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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Ballrechten-Dottingen - Lieferung von Menükomponenten zur Mittagsverpflegungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026052107332366189 / 2051070-2026
Veröffentlicht :
21.05.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
11.06.2026
Angebotsabgabe bis :
11.06.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
15894200 - Fertigmahlzeiten
15894210 - Schulmahlzeiten
15896000 - Tiefkühlprodukte
55523100 - Auslieferung von Schulmahlzeiten
55524000 - Verpflegungsdienste für Schulen
Lieferung von Menükomponenten zur Mittagsverpflegungen für die Grundschule und Kindergarten der Gemeinde
Ballrechten-Dottingen

Gemeinde Ballrechten-Dottingen
Alfred-Löffler-Straße 1
D-79282 Ballrechten-Dottingen
Verfahrensunterlagen
Aktenzeichen: DE05/2026
Öffentliche Ausschreibung
Lieferung von Menükomponenten zur
Mittagsverpflegungen für die Grundschule und
Kindergarten der Gemeinde Ballrechten-Dottingen
Freitag, 15. Mai 2026
Gemeinde Ballrechten-Dottingen
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1
Lieferung von Menükomponenten zur Mittagsverpflegungen für die
Grundschule und Kindergarten der Gemeinde Ballrechten-Dottingen
Verfahrensunterlagen
Aktenzeichen: DE05/2026
Inhalt
INHALT
................................................................................................................................
.................. 1
1 EINFÜHRUNG
................................................................................................................................
. 3
1.1 ZIELSETZUNG
................................................................................................................................
... 3
1.2 WESENTLICHE
LEISTUNG..................................................................................................................... 3
1.3
LOSBILDUNG......................................................................................................................
.............. 4
2 VERFAHRENSGRUNDLAGEN
........................................................................................................... 5
2.1 VERGABEVERFAHREN UND
VERGABEART.................................................................................................. 5
2.2 MEILENSTEINE DER AUSSCHREIBUNG UND DER LEISTUNGSERBRINGUNG ......................................................... 5
2.3 ABWICKLUNG DER AUSSCHREIBUNG
...................................................................................................... 5
2.4 VOLLSTÄNDIGKEIT DER UNTERLAGEN UND UNKLARHEITEN
........................................................................... 6
3 GESETZLICHE RAHMENBEDINGUNGEN ........................................................................................... 7
3.1 EINHALTUNG DER VORGABEN DES MINDESTLOHNGESETZES (MILOG)/ FREISTELLUNG ........................................ 7
3.2 HINWEIS ZUM DATENSCHUTZ IM VERGABEVERFAHREN
................................................................................ 8
3.3 INFORMATIONEN ZUM AUFTRAGGEBER
.................................................................................................... 9
3.3.1 Kommunikationsadresse für die Ausschreibung ...................................................................... 9
3.3.2 Ausschreibende Stelle und Vertragspartner............................................................................. 9
3.3.3 Auskünfte über den Stand des Vergabeverfahrens ................................................................... 9
3.4
FRISTENANGABEN..................................................................................................................
............ 9
3.4.1 Frist für Fragen zur Ausschreibung
.......................................................................................... 9
3.4.2 Frist zur Angebotsabgabe
......................................................................................................10
3.4.3
Bindefrist......................................................................................................................
........10
3.5 UNTERRICHTUNG DER BIETER
..............................................................................................................10
3.6 AUFHEBUNG DES VERGABEVERFAHRENS
................................................................................................10
3.6.1 Inhalt und Aufbau des
Angebots.............................................................................................10
Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen..............................................................................................11
3.6.2 Änderungen, Berichtigungen und Rücknahme der Angebote....................................................12
3.6.3 Nebenangebote/Änderungsvorschläge ..................................................................................12
3.6.4 Vergütung / Kostenerstattung für die Erstellung der Angebote ..................................................12
3.7 BIETERGEMEINSCHAFTEN /UNTERAUFTRÄGE
...........................................................................................13
3.7.1
Bietergemeinschaften...........................................................................................................1
3
3.7.2 Unteraufträge
.......................................................................................................................13
3.7.3
Doppelbewerbungen.............................................................................................................13
3.8 SONSTIGE ANFORDERUNGEN
..............................................................................................................14
3.8.1 Sprache
...............................................................................................................................1
4
3.8.2 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkung................................................................................14
3.8.3
Personal........................................................................................................................
.......14
4 WERTUNG DER
ANGEBOTE............................................................................................................ 15
4.1 AUSWAHLVERFAHREN
.......................................................................................................................15
4.2 FORMALE
PRÜFUNG........................................................................................................................
..15
4.3 EIGNUNG DES
BIETERS.......................................................................................................................15
4.3.1 Nichtvorliegen von Ausschlussgründen..................................................................................16
4.3.2 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung .......................................................................16
4.3.3 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit...................................................................16
4.3.4 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit.........................................................................18
4.4 ZUSCHLAGSKRITERIEN
.......................................................................................................................19
4.4.1
Mindestanforderungen..........................................................................................................20
5 LEISTUNGS- UND PREISBLÄTTER
................................................................................................... 21
5.1
PREISBERECHNUNG.................................................................................................................
.........22
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Grundschule und Kindergarten der Gemeinde Ballrechten-Dottingen
Verfahrensunterlagen
Aktenzeichen: DE05/2026
5.2 STANDARDSORTIMENT UND GERÄTESTELLUNG
.........................................................................................22
5.3 ERWEITERUNGSSORTIMENT
.................................................................................................................22
6 ANLAGEN
................................................................................................................................
