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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Ingelheim - Deutschland Post- und Kurierdienste Vergabe von Postdienstleistungen (Standardpost)
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026061100554717861 / 400534-2026
Veröffentlicht :
11.06.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
10.07.2026
Angebotsabgabe bis :
10.07.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
60160000 - Postbeförderung auf der Straße
64100000 - Post- und Kurierdienste
64110000 - Postdienste
64112000 - Briefpostdienste
DEU-Ingelheim: Deutschland Post- und Kurierdienste Vergabe von
Postdienstleistungen (Standardpost)

2026/S 111/2026 400534

Deutschland Post- und Kurierdienste Vergabe von Postdienstleistungen (Standardpost)
OJ S 111/2026 11/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich Controlling/Organisation
E-Mail: kreisverwaltung@mainz-bingen.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Vergabe von Postdienstleistungen (Standardpost)
Beschreibung: Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen beabsichtigt, die Dienstleistung
Postdienstleistung gem. § 3 Nr. 15 PostG zu vergeben. Grundlage sind die
Verfahrensbestimmungen der Vergabeverordnung (VgV), die Ausführungsbestimmungen der
VOL/B und die beiliegenden Vergabeunterlagen. Folgende Gebietslose werden gebildet: - Los
1: Beförderung von regionalen Briefsendungen inkl. Einschreibesendungen (Leitregion 55) -
Los 2: Beförderung von überregionalen Briefsendungen inkl. Einschreibesendungen
(außerhalb Leitregion 55)
Kennung des Verfahrens: 08b057b8-453c-4b2a-ac14-7e3455ba67be
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 64100000 Post- und Kurierdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 64112000 Briefpostdienste, 60160000 Postbeförderung auf der
Straße

2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Mainz-Bingen (DEB3J)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 2

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach §§ 123 Abs. 1 Nr. 2 und 3 GWB
Betrug: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 Abs. 1 Nr. 4
und 5 GWB
Korruption: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 Abs. 1
Nr. 6 bis 9 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen nach §§ 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
Abs. 1 Nr. 2 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Eigenerklärung
zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 124 Abs. 1 Nr. 8 und 9 GWB
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach: § 21 des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des
Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes, § 22 des

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und § 14 des Bundestariftreuegesetzes Entsprechend
dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhaltung der Sanktionen gegen die
Russische Föderation (sog. Russlanderklärung ).

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Regional - (Postleitregion 55)
Beschreibung: Beförderung von regionalen Briefsendungen inkl. Einschreibesendungen
(Leitregion 55)
Interne Kennung: LOT-0001 04/2026

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 64110000 Postdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 60160000 Postbeförderung auf der Straße, 64112000
Briefpostdienste

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Mainz-Bingen (DEB3J)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/10/2026
Andere Laufzeit: Unbekannt

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag hat eine Vertragsdauer von 12 Monaten,
beginnend am 01.10.2026 (bis 30.09.2027). Der Vertrag verlängert sich maximal dreimal
automatisch um jeweils 12 Monate, wenn der Vertrag nicht 3 Monate vor Vertragsende, d.h.
zum 30.06. eines Jahres, vom AG gekündigt wird. Der Vertrag endet spätestens nach 48
Monaten, mithin am 30.09.2030. Die Regelungen über den Maximalabruf bleiben davon
unberührt.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch
geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet
für:selbst# Unternehmen, die in dem Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für
den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) bzw. einer anderen für den öffentlichen
Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei
Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom
Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in den v. g.
Datenbanken enthalten sind, sind diese ergänzend mit dem Angebot einzureichen. Ansonsten
kann das Unternehmen vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Als vorläufiger
Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich
Europäische Eigenerklärung (EEE) abgegeben werden.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge
CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren
festzulegen: Sonstiger Dienstleistungsvertrag

