellen, dass Sie von nachträglichen
Änderungen der Vergabeunterlagen Kenntnis erlangen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend,
sofern noch nicht geschehen, sich bei der Vergabeplattform subreport ELViS zu registrieren.
Die Registrierung ist kostenlos und kann unter https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html
durchgeführt werden. Unterstützung bei der Registrierung erhalten Sie von den Mitarbeitern
der subreport Verlag Schawe GmbH: Vergabeplattform subreport ELViS: Servicetelefon: +49
(0)221/98578-0 oder E-Mail: info@subreport.de. Aufklärungsfragen und Verfahrensrügen im
Rahmen des Vergabeverfahrens sind ausschließlich elektronisch über die Funktion der
Bieterkommunikation der Vergabeplattform subreport ELViS an die Vergabestelle zu richten.
Anfragen über sonstige Kommunikationsmittel (z. B. Telefon) werden nicht bearbeitet!
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, hat der Bieter
den AG darauf unverzüglich hinzuweisen. Aufklärungsfragen und Verfahrensrügen müssen
der Vergabestelle spätestens 9 Tage vor dem Einreichungstermin vorliegen, damit der AG die
sich aus § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV ergebende Frist einhalten kann.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe

Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Gemäß § 122 Abs. 1 GWB dürfen öffentliche Aufträge nur an geeignete
Unternehmen vergeben werden, die nicht aufgrund der in § 123 und §124 GWB
beschriebenen Gründe ausgeschlossen wurden. Zwingende Ausschlussgründe gemäß § 123
GWB liegen beispielsweise vor, wenn eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen
zuzurechnen ist, wegen einer Straftat rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen
eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wurde (z.B. wegen Bildung krimineller oder
terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche, Betrug, Bestechlichkeit, Nichtzahlung von Steuern,
Abgaben oder Sozialversicherungsbeiträgen, usw.). Fakultative Ausschlussgründe gemäß §
124 GWB liegen vor, wenn beispielsweise bei der Ausübung öffentlicher Aufträge
nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen
wurde, ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet wurde,
nachweislich eine schwere Verfehlung begangen wurde (z.B. Unterschlagung, Erpressung),
wettbewerbsbeschränkende Absprachen mit anderen Unternehmen getroffen wurden, usw.
Von einem Ausschluss kann abgesehen werden, wenn ein Nachweis der erfolgreichen
Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorliegt. Dafür muss das Unternehmen aktiv und
umfassend an der Sachverhaltsaufklärung mitwirken, eine Schadenswiedergutmachung
betreiben und konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen ergreifen,
um sicherzustellen, dass vergleichbare Rechtsverstöße in Zukunft vermieden werden.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Eigenerklärung, dass ein
Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt
noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich
mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Eigenerklärung dass die
Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß
erfüllt wurden.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Thermische Verwertung Klärschlamm inkl. Logistikleistungen
Beschreibung: Der KVZ-Südbaden errichtet für seine Mitglieder derzeit eine Klärschlamm-
Monoverbrennungsanlage, deren gesicherter Anlagenbetrieb frühestens im Jahr 2031 zu
erwarten ist. Für die Übergangszeit bis zum gesicherten Anlagenbetrieb ist ab dem Jahr 2029
für einen Großteil der im KZV-Südbaden organisierten Kläranlagenbetreiber eine externe
Klärschlammbehandlung erforderlich. Vor dem Hintergrund des sich unter Umständen
verzögernden Inbetriebnahmezeitpunktes der eigenen Klärschlamm-Monoverbren-
nungsanlage ist eine Grundvertragslaufzeit mit Verlängerungsoptionen begründet. Die
Leistungen werden daher für die Dauer von zwei Jahren ab dem 01.01.2029 vergeben. Der
AG kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem AN, die jeweils bis 6 Monate
vor Vertragsende zugegangen sein muss, den Vertrag 3-malig um je ein weiteres Jahr zu
verlängern (Verlängerungsoption). Die Beauftragung endet somit spätestens zum 31.12.2033.
Der ausgeschriebene Leistungsgegenstand beinhaltet sämtliche in den Vergabeunterlagen
näher beschriebenen Leistungen. Die Leistungen sind nicht in Lose aufgeteilt. Die
Klärschlammverordnung (AbfKlärV) sieht ab 01.01.2029 verpflichtend eine Phosphor-
Rückgewinnung aus der Klärschlammasche vor. Der Markt für die thermische Verwertung von
Klärschlamm befindet sich aufgrund der Novelle der Klärschlammverordnung bundesweit in
einer Umbruchphase. Ob ab dem 01.01.2029 ausreichende Kapazitäten zur Phosphor-