..... 23
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Grundschule und Kindergarten der Gemeinde Ballrechten-Dottingen
Verfahrensunterlagen
Aktenzeichen: DE05/2026
1 Einführung
1.1 Zielsetzung
Die Gemeinde Ballrechten-Dottingen unterhält eine Grundschule sowie einen
Kindergarten und stellt für beide Einrichtungen die Mittagsverpflegung sicher.
Entsprechend ist der Gegenstand der Ausschreibung die Versorgung der Kinder mit
ausgewogenen, altersgerechten und abwechslungsreichen Mittagsmahlzeiten. Nach
dem derzeitigen Versorgungskonzept erfolgt die Verpflegung in einem entkoppelten
System (Cook & Freeze), bei dem Menükomponenten ausschließlich als tiefgekühlte
Ware bereitgestellt und in den Einrichtungen vor Ort mit durch den Auftragnehmer
gestellter Regenerationstechnik durch Personal des Auftraggebers regeneriert und
ausgegeben werden. Die Belieferung der Einrichtungen erfolgt dabei bedarfsorientiert,
wobei die operative Bewirtschaftung der Ausgabe in Eigenregie der Gemeinde erfolgt.
Die Gemeinde ist als öffentlicher Auftraggeber bei der Beschaffung der hierfür
erforderlichen Liefer- und Dienstleistungen an die vergaberechtlichen Grundsätze
gebunden, weshalb die Leistung nun als Öffentliche Ausschreibung vergeben werden
soll.
1.2 Wesentliche Leistung
Auch zukünftig soll die Verpflegung im bewährten System fortgesetzt werden. Ziel der
Ausschreibung ist somit die fortlaufende Sicherstellung einer verlässlichen
Mittagsverpflegung der Kinder durch die Belieferung mit tiefgekühlten
Menükomponenten in einem entkoppelten Verpflegungssystem (Cook & Freeze) sowie
die organisatorische Unterstützung durch Speiseplanung, Gerätebereitstellung, Bestellund Abrechnungssystem und
Reklamationsmanagement. Pro Monat sind circa 100
Kinder aus Grundschule und Kindergarten für die Mittagsverpflegung angemeldet. Diese
Angabe dient ausschließlich der Einordnung des Nutzerkreises. Für die Kalkulation
maßgeblich ist nicht die Zahl der angemeldeten Kinder, sondern der tatsächliche
portionsbezogene Abruf. Die Anzahl der täglich abgerufenen Portionen kann daher
bewusst von der Zahl der angemeldeten Kinder sowie von der Zahl der täglich
anwesenden Schülerinnen, Schüler und Kindergartenkinder abweichen. Eine
Mindestabnahmemenge wird nicht garantiert. Die Grundlaufzeit soll 48 Monaten
betragen, mit einer zweimaligen automatischen Verlängerungsoption um jeweils 12
weitere Monate auf maximal 72 Monate. Der Auftraggeber soll innerhalb des vertraglich
vereinbarten Leistungszeitraums Mehr- oder Minderbedarfe abrufen können, soweit dies
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Grundschule und Kindergarten der Gemeinde Ballrechten-Dottingen
Verfahrensunterlagen
Aktenzeichen: DE05/2026
durch Änderungen der Teilnehmerzahlen oder durch organisatorische Anpassungen der
Einrichtungen veranlasst ist.
1.3 Losbildung
Der Auftrag wird als Gesamtauftrag vergeben. Eine Losaufteilung findet nicht statt.
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Grundschule und Kindergarten der Gemeinde Ballrechten-Dottingen
Verfahrensunterlagen
Aktenzeichen: DE05/2026
2 Verfahrensgrundlagen
2.1 Vergabeverfahren und Vergabeart
Das Vergabeverfahren wird nach 9 UVgO als nationale, Öffentliche Ausschreibung
durchgeführt.
2.2 Meilensteine der Ausschreibung und der Leistungserbringung
Folgende wichtige Meilensteine sind für die Abwicklung des Vergabeverfahrens
vorgesehen:
Aktivität Meilenstein
Angebotsphase
Bekanntmachung der Verfahrens- und
Vertragsunterlagen am Freitag, 15. Mai 2026
Einreichung von Bieterfragen bis Mittwoch, 3. Juni 2026
Spätester Termin für die Beantwortung von Fragen der
Bieter bis Freitag, 5. Juni 2026
Termin zur Abgabe der Angebote (Angebotsfrist) bis Donnerstag, 11. Juni 2026; 12:00
Zuschlagsphase
Ende der Bindefrist Montag, 31. August 2026
Leistungsbeginn Voraussichtlich September 2026
Tabelle 1 - Aktivitäten und Meilensteine
2.3 Abwicklung der Ausschreibung
Das Vergabeverfahren wird ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform der
abakus Consulting GmbH unter folgendem Link:
https://it-vergabe.eu/vergabe/vorgaben/8dc17b59e021e71d3f332015326ffa15
abgewickelt.
Folgende Verfahrenspunkte sind in die elektronische Abwicklung einbezogen.
Bereitstellung der Vergabe- und Vertragsunterlagen und aller Anlagen für den
Bieter zum Download auf der o. g. Internetadresse
Beantwortung der Bieterfragen in Form von Bieterrundschreiben
Bereitstellung von wichtigen Informationen zu den Vergabeunterlagen oder zum
Ablauf des Vergabeverfahrens
Hochladen der Angebote zur angegebenen Angebotsfrist unter folgendem Link:
https://it-vergabe.eu/vergabe/vorgaben/8dc17b59e021e71d3f332015326ffa15
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Die Bieter sind gehalten, sich selbst laufend über den aktuellen Stand des
Vergabeverfahrens und der veröffentlichten Bieterrundschreiben auf der o.g.
Internet-adresse
https://it-vergabe.eu/vergabe/vorgaben/8dc17b59e021e71d3f332015326ffa15
zu informieren (Holschuld).
