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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Programmierung von Softwarepaketen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021022209111090477 / 90302-2021
Veröffentlicht :
22.02.2021
Angebotsabgabe bis :
22.03.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72210000 - Programmierung von Softwarepaketen
72230000 - Entwicklung von kundenspezifischer Software
DE-Berlin: Programmierung von Softwarepaketen

2021/S 36/2021 90302

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin
(KBB) GmbH
Postanschrift: Schöneberger Straße 15
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE3 BERLIN
Postleitzahl: 10963
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH
E-Mail: [6]Bidding@kbb.eu
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.kbb.eu
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E39185664
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E39185664
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Juristische Person des privaten Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

03120IFB BerlinalX
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72210000 Programmierung von Softwarepaketen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Auf der Grundlage der Ausschreibung soll ein Dienstleister mit der
agilen Erstellung und Wartung seiner Software zur Verwaltung und
Steuerung festivalrelevanter Daten und Prozessen beauftragt werden,
insbesondere in den folgenden Bereichen: Rechte- und Zugangssteuerung
(intern/extern), Online-Services, Mailings und Einladungen,
Hotelbuchungen, Nebenbuchhaltung, Veranstaltungen (inkl. detaillierter
Abläufe), Terminverwaltung etc.

In unterschiedlichen Bereichen wie z. B. der Kontaktpflege und
Kommunikation, dem Gästemanagement, dem Vertrieb und der
Veranstaltungsorganisation muss auf einen gemeinsamen Stamm an Daten
zurückgegriffen werden können, der fortlaufend modifiziert werden kann.
Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein Großteil der Leistungen durch
Individualsoftware zu erbringen ist. Der Einsatz von Standardsoftware
ist jedoch erwünscht und möglich. Ob darüber hinaus auch
Hostingleistungen vergeben werden, wird im Rahmen des Verfahrens
entschieden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72230000 Entwicklung von kundenspezifischer Software
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin ein Geschäftsbereich der
Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH sind ein
jährlich wiederkehrendes internationales Filmfestival mit
angeschlossenem Filmmarkt und zahlreichen Initiativen im Bereich
Filmwirtschaft und Nachwuchsförderung.

Es ist ein zentrales IT-System zu entwickeln, welches die
Internationalen Filmfestspiele Berlin fit für die kommenden Jahre macht
(BerlinalX). Kernstück des Systems bildet die Verwaltung von Personen,
Firmen und Veranstaltungen und ihren Verbindungen zu festivalrelevanten
Prozessen. Darauf aufbauend sind u. a. die folgenden Bereiche
inkludiert:

Rechte- und Zugangssteuerung gangssteuerung (intern/extern)

Online-Services, Mailings und Einladungen, Hotel-Buchungen

Bestell- und Zahlungsvorgänge

Nebenbuchhaltung,Veranstaltungen (inkl. detaillierter Abläufe)

Terminverwaltung

Anwendungsbereiche

Organisatorisches Ziel ist die Zusammenführung und Vereinfachung von
Arbeitsprozessen. Ähnliche Arbeitsschritte und Datenbestände sollen in
einen gemeinsamen, zentralen Datenbestand münden. Dazu wird eine
leistungsstarke, übergreifende Softwarelandschaft benötigt, die die
Arbeit der unterschiedlichen Festivalbereiche und ihre diversen
Aufgabenbereiche unterstützt. Die Mitarbeitenden müssen in
unterschiedlichen Bereichen wie Kontaktpflege und Kommunikation,
Gästemanagement, Veranstaltungsorganisation und Vertrieb auf einen
gemeinsamen, zentralen Stamm an Daten zurückgreifen und diesen
fortlaufend modifizieren. Aufgrund der hohen Datenmengen und engen
Zeitfenster sind automatisierte Teilprozesse unabdinglich.

Eine zentrale Rolle spielt der Festivalcharakter: Zahlreiche Prozesse
eskalieren jährlich zu jedem Festival, weshalb eine hohe Datenqualität
und Zuverlässigkeit der Anwendung sichergestellt sein müssen. Die
Software muss ganzjährig betrieben werden, um Vor- und Nachbereitung
sowie Durchführung des Festivals zu unterstützen. Teilbereiche werden
nur in bestimmten Zeitfenstern aktiv genutzt.

