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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Buchholz - Deutschland Öffentlicher Verkehr (Straße) Stadtbusverkehr Buchholz i.d.N.: Öffentlicher Dienstleistungsauftrag über öffentliche Personenverkehrsdienste mit Kraftfahrzeugen im Stadtverkher Buchholz i.d.N.
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026012100443652223 / 42612-2026
Veröffentlicht :
21.01.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
31.08.2031
Angebotsabgabe bis :
27.02.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
60112000 - Öffentlicher Verkehr (Straße)
60130000 - Personensonderbeförderung (Straße)
DEU-Buchholz: Deutschland Öffentlicher Verkehr (Straße)
Stadtbusverkehr Buchholz i.d.N.: Öffentlicher Dienstleistungsauftrag über
öffentliche Personenverkehrsdienste mit Kraftfahrzeugen im Stadtverkher
Buchholz i.d.N.

2026/S 14/2026 42612

Deutschland Öffentlicher Verkehr (Straße) Stadtbusverkehr Buchholz i.d.N.: Öffentlicher
Dienstleistungsauftrag über öffentliche Personenverkehrsdienste mit Kraftfahrzeugen im
Stadtverkher Buchholz i.d.N.
OJ S 14/2026 21/01/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Verkehrsbetriebe Buchholz i.d.N. GmbH
E-Mail: ckuhse@buchholz-stw.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrolliertes
öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Buchholz i.d.N.
E-Mail: stadtverwaltung@buchholz.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Stadtbusverkehr Buchholz i.d.N.: Öffentlicher Dienstleistungsauftrag über öffentliche
Personenverkehrsdienste mit Kraftfahrzeugen im Stadtverkher Buchholz i.d.N.
Beschreibung: Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen der Linienverkehr nach § 42
PBefG auf allen Linien des Stadtbusverkehrs Buchholz i.d.N.. Der dem Angebot zu Grunde
liegende Leistungsumfang der ausgeschriebenen Linien ergibt sich aus den Fahrplänen und
umfasst ein Volumen von rund 449.000 Fahrplankilometern pro Jahr. Ausschreibende Stellen
sind die Stadt Buchholz i.d.N. und die Verkehrsbetriebe Buchholz i.d.N. GmbH, die
Federführung im Vergabeverfahren liegt bei der Verkehrsbetriebe Buchholz i.d.N. GmbH.
Auftraggeber ist für den öffentlichen Dienstleistungsauftrag (ÖDA) die Stadt Buchholz i.d.N.,
für den Betriebsführungsübertragungs- und Subunternehmervertrag (BSV) die
Verkehrsbetriebe Buchholz i.d.N. GmbH. Beide Aufträge kommen mit Zuschlagserteilung mit
dem Auftragnehmer zustande. Zuständig für den Vertragsvollzug ist die Verkehrsbetriebe
Buchholz i.d.N. GmbH, die für den Auftragnehmer der zentrale Ansprechpartner in allen
Fragen des Vertrags einschließlich der Vergütung und Zahlungsabwicklung während des
Vertragsvollzugs ist. Näheres zum Verhältnis beider Verträge ist in den Vergabeunterlagen,
insbesondere in den Präambeln zu ÖDA und BSV Teil B der Leistungsbeschreibung
erläutert.
Kennung des Verfahrens: 421faf02-a635-4b07-917f-95bab15561fa
Vorherige Bekanntmachung: 484142-2025
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)