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht nicht der vorgeschriebenen Form und muss
von der Wertung ausgeschlossen werden.
Es werden keine telefonischen oder schriftlichen Auskünfte über den Stand des
Vergabeverfahrens erteilt.
2.4 Vollständigkeit der Unterlagen und Unklarheiten
Die Bieter sollen sich nach dem Download der Vergabeunterlagen über deren
Vollständigkeit vergewissern. Gibt es Unklarheiten, Zweifel oder Widersprüche in den
Unterlagen, sind diese dem Auftraggeber in Form einer Bieterfrage (siehe Kapitel 3.4.1)
unverzüglich per E-Mail mitzuteilen.
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3 Gesetzliche Rahmenbedingungen
Die ausschreibende Stelle verfährt nach den Bestimmungen der
Unterschwellenvergabeordnung - UVgO.
3.1 Einhaltung der Vorgaben des Mindestlohngesetzes (MiLoG)/ Freistellung
Der Bieter verpflichtet sich, im Falle des Zuschlags und dann als Auftragnehmer, die
nachfolgenden Vorgaben einzuhalten.
1. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei
der Ausführung der beauftragten Leistung mindestens das für die Ausführung der
Leistung geltende Mindestentgelt zu zahlen, das durch das Mindestlohngesetz (MiLoG)
oder einen für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag, der dem Geltungsbereich des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) in der jeweils geltenden Fassung unterfällt
oder durch eine auf ihrer Grundlage erlassenen Rechtsverordnung festgesetzt ist.
2. Die Einschaltung von Unterauftragnehmern bedarf der vorherigen schriftlichen
Zustimmung des Auftraggebers. Der Auftragnehmer ist zudem verpflichtet dafür zu
sorgen, dass die von ihm eingesetzten Verleihbetriebe und Unterauftragnehmer sowie
die von Unterauftragnehmern eingesetzten weiteren Unterauftragnehmer, die in Ziffer 1
genannten Verpflichtungen zur Zahlung von Mindestentgelten einhalten.
3. Im begründeten Ausnahmefall etwa bei nachgewiesenen oder wahrscheinlichen
Verstößen des Auftragnehmers gegen die Verpflichtung aus dieser Vereinbarung kann
der Auftraggeber geeignete Nachweise (z.B. Lohnabrechnungen, Zollanmeldungen etc.)
verlangen.
4. Der Auftragnehmer stellt den Auftraggeber auf erstes schriftliches Anfordern von
sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung der Pflichten aus dem MiLoG
oder AEntG durch den Auftragnehmer und/oder den von ihm beauftragten Verleiher /
Unterauftragnehmer bzw. dessen Unterauftragnehmer resultieren. Hierunter fallen u.a.
Forderungen der eigenen Arbeitnehmer des Auftragnehmers, Forderungen der
Arbeitnehmer weiterer Unterauftragnehmer sowie beauftragten Verleihbetriebe,
behördliche Forderungen wie z.B. Bußgelder, Ansprüche von
Sozialversicherungsträgern und Finanzbehörden, behördlich erteilte Auflagen als auch
hiermit zusammenhängende Rechtsverfolgungs- und Rechtsverteidigungskosten.
5. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, den Auftraggeber unverzüglich darüber in
Kenntnis zu setzen, wenn gegenüber dem Auftragnehmer Ansprüche eigener
Arbeitnehmer oder vom Auftragnehmer eingesetzter Unterauftragnehmer geltend
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Aktenzeichen: DE05/2026
gemacht werden, sofern diese Ansprüche im Zusammenhang mit dem MiLoG oder
AEntG stehen oder wenn gegen den Auftragnehmer ein Ordnungswidrigkeitsverfahren
eingeleitet worden ist, das im Zusammenhang mit den vorgenannten Gesetzen steht.
6. Für den Fall des Verstoßes gegen die Pflichten aus dem MiLoG oder AEntG sowie
für den Fall der Nichterfüllung der vorgenannten Pflichten durch den Auftragnehmer oder
durch ein von ihm eingesetzten Unterauftragnehmer oder durch ein vom
Unterauftragnehmer weiteren eingesetzten Unterauftragnehmer, ist der Auftraggeber
zur fristlosen Kündigung des Vertrages aus wichtigem Grund und zur Geltendmachung
von Schadensersatzansprüchen berechtigt.
3.2 Hinweis zum Datenschutz im Vergabeverfahren
Der Auftraggeber hält sich strikt an die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Die im Rahmen des Vergabeverfahrens und der Angebotsabgabe übermittelten
personenbezogenen Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit diesem
Verfahren sowie in Vorbereitung und zur Erfüllung eines evtl. Vertragsverhältnisses auf
Grundlage der Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c und e DSGVO verarbeitet. Die rechtliche
Verpflichtung zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergibt sich zudem aus den
Vergabebestimmungen, da diese für die vergaberechtskonforme Durchführung des
Verfahrens und die Einhaltung rechtlicher Dokumentationspflichten erforderlich ist.
Auf Antrag werden die Bieter, deren Angebot nicht angenommen wurde über den Namen
des Unternehmens unterrichtet, das den Zuschlag erhalten hat.
Die übermittelten Unterlagen oder die in Zusammenhang mit dem Verfahren gestellten
Anfragen und die darin enthaltenen personenbezogenen Daten werden im Rahmen der
ordnungsgemäßen Geschäftsführung und zum Nachweis der ordnungsgemäßen
Durchführung des Verfahrens gemäß den, von der Innenrevision des Auftraggebers für
die Aufbewahrung von Schriftgut vorgegebener Fristen, gespeichert.
