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Titel :
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DEU-Potsdam - Servicepunkt zur Begleitung und Beratung von Nachbarschaftshilfe
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026051407593946384 / 2049900-2026
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Veröffentlicht :
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14.05.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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03.06.2026
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Angebotsabgabe bis :
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03.06.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Vertragstyp :
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Dienstleistungsauftrag
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Verfahrensart :
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Offenes Verfahren
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Unterteilung des Auftrags :
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Gesamtangebot
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Zuschlagkriterien :
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Wirtschaftlichstes Angebot
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Produkt-Codes :
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85312300 - Orientierungs- und Beratungsdienste
85312320 - Beratungsdienste
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Servicepunkt zur Begleitung und Beratung von Nachbarschaftshilfe
Ö-L-3802-128-26: Servicepunkt zur Begleitung und Beratung von Nachbarschaftshilfe
nach BbgAUA-AnerkV
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
Bekanntmachung
Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bezeichnung Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Postanschrift Friedrich-Ebert-Str.79/81
Ort 14469 Potsdam
Telefon +49 331289-0
E-Mail zentrale-vergabestelle@rathaus.potsdam.de
URL https://www.potsdam.de/de
UST.-ID DE138408386
Zuschlag erteilende Stelle
die zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen
Elektronisch über diese Vergabeplattform: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHKSU
Postalische Angebote oder Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen
Bereitstellung der Vergabeunterlagen
Elektronisch über diese Vergabeplattform: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHKSU/
documents
Art und Umfang der Leistung
Die Landeshauptstadt Potsdam sucht einen Leistungserbringer für die Umsetzunge eines Servicepunkts innerhalb des
Stadtgebiets.
>> Der Servicepunkt soll:
- an der Nachbarschaftshilfe interessierte Bürgerinnen und Bürger beraten (Erstberatung).
- interessierte Bürgerinnen und Bürger über Schulungsmöglichkeiten informieren.
- Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer sowie die von ihnen unterstützten Personen bei Fragen, Schwierigkeiten
und Problemen, die im Zusammenhang mit der Nachbarschaftshilfe stehen, zur Verfügung stehen. Bei spezialisierten Fragen,
die über Fragen zur Nachbarschaftshilfe nach BbgAUA-AnerkV hinaus gehen, ist auf eine spezialisierte Beratungsstelle, wie der
Pflegestützpunkt oder Pflege in Not zu verweisen.
- Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer mit anderen Helfenden vernetzen. Es erfolgt eine immaterielle Anerkennung
der Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer (bspw. gemeinsame Feste).
- Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer mit potentiell zu unterstützten Personen vermitteln (Matching).
- Öffentlichkeitsarbeit zum Servicepunkt und seinen Tätigkeiten, in Abstimmung mit der Fachstelle für Altern und Pflege im
Quartier
(FAPIQ), übernehmen.
- halbjährig einen Statistikberichts erstellen (siehe Anlage B).
> Die Zielgruppen sind:
- Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer sowie die von ihnen unterstützten Personen sowie deren Zu- und
Angehörige.
- an der Nachbarschaftshilfe interessierte Bürgerinnen und Bürger.
>> Strukturelle Rahmenbedingungen
Anforderungen an den Leistungserbringer:
Der Leistungserbringer muss über mehrjährige Erfahrungen im oben beschriebenen Leistungsbereich verfügen. Wünschenswert
wären insbesondere Erfahrungen im Bereich der Ehrenamtsarbeit, des Vor- und Umfelds von Pflege, der Alltagsunterstützenden
Angeboten oder der Seniorenarbeit.
> Personal:
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nach BbgAUA-AnerkV
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
Der Leistungserbringer soll Personal im Rahmen der zur Verfügung stehenden Fördermittel einstellen. Es wird von ca. einer
halben
Stelle i. H. v. 19 Stunden pro Woche ausgegangen (äquivalent TVÖD S11 Stufe 2 o. E9b).
Gefordert wird die Qualifikation Bachelor Sozialpädagogik, Gerontologie, Pflegewissenschaften, o. gleichwertig. Denkbar ist
auch
die Qualifikation zur examinierten Pflegekraft.
