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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Potsdam - Deutschland Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste Lotsendienst-Potsdam -Rahmenvereinbarungen für die Erbringung von Qualifizierung/Beratung /Coaching und die Durchführung von Development Centern für Existenzgründende in der Vorgründungsphase
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026060500551803659 / 387104-2026
Veröffentlicht :
05.06.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
31.10.2028
Angebotsabgabe bis :
13.07.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
79400000 - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
79410000 - Unternehmens- und Managementberatung
79998000 - Coaching
DEU-Potsdam: Deutschland Unternehmens- und Managementberatung und
zugehörige Dienste Lotsendienst-Potsdam -Rahmenvereinbarungen für die
Erbringung von Qualifizierung/Beratung /Coaching und die Durchführung von
Development Centern für Existenzgründende in der Vorgründungsphase

2026/S 107/2026 387104

Deutschland Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Lotsendienst-Potsdam - Rahmenvereinbarungen für die Erbringung von Qualifizierung/Beratung
/Coaching und die Durchführung von Development Centern für Existenzgründende in der
Vorgründungsphase
OJ S 107/2026 05/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
E-Mail: zentrale-vergabestelle@rathaus.potsdam.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Lotsendienst-Potsdam - Rahmenvereinbarungen für die Erbringung von Qualifizierung
/Beratung/Coaching und die Durchführung von Development Centern für Existenzgründende
in der Vorgründungsphase
Beschreibung: Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Potsdam (LHP) ist die zentrale
Anlaufstelle für Unternehmen, Investoren und Existenzgründende in der Landeshauptstadt
Potsdam. Die Betreuung und Beratung ansässiger Unternehmen zählt ebenso zu unseren
Aufgaben wie die Unterstützung von Existenzgründungen. Wir engagieren uns für optimale
wirtschaftliche Rahmenbedingungen, betreiben aktives Standortmarketing und vernetzen
Akteure untereinander. Die strategische Entwicklung des Gründungsökosystems ist dabei
ebenso unsere Aufgabe wie die Beratung und Unterstützung von Gründungsinteressierten u.
a. über den Lotsendienst Potsdam. Die Landeshauptstadt Potsdam ist seit 2015 mit der
bekannten Marke Lotsendienst Potsdam eine etablierter Ansprechpartnerin in
Gründungsfragen in der Region. Am 29.10.2025 haben wir erneut den Zuwendungsbescheid
für das Projekt für den Zeitraum vom 01.01.2026 bis 31.10.2028 erhalten und möchten
gründungswillige Personen in der Vorgründungsphase unterstützen und bis zur Gründung
begleiten. Mit dieser Ausschreibung suchen wir externe Dienstleister, die uns bei der
Umsetzung des Projektes unterstützen. Das Projekt wird als Regionales Beratungs- und
Qualifizierungsprojekt gemäß der Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und
Energie zur Förderung von Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen im Land
Brandenburg in der EU-Förderperiode 2021-2027 - Gründen in Brandenburg (GiB) vom
28.06.2022 durch Zuwendungsbescheid der Investitionsbank des Landes Brandenburg
zugunsten der Landeshauptstadt Potsdam zu 100% gefördert. Vor diesem Hintergrund ist die
Einhaltung der sich aus den Förderbedingungen ergebenden Mitwirkungspflichten und
Termine durch die am Projekt Beteiligten im jeweiligen Zuständigkeitsbereich zwingend zu
gewährleisten. Die Maßnahme wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus
(ESF+) und des Landes Brandenburg. Zielgruppe: Der Lotsendienst richtet sich an
Gründungswillige mit Wohnsitz im Land Brandenburg, die eine gewerbliche oder freiberuflich
selbstständige Tätigkeit insbesondere im Handwerk, Handel sowie Dienstleistung

( klassische Gründungen), einschließlich der Übernahme eines Unternehmens im Land
Brandenburg planen. Hauptzielgruppe sind erwerbslose Gründungswillige (Gründungen aus
Arbeitslosigkeit) und Gründungen im Haupterwerb. Es kann sich aber auch um
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte oder Nichtleistungsempfänger handeln.
Gründungswillige dürfen nur beraten, qualifiziert und betreut werden, wenn sie nicht bereits
selbstständig unternehmerisch tätig sind. Die Beratungs- und Qualifizierungsprojekte sind
ausschließlich auf die Vorgründungsphase begrenzt. Im Rahmen des Projektes werden auch
Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund betreut. Folgende Angebote des
Projekts werden von externen Dienstleistern erbracht. Diese sind Gegenstand dieser
Ausschreibung: - Individuelle und spezifische Qualifizierungs-, Beratungs- und
Coachingleistungen (auch QBC , Einzelberatung ) (Los 1) - Development Center (DC) (Los
2) Es gibt keine vorgeschriebene Abfolge der Angebote mehr. Die Angebote können von den
Teilnehmenden einzeln oder zusammen in beliebiger Abfolge genutzt werden. Im Rahmen der
Einstiegsberatung durch den Projektträger mit den Interessierten erfolgt eine erste
wechselseitige Vorstellung des Gründungsvorhabens und des Lotsendienstprogramms. Es
werden persönliche Voraussetzungen für die Projektteilnahme geklärt, der Stand der
Gründungsidee festgestellt und der individuelle Beratungsbedarf besprochen. Des Weiteren
werden die zu nutzenden Angebote des Programms abgestimmt und festgelegt. Ein fester
Projektablauf ist nicht vorgeschrieben. Je nach Entwicklungsstand der Gründungsidee können
die Teilnehmenden einzelne oder alle Angebote in beliebiger Reihenfolge nutzen. Gründung:
Ziel ist eine erfolgreiche, gewinnerwirtschaftende unternehmerische und nachhaltige
Unternehmensgründung. Deren Umfang soll möglichst auf den Haupterwerb ausgerichtet sein,
wobei eine volle Tragfähigkeit mindestens im Sinne der Deckung der persönlichen
Lebenshaltungskosten durch das angestrebte Gründungsvorhaben realisiert werden soll.
Nebenerwerbliche Gründungsvorhaben können ebenfalls unterstützt werden. Der
Lotsendienst ist eine Vorgründungsförderung, insofern darf die formale Gründung erst nach
Abschluss der Einzelberatungsphase erfolgen.
Kennung des Verfahrens: 6d75e35c-b6f9-4392-941a-96785d1ded4d
Interne Kennung: OV-L-402-134-26
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: 1. Der Auftrag bzw. das zugrundeliegende Projekt ist mit
Fördermitteln finanziert. Es gelten zusätzlich die Bestimmungen und Auflagen des beigefügten
Zuwendungsbescheides (in Teilen geschwärzt). 2. Erläuterung zu der Angabe unter
Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren / Bekanntmachungstext 5.1.15
Techniken Angaben zur Rahmenvereinbarung: Bei der Angabe zur Höchstzahl der Teilnehmer
(vgl. im Bekanntmachungstext unter dem Punkt 5.1.15 Techniken) handelt es sich um eine
systembedingte Pflichtangabe, d.h.die Eingabe 999999999 durch den Auftraggeber ist daher
als Platzhalter zu verstehen. Entsprechend den Erläuterungen in den Vergabeunterlagen wird
mit allen Bietern eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen, deren Angebot im Hinblick auf die
Leistungsqualität die erforderliche Mindestpunktzahl von 3,00 Wertungspunkten gemäß den
Erläuterungen in der Bewertungsmatrix erzielt. Diese Erläuterungen gelten sowohl für das Los
1 als auch für das Los 2.

