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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-München - Deutschland Softwarepaket für den Plattformenverbund Datenplattform
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026062201115044231 / 426404-2026
Veröffentlicht :
22.06.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
14.07.2026
Angebotsabgabe bis :
21.07.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
48100000 - Branchenspezifisches Softwarepaket
48211000 - Softwarepaket für den Plattformenverbund
72314000 - Datenerhebung und -zusammentragung
72316000 - Datenanalyse
DEU-München: Deutschland Softwarepaket für den Plattformenverbund
Datenplattform

2026/S 118/2026 426404

Deutschland Softwarepaket für den Plattformenverbund Datenplattform
OJ S 118/2026 22/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Lieferleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Technische Universität München
E-Mail: norbert.mehlmer@tum.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Datenplattform
Beschreibung: Es soll eine Softwarelösung ( Datenplattform ) entwickelt werden, die eine
automatisierte und standardisierte Kommunikation zwischen KI-basierten Modellen zur
Proteinentwicklung und einem mikrofluidischen Gerätepark ermöglicht. Als mikrofluidische
Hardware kommt ein System der Firma Firma Efficient Robotics GmbH zum Einsatz, welches
auf Basis bioinformatisch generierter Protein-Designs experimentelle Umsetzungen und
Charakterisierungen durchführt. Die Datenplattform dient als zentrale Integrations- und
Kommunikationsschicht zwischen den KI-Systemen, der Laborautomatisierung sowie
nachgelagerten Analysekomponenten. Sie muss mit der bestehenden Steuerungssoftware
des Geräteparks ( Droplet Control Center , DCC) interoperabel sein, um experimentelle
Abläufe zu steuern und die dabei entstehenden Mess- und Prozessdaten automatisiert zu
erfassen und weiterzuverarbeiten. Darüber hinaus muss die Plattform modellagnostisch
ausgelegt sein und die Anbindung unterschiedlicher KI-Modelle zur Generierung von Protein-
Designs ermöglichen. Hierzu ist ein einheitlicher, erweiterbarer Kommunikationsstandard zu
entwickeln, der sowohl bioinformatische als auch experimentelle Anforderungen konsistent
abbildet. Weiterhin ist eine zentrale Datenmanagement- und Speicherkomponente zu
integrieren, die die strukturierte, nachvollziehbare und treuhänderisch abgesicherte
Speicherung von Daten aus mehreren Experimenten ermöglicht. Dabei ist insbesondere
sicherzustellen, dass Datenzugriff, Datenverarbeitung und Datenspeicherung unter Wahrung
der Datensouveränität, Zweckbindung sowie einer vollständigen Auditierbarkeit erfolgen.Die
Schnittstellenarchitektur der Plattform ist gemeinsam mit den Projektpartnern zu definieren
und als offener, dokumentierter Standard auszugestalten.
Kennung des Verfahrens: 38d41024-c3cf-47f4-9c5b-8616a34438b2
Interne Kennung: 018/2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48211000 Softwarepaket für den Plattformenverbund

Zusätzliche Einstufung (cpv): 48100000 Branchenspezifisches Softwarepaket, 72314000
Datenerhebung und -zusammentragung, 72316000 Datenanalyse

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Garching
Postleitzahl: 85748
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YK0M95L#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Auftragsunterlagen