Dieses herausfordernde Tätigkeitsprofil erfordert von den Stelleninhaber*innen eine hohe Sozialkompetenz (Empathie, Fähigkeit
zur Abgrenzung, Affinität zur Zielgruppe und Ambiguitätstoleranz) sowie Netzwerkkompetenz (vernetzt denken und handeln).
Darüber hinaus sollten die Stelleninhaber*innen Wissen über die verschiedenen relevanten Rechtskreise der Sozialgesetzbücher
(insbesondere SGB XI) und weiterer einschlägiger rechtlicher Grundlagen haben.
Um den Zugang von Migrant*innen ohne ausreichende Deutschkenntnisse zu ermöglichen, wäre Mehrsprachigkeit (hier
insbesondere englisch, russisch, ukrainisch und arabisch) von Vorteil.
Damit Mitarbeiter*innen das hohe Anforderungsprofil erfüllen können, sollte ein Einarbeitungskonzept entwickelt und je nach
Bewerberprofil individuell angepasst werden.
Spätestens einen Monat nach Leistungsbeginn des Mitarbeiters sind bei der LHP die Qualifikationsnachweise der Mitarbeitenden
einzureichen. Des Weiteren ist der/die Auftragnehmende in der Pflicht, für die einzustellenden Mitarbeiter*innen erweiterte
Führungszeugnisse einzuholen und eigenständig zu prüfen. Das Ergebnis der Prüfung ist der LHP ebenfalls spätestens einen
Monat nach Leistungsbeginn in Form einer unterzeichneten Eigenerklärung zu übersenden.
Personelle Änderungen müssen der LHP unverzüglich mitgeteilt werden.
> Erreichbarkeit:
Der Servicepunkt soll an mindestens drei Tagen die Woche mit jeweils mindestens vier Stunden in einer Sprechstunde
vor Ort erreichbar sein. Es müssen Zeiträume an Vormittagen (1x) und Nachmittagen (2x) abgedeckt werden. Etwaige
Schließzeiten, wie z. B. in den Sommerferien, müssen vorab mit der LHP besprochen werden. Eine gleichwertige bzw.
vollständige
Krankheitsvertretung muss geregelt werden.
> Lage und Ausstattung des Servicepunkts:
Ort der Leistungserbringung ist Potsdam. Es sollen Büros vorhanden sein, die ein Beratungssetting ermöglichen. Der Dienst
ist in diskriminierungs- und barrierefreien Räumlichkeiten gemäß dem Gesetz des Landes Brandenburg zur Gleichstellung von
Menschen mit Behinderungen (Brandenburgisches Behindertengleichstellungsgesetz) vorzuhalten.
>> Qualitätsmanagement/ Qualitätssicherung:
Der Auftraggeber hat u.a. die Aufgabe, die Umsetzung der aufgeführten Leistung zu kontrollieren. In mindestens jährlich
stattfindenden Auswertungsgesprächen wird die Arbeit des Auftragnehmers ausführlich ausgewertet.
Dem Auftraggeber ist halbjährlich eine Statistik über die erfolgte Leistung vorzulegen. Die genauen Anforderungen an den
statistischen Halbjahresbericht entnehmen Sie der Anlage B.
Zur Bewältigung von schwierigen Situationen sollte von Anfang an mindestens eine halbjährige Einzelsupervision für die
Mitarbeitenden ermöglicht werden.
Weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung sind im Konzept zu beschreiben.
>> Leistungszeitraum und Vergütung
Die Leistungserbringung erfolgt ab dem 01.07.2026 und endet zum 31.12.2026. Eine Verlängerung bis zum 30.06.2027 ist möglich,
vorausgesetzt einer Förderung durch das LASV.
Der Festpreis für die Leistungserbringung liegt bei 3.125,00 EUR pro Monat. Im Jahr 2026 bedeutet dies für die Laufzeit von 6
Monaten max. 18.750,00 EUR. Sollte der Vertragsbeginn erst nach dem 01.07.2026 beginnen, wird die monatliche Pauschale
entsprechend gequotelt (3.125,00 EUR/30*Tage)
Die Mittel stehen zur Verfügung für Personal-, Sach- und Gemeinkosten.