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung dass eine Berechtigung zur
Leistungserbringung vorliegt. Eine solche Berechtigung ergibt sich aus: - Eintragung im
Anbieterverzeichnis der Bundesnetzagentur gem. § 4 Abs PostG oder - Berechtigung zur
Fortsetzung der Tätigkeit bis zum 18.08.2026 aufgrund vorheriger Eintragung bis zum
18.07.2024 nach § 36 des Postgesetzes vom 22.12.1997. i.V.m. §112 Abs. 1 PostG oder -
Vorläufige Erlaubnis zur Erbringung von Postdienstleistungen bis zum 18.08.2026 nach
digitaler Antragsstellung vor endgültiger Entscheidung über den Antrag gem. Verfügung Nr. 87
/2024 der Bundesnetzagentur Amtsblatt 18/2024 vom 18.09.2024) Die Bieter haben mit ihrem
Angebot anzugeben, aufgrund welcher der vorgenannten Alternativen sie zur
Leistungserbringung berechtigt sind. Sofern der Bieter noch nicht im Anbieterverzeichnis der
Bundesnetzagentur gem. § 4 Abs.1 PostG eingetragen ist, hat er mit dem Angebot die Gründe
hierfür anzugeben und nachzuweisen, dass ein Antrag auf Aufnahme gestellt wurde.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung, dass eine den folgenden
Anforderungen entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung besteht oder im Falle der
Beauftragung bestehen wird. Es gelten folgende Mindestanforderungen an die
Betriebshaftpflichtversicherung: Deckungssummen: - mindestens 5 Mio. EUR je Verstoß für
Personenschäden sowie - mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden
(Sachschäden und Vermögensschäden). Ferner muss die Gesamtleistung des Versicherers
innerhalb eines Versicherungsjahres mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen
betragen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied abzugeben
oder im Rahmen einer Projektversicherung durch ein Bietergemeinschaftsmitglied.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über früher ausgeführte
Dienstleistungsaufträge. Als Mindestanforderung gilt, dass der Bieter über mindestens 2
wertbare Referenzprojekte verfügt. Damit eine Unternehmensreferenz wertbar ist, muss diese
kumulativ folgende Anforderungen erfüllen: Formale Anforderungen: - Angabe des
Referenzgebers - Angabe des Auftragswerts (in Euro) - Angabe des Leistungsinhalts
(Sendungsmenge Briefsendungen) - Angabe des Erbringungszeitraums (vertraglicher Beginn
sowie vertragliches Ende) - Referenzbeschreibung: Zu jeder Referenz ist vom Bieter eine
individuelle Referenzbeschreibung beizufügen, aus der die wesentlichen Referenzinhalte
hervorgehen. Inhaltliche Anforderungen: -Beförderung von mindestens 200.000 Briefen pro 12-
Monate-Zeitraum - Die Referenz muss innerhalb der der letzten drei Jahre erbracht worden
sein. - Als Erbringung zählt im vorliegenden Sinne, dass die Referenz im relevanten
Jahreszeitraum für mind. 12 Monate durchgängig erbracht wurde. - Als Referenzzeitpunkt für
die Bestimmung des Drei-Jahres-Korridors wird der Tag der Angebotsfrist festgelegt.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter muss über eine technische Ausrüstung
verfügen, die die ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Postdienstleistungen in
Art und Um-fang des Auftrags gewährleistet. Hierzu gehören insbesondere eine angemessene
Logistik- und Sortierinfrastruktur, eine ausreichende Fahrzeug- und Zustellmittelflotte sowie
geeignete IT- und Track und Trace Systeme. Als Nachweis sind eine Beschreibung der
technischen Ausrüstung sowie eine Aufstellung der für die Auftragsausführung zur Verfügung
stehenden Einrichtungen und Geräte vorzulegen (z.B. Sortierstandorte, Zustellbasen,
Fahrzeuge, Scanner, IT - Systeme). Die Ausrüstung muss dem Bieter spätestens zum
Zeitpunkt der Aufnahme der Leistungserbringung tatsächlich zur Verfügung stehen.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung, wonach eine Zertifizierung gem. DIN
EN ISO 9001 besteht. Alternativ wird eine gleichwertige Zertifizierung einer akkreditierten
Stelle aus anderen Staaten anerkannt. Kann der Bieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten
hat, eine entsprechende Zertifizierung nicht innerhalb einer angemessenen Frist vorlegen, ist
stattdessen ein Nachweis über das Bestehen eines vergleichbaren
Qualitätsmanagementsystems ausreichend. In diesem Fall hat der Bieter mit seinem Angebot
die Gründe darzulegen, aus denen er die Zertifizierung nicht rechtzeitig einholen konnte,
sowie darzustellen, warum er diese Gründe nicht zu vertreten hat. Die Gleichwertigkeit eines
solchen vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems ist durch Eigenerklärung zu belegen.
Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit, muss die beigefügte Erklärung mindestens die
folgenden Aspekte des Systems nachvollziehbar erläutern: - Anwendungsbereich und
verwendete Begrifflichkeiten - Kontext der Organisation - Führung - Planung - Unterstützung -
Betrieb - Bewertung der Leistung (Überwachung, Messung, Analyse, interne Audits,
Managementbewertung) - Verbesserung