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Datenplattform
Beschreibung: Gegenstand der Beschaffung ist die Entwicklung einer Softwarelösung
( Datenplattform ) zur Integration und Orchestrierung von KI-basierten Modellen im Bereich
der biotechnologischen Proteinentwicklung sowie eines mikrofluidischen Geräteparks zur
experimentellen Umsetzung und Charakterisierung entsprechender Protein-Designs. Die
Datenplattform dient als zentrale Kommunikations- und Integrationsschicht zwischen KI-
Modellen, Laborautomatisierungssystemen und Analysekomponenten. Hierzu müssen Daten-
und Steuerungsinformationen zwischen mehreren technischen Schnittstellen ausgetauscht
und verarbeitet werden. Die konkrete Ausgestaltung der Schnittstellenformate erfolgt in
Abstimmung mit den beteiligten Projektpartnern unter Berücksichtigung offener und
interoperabler Standards. Die Softwarelösung muss die sichere, nachvollziehbare und
langfristige Speicherung der im Rahmen der Experimente entstehenden Daten ermöglichen.
Hierzu ist eine Datenmanagement- und Speicherarchitektur vorzusehen, die eine strukturierte
Ablage, Versionierung sowie den Zugriff auf experimentelle Daten und Metadaten unterstützt.
Die Plattform muss flexibel einsetzbar sein und sowohl den Betrieb in lokalen
Rechenumgebungen als auch in Cloud-Umgebungen ermöglichen. Die im Projekt
eingesetzten Daten entstehen im Wesentlichen durch einen mikrofluidischen Gerätepark, der
bioinformatisch erzeugte Protein-Designs experimentell umsetzt und charakterisiert. Die
Steuerung des Geräteparks erfolgt über die bestehende Kontrollsoftware Droplet Control
Center (DCC) der Firma Efficient Robotics GmbH. Die zu entwickelnde Datenplattform muss
in der Lage sein, mit dieser Software zu kommunizieren, um Steuerungsinformationen an den
Gerätepark zu übermitteln und experimentell erzeugte Daten zu verarbeiten. Darüber hinaus
muss die Datenplattform modellagnostisch ausgelegt sein und die Integration verschiedener
KI-Modelle zur Generierung von Protein-Designs ermöglichen. Hierzu ist ein standardisierter
Kommunikationsmechanismus vorzusehen, der sowohl experimentelle als auch
bioinformatische Anforderungen abbildet. Die entsprechenden Schnittstellen sind in
Abstimmung mit den Projektpartnern zu spezifizieren. Die Datenplattform muss die Anbindung
einer zentralen Datenbank ermöglichen, die die Speicherung, Verwaltung und Auswertung von
Daten aus mehreren Experimenten unterstützt. Dabei ist sicherzustellen, dass experimentelle
Daten, insbesondere Sequenz- und Aktivitätsdaten einschließlich zugehöriger Metadaten,

strukturiert und konsistent gespeichert werden können. Die Plattform muss zudem die
Integration externer biotechnologischer Geräte über softwarebasierte Adapter ermöglichen.
Hierzu zählen insbesondere Sequenzierplattformen sowie mikrobiologische und fermentative
Systeme. Die Integration erfolgt über standardisierte Schnittstellen zur DCC-Software, die eine
Steuerung und Datenerfassung der angebundenen Geräte ermöglichen. Die
Schnittstellenarchitektur ist gemeinsam mit den Projektpartnern zu entwickeln, die sowohl den
mikrofluidischen Gerätepark als auch die eingesetzten KI-Modelle bereitstellen. Die
detaillierten fachlichen und technischen Anforderungen sind in der Leistungsbeschreibung
(Dokument 3_Leistungsbeschreibung) weiter ausgeführt.
Interne Kennung: 018/2026

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48211000 Softwarepaket für den Plattformenverbund
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48100000 Branchenspezifisches Softwarepaket, 72314000
Datenerhebung und -zusammentragung, 72316000 Datenanalyse

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Garching
Postleitzahl: 85748
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 17 Monate

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Noch nicht bekannt
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter muss über nachweisbare Erfahrungen in der
Konzeption, Entwicklung und dem Betrieb von IT-Systemen unter Anwendung anerkannter
Informationssicherheitsstandards verfügen. Zum Nachweis hat der Bieter vorzulegen:
mindestens eine (1) Referenz über in den letzten fünf Jahren erfolgreich durchgeführte
Projekte, die die Konzeption, Entwicklung oder den Betrieb von IT-Plattformen oder
vergleichbaren IT-Systemen zum Gegenstand hatten und bei denen
Informationssicherheitsstandards angewendet wurden; und mindestens einen der folgenden
Nachweise: - eine gültige Zertifizierung nach ISO/IEC 27001, - eine gültige Zertifizierung nach
BSI IT-Grundschutz, oder einen gleichwertigen Nachweis über ein implementiertes
Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) einschließlich dokumentierter Sicherheits-
und Auditierungsverfahren. Die Referenz(en) muss/müssen jeweils mindestens folgende

Angaben enthalten: - Auftraggeber (soweit datenschutzrechtlich zulässig), -
Projektgegenstand, - Leistungszeitraum, - Rolle des Bieters, Beschreibung der eingesetzten
Informationssicherheitsmaßnahmen bzw. des angewandten Sicherheitsstandards. Die
Anforderung dient der Prüfung, ob der Bieter über die für einen sicheren und treuhänderischen
Plattformbetrieb erforderliche technische und organisatorische Leistungsfähigkeit verfügt.