Haupterfüllungsort
Ort Potsdam
Ausführungsfristen
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
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VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
Eine Verlängerung bis zum 30.06.2027 ist möglich, setzt allerdings eine weitere
Förderung durch das LASV voraus.
Laufzeit bzw. Dauer
Beginn 01.07.2026
Ende 31.12.2026
Zuschlagskriterien
Kriterium Gewichtung
Leistungsqualität 100
Weitere Informationen zu den
Zuschlagskriterien:
Die Umsetzung des oben beschriebenen Leistungsumfangs ist durch den
Auftragnehmenden in einem Konzept darzustellen. Das mit dem Angebot vorzulegende
Konzept wird Angebotsbestandteil. Das Konzept soll einen Umfang von ca. 10 DIN A4
Seiten nicht übersteigen. Das Konzept ist inhaltlich in die nachfolgenden Über- und
Unterkriterien aufzugliedern.
Für die Qualität des Konzeptes sind unter Berücksichtigung der Untergewichtungen
maximal 4 Wertungspunkte zu erreichen. Der Bieter mit der höchsten Wertungspunktzahl
erhält 100 Leistungspunkte. Entsprechend werden die übrigen Angebote ins Verhältnis
gesetzt. Dies ergibt für jeden Bieter die erreichte Leistungspunktzahl für das Kriterium
Leistungsqualität.
Ein Angebot dessen Gesamtwertungspunktzahl für die Qualität unter 2 Punkten liegt,
wird nicht für den Zuschlag vorgesehen.
Das Konzept sollte zu folgenden Inhalten eine Aussage treffen:
>> 1. Leistungsumfang = gewichtete Wertungspunkte (Gewichtung 60 %)
1.1. Erstberatung:
Wie erfolgt der Prozess der Erstberatung und welche Inhalte sollen vermittelt werden?
Punktebewertung:(4) Detaillierte Angaben zur Erstberatung, die die Erwartungen
übertreffen. Eine Prozessdarstellung liegt vor.(3) Detaillierte Angaben zur Erstberatung,
die die Leistungserbringung in vollem Umfang erwarten lassen. Eine Prozessdarstellung
liegt vor.(2) Mäßige Angaben zur Erstberatung, die aber den Erwartungen entsprechen.
(1) Die Angaben zur Erstberatung entsprechen nicht den Erwartungen des
Auftraggebers.(0) Keine Angaben.
1.2 Beratung bei Fragen und Schwierigkeiten/Problemen:
Wie erfolgt eine Beratung bei Fragen oder bei Schwierigkeiten?
Wie wird mit Konfliktsituationen umgegangen?
Wann erfolgt eine Verweis auf andere Beratungsstellen?
Punktebewertung:(4) Detaillierte Angaben zum Umfang mit Fragen und Problemen,
die die Erwartungen übertreffen. (3) Detaillierte Angaben zum Umfang mit Fragen
und Problemen, die die Leistungserbringung in vollem Umfang erwarten lassen. (2)
Mäßige Angaben zum Umfang mit Fragen und Problemen, die aber den Erwartungen
entsprechen(1) Die Angaben zum Umfang mit Fragen und Problemen entsprechen nicht
den Erwartungen des Auftraggebers(0) Keine Angaben.
1.3 Vernetzung der Helfenden:
Wie erfolt die Vernetzung der Helfenden? Welche Art der Anerkennungskultur wird
beschrieben?
Punktebewertung:(4) Detaillierte Angaben zur Vernetzung und Anerkennung der
Helfenden, die die Erwartungen übertreffen. (3) Detaillierte Angaben zur Vernetzung
und Anerkennung, die die Leistungserbringung in vollem Umfang erwarten. lassen.
(2) Mäßige Angaben zur Vernetzung und Anerkennung, die aber den Erwartungen
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VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
entsprechen.(1) Die Angaben zur Vernetzung und Anerkennung entsprechen nicht den
Erwartungen des Auftraggebers.(0) Keine Angaben.
