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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Bonn - Deutschland Videorecorder Rahmenvereinbarung über Bodycams inkl. Software-as-a-Service
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026072000552918169 / 499658-2026
Veröffentlicht :
20.07.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
25.08.2026
Angebotsabgabe bis :
25.08.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
32333100 - Videorecorder
35125300 - Sicherheitskameras
72260000 - Dienstleistungen in Verbindung mit Software
DEU-Bonn: Deutschland Videorecorder Rahmenvereinbarung über Bodycams
inkl. Software-as-a-Service

2026/S 137/2026 499658

Deutschland Videorecorder Rahmenvereinbarung über Bodycams inkl. Software-as-a-Service
OJ S 137/2026 20/07/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Lieferleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium
des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
E-Mail: zib@bescha.bund.de
Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Rahmenvereinbarung über Bodycams inkl. Software-as-a-Service
Beschreibung: Rahmenvereinbarung über Bodycams inkl. Software-as-a-Service
Kennung des Verfahrens: 1d9aec59-a1f4-4392-9db9-d5e0f93f94a6
Interne Kennung: ZIB 15.03 - 0618/26/VV : 1
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 32333100 Videorecorder
Zusätzliche Einstufung (cpv): 35125300 Sicherheitskameras, 72260000 Dienstleistungen in
Verbindung mit Software

2.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
Zusätzliche Informationen: Der jeweilige Ort der Leistungserbringung wird in Absprache mit
der Bundespolizei festgelegt. Grundsätzlich kann die Leistungserbringung deutschlandweit an
allen Dienstsitzen der Bundespolizei erforderlich werden.

2.1.3. Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 0,00 EUR

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Im Rahmen der Eignung hat die Vergabestelle insbesondere auch
zu prüfen, ob zwingende oder fakultative Ausschlussgründe vorliegen, die zum Ausschluss
vom Verfahren führen können bzw. müssen (§§ 123, 124 GWB). Zum Nachweis des
Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB sind folgende Dokumente
einzureichen: - Eigenerklärung Ausschlussgründe - Eigenerklärung Sanktionen Russland
Bestehen Zweifel an der Richtigkeit der abgegebenen Erklärung, können diese im Einzelfall
aufgeklärt und die Vorlage von weiteren Nachweisen (z.B. eines polizeilichen

Führungszeugnisses) verlangt werden. Bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaften ist für jedes
Mitglied eine Eigenerklärung vorzulegen. Im Fall einer Eignungsleihe muss die Eigenerklärung
des eignungsleihenden Dritten bereits mit dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot eingereicht
werden. Für sonstige Dritte (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe) muss die
Eigenerklärung spätestens vor der Zuschlagserteilung vom Zuschlagskandidaten vorgelegt
werden. Sollte die Eigenerklärung für sonstige Dritte nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag
bzw. Angebot eingereicht werden, wird die Vergabestelle die Erklärung vor Zuschlagserteilung
entsprechend gesondert anfordern. Bitte tragen Sie in das Formular Anlage
Unternehmensdaten die für Sie zutreffenden Angaben ein und fügen Sie es Ihrem
Teilnahmeantrag/Angebot bei. Die Angabe zur Unternehmensgröße dient statistischen
Zwecken. Die übrigen Angaben benötigt die Vergabestelle für die vor dem Zuschlag bzw. bei
Verfahren mit Teilnahmewettbewerb vor der Aufforderung zur Angebotsabgabe einzuholende
Registerauskunft gemäß § 6 Wettbewerbsregistergesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21
Arbeitsnehmerentsendegesetz. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist das Formular für
jedes Mitglied einzureichen. Erklären Sie, ob Sie sich als Bietergemeinschaft bewerben oder
beabsichtigen, Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben.
Legen Sie für diese Fälle die entsprechenden Anlagen Unteraufträge bzw. Bewerber
Bietergemeinschaftserklärung sowie die Anlage Verpflichtungserklärung Eignungsleihe
Unteraufträge ausgefüllt vor.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Nachweis gemäß Vergabeunterlagen

