Titel :
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DEU-Berlin - Deutschland Projektmanagement im Bauwesen Projektsteuerung
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2025040201451627009 / 212354-2025
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Veröffentlicht :
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02.04.2025
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Anforderung der Unterlagen bis :
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06.05.2025
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Angebotsabgabe bis :
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06.05.2025
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
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DEU-Berlin: Deutschland Projektmanagement im Bauwesen Projektsteuerung
2025/S 65/2025 212354
Deutschland Projektmanagement im Bauwesen Projektsteuerung
OJ S 65/2025 02/04/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 1 -
Vergabestelle für den Öffentlichen Hochbau
E-Mail: vergabe-hochbau@senstadt.berlin.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Projektsteuerung
Beschreibung: JVA Tegel, Erweiterungsbau Sicherungsverwahrung SV. Die bestehende
Einrichtung (hier: JVA Tegel, Teilanstalt VII/SV) soll aufgrund sich abzeichnender Kapazitäts-
/Unterbringungsengpässen durch einen entsprechenden Neubau erweitert und ergänzt
werden. Mit der vorliegenden Ausschreibung werden die Projektsteurungsleitungen für die
Vorbereitung und Steuerung der Umsetzung des Bauvorhabens (Leistungsabschnitte 1-9)
gesucht.
Kennung des Verfahrens: 1e305dfa-5b10-47f6-802d-206762fe3326
Interne Kennung: VM_24241_VgV_O_Ew
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10707
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Mit der Angebotsabgabe ist die Erklärung zur Eignung Formular IV
124 F Eigenerklärung zur Eignung einzureichen. Sofern Bietergemeinschaft und/oder
Unterauftragnehmer/Nachunternehmer mit Eignungsleihe erforderlich sind, ist die IV 124 F
Eigenerklärung zur Eignung mehrfach auszufüllen, ggf. sind Erklärungen ABau IV 125 F, IV
126 F, IV 128 F gemäß Wirt 211EU Aufforderung zur Abgabe eines Angebots einzureichen.
Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt
dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten eine eigene zusätzliche IV 124 F
Eigenerklärung zur Eignung vorlegen. 1) Änderungen der Vorgaben im Formular IV 124 F
Eigenerklärung zur Eignung sind nicht zulässig. 2) Alle einzureichenden Unterlagen müssen in
deutscher Sprache gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer
Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen. 3) Fragen
sind über die Vergabeplattform bis zum in der eVergabe angegebenen Datum an die
Vergabestelle zu richten. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich elektronisch über die
Vergabeplattform. 4) Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll,
einen Auszug aus dem Gewerbezentral beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische
Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der
Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine eventuelle Eintragung
des Bieters im Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) durchführen. Der Bieter (einschließlich
eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Wettbewerbsregister haben. Der
Auftraggeber wird auf der Grundlage der EUSanktionsverordnungen zur Bekämpfung des
Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27.05.2002, 753
/2011 vom 01.08.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001 eine Abfrage in den
FinanzSanktionslisten (www.finanzSanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf) veranlassen. 5)
Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind
zugelassen (s. IV 124 F Eigenerklärung zur Eignung). Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele
Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und
können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren
Verfahren führen. Im Zweifelsfall haben die Bieter nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch
die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für
Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bietern oder
Bietergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus
Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die
Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand der Bietergespräche
werden. 6) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es bestehen gesonderte
Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungsund Vergabegesetz (BerlAVG),
insbesondere im Hinblick auf die Abgabe von Erklärungen, siehe Vergabeunterlagen. 7) Eine
elektronische Rechnungsstellung ist zulässig, aber nicht erforderlich. 8) Angebote können
ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (iTWOtender) in Textform
eingereicht werden. 9) Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die
Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen/Antworten zu verwenden.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB
Zwingende Ausschlussgründe und gemäß Artikel 57 der Richtlinie 2014/24/EU (1) Öffentliche
Auftraggeber schließen ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der
Teilnahme aus, wenn sie Kenntnis davon haben, dass eine Person, deren Verhalten nach
Absatz 3 dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt oder gegen das
Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten
rechtskräftig festgesetzt worden ist wegen einer Straftat nach: 1. § 129 des Strafgesetzbuchs
(Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer
Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische
Vereinigungen im Ausland), 2. § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder
wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung
finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu
verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2