Rückgewinnung aus Klärschlammasche zur Verfügung stehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt
nicht gesichert. Einige Verbände fordern aktuell die Verschiebung der Verpflichtung zur P-
Rückgewinnung. Hauptaufgabe des KZV-Südbaden ist die Gewährleistung von
Entsorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit im Zusammenhang mit der Thermischen
Verwertung von Klärschlamm. Vor diesem Hintergrund haben die Bieter die Möglichkeit, auf
eine oder beide der nachbenannten Varianten ein Angebot abzugeben. Auf die
Zuschlagskriterien in Vergabeunterlagen wird verwiesen. Variante A: Thermische Verwertung
von Klärschlamm inkl. Logistikleistungen mit Phosphor-Rückgewinnung aus der
Klärschlammasche Variante B: Thermische Verwertung von Klärschlamm inkl.
Logistikleistungen ohne Phosphor-Rückgewinnung aus der Klärschlammasche Die Bieter
haben die Möglichkeit sich vor Angebotsabgabe persönlich ein Bild von den Gegebenheiten
vor Ort zu machen. Dies wird insbesondere für Kläranlagen empfohlen, auf denen ausweislich
der Steckbriefe nur eingeschränkter Platz für Rangierarbeiten zur Verfügung steht. Hierzu ist
eine vorherige Terminabsprache mit dem Auftraggeber erforderlich. Die Ortsbesichtigung ist
keine zwingende Voraussetzung für die Abgabe eines Angebots. Die Bieter haben sich jedoch
eigenverantwortlich über die örtlichen Gegebenheiten, den Umfang der zu erbringenden
Leistungen, Gebäudeabmessungen sowie sonstige für die Leistungserbringung maßgeb-
lichen Umstände zu informieren. Zusätzliche Leistungen oder Kosten, die daraus entstehen,
dass sich ein Bieter nicht ausreichend informiert hat, gehen zu Lasten des Bieters bzw. zu
Lasten des Auftragnehmers. Aus Sicht des Bieters fehlende oder erforderliche Unterlagen sind
rechtzeitig beim Aufraggeber anzufordern.
Interne Kennung: LOT-0001 204b

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90513900 Schlammentsorgung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90513700 Schlammtransport
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die Leistungen werden daher für die Dauer von zwei Jahren ab
dem 01.01.2029 vergeben. Der AG kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber
dem AN, die jeweils bis 6 Monate vor Vertragsende zugegangen sein muss, den Vertrag 3-
malig um je ein weiteres Jahr zu verlängern (Verlängerungsoption). Die Beauftragung endet
somit spätestens zum 31.12.2033.

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Forchheim
Postleitzahl: 79362
Land, Gliederung (NUTS): Breisgau-Hochschwarzwald (DE132)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2029
Andere Laufzeit: Unbekannt

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja

Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch
geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet
für:selbst#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Jahresumsätze des Bieters in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren. Sollte der Bieter in den vorbenannten Geschäftsjahren
sein Unternehmen erst gegründet haben, ist dies mit einer gesonderten Eigenerklärung
formfrei unter Angabe des Gründungsjahres darzulegen.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Jahresumsätze des Bieters der letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem vom Auftrag abgedeckten Geschäftsbereich. Sollte
der Bieter in den vorbenannten Geschäftsjahren sein Unternehmen erst gegründet haben, ist
dies mit einer gesonderten Eigenerklärung formfrei unter Angabe des Gründungsjahres
darzulegen.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den
letzten drei Geschäftsjahren. Sollte der Bieter in den vorbenannten Geschäftsjahren sein
Unternehmen erst gegründet haben, ist dies mit einer gesonderten Eigenerklärung formfrei
unter Angabe des Gründungsjahres darzulegen.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung Eintragung im Handels-, Berufs- oder
Firmenregister, für Bieter außerhalb Deutschlands ersatzweise eine Eigenerklärung über
einen sonstigen Nachweis der erlaubten Berufsausübung gem. § 44 Abs. 1 VgV.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angabe zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
Eigenerklärung, dass § 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) Anwendung findet (falls
zutreffend). Darüber hinaus Bestätigung, dassr alle aus dem 2. Abschnitt des LkSG
erwachsenen Sorgfaltspflichten einhalten werden. Eigenerklärung, dass gem. § 1
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) keine Anwendung findet.

Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über das Vorliegen einer Zertifizierung
zum Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG in Bezug auf die ausgeschriebene Abfallart
oder vergleichbar. oder Eigenerklärung über das Vorliegen eines branchenbezogenen QM-
Zertifizierungsnachweises nach DIN EN ISO 9001 einer akkreditierten Stelle oder
vergleichbar. und Eigenerklärung über das Vorliegen einer Transportgenehmigung für
Klärschlamm Der Bieter kann entweder die benannte Eigenerklärung über die Zertifizierung
zum Entsorgungsfachbetrieb oder alternativ die im Bereich Qualitätssicherung benannte
Eigenerklärung einreichen. Verfügt der Bieter über keine der genannten Zertifizierungen, kann

er vergleichbare Standards benennen, wie er die Qualität sichert bzw. die Einhaltung
umweltrechtlicher Anforderungen sicherstellt.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung an Referenzen (A) und (B) (A) Es
sind mindestens 3 wertbare Referenzen zum Nachweis der Eignung erforderlich, die folgende
Kriterien (1)-(3) kumulativ erfüllen: (1) Wertbar sind Referenzen öffentlicher Auftraggeber. (2)
Die Referenz muss mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein. Hier: Transport und
therm. Verwertung von > 3.000 t OS/a entwässertem Klärschlamm. (3) Die Referenz muss
über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren (36 Monate) erbracht worden sein. (B) Die zu
erreichende Referenztonnage aller wertbaren Referenzen muss in Summe >= 25.000 t OS pro
Jahr sein (entspricht rd. 50 % der ausgeschriebenen Tonnage ~57.000 t OS/a). HINWEIS: Bei
Einzelreferenzen mit niedrigeren Tonnagen ist diese Mindestanforderung erfüllt, wenn die
Summe der angegebenen Tonnagen aus den letzten fünf Jahren mit einer zeitlichen
Überlappung von mindestens 3 Jahren größer/gleich der Referenztonnage ist.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung Einhaltung § 4 Abs. 1 LTTG oder nach
§ 4 Abs. 2 LTTG Eigenerklärung Einhaltung der aktuell geltenden Sanktionen der EU
gegenüber Russland

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Wirtschaftlichstes
Angebot ist das Angebot mit dem niedrigsten Angebotswertungspreis; der Preis ist gemäß §
58 Abs. 2 Satz 2 VgV das alleinige Zuschlagskriterium. Das wirtschaftlichste Angebot je
Variante ist jenes mit dem niedrigsten Angebotswertungspreis, wie es sich aus den
Eintragungen in den Preisblättern ergibt. Dabei werden für die Wertung die Mengenangaben
berücksichtigt, die in den Preisblättern vorgedruckt sind. Eventualpositionen fließen mit 50%
der im Preisblatt genannten Menge in den Angebotswertungspreis ein. Die Preise werden
brutto gewertet. Zu Wertungszwecken wird der Zeitraum von einem Kalenderjahr betrachtet.
Unter mehreren gleich wirtschaftlichen Angeboten (identischer Angebotswertungspreis)
entscheidet ein Losverfahren.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E75966898

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E75966898
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 25/09/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 89 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:

Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Von dem Nachforderungsrecht gemäß § 56 Abs. 2 bis 4 VgV wird
der AG Gebrauch machen, sofern dies nicht an anderer Stelle der Vergabeunterlagen (siehe
Ziffer 2.4.3) ausgeschlossen ist. Dazu wird der AG fehlende Erklärungen und Nachweise
schriftlich bei den betroffenen Bietern anfordern. Die fehlenden Erklärungen und Nachweise
sind dann innerhalb einer Frist von 7 Tagen vorzulegen. Erfolgt die Vorlage der fehlenden
Erklärungen und Nachweise nicht oder nicht vollständig innerhalb dieser Frist, wird das
betreffende Angebot ausgeschlossen. Fehlende Erklärungen und Nachweise werden solchen
gleichgestellt, die nicht die geforderte Aktualität aufweisen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 25/09/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist
nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen -GWB- unzulässig,
soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor
Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs.
2 GWB bleibt unberührt. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind und nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden. 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 4. mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Auf die
grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§ 155 - 184 GWB wird
verwiesen.

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Klärschlammverwertung Zweckverband Südbaden

Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00011440
Postanschrift: Hanferstr. 6
Stadt: Freiburg
Postleitzahl: 79108
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
E-Mail: geschaeftsstelle@kzv-suedbaden.de
Telefon: 0761 15217-30
Internetadresse: https://kzv-suedbaden.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Registrierungsnummer: DE182058334
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 3e7cd607-ff0a-45d5-9b65-edafdc478ab3 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 03/08/2026 12:59:27 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 149/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/08/2026

Referenzen:
https://kzv-suedbaden.de
https://www.subreport.de/E75966898
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202608/ausschreibung-543177-2026-DEU.txt

 
 
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