5. Los

5.1. Los: LOT-0000
Titel: Rahmenvereinbarung über Bodycams inkl. Software-as-a-Service
Beschreibung: Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist eine Rahmenvereinbarung über die
Lieferung von Bodycams inkl. Software-as-a-Service. Für die im Rahmen dieses
Vergabeverfahrens (ZIB 15.03 - 0681/26/VV : 1) zu erbringenden Leistungen wurde eine
Höchstmenge von 4.750 Bodycams sowie eines cloudbasierten Softwaredienstes (SaaS) zur
Verwaltung der Bodycams und zur Speicherung und Verarbeitung der Videoaufzeichnungen
einschließlich Betrieb, Support und Wartung festgelegt. Diese Mengen beziehen sich auf den
maximalen Vertragszeitraum von vier Jahren. Die Bindefrist beginnt am Tag nach Ablauf der
Angebotsfrist.
Interne Kennung: LOT-0000

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 32333100 Videorecorder
Zusätzliche Einstufung (cpv): 35125300 Sicherheitskameras, 72260000 Dienstleistungen in
Verbindung mit Software

5.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land

Zusätzliche Informationen: Der jeweilige Ort der Leistungserbringung wird in Absprache mit
der Bundespolizei festgelegt. Grundsätzlich kann die Leistungserbringung deutschlandweit an
allen Dienstsitzen der Bundespolizei erforderlich werden.

5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 24 Monate

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Sofern die Höchstmenge durch die Bestellungen
nicht erreicht wird, verlängert sich die Laufzeit zu gleich bleibenden Konditionen bis zu
zweimal um ein Jahr, sofern die Auftraggeberin nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der
Laufzeit kündigt. Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt insgesamt aber maximal vier
Jahre.

5.1.5. Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 0,00 EUR

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#Der jeweilige Ort der
Leistungserbringung wird in Absprache mit der Bundespolizei als Bedarfsträger festgelegt.
Grundsätzlich kann die Leistungserbringung deutschlandweit an allen Dienstsitzen der
Bundespolizei erforderlich werden. Abrufberechtigt ist nur die Bundespolizei.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Erfüllung sozialer Zielsetzungen
Beschreibung: Erklärung zur sozialen Nachhaltigkeit von IT.
Gefördertes soziales Ziel: Sonstiges

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis einer
bestehenden Support- und Serviceorganisation für den laufenden Betrieb der angebotenen
Hardware- und SaaS-Lösung vorzulegen. Der Nachweis muss mindestens Angaben enthalten
zu Erreichbarkeit, Annahme, Bearbeitung und Eskalation von Störungen sowie zur
organisatorischen Zuständigkeit für den 1st-, 2nd- und gegebenenfalls 3rd-Level-Support. Im
Sinne eines Single-Point-of-Contact (SPOC) muss dieser Nachweis belegen, dass der Bieter
die vollum-fängliche Verantwortung für die Entgegennahme und Steuerung aller
Störungsmeldungen übernimmt und als alleiniger, vertraglicher Ansprechpartner für die
Auftraggeberin agiert. Eine direkte Verweisung an mögliche Unterauftragnehmer für die
Störungsbeseitigung ist ausgeschlossen. Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis eines
bestehenden dokumentierten Reparatur-, Aus-tausch- oder RMA-Prozesses für die
angebotene Hardware einschließlich Ersatzteil- oder Austauschgerä-teversorgung vorzulegen.
Der Nachweis muss mindestens Angaben enthalten zum Ablauf der Störungs-annahme, zur