Kriterium: Muster, Beschreibungen oder Fotos ohne Echtheitszertifikat
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter muss über nachweisbare Erfahrungen in der
Konzeption, Entwicklung und Implementierung modularer, mehrmandantenfähiger digitaler
Plattformen verfügen. Zum Nachweis hat der Bieter mindestens ein (1) Referenzprojekt
vorzulegen, das innerhalb der letzten fünf Jahre erfolgreich umgesetzt wurden und mit der
ausgeschriebenen Leistung hinsichtlich Komplexität, Architektur und Nutzerstruktur
vergleichbar sind. Die Referenz(en) muss/müssen jeweils mindestens folgende Angaben
enthalten: - Auftraggeber (soweit datenschutzrechtlich zulässig), - Projektbezeichnung und
Projektgegenstand, - Leistungszeitraum, - Rolle und Leistungsanteil des Bieters, - Skizzierung
der technischen Architektur. Von der eingereichten Referenz müssen insgesamt Erfahrungen
in den folgenden Bereichen nachgewiesen werden: - Konzeption oder Umsetzung von
Plattform- bzw. Systemarchitekturen mit mehreren voneinander unabhängigen externen
Akteuren (Multi-Stakeholder-Systeme), - Implementierung von Mandantentrennung (Multi-
Tenancy) oder vergleichbaren technischen Isolationstechniken, - Entwicklung und Betrieb
skalierbarer API- und Integrationsarchitekturen zur Anbindung externer Systeme, - Konzeption
und Umsetzung von Governance-, Berechtigungs- und Rollenmodellen für
Plattformökosysteme. Die Nachweise dienen der Beurteilung der Fähigkeit des Bieters, eine
modulare, skalierbare und mehrmandantenfähige digitale Plattform mit unterschiedlichen
Nutzergruppen und Organisationsstrukturen erfolgreich zu konzipieren und umzusetzen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erfahrungen mit verteilten Datenplattformen,
Datenräumen und föderierten Architekturen Der Bieter muss über nachweisbare Erfahrungen
in der Konzeption, Entwicklung, Implementierung und dem Betrieb verteilter Datenplattformen,
Datenräume oder vergleichbarer föderierter IT-Ökosysteme verfügen. Zum Nachweis hat der
Bieter mindestens ein (1) Referenzprojekt vorzulegen, das innerhalb der letzten fünf Jahre
erfolgreich umgesetzt oder betrieben wurden und hinsichtlich technischer Komplexität,
Nutzerstruktur oder Anwendungsbereich mit dem ausgeschriebenen Vorhaben vergleichbar
sind. Die Referenz(en) muss/müssen jeweils mindestens folgende Angaben enthalten: -
Auftraggeber (soweit datenschutzrechtlich zulässig), - Projektgegenstand und Projektumfang,
- Leistungszeitraum, - Rolle und Leistungsanteil des Bieters, - Beschreibung der technischen
Architektur, - Beschreibung der implementierten Sicherheits-, Zugriffs- und
Integrationsmechanismen. Von den eingereichten Referenzen müssen insgesamt Erfahrungen
in den folgenden Bereichen nachgewiesen werden: - Konzeption, Entwicklung oder Betrieb
verteilter Datenplattformen, Datenräume oder vergleichbarer föderierter Architekturen, -
Umsetzung von Architekturen nach Gaia-X-, International-Data-Spaces-(IDS)- oder
vergleichbaren Prinzipien, - Konzeption und Umsetzung von Datenraumkonzepten mit
kontrollierter, regelbasierter oder zweckgebundener Datenfreigabe zwischen mehreren
unabhängigen Organisationen, - Implementierung von Identitäts- und
Zugriffsmanagementsystemen (IAM) einschließlich Rollen- und Berechtigungskonzepten, -
Umsetzung von Mechanismen zur Protokollierung, Auditierung und Nachvollziehbarkeit von
Datenflüssen und Datennutzungen, - Konzeption und Umsetzung von Interoperabilitäts- und
Integrationsarchitekturen zur Anbindung heterogener Systeme, Anwendungen, Geräte oder
Datenquellen, - Entwicklung von Plattform- oder Systemarchitekturen mit mehreren