Nach Ablauf dieser Frist, sofern für die Erfüllung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten
bzw. sonstiger Aufbewahrungspflichten oder zur Erhaltung von Beweismitteln im
Rahmen der gesetzlichen Verjährungsvorschriften nicht mehr erforderlich, werden die
personenbezogenen Daten gelöscht.
Hinweis für Eignungsnachweise und vorzulegende leistungsbezogene Unterlagen mit
personenbezogenen Daten:
Die Auskunft über personenbezogene Daten ist freiwillig.
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Hinweis für Eignungsnachweise und vorzulegende leistungsbezogene Unterlagen
mit personenbezogenen Daten:
Die Auskunft über personenbezogene Daten ist freiwillig.
3.3 Informationen zum Auftraggeber
3.3.1 Kommunikationsadresse für die Ausschreibung
E-Mail: bieterfrage@abakus-consulting.org
3.3.2 Ausschreibende Stelle und Vertragspartner
Gemeinde Ballrechten-Dottingen
Alfred-Löffler-Straße 1
D-79282 Ballrechten-Dottingen
3.3.3 Auskünfte über den Stand des Vergabeverfahrens
Es werden keine telefonischen oder schriftlichen Auskünfte über den Stand des
Vergabeverfahrens erteilt.
3.4 Fristenangaben
3.4.1 Frist für Fragen zur Ausschreibung
Fragen, die mit der Ausschreibung im Zusammenhang stehen, können in Textform über
die Vergabeplattform bis
Mittwoch, 3. Juni 2026
an die ausschreibende Stelle gerichtet werden.
Dabei ist auf die Vergabenummer des Auftraggebers Bezug zu nehmen. Fragen zur
Ausschreibung und die darauf erteilten Antworten sowie zusätzliche Auskünfte und
Erklärungen werden Bestandteil des Verfahrens und in anonymisierter Form über die
angegebene Vergabeplattform bis spätestens zum
Freitag, 5. Juni 2026
veröffentlicht.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass den Bietern Informationen über
Fragen, Antworten, Änderungen der Vergabeunterlagen oder
Terminverschiebungen nicht automatisch zur Verfügung gestellt werden.
In diesem Fall obliegt es dem Bieter, sich selbst entsprechend zu informieren
(Holschuld).
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3.4.2 Frist zur Angebotsabgabe
Die Angebote müssen, einschließlich aller geforderten Erklärungen und Nachweise in
elektronischer Form bis spätestens
Donnerstag, 11. Juni 2026; 12:00
über die angegebene Vergabeplattform unter folgendem Link:
https://it-vergabe.eu/vergabe/angebot/cad6e5d64affc6eff71679beeb5737bf
hochgeladen sein.
Angebote, die bis zu diesem Termin nicht vorliegen, werden nicht berücksichtigt, es sei
denn, der Bieter weist nach, dass er die Verspätung nicht zu vertreten hat
(beispielsweise bei einem nachgewiesenen technischen Defekt der Vergabeplattform).
Der Bieter trägt selbst Sorge dafür, dass er mit dem Upload seiner Angebotsunterlagen
rechtzeitig beginnt.
3.4.3 Bindefrist
Die Gültigkeit des Angebots hat sich mindestens bis zum
Montag, 31. August 2026
zu erstrecken.
3.5 Unterrichtung der Bieter
Über die Ablehnung des Angebots werden die Bieter nach Zuschlagserteilung gem. 46
Abs. 1 UVgO informiert.
3.6 Aufhebung des Vergabeverfahrens
Die Vergabestelle behält sich unter den Voraussetzungen des 48 UVgO die Aufhebung
des Vergabeverfahrens vor. Über die Aufhebung des Vergabeverfahrens werden die
Bieter informiert.
3.6.1 Inhalt und Aufbau des Angebots
Das Angebot ist in folgender Hauptstruktur zu erstellen und über die angegebenen
Vergabeplattform elektronisch einzureichen:
Inhalt und Aufbau des Angebots
Liste der geforderten Dokumente, Nachweise und Erklärungen Form
Anlage 01 - Angebotsschreiben
Textform, d.h. Firma und
Name der natürlichen Person,
die die Erklärung abgibt, in
lesbarer Form.
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Anlage 03 - Erklärung Bietergemeinschaft (soweit zutreffend) Textform
Anlage 04 - Erklärung Unterauftragnehmer (soweit zutreffend) Textform
Anlage 05 - Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens (soweit
zutreffend)
Textform
Anlage 06 - Haftungserklärung 34 Abs. 3 UVgO (soweit zutreffend) Textform
Anlage 07 - Verpflichtung auf Vertraulichkeit Textform
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
A1.1 - Anlage 02 - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen Textform
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
A2.1 - Nachweis, dass der Bewerber im Berufs- und Handelsregister eingetragen
ist.
Kopie
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
A3.1 - Nachweis einer Betriebshaftpflicht-Versicherungsdeckung mit den
geforderten Deckungssummen oder
Kopie
Einreichung einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall die bestehenden
Deckungssummen an die oben aufgeführte Summe angepasst werden.
Textform
A3.2 - Bonitätsnachweis über Eigenauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (z.B.
Creditreform, Bürgel)
Kopie
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
A4.1 - Es müssen zwei Referenzprojekte für Lieferleistungen vergleichbarer Art
nachgewiesen werden, die in den vergangenen drei Jahren begonnen und oder
abgeschlossen wurden.
Verwenden Sie hierzu bitte die Anlage 08 - Vorlage für Referenzen.