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79400000 Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige
Dienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79410000 Unternehmens- und Managementberatung, 79998000
Coaching

2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRHKQ8# (1) Die elektronische
Angebotsabgabe ist über den Projektraum zum Verfahren auf der elektronischen Plattform
Vergabemarktplatz Brandenburg vorzunehmen. Voraussetzung ist eine Registrierung als
Nutzer und Freischaltung des Projektraumes. Nähere Details dazu finden sich unter
http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/. Bei elektronischer Übermittlung in
Textform ist der Bieter und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen; falls
vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten Signatur zu versehen. Das elektronische
Angebot ist mit den Anlagen bis zum Ende der Angebotsfrist über die Vergabeplattform der
Vergabestelle zu übermitteln. Eine Angebotsabgabe per Mail ist nicht zulässig. (2) Die
Kommunikation infolge von Bieterfragen, über sonstige Änderungen o.ä. erfolgt ebenfalls über
den Vergabemarktplatz, so dass sich die Bieter fortlaufend selbst über den Vergabemarktplatz
zum Verfahren, den Stand der Vergabeunterlagen, sowie etwaige Änderungen informieren
müssen. Die kostenlose Registrierung zur Teilnahme am Verfahren wird daher empfohlen, da
dann der registrierte Bieter automatisch über Änderungen bzw. Nachrichten der Vergabestelle
informiert wird. Auch können im Verfahren Nachrichten an die Vergabestelle gesendet
werden. (3) Sollte sich im Vergabeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, der
der Bekanntmachungspflicht unterliegt, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im
Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Interessenten haben sich daher bis zum
Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu
informieren. Bei Registrierung zum Verfahren auf dem Vergabemarktplatz erfolgt jedoch
ebenfalls eine automatische Benachrichtigung über eine Bekanntmachungsänderung oder
weitere Bekanntmachungen. (4) Für die Erstellung von Angeboten sind zwingend die vom
Auftraggeber über den Vergabemarktplatz in den Vergabeunterlagen bereit gestellten
Vordrucke/Formblätter zu verwenden. Änderungen an diesen Vordrucken/Formblätter sind -
soweit nicht durch den Auftraggeber explizit zugelassen - unzulässig und führen zum
Ausschluss des Angebots. Im Übrigen gelten die weitergehenden Anforderungen und
Konkretisierungen in den Vergabeunterlagen. (5) Beteiligt sich eine Gruppe von
Wirtschaftsteilnehmern als Bietergemeinschaft am Verfahren oder wird auf Kapazitäten und
Leistungen Dritter (z. B. Nachunternehmer) zum Nachweis der Eignung oder zur Erfüllung der
ausgeschriebenen Leistungsanforderungen zurück gegriffen, sind die Einzelheiten bezüglich
der Voraussetzungen sowie den von diesen einzureichenden Nachweise und Erklärungen den
veröffentlichten Vergabeunterlagen zu entnehmen. (6) Bei der Erarbeitung und Übersendung
des Angebots ist zudem Folgendes zu beachten: 1. Die Bieter haben unter Beachtung des
genannten Schlusstermins das Angebot über den Vergabemarktplatz Brandenburg
einzureichen. 2. Das Angebot und dessen Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen.
Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit
beglaubigter Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden. 3. Es sollen nur die geforderten
Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Von der Übersendung
allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. ist bitte abzusehen. Diese
werden nicht berücksichtigt. 4. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Angebot
in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken

die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. 5. Die geforderten
Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bieter. Der
Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der
Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen
(Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) jederzeit verlangt oder eingeholt werden
können. (7) Die Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Es erfolgt keine
Entschädigung für die Erstellung einzureichender Unterlagen bzw. Angeboten. (8) Im Fall von
inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung desselben Auftrags in anderen
Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der unionsweit über das Supplement
zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung. Die elektronische
Angebotsabgabe ist über den Projektraum zum Verfahren auf der elektronischen Plattform
Vergabemarktplatz Brandenburg vorzunehmen. Voraussetzung ist eine Registrierung als
Nutzer und Freischaltung des Projektraumes. Nähere Details dazu finden sich unter
http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/. Bei elektronischer Übermittlung in
Textform ist der Bieter und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen; falls
vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten Signatur zu versehen. Das elektronische
Angebot ist mit den Anlagen bis zum Ende der Angebotsfrist über die Vergabeplattform der
Vergabestelle zu übermitteln. Eine Angebotsabgabe per Mail ist nicht zulässig.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 2

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123
ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.

Betrug: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Korruption: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff.
GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Zahlungsunfähigkeit: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§
123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über
das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist
die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für

jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Eigenerklärung über
das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle
einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der
Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Eigenerklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im
Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der
Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Eigenerklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im
Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der
Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Individuelle und spezifische Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingleistungen (auch
QBC , Einzelberatung )
Beschreibung: Gegenstand dieses Loses ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung für
Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingleistungen, die gegenüber Existenzgründenden in
der Vorgründungsphase in einem Zeitraum ab Zuschlagerteilung bis voraussichtlich 31.
Oktober 2028 zu erbringen sind. Der Auftraggeber behält sich eine Verlängerungsoption von
maximal einem Jahr vor. Die Qualifizierungs-, Beratungs- sowie Coachingleistungen sind
eines der beiden Kernangebote des Lotsendienstes. Es handelt sich zumeist um eine Leistung