Externes Ziel ist eine Erweiterung des Service-Angebots für
Teilnehmer*innen der Internationalen Filmfestspiele Berlin.
Teilnehmer*innen sollen online auf Daten und Leistungen zugreifen und
gezielt Änderungen vornehmen können. Eine Stärkung im Kundenservice
soll durch optimierte Bestellprozesse sowie kundenfreundliche Zahlungs-
und Stornierungsvorgänge erreicht werden. Interne Verwaltungsvorgänge
sollen reduziert werden und Kund*innen schneller Zugriff auf benötigte
Online-Services erhalten.

Vernetzung

Die Fachprozesse der Internationalen Filmfestspiele Berlin sind
untereinander stark verflochten. Dies betrifft alle Sektionen und
Abteilungen sowie die Industry Cluster (u. a. European Film Market,
Berlinale Co-Production Market, Berlinale Talents) und ggfl. Dritten.
Dieselben Personen und Firmen treten in verschiedenen Bereichen auf
oft mit unterschiedlichen Funktionen. Eine 360-Grad-Sicht muss
Querverbindungen sichtbar machen, um inhaltliche und organisatorische
Synergien nutzen zu können.

Mengengerüst

Je Edition fallen schätzungsweise die folgenden aktiven Datenobjekte
an:

3 000-4 000 Firmen,

2 000-2 500 Medien-Formate,

4 000-5 000 Veranstaltungen,

Rund 8 000 Filmanmeldungen (außerhalb von BerlinalX),

Rund 20 000 Bestellungen und Rechnungen,

4 000-5 000 Bewerbungen (außerhalb von BerlinalX),

Rund 10 000 Hotelnächte in rund 25 Partnerhotels,

300-400 Gruppen,

Schnittstellen.

Die Software muss über weit ausgebaute Standard-Schnittstellen
verfügen, die die Integration anderer Anwendungen einfach ermöglichen,
um die Zukunftsfähigkeit des Systems zu gewährleisten. Ausgewählte
Bestandssysteme und Anwendungen Dritter müssen angeschlossen werden
können. Schnittstellen müssen die folgenden Bereiche abdecken:

Accounts und Identity Provider,

Payment-Service-Provider,

Buchhaltung (Sage Office Line),

Fachanwendung Film,

Berlinale Talents,

Active Directory,

(Microsoft) OfficePresenceLogging / innovaphone,

Optional: Fahrzeug-Buchung,

Optional: EFM Messeverwaltung,

Optional: Ticketing.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Beginn Entwicklungsarbeiten: 1 Monat nach Zuschlag

Wartungsleistungen: Ab Inbetriebnahme des Systems (Going Live/Abnahme)
mit einer Anfangslaufzeit von 36 Monaten.

Der Vertrag verlängert sich für die Wartungsleistungen um jeweils
weitere 24 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 6 Monaten zum
Vertragsende gekündigt wird. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf
Vertragsverlängerung besteht nicht.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollte die Eignungsprüfung ergeben, dass mehr als 3 Bewerber die
Eignungsanforderungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe
eines Angebots aufzufordernden Bewerber beschränken. Die Beschränkung
der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden,
erfolgt auf der Grundlage der zum Nachweis der Eignung gemachten
Angaben. Die mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Nachweise und
Angaben müssen die Prognose erlauben, dass das Unternehmen in der Lage
ist, die dargestellten Leistungsanforderungen erfüllen zu können. Die
Prognoseentscheidung wird sich, nach Feststellung der Vollständigkeit
der Unterlagen und/oder Angaben, daran orientieren, ob die von dem
Bewerber eingereichten Unterlagen und Angaben die Erwartung zulassen,
in der zweiten Phase des Vergabeverfahrens Angebote zu erhalten, die
der Aufgabenstellung gerecht werden.

Sollten die geforderten Erklärung und Nachweise des Teilnehmers nicht
vorliegen, behält sich die Vergabestelle vor, fehlende Erklärungen und
Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.

Die gem. Ziff. III.1.1) Nr. 1) bis 8) und Ziff. III.1.2) Nr. 3) der
Bekanntmachung erbetenen Angaben, Nachweise und Erklärungen werden nur
in Bezug auf ihr Vorliegen und auf Vollständigkeit der Angaben geprüft,
jedoch keiner inhaltlichen bzw. qualitativen (Punkte-) Bewertung
unterzogen.

