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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Koblenz - Deutschland Dienstleistungen des Sozialwesens Trägerschaft Haus der Sprachmittlung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026042801001505211 / 290570-2026
Veröffentlicht :
28.04.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
31.08.2028
Angebotsabgabe bis :
28.05.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
79530000 - Übersetzungsdienste
79540000 - Dolmetscherdienste
85310000 - Dienstleistungen des Sozialwesens
85320000 - Dienstleistungen im Sozialwesen
DEU-Koblenz: Deutschland Dienstleistungen des Sozialwesens
Trägerschaft Haus der Sprachmittlung

2026/S 82/2026 290570

Deutschland Dienstleistungen des Sozialwesens Trägerschaft Haus der Sprachmittlung
OJ S 82/2026 28/04/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Zentrale Beschaffungsstelle des Landes Rheinland-Pfalz (ZBL) im
Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz
E-Mail: zbl@lbm.rlp.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Trägerschaft Haus der Sprachmittlung
Beschreibung: Vergabe einer Dienstleistung an einen Bieter zur Trägerschaft des Hauses der
Sprachmittlung.
Kennung des Verfahrens: 26852f6a-7143-478b-b364-b6d80336e10e
Interne Kennung: Z.25-0170
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 85310000 Dienstleistungen des Sozialwesens
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79530000 Übersetzungsdienste, 79540000 Dolmetscherdienste,
85320000 Dienstleistungen im Sozialwesen

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Mainz
Land, Gliederung (NUTS): Mainz-Bingen (DEB3J)
Land: Deutschland

2.1.3. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 880 881,79 EUR

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXS2YY5YT7WXF52K# Das
Vergabeverfahren wird vollständig elektronisch im webbasierten Vergabemarktplatz
Rheinland-Pfalz durchgeführt. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in elektronischer
Form auf dem Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz bereitgestellt. Sie können dort u.a. über die
Suchfunktion ( Bekanntmachungen finden ) und Eingabe der unten stehenden
Bekanntmachungs-ID aufgefunden und - ohne vorherige Registrierung - unentgeltlich,
uneingeschränkt, vollständig und direkt abgerufen werden. Ein anderweitiger Versand der
Vergabeunterlagen (z.B. per E-Mail) erfolgt nicht. Für die Abgabe von Angeboten ist zwingend

eine Registrierung und Freischaltung für den entsprechenden Projektraum des
Vergabemarktplatzes Rheinland-Pfalz erforderlich (§ 9 Abs. 3 VgV). Zugelassen sind
ausschließlich elektronische Angebote. Diese müssen über das sog. Bietertool auf dem
Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz abgegeben werden (vgl. § 53 Abs. 1 VgV). Es sind
folgende Möglichkeiten der Abgabe von elektronischen Angeboten zugelassen: - Textform
( einfache elektronische Signatur) - Fortgeschrittene elektronische Signatur - Qualifizierte
elektronische Signatur Die Abgabe von Angeboten in Papierform ist unzulässig! Die weiteren
mit dem elektronischen Angebot vorzulegenden Unterlagen ergeben sich aus der Anlage Teil
A - Liste beizufügender Unterlagen . Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Trägerschaft Haus der Sprachmittlung
Beschreibung: Seit dem Jahr 2022 widmet sich das Integrationsministerium verstärkt der
Professionalisierung der Sprachmittlung im sozialen Raum in Rheinland-Pfalz. Dies umfasst
sowohl die qualitative Weiterentwicklung der Sprachmittlungsangebote im Land als auch
deren quantitativen Ausbau. Denn es ist das erklärte Ziel des MFFKI, dass zugewanderte
Menschen mit keinen oder nur wenigen Deutschkenntnissen unabhängig von ihrem Wohnort