voneinander unabhängigen Akteuren (Multi-Stakeholder-Systeme), - Umsetzung von
Mandantentrennung (Multi-Tenancy) oder vergleichbaren technischen Isolationstechniken, -
Entwicklung und Betrieb skalierbarer API- und Integrationsarchitekturen, - Konzeption und
Umsetzung von Governance-, Rollen- und Berechtigungsmodellen für Plattformökosysteme.
Die Nachweise dienen der Beurteilung der Fähigkeit des Bieters, eine sichere, interoperable,
mehrmandantenfähige und föderiert organisierte Datenplattform bzw. einen Datenraum mit
kontrollierter Datennutzung und nachvollziehbaren Datenflüssen zu konzipieren, umzusetzen
und zu betreiben.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Digitale Prozess- und Systemmodellierung Der Bieter
muss über nachweisbare Erfahrungen in der digitalen Modellierung komplexer Geschäfts-,
Forschungs-, Verwaltungs- oder Laborprozesse sowie deren Überführung in technische IT-
Systeme verfügen. Zum Nachweis hat der Bieter mindestens ein (1) Referenzprojekt
vorzulegen, das innerhalb der letzten fünf Jahre erfolgreich umgesetzt wurden und hinsichtlich
Komplexität, Umfang oder Anwendungsbereich mit dem ausgeschriebenen Vorhaben
vergleichbar sind. Die Referenz(en) muss/müssen jeweils mindestens folgende Angaben
enthalten: - Auftraggeber (soweit datenschutzrechtlich zulässig), - Bezeichnung und
Gegenstand des Projekts, - Leistungszeitraum, - Rolle und Leistungsanteil des Bieters, -
Beschreibung der modellierten Prozesse und der daraus abgeleiteten Systemlösung, -
Beschreibung der eingesetzten Methoden und Werkzeuge zur Prozess- und
Systemmodellierung. Von den eingereichten Referenzen müssen insgesamt Erfahrungen in
den folgenden Bereichen nachgewiesen werden: - Anwendung etablierter Methoden zur
Prozessmodellierung, insbesondere BPMN oder vergleichbarer Modellierungsstandards, -
Analyse, Strukturierung und Digitalisierung komplexer fachlicher Prozesse, - Überführung
fachlicher Anforderungen in technische Lösungs- und Systemarchitekturen, - Konzeption oder
Umsetzung von IT-Systemen in regulierten, behördlichen, wissenschaftlichen oder
vergleichbar anspruchsvollen Umfeldern, - Gestaltung und Dokumentation von Schnittstellen
zwischen fachlichen, technischen und organisatorischen Ebenen, - Abstimmung und
Anforderungsmanagement mit unterschiedlichen Stakeholdergruppen. Die Nachweise dienen
der Beurteilung der Fähigkeit des Bieters, komplexe Geschäfts- und Laborprozesse
methodisch zu erfassen, digital abzubilden und in tragfähige technische Systemarchitekturen
zu überführen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Punkteverteilung beim Preis erfolgt folgendermaßen: Das Angebot mit dem
niedrigsten Preis erhält 4 Punkte, ein Angebot mit einem Preis, der beim (min-destens) 2,0-
fachen des niedrigsten Preises liegt, erhält 0 Punkte. Ein Angebot mit einem Preis, der
zwischen dem 1,0-fachen und 2,0-fachen des niedrigsten Preises liegt, erhält die Punktzahl,
die sich aus der linearen Interpolation nach der nachfolgenden Formel mit bis zu drei Stellen
nach dem Komma ergibt: Punktzahl = Höchstpunktzahl x (2 - (angebotener Preis/niedrigster
Preis)) Der Auftraggeber schließt den Vertrag mit dem Bieter, dessen Angebot die höchste
gewichtete Gesamtpunktzahl (letzte Zeile der vorstehenden Tabelle) erhält.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 3
Kriterium:
Art: Qualität

