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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Neuwied - Deutschland Mobile, modulare Containergebäude Interimscontainer für die Feuerwehr Engers (LZ10) Lieferung von Containern für einen Interimsstandort der Feuerwehr
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026070600454479037 / 460708-2026
Veröffentlicht :
06.07.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
23.10.2030
Angebotsabgabe bis :
04.08.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
44211100 - Mobile, modulare Containergebäude
DEU-Neuwied: Deutschland Mobile, modulare Containergebäude
Interimscontainer für die Feuerwehr Engers (LZ10) Lieferung von Containern
für einen Interimsstandort der Feuerwehr

2026/S 127/2026 460708

Deutschland Mobile, modulare Containergebäude Interimscontainer für die Feuerwehr
Engers (LZ10) Lieferung von Containern für einen Interimsstandort der Feuerwehr
OJ S 127/2026 06/07/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Lieferleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Neuwied
E-Mail: verdingungsstelle@neuwied.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Interimscontainer für die Feuerwehr Engers (LZ10) Lieferung von Containern für einen
Interimsstandort der Feuerwehr
Beschreibung: Der Löschzug 10 der Feuerwehr Neuwied Engers benötigt während der
Sanierungsarbeiten des Feuerwehrhauses eine Interimslösung. Daher wird im Gewerbegebiet
Schützengrund , Neuwieder Straße 58 im Stadtteil Engers eine Containeranlage für die
notwendigen Räumlichkeiten der Feuerwehrleute errichtet. Die Fahrzeuge sind am gleichen
Standort in einer bestehenden Halle untergebracht.
Kennung des Verfahrens: 2a0faa88-1647-4927-88cf-df84c0a58f8a
Interne Kennung: 2026-17
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 44211100 Mobile, modulare Containergebäude

2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Neuwied (DEB18)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: [1.] Landestariftreuegesetz - LTTG Rheinland-Pfalz - Landesgesetz
zur Schaffung tariftreuerechtlicher Regelungen Rheinland-Pfalz Zweites Landesgesetz zur
Änderung des Landestariftreuegesetzes vom 8. März 2016: Die Bieter/Bewerber haben die
Verpflichtung das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz zu beachten und
einzuhalten. Das Landesgesetz zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei
öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz - LTTG) verpflichtet öffentliche
Auftraggeber öffentliche Aufträge ab einem geschätztem Netto-Auftragswert von 20.000 Euro
nur an solche Unternehmen zu vergeben, die bei der Angebotsabgabe schriftlich eine
Tariftreueerklärung bzw. eine Mindestentgelterklärung vorlegen. Im Hinblick auf das v. g.