Die gem. Ziff. III.1.2) Nr. 1) und 2) sowie zu Ziff. III.1.3) Nr. 1)
und 2) erbetenen Angaben, Nachweise und Erklärungen werden einer
inhaltlich qualitativen (Punkte-) Wertung unterzogen. Die maximal
erreichbare Punktzahl beträgt 10.

I. Wertebereich: 8 bis 10 Punkte:

Anhand der angegebenen Umsätze, Mitarbeiterzahlen und anhand der
eingereichten Referenzen zu durchgeführten Projekten ist von einem
hohen Erfüllungsgrad in Bezug auf die Leistungsanforderungen in Punkt
II. 2.4. der Bekanntmachung auszugehen. Insbesondere aufgrund der durch
die eingereichten Referenzen belegten Erfahrung ist davon auszugehen,
dass der Bewerber in der Lage ist, eine konzeptionell innovative und
zukunftsfähige Lösung zu entwickeln und umzusetzen, die eine dauerhafte
und dem spezifischen Nutzungsbedarf gerecht werdende Lösung ermöglicht.

II. Wertebereich: 4 bis 7 Punkte:

Anhand der angegebenen Umsätze, Mitarbeiterzahlen und anhand der
eingereichten Referenzen zu durchgeführten Projekten ist von einem
durchschnittlichen Erfüllungsgrad in Bezug auf die
Leistungsanforderungen in Punkt II.2.4. der Bekanntmachung auszugehen.
Durch die Angaben konnte nur teilweise belegt werden, dass ausreichend
Erfahrungen und Know-how vorhanden sind, für die Umsetzung und
Entwicklung der gesuchten konzeptionellen und innovativen Lösungen.

III. Wertebereich: 0 bis 3 Punkte:

Anhand der angegebenen Umsätze, Mitarbeiterzahlen und anhand der
eingereichten Referenzen zu durchgeführten Projekten ist von einem
geringen Erfüllungsgrad in Bezug auf die Leistungsanforderungen in
Punkt II.2.4. der Bekanntmachung auszugehen. Durch die Angaben konnte
nicht oder nur teilweise belegt werden, dass ausreichend Erfahrungen
und Know-how vorhanden ist, für die Umsetzung und Entwicklung der
gesuchten konzeptionellen und innovativen Lösungen.

Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der beschriebenen Bewertung
eine Rangfolge der Bewerber bilden. Der Auftraggeber wird die Bewerber
auf den Rängen 1 bis 3 in jedem Fall zum Verhandlungsverfahren
zulassen. Die Bewerber auf den Rängen 4 und 5 werden nur dann zum
Verhandlungsverfahren zugelassen, wenn kein erheblicher Punktabstand
(20 %) zum nächsthöheren Rang besteht. Bei Punktegleichheit zwischen
Rang 5 und 6 ff. entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Nach Abnahme der Leistungen gegebenenfalls ergänzend notwendige
Programmier- und Entwicklungsleistungen und/oder Erweiterungen auf
zusätzliche Anwendungen sollen ceteris paribus optional in Anspruch
genommen werden können, wenn sie nicht mehr als 50 % des ursprünglichen
Auftragsvolumens umfassen und vom Gegenstand der unter Ziff. II.2.4)
dieser Bekanntmachung umschriebenen Leistungen nicht grundlegend
abweichen. Eine Verpflichtung zur Ausübung dieser Option soll nicht
begründet werden.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu Ziff. IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der
Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des
Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen
zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen
bzw. zu verhandelnden Angebote vergleiche hierzu den beigefügten
Verfahrensbrief.

Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Jedes Unternehmen, das als Bewerber, Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft oder Eignungsverleiher an der Ausschreibung
teilnimmt, hat, je nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem sie
niedergelassen sind, folgende Unterlagen / Erklärungen vorzulegen:

1. Handelsregisterauszug oder einen vergleichbaren Nachweis (z. B.
Vereinsregister, Partnerschaftsregister), der zum Datum des
Abgabetermins für den Teilnahmeantrag nicht älter als ein Monat ist.
(Anlage 2 zu Teil B Teilnahmeantrag / bitte selbständig kennzeichnen
als Anlage 2 dem Teilnahmeantrag beifügen),