bei Bedarf die Möglichkeit haben sollten, auf die Unterstützung durch qualifizierte
Sprachmittlerinnen und Sprachmittler zuzugreifen. Dabei kann das Dolmetschen sowohl in
Präsenz als auch via Telefon oder Video stattfinden. Einsatzgebiete der Sprachmittlung im
sozialen Raum sind beispielsweise Gespräche mit Behörden, Elterngespräche in
Bildungseinrichtungen wie Kitas oder Schulen, Beratungsgespräche, Gespräche mit
Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitswesens. Das Haus der Sprachmittlung (HdS)
ist eine Fachstelle in externer Trägerschaft, die das zu-ständige Fachreferat im
Integrationsministerium in diesem Prozess des Ausbaus der Sprachmittlung beratend
unterstützt und sich eng mit diesem abstimmt. Gleichzeitig ist das HdS Ansprechpartner für
Vermittlungsstellen, Sprachmittelnde und potenzielle Auftraggeber von Sprachmittlereinsätzen
in allen Fragen zum Thema Sprachmittlung. Potenzielle und tat-sächliche Auftraggeber von
Sprachmittlungseinsätzen für die Leistungen des HdS sind in der Regel Einrichtungen, die die
Kommunal- und Landesverwaltungen vorhalten, aber auch private Arztpraxen oder
Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände. In Zukunft soll das Team des Hauses der
Sprachmittlung die bereits geleistete Arbeit - nach außen durch die weitere Nutzung des
bestehenden Corporate Designs erkennbar - fortsetzen, wobei sich der Fokus von der
konzeptionellen auf die praxisorientierte Arbeit verschiebt. So soll das HdS - insbesondere
neue Vermittlungsstellen gerade in ihrer Gründungsphase beraten, - die Entwicklung des noch
neuen Arbeitsfeldes der Nutzung von KI-Tools in der Sprachmittlung beobachten. Die
Entwicklungen sollen dann in der Praxis angewendet werden sobald dies opportun erscheint, -
die in der ersten Vertragslaufzeit entwickelte Qualifizierungsarchitektur nach Ablauf des ESF+-
Qualifizierungsprogramm ab 2028 in die Praxis einführen, - innerhalb der Grundlaufzeit dieses
Vertrages die AfA aktiv dabei unterstützen, qualifizierte Sprachmittlungsangebote und -
strukturen aus- und aufzubauen; die Landesregierung strebt für die Zukunft ein möglichst
konsistentes und qualitativ hochwertiges Angebot der Sprachmittlung in den AfA des Landes
an. - die zuständigen Fachreferate des Ministeriums beratend unterstützen und - sich der
Informationsarbeit über Sprachmittlung sowie der Vernetzung der Akteure der Community
widmen. Das Handlungsfeld der Begleitung und Unterstützung der Aufnahmeeinrichtungen für
Asylbegehrende stellt einen Themenschwerpunkt dar und soll rund 60 % der Leistung binden.
Interne Kennung: Z.25-0170

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 85310000 Dienstleistungen des Sozialwesens
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79530000 Übersetzungsdienste, 79540000 Dolmetscherdienste,
85320000 Dienstleistungen im Sozialwesen

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Mainz
Land, Gliederung (NUTS): Mainz-Bingen (DEB3J)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/09/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/08/2028

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag hat eine Mindestvertragslaufzeit von
zwei Jahren. Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf dieser Mindestvertragslaufzeit
automatisch - maximal viermalig - um weitere 12 Monate, es sei denn, der Auftraggeber

kündigt 3 Monate vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit schriftlich. Die Maximallaufzeit des
Vertrages beträgt sechs Jahre (72 Monate).