Landesgesetz machen wir darauf aufmerksam, dass gemäß § 6 Nachweise und Kontrollen
LTTG dem öffentlichen Auftraggeber die Einhaltung der Verpflichtung nach §§ 3
Mindestentgelt und 4 Tariftreuepflicht auf dessen Verlangen jederzeit nachzuweisen ist und im
Falle der Missachtung nach § 7 LTTG sanktioniert wird. Im Kontext zu § 7 Sanktionen LTTG
wird um die Einhaltung der Verpflichtungen nach §§ 3 bis 6 zu sichern, für einen schuldhaften
Verstoß eine Vertragsstrafe in Höhe von 1 v.H. des Auftragswertes vereinbart. In diesem
Zusammenhang ist das beauftragte Unternehmen zur Zahlung einer Vertragsstrafe auch für
den Fall verpflichtet, dass der Verstoß durch ein Nachunternehmen begangen wird und das
beauftragte Unternehmen den Verstoß kannte oder kennen musste. Des Weiteren wird
vereinbart, dass die mindestens grob fahrlässige und erhebliche Nichterfüllung einer
Verpflichtung nach §§ 3 bis 6 durch das beauftragte Unternehmen den öffentlichen
Auftraggeber zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund berechtigt. Bei Fehlen der
Mindestentgelterklärung bei Angebotsabgabe und Nichtvorlage derselben nach Aufforderung
durch den Auftraggeber ordnet § 3 Abs. 1 LTTG an, das Angebot von der Wertung
auszuschließen. Bei Fehlen der Tariftreueerklärung bei Angebotsabgabe und Nichtvorlage
derselben nach Aufforderung durch den Auftraggeber ordnet § 4 Abs. 6 LTTG an, das
Angebot von der Wertung auszuschließen. Bieter/Bewerber mit Sitz im Inland, sowie deren
Nachunternehmer mit Sitz im Inland, Verleiher von Arbeitskräften mit Sitz im Inland haben
gemäß den Vorgaben des LTTG Rheinland-Pfalz eine Verpflichtungserklärung abzugeben. ies
gilt auch, falls ein Bieter/Bewerber beabsichtigt, einen öffentlichen Auftrag ausschließlich
durch die Inanspruchnahme von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auszuführen, die bei
einem Nachunternehmen mit Sitz im Inland beschäftigt sind. [2].Der Bewerber hat anzugeben
inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die Erklärung BMWK
auszufüllen und als Teil der Angebotsunterlagen abzugeben. Diese Erklärung ist auch für
Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleihergem. den Bedingungen der Erklärung
abzugeben. Der Angebotsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.subreport.de bzw.
iTWO tender) eingestellt. [3.] Die Angebotsunterlagen und die anderen einzureichenden,
bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal
auszufüllen und zu speichern. Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern
über die Vergabeplattform (www.subreport.de) in Textform eingereicht werden. Die
ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Angebot auf die Plattform
hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter, der die
Erklärung abgibt, zu benennen. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich
über die Vergabeplattform. [4]. Unteraufträge: Beabsichtigt der Bieter Teile der Leistung von
Dritten ausführen zu lassen, hat er diese Leistungen in seinem Angebot zu benennen, sowie
die vorgeschlagenen Unterauftragnehmer mit Namen, gesetzlichen Vertretern und
Kontaktdaten, anzugeben. Hierzu ist der Vordruck 235 Verzeichnis der Leistungen
Kapazitäten anderer Unternehmen zu verwenden. Die Auftraggeberin behält sich vor, von
den Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, zu verlangen, nachzuweisen, dass
ihnen die erforderlichen Mittel dieser Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen. Sofern erst
nach Zuschlagserteilung eine Unterauftragsvergabe in Betracht gezogen wird, bedarf diese
der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Auftraggeberin. Jeder Unterauftragnehmer hat
den Vordruck 236 Verpflichtungserklaerung anderer Unternehmen auszufüllen. Dieser ist mit
dem Angebot einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern, deren
Angebote in die engere Wahl kommen zu verlangen nachzuweisen, dass ihnen die
erforderlichen Mittel der benannten Unterauftragnehmer tatsächlich zur Verfügung stehen (§
36 Abs. 1 S. 2 VgV). [5]. Eignungsleihe: Ein Bieter kann in Hinblick auf die Leistungsfähigkeit
die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er mit der Einreichung der
Eignungsnachweise nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich
zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine vorbehaltlose und

unterschriebene Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Zusätzlich ist im Fall der
Eignungsleihe eine Erklärung auszufüllen und die gesamtschuldnerische Haftung im Umfang
der Eignungsleihe zu erklären. Das in Anspruch genommene Unternehmen hat seine Eignung
im Umfang der Eignungsleihe und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen auf die gleiche
Weise nachzuweisen wie der Bieter. Das zur Eignungsleihe in Anspruch genommene
Unternehmen hat dazu eine Erklärung im Umfang der Eignungsleihe einzureichen. [6]. Keine
Kostenerstattung: Die Kosten für die Erstellung seines Angebots trägt der Bieter.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: CrossBorderLaw