2.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Harburg (DE933)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Leistungsänderungen hinsichtlich Art und Umfang sowie Qualität
der Verkehrsdienste. Mögliche quantitative Leistungsänderungen sind unter anderem
Änderungen der Linienführung sowie Linienverlängerungen oder Linienverkürzungen, Zu- oder
Abbestellung von Linien, Änderungen der Betriebs- und Fahrplanzeiten, die Ausweitung oder
Reduzierung des Angebotsumfangs und/oder der Beförderungskapazitäten sowie die
Umwandlung von Leer- in veröffentlichte Fahrplananfahrten. Nähere Einzelheiten sind den
Vertragsunterlagen zu entnehmen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Der Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§
123 und 124 GWB erfolgt durch eine Erklärung des Bieters, dass zum Zeitpunkt der
Angebotsabgabe 1. keine Person, deren Verhalten ihm als für die Leitung des Unternehmens
verantwortlich Handelnder nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, wegen einer Straftat nach
den in § 123 Abs. 1 GWB genannten strafrechtlichen Vorschriften oder vergleichbaren
Vorschriften anderer Staaten in den letzten fünf Jahren vor Angebotsabgabe rechtskräftig
verurteilt worden ist und dass gegen ihn in diesem Zeitraum auch keine Geldbuße nach § 30
des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten wegen einer derartigen Straftat festgesetzt worden
ist; 2. der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur
Sozialversicherung stets ordnungsgemäß nachgekommen ist und Gegenteiliges in den letzten
fünf Jahren vor Angebotsabgabe weder durch eine rechtskräftige Gerichts noch durch eine
bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde; 3. der Bieter bei der Ausführung
öffentlicher Aufträge die geltenden umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtlichen Verpflichtungen
beachtet und in den letzten drei Jahren vor Angebotsabgabe keinerlei diesbezüglichen
Verstöße begangen hat; 4. der Bieter nicht zahlungsunfähig ist und über das Vermögen des
Bieters weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren
beantragt oder eröffnet wurde oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse
abgelehnt worden ist sowie dass derartige Umstände auch in den letzten drei Jahren vor
Angebotsabgabe nicht vorgelegen haben; 5. der Bieter sich nicht im Verfahren der Liquidation
befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat sowie dass derartige Umstände auch in den
letzten drei Jahren vor Angebotsabgabe nicht vorgelegen haben; 6. weder der Bieter noch
eine Person, deren Verhalten ihm als für die Leitung des Unternehmens verantwortlich
Handelnder nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, im Rahmen der beruflichen Tätigkeit in
den letzten drei Jahren vor Angebotsabgabe eine schwere und die Integrität des Bieters
infrage stellende Verfehlung begangen hat; 7. der Bieter in den letzten drei Jahren vor
Angebotsabgabe keine Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen oder
Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder

Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, 8. dass nach Kenntnis des Bieters
kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die
Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei
der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte, 9. dass der Bieter in den
letzten drei Jahren vor Angebotsabgabe bei der Ausführung eines früheren öffentlichen
Auftrags oder Konzessionsvertrags keine wesentlichen Anforderungen erheblich oder
fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und/oder dass dies nicht zu einer vorzeitigen Beendigung,
zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat; 10. der Bieter nicht
wegen eines Verstoßes nach § 21 Mindestlohngesetz (MiLoG) oder § 23 Arbeitnehmer-
Entsendegesetz (AEntG) mit einer Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro
belegt worden ist; 11. weder der Bieter noch eine Person, deren Verhalten ihm als für die
Leitung des Unternehmens verantwortlich Handelnder nach § 123 Abs. 3 GWB oder als nach
Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigter zuzurechnen ist, in den letzten fünf Jahren vor
Angebotsabgabe nach § 404 Abs. 2 Nr. 3 Drittes Buch Sozialgesetzbuch mit einer Geldbuße
von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt oder nach den §§ 10, 10a oder 11 des
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder
einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen rechtskräftig verurteilt worden ist. 12. der Bieter
keinen der in § 1 Abs. 2 Sätze 1 bis 3 PBZugV aufgezählten Verstöße begangen hat; 13. der
Bieter über wirtschaftliche Mittel in einem solchen Umfang verfügt, dass diese zur Erfüllung
seiner laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen
Auftrag ausreichen werden und dass der Bieter dies im Falle einer eventuell in der Phase der
Prüfung und Wertung der Angebote erfolgenden entsprechenden Anforderung des
Auftraggebers durch Einreichung entsprechender Unterlagen im Sinne der Absätze 4 und 5
des § 45 VgV unverzüglich nachweisen kann; 14. der Bieter in den letzten drei Jahren vor
Angebotsabgabe nicht wegen eines rechtskräftig festgestellten Verstoßes nach § 24 Abs. 1
LkSG mit einer Geldbuße nach Maßgabe von § 22 Absatz 2 LkSG belegt worden ist. Der
Bieter hat zudem eine Eigenerklärung in Hinblick auf Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung
(EU) Nr. 833/2014 in der zum Zeitpunkt des Endes der Angebotsfrist geltenden Fassung über
restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine
destabilisieren abzugeben.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Stadtbusverkehr Buchholz i.d.N. - Öffentlicher Dienstleistungsauftrag über öffentliche
Personenverkehrsdienste mit Kraftfahrzeugen im Stadtverkehr Buchholz i.d.N.
Beschreibung: Die zur Vergabe anstehenden Verkehrsleistungen im Stadtbusverkehr besteht
aus folgenden Linien: Linie 4101: Seppensen (Friedhof) Treffpunkt Aschenputtelweg
Linie 4101: Aschenputtelweg Treffpunkt Seppensen (Friedhof) Linie 4102: Grundschule
Steinbeck Treffpunkt Bäckerstraße Linie 4102: Bäckerstraße Treffpunkt Grundschule
Steinbeck Linie 4103: Holm-Seppensen Süd Treffpunkt Möbel Kraft Linie 4103: Möbel
Kraft Treffpunkt Holm-Seppensen Süd. Für jede Linie gibt es einen Fahrplan für den
Zeitraum Montag bis Freitag sowie einen separaten Fahrplan für Samstage und
Verstärkerfahrten. Einzelheiten sind der Anlage zur Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: LOT-0001 E61695717