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis über die Eintragung im Berufs- oder
Handelsregister (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung): Nachweis über die
Eintragung des Bieters bzw. Bewerbers sowie benannter Unterauftragnehmer im Berufs- oder
Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem er niedergelassen
ist (aktueller Nachweis, nicht beglaubigte Kopie genügt). Hinweis: Unternehmen, die weder im
Berufs- noch Handelsregister noch einem anderen Register geführt werden, legen eine Kopie
der Gewerbeanmeldung der zuständigen Stelle des Landes, in dem sie ansässig sind (soweit
erforderlich) oder einen anderen geeigneten Nachweis (z. B. Anmeldung/Nachweis der
Tätigkeit beim Finanzamt) vor, der einen Aufschluss über die Art der beruflichen Tätigkeit
zulässt. Die geplante Rechtsform der ggf. in Gründung befindlichen Unternehmen bzw.
Bietergemeinschaften ist anzugeben. Auch in diesen Fällen ist die erlaubte Berufsausübung
auf geeignete Weise nachzuweisen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Eigenerklärung Betriebs- u.
Berufshaftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung, dass eine
Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung besteht bzw. im Fall der Zuschlagserteilung
abgeschlossen und während der Vertragslaufzeit aufrechterhalten wird. Der
Versicherungsnachweis (Kopie der Police oder aktuelle Bestätigung der
Versicherungsgesellschaft, nicht älter als 6 Monate) ist der Vergabestelle auf Anforderung
innerhalb der gesetzten angemessenen Frist vorzulegen. Mindestanforderung an die
Deckungssummen der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung: Die
Betriebshaftpflichtversicherung muss über folgende Mindestdeckungssummen je
Schadensfall, mindestens 2fach maximiert, abgeschlossen sein: - Personenschäden
mindestens 1.000.000 EUR - Sachschäden mindestens 1.000.000 EUR - Vermögensschäden
mindestens 500.000 EUR

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Referenzen (Dienstleistung) (Mit dem Angebot;
Mittels Eigenerklärung): Der Bieter bzw. Bewerber hat in der Anlage Teil A - Referenzen
mindestens drei (3) Referenzprojekten über vergleichbare Leistungen in den letzten drei (3)
Jahren vorzulegen. Die Leistungen müssen einen in etwa gleich hohen Schwierigkeitsgrad

aufweisen und in ihrer Komplexität der ausgeschriebenen Leistung entsprechen. Aus den
anzugebenden Referenzen muss hervorgehen, dass das Unternehmen des Bieters über eine
mehrjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern verfügt. Werden
keine Referenzen vorgelegt, die diesen Anforderungen entsprechen, werden die Angebote als
ungeeignet ausgeschlossen. Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Unternehmensdarstellung (Anzahl Beschäftigte)
(Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Durchschnittliche jährliche Gesamtanzahl der
freien und festangestellten Beschäftigten in den vergangenen 3 Jahren.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Unternehmensdarstellung (Anzahl
Führungskräfte) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Durchschnittliche jährliche Anzahl
der Führungskräfte in den vergangenen 3 Jahren.

Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Unternehmensdarstellung (Bilanzsumme) (Mit
dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bilanzsumme des letzten verfügbaren Geschäftsjahres
des Unternehmens.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Unternehmensdarstellung
(Gesamtjahresumsatz) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Gesamtjahresumsatz des
Unternehmens aus den vergangenen 3 Jahren.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Unternehmensdarstellung (Jahresumsatz
Tätigkeitsbereich) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Jahresumsatz des
Unternehmens aus den vergangenen 3 Jahren in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags.

Kriterium: Supply-Chain-Management
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Unternehmensdarstellung
(Lieferkettenmanagement) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Angabe des
Lieferkettenmanagement- und -überwachungssystems, das dem Unternehmen zur
Vertragserfüllung zur Verfügung steht.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Unternehmensdarstellung (Qualitätssicherung)
(Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Beschreibung der Maßnahmen zur
Qualitätssicherung im Unternehmen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil A - Unternehmensdarstellung (technische
Ausrüstung) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Beschreibung der technischen
Ausrüstung des Unternehmens.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch

Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 19/05/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://lbm.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice
/CXS2YY5YT7WXF52K/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://lbm.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YY5YT7WXF52K