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Der Auftraggeber wird einen Bewerber von der Teilnahme am
Vergabeverfahren ausschließen, wenn ein zwingender Ausschlussgrund i. S. d. § 123 GWB
vorliegt. Ferner kann der Auftraggeber unter Berücksichtigung des Grundsatzes der
Verhältnismäßigkeit einen Bewerber auch dann ausschließen, wenn ein fakultativer
Ausschlussgrund i.S.d. § 124 GWB gegeben ist. Daneben wird auf die Ausschlussgründe
nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 2 1 Abs. 1 A-EntG, § 98c AufenthG, § 21 SchwarzArbG, § 22
LkSG hingewiesen. Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen haben
Bewerber und bevollmächtigte Vertreter einer Bewerbungsgemeinschaft eine Erklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abzugeben. Die Erklärung zum Nichtvorliegen der
Ausschlussgründe ist in die Anlagen der Vergabeunterlagen integriert. Hinweis: Angaben zu
etwaigen Ausschlussgründen und ggf. ergriffenen Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125
GWB sind auf separater Anlage zu machen. Sonstige (nicht bevollmächtigte) Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft und eignungsverleihende Unternehmen haben ebenfalls eine
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abzugeben. Dafür hat jedes
nicht bevollmächtigte Mitglied der Bewerbergemeinschaft und jedes eignungsverleihende
Unternehmen, auf dessen Kapazitäten der Bewerber sich zum Nachweis seiner Eignung
beruft (vgl. § 47 VgV) eine Erklärung ausgefüllt und in Textform dem Teilnahmeantrag
beizufügen. Angaben zu etwaigen Ausschlussgründen und ggf. ergriffenen
Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB sind auf separater Anlage zu machen.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Interimscontainer für die Feuerwehr Engers (LZ10) Lieferung von Containern für einen
Interimsstandort der Feuerwehr
Beschreibung: Der Löschzug 10 der Feuerwehr Neuwied Engers benötigt während der
Sanierungsarbeiten des Feuerwehrhauses eine Interimslösung. Daher wird im Gewerbegebiet
Schützengrund , Neuwieder Straße 58 im Stadtteil Engers eine Containeranlage für die
notwendigen Räumlichkeiten der Feuerwehrleute errichtet. Die Containeranlage wird zum
Kauf ausgeschrieben, die Anlieferung und Aufstellung erfolgt durch den Auftragnehmer.
Beschreibung der Containeranlage - Abmessungen: ca. 20,70 m x 14,50 x 2,90 m Raumhöhe,
innen: ca. 2,50m - 1 Stück Mobiles Mietgebäude, 1-geschossig, bestehend aus: - Fabrikat:
Kleusberg, Typ 2500 PLUS o. glw. - 2 Stück Basiscontainer mit Küche / Ausgussbecken
Abmessung: ca. 2,45 x 6,04 m - 2 Stück Basiscontainer ohne Einrichtung Abmessung: ca.
3,00 x 6,04 m - 2 Stück Sanitärcontainer mit WC / Dusche Abmessung: ca. 3,00 x 6,04 m - 2

Stück Gangcontainer ohne Einrichtung Abmessung: ca. 3,00 x 2,45 m - 2 Stück
Gangcontainer ohne Einrichtung Abmessung: ca. 7,35 x 2,45 m Anzahl der Raumeinheiten,
sowie Anordnung und Raumaufteilung des Systemgebäudes gemäß Grundrisszeichnung.
Anzahl der Schalter, Präsenzmelder, Steckdosen, Leuchten, Heizkörper, Türen, Fenster sowie
Sanitär- und Küchenobjekte ebenfalls gemäß Grundrisszeichnung. Die angebotenen
Container sind inkl. prüffähige standortspezifische und spezielle Statik und entsprechen der
Wärmeschutz-anforderungen nach DIN 4108-2. VSG-Verglasung und Drehsperren an allen
Fenstern. Inkl. Schlösser für Elektrounterverteilung. Beheizung und Kühlung soll mit Elektro-
Konvektoren erfolgen, das System soll mit einer Inverteranlage betrieben werden. Statische
Randbedingungen: Ausführung gemäß prüffähige spezielle Statik mit Standort-
Berücksichtigung. Verkehrslast des Fußbodens 3,8 kN/m², in Fluren 5,0kN/m² maximale
Schneelast nach DIN EN 1991-1-3:2010-12: charakteristisch sk = 1,625 kN/m², auf dem Dach:
s = 1,3 kN/m² bis Windlastzone 3 nach DIN EN 1991-1-4:2010-12.
Interne Kennung: LOT-0001 E56267675

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 44211100 Mobile, modulare Containergebäude

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Neuwied (DEB18)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Neuwieder Straße 58

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 31/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 23/10/2030

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance# #Besonders auch
geeignet für:selbst# #Besonders auch geeignet für:other-sme#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 1) Für
die Eignung werden folgende Angaben und Nachweise verlangt: a) Umsatz des
Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. b) Angabe zu
Insolvenzverfahren und Liquidation: Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein
vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein
Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht
in Liquidation befindet oder ein Insolvenzplan rechtkräftig bestätigt wurde (auf Verlangen der