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60112000 Öffentlicher Verkehr (Straße)
Zusätzliche Einstufung (cpv): 60130000 Personensonderbeförderung (Straße)

5.1.2. Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Harburg (DE933)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/09/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/08/2031

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch
geeignet für:selbst#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge
CVD))
Die Rechtsgrundlage für CVD, um den anzuwendenden Typ von Vergabeverfahren
festzulegen: Dienstleistungen der Personenbeförderung auf der Straße

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für die Zuschlagserteilung werden gemäß § 122 Abs. 1
GWB nur Angebote von fachkundigen und leistungsfähigen (geeigneten) Bietern
berücksichtigt, die nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind. Der
Bieter hat daher mit seinem Angebot durch geeignete Nachweise seine Eignung für die in
Rede stehende Leistung im Sinne des § 122 GWB nachzuweisen. Die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit des Bieters ist als gewährleistet anzusehen, wenn nach der
Einschätzung der Auftraggeber anzunehmen ist, dass der Bieter über die erforderlichen
wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für seine laufenden finanziellen Verpflichtungen
unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag verfügt und ggf. auftretende
Vorlaufkosten und Anlaufverluste aufgefangen werden können. Im Falle der Abgabe eines
Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist es für die Beurteilung der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit der Bietergemeinschaft ausreichend, wenn die hier genannten
Anforderungen in der Summe der Bietergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter gilt als technisch und beruflich leistungsfähig,
wenn anzunehmen ist, dass er über die speziellen Sachkenntnisse und Erfahrungen verfügt,
die zur Durchführung der vergabegegenständlichen ÖPNV-Leistungen erforderlich sind und
wenn zudem davon ausgegangen werden kann, dass er die Geschäfte eines
Busunternehmens unter Beachtung der für die Personenbeförderung geltenden Vorschriften
führen sowie die Allgemeinheit beim Betrieb der Buslinien vor Schäden und Gefahren
bewahren wird und auch die sonstigen für ihn einschlägigen Rechtsvorschriften beachtet. Die
Bieter haben zum Beleg ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Angebot