des Strafgesetzbuchs zu begehen, 3. § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche), 4. § 263 des
Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen
Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag
verwaltet werden, 5. § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat
gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der
Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, 6. § 299 des Strafgesetzbuchs
(Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), §§ 299a und 299b des
Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen), 7. § 108e des
Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern), 8. den §§ 333 und
334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung
mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete), 9. Artikel 2 §
2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer
Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder 10. den §§ 232,
232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a des Strafgesetzbuches (Menschenhandel,
Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter
Ausnutzung einer Freiheitsberaubung). (2) Einer Verurteilung oder der Festsetzung einer
Geldbuße im Sinne des Absatzes 1 stehen eine Verurteilung oder die Festsetzung einer
Geldbuße nach den vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich. (3) Das Verhalten
einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn diese
Person als für die Leitung des Unternehmens Verantwortlicher gehandelt hat; dazu gehört
auch die Überwachung der Geschäftsführung oder die sonstige Ausübung von
Kontrollbefugnissen in leitender Stellung. (4) Öffentliche Auftraggeber schließen ein
Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme an einem
Vergabeverfahren aus, wenn 1. das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von
Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekommen ist und dies
durch eine rechtskräftige Gerichtsoder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt
wurde oder 2. die öffentlichen Auftraggeber auf sonstige geeignete Weise die Verletzung einer
Verpflichtung nach Nummer 1 nachweisen können. Satz 1 ist nicht anzuwenden, wenn das
Unternehmen seinen Verpflichtungen dadurch nachgekommen ist, dass es die Zahlung
vorgenommen oder sich zur Zahlung der Steuern, Abgaben und Beiträge zur
Sozialversicherung einschließlich Zinsen, Säumnisund Strafzuschlägen verpflichtet hat. (5)
Von einem Ausschluss nach Absatz 1 kann abgesehen werden, wenn dies aus zwingenden
Gründen des öffentlichen Interesses geboten ist. Von einem Ausschluss nach Absatz 4 Satz 1
kann abgesehen werden, wenn dies aus zwingenden Gründen des öffentlichen Interesses
geboten ist oder ein Ausschluss offensichtlich unverhältnismäßig wäre. § 125 bleibt unberührt.
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB
Fakultative Ausschlussgründe und gemäß Artikel 57 der Richtlinie 2014/24/EU (1) Öffentliche
Auftraggeber können unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ein
Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme an einem
Vergabeverfahren ausschließen, wenn 1. das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher
Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt, sozialoder arbeitsrechtliche Verpflichtungen
verstoßen hat, 2. das Unternehmen zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des
Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder
eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden
ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit
eingestellt hat, 3. das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine
schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt
wird; § 123 Absatz 3 ist entsprechend anzuwenden, 4. der öffentliche Auftraggeber über
hinreichende Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen
Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine
Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,
5. ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die
Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei
der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere,
weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann, 6. eine
Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung
des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch
andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann, 7. das Unternehmen
eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder
Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer
vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt
hat, 8. das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine
schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der
Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln, oder 9. das Unternehmen a) versucht
hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu
beeinflussen, b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige
Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) fahrlässig oder vorsätzlich
irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen
Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu
übermitteln. (2) § 21 des ArbeitnehmerEntsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, §
19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. I S. 2959) bleiben unberührt.
5. Los
5.1. Los: LOT-0000
Titel: Projektsteuerung-VM_24241_VgV_O_Er
Beschreibung: Die Sicherungsverwahrung (SV) ist eine eigenständige Vollzugsart. Sie ist eine
reine Präventionsmaßnahme und dient als Maßregel keinen Strafzwecken (Sonderopfer).
Daher ist eine bauliche Trennung des Vollzugs der Sicherungsverwahrung von dem der
Strafhaft geboten. Die bereits bestehende Einrichtung (hier: JVA Tegel, Teilanstalt VII/SV, 60
Plätze, 6 Stationen mit je 10 Plätzen, Baubeginn: 20.01.2013, Fertigstellung
/Schlüsselübergabe: 04.07.2014, Beginn Normalbetrieb: 01.10.2014, Gesamtkosten
13.560.000 ) ist als besonderer Unterbringungsbereich und Bestandteil der
Justizvollzugsanstalt Tegel einzustufen und nutzt auch deren Einrichtungen und Services.