2. Darstellung des Unternehmens mit Angaben zum Namen, Haupt- und
Nebensitze, Rechtsform, Beteiligungsverhältnissen des Unternehmens.
(Anlage 2a zu Teil B Teilnahmeantrag / bitte selbständig kennzeichnen
als Anlage 2a dem Teilnahmeantrag beifügen),

3. Eigenerklärung, dass von allen an dem Projekt mitwirkenden
Mitarbeitern die Verpflichtung zur Beachtung des Datengeheimnisses nach
§ 53 Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) "Bundesdatenschutzgesetz in der
Fassung der Bekanntmachung vom 26. November 2019" bzw. die am Sitz des
Unternehmens geltenden Datenschutzbestimmungen eingeholt wurde bzw.
spätestens bis zum Vertragsbeginn eingeholt wird. (Angaben bitte in
Anlage 9 zu Teil B Teilnahmeantrag im Punkt 1 und 2 tätigen) (Angaben
bitte in Anlage 9 zu Teil B Teilnahmeantrag im Punkt 7 tätigen),

4. Eigenerklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der
aktuellen Fassung aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt. (Angaben
bitte in Anlage 9 zu Teil B Teilnahmeantrag im Punkt 1 und 2 tätigen),

5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß
§ 21 Abs. 1 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) nicht vorliegen.
(Angaben bitte in Anlage 9 zu Teil B Teilnahmeantrag im Punkt 4
tätigen),

6. Eigenerklärung des Bewerbers, dass die Voraussetzungen für einen
Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
(SchwarzArbG) nicht vorliegen (Angaben bitte in Anlage 9 zu Teil B
Teilnahmeantrag im Punkt 3 tätigen),

7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß
§ 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) nicht vorliegen. (Angaben bitte
in Anlage 9 zu Teil B Teilnahmeantrag im Punkt 5 tätigen),

8. Vertraulichkeitserklärung (Angaben bitte in Anlage 10 zu Teil B
Teilnahmeantrag tätigen).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Alle nachfolgend geforderten Angaben sind vom Bewerber bei
Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft insgesamt unter
Berücksichtigung der relevanten Angaben eventueller Eignungsverleiher
zu machen.

1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz (EUR, netto) der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre (separat für jedes Geschäftsjahr)
(Angaben bitte in Anlage 6 zur Anlage B Teilnahmeantrag tätigen),

2. Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (EUR, netto) der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre, der auf Leistungen entfällt, die mit
den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind (separat
für jedes Geschäftsjahr). vergleichbar sind Leistungen, die die
Entwicklung von datenbankbasierten Online-Systemen betreffen. (Angaben
bitte in Anlage 6 zu Teil B Teilnahmeantrag tätigen),

3. Versicherung: Der Bewerber/Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine
Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen
je Schadensfall nachzuweisen:

Personen- und Sachschäden 5 000 000 EUR,

Vermögensschäden 1 000 000 EUR.

Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines
Versicherungsjahres muss dabei mindestens das Zweifache der jeweils
genannten Einzelsumme betragen. Eine Eigenerklärung, dass diese im
Auftragsfall abgeschlossen wird, ist mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen. (Angaben bitte in Anlage 3 zu Teil B Teilnahmeantrag und im
Telnahmeanrag tätigen).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Referenzen

Referenzen (mindestens 3) über vergleichbare bereits erbrachte
Leistungen.

Vergleichbar sind Leistungen, die die Entwicklung von
datenbankbasierten Online-Systemen betreffen. Es werden nur Referenzen
akzeptiert mit einem bereits erbrachten Auftragsvolumen (bezogen auf
die Entwicklungsleistungen) von mindestens 200 000 EUR (netto). Die
Entwicklungsleistungen müssen innerhalb der letzten 4 Jahre bezogen
auf den Zeitpunkt der Teilnahmefrist erbracht worden sein. Etwaige
Wartungsleistungen bleiben hiervon unberührt. Referenzen über noch
nicht abgeschlossene Entwicklungsprojekte werden akzeptiert.

Die benannten Referenzprojekte sollen insbesondere bei
Referenzprojekten auf der Grundlage agiler Entwicklungsmethoden für
Festivals/Messen/Veranstaltungen, in Umfang und Komplexität folgende
Anforderungen erfüllen: Anzahl der Teilnehmer mindestens 2 000,
idealerweise 4 000 und mehr, Festival/Messe/Veranstaltung mit diversen,
mindestens 100, idealerweise 400 Einzelveranstaltungen oder
vergleichbar.