mindestens eine Referenz über ausgeführte ÖPNV-Dienstleistungen vorzulegen, die mit der
im hiesigen Verfahren zu vergebenden Leistung eines hochwertigen Stadtbus-Verkehrs
vergleichbar sind. Vergleichbar in diesem Sinne sind Qualitätsprodukte im
straßengebundenen ÖPNV verstanden als: Stadtbus-Verkehre in Klein- und Mittelstädten,
welche mit Niederflurbussen in einer Bedienungsqualität tagesdurchgängig mindestens im
Halbstundentakt verkehren, Stadt- oder Nachbarortslinien in Großstädten, die mit
Niederflurbussen tagesdurchgängig mindestens im 20-Minuten-Takt bedient werden,
Regionalbus- oder Schnellbus-Verkehre, die mit Niederflurbussen eine Qualität in der
tagesdurchgängigen Bedienung mindestens im Stundentakt aufweisen. Der Referenzverkehr
muss als Mindestanforderung folgende Kriterien erfüllen: Durchführung innerhalb der letzten
drei Jahre (Zeitpunkt der Absendung der Bekanntmachung), nicht zwingend in allen Jahren,
Leistungsumfang: mindestens acht Fahrzeuge (Midibusse oder größer), Leistungsmenge:
mindestens 400.000 Fahrzeug-km pro Jahr, vollständige und tagesdurchgängige Erbringung
durch den Bewerber mit eigenen Fahrzeugen, Durchführung dieses Referenzverkehrs vom
Bewerber mindestens über vier abgeschlossene Jahre ohne Unterbrechung (zum Zeitpunkt
der Absendung der Bekanntmachung). Der Bieter kann im Zweifelsfall beim Auftraggeber
vorab eine verbindliche Einschätzung erhalten, ob ein bestimmter Verkehr des Bewerbers
diesen Anforderungen entspricht. Der Bieter muss die Durchführung mindestens eines
Verkehrs für einen Aufgabenträger oder einen Genehmigungsinhaber bzw. einen
Betriebsführer nachweisen. Der Auftraggeber behält es sich vor, beim Auftraggeber des
Referenzverkehrs Erkundigungen über die Durchführung der angegebenen Verkehre
einzuholen. Zeigen diese Erkundigungen eine wesentlich mangelhafte Qualitätserfüllung durch
den Bieter, wird die Referenz nicht als hinreichender Nachweis gewertet. Die Nachweise sind
im Wege der Eigenerklärung zu erbringen. Im Falle der Abgabe eines Angebots durch eine
Bietergemeinschaft ist es für die Beurteilung der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit der Bietergemeinschaft ausreichend, wenn die Anforderungen in der
Summe der Bietergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden. Die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit eines Mitglieds / einzelner Mitglieder der Bietergemeinschaft reicht / reichen
zur Annahme der Eignung der Bietergemeinschaft allerdings nur aus, wenn dieses Mitglied /
diese Mitglieder nach der internen Arbeitsverteilung der Bietergemeinschaft für die
Durchführung der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen zuständig sein soll / sollen. Dies ist mit
dem Angebot darzulegen, wenn entsprechende Nachweise nur für ein Mitglied / einzelne
Mitglieder der Bietergemeinschaft vorgelegt werden.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bieter können sich zum Nachweis ihrer wirtschaftlichen
und finanziellen sowie ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die
Kapazitäten Dritter berufen, wenn sie nachweisen, dass die für den Auftrag erforderlichen
Mittel dem Bieter während der gesamten Vertragslaufzeit tatsächlich und unwiderruflich zur
Verfügung stehen. Der Nachweis hierüber ist durch eine Vereinbarung mit dem Dritten, auf
dessen Kapazitäten der Bieter sich beruft, oder durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten
zu erbringen, aus er hervorgeht, dass dem Bieter tatsächlich die für den Auftrag erforderlichen
Mittel des Dritten zur Verfügung stehen werden (soweit die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit in Rede steht) bzw. dass der Bieter tatsächlich über die Fachkunde und die
Erfahrungen des Dritten verfügen kann (soweit es um die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit geht). Wenn sich ein Bieter im Hinblick auf die erforderliche berufliche
Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung auf Kapazitäten Dritter beruft,
muss in der Vereinbarung bzw. der Verpflichtungserklärung zudem geregelt sein, dass das
Personal des Dritten, das über die mit den für diesen vorzulegenden Referenzen erlangte
Erfahrung verfügt, bei der vergabegegenständlichen Leistung eingesetzt wird. Die