Bezeichnung: Qualifikation der Ansprechperson(en)
Beschreibung: Bewertet wird die über die Mindestanforderung hinausgehende einschlägige
Berufserfahrung der für die Leistungserbringung vorgesehenen Ansprechperson in den
Bereichen - Softwarearchitektur und Systementwicklung, - Entwicklung verteilter oder
komplexer IT-Systeme, - Informationssicherheit und Datenschutz, - Integration heterogener
Systeme. Maßgeblich ist die durchschnittliche einschlägige Berufserfahrung der benannten
Ansprechperson(en) über die als Mindestanforderung (siehe Leistungsbeschreibung)
geforderten zwölf Monate hinaus. Die Bewertung erfolgt wie folgt: 0 Punkte: keine über die
Mindestanforderung hinausgehende Erfahrung nachgewiesen. 1 Punkt: mehr als 1 Jahr bis
einschließlich 3 Jahre zusätzliche Erfahrung. 2 Punkte: mehr als 3 Jahre bis einschließlich 5
Jahre zusätzliche Erfahrung. 3 Punkte: mehr als 5 Jahre bis einschließlich 8 Jahre zusätzliche
Erfahrung. 4 Punkte: mehr als 8 Jahre zusätzliche Erfahrung. Die Wertung erfolgt auf
Grundlage der eingereichten anonymisierten Lebensläufe. Berücksichtigt wird nur
nachvollziehbar dargestellte Berufserfahrung, die einen Bezug zu den genannten
Aufgabenbereichen aufweist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 3
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zum treuhänderischen Plattformbetrieb
Beschreibung: Vorlage eines strukturierten Konzepts zum treuhänderischen Betrieb der
Datenplattform. Das Konzept muss insbesondere enthalten: - organisatorische Trennung
zwischen Plattformbetrieb und Datenhoheit, - technische und organisatorische Maßnahmen
zur Sicherstellung der Zweckbindung von Daten, - Regelungen zu Zugriffskontrolle, Rollen-
und Rechteverwaltung, - Mechanismen zur Sicherstellung von Neutralität, Nachvollziehbarkeit
und Auditierbarkeit. Bewertungsmatrix: 4 Punkte - Sehr gut Das Konzept beschreibt den
treuhänderischen Betrieb der Datenplattform umfassend, schlüssig und nachvollziehbar. Die
organisatorische Trennung zwischen Plattformbetrieb und Datenhoheit wird detailliert
dargestellt und durch geeignete organisatorische sowie technische Maßnahmen abgesichert.
Die Maßnahmen zur Sicherstellung der Zweckbindung von Daten sind konkret, belastbar und
in den Betriebsprozessen verankert. Das Rollen- und Berechtigungskonzept ist differenziert,
konsistent und berücksichtigt unterschiedliche Nutzergruppen und Anwendungsfälle. Die
Mechanismen zur Gewährleistung von Neutralität, Nachvollziehbarkeit und Auditierbarkeit sind
vollständig beschrieben und ermöglichen eine transparente Überprüfung sämtlicher relevanter
Vorgänge. Das Konzept geht erkennbar über übliche Standardlösungen hinaus und lässt eine
besonders zuverlässige und vertrauenswürdige Umsetzung erwarten. 3 Punkte - Gut Das
Konzept behandelt alle geforderten Themenbereiche vollständig und nachvollziehbar. Die
organisatorische Trennung zwischen Plattformbetrieb und Datenhoheit sowie die Maßnahmen
zur Sicherstellung der Zweckbindung von Daten werden schlüssig dargestellt. Das Rollen- und
Berechtigungskonzept sowie die vorgesehenen Auditierungs- und
Nachvollziehbarkeitsmechanismen sind geeignet, die Anforderungen zu erfüllen. Das Konzept
weist lediglich kleinere Schwächen hinsichtlich Detaillierungsgrad oder Nachvollziehbarkeit
einzelner Aspekte auf. Insgesamt ist eine qualitativ hochwertige Leistungserbringung zu
erwarten. 2 Punkte - Befriedigend Das Konzept adressiert die geforderten Themenbereiche im
Wesentlichen, bleibt jedoch in einzelnen Punkten allgemein oder wenig konkret. Die
organisatorische Trennung zwischen Plattformbetrieb und Datenhoheit sowie die Maßnahmen
zur Zweckbindung von Daten sind grundsätzlich nachvollziehbar dargestellt, lassen jedoch
Detailfragen offen. Das Rollen- und Berechtigungskonzept sowie die beschriebenen
Mechanismen zur Auditierung und Nachvollziehbarkeit erscheinen grundsätzlich geeignet,
sind jedoch nur teilweise ausgearbeitet. Die Anforderungen werden insgesamt erfüllt, die