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://lbm.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice
/CXS2YY5YT7WXF52K
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 28/05/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 95 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Bei fehlenden oder unvollständigen Unterlagen (Erklärungen und
Nachweisen) behält sich die Vergabestelle vor, nach pflichtgemäßem Ermessen von den
Regelungen des § 56 VgV Gebrauch zu machen. Sofern die Vergabestelle von dieser
Möglichkeit Gebrauch macht, können fehlende, unvollständige oder fehlerhafte
unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben,
Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert
werden (§ 56 Abs. 2 S. 1 VgV). Fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen,
die beispielsweise für die Erfüllung der Kriterien der Leistungsbeschreibung vorzulegen sind,
können lediglich nachgereicht oder vervollständigt werden (§ 56 Abs. 2 S. 1 VgV). Mit
Ausnahme der in § 56 Abs. 3 S. 2 VgV genannten Angaben ist die Nachforderung von
leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand
der Zuschlagskriterien betreffen ausgeschlossen (§ 56 Abs. 3 S. 1 VgV).
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 28/05/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Einzureichende Unterlagen: - Sofern
Bietergemeinschaft: Teil A - Bietergemeinschaft ( mittels Eigenerklärung vorzulegen): Sowie
von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft: a) Anlage Teil A - Eigenerklärungen b) Anlage
Teil A - Eigenerklärung Sanktionen EU c) Anlage Teil A - Tariftreueerklärung - Teil A -
Eigenerklärungen ( mittels Eigenerklärung vorzulegen) - Teil A - Eigenerklärungen Sanktionen
EU ( mittels Eigenerklärung vorzulegen) - Teil A - Tariftreueerklärung /
Mindestentgelterklärung ( mittels Eigenerklärung vorzulegen) - Sofern Unterauftragnehmer:
Teil A - Unterauftragnehmer ( mittels Eigenerklärung vorzulegen): sowie von jedem benannten
Unterauftragnehmer: a) Anlage Teil A - Eigenerklärungen b) Anlage Teil A - Eigenerklärung
Sanktionen EU c) Anlage Teil A - Tariftreueerklärung - Von jedem benannten

Unterauftragnehmer: Teil A - Verfügbarkeitserklärung Unterauftragnehmer ( mittels
Dritterklärung vorzulegen) Siehe dazu auch Teil A - Liste beizufügender Unterlagen .
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die Zahlungsbedingungen richten sich nach § 17 VOL/B.
Einzelheiten zu den Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den
Vergabeunterlagen.

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die
Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen
gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z.B.: https://www.gesetze-im-internet.de
/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über
das Vergabeverfahren hin. § 160 GWB lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Die
Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z.B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb
/__134.html) die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor
Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 134 Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher
Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg
oder per Fax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§
134 Abs. 2 S. 1 und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information
durch den Auftraggeber, auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber
kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3 GWB).

Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Zentrale
Beschaffungsstelle des Landes Rheinland-Pfalz (ZBL) im Landesbetrieb Mobilität Rheinland-
Pfalz
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und
Weinbau
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Zentrale Beschaffungsstelle des Landes
Rheinland-Pfalz (ZBL) im Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Zentrale Beschaffungsstelle des Landes Rheinland-Pfalz (ZBL) im
Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz
Registrierungsnummer: t:026130291777
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Ring 14 - 20
Stadt: Koblenz
Postleitzahl: 56068
Land, Gliederung (NUTS): Koblenz, Kreisfreie Stadt (DEB11)
Land: Deutschland
E-Mail: zbl@lbm.rlp.de
Telefon: +49 26130291777
Fax: +49 261291411500
Internetadresse: https://zbl.rlp.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im
Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder
Dienstleistungen vergibt/abschließt
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Registrierungsnummer: t:06131162234
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Kontaktperson: -
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 6131162113
Internetadresse: https://mwvlw.rlp.de/ministerium/zugeordnete-institutionen-1/vergabekammer
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 3d8e60e1-d325-4f0d-96dc-3402f6c9e6dc - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/04/2026 11:38:42 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 82/2026
Datum der Veröffentlichung: 28/04/2026

Referenzen:
https://lbm.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YY5YT7WXF52K
https://lbm.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YY5YT7WXF52K/documents
https://mwvlw.rlp.de/ministerium/zugeordnete-institutionen-1/vergabekammer
https://zbl.rlp.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202604/ausschreibung-290570-2026-DEU.txt

 
 
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