gegenüber einer einzelnen Person, in manchen Fällen können jedoch weitere
Gründungsbeteiligte zugegen sein. Die Durchführung erfolgt durch dafür qualifizierte externe
Leistungserbringer. Der Auftraggeber kann hierfür aus dem abzuschließenden Rahmenvertrag
den zeitlichen Umfang nach eigenem Ermessen abrufen. Bearbeitung eines festgelegten
Beratungs- und Unterstützungsbedarfs Es werden vom Auftraggeber zuvor definierte Themen
und Schwerpunkte des individuellen Gründungsvorhabens bearbeitet. Der externe
Leistungserbringer erhält diese Themen und Schwerpunkte als Bestandteil des
Einzelauftrages. Themenschwerpunkte sowie Branchen der externen Beratungs-,
Qualifizierungs- und Coachingleistungen Zu den Inhalten der Gründungsberatung, die durch
die externen Leistungserbringer zu bearbeiten sind, zählen im Wesentlichen die folgenden
Themenschwerpunkte: Geschäftsmodellarbeit und kaufmännisch-betriebswirtschaftlicher
Bereich - Unternehmenskonzept, Geschäftsmodellarbeit, Marktpositionierung - Erstellung von
Businessplänen - Planung und Vorbereitung der Gründungsfinanzierung, - Planung und
Vorbereitung der Unternehmensnachfolge, - allgemeine Rechts- und Haftungsfragen, -
allgemeine Steuerfragen, - weitere individuelle Schwerpunkte Marketing und Vertrieb -
Entwicklung einer Marketing- und Vertriebsstrategie, - Arbeit am Alleinstellungsmerkmal des
Vorhabens, - Zielgruppenanalyse und -definition, - Bestimmung der Marketing- und
Vertriebskanäle, - Neukundengewinnung sowie Marktplatzierung, - Arbeit an der
Markenkonzeption und -entwicklung, - Spezifische Marketingansätze (z. B. Guerillamarketing,
Social-Media-Marketing, Onlinemarketing), - weitere individuelle Schwerpunktsetzungen
persönliche Fähigkeiten und Voraussetzungen - Arbeit an der Unternehmerpersönlichkeit -
Arbeit an der Selbst- und Außendarstellung sowie Kommunikation der Gründenden, - Arbeit
an der Verhandlungsführung und Preiskommunikation, - Maßnahmen der Kundenakquise,
insbesondere Kundenansprache und Kundenbindung - weitere individuelle
Schwerpunktsetzungen Vereinbarkeit von Selbständigkeit und Familie - individuelles
Zeitmanagement - innerfamiliäre Sensibilisierungs- und Mediationsverfahren zur
Verbesserung der Vereinbarkeit des Gründungsvorhabens und der Familiensituation -
Möglichkeiten verbesserter Kinderbetreuung im Rahmen der Selbstständigkeit - weitere
individuelle Schwerpunktsetzungen fremdsprachliche und interkulturelle Gründungsberatung -
allgemeine branchenübergreifende Gründungsberatung, wobei der Hauptschwerpunkt hier auf
dem Bedarf an fremdsprachlicher und interkultureller Beratung und Gründungsbegleitung liegt.
Das Sprachniveau der Teilnehmenden ist für eine Beratung und Coaching in deutscher
Sprache nicht ausreichend. Die Beratungsleistungen müssen zwingend in einer Fremdsprache
erbracht werden können. Branchenbezogene Themenfelder der externen Qualifizierungs-,
Beratungs- und Coachingleistungen Die zu betreuenden Gründungsbranchen sind
entsprechend unserer Trägerstatistiken wie folgt strukturiert: - stationärer Einzelhandel und
Reisegewerbe - Gastronomie und Beherbergung - Medien, Informations- und
Kommunikationstechnik - Gesundheitswirtschaft - Beratung / Bildung / Coaching -
Kreativwirtschaft, Planungs- und Ingenieurbüros - Handwerk und produzierendes Gewerbe
Ergebnis und Dokumentation der Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingleistung sowie
Abrechnung Mit der Rechnungslegung ist eine schriftlicher Beratungsbericht mit
Mindestaussagen zu folgenden Punkten an den Auftraggeber zu übergeben: - Gab es
Änderungen im Beratungsprozess? - Wie hat sich die Arbeit mit dem/der Gründungswilligen
gestaltet? - Welche Herausforderungen oder Probleme sind während der Beratung
aufgetreten? - Empfehlungen und konkrete weitere Schritte zur erfolgreichen Umsetzung des
Vorhabens Die erbrachten Leistungen sind nach Abschluss der Beratung auf einem vom
Lotsendienst zur Verfügung gestellten Formular von den Gründungswilligen bestätigen zu
lassen. Als Ergebnis der Beratungstätigkeit entstandene bzw. weiterentwickelte Unterlagen,
wie ein schriftlicher Businessplan, Business Model Canvas oder sonstige Konzepte, sind nur
auf ausdrückliche Aufforderung hin einzureichen. Zeitlicher Umfang des Beratungsprozesses

Der Umfang der Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingleistungen variiert und ist abhängig
von der Komplexität des Vorhabens sowie dem individuellen Hintergrund der Teilnehmenden.
Es wird von etwa 10 bis 25 Beratungsstunden für das einzelne Gründungsvorhaben
ausgegangen. Dieser Wert kann nach Ermessen des Auftraggebers über- oder unterschritten
werden. Der Lotsendienst als Unterstützungsangebot agiert ausschließlich in der
Vorgründungsphase. Die Vorgründungsphase endet mit der Gründung im Haupt- oder
Nebenerwerb (Gewerbeanmeldung oder Anmeldung beim Finanzamt). Die
Leistungserbringung ist daher zwingend vor dem Gründungsdatum laut Gewerbeanmeldung
bzw. dem Beginn der angemeldeten Tätigkeit laut steuerlichem Erfassungsbogen der
Freiberufler abzuschließen. Nach diesem Termin stattfindende Beratungsleistungen werden
vom Auftraggeber nicht bezahlt. Räumlichkeiten Ein geeigneter Beratungsraum muss vom
Auftragnehmer gestellt werden. Es wird erwartet, dass die Durchführung der
Leistungserbringung auf Wunsch in den Räumlichkeiten der Gründungswilligen erfolgen kann.
Weiterführung der losbezogenen Beschreibungen und Erläuterungen unter Zusätzliche
Angaben
Interne Kennung: 1

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79400000 Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige
Dienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79410000 Unternehmens- und Managementberatung, 79998000
Coaching

5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 14/09/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/10/2028

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: vgl. § 3 der Rahmenverträge für Los 1 und Los 2:
Die Rahmenvereinbarung beginnt am Tag nach Zuschlagserteilung. Die Zuschlagserteilung ist
voraussichtlich für die 38. KW 2026 vorgesehen.Für den Fall, dass der Durchführungszeitraum
der geförderten Maßnahme im Zuwendungsbescheid verlängert wird, besteht seitens der LHP
die einmalige Option, den Rahmenvertrag bis maximal 31.10.2029 zu verlängern. Die
Ausübung des Optionsrechts ist den Auftragnehmern gegenüber spätestens bis zum
31.10.2028 schriftlich zu erklären. Bei Erreichen der Höchstmenge nach § 1 Abs. 2 endet der
Vertrag vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit automatisch, ohne dass es einer
Kündigung bedarf. Das Erreichen der Höchstmenge ist den Auftragnehmern durch den
Auftraggeber mitzuteilen.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.

Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Weiterführung der Beschreibungen und Erläuterungen aus
Beschreibung der Beschaffung Besondere Zielgruppen, Gleichstellung, Nichtdiskriminierung
Der Auftraggeber ist verpflichtet, auf die Gleichstellung der Geschlechter und die
Nichtdiskriminierung entsprechend der Anforderungen des ILB-Merkblatts zur Beachtung der
Grundsätze der Gleichstellung der Geschlechter sowie Nichtdiskriminierung bei der Planung
und Durchführung von Vorhaben im Rahmen des ESF+-Programms des Landes
Brandenburg (PDF) zu achten. Daher wird vom Bieter erwartet, dass im Konzept deutlich
gemacht wird, welche besonderen Ansätze, Inhalte oder Methoden für die Begleitung
folgender Zielgruppen zur Anwendung kommen: - Frauen - Menschen mit Behinderung -
Migrantinnen und Migranten 3. Vertragliches Nach Abschluss des Vergabeverfahrens wird mit
allen Bietern eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen, deren Angebot im Hinblick auf die
Leistungsqualität die erforderliche Mindestpunktzahl von 3,00 Wertungspunkten gemäß den
Erläuterungen in der Bewertungsmatrix erzielt. Das Gesamtvolumen der zu erbringenden
Leistungen beläuft sich nach Schätzung der LHP auf etwa 200 einzelne Verträge für
Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingleistungen. Mit dem Abschluss der
Rahmenvereinbarung wird keine konkrete Anzahl an Einzelabrufen zugesichert. Die
Rahmenobergrenze beträgt max. 220 Einzelabrufe. 4. Einzelabrufverfahren aus der
Rahmenvereinbarung für Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingleistungen (1) Die
Inanspruchnahme der Leistungen erfolgt per Abruf durch die Projektleitung des
Lotsendienstes. Im Rahmen des Abrufs sind durch den Abrufberechtigten folgende
Mindestangaben schriftlich oder in Textform mitzuteilen: - Themenschwerpunkt und Branche -
Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingleistungen - Maximal abrechenbarer
Beratungsaufwand in h, - Ausführungsfrist - ggf. Sonderbedarfe (Barrierefreiheit,
Anforderungen etwa an die Präsentationsunterlagen, besondere Kompetenzen des
eingesetzten Personals, etc.) (2) Das Abrufverfahren regelt die Auftragsvergabe der
Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingleistungen für die einzelnen Gründungsvorhaben.
Es wird der jeweils für den Einzelfall passende Berater ausgewählt. Dabei werden der
Themenschwerpunkt des Teilnehmers, der Branchenhintergrund, das Preis-Leistungs-
Verhältnis der gem. Bewertungsmatrix ermittelten Summenkennzahl Z (Preispunktzahl +
Leistungspunktzahl) der relevanten Bieter sowie der Wunsch des Teilnehmers berücksichtigt.
Die Ermittlung des einzusetzenden Beraters erfolgt in der Reihenfolge der nachstehenden
Filterschritte: 1. Berücksichtigung des Themenschwerpunkts sowie des
Branchenhintergrundes des einzelnen Gründungsvorhabens Die Branche des
Gründungsvorhabens und der Themenschwerpunkt werden in diesem Schritt mit den
angegebenen Kernkompetenzen in allen Berater- und Coachprofilen abgeglichen und nach
Übereinstimmung gefiltert. Beim Schwerpunkt auf fremdsprachlicher und interkultureller
Gründungsberatung wird die Branchenkernkompetenz nicht zusätzlich abgefragt, diese
Beratungen erfolgen branchenübergreifend. Diejenigen Berater- und Coachprofile, deren
angegebene Kernkompetenzen mit den Unterstützungsbedarfen des jeweiligen
Gründungsvorhabens übereinstimmen, werden ausgewählt und in die weitere Filterung
einbezogen. 2. Berücksichtigung des Preis-Leistungs-Verhältnisses Aus den im ersten
Filterschritt ausgewählten Berater- und Coachprofilen werden im zweiten Filterschritt bis zu
zehn Angebote mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ausgewählt. 3. Berücksichtigung
der Ausübung des Wunsch- und Wahlrechts durch den Teilnehmer Die bis zu zehn im
Filterschritt 2 ausgewählten Angebote werden dem Teilnehmer vom Lotsendienst vorgestellt.
Der Teilnehmer kann diese vorausgewählten Leistungserbringer für ein Sondierungsgespräch
kontaktieren und entscheidet sich für den Leistungserbringer, den er für die

Leistungserbringung am erfolgversprechendsten hält. Der Abruf der Leistung erfolgt
gegenüber diesem Rahmenvereinbarungspartner. (3) Soweit ein Abruf erteilt wird, kommt
dadurch ein direktes Vertragsverhältnis in Bezug auf die abgerufene Leistung zustande. (4) Im
Regelfall soll die Aufnahme der Leistungserbringung innerhalb von zwei Wochen erfolgen, es
sei denn, der Auftraggeber legt in seinem Abruf eine andere Ausführungsfrist fest.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: I. Sofern nichts anderes geregelt ist, ist die Beibringung
als Eigenerklärung mit Angebotseinreichung ausreichend. Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe)
(Formular 4.3 EU). Es sind Angaben zu tätigen, welche Teile des Auftrages das Unternehmen,
unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw.
welche Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt sind in
Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig). - Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der
wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen
wird, sind die diesbezüglichen Eignungsnachweise des anderen Unternehmens in Form einer
Eigenerklärung beizulegen (sofern einschlägig). - Sofern eine Nachunternehmerschaft
vorgenommen wird, sind die diesbezüglichen Eignungsnachweise des Nachunternehmers in
Form einer Eigenerklärung beizulegen (sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. Auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle sind für jeden benannten Unterauftragnehmer /
Eignungsverleiher separat einzureichen: - Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der
Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (Formular 4.1) (sofern einschlägig) -
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4) (sofern einschlägig) -
Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmer/Verleiher von
Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmern oder Verleihern (Formular 5.4) (sofern
einschlägig)

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Bei der Wertung des Preises wird der Preis in Punkte umgerechnet und mit 30
% gewichtet. Dabei erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis 100 Punkte und ein Angebot
mit einem Preis in Höhe des Doppelten des niedrigsten Angebotspreises 0 Punkte. Die
Ermittlung der Punkte für die anderen Angebote erfolgt an Hand folgender Formel:
Preispunkte = (100 - 100 x (Angebotssumme Bieter - Angebotssumme niedrigstes Angebot) /
Angebotssumme niedrigstes Angebot)) Ergibt sich bei der Berechnung der Preispunkte ein
Minusergebnis, erhält dieses Angebot auch 0 Punkte. Es können maximal 100 Punkte erreicht
werden. Der Bieter mit der höchsten Punktzahl erhält 100 Preispunkte. Entsprechend werden
die übrigen Angebote ins Verhältnis gesetzt. Die berechnete Punktzahl wird kaufmännisch auf
die zweite Kommastelle gerundet und anschließend mit dem Faktor von 0,3 gewichtet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität