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Sofern der Bieter beabsichtigt, Nachunternehmer zur
Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bieter anzugeben, welche Teile des Auftrags er als
Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung) (bei einer
Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bietergemeinschaft als solche). Hierzu ist
mit dem Angebot beizubringen: -Erklärung zum Nachunternehmereinsatz Ziffer 3 in der
Anlage 7.2 VgV ANG Erklärung zur Teilnahmeform Die Bieter haben mit
Angebotsabgabe oder spätestens auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die
Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig
benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser
Nachweis ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des
Nachunternehmers nebst weiteren Eignungsnachweisen zu führen. Der Auftraggeber
überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der
Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle die folgenden Eignungsnachweise einzureichen: -Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, -Eigenerklärung zur
Betriebshaftpflichtversicherung (Deckungssumme mindestens 5,0 Mio. EUR je Verstoß für
Personenschäden sowie von mindestens 3,0 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden
(Sachschäden und Vermögensschäden); die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines
Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen.
Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine
Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende

Versicherung abgeschlossen wird. -Angaben zur Berechtigung der Leistungserbringung
vorliegt. Die Anforderung hinsichtlich der Berechtigung zur Erbringung von
Postdienstleistungen (vgl. insoweit Anforderungen an den Bieter sowie § 4 PostG) gilt für
Nachunternehmer entsprechend. - Angaben zu technischer Ausrüstung die die
ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Postdienstleistungen in Art und Umfang
des Auftrags gewährleistet. Hierzu gehören insbesondere eine angemessene Logistik - und
Sortierinfrastruktur, eine ausreichende Fahrzeug- und Zustellmittelflotte sowie geeignete IT-
und Track und Trace # Systeme. -Angaben zu geeigneten und vergleichbaren Referenzen
bezogen auf die jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers
durch den Bieter beizubringen. -Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen
ergibt sich aus Den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten
Mindestanforderungen bezüglich der Referenzen gelten für die Nachunternehmer, die für die
jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nur für den Leistungsbereich, in dem diese
eingesetzt werden. Für die Nachweisführung durch potenzielle Nachunternehmen, die auf
gesonderte Aufforderung durch den Auftraggeber einzureichen sind, werden individuelle
Vordrucke durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Bedient sich der AN bei der
Erfüllung der Teilleistung Postdienstleistung als Universaldienstleistung (§ 16 PostG) nach
dem PostG (Abholen, Sortieren, Weiterleiten und Zustellen von Postsendungen an
Empfangende) eines Universaldienstes (§ 15 PostG), so kommt zwischen dem AN und dem
Universaldienstanbieter kein unmittelbares Rechtsverhältnis zustande. Für die
Leistungsbeziehung können hierbei vorrangig die AG des Universaldienstes gelten. Hiernach
ist der Universaldienst auch nicht als Nachunternehmer im vergaberechtlichen Sinne
anzusehen. Eine entsprechende Angabe bzw. auch eine Überprüfung durch den AG erfolgt
nicht. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft) zum Nachweis seiner
Eignung (siehe oben) in Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die
technische und berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung.
Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: -Erklärung zur Eignungsleihe Der Bieter hat der
Vergabestelle auf gesonderte Anforderung nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen
Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende
Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen nebst weiteren Eignungsnachweisen auf
gesonderte Anforderung des Auftraggebers vorlegt. Hierzu wird die Vergabestelle bei
beabsichtigter Eignungsleihe gesondert nachfolgende Erklärungen und Nachweise anfordern:
- Verpflichtungserklärung Eignungsleihe - Eigenerklärungen zum Nachweis der Eignung
betreffend die zu leihende Eignung Wichtiger Hinweis: Bedient sich der Bieter oder Mitglied(er)
einer Bietergemeinschaft hinsichtlich der technischen und/oder beruflichen Leistungsfähigkeit
(bspw. Referenzen) anderer Unternehmen, so hat der Bieter oder Mitglied(er) einer
Bietergemeinschaft diese Unternehmen zwingend als Nachunternehmer anzugeben. Der
Auftraggeber überprüft sodann im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren
Kapazitäten der Bieter oder Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch
nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe
vorliegen. Entsprechende Nachweise sind auf gesondertes Anfordern der Vergabestelle
beizubringen. Hierfür stellt der Auftraggeber Vordrucke bereit. Nimmt der Bieter in Hinblick auf
die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer
Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam
für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E84391932