Rückführung defekter Geräte, zur Reparatur- oder Austauschabwicklung, zur Ersatzteil- bzw.
Austauschgeräteversorgung sowie zu den organisatorischen Zuständigkeiten. Im Rahmen des
RMA-Konzepts ist zudem explizit und nachprüfbar darzulegen, wie die dauerhafte Akku-
leistungsfähigkeit der Bodycams im Instandhaltungszyklus gewährleistet wird. Der Nachweis
muss zusi-chern, dass Akkus im Rahmen des Servicevertrags kostenfrei ausgetauscht
werden, sobald deren nutzba-re Kapazität unter 65 Prozent sinkt. Bei Kameras mit fest
verbauten Akkus muss das RMA- und Instand-haltungskonzept sicherstellen, dass dem
Anwender zur Aufrechterhaltung der vollen Einsatzstärke für die Dauer des Akkutauschs im
Werk ein voll funktionsfähiges Austausch- bzw. Poolgerät im Vorabtausch (Versand innerhalb
von 5 Werktagen ab RMA-Eröffnung) zur Verfügung gestellt wird. Hierzu können insbesondere
Eigenerklärungen, Organisationsdarstellungen, Prozessbeschreibungen, Betriebshandbücher
oder sonstige geeignete Unterlagen eingereicht werden. Sofern der Bieter nicht selbst
Hersteller der angebotenen Bodycams und/oder der SaaS-Software ist, hat er mit dem
Angebot eine formelle, uneingeschränkte Herstellererklärung vorzulegen. Aus dieser muss
hervorgehen, dass der Bieter autorisierter Vertriebs- und Servicepartner ist, direkten Zugriff
auf den her-stellerseitigen Support besitzt und die Versorgung mit Original-Ersatzteilen,
Software-Aktualisierungen, Bugfixes sowie Ersatzakkus über die gesamte Vertragslaufzeit
(inklusive aller optionalen Verlängerungen auf bis zu 6 Jahre ab Lieferung) durch den
Hersteller direkt gegenüber dem Bieter und der Vergabestelle zugesichert ist.

Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bestätigen Sie mittels eines geeigneten Nachweises,
dass Ihr Unternehmen die Anforderungen an das Qualitätsmanagement vergleichbar DIN EN
ISO 9001:2015 erfüllt. Akzeptiert werden: Gültiges Zertifikat DIN EN ISO 9001:2015 (oder
neuer) Gleichwertiger Nachweis eines vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems
Eigenerklärung mit Beschreibung des QM-Systems, sofern kein Zertifikat vorliegt Das
Beschaffungsamt behält sich vor, bei fehlender Zertifizierung eine Beschreibung des
Qualitätsmanagementsystems nachzufordern.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den
Auftragsgegenstand Lieferung von Bodycam-Systemen einschließlich Zubehör sowie
Bereitstellung und Betrieb einer dazugehörigen cloudbasierten Verwaltungs- und
Speicherlösung als SaaS einschließlich Support, Wartung, Schulung und Dokumentation
anhand von drei Referenzen dar, wobei eine (1) der drei (3) Referenzen zwingend bei der
öffentlichen Verwaltung (öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB) stattgefunden
haben muss. Für die Referenzen kann die Vorlage Vordruck Referenzen verwendet werden.
Nutzen Sie die Vorlage sofern erforderlich bitte mehrfach. Alternativ können Sie eine selbst
erstellte Referenzliste einreichen, wenn die in diesem Vordruck geforderten Angaben
enthalten und übersichtlich dargestellt sind. Zu jeder Referenz sind folgende Angaben zu
machen: Projektbezeichnung und kurze Projektbeschreibung: Eine prägnante
Kurzbeschreibung des Projektziels und des Leistungsumfangs, insbesondere im Kontext von
Bodycam- bzw. vergleichbaren mobilen Video-/Aufnahmesystemen, cloudbasierter
Verwaltung, Support und Schulung. Beschreibung der ausgeführten Leistungen: Detaillierte
Angaben zu den vom Bieter erbrachten Leistungen, insbesondere: o Hardware-Lieferung und
Rollout: Art und Anzahl der gelieferten Geräte (Bodycams, vergleichbare Wearables, mobile
Aufnahmesysteme), Zubehör ((Ersatz-)Akkus, Ladestationen, Dockingstationen,
Befestigungssysteme), Lieferlogistik und Inbetriebnahme. o Cloud-/SaaS-Betrieb:
Beschreibung der bereitgestellten Cloud-Software bzw. Verwaltungsplattform (Speiche-rung,
Verwaltung, Bearbeitung von Video- oder Mediendaten), Betriebsmodell (SaaS, gehostete