Bezeichnung: Leistungsqualität
Beschreibung: Mit Angebot ist ein Leistungskonzept einzureichen, bestehend aus: 2.1
Beschreibung eines beispielhaften Beratungsprozesses inkl. Darstellung der
Methodenkenntnisse u. Methodenarbeit 2.2 Musterdokumentation eines Businessplans 2.3
Darstellung der individuellen Branchenkernkompetenzen des jeweiligen Beraters/Coaches
anhand von Referenzen im Berater- u. Coachprofil Los 1 2.4 Darstellung der individuellen
Themenschwerpunkte des jeweiligen Beraters/Coaches anhand von Referenzen im Berater-
u. Coachprofil Los 1 Das Leistungskonzept ist inhaltl. in die nachfolgenden Kriterien (2.1 bis
2.4) aufzugliedern u. entsprechend der weitergehenden Erläuterungen in der
Bewertungsmatrix inhaltlich auszurichten. Es wird um eine kurz gehaltene, aber dennoch
präzise u. substantielle Darstellung gebeten. Für die Qualität der Leistung sind unter
Berücksichtigung der Untergewichtungen max. 4 Wertungspunkte zu erreichen. Die ermittelte
Wertungspunktzahl wird kaufmännisch (kfm.) auf die zweite Kommastelle gerundet. Ein
Angebot, dessen Wertungspunktzahl für die Leistungsqualität unter 3,00 Punkten liegt, wird
nicht für den Zuschlag vorgesehen. Der Bieter mit der höchsten Wertungspunktzahl erhält 100
Leistungspunkte. Entsprechend werden die übrigen Angebote ins Verhältnis gesetzt.
Anschließend werden die ermittelten Leistungspunkte eines jeden Angebotes mit der
Gewichtung von 0,7 (gem. Gewichtung Hauptkriterien) gewichtet. Dies ergibt für jeden Bieter
die erreichte Leistungspunktzahl für das Kriterium Leistungsqualität. Erläuterungen zu den
Unterkriterien (UK) UK 2.1 (Gewichtung: 30 %) Freitextlich: Zeitliche u. inhaltliche Darstellung
eines bespielhaften Beratungsprozesses inkl. Beschreibung der eingesetzten Methoden u. des
methodischen Vorgehens bei den Qualifizierungs- Beratungs- u. Coachingleistungen. UK 2.2
(Gewichtung: 30 %) Einreichung eines selbst erstellten Musterbusinessplans aus dem Bereich
der Gründungsberatung sowie der gängigen Anlagen als Ergebnis eines fiktiven oder realen
Beratungsprozesses. Es muss sich um einen vollständigen, vom Bieter selbst erstellten
Businessplan handeln. Sensible Daten können geschwärzt werden, Personen und Settings
können auch fiktiv sein. UK 2.3 (Gewichtung: 20 %) Je Berater/Coach sind im Berater- u.
Coachprofil unter Pkt 3 die einschlägigen Kernkompetenzen (3a) zu benennen. Durch jeden
Berater ist das Berater- u. Coachprofil auszufüllen und einzureichen. Es sind max. drei
Branchenkernkompetenzen aus der Darstellung im Berater- u. Coachprofil unter Pkt 3a
auszuwählen. Jede der bis zu drei Branchenkernkompetenzen ist einzeln durch mindestens
eine Referenz zu belegen. Je Branchenkernkompetenz ist somit mindestens eine
personenbezogene abgeschlossene Referenz aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende
der Angebotsfrist), die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar ist,
einzureichen. Zu jeder einzelnen Referenz je Berater/Coach wird eine Kurzbeschreibung
erwartet, die den Bezug zu der jeweilig angegebenen Branchenkernkompetenz erkennen
lässt. Die Benennung jeder Referenz soll inkl. der Nennung - Auftraggeber, Ansprechpartner
u. Kontaktdaten (E-Mail o. Telefon) - Beratungszeitraum u. -umfang (in Std.) -
Auftragsgegenstand u. Kurzbeschreibung des Beratungsinhalts erfolgen. Erläuterung
Bewertung: Wenn keine und / oder nicht abgeschlossene Referenzen eingereicht werden,
führt dies zum Ausschluss. Referenzen, die bereits für Themenschwerpunkte verwendet
wurden, dürfen nicht erneut als Referenz für Branchenkernkompetenzen verwendet werden.
Werden mehrere Referenzen je Kernkompetenz (3a) eingereicht, dann wird für die Bewertung
der Durchschnitt gebildet. Der ermittelte Wert wird kfm. auf die zweite Nachkommastelle
gerundet. Werden mehrere Kernkompetenzen (3a) angewählt, dann wird für die Bewertung
der Durchschnitt gebildet. Der ermittelte Wert wird kfm. auf die zweite Nachkommastelle
gerundet. Bei mehreren Beratern/Coaches wird für die Bewertung der Durchschnitt gebildet.
Der ermittelte Wert wird kfm. auf die zweite Nachkommastelle gerundet. In Summe können
max. 4 Wertungspunkte erzielt werden. UK 2.4 (Gewichtung: 20 %) Je Berater/Coach sind im
Berater- u. Coachprofil unter Pkt 3 die einschlägigen Themenschwerpunkte der

Gründungsberatung auszuwählen. Durch jeden Berater ist das Berater- u. Coachprofil
auszufüllen u. einzureichen. Es sind max. zwei branchenübergreifende Themenschwerpunkte
aus der Darstellung im Berater- u. Coachprofil unter Pkt 3b auszuwählen. Je
Themenschwerpunkt ist somit mindestens eine personenbezogene abgeschlossene Referenz
aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist), die mit dem vorliegenden
Auftragsgegenstand vergleichbar ist, einzureichen. Zu jeder einzelnen Referenz wird eine
Kurzbeschreibung erwartet, die den Bezug zu der jeweilig angegebenen Themenschwerpunkt
erkennen lässt. Die Benennung jeder Referenz soll inkl. der Nennung - Auftraggeber,
Ansprechpartner u. Kontaktdaten (E-Mail o. Telefon) - Beratungszeitraum u. -umfang (in
Stunden) - Auftragsgegenstand u. Kurzbeschreibung des Beratungsinhalts erfolgen.
Erläuterung Bewertung: Wenn keine und / oder nicht abgeschlossene Referenzen eingereicht
werden, führt dies zum Ausschluss. Referenzen, die bereits für Branchenkernkompetenzen
verwendet wurden, dürfen nicht erneut als Referenz für Themenschwerpunkte verwendet
werden. Werden mehrere Referenzen je Themenschwerpunkt (3b) eingereicht, dann wird für
die Bewertung der Durchschnitt gebildet. Der ermittelte Wert wird kfm. auf die zweite
Nachkommastelle gerundet. Werden mehrere Themenschwerpunkte (3b) angewählt, dann
wird für die Bewertung der Durchschnitt gebildet. Der ermittelte Wert wird kfm. auf die zweite
Nachkommastelle gerundet. Bei mehreren Beratern/Coaches wird für die Bewertung der
Durchschnitt gebildet. Der ermittelte Wert wird kfm. auf die zweite Nachkommastelle gerundet.
In Summe können max. 4 Wertungspunkte erzielt werden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 70

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 03/07/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de
/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHKQ8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation in Bezug auf dieses Ausschreibungsverfahren erfolgt
ausschließlich über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHKQ8

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice
/CXP9YCRHKQ8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/07/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 79 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachforderung von Vergabeunterlagen gemäß § 56 VgV.

Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 13/07/2026 10:01:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: I. Mit Angebot mittels Eigenerklärung
einzureichen: - Eigenerklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft (Formular 4.2 EU) (sofern
einschlägig). - Eigenerklärung restriktive Maßnahmen (Formular 4.12). Im Falle einer
Bietergemeinschaft (BG) ist die Eigenerklärung restriktive Maßnahmen für jedes Mitglied
separat einzureichen. - Vereinbarung Mindestanforderung BbgVergG (Formular 5.3). Im Falle
einer BG ist die Vereinbarung Mindestanforderung BbgVergG für jedes Mitglied separat
einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer EEE nach § 50 VgV möglich. II. Sonstige zu den
Vergabeunterlagen zugehörige und zu berücksichtigende Dokumente: - Allgemeine
Bewerbungsbedingungen VgV - Rahmenverträge zu Los 1 und Los 2 - Infoblätter
Datenverarbeitung LHP Vergabe u. Verträge - Zuwendungsbescheid (in Teilen geschwärzt)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999 999 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die
zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte
Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte
Vergabestelle zu richten. §160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu

wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich
Vergabemanagement

5.1. Los: LOT-0002
Titel: Development Center (DC)
Beschreibung: Gegenstand dieses Loses ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung für
Development Center, die in der Vorgründungsphase in einem Zeitraum ab Zuschlagerteilung
bis voraussichtlich 31. Oktober 2028 zu erbringen sind. Der Auftraggeber behält sich eine
Verlängerungsoption von maximal einem Jahr vor. Die Development Center sind nach der
programmbezogenen Einstiegsberatung eine weitere Möglichkeit des Einstiegs in das
Lotsendienstprogramm. Es handelt sich um eine Gruppenveranstaltung. Die angestrebte
ideale Gruppengröße liegt bei 6 bis 9 Teilnehmenden. Die Durchführung erfolgt durch dafür
qualifizierte externe Leistungserbringer. Der Auftraggeber kann hierfür aus dem
abzuschließenden Rahmenvertrag nach eigenem Ermessen zwei- bis viertägige DC abrufen.
Entwicklungs- und Bewertungsfunktion von Development Centern Development Center üben
eine Entwicklungsfunktion und eine Bewertungsfunktion aus. Diese Entwicklungs- und
Bewertungsfunktion erstreckt sich sowohl auf den Bereich der Gründungsidee als auch auf die
persönliche Eignung der Gründungswilligen. Die persönliche Eignung und der individuelle
Entwicklungsstand der Teilnehmenden werden hinsichtlich der Passfähigkeit zum Vorhaben
analysiert und bewertet. Es wird Feedback zur Unternehmerpersönlichkeit und ggf.
empfohlenen Entwicklungsmaßnahmen gegeben. Ebenso wird die Gründungsidee im
Development Center analysiert, bewertet und ggf. werden Entwicklungsmaßnahmen
empfohlen. Entwicklungsfunktion Die durchführenden externen Leistungserbringer sollen mit
den Teilnehmenden an der Weiterentwicklung der Geschäftsideen arbeiten und Wege zur
Umsetzung der Gründungsvorhaben aufzeigen. Es sollen zusätzliche
Entwicklungsmöglichkeiten herausgearbeitet und konstruktives Feedback zum Vorhaben
gegeben werden. Zielstellung ist eine erfolgreiche gewinnerwirtschaftende unternehmerische
Selbstständigkeit. Bewertungsfunktion Im Rahmen der Bewertungsfunktion sind vom
Auftragnehmer Einschätzungen zur Gründungspersönlichkeit, zu Führungsqualitäten, zur der
Passfähigkeit der Persönlichkeit und der Unternehmensidee sowie zum erreichten
Vorbereitungsstand des Vorhabens zu treffen. Die Bewertung muss Empfehlungen für
weiterführende individuelle Beratungs- und Qualifizierungsthemen beinhalten. Konkret
herauszuarbeiten ist der Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingbedarf der Teilnehmenden
im: - Bereich der formalen Voraussetzungen - kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen
Bereich - Bereich Marketing und Vertrieb - Bereich der persönlichen Fähigkeiten und
Voraussetzungen des Gründenden - Bereich der Vereinbarkeit von Selbstständigkeit und
Familie Einsatz geeigneter Methodik Die Ablaufstruktur muss geeignet sein, der Entwicklungs-
und der Bewertungsfunktion des Development Centers gerecht zu werden. Mit Hilfe eines
geeigneten und möglichst mehrdimensionalen Methodeneinsatzes soll gleichzeitig an der
Bewertung und an der Weiterentwicklung der Gründungsvorhaben gearbeitet werden.
Methoden können beispielsweise geeignete Tests, Präsentationen, Übungen, Rollenspiele
oder Interviews sein. Auf diese Weise sollen den Leistungserbringern die Potenzialanalyse
des Vorhabens ermöglicht und bei den Teilnehmenden eigene Erkenntnisprozesse und
Schlussfolgerungen bezüglich ihrer Gründungsvorhaben befördert werden. Besondere
Zielgruppen, Gleichstellung, Nichtdiskriminierung Der Auftraggeber ist verpflichtet, auf die
Gleichstellung der Geschlechter und die Nichtdiskriminierung entsprechend der

Anforderungen des ILB-Merkblatts zur Beachtung der Grundsätze der Gleichstellung der
Geschlechter sowie Nichtdiskriminierung bei der Planung und Durchführung von Vorhaben im
Rahmen des ESF+-Programms des Landes Brandenburg (PDF) zum Zuwendungsbescheid
zu achten (siehe auch Abschnitt 2.8 Barrierefreiheit). Daher wird vom Bieter erwartet, dass im
Konzept deutlich gemacht wird, welche besonderen Ansätze, Inhalte oder Methoden für die
Begleitung folgender Zielgruppen zur Anwendung kommen: - Frauen - Menschen mit
Behinderung - Migrantinnen und Migranten Mindestanforderungen an das eingesetzte
Personal der Leistungserbringer Im Hinblick auf die Entwicklungs- und Bewertungsfunktion der
Gründungsidee und Unternehmerpersönlichkeit sind Development Center mit mindestens zwei
ständig anwesenden Beraterinnen und/oder Beratern durchzuführen. Deren zweckmäßige
Synergie und Kooperation im Team soll die qualifizierte Bewertung und Entwicklung sowohl
der persönlichen als auch der betriebswirtschaftlichen Hintergründe der Gründungsvorhaben
maßgeblich unterstützen. Interdisziplinäre Qualifikationshintergründe innerhalb des
Beratungsteams sind besonders geeignet. Die eingesetzten Leistungserbringer müssen über
Erfahrungen bei der Konzeption, Gestaltung und Steuerung von Gruppenprozessen verfügen.
Weiterführung der losbezogenen Beschreibungen und Erläuterungen unter Zusätzliche
Angaben .
Interne Kennung: 2

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79400000 Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige
Dienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79998000 Coaching, 79410000 Unternehmens- und
Managementberatung

5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 14/09/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/10/2028

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: vgl. § 3 der Rahmenverträge für Los 1 und Los 2:
Die Rahmenvereinbarung beginnt am Tag nach Zuschlagserteilung. Die Zuschlagserteilung ist
voraussichtlich für die 38. KW 2026 vorgesehen.Für den Fall, dass der Durchführungszeitraum
der geförderten Maßnahme im Zuwendungsbescheid verlängert wird, besteht seitens der LHP
die einmalige Option, den Rahmenvertrag bis maximal 31.10.2029 zu verlängern. Die
Ausübung des Optionsrechts ist den Auftragnehmern gegenüber spätestens bis zum
31.10.2028 schriftlich zu erklären. Bei Erreichen der Höchstmenge nach § 1 Abs. 2 endet der
Vertrag vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit automatisch, ohne dass es einer
Kündigung bedarf. Das Erreichen der Höchstmenge ist den Auftragnehmern durch den
Auftraggeber mitzuteilen.