Vereinbarung bzw. die Verpflichtungserklärung darf von dem Dritten nicht einseitig aufgelöst
/widerrufen werden können. Dies muss dem Wortlaut der Vereinbarung bzw. der
Verpflichtungserklärung zu entnehmen sein. Wenn sich Bieter zum Nachweis ihrer
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten Dritter berufen, hat sich
der Dritte zudem zu Gunsten der Auftraggeber in einer gesonderten und ebenfalls
unwiderruflichen Verpflichtungserklärung zu einer Haftung für die Auftragsausführung
gemeinsam mit dem Bieter in dem Umfang bereit zu erklären, in dem er dem Bieter die für den
Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Auch diese Erklärung ist dem Angebot
beizufügen. Hat der Bieter sich zum Beleg seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder seiner
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten berufen, überprüfen
die Auftraggeber im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten
der Bieter in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob
Ausschlussgründe für diese Unternehmen vorliegen. Die entsprechenden Nachweise und
Erklärungen nach diesem Abschnitt sind dem Angebot in diesem Fall auch für den jeweiligen
Dritten beizufügen. Bei Angeboten von Bietergemeinschaften müssen die für die Prüfung der
Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen erforderlichen Unterlagen mit
Ausnahme der nachzuweisenden Referenzen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
vorgelegt werden. Die nachzuweisenden Referenzen müssen für mindestens ein Mitglied der
Bietergemeinschaft vorgelegt werden. Soweit nicht für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft
die nachzuweisenden Referenzen vorgelegt werden, hat die Bietergemeinschaft bei der
Erbringung der Leistung das Personal der diese Referenzen vorlegenden Mitglieder der
Bietergemeinschaft einzusetzen, das über die mit den vorgelegten Referenzen erlangte
Erfahrung verfügt. Der Bieter hat bei der Angebotsabgabe eine Erklärung zum bei
Angebotsabgabe vorgesehenen Einsatz von Subunternehmern für Fahrbetriebsleistungen
abzugeben. Beabsichtigt der Bieter bereits bei Angebotsabgabe die Übertragung von
Fahrbetriebsleistungen auf konkret benannte Subunternehmer, sind die genannten Nachweise
auch für die bei Angebotsabgabe vorgesehenen Subunternehmer zu erbringen. Die
nachträgliche Einschaltung oder der Wechsel eines Subunternehmers für diese Leistungen
bedarf der Zustimmung der Auftraggeber. Näheres regelt der Öffentlichen
Dienstleistungsauftrag ÖDA (Teil B der Vergabeunterlagen).

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es gelten die in den Vergabeunterlagen beschriebenen
Vorgaben (insbesondere die Tariftreue und Mindestentgeltverpflichtungen) nach dem
Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetzes (NTVergG). Bieter haben eine
entsprechende Eigenerklärung abzugeben.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis erteilt.
Näheres ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 15/02/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E61695717

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E61695717
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 27/02/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 62 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber kann fehlende, unvollständige oder fehlerhafte
Unterlagen oder Angaben nach Maßgabe des § 56 VgV nachfordern.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 27/02/2026 12:15:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr und Bauen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines
Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 160 ff. GWB wird hingewiesen,
namentlich auf die Regelung des § 160 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat: (3) Der
Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Der
Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu
begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 161 GWB)

Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Verkehrsbetriebe Buchholz i.d.N. GmbH
Registrierungsnummer: tel.:0418134 000
Postanschrift: Maurerstraße 10
Stadt: Buchholz in der Nordheide
Postleitzahl: 21244
Land, Gliederung (NUTS): Harburg (DE933)
Land: Deutschland
E-Mail: ckuhse@buchholz-stw.de
Telefon: +49 4181 208 - 100
Internetadresse: https://buchholz-bus.de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Federführendes Mitglied

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Stadt Buchholz i.d.N.
Registrierungsnummer: tel.:041812140
Postanschrift: Rathausplatz 1
Stadt: Buchholz in der Nordheide
Postleitzahl: 21244
Land, Gliederung (NUTS): Harburg (DE933)
Land: Deutschland
E-Mail: stadtverwaltung@buchholz.de
Telefon: +49 4181 2140
Internetadresse: https://www.buchholz.de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr und Bauen
Registrierungsnummer: tel.:04131153308
Postanschrift: Auf der Hude 2
Stadt: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land, Gliederung (NUTS): Lüneburg, Landkreis (DE935)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 4131 15 3308
Fax: +49 4132943
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0004

Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49227996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 1f412c44-5550-4857-b89c-1e7ce135beb8 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 19/01/2026 18:50:15 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 14/2026
Datum der Veröffentlichung: 21/01/2026

Referenzen:
https://buchholz-bus.de/
https://www.buchholz.de/
https://www.subreport.de/E61695717
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202601/ausschreibung-42612-2026-DEU.txt

 
 
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