Textform oder Kopie
Tabelle 2 Inhalt und Aufbau des Angebots
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Leistungs- und Preisblatt - Anlage B - Leistungs- und Preisblatt. Die Anlage muss
vollständig ausgefüllt und im Excel-Format eingereicht werden. Es dürfen ausschließlich
die in der Farbe grau formatierten Zellen befüllt werden. Änderungen an vorgegebenen
Formulierungen außerhalb der Eingabefelder, an der Struktur der Datei (zum Beispiel
Einfügen oder Löschen von Zeilen und Spalten) sowie an Formeln, Berechnungslogiken
und Formatierungen sind unzulässig. Unzulässige Änderungen führen nach 42 Abs. 1
UVgO zum Ausschluss des Angebots, wenn dadurch die Vergleichbarkeit der Angebote
oder die Wertung beeinträchtigt wird.
Anlage 07 - Verpflichtung auf Vertraulichkeit muss vollständig ausgefüllt mit dem
Angebot eingereicht werden.
Anlage 05 - Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens ist nur bei
Bietergemeinschaft oder Nutzung eines Unterauftragnehmers auszufüllen.
Anlage 09 - Eigenerklärung LTMG. Die Eigenerklärung zum Tariftreue- und
Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg muss vollständig
ausgefüllt mit dem Angebot eingereicht werden.
3.6.2 Änderungen, Berichtigungen und Rücknahme der Angebote
Angebote, die über Vergabeplattform hochgeladen wurden, können bis zum
angegebenen Submissionstermin berichtigt oder geändert werden, indem der Bieter ein
neues, vollständiges Angebot nebst allen zugehörigen Nachweisen und Erklärungen
hochlädt. Hierdurch verliert das zuvor eingereichte Angebot seine Gültigkeit. Es gilt
ausschließlich das zuletzt hochgeladene Angebot.
Änderungen oder Ergänzungen von Angeboten, die auf anderem Wege, beispielsweise
per E-Mail, bei der ausschreibenden Stelle eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Sollte ein Bieter sein Angebot zurückziehen wollen, so ist die Vergabestelle hierüber per
Mail unter Bezugnahme auf das Aktenzeichen zu informieren. Die Vergabestelle wird in
diesem Fall das Angebot löschen.
3.6.3 Nebenangebote/Änderungsvorschläge
Nebenangebote oder Änderungsvorschläge sind nicht zugelassen.
3.6.4 Vergütung / Kostenerstattung für die Erstellung der Angebote
Für die Erstellung des Angebotes und die Beteiligung am Verfahren wird keine
Vergütung gewährt. Mit Abgabe eines Angebotes verzichten die Bieter auf die
Geltendmachung entstandener sowie evtl. entstehender Kosten.
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3.7 Bietergemeinschaften / Unteraufträge
3.7.1 Bietergemeinschaften
Angebote von Bietergemeinschaften, deren sämtliche Mitglieder mit Namen und
Anschrift zu benennen sind, werden nur dann berücksichtigt, wenn:
im Angebot ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für die Abgabe von
Erklärungen im Rahmen dieses Verfahrens sowie für den Abschluss und die
Durchführung des Vertrages benannt ist,
sich die Mitglieder der Bietergemeinschaft für alle im Zusammenhang mit dem
Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung
verpflichten
und diese Punkte durch eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unter
Nennung des Firmennamens und der Rechtsform sowie der Person des
Erklärenden in einer gesonderten Erklärung bestätigt werden.
Für das Angebotsschreiben gilt die Textform. In diesem Zusammenhang sind alle
an dieser Bietergemeinschaft beteiligte Firmen und die für die einzelnen Firmen
handelnde Person zwingend zu benennen.
3.7.2 Unteraufträge
Beabsichtigt der Bieter, Teile von Leistungen durch Unterauftragnehmer ausführen zu
lassen, muss er alle zur Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmer mit
Namen und Anschrift im Angebot benennen. Mit dem Angebot muss außerdem
angegeben werden, für welche Teile der Leistung und in welchem Umfang der Einsatz
von Unterauftragnehmern vorgesehen ist. Dabei muss sichergestellt sein, dass dies mit
der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbart werden kann.
Der Bieter muss für alle von ihm benannten Unterauftragnehmer die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Alle geforderten Eignungsnachweise müssen
auch für den Unterauftragnehmer vorgelegt werden.
Die Einschaltung weiterer Unterauftragnehmer als der im Angebot benannten bedarf der
vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.
3.7.3 Doppelbewerbungen
Angebote von Bietern, die wesentliche Leistungen in einer Bietergemeinschaft oder als
Unterauftragnehmer anderer Bieter oder als Lieferant anderer Bieter erbringen sind
unzulässig. Als wesentliche Leistungen werden solche Leistungen verstanden, deren Art
und Umfang die Kalkulation eines Angebots so beeinflussen können, dass von einer
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Aktenzeichen: DE05/2026
Beeinflussung des Wettbewerbs ausgegangen werden kann. In diesem Fall ist bereits
mit dem Angebot der Beweis zu erbringen, dass keine wettbewerbsverfälschende
Bieterkonstellation vorliegt.
3.8 Sonstige Anforderungen
3.8.1 Sprache
Die Verfahrens- und Vertragssprache ist Deutsch. Die Angebote und der Schriftverkehr
sind in deutscher Sprache abzufassen. Für Angaben und Nachweise, die nicht in
deutscher Sprache gefasst sind (z.B. Bescheinigungen ausländischer Behörden), sind
neben Kopien der fremdsprachigen Originale auch beglaubigte Übersetzungen
beizufügen.
3.8.2 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkung
Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an
einer unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden vom weiteren
Verfahren ausgeschlossen. Dazu zählen insbesondere Verabredungen oder
Empfehlungen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, die zu fordernden
Preise und sonstige Preis- und Vertragsbestandteile, soweit sie unmittelbar oder
mittelbar den Preis beeinflussen.