5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge

Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Weiterführung der Beschreibungen und Erläuterungen aus
Beschreibung der Beschaffung Zeitlicher Umfang und Ablauf der Development Center:
Development Center sind auf mindestens zwei und maximal vier Tagwerke angelegt. Unter
folgenden Bedingungen kann die Lotsendienst-Projektleitung nach freiem Ermessen davon
abweichende Umfänge festlegen: - sehr geringe oder besonders hohe Anzahl an
Teilnehmenden - Ansprache besonderer Zielgruppen - Wochenendtermine für berufstätige
Gründungsinteressierte Ergebnis und Dokumentation der Leistungserbringung, Abrechnung
Nach Abschluss des Development Centers sind dem Auftraggeber folgende Unterlagen zu
übergeben: - ein Abschlussprotokoll mit der Gesamteinschätzung zum Verlauf des
Development Centers (Teilnahme, Engagement der einzelnen Teilnehmenden, bearbeitete
Inhalte und Themenfelder, offen gebliebene Frage- und Themenstellungen, Besonderheiten) -
eine teilnehmerbezogene Abschlussdokumentation, die bei Bedarf dem Teilnehmenden
übergeben werden kann, mit folgenden Inhalten: - Stand der Entwicklung des Gründenden
nach dem Development Center - Bewertung der Gründerpersönlichkeit und Passfähigkeit der
Unternehmensidee - Empfehlung für Qualifizierung, Beratung und Coaching - Vorschläge für
das weitere Vorgehen - Anwesenheits-/Unterschriftenliste der Teilnehmenden (Muster wird
vom Auftraggeber gestellt) Räumlichkeiten Eine geeignete räumliche und technische
Ausstattung (ohne Laptops) zur Durchführung der Workshops oder Veranstaltungen stellt der
Auftraggeber bereit, ohne dass den externen Leistungserbringern dafür Ausgaben entstehen.
Development Center können auch online (oder hybrid) stattfinden. Dafür können die Tools (z.
B. Webex, Jitsii) des Auftraggebers genutzt werden. Der Auftraggeber stellt sicher, dass die
Anforderungen an die Barrierefreiheit (siehe Merkblatt zur Nichtdiskriminierung) bei der
Auswahl der Räumlichkeiten gewährleistet sind. Barrierefreiheit Anforderungen an die
Barrierefreiheit sind in angemessener Form zu berücksichtigen. Beispielhafte Maßnahmen
ergeben sich aus dem Merkblatt zur Beachtung der Grundsätze der Gleichstellung der
Geschlechter sowie Nichtdiskriminierung bei der Planung und Durchführung von Vorhaben im
Rahmen des ESF+-Programms des Landes Brandenburg (PDF) (abrufbar unter www.ilb.de).
Im Veranstaltungskonzept ist anzugeben, welche Maßnahmen zur Barrierefreiheit durch den
Bieter umgesetzt werden können. Die LHP wird mit dem Abruf der Leistung auf konkrete
Bedarfe der Teilnehmenden hinweisen. Vertragliches Nach Beendigung des
Vergabeverfahrens wird eine Rahmenvereinbarung mit allen Bietern abgeschlossen, deren
Angebot im Hinblick auf die Leistungsqualität die erforderliche Mindestpunktzahl von 3,00
Wertungspunkten gemäß den Erläuterungen in der Bewertungsmatrix erzielt. Das geplante
Gesamtvolumen der nach diesem Rahmenvertrag zu erbringenden Leistungen beläuft sich auf
ca. 40 Tagwerke. Das Gesamtvolumen für diesen Vertrag inklusive einer einmaligen
einjährigen Verlängerungsoption liegt bei maximal 44 Tagwerken. Das tatsächliche Volumen
der zu erbringenden Leistungen richtet sich nach dem konkreten Bedarf der LHP. Die
Auftragnehmer haben keinen Anspruch auf ein bestimmtes Mindestabrufvolumen. Nach dem
Zuschlag im Vergabeverfahren wird eine Liste der Reihenfolge der Auftragnehmer angefertigt,
geordnet nach der Wirtschaftlichkeit ihrer Angebote. Der Auftragnehmer mit dem
wirtschaftlichsten Angebot ist die Nummer 1. Bei Gleichwertigkeit entscheidet das Los. Die
Liste ist Bestandteil des Vertrages. Das wirtschaftlichste Angebot ergibt sich aus den im
Vergabeverfahren genannten Wertungskriterien. Die Rahmenobergrenze beträgt max. 44
Einzelabrufe. Abrufverfahren für die Development Center Der verbindliche Abruf erfolgt stets
gegenüber dem Auftragnehmer Nummer 1 aus der Liste. Der Auftragnehmer ist berechtigt den

Abruf innerhalb von 24 Stunden in Textform abzulehnen, wenn er glaubhaft machen kann,
dass er derzeit keine freien Kapazitäten zur Erfüllung des Auftrages hat. Der verbindliche
Abruf erfolgt sodann an den Auftragnehmer Nummer 2 aus der Liste. Dieser ist ebenfalls zur
Ablehnung berechtigt. Danach erfolgt der Abruf gegenüber den weiteren Auftragnehmern nach
und nach im gleichen Verfahren wie Nummer 1 und Nummer 2 in der Reihenfolge der Liste bis
ein Auftragnehmer den Abruf annimmt. Soweit einem Abruf nicht innerhalb der Frist
widersprochen wird, kommt dadurch ein direktes Vertragsverhältnis in Bezug auf die
abgerufene Leistung zustande. Fällt das Fristende auf einen Sonnabend, Sonntag oder einen
gesetzlichen Feiertag am Sitz des Auftragnehmers, so verlängert sich die Frist bis zum
nächstfolgenden Werktag. Die Inanspruchnahme der Leistungen erfolgt per Abruf durch die
Projektleitung des Lotsendienstes. Im Rahmen des Abrufs werden dem Auftragnehmer
folgende Mindestangaben schriftlich oder in Textform mitgeteilt: - abgerufene Leistung, -
Anzahl der Tagwerke, - Ausführungsfrist - Ggf. Sonderbedarfe (Barrierefreiheit, besondere
Anforderungen) Die Organisation der Termine, Einladungen, Raumbuchungen etc. übernimmt
der Auftraggeber. Im Regelfall soll die Aufnahme der Leistungserbringung innerhalb von zwei
Wochen erfolgen, es sei denn der Auftraggeber legt in seinem Abruf eine andere
Ausführungsfrist fest.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: I. Sofern nichts anderes geregelt ist, ist die Beibringung
als Eigenerklärung mit Angebotseinreichung ausreichend. Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe)
(Formular 4.3 EU). Es sind Angaben zu tätigen, welche Teile des Auftrages das Unternehmen,
unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw.
welche Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt sind in
Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig). - Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der
wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen
wird, sind die diesbezüglichen Eignungsnachweise des anderen Unternehmens in Form einer
Eigenerklärung beizulegen (sofern einschlägig). - Sofern eine Nachunternehmerschaft
vorgenommen wird, sind die diesbezüglichen Eignungsnachweise des Nachunternehmers in
Form einer Eigenerklärung beizulegen (sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. Auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle sind für jeden benannten Unterauftragnehmer /
Eignungsverleiher separat einzureichen: - Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der
Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (Formular 4.1) (sofern einschlägig) -
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4) (sofern einschlägig) -
Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmer/Verleiher von
Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmern oder Verleihern (Formular 5.4) (sofern
einschlägig)