1.4 Vermittlung/Matching:
Wie soll der Matching-Prozess erfolgen?
Punktebewertung:(4) Detaillierte Angaben zum Matching-Prozess, die die Erwartungen
übertreffen. (3) Detaillierte Angaben zum Matching-Prozess, die die Leistungserbringung
in vollem Umfang erwarten lassen.(2) Mäßige Angaben zum Matching-Prozess, die aber
den Erwartungen entsprechen.(1) Die Angaben zzum Matching-Prozess entsprechen
nicht den Erwartungen des Auftraggebers.(0) Keine Angaben.
1.5 Öffentlichkeitsarbeit:
In welcher Form und in welchem Umfang soll die Öffentlichkeitsarbeit erfolgen?
Punktebewertung:(4) Detaillierte Angaben zur Öffentlichkeitsarbeit, die die Erwartungen
übertreffen.(3) Detaillierte Angaben zur Öffentlichkeitsarbeit, die die Leistungserbringung
in vollem Umfang erwarten lassen. (2) Mäßige Angaben zur Öffentlichkeitsarbeit,
die aber den Erwartungen entsprechen.(1) Die Angaben zur Öffentlichkeitsarbeit
entsprechen nicht den Erwartungen des Auftraggebers.(0) Keine Angaben.
1.6 Netzwerkarbeit:
In welcher Form und in welchem Umfang soll die Netzwerkarbeit erfolgen?
Punktebewertung:(4) Detaillierte Angaben zur Netzwerkarbeit, die die Erwartungen
übertreffen. (3) Detaillierte Angaben zur Netzwerkarbeit, die die Leistungserbringung in
vollem Umfang erwarten lassen. (2) Mäßige Angaben zur Netzwerkarbeit, die aber den
Erwartungen entsprechen.(1) Die Angaben zur Netzwerkarbeit entsprechen nicht den
Erwartungen des Auftraggebers.(0) Keine Angaben.
1.7 Schnittstellenarbeit:
Welche Schnittstellen zu Kooperationspartnern werden gesehen?
Punktebewertung:(4) Detaillierte Angaben zu Schnittstellen, die die Erwartungen
übertreffen. (3) Detaillierte Angaben zu Schnittstellen, die die Leistungserbringung in
vollem Umfang erwarten lassen. (2) Mäßige Angaben zu Schnittstellen, die aber den
Erwartungen entsprechen.(1) Die Angaben zu Schnittstellen entsprechen nicht den
Erwartungen des Auftraggebers.(0) Keine Angaben.
>> 2 Organisation = gewichtete Wertungspunkte (Gewichtung 20 %)
2.1 Personaleinsatz:
Welchen Stundenanteil plant der Bieter ein?
Kann der Bieter bereits Aussagen zur Qualifikation des Personals treffen bzw. welches
Anforderungsprofil sieht er?
Punktebewertung:(4) Das Anforderungsprofil ist mehr als erfüllt und die Stundenanteile
höher als erwartet.(3) Das Anforderungsprofil und die Stundenanteile erfüllen
die Erwartungen.(2) Das Anforderungsprofil oder die Stundenanteile erfüllen die
Erwartungen.(1) Die Angaben liegen unter den Erwartungen.(0) Keine Angaben.
2.2 Sprachkenntnisse:
In welchen Sprachen wird die Beratung angeboten?
Punktebewertung:(4) Es werden mind. die 4 der mit der Leistungsbeschreibung
geforderten Fremdsprachen angeboten und es liegen Angaben zum Sprachvermittler
o. Dolmetschersoftware vor.(3) Es werden mind. 3 der mit der Leistungsbeschreibung
geforderten Fremdsprachen angeboten und es liegen Angaben zum Sprachvermittler
o. Dolmetschersoftware vor.(2) Es werden mind. 2 der mit der Leistungsbeschreibung
geforderten Fremdsprachen angeboten und es liegen Angaben zum Sprachvermittler
o. Dolmetschersoftware vor.(1) Es wird mind. 1 der mit der Leistungsbeschreibung
geforderten Fremdsprache angeboten.(0) Keine Angaben.