3.8.3 Personal
Das vom Auftragnehmer eingesetzte Personal wird verpflichtet,
die geltenden Datenschutzbestimmungen des Auftraggebers einzuhalten,
insbesondere Vorgänge, Daten und Prozesse nur insoweit zu betrachten wie
notwendig und Dritten nicht zugänglich zu machen,
über erlangtes Wissen - auch nach Ende der Vertragslaufzeit - generell
Verschwiegenheit zu bewahren.
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4 Wertung der Angebote
Mit der Abgabe des Angebots akzeptiert der Bieter die Festlegungen und
Anforderungen aus diesem Kapitel.
4.1 Auswahlverfahren
Die Prüfung der Angebote wird zunächst nach den in Kapitel 4.2 dargestellten formalen
Kriterien vorgenommen.
Bieter, deren Angebote alle formalen Kriterien erfüllen, werden anhand der geforderten
Nachweise, Zertifikate, Erklärungen und Dokumente auf ihre Eignung hin (siehe Kapitel
4.3) geprüft. Aus allen verbleibenden Angeboten ermittelt der Auftraggeber das
wirtschaftlichste Angebot.
4.2 Formale Prüfung
Alle Angebote werden anhand folgender Ausschlusskriterien formal geprüft:
Prüfungsthemen Kriterium
Frist- und formgerechter Eingang des Angebots A
Angebotsschreiben unverändert und vollständig ausgefüllt A
Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen sind zweifelsfrei A
Das Angebot ist kein ausgeschlossenes Nebenangebot A
Alle wesentlichen Preisangaben sind im Preisblatt vorhanden A
Preisblatt unverändert sowie vollständig ausgefüllt A
Tabelle 3 - Formale Prüfung
4.3 Eignung des Bieters
Auftragnehmer müssen wirtschaftlich gesunde, leistungsfähige Bieter sein, welche die
geforderten Leistungen erbringen können. Die Bieter müssen ihre Eignung durch
Vorlage der geforderten Nachweise und Erklärungen belegen.
Die Eignung wird festgestellt, wenn der Bieter alle Nachweise erbringt und die
geforderten Mindestanforderungen erfüllt.
Zur Prüfung der Eignung werden folgende Kriterien verwendet:
A-Kriterien
A-Kriterien müssen uneingeschränkt erfüllt werden.
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Wichtige Hinweise:
Die Bieter müssen bereits mit Abgabe des Angebots alle geforderten Nachweise und
Erklärungen abgeben.
Bei Bildung einer Bietergemeinschaft müssen mit Abgabe des Angebots die geforderten
Nachweise zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, Befähigung und
Erlaubnis zur Berufsausübung sowie Wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft nachgewiesen werden.
Die geforderten Nachweise für die Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
können getrennt nach Aufteilung der Leistung innerhalb der Bietergemeinschaft
eingereicht werden.
Beim geplanten Einsatz von Unterauftragnehmern müssen mit Abgabe des Angebots
die geforderten Nachweise zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen vom
Bieter auch für die geplanten Unterauftragnehmer eingereicht werden. Die geforderten
Nachweise zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung und
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit müssen nur vom Bieter
vorgelegt werden.
Die geforderten Nachweise unter Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sind
vom Bieter mit Abgabe des Angebots auch für den geplanten Unterauftragnehmer
einzureichen.
4.3.1 Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
A1.1 Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß 31 UVgO in
Verbindung mit 123,124 GWB ist die Eigenerklärung (Anlage 02 - Eigenerklärung
zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen) auszufüllen und beizulegen.
4.3.2 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
A2.1 Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss der Bieter
im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der
Gemeinschaft oder des Vertragsstaates eingetragen sein (Handelsregisterauszug). Der
Bieter weist die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung durch einen nicht älter
als zwölf Monate datierten Handelsregisterauszug nach.
4.3.3 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit müssen
folgende Unterlagen vorgelegt werden:
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A3.1 Aktueller Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung mit folgenden
Deckungssummen:
Für Sachschäden- und Personenschäden bis zu 1.000.000 je
Schadensereignis
oder
Einreichung einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall die bestehenden
Deckungssummen an die oben aufgeführten Summen angepasst werden
A3.2 Bonitätsnachweis oder Unternehmensauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (z.B.
Creditreform) oder gleichwertiger Nachweis einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus
dem Land, in dem der Bieter angemeldet ist (nicht älter als 6 Monate), aus welchem eine
Risikoklasse/Ausfallwahrscheinlichkeit zweifelsfrei ablesbar ist.
Mindestanforderung: Nachweis einer Risikoklasse nicht höher als III (entspricht einer
Ausfallwahrscheinlichkeit von maximal 1,5 %).
Hinweis: Eigenerklärungen oder Auskünfte der Hausbank erfüllen diese Anforderung
nicht.
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Zur Verdeutlichung der Anforderungen dient die nachfolgende Übersicht verschiedener
Bonitätsbewertungen/Scores einiger Prüfinstitute. Die Auflistung ist beispielhaft zu
verstehen, enthält keine Präferenzen des Auftraggebers und erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit.