Praxistauglichkeit einzelner Aspekte ist jedoch nur eingeschränkt belegt. 1 Punkt -
Ausreichend Das Konzept behandelt die geforderten Themen lediglich in Grundzügen.
Wesentliche Aussagen bleiben allgemein oder unvollständig. Die organisatorische Trennung
zwischen Plattformbetrieb und Datenhoheit, die Sicherstellung der Zweckbindung von Daten,
die Zugriffskontrolle oder die Auditierbarkeit werden zwar angesprochen, jedoch nur
oberflächlich beschrieben. Die Eignung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur Erreichung der
Projektziele ist nur eingeschränkt nachvollziehbar. 0 Punkte - Ungenügend Das Konzept fehlt
bzw. geht auf wesentliche Anforderungen nicht ein oder behandelt diese nur unzureichend.
Die organisatorische Trennung zwischen Plattformbetrieb und Datenhoheit, die Sicherstellung
der Zweckbindung von Daten, die Regelungen zur Zugriffskontrolle oder die Mechanismen zur
Neutralität, Nachvollziehbarkeit und Auditierbarkeit fehlen ganz oder sind nicht nachvollziehbar
beschrieben. Das Konzept lässt keine belastbare Beurteilung der Leistungsfähigkeit des
Bieters zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 3

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 14/07/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK0M95L
/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK0M95L

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK0M95L
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch,
Englisch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 21/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter
Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende,
unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere
Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu
vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene
Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 21/07/2026 12:01:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:

Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Noch nicht bekannt
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Der Auftragnehmer hat die Leistung unter
Einhaltung der geltenden datenschutzrechtlichen und informationssicherheitsrelevanten
Anforderungen zu erbringen. Die zu entwickelnde Datenplattform ist so auszugestalten, dass
eine sichere, nachvollziehbare und treuhänderische Verwaltung der erzeugten Daten
gewährleistet wird. Insbesondere sind Datensouveränität, Zweckbindung, rollenbasierte
Zugriffskontrollen sowie die Auditierbarkeit von Datenzugriffen sicherzustellen. Die Plattform
ist offen, interoperabel und dokumentiert umzusetzen. Schnittstellen und
Kommunikationsprotokolle sind in Abstimmung mit den Projektpartnern zu spezifizieren. Der
Auftragnehmer hat eine vollständige technische Dokumentation der Systemarchitektur,
Schnittstellen, Datenmodelle sowie Betriebs- und Sicherheitskonzepte bereitzustellen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB) § 160 Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur
auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97
Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,
dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Technische Universität München
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Technische Universität München

8. Organisationen

8.1. ORG-0001

Offizielle Bezeichnung: Technische Universität München
Registrierungsnummer: 09-1512011-61
Stadt: München
Postleitzahl: 80333
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
E-Mail: norbert.mehlmer@tum.de
Telefon: 00498928913257
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: 09-0318006-60
Stadt: München
Postleitzahl: 80534
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
Internetadresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns
/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: f8dc936a-da6a-4567-8ac4-1ebc8f15f9ae - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 19/06/2026 14:15:25 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch

ABl. S Nummer der Ausgabe: 118/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/06/2026

Referenzen:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK0M95L
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK0M95L/documents
https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202606/ausschreibung-426404-2026-DEU.txt

 
 
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