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VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
2.3 Weiterbildung, Supervision:
Welche Weiterbildungen werden avisiert (Art und Umfang)?
In welchem Umfang werden Supervisionen angeboten?
Punktebewertung:(4) Es liegen Aussagen zu Inhalten von Weiterbildungen und
Supervisionen vor.(3) Es sollen Weiterbildungen stattfinden, thematisch unbestimmt.
(2) Es soll jährlich eine Weiterbildungen stattfinden, thematisch unbestimmt.(1) Es kann
keine Weiterbildung ermöglicht werden.(0) Keine Angaben.
2.4 Räumlichkeiten/Ausstattung:
Welche Räumlichkeiten liegen vor und wie ist die sachliche Ausstattung?
Punktebewertung:(4) Die Beratungsräume sind großzügig und barrierefrei. (3) Die
Beratungsräume sind angemessen und barrierefrei. (2) Die Beratungsräume sind nicht
angemessen und barrierefrei. (1) Die Beratungsräume sind nicht angemessen und nicht
barrierefrei.(0) Keine Angaben.
2.5 Lage der Einrichtung:
Wo liegt der Servicepunkt?
Punktebewertung:(4) Der Servicepunkt liegt weniger als 50m entfernt von einer
barrierefreien Haltestelle.(3) Der Servicepunkt liegt weniger als 100 m entfernt von einer
barrierefreien Haltestelle.(2) Der Servicepunkt liegt weniger als 200 m entfernt von einer
nicht barrierefreien Haltestelle.(1) Der Servicepunkt liegt weiter entfernt von einer nicht
barrierefreien Haltestelle.(0) Keine Angaben.
2.6 Öffnungszeiten/Erreichbarkeit:
Beschreibung der Erreichbarkeit und Öffnungszeiten.
Punktebewertung:(4) Es werden mehr als die gewünschten Öffnungszeiten angeboten
und beschrieben, wie auf Anfragen reagiert wird.(3) Öffnungszeiten werden in vollem
Umfang für verschiedene Zielgruppen angeboten und beschrieben, wie auf Anfragen
reagiert wird.(2) Öffnungszeiten werden in vollem Umfang für verschiedene Zielgruppen
angeboten.(1) Weniger als die geforderten Anforderungen.(0) Keine Angaben.
>> 3 Qualitätsstandards
3.1 Erfahrungen des Leistungserbringers im Themengebiet:
Welche Erfahrungen hat das mit der Ausführung des Auftrags betraute Personal im
Themengebiet?
Punktebewertung:(4) über 5 Jahre Erfahrung Tätigkeit im Themengebiet.(3) weniger
als 5 Jahre Tätigkeit im Themengebiet.(2) über 5 Jahre Erfahrung Tätigkeit im sozialen
Bereich. (1) weniger als 5 Jahre Erfahrung Tätigkeit im sozialen Bereich.(0) Keine
Erfahrung/Angaben.
3.2 Maßnahmen zur Qualitätssicherung:
Welche Maßnahmen sind zur Qualitätssicherung vorgesehen?
Punktebewertung:(4) Vorliegen eines geschlossenen, standardisierten, schlüssigen
Qualitätsmanagementsystems. (3) Alle wesentlichen Elemente zur Qualitätssicherung
werden beschrieben.(2) Einzelne Elemente zur Qualitätssicherung werden beschrieben.
(1) Qualitätsicherung entspricht nicht den Erwartungen des Auftraggebers.(0) Es werden
keine Angaben gemacht.