Risikoklassen /
Ausfallwahrscheinlichkeit
des Unternehmens
Risikoklasse Probability of default
Risikoklasse I Risikoklasse II Risikoklasse III Risikoklasse IV Risikoklasse V Risikoklasse VI
0% 0,3% 0,3% 0,7% 0,7% 1,5% 1,5% 3,0% 3,0% 8,0% 8,0% 100%
Unternehmen/Banken Bonitätsindexwerte
Crif Bürgel 4.0 1,0 1,69 1,7 2,39 2,4 2,79 2,8 3,27 3,28 4,0 4,0+
Creditreform
Bonitätsindex 2.0 100 246 247 274 275 298 299 327 328 369 370+
Creditreform Rating AAA BBB BBB BB+ BB+ BB BB B+ B+ B- >= BCommerzbank 1,0 2,4 2,41 2,9 2,91 3,3 3,31 3,89 3,9 4,8 >=
4,8
Deutsche Bank iAAA iBBB iBBB iBB+ iBB+ iBB- iBB- iB+ iB+ iB- >= iBHypoVereinsbankUniCredit 1+ 2 2 3 3 4 4 5 5 6 >= 6-
KfW Bankengruppe BK1 BK2 BK2 BK3 BK3 BK4 BK4 BK6 BK6 BK7 BK7
CredaRate Solutions 1 5 5 7 7 9 9 11 11 13 13 15
Sparkassen Finanzgruppe 1 4 4,1 6 6,1 8,2 8,21 10 10,1 12,3 >= 12,3
Postbank pAAA pBBB+ pBBB+ pBBB- pBBB- pBB pBB pB+ pB+ pB >= pBVolksbanken
Raiffeisenbanken 0+ 1d 1e 2a 2b 2c 2d 2e 3a 3b >= 3b
Standard & Poors AAA BBB BBB BB+ BB+ BB BB B+ B+ B >= B
Verband deutscher
Bürgschaftsbanken 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Tabelle 4 - Risikoklassen Beispielhafte Einordnung, nicht abschließende Liste
4.3.4 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit müssen folgende
Unterlagen vorgelegt werden:
A4.1 Nachweis von zwei (2) Referenzen, welche mit dem Auftragsinhalt der hier
ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind und welche in den vergangenen drei
(3) Jahren begonnen und/oder abgeschlossen wurden. Als vergleichbar gelten
insbesondere Lieferleistungen für Gemeinschaftsverpflegung im entkoppelten System
mit tiefgekühlten Menükomponenten oder einem funktional gleichwertigen
Verpflegungssystem, bei dem Herstellung, Logistik und Regeneration organisatorisch
getrennt sind. Es werden Referenzen gefordert, bei welchen der Bieter einen
wesentlichen Teil der Leistungen, nicht nur als Subunternehmer erbracht hat. Als
wesentlicher Teil der Leistungen gilt, dass der Bieter in der Referenz mindestens 80 %
der Leistungen in eigener Verantwortung erbracht hat, insbesondere Speiseplanung,
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Herstellung und Logistik oder funktional gleichwertige Kernprozesse. Die Erbringung
ausschließlich als Unterauftragnehmer ohne eigene Gesamtverantwortung genügt
nicht.
Verwenden Sie hierzu bitte die Anlage 08 - Vorlage für Referenzen
Jede Referenz ist mit Erbringungszeitraum sowie Empfänger, Firmenname und
namentlich bezeichnetem Ansprechpartner, sowie dessen Telefonnummer oder EMail-Anschrift anzugeben.
Die Referenz muss zwingend mindestens folgende Angaben beinhalten:
Angabe des Referenzgebers
Angabe der Kontaktdaten des Ansprechpartners
Angabe des Referenzzeitraums
Angabe des Auftragsvolumens über die gesamte Vertragslaufzeit:
mindestens 50.000 netto
Kurze Beschreibung der Leistung mit Bezug auf den Auftragsgegenstand
Die jeweilige Referenz ist dann vergleichbar, wenn sie der ausgeschriebenen Leistung
so weit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des
Bieters für die ausgeschriebene Leistung eröffnet.
Der Auftraggeber ist berechtigt, die benannten Ansprechpartner der Referenzen zu
kontaktieren, um die Angaben zu überprüfen.
4.4 Zuschlagskriterien
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien sind der
Preis, die Qualität und die Nachhaltigkeit.
Die Wirtschaftlichkeit der Angebote ergibt sich aus der nach der Einfachen
Richtwertmethode. Dabei wir das Preisleistungsverhältnis (Z) durch die Division der
vergebenen Leistungspunkte (LP) mit dem gewerteten Preis (P) ermittelt (Z = LP/P):
Z =


P ist der wertungsrelevante Gesamtpreis netto gemäß Anlage B - Tabellenblatt
Preisblatt, einschließlich sämtlicher preisrelevanten Nebenleistungen, soweit diese im
Preisblatt abgefragt werden. LP ist die Leistungspunktzahl des Angebots und setzt sich
aus den Punkten für Qualität und Nachhaltigkeit zusammen. Die Gewichtung der
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Zuschlagskriterien wird wie folgt abgebildet: Für Qualität werden maximal 3000
Leistungspunkte vergeben, für Nachhaltigkeit werden maximal 2000 Leistungspunkte
vergeben. Die Leistungspunktzahl LP beträgt damit maximal 5000 Punkte. Der Preis
wird dadurch berücksichtigt, dass er als Divisor in die Richtwertformel eingeht und
damit den Quotienten unmittelbar bestimmt.
Die Ermittlung der Leistungspunktzahl erfolgt anhand der Tabellenblätter in Anlage B -
Leistungs- und Preisblatt Qualität und Nachhaltigkeit beschriebenen
Bewertungssystematik und Gewichtungen. Für jedes dort als B-Kriterium
ausgewiesene Kriterium wird der Zielerreichungsgrad nach den vorgegebenen Stufen
bewertet, in Bewertungspunkte umgerechnet und mit der jeweiligen
Gewichtungspunktewert multipliziert. Die so ermittelten Leistungspunkte werden
innerhalb der jeweiligen Kategorie zu den Qualitäts- beziehungsweise
Nachhaltigkeitspunkten aufsummiert. A-Kriterien sind Mindestanforderungen und
müssen vollständig erfüllt sein, andernfalls ist das Angebot von der Wertung
auszuschließen.