Lösung), Verfügbarkeit, Hosting-Standort, Sicherheitsmaßnahmen (Verschlüs-selung,
Zugriffskontrolle, Protokollierung). o Support, Wartung und RMA: Umfang und Organisation
des technischen Supports (Hotline, Reaktionszeiten, Sprache), Reparatur- und
Austauschservice (RMA-Prozess), Ersatzteilversorgung, Gewährleistungs-abwicklung. o
Sicherheit, Datenschutz und Schnittstellen: Implementierte Sicherheits- und
Datenschutzkonzepte (Rollen-/Rechtemanagement, Audit-Logs, Datenlöschung),
Bereitstellung von Schnittstellen (REST-API, Datenexport), EU-Hosting, Compliance mit
behördlichen Anforderungen. o Schulung und Dokumentation: Durchgeführte Schulungen
(Präsenz/Online, Zielgruppen, Sprache), bereitgestellte Do-kumentation
(Bedienungsanleitungen, technische Handbücher, Schulungsunterlagen), Format und
Editierbarkeit der Unterlagen. Wert/Umfang des Auftrages: Gesamter Auftragswert (Netto)
des Projekts oder des vom Bieter erbrachten Leistungsteils in Euro sowie Anzahl der
gelieferten/betriebenen Endgeräte bzw. Nutzerlizenzen. Zeitraum der Leistungserbringung:
Exakter Start- und Endtermin der Leistungserbringung (TT.MM.JJJJ - TT.MM.JJJJ). Angabe
der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz: o Vollständiger Name des
Unternehmens/der Organisation o Name und Position des Ansprechpartners beim
Referenzgeber o Direkte Telefonnummer des Ansprechpartners o E-Mail-Adresse des
Ansprechpartners Art des Auftraggebers (Privat/Öffentlich): Explizite Angabe, ob es sich um
einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB handelte. Darüber hinaus gelten die
folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen: Die Referenzen dürfen nicht älter als
drei Jahre sein. Maßgeblich ist das Datum der vollständig beendeten oder erfolgreich in der
Erbringung befindlichen Leistungen, gerechnet bis zum Datum der Veröffentlichung der
Auftragsbekanntmachung. Hinweis: Aufgrund der Beschränkung bei der Anzahl an Zeichen,
entnehmen Sie weiterführende Anforderungen bitte aus dem Informationsfeld Referenzen zu
bestimmten Lieferungen .