Vergabestelle ist der Insolvenzplan vorzulegen). c) Angaben zur Zahlung von Steuern,
Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht
zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt wurden. Falls das Angebot in die
engere Wahl kommt, müssen die Bewerber/Bieter zur Bestätigung dieser Angaben eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
(soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) vorlegen. Die Eignung ist durch
die Eigenerklärungen gem. Formblatt Eigenerklärungen zur Eignung nachzuweisen. Beruft
sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, sind die
Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt Eigenerklärung zur Eignung auch
für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Nach Aufforderung sind die
fehlenden Erklärungen und Nachweise innerhalb von 10 Kalendertagen vorzulegen. Die
Vergabeunterlagen incl. das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung stehen unter dem in
5.1.11 genannten Zugang uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung. 2)
Vorauszahlungsbürgschaft: Der Auftragnehmer darf vom Auftraggeber eine Vorauszahlung in
Höhe maximal der vereinbarten Vergütung verlangen, wenn und soweit folgende Bedingungen
bzw. Voraussetzungen erfüllt sind: a) Die Vorauszahlung wird erst mit der Übergabe einer
Vorauszahlungsbürgschaft eines in Deutschland zugelassenen bzw. ansässigen Kreditinstituts
oder Kreditversicherers an den Auftraggeber und nur in Höhe des durch die Bürgschaft
abgesicherten Betrages fällig. Die Bürgschaftsurkunde muss folgende Erklärungen des
Bürgen enthalten: Der Bürge übernimmt für den Auftragnehmer die selbstschuldnerische
Bürgschaft nach deutschem Recht. Auf die Einreden der Anfechtbarkeit und der
Aufrechenbarkeit sowie der Vorausklage gemäß §§ 770, 771 BGB wird verzichtet. Der
Verzicht auf die Einrede der Aufrechenbarkeit gilt nicht für unbestrittene oder rechtskräftig
festgestellte Gegenforderungen des Hauptschuldners. Die Bürgschaft ist unbefristet; sie
erlischt mit der Rückgabe dieser Bürgschaftsurkunde. Die Bürgschaftsforderung verjährt nicht
vor der gesicherten Hauptforderung. Nach Abschluss des Bürgschaftsvertrages getroffene
Vereinbarungen über die Verjährung der Hauptforderung zwischen dem Auftraggeber und
dem Auftragnehmer sind für den Bürgen nur im Falle seiner schriftlichen Zustimmung
bindend. b) Die Bürgschaft ist über den Gesamtbetrag der Sicherheit in nur einer Urkunde zu
stellen. Die Urkunde über die Vorauszahlungsbürgschaft wird zurückgegeben, wenn die
Vorauszahlung auf fällige Zahlungen angerechnet worden ist. c) Anfallende Kosten für die
Bürgschaft trägt der Auftragnehmer.

Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Auflistung und kurze
Beschreibung der Bedingungen: Für die Eignung werden folgende Angaben und Nachweise
verlangt: a) Registereintragungen: Erklärung zur Registereintragung im im Berufsregister.
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, müssen die Bewerber/Bieter zur Bestätigung
Ihrer Erklärung folgende Nachweise vorlegen: Handelsregisterauszug und Eintragung in der
Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer. b) Angabe, dass nachweislich
keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter
in Frage stellt. c) Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. Falls das Angebot
in die engere Wahl kommt, müssen die Bewerber/Bieter zur Bestätigung dieser Angabe eine
qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für Ihr
Unternehmen zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorlegen. Die
Eignung ist durch Eigenerklärungen gem. Formblatt Eigenerklärungen zur Eignung
nachzuweisen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer
Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt

Eigenerklärung zur Eignung auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
Nach Aufforderung sind die fehlenden Erklärungen und Nachweise innerhalb von 10
Kalendertagen vorzulegen. Die Vergabeunterlagen incl. das Formblatt Eigenerklärung zur
Eignung stehen unter dem in 5.1.11 genannten Zugang uneingeschränkt und vollständig zur
Verfügung.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1) Referenzen: Der Bieter muss mit seinem Angebot
mindestens drei vergleichbare Referenzen nachweisen, die die erfolgreiche Durchführung von
Projekten oder Lieferungen in Bezug auf die ausgeschriebenen Anforderungen
dokumentieren. Vergleichbare Referenzen müssen sich auf Projekte beziehen, die in Art,
Umfang und Komplexität den Anforderungen der Ausschreibung entsprechen. Die Referenzen
müssen dabei die Erfüllung der geforderten Leistungen, insbesondere in den Bereichen ,,
Container belegen. Die Referenzen sind durch geeignete Nachweise wie z. B.
Abschlussbestätigungen, Prüfzertifikate, Auftragsbestätigungen oder Abnahmeprotokolle zu
belegen. Angebote, die nicht mindestens drei vergleichbare Referenzen vorlegen, erfüllen das
Mindestkriterium nicht und werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. 2)Falls das
Angebot in die engere Wahl kommt: a) Angaben zu Arbeitskräften: Erklärung des Bieters
/Bewerbers, dass Ihm für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur
Verfügung stehen. b) Angabe/Erklärung die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen
Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach
Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal angeben. Die Eignung ist durch die
Eigenerklärungen gem. Formblatt Eigenerklärungen zur Eignung nachzuweisen. Beruft sich
der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die
Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt Eigenerklärung zur Eignung auch
für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Nach Aufforderung sind die
fehlenden Erklärungen und Nachweise innerhalb von 10 Kalendertagen vorzulegen. Die
Vergabeunterlagen incl. das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung stehen unter dem in
5.1.11 genannten Zugang uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung. 3) Ferner sind auf
verlagen des Auftraggebers folgende Zertifizierungen und Güteüberwachung bzw. deren
geichwertigkeit nachzuweisen: Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015
Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001:2015, Energiemanagement nach DIN EN ISO
50001:2018, Arbeitsschutzmanagement nach DIN EN 45001:2018 Schweißzertifikat nach DIN
EN 1090-2:2018, Präqualifikation von Unternehmen im Baufach, Gütezeichen RAL GZ 619
Mobile Raumsysteme, Gütezeichen RAL GZ 613 Systembauweise, TÜV-Zertifikat für
gesünderes Bauen, Brandschutz-Gutachten der MFPA Leipzig, SCC-geprüfte Fachkräfte. 4)
Technische Gleichwertigkeit: Der angebotene Leistungsgegenstand muss in allen
wesentlichen technischen Merkmalen vollständig gleichwertig zu der in der
Leistungsbeschreibung genannten Referenzlösung sein. Die technische Gleichwertigkeit gilt
als erfüllt, wenn sämtliche definierten Leistungsanforderungen, Funktionen und
Kompatibilitäten ohne Einschränkungen erfüllt werden. Bieter, deren Angebote die
vollständige technische Gleichwertigkeit nicht nachweisen oder nicht erfüllen, erfüllen das
Mindestkriterium nicht und werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Nachweisbarkeit
der Übereinstimmungen: Der Bieter muss mit seinem Angebot die vollständige
Übereinstimmung mit den gesamten Vergabeunterlagen und den darin enthaltenen
Anforderungen nachweisen. Die Nachweisführung muss in Form von entsprechenden
technischen Unterlagen, Zertifikaten oder Prüfberichten erfolgen, die die Übereinstimmung der
angebotenen Lösung mit den Vorgaben dokumentieren. Angebote, die den Nachweis der

Übereinstimmung nicht erbringen oder bei denen wesentliche Abweichungen von den
Anforderungen festgestellt werden, erfüllen das Mindestkriterium nicht und werden vom
weiteren Verfahren ausgeschlossen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Angebotspreis: 35%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 35
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Ausführungszeitraum: 35%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 35
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Referenzen 30%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E56267675

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E56267675
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 04/08/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 50 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 04/08/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Angebote wird gem. § 55 VgV von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja

Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Die
Teilnahme von Bietergemeinschaften ist zulässig. Alle Mitglieder der Bietergemeinschaften
sind mit vollständigen Adressangaben auf dem Vordruck 234 Erklaerung Bieter-
Arbeitsgemeinschaft zu nennen. Ferner ist auf diesem verbindlich von allen Mitgliedern
jeweils zu erklären, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaften (und später der
Arbeitsgemeinschaft) als Gesamtschuldner haften (sog. Gesamtschuldnererklärung). Wenn in
den Vergabeunterlagen von Bietern gesprochen wird, gelten die Ausführungen entsprechend
auch für Bietergemeinschaften. Der Vordruck 236 Verpflichtungserklaerung anderer
Unternehmen ist für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesondert auszufüllen.

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau -
Vergabekammer-
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3
GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens
bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist
ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Stadtverwaltung Neuwied
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadtverwaltung Neuwied
Organisation, die Angebote bearbeitet: Stadtverwaltung Neuwied

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Neuwied
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00000628
Postanschrift: Engerser Landstr. 17
Stadt: Neuwied
Postleitzahl: 56564
Land, Gliederung (NUTS): Neuwied (DEB18)
Land: Deutschland
E-Mail: verdingungsstelle@neuwied.de
Telefon: 026318020
Internetadresse: https://www.neuwied.de
Rollen dieser Organisation:

Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau -
Vergabekammer-
Registrierungsnummer: USt-ID: DE355604198
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
E-Mail: vegabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: 06131162234
Fax: 0613116162113
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 044bc144-2ac4-41ad-9e05-c4854a403a41 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 02/07/2026 06:56:39 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 127/2026
Datum der Veröffentlichung: 06/07/2026

Referenzen:
https://www.neuwied.de
https://www.subreport.de/E56267675
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202607/ausschreibung-460708-2026-DEU.txt

 
 
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