Diese bestehende Einrichtung soll aufgrund sich abzeichnender Kapazitäts-
/Unterbringungsengpässen durch einen entsprechenden Neubau erweitert und ergänzt
werden. Eine entsprechende Baufläche ist in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Einrichtung
vorhanden und erschließbar. Zu berücksichtigen ist, dass die geplante Erweiterung
organisatorisch, inhaltlich und funktional im Gesamtzusammenhang - sowohl mit der JVA
Tegel als auch der Bestandseinrichtung TA VII/SV - betrachtet werden muss. Diverse
Funktionsstellen sind in der Einrichtung zum Vollzug der Sicherungsverwahrung bereits
vorhanden, einzelne andere Funktionsstellen in der JVA Tegel können von den
Sicherungsverwahrten mitgenutzt werden Der zukünftig erforderliche zusätzliche
Unterbringungsbedarf wird von den Justizbeteiligten unter Berücksichtigung der vorgenannten
Ausführungen auf insgesamt 30 zusätzliche Plätze für den geschlossenen Bereich der
Sicherungsverwahrung eingeschätzt. Struktur, Aufteilung und Größe der Zimmer und
Wohneinheiten sollen dabei anhand der bereits bestehenden Einrichtung zum Vollzug der
Sicherungsverwahrung (geschlossener Bereich) Teilanstalt VII/SV in der JVA Tegel entwickelt
werden. Drei baulich abgetrennte Wohneinheiten (Stationen) mit jeweils 10 Einzel-Zimmern,
zzgl. sonstiger Funktions- und Büroräume für das Personal und Infrastruktur. In einem
Standard-Unterbringungsbereich sind von den 10 Einzelzimmern 2 Zimmer für einen
Sonderbereich A (Arrestraum Time-Out-Bereich) und einem Sonderbereich B (besonders
gesicherter Haftraum zur Suizidprävention) vorgesehen. Eine Besonderheit ist, dass eine
speziell ausgerichtete Wohneinheit mit erhöhtem Betreuungs- und Pflegebedarf mit
barrierefreien und uneingeschränkt rollstuhlgeeigneten SV-Zimmern, etc. vorgehalten werden
soll. Im Bedarfsfall sollen hier - neben mobilitätseingeschränkten - auch vulnerable, ältere,
unterstützungs- und betreuungsbedürftige Sicherungsverwahrte untergebracht werden
können. Eine pflegerische Unterstützung soll sich hier an den Pflegebedarfen (zunehmende
Bedürftigkeit, z.B. bis max. Pflegegrad 3 = schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit)
orientieren. Die SV soll als Ergänzung zur bestehenden Einrichtung auf einer vorhandenen
direkt anschließenden Baufläche als vom Bestandsgebäude der SV freistehender
eigenständiger Baukörper realisiert werden. Mit der vorliegenden Ausschreibung werden die
Projektsteurungsleitungen für die Vorbereitung und Steuerung der Umsetzung des
Bauvorhabens (Leistungsabschnitte 1-9) gesucht.
Interne Kennung: 0
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung.
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10707
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/07/2025
Laufzeit: 50 Monate
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Sonstiges
Grüne Auftragsvergabe Kriterien: Sonstige Kriterien für ein umweltorientiertes öffentliches
Beschaffungswesen
Gefördertes soziales Ziel: Gleichstellung der Geschlechter
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. Eignungskriterien in
Formular IV 124 F: III.1.Berufshaftpflichtversicherung: Personenschäden in Höhe von
mindestens 3.000.000 ; sonstige Schäden (Sach und Vermögensschäden) in Höhe von
mindestens 3.000.000 . III 2.Der Umsatz meines/unseres Unternehmens betrug in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024), soweit es Leistungen betrifft,
die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei
gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen: mindestens 0,5 Mio. (netto)
je Geschäftsjahr.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. Eignungskriterien in
Formular IV 124 F: IV 1.Angaben zu bereits erbrachten Leistungen (Referenzen): Es sind
mindestens 2 Referenzen über erbrachte Leistungen oder Projekte innerhalb von 3 letzten
Geschäftsjahren vorzulegen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Sie
enthalten mindestens folgende Angaben: Projektbezeichnung- z.B. durch Beschreibung der
Aufgabe, - Ort der Ausführung - ggf. besonderer Anforderungen, - Handlungsbereiche -
Leistungsabschnitte - Honorarzone IV, - ggf. Besondere und sonstige Leistungen, -
Schwierigkeit der Leistung, - Gesamtkosten der Referenz, - Vertragsverhältnis
(Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Unterauftragnehmer). Eine Referenz ist vergleichbar,
wenn folgende Anforderungen erfüllt sind: Anforderung an Referenzen: a. Die Leistungen
müssen abgeschlossen sein und das Datum der Übergabe darf max. 10 Jahre zurückliegen,
b. Die Gesamtbaukosten müssen mind. 5 000 000 EUR (brutto) betragen c. Es müssen
mindestens die Handlungsbereiche a d in den Leistungsabschnitten 2 bis 5 (nach AHO)
bzw. 3 bis 8 (nach HOAI) erbracht worden sein d. Die Referenzen müssen sich auf den Neu-
oder Umbau von Gebäuden beziehen und einen vergleichbaren Schwierigkeitsgrad aufweisen
(aufgrund der erhöhten Sicherheitsanforderungen mind. HOAI-Zone IV für den Objektplaner).
e. Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen (d.h. eigenverantw. erbracht)
sein und dürfen keine Subunternehmerleistungen sein. f. Die Referenzen müssen für einen
öffentlichen Auftraggeber erbracht worden sein. g. Für mindestens eine Referenz müssen
Haushaltsunterlagen (z.B. RBBau, ABau) aufgestellt worden sein. Mindestens eine der
Referenzen bezieht sich auf Neu- oder Umbau eines Gebäudes mit erhöhten
Sicherheitsanforderungen (Maßregelvollzug, JVA, Justizbauten, Banken, Nachrichtendienste,
militärische Anlagen oder vergleichbar). i. Mindestens eine der Referenzen bezieht sich auf
ein Krankenhaus oder Pflegeheim bzw. Bettenhaus (oder vergleichbar) IV.2.Anforderung an
Mitarbeiter am Projekt: Mitarbeiter im Projekt müssen über Fach-/Hochschulabschluss und
eine Projektsteuerungs- und Baustellenpraxis (Projektleiter 7 Berufsjahre, Stellvertreter 5
Jahre) verfügen
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Organisation, Qualifikation und Erfahrung des betrauten Personals (gem.
Vergabeunterlagen Formular IV 2111EUF Gewichtung der Zuschlagskriterien) A)
Personaleinsatzplanung und Projektorganisation - Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25%
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Qualität (gem. Vergabeunterlagen Formular
IV_2111EUF_Gewichtung_der_Zuschlagskriterien) B) Benennung der geplanten
Vorgehensweise und Werkzeuge zur Gegensteuerung folgender Risiken: - Parallel-Betrieb
von Anstalt und Baustelle - Funktionale Trennung Stammpersonal/ext. DL --
terminverzögernde Faktoren während des Bauablaufs - Gewichtung (Prozentanteil, genau)-
25%
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Qualität (gem. Vergabeunterlagen Formular
IV_2111EUF_Gewichtung_der_Zuschlagskriterien) C Benennung d. geplanten Instrumente
zur Steuerung der Inbetriebnahme/Abnahme-/Übergabe-Prozesse- Gewichtung
(Prozentanteil, genau)- 10%
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Preis (gem. Vergabeunterlagen Formular IV 2111EUF Gewichtung der
Zuschlagskriterien)- Gewichtung (Prozentanteil, genau)- 40 %
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/183998
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/05/2025 13:00:00 (UTC+2)
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 2 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Angaben in den Vergabeunterlagen (z.B.: IV 124 F Eigenerklärung
zur Eignung, Wirt 211 EU Aufforderung zur Abgabe eines Angebots, Vertrag) sind zu
beachten.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungsdatum: 06/05/2025 13:00:00 (UTC+2)
Zusätzliche Informationen: Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Die
Öffnung der Angebote wird von mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers
gemeinsam an einem Termin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter
sind nicht zugelassen. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Siehe Auftrags/ Vergabeunterlagen. Eine
elektronische Rechnungsstellung ist zulässig, aber nicht erforderlich.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Eine
Bietergemeinschaft hat mit der Angebotsabgabe eine Erklärung aller Mitglieder schriftlich/in
Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in
der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,-dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,-dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung
von Rechtsbehelfen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen
sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach
Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber
gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines
geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informationsund Wartepflicht missachtet (§
134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die
Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den
öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt
der Europäischen Union (§ 135 GWB).
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 1 -
Vergabestelle für den Öffentlichen Hochbau
Registrierungsnummer: 0204:11-1300000V01-71
Abteilung: Abteilung V - Hochbau - Referat V M, V M 1 - Vergabestelle für den Öffentlichen
Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10707
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: SenStadt, Abteilung V - Hochbau - Referat V M, V M 1 - Vergabestelle für den
Öffentlichen Hochbau
E-Mail: vergabe-hochbau@senstadt.berlin.de
Telefon: +49 30901393342
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/sbw/
Profil des Erwerbers: https://www.berlin.de/vergabeplattform/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 0204:11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer des Landes Berlin
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 74f8eaf6-6a39-4529-aee9-1722150b2465 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 31/03/2025 16:43:00 (UTC+2)
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 65/2025
Datum der Veröffentlichung: 02/04/2025
Referenzen:
https://www.berlin.de/sen/sbw/
https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
https://www.berlin.de/vergabeplattform/
https://www.meinauftrag.rib.de
https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/183998
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202504/ausschreibung-212354-2025-DEU.txt
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