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Folgende inhaltliche Mindestanforderungen werden an
die zu benennenden Referenzen gestellt (je Referenz): Je Referenz sind mindestens zwei (2)
der folgenden fünf (5) Leistungsmodule nachzuweisen: 1. Hardware-Lieferung und Rollout:
Nachweis der Lieferung und Inbetriebnahme von Bodycam-, Wearable- oder vergleichbaren
mo-bilen Video-/Aufnahmesystemen einschließlich Zubehör (Akkus, Ladestationen,
Befestigungssys-teme) an eine Organisation mit verteilten Standorten oder Nutzern. 2. Cloud-
/SaaS-Betrieb: Nachweis des Betriebs einer cloudbasierten Verwaltungs-, Speicher- oder
Verarbeitungsplatt-form für Video-, Medien- oder beweisrelevante Daten, einschließlich
Hosting, Verfügbarkeitsma-nagement, Skalierung und Betriebsverantwortung. 3. Support,
Wartung und RMA: Nachweis der Organisation und Durchführung von technischem Support
(Hotline), Reparatur-, Austausch- oder RMA-Service für Hardware im laufenden Betrieb,
einschließlich Ersatzteilversor-gung und Reaktionszeitmanagement. 4. Sicherheit,
Datenschutz und Schnittstellen: Nachweis der Umsetzung von Sicherheits- und
Datenschutzanforderungen in einem Cloud- oder SaaS-System (z. B. Rollen-/Rechtekonzept,
Verschlüsselung, Audit-Logs, EU-Hosting) sowie Be-reitstellung dokumentierter Schnittstellen
(REST-API, Datenexport) zur Vermeidung von Vendor-Lock-In. 5. Schulung und
Dokumentation: Nachweis der Durchführung von Anwender- und/oder
Administratorschulungen in deutscher oder englischer Sprache sowie Bereitstellung
vollständiger, nutzerfreundlicher Dokumentation (Bedienungsanleitungen, technische
Handbücher, Schulungsunterlagen) in editierbarem und/oder barrierefreiem Format.
Zusätzliche Anforderung über alle drei Referenzen hinweg: Über alle drei Referenzen
zusammen müssen alle fünf Leistungsmodule (1-5) mindestens einmal abgedeckt sein. Das
bedeutet: Jede Referenz weist mindestens zwei Module nach, und in der Gesamtschau aller

drei Referenzen ist jedes der fünf Module mindestens einmal vertreten. Es sind nur drei
Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das
Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Fristende nachgereichte
bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den
Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste
von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen. Sofern es sich um
Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte
Leistungsstand anzugeben. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach
pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung dieser Referenz. Noch nicht realisierte
Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden. Das Beschaffungsamt des BMI behält
sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht
standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. Sofern Sie aus
berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie
diese Gründe dem Beschaffungsamt mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis
der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI
entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des
Alternativnachweises. Sofern Sie diesbezüglich unsicher sind, kontaktieren Sie das
Beschaffungsamt des BMI unbedingt rechtzeitig vor Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist
in Form einer Bewerber-/Bieterfrage. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen
(geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen
nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer
Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. >
100.000 oder zwischen 100.000 und 200.000 ). Nachweis der Marktüblichkeit des
angebotenen Produkts Der Bieter muss mit dem Angebot nachweisen, dass die angebotene
Lösung eine marktübliche Leistung ist. Das bedeutet, dass es sich um ein allgemein auf dem
Markt gehandeltes und ausgereiftes Standardprodukt handeln muss. Neuentwicklungen oder
Prototypen sind ausdrücklich ausgeschlossen. Die Anforderungen der Bundespolizei
beschränken sich auf etablierte Produkte, die sofort am Markt erhältlich sind und keine
Individualanfertigungen darstellen. Daher muss das konkret angebotene Modell der Bodycam
bis zum Ende der Angebotsfrist bereits in einer Stückzahl von insgesamt mindestens 1.500
Einheiten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verkauft, ausgeliefert und bei Kunden
erfolgreich in den echten Betrieb genommen worden sein. Dieser Nachweis wird durch eine
überprüfbare Eigenerklärung (bspw. entsprechendes Referenzprojekt) erbracht.

Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis eines
etablierten Informationssicherheitsmanagementsystems für die auftragsrelevanten Betriebs-
und Supportprozesse vorzulegen, z. B. durch ein gültiges Zertifikat nach DIN EN ISO/IEC
27001 oder einen gleichwertigen Nachweis einer unabhängigen Stelle.

