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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Landau in der Pfalz - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021022209112190510 / 90324-2021
Veröffentlicht :
22.02.2021
Angebotsabgabe bis :
23.03.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Landau in der Pfalz: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

2021/S 36/2021 90324

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb (EWL)
Postanschrift: Georg-Friedrich-Dentzel-Straße 1
Ort: Landau in der Pfalz
NUTS-Code: DEB33 Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 76829
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadtverwaltung Landau Zentrale Vergabestelle
E-Mail: [6]zentrale-vergabestelle@landau.de
Telefon: +49 6341-13-3022
Fax: +49 6341-13-88-3029
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.ew-landau.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?funct
ion=_Details&TenderOID=54321-Tender-177b079caea-75252af349eb3b16
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]www.auftragsboerse.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Architektenleistungen für Neubau Verwaltungsgebäude EWL
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV 13 EWL 2021
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Neubau Verwaltungsgebäude EWL Albert-Einstein-Straße 18

Leistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1
HOAI.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 250 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB33 Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

76829 Landau in der Pfalz
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) beabsichtigt den
Neubau eines Verwaltungsgebäudes auf dem Grundstück seines Bauhofes in
der Albert-Einstein-Straße 18 in 76829 Landau. Der Auftrag umfasst die
Objektplanung Gebäude gemäß Teil 3 der HOAI.

Der Neubau ist auf dem Bauhofgrundstück so zu integrieren, dass
mögliche wechselseitige Störungen im Betriebsablauf minimiert werden.

Der EWL legt als Umweltschutzbetrieb sehr großen Wert auf
Nachhaltigkeit. Dies bedeutet, dass bei Neubaumaßnahmen die
Lebenszykluskosten des Gebäudes, von der Errichtung bis zu einem
späteren Rückbau, unabdingbar Berücksichtigung finden. Dabei fließen
auch die durch den Bau und den Betrieb verursachten
CO2-Äquivalenz-Emissionen in die Betrachtung mit ein. Diese
Umweltkosten werden aktuell mit 160 EUR/Mg CO2-Äquvalente bepreist. Das
Gebäude soll nach den Grundsätzen der Gesellschaft für Nachhaltiges
Bauen zertifiziert werden, zumindest der Gold-Standard soll erreicht
werden, angestrebt wird Platin-Standard. Entsprechend ist der
Planungsprozess zu gestalten. Zum Abschluss der Errichtung des Gebäudes
sind die erforderlichen Unterlagen dem Bauherrn zu übergeben. Der
Zertifizierungsprozess ist mit zu begleiten.

Die Verwendung von Holz und Recyclingbeton zur Errichtung des Gebäudes
wird vom EWL ausdrücklich gewünscht. Während des Planungsprozesses ist
zu entscheiden, ob eine funktionale Ausschreibung für die Realisierung
des Projektes von Vorteil ist. Dies kann bei der Realisierung als
Holzbauwerk der Fall sein. So kann den standardisierten Bauweisen der
Hersteller der notwendige Gestaltungsfreiraum gegeben werden.

Die Gestaltung des Gebäudes soll zu erkennen geben, welcher Stellenwert
der Umweltschutz für den EWL hat. Die Arbeitsplätze sollen attraktiv
gestaltet sein. Auf ein gutes Arbeitsklima im Gebäude, auch bei hohen
sommerlichen Temperaturen, ist zu achten.

Das Dach ist in Form eines begrünten Daches mit einer Substrathöhe von
mehr als 10 cm auszubilden. Der Einsatz von Photovoltaik zur
Eigenstromerzeugung ist für den EWL selbstverständlich. Zu prüfen ist,
inwieweit auch eine dauerhafte Fassadenbegrünung realisierbar ist.

Der Bedarf an Büroflächen wird, unter Berücksichtigung der
konventionellen Büroplanung, auf rund 500 qm geschätzt. Gerechnet wird
mit einem Personalstand von rund 45 Personen. Unter Einbeziehung eines
Sitzungsraumes, sowie von Besprechungsräumen, Umkleiden und sonstigen
Räumen wird der gesamte Flächenbedarf auf rund 1 000 qm geschätzt.
Beschleunigt durch die Covid-Pandemie verfügen über 50 % der
Beschäftigten über die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten. Diese
Möglichkeit wird umfangreich genutzt. Im Rahmen einer nachhaltigen
Raumausnutzung ist in Diskussion mit den Beschäftigten ein neues
Raumkonzept zu erarbeiten, die der sich im Wandel befindlichen
Arbeitswelt Rechnung trägt. Stichworte sind hierbei auch agiles
Arbeiten und Co-Work-Spaces.