Nebenangebote
Nebenangebote werden nicht zugelassen.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
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VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Sofern nichts anders geregelt ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Die Darstellung des Unternehmens einschließlich Benennung des Unternehmens sowie der Geschäftsfelder sowie die Vorlage
des Nachweises über die Eintragung im Register, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist, Angabe zur Rechtsform des
Unternehmens und der Unternehmensträger, Stammkapitel soweit einschlägig sowie Angabe der vertretungsberechtigten Personen
bzw. Organe (Formular 4.5)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Sofern nichts anders geregelt ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Eigenerklärung über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 500T/EUR pauschal
je Versicherungsfall für Personenschäden, von mind. 500 T/EUR pauschal je Versicherungsfall für Sachschäden und von
mind. 500T/EUR pauschal je Versicherungsfall für Vermögensschäden ( 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV); Für den Fall, dass aktuell über
keine Haftpflichtversicherung zu den jeweiligen o. g. Deckungssummen je Versicherungsfall verfügt wird, ist eine Erklärung
ausreichend, dass im Falle der Beauftragung, eine entsprechende Haftpflichtversicherung abgeschlossen und eine Kopie der
Police als Nachweis im Falle der Beauftragung eingereicht wird. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss die Erklärung zur
Haftpflichtversicherung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorgelegt werden (Formular 4.10) sofern einschlägig.
- Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die
diesbezüglichen Eignungsnachweise des anderen Unternehmens sowie deren Erklärung zu 123 ff. GWB (Formular 4.1)
vorzulegen (sofern einschlägig).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Sofern nichts anders geregelt ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Eigenerklärung in Form einer Liste über mindestens 1 geabgeschlossene unternehmensbezogene geeignete Referenz aus den
letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist), die nach Art und Umfang mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand
vergleichbar ist: Vergleichbare Leistungen sind solche, die (Beratungs-)Tätigkeiten im Themenfeld Ehrenamt, Pflege oder
Soziales
beinhalten/umfassen.
> Mindestanforderungen:
Leistungszeitraum...
Auftragsgegenstand...
Auftragswert ca. ...
Beschreibung der wesentlichen Leistung...
Auftraggeber...
Abteilung des Auftraggebers...
Vorgangsnummer (sofern bekannt)...
(Formular 4.6)
- Eigenerklärung über Unteraufträge /Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) (Formular 4.3) (sofern einschlägig).
Es sind Angaben zu tätigen, welche Teile des Auftrags das Unternehmen, unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben
beabsichtigt ( 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt
sind in Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig).
- Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die
diesbezüglichen
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens sowie deren Erklärung zu 123 ff. GWB (Formular 4.1) beizulegen (sofern
einschlägig und das andere Unternehmen bei Angebotsabgabe bekannt ist).
- Verpflichtungserklärung durch Nachunternehmer bzw. bezüglich einer Eignungsleihe (sofern einschlägig und der
Nachunternehmer bzw. das andere Unternehmen bei Angebotsabgabe bereits bekannt ist) (Formular 4.4) (sofern einschlägig).
Sonstige
Sofern nichts anders geregelt ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mit dem Angebot sind einzureichen:
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Ö-L-3802-128-26: Servicepunkt zur Begleitung und Beratung von Nachbarschaftshilfe
nach BbgAUA-AnerkV
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß 123, 124 GWB (Formular 4.1)
- Eigenerklärung der Bietergemeinschaft, dass der bezeichnete bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber im Vergabeverfahren und im Falle der Auftragserteilung bei der Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich
vertritt;
der bevollmächtigte Vertreter darf, mit uneingeschränkter Wirkung, für jedes Mitglied Zahlungen annehmen und alle Mitglieder
haften für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner (Formular 4.2) (sofern einschlägig).
- Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3).
- Formblatt zur Verschwiegenheitsverpflichtung Externer.
> Zusätzliche Unterlagen, die auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers einzureichen sind:
- Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren)
Nachunternehmern oder Verleihern zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz
(Formular 5.4) (sofern einschlägig).
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Der Auftragnehmer erhält monatlich zum Monatsende einen Betrag in Höhe von 3.125,00 EUR (inklusive Umsatzsteuer).
Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der
Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.
Siehe Informationsblätter Datenverarbeitung.
Ihre Angebotsunterlagen können Sie ausschließlich elektronisch in Textform über den Vergabemarktplatz Brandenburg einreichen.
Die Angebotsabgabe per Post oder E-Mail ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss.
Schlusstermin für den Eingang der Angebote 03.06.2026 um 09:00 Uhr
Bindefrist des Angebots 30.06.2026
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRHKSU
Seite 7/7
Source: 4 https://service.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/vmp-bb/2026/05/253191.html
Data Acquisition via: p8000001
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