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit ist der Umsatz im Tätigkeitsbereich Lieferung, Implementierung, Betrieb,
Support und Wartung von Bodycam- oder vergleichbaren mobilen Videosystemen
einschließlich Verwaltungssoftware/SaaS sowie dazugehöriger Services für die letzten drei
Geschäftsjahre anzugeben. Der Umsatz pro Jahr im einschlägigen Tätigkeitsbereich beträgt
mindestens 4.500.000,00 EUR. Zum Nachweis füllen Sie bitte das Dokument
Unternehmenszahlen aus und reichen dieses mit Ihrem Angebot ein. Alternativ übersenden
Sie bitte eine Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste, welche die jeweiligen
Jahreswerte der letzten drei Geschäftsjahre vor Auftragsbekanntmachung belegt. Im Falle von

Bietergemeinschaften und Bietern, die andere Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe
einbinden, werden die Umsätze der jeweiligen Bieterkonstellation addiert. Übersenden Sie
hierzu bitte für jedes Mitglied der Bieterkonstellation eine eindeutig zuweisbare Eigenerklärung
in Form einer selbsterstellten Liste, welche die jeweiligen Jahreswerte der letzten drei
Geschäftsjahre für jedes Mitglied der Bieterkonstellation belegt. Die Summe der Umsätze
muss den geforderten Mindestumsatz erreichen. Sofern Sie aus berechtigten Gründen die
Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe dem Beschaffungsamt des BMI
mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach
pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Sofern Sie
diesbezüglich unsicher sind, kontaktieren Sie das Beschaffungsamt des BMI unbedingt
rechtzeitig vor Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist in Form einer Bewerber-/Bieterfrage.
Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem
Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter hat mit dem Angebot einen aktuellen
Handelsregisterauszug oder einen vergleichbaren Registernachweis vorzulegen. Aus dem
Registereintrag oder ergänzend aus einer Eigenerklärung muss hervorgehen, dass der
Unternehmensgegenstand Tätigkeiten im Bereich Lieferung, Betrieb, Wartung, Support,
Softwaredienstleistungen oder vergleichbare dem Auftragsgegenstand entsprechende
Tätigkeiten umfasst. Der Registernachweis dient der Plausibilisierung der
Unternehmensstruktur und ersetzt nicht den Nachweis der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit. Reine Handels- oder Vermittlungstätigkeiten ohne eigene Betriebs-,
Support- oder Wartungsverantwortung genügen nicht. Sofern der Unternehmensgegenstand
nicht bereits aus dem Registereintrag eindeutig hervorgeht, ist eine ergänzende
Eigenerklärung vorzulegen, aus der die tatsächliche geschäftliche Tätigkeit im einschlägigen
Leistungsbereich nachvollziehbar beschrieben wird.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Bewertungskriterien
Beschreibung: Details siehe Dokument Bewertungsmatrix - Bodycams
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 60
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Gemäß Vergabeunterlagen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 40

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=876757

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig

Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=876757
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 25/08/2026 11:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 3 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: siehe Vergabeunterlagen
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 25/08/2026 11:31:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Unternehmen haben einen Anspruch auf
Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren
gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das
Beschaffungsamt des BMI (BeschA). Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3
S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der
Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber
dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt das BeschA dem
Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb
von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der
Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den
Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1
GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser
Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf
elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach
Absendung der Information durch das BeschA. Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich oder
elektronisch bei der Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-

Straße 16, 53113 Bonn, einzureichen und zu begründen. Hinweis: Das BeschA ist im Falle
eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen
Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht
auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret
mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als
Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten
durch das Beschaffungsamt des BMI
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesrepublik Deutschland, vertreten
durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI

8. Organisationen

8.1. ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium
des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
Registrierungsnummer: t:0049228996100
Postanschrift: Brühler Straße 3
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: zib@bescha.bund.de
Telefon: +49 22899610-3535
Fax: +49 2289961087-1000
Internetadresse: http://www.bescha.bund.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im
Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder
Dienstleistungen vergibt/abschließt
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 56996c4d-0fec-4da9-be00-ce7956f9896b - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 17/07/2026 13:45:45 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 137/2026
Datum der Veröffentlichung: 20/07/2026

Referenzen:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=876757
https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=876757
http://www.bescha.bund.de
http://www.bundeskartellamt.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202607/ausschreibung-499658-2026-DEU.txt

 
 
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