Das Gebäude ist selbstverständlich barrierefrei zu gestalten. Das
bedeutet, dass auf jede Etage und jeder Raum auch von behinderten
Menschen erreichbar sein muss und in jeder Etage eine entsprechende
Sanitäreinrichtung zur Verfügung steht.

Die Vorgaben des Bebauungsplanes D9 der Stadt Landau in der Pfalz sind
bei der Planung zu einzuhalten, oder wo notwendig sind Befreiungen von
den Vorgaben zu beantragen. Die notwendigen zusätzlichen Stellplätze
(PKW und Fahrräder) sind auf dem Grundstück nachzuweisen. Die
erforderlichen Änderungen an den vorhandenen Einrichtungen des Bauhofes
sind im Auftragsumfang enthalten, sind mit zu planen und in der
Umsetzung zu betreuen.

Voraussichtliche Rahmentermine:

Abgabe erstes Preisangebot April 2021

Beauftragung Objektplanung Juni 2021

Beschluss Entwurfsplanung im Oktober 2021

Einreichung Genehmigungsplanung Ende 2021

Ausführung 2022 bis Ende 2023.

Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen (LP) 1-9
vorgesehen.

Stufe 1: LP 1 bis 3,

Stufe 2: LP 4,

Stufe 3: LP 5 bis 7,

Stufe 4: LP 8 bis 9.

Nach jeder Stufe ist dem EWL ein Abschlussbericht zu übergeben.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 30
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer, die zur Abgabe von Angeboten aufgefordert
werden, erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der
vorzulegenden Nachweise und Wertung nachfolgender objektiven Kriterien:

Entsprechend der den Unterlagen beigefügten Wertungsmatrix:

1. Beschreibung Lösungsansätze zur Planungsaufgabe mit folgenden
Mindestanforderungen: Nachhaltigkeit, Betrieb Bauhof, Betrieb
Verwaltungsgebäude, Vorgaben B-Plan,

2. Größe des Planungsteams für Leistungen nach § 35 HOAI.

Mindestbedingung 4

3. Anzahl Bürogebäude (HOAI § 35 LP 1 bis 9) seit 2010.

Mindestbedingung 2

4. Anzahl Bürogebäude 900 bis 1200 m2 Nutzfläche (HOAI § 35 LP 1 bis 9)
seit 2010.

Mindestbedingung 1

5. Anzahl der durch den benannten Projektleiter betreuten Bürogebäude
(HOAI § 35 LP 1 bis 9) seit 2010.

Mindestbedingung 1

6. Anzahl Planungen mit Lebenszykluskostenrechnung seit 2015.

Mindestbedingung 2

7. Anzahl Planungen mit Umweltbilanz seit 2015.

Mindestbedingung 1

8. Anzahl funktionaler Ausschreibungen seit 2010.

Mindestbedingung 2

9. Anzahl Projekte Kostenrahmen nach Entwurfsplanung eingehalten (max.
5 % Überschreitung) seit 2015.

Mindestbedingung 2

10. Anzahl Entwicklung von Büroraumkonzepten seit 2015.

Mindestens 1

11. Zertifizierung Büro nach der Deutschen Gesellschaft für
nachhaltiges Bauen.

Keine 0 Punkte,

DGNB Registered Professional 5 Punkte,

DGNB Consultant 10 Punkte,

DGNB Auditor 15 Punkte

Bei dem Kriterium 1 können 5 bis 15 Punkte erreicht werden. Die
Gewichtung erfolgt mit 40 %.

Bei den Kriterien 2 bis 11 werden jeweils 0 bis 15 Punkte vergeben. Die
erreichte Gesamtpunktezahl der Kriterien 2 bis 11 werden mit 60 %
gewichtet.

Zwingend vorzulegen sind: Nachweis der geforderten
Haftpflichtversicherung, Nachweis einer Unbedenklichkeitsbescheinigung
des zuständigen Finanzamtes, Erklärung nach dem LTTG Rheinland-Pfalz.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen zwingend elektronisch über die
Vergabeplattform [10]www.auftragsboerse.de eingereicht werden müssen.

Teilnahmeanträge/Angebote per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg dürfen
nicht gewertet werden.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Es sind folgende Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag sowie mit der
Eigenerklärung zur Eignung oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung
(EEE)) abzugeben:

Angaben über Ausschlussgründe gemäß § 42 VgV in Verbindung mit §§
122ff GWB.

Die in diesem Abschnitt III.1.1) geforderten Erklärungen und Nachweise
sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer
Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen.

Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie
zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber
behält sich vor, vor Durchführung von Verhandlungen bzw. vor
Beauftragung von ausländischen Bewerbern ein Beglaubigung der
Übersetzung zu verlangen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen abzugeben:

Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen,

Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur
gesetzlichen Sozialversicherung (eine entsprechende aktuelle
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes ist dem Teilnahmeantrag
beizufügen nicht älter als 12 Monate),

Berufshaftpflichtversicherung.

Im Auftragsfalle werde ich/werden wir eine
Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 5 Mio. EUR bei
Personenschäden und mindestens 2 Mio. EUR bei sonstigen Schäden
abschließen.

Oder

Falls eine solche Versicherung bereits abgeschlossen ist:

Zum Nachweis des Versicherungsschutzes werden wir/werde ich, vor
Unterzeichnung des Vertrages eine entsprechende aktuelle Bestätigung
eines Haftpflichtversicherers mit der Versicherungsnummer und den mit
dem AG vereinbarten Deckungssummen überreichen.

Falls das Angebot bezuschlagt werden soll, ist dann innerhalb einer
Frist auf gesondertes Verlangen folgender Nachweis vorzulegen:

Versicherungsnachweis mit vorgenannten Deckungssummen

Die in diesem Abschnitt III.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise
sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer
Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen. Ausländische
Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen
Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.

Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber
behält sich vor, vor Durchführung von Verhandlungen bzw. vor
Beauftragung von ausländischen Bewerbern eine Beglaubigung der
Übersetzung zu verlangen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Versicherungssummen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärungen und Referenzen nach Ziffer II.2.9)

Angaben zu dem Büro/Unternehmen,

Angaben zu einer evtl. Bietergemeinschaft samt
Verpflichtungserklärung,

Angaben zu evtl. vorgesehenen Nachunternehmen und Eignungsleihe
(falls vorgesehen),

Angaben zu den Beschäftigten des Büros/der Niederlassung,

Namen zu den beruflichen Qualifikationen der Personen, die die
Leistungen erbringen sollen,

Referenznachweise zu den Wertungskriterien 2 bis 10 (siehe Ziffer
II.2.9)),

Vorlage einer Zertifizierung nach der Deutschen Gesellschaft für
nachhaltiges Bauen (falls vorhanden) (siehe Ziffer II.2.9)).

Die in diesem Abschnitt III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise
sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer
Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen. Ausländische
Bewerber habengleichwertige Nachweise der für sie zuständigen
Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind
diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, vor
Durchführung von Verhandlungen bzw. vor Beauftragung von ausländischen
Bewerbern eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Erklärung nach § 3 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur
Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen
Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz LTTG), zuletzt geändert
durch das Zweite Landesgesetz zur Änderung des Landestariftreuegesetzes
vom 8. März 2016 (GVBl. S. 178),

Angaben über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 42 VgV
in Verbindung mit §§ 122ff GWB.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 23/03/2021
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 12/04/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Zu IV.1.5)

Verhandlung über Erstangebot (wenn notwendig):

Der Auftraggeber behält sich vor, mit den Bietern der Erstangebote in
Verhandlungen gemäß § 17 Absatz 12 VgV einzutreten. Dabei kann die
Anzahl der Bieter verringert werden.

Einreichung der finalen Angebote:

Die besten Bewerbungen aus der Stufe (1) oder ggfls. (2) werden
aufgefordert ein finales Angebot einzureichen. Hierzu erstellt die
Vergabestelle ein Leistungsverzeichnis mit konkreten Anforderungen an
die Leistung, in die auch Erkenntnisse aus der Stufe (2) einfließen
können.

Die Vergabestelle behält sich allerdings gemäß § 17 Absatz 11 der VgV
vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse:
[12]https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/verga
bekammer/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf §
160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
verwiesen.

§ 160 GWB lautet wie folgt:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt
unberührt.

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Waffenstraße 5
Ort: Landau in der Pfalz
Postleitzahl: 76829
Land: Deutschland
E-Mail: [13]zentrale-vergabestelle@landau.de
Telefon: +49 6341133022
Fax: +49 634113883029
Internet-Adresse: [14]www.landau.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/02/2021

References

6. mailto:zentrale-vergabestelle@landau.de?subject=TED
7. http://www.ew-landau.de/
8. https://vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-177b079caea-75252af349
eb3b16
9. http://www.auftragsboerse.de/
10. http://www.auftragsboerse.de/
11. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
12. https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
13. mailto:zentrale-vergabestelle@landau.de?subject=TED
14. http://www.landau.de/

 
 
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