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E84391932
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 52 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es gelten die Regelungen des § 56 Abs. 2 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 10/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Berechtigung zur Leistungserbringung gem. § 4
Abs. 1 PostG
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig,
soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor
Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134
Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Kreisverwaltung Mainz-Bingen,
Fachbereich Controlling/Organisation
Organisation, die Angebote bearbeitet: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich
Controlling/Organisation

5.1. Los: LOT-0002
Titel: Überregional - (außerhalb Postleitregion 55)
Beschreibung: Beförderung von überregionalen Briefsendungen inkl. Einschreibesendungen
(außerhalb Leitregion 55)
Interne Kennung: LOT-0002 04/2026

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 64100000 Post- und Kurierdienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 64112000 Briefpostdienste, 60160000 Postbeförderung auf der
Straße

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Mainz-Bingen (DEB3J)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/10/2026
Andere Laufzeit: Unbekannt

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag hat eine Vertragsdauer von 12 Monaten,
beginnend am 01.10.2026 (bis 30.09.2027). Der Vertrag verlängert sich maximal dreimal
automatisch um jeweils 12 Monate, wenn der Vertrag nicht 3 Monate vor Vertragsende, d.h.
zum 30.06. eines Jahres, vom AG gekündigt wird Der Vertrag endet spätestens nach 48
Monaten, mithin am 30.09.2030. Die Regelungen über den Maximalabruf bleiben davon
unberührt.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Unternehmen, die in dem Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter
Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) bzw. einer anderen für den
öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können
dies bei Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern
vom Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in den v. g.
Datenbanken enthalten sind, sind diese ergänzend mit dem Angebot einzureichen. Ansonsten
kann das Unternehmen vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Als vorläufiger
Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitlich
Europäische Eigenerklärung (EEE) abgegeben werden.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge
CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren
festzulegen: Sonstiger Dienstleistungsvertrag

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung dass eine Berechtigung zur
Leistungserbringung vorliegt. Eine solche Berechtigung ergibt sich aus: - Eintragung im
Anbieterverzeichnis der Bundesnetzagentur gem. § 4 Abs PostG oder - Berechtigung zur
Fortsetzung der Tätigkeit bis zum 18.08.2026 aufgrund vorheriger Eintragung bis zum
18.07.2024 nach § 36 des Postgesetzes vom 22.12.1997. i.V.m. §112 Abs. 1 PostG oder -
Vorläufige Erlaubnis zur Erbringung von Postdienstleistungen bis zum 18.08.2026 nach
digitaler Antragsstellung vor endgültiger Entscheidung über den Antrag gem. Verfügung Nr. 87
/2024 der Bundesnetzagentur Amtsblatt 18/2024 vom 18.09.2024) Die Bieter haben mit ihrem
Angebot anzugeben, aufgrund welcher der vorgenannten Alternativen sie zur
Leistungserbringung berechtigt sind. Sofern der Bieter noch nicht im Anbieterverzeichnis der
Bundesnetzagentur gem. § 4 Abs.1 PostG eingetragen ist, hat er mit dem Angebot die Gründe
hierfür anzugeben und nachzuweisen, dass ein Antrag auf Aufnahme gestellt wurde.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung, dass eine den folgenden
Anforderungen entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung besteht oder im Falle der
Beauftragung bestehen wird. Es gelten folgende Mindestanforderungen an die
Betriebshaftpflichtversicherung: Deckungssummen: - mindestens 5 Mio. EUR je Verstoß für
Personenschäden sowie - mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden
(Sachschäden und Vermögensschäden). Ferner muss die Gesamtleistung des Versicherers
innerhalb eines Versicherungsjahres mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen
betragen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied abzugeben
oder im Rahmen einer Projektversicherung durch ein Bietergemeinschaftsmitglied.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über früher ausgeführte
Dienstleistungsaufträge. Als Mindestanforderung gilt, dass der Bieter über mindestens 2
wertbare Referenzprojekte verfügt. Damit eine Unternehmensreferenz wertbar ist, muss diese
kumulativ folgende Anforderungen erfüllen: Formale Anforderungen: - Angabe des
Referenzgebers - Angabe des Auftragswerts (in Euro) - Angabe des Leistungsinhalts
(Sendungsmenge Briefsendungen) - Angabe des Erbringungszeitraums (vertraglicher Beginn
sowie vertragliches Ende) - Referenzbeschreibung: Zu jeder Referenz ist vom Bieter eine
individuelle Referenzbeschreibung beizufügen, aus der die wesentlichen Referenzinhalte
hervorgehen. Inhaltliche Anforderungen: -Beförderung von mindestens 200.000 Briefen pro 12-
Monate-Zeitraum - Die Referenz muss innerhalb der der letzten drei Jahre erbracht worden
sein. - Als Erbringung zählt im vorliegenden Sinne, dass die Referenz im relevanten
Jahreszeitraum für mind. 12 Monate durchgängig erbracht wurde. - Als Referenzzeitpunkt für
die Bestimmung des Drei-Jahres-Korridors wird der Tag der Angebotsfrist festgelegt.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung

Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter muss über eine technische Ausrüstung
verfügen, die die ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Postdienstleistungen in
Art und Um-fang des Auftrags gewährleistet. Hierzu gehören insbesondere eine angemessene
Logistik- und Sortierinfrastruktur, eine ausreichende Fahrzeug- und Zustellmittelflotte sowie
geeignete IT- und Track und Trace Systeme. Als Nachweis sind eine Beschreibung der
technischen Ausrüstung sowie eine Aufstellung der für die Auftragsausführung zur Verfügung
stehenden Einrichtungen und Geräte vorzulegen (z.B. Sortierstandorte, Zustellbasen,
Fahrzeuge, Scanner, IT - Systeme). Die Ausrüstung muss dem Bieter spätestens zum
Zeitpunkt der Aufnahme der Leistungserbringung tatsächlich zur Verfügung stehen.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung, wonach eine Zertifizierung gem. DIN
EN ISO 9001 besteht. Alternativ wird eine gleichwertige Zertifizierung einer akkreditierten
Stelle aus anderen Staaten anerkannt. Kann der Bieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten
hat, eine entsprechende Zertifizierung nicht innerhalb einer angemessenen Frist vorlegen, ist
stattdessen ein Nachweis über das Bestehen eines vergleichbaren
Qualitätsmanagementsystems ausreichend. In diesem Fall hat der Bieter mit seinem Angebot
die Gründe darzulegen, aus denen er die Zertifizierung nicht rechtzeitig einholen konnte,
sowie darzustellen, warum er diese Gründe nicht zu vertreten hat. Die Gleichwertigkeit eines
solchen vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems ist durch Eigenerklärung zu belegen.
Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit, muss die beigefügte Erklärung mindestens die
folgenden Aspekte des Systems nachvollziehbar erläutern: - Anwendungsbereich und
verwendete Begrifflichkeiten - Kontext der Organisation - Führung - Planung - Unterstützung -
Betrieb - Bewertung der Leistung (Überwachung, Messung, Analyse, interne Audits,
Managementbewertung) - Verbesserung

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Sofern der Bieter beabsichtigt, Nachunternehmer zur
Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bieter anzugeben, welche Teile des Auftrags er als
Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung) (bei einer
Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bietergemeinschaft als solche). Hierzu ist
mit dem Angebot beizubringen: -Erklärung zum Nachunternehmereinsatz Ziffer 3 in der
Anlage 7.2 VgV ANG Erklärung zur Teilnahmeform Die Bieter haben mit
Angebotsabgabe oder spätestens auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die
Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig
benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser
Nachweis ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des
Nachunternehmers nebst weiteren Eignungsnachweisen zu führen. Der Auftraggeber
überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der
Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle die folgenden Eignungsnachweise einzureichen: -Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, -Eigenerklärung zur
Betriebshaftpflichtversicherung (Deckungssumme mindestens 5,0 Mio. EUR je Verstoß für
Personenschäden sowie von mindestens 3,0 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden
(Sachschäden und Vermögensschäden); die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines
Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen.
Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine
Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende
Versicherung abgeschlossen wird. -Angaben zur Berechtigung der Leistungserbringung
vorliegt. Die Anforderung hinsichtlich der Berechtigung zur Erbringung von