Gefordert ist pro Referenzprojekt eine kurze Projektbeschreibung (max.
2 Seiten A4) mit Angaben zum Inhalt und Umfang der Leistungen sowie zum
Projektstand, der Laufzeit des Projekts sowie zu Ansprechpartnern beim
Auftraggeber.

(Angaben bitte in Anlage 8 zu Teil B Teilnahmeantrag tätigen. Die
Projektbeschreibung kann Das beigefügte Referenzformular ist mehrfach
(für jede Referenz ein Referenzformular) zu verwenden.
Projektbeschreibung kann in einem separaten Dokument erfolgen.)

2. Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl (aufgeteilt nach festangestellten
Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen und Freiberuflern mit einer Tätigkeit von
mindestens 500 Stunden pro Jahr für den Bewerber) des Bewerbers und die
Zahl seiner Softwareentwickler in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
(Angaben bitte in Anlage 7 zu Teil B Teilnahmeantrag tätigen)
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/03/2021
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 22/04/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die insbesondere in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten
Erklärungen und Angaben sollen unter Verwendung der vom Auftraggeber
gestellten Formblätter gemacht werden. Bei den Formblättern handelt es
sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die
heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind in
deutscher/englischer Sprache gut lesbar vollständig auszufüllen,
Anlagen dazu können auch nur in englischer Sprache verfasst sein. Eine
Unterschrift ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich. Der
Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Name der
vertretenen Gesellschaft/Bewerbergemeinschaft sind anzugeben. Im Falle
einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für die
Bewerbergemeinschaft vorzunehmen, sofern nicht individuelle
Angaben/Erklärungen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft
gefordert sind. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen.
Bewerbergemeinschaften benennen einen bevollmächtigten Vertreter als
zentralen Ansprechpartner.

2. Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag) sind elektronisch unter
Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform subreport (siehe
Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen.
Nicht form- und fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden
ausgeschlossen. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag nebst Anlagen ist im
PDF-Format hochzuladen. Da Formularmuster in einem bearbeitbaren
PDF-Format vom AG zur Verfügung gestellt werden, sind die ausgefüllten
Formulare zunächst in ein nicht mehr bearbeitbares PDF umzuwandeln, um
die Eintragungen zu schützen. Soweit separate Anlagen beigefügt werden,
sind diese einzuscannen und ebenfalls im PDF-Format beizufügen.

3. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,
Erklärungen und Nachweise hat den Ausschluss vom weiteren Verfahren zur
Folge. Es bleibt vorbehalten, fehlende, unvollständige Erklärungen,
Angaben, Bescheinigungen etc. nachzufordern, vgl. § 56 Abs. 2 VgV. Ein
Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

4. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch
auf Kostenerstattung besteht nicht.

5. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eine Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss er/sie
sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten
Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet
werden, wenn der Teilnahmeantrag einschließlich der Anlagen ausgefüllt
eingereicht wird.

6. Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle
Vergabeunterlagen, die im Laufe des Verfahrens sukzessive zur Verfügung
gestellt werden, unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt
abgerufen werden. Dies gilt ebenso für etwaige Änderungen/ Ergänzungen
zur Bekanntmachung und ähnliches, wie auch die weiteren Auskünfte.
Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu
verschaffen.

7. Bieterfragen zum Teilnahmewettbewerb sind möglichst bis zum
15.3.2021 zu stellen. Der Auftraggeber behält sich vor, danach
gestellte Fragen im Teilnahmewettbewerb nicht mehr zu beantworten. Die
Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Kommunikationsfunktion
der Vergabeplattform supreport (siehe Ziff. I.3). Die Fragen sind so zu
formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499-163
Internet-Adresse: [10]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Antrag auf Nachprüfung ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der
Bekanntmachung vom 26.6.2013(BGB l.IS.1750, 3245), zuletzt geändert
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) ist nur
zulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des
Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb
von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
worden sind,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, und,

4) nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Rechtsabteilung der KBB GmbH Kontakt siehe
unter Ziffer I.1.
Ort: Berlin
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/02/2021

References

6. mailto:Bidding@kbb.eu?subject=TED
7. http://www.kbb.eu/
8. https://www.subreport.de/E39185664
9. https://www.subreport.de/E39185664
10. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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