Der Richtwert Z wird auf sechs Nachkommastellen berechnet. Zuschlag erhält das
Angebot mit dem höchsten Richtwert Z. Bei identischem Richtwert erhält das Angebot
mit dem niedrigeren wertungsrelevanten Gesamtpreis netto den Zuschlag. Ergibt sich
auch danach Gleichstand, entscheidet das Los.
4.4.1 Mindestanforderungen
Zur Prüfung und Wertung der Leistung werden folgende Kriterien verwendet:
A-Kriterien
A-Kriterien müssen uneingeschränkt erfüllt werden.
B-Kriterien
B-Kriterien werden mit Punkten bewertet und gehen in die Leistungswertung ein.
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5 Leistungs- und Preisblätter
Die Anlage B - Leistungs- und Preisblatt im Excel Format muss mit sämtlichen
Tabellenblättern und komplett ausgefüllt mit dem Angebot abgegeben werden. Alle in
der Farbe grau formatierten Zellen müssen vom Bieter ausgefüllt werden.
Die Anlage besteht aus folgenden Tabellenblättern:
Preisblatt
Standardsortiment
Qualität
Nachhaltigkeit
Erklärungen zur Bewertung
Das Tabellenblatt Erklärungen zur Bewertung dient ausschließlich der Erläuterung und
ist nicht zu bearbeiten.
Beachten Sie auch die Hinweise in Kapitel 3.5.
Bei der Preiskalkulation / Erstellung des Preisblattes ist weiterhin zu beachten:
Nebenkosten werden nicht erstattet.
Reisekosten werden nicht erstattet.
Vorauszahlungen werden nicht gewährt.
Die Angebotssumme aus der Anlage B ohne die gesetzliche Umsatzsteuer entspricht
dem Angebotspreis. Dieser Angebotspreis muss in die Anlage 01 - Angebotsschreiben
übernommen und eingetragen werden.
Die Wertung erfolgt ausschließlich auf Basis der Netto-Preise. Angaben zur
Umsatzsteuer und Brutto-Beträgen dienen ausschließlich der Information und werden
nicht gewertet. Für die Umsatzsteuer gilt der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung
gesetzlich maßgebliche Steuersatz.
Bei der Bearbeitung der Anlage B sind die Vorgaben der Vertragsunterlagen zur
ausschließlichen Lieferung tiefgekühlter Ware verbindlich zu beachten.
Alle geforderten Angaben / Preise sind in die genannte Anlage einzutragen. Die
Exceldatei ist mit dem Angebot wieder als Excel-Datei abzugeben. Eine andere
Form wird nicht akzeptiert und führt zum Ausschluss des Angebots.
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5.1 Preisberechnung
Der wertungsrelevante Gesamtpreis wird aus den vom Bieter für die Positionen des
Standardsortiments angegebenen Netto-Preisen je kg und den monatlichen Kosten für
die Bereitstellung der Geräte, die zur Ausführung der Leistung notwendig sind, gebildet.
Hierzu werden diese Netto-Preise je kg mit einem vom Auftraggeber festgelegten
Mengenschlüssel und die monatlichen Kosten für die Bereitstellung der Geräte über
einen Zeitraum von 72 Monaten multipliziert und zu einem Gesamtpreis netto
zusammengeführt.
5.2 Standardsortiment und Gerätestellung
Die Preisangaben sind in Euro zu beziffern. Im Preisblatt sind ausschließlich die NettoPreise je kg für die vorgegebenen
Positionen des Standardsortiments auszuweisen. Der
Nettopreis pro kg muss alle anfallenden Kosten enthalten, insbesondere Verpackung,
Kommissionierung, Lieferkosten einschließlich aller Nebenkosten. Die Kosten der
geschuldeten Gerätestellung werden separat. Erscheint ein Angebot im Verhältnis zu
der zu erbringenden Leistung ungewöhnlich niedrig, behält sich der Auftraggeber eine
Aufklärung vor. Auf Angebote, deren Preise in offenbarem Missverhältnis zur Leistung
stehen, darf der Zuschlag nicht erteilt werden (gemäß 44 UVgO).
5.3 Erweiterungssortiment
Das Erweiterungssortiment dient ausschließlich der Ergänzung des Standardsortiments
während der Vertragslaufzeit und ist nicht Gegenstand der Preiswertung. Der Bieter hat
jedoch mit Angebotsabgabe ein Konzept zum Erweiterungssortiment vorzulegen, das
das Erweiterungssortiment eindeutig und nachvollziehbar definiert, die vorgesehenen
Produktgruppen und die Produktanzahl beschreibt und das hierfür angesetzte
Preisniveau durch Angabe eines Durchschnittspreises der Ware darstellt, sodass
Umfang und Preisniveau des Erweiterungssortiments prüfbar und vergleichbar
beschrieben sind. Eine artikelbezogene Preisliste oder Einzelpreise zum
Erweiterungssortiment sind mit dem Angebot nicht einzureichen und werden nicht
geprüft oder gewertet. Die Preisbildung und Abrechnung von Artikeln des
Erweiterungssortiments erfolgt ausschließlich nach den vertraglichen Regelungen.
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6 Anlagen
Anlage 01 - Angebotsschreiben
Anlage 02 - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Anlage 03 - Erklärung Bietergemeinschaft
Anlage 04 - Erklärung Unterauftragnehmer
Anlage 05 - Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens
Anlage 06 - Haftungserklärung 34 Abs. 3 UVgO
Anlage 07 - Verpflichtung auf Vertraulichkeit
Anlage 08 - Vorlage für Referenzen
Anlage 09 - Eigenerklärung LTMG
Anlage 10 - Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen
Anlage A - Vertragsunterlagen
Anlage B - Leistungs- und Preisblatt

Source: 4 https://service.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Gemeinde-Ballrechten-Dottingen/2026/05/6502235.html
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