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Bei der Wertung des Preises wird der Preis in Punkte umgerechnet und mit 30
% gewichtet. Dabei erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis 100 Punkte und ein Angebot

mit einem Preis in Höhe des Doppelten des niedrigsten Angebotspreises 0 Punkte. Die
Ermittlung der Punkte für die anderen Angebote erfolgt an Hand folgender Formel:
Preispunkte = (100 - 100 x (Angebotssumme Bieter - Angebotssumme niedrigstes Angebot) /
Angebotssumme niedrigstes Angebot)) Ergibt sich bei der Berechnung der Preispunkte ein
Minusergebnis, erhält dieses Angebot auch 0 Punkte. Es können maximal 100 Punkte erreicht
werden. Der Bieter mit der höchsten Punktzahl erhält 100 Preispunkte. Entsprechend werden
die übrigen Angebote ins Verhältnis gesetzt. Die berechnete Punktzahl wird kaufmännisch auf
die zweite Kommastelle gerundet und anschließend mit dem Faktor von 0,3 gewichtet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungsqualität
Beschreibung: Mit dem Angebot ist ein Leistungskonzept einzureichen. Dieses besteht aus:
2.1 Konzept zur Durchführung eines Muster-Development Centers im Gründungskontext 2.2
Personaleinsatz DC-Berater / Coaches des jeweiligen DC-Berater / Coaches anhand von
Referenzen im Formblatt Berater- und Coachprofil Los 2 (DC) 2.3 Musterdokumentation eines
fiktiven Teilnehmers Das Leistungskonzept ist inhaltlich in die nachfolgenden Kriterien (2.1 bis
2.3) aufzugliedern und entsprechend der weitergehenden Erläuterungen in der
Bewertungsmatrix inhaltlich auszurichten. Es wird um eine kurz gehaltene, aber dennoch
präzise und substantielle Darstellung gebeten. Für die Qualität der Leistung sind unter
Berücksichtigung der Untergewichtungen maximal 4 Wertungspunkte zu erreichen. Die
ermittelte Wertungspunktzahl wird kaufmännisch auf die zweite Kommastelle gerundet. Ein
Angebot, dessen Wertungspunktzahl für die Leistungsqualität unter 3,00 Punkten liegt, wird
nicht für den Zuschlag vorgesehen. Der Bieter mit der höchsten Wertungspunktzahl erhält 100
Leistungspunkte. Entsprechend werden die übrigen Angebote ins Verhältnis gesetzt.
Anschließend werden die ermittelten Leistungspunkte eines jeden Angebotes mit der
Gewichtung von 0,7 (gemäß Gewichtung der Hauptkriterien) gewichtet. Dies ergibt für jeden
Bieter die erreichte Leistungspunktzahl für das Kriterium Leistungsqualität. Weiterführende
Erläuterungen zu den Unterkriterien (UK): zu UK 2.1 Konzept zur Durchführung eines Muster-
Development Centers im Gründungskontext (Gewichtung: 40 %) freitextliches Konzept zur
Durchführung von Development Centern inkl. Ablaufdarstellung, zeitlich - inhaltlicher
Ausgestaltung, Methodeneinsatz, Umsetzung der Bewertungs- und Entwicklungsfunktion,
Flexibilität bei der zeitlichen Anpassung und Ausgestaltung zu UK 2.2 Personaleinsatz DC-
Berater / Coaches des jeweiligen DC-Berater / Coaches anhand von Referenzen im Formblatt
Berater- und Coachprofil Los 2 (DC) (Gewichtung: 40 %) Für jeden DC - Berater / Coach sind
im Berater- und Coachprofil Aussagen zu treffen zum Kurzlebenslauf, Qualifikationen,
Schwerpunkthemen sowie möglichen Teamkombinationen im DC. Je DC-Berater/Coach sind
mindestens fünf personenbezogene abgeschlossene Referenzen aus den letzten 3 Jahren
(rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist) einzureichen, die in Art und Umfang vergleichbar sind
mit der hier ausgeschriebenen Leistung Development Center für Gründungswillige . Die
Benennung jeder Referenz soll inkl. der Nennung - Auftraggeber, Ansprechpartner und
Kontaktdaten (E-Mail oder Telefonnr.) - Leistungszeitraum und -umfang (in Stunden) -
Kurzbeschreibung des Inhalts erfolgen. Erläuterung zur Bewertung: Wenn keine und / oder
nicht abgeschlossene Referenzen eingereicht werden, führt dies zum Ausschluss. Die
Legende in der Bewertungsmatrix wird für die Bewertung zu Grunde gelegt. Für alle
dargestellten DC - Berater / Coaches wird für die Bewertung der Durchschnitt gebildet. Der
ermittelte Wert wird kaufmännisch auf die zweite Nachkommastelle gerundet. In Summe
können max. 4 Wertungspunkte erzielt werden. zu UK 2.3 Musterdokumentation eines fiktiven
Teilnehmers (Gewichtung: 20 %) Musterdokumentation (freitextlich) eines fiktiven

Teilnehmenden gem. folgender Kriterien: - Einschätzung des Entwicklungsstands - Aussagen
zur Gründerpersönlichkeit und Unternehmensidee - Empfehlung des weiterführenden
Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingbedarfs
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 70

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 03/07/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de
/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHKQ8/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation in Bezug auf dieses Ausschreibungsverfahren erfolgt
ausschließlich über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHKQ8

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice
/CXP9YCRHKQ8
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/07/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 79 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachforderung von Vergabeunterlagen gemäß § 56 VgV.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 13/07/2026 10:01:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: I. Mit Angebot mittels Eigenerklärung
einzureichen: - Eigenerklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft (Formular 4.2 EU) (sofern
einschlägig). - Eigenerklärung restriktive Maßnahmen (Formular 4.12). Im Falle einer
Bietergemeinschaft (BG) ist die Eigenerklärung restriktive Maßnahmen für jedes Mitglied
separat einzureichen. - Vereinbarung Mindestanforderung BbgVergG (Formular 5.3). Im Falle
einer BG ist die Vereinbarung Mindestanforderung BbgVergG für jedes Mitglied separat
einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer EEE nach § 50 VgV möglich. II. Sonstige zu den
Vergabeunterlagen zugehörige und zu berücksichtigende Dokumente: - Allgemeine
Bewerbungsbedingungen VgV - Rahmenverträge zu Los 1 und Los 2 - Infoblätter
Datenverarbeitung LHP Vergabe u. Verträge - Zuwendungsbescheid (in Teilen geschwärzt)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich

Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999 999 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die
zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte
Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte
Vergabestelle zu richten. §160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich
Vergabemanagement

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Registrierungsnummer: 12-12992262150119-98
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str.79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland

E-Mail: zentrale-vergabestelle@rathaus.potsdam.de
Telefon: +49 331289-0
Internetadresse: https://www.potsdam.de/de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Registrierungsnummer: t:03318661719
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de
Telefon: +49 331866-1610
Fax: +49 331866-1652
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: beb076ce-3536-439f-93f1-725c32db7818 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 04/06/2026 12:55:22 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 107/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/06/2026

Referenzen:
https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHKQ8
https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHKQ8/documents
https://www.potsdam.de/de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202606/ausschreibung-387104-2026-DEU.txt

 
 
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