Postdienstleistungen (vgl. insoweit Anforderungen an den Bieter sowie § 4 PostG) gilt für
Nachunternehmer entsprechend. - Angaben zu technischer Ausrüstung die die
ordnungsgemäße Erbringung der ausgeschriebenen Postdienstleistungen in Art und Umfang
des Auftrags gewährleistet. Hierzu gehören insbesondere eine angemessene Logistik - und
Sortierinfrastruktur, eine ausreichende Fahrzeug- und Zustellmittelflotte sowie geeignete IT-
und Track und Trace # Systeme. -Angaben zu geeigneten und vergleichbaren Referenzen
bezogen auf die jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers
durch den Bieter beizubringen. -Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen
ergibt sich aus Den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten
Mindestanforderungen bezüglich der Referenzen gelten für die Nachunternehmer, die für die
jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nur für den Leistungsbereich, in dem diese
eingesetzt werden. Für die Nachweisführung durch potenzielle Nachunternehmen, die auf
gesonderte Aufforderung durch den Auftraggeber einzureichen sind, werden individuelle
Vordrucke durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Bedient sich der AN bei der
Erfüllung der Teilleistung Postdienstleistung als Universaldienstleistung (§ 16 PostG) nach
dem PostG (Abholen, Sortieren, Weiterleiten und Zustellen von Postsendungen an
Empfangende) eines Universaldienstes (§ 15 PostG), so kommt zwischen dem AN und dem
Universaldienstanbieter kein unmittelbares Rechtsverhältnis zustande. Für die
Leistungsbeziehung können hierbei vorrangig die AG des Universaldienstes gelten. Hiernach
ist der Universaldienst auch nicht als Nachunternehmer im vergaberechtlichen Sinne
anzusehen. Eine entsprechende Angabe bzw. auch eine Überprüfung durch den AG erfolgt
nicht. Ein Bieter kann sich (auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft) zum Nachweis seiner
Eignung (siehe oben) in Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die
technische und berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung.
Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen: -Erklärung zur Eignungsleihe Der Bieter hat der
Vergabestelle auf gesonderte Anforderung nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen
Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende
Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen nebst weiteren Eignungsnachweisen auf
gesonderte Anforderung des Auftraggebers vorlegt. Hierzu wird die Vergabestelle bei
beabsichtigter Eignungsleihe gesondert nachfolgende Erklärungen und Nachweise anfordern:
- Verpflichtungserklärung Eignungsleihe - Eigenerklärungen zum Nachweis der Eignung
betreffend die zu leihende Eignung Wichtiger Hinweis: Bedient sich der Bieter oder Mitglied(er)
einer Bietergemeinschaft hinsichtlich der technischen und/oder beruflichen Leistungsfähigkeit
(bspw. Referenzen) anderer Unternehmen, so hat der Bieter oder Mitglied(er) einer
Bietergemeinschaft diese Unternehmen zwingend als Nachunternehmer anzugeben. Der
Auftraggeber überprüft sodann im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren
Kapazitäten der Bieter oder Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch
nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe
vorliegen. Entsprechende Nachweise sind auf gesondertes Anfordern der Vergabestelle
beizubringen. Hierfür stellt der Auftraggeber Vordrucke bereit. Nimmt der Bieter in Hinblick auf
die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer
Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam
für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E84391932

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe

Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E84391932
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 52 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es gelten die Regelungen des § 56 Abs. 2 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 10/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Berechtigung zur Leistungserbringung gem. § 4
Abs. 1 PostG
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig,
soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor
Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134
Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Kreisverwaltung Mainz-Bingen,
Fachbereich Controlling/Organisation
Organisation, die Angebote bearbeitet: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich
Controlling/Organisation

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Fachbereich Controlling/Organisation
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00009664
Postanschrift: Konrad-Adenauer-Str. 34
Stadt: Ingelheim
Postleitzahl: 55218
Land, Gliederung (NUTS): Mainz-Bingen (DEB3J)
Land: Deutschland
E-Mail: kreisverwaltung@mainz-bingen.de
Telefon: +49613278 70
Fax: +496132787971121
Internetadresse: https://www.mainz-bingen.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Registrierungsnummer: USt-ID: DE355604198
Postanschrift: Stiftstraße 9
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 5516
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Kontaktperson: https://mwvlw.rlp.de/ministerium/zugeordnete-institutionen- 1/vergabekammer/
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131-16-16-5240
Fax: +49 6131-16-2113
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100

Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 94a2261e-870c-44ab-9c47-966c38030e18 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 09/06/2026 17:26:05 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 111/2026
Datum der Veröffentlichung: 11/06/2026

Referenzen:
https://mwvlw.rlp.de/ministerium/zugeordnete-institutionen-
https://www.mainz-bingen.de
https://www.subreport.de/E84391932
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202606/ausschreibung-400534-2026-DEU.txt

 
 
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