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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Angermünde - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021022209105090417 / 90240-2021
Veröffentlicht :
22.02.2021
Angebotsabgabe bis :
19.03.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
DE-Angermünde: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 36/2021 90240

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Angermünde
Postanschrift: Am Markt 24
Ort: Angermünde
NUTS-Code: DE40I Uckermark
Postleitzahl: 16278
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadt Angermünde Fachbereich Planen und Bauen
E-Mail: [6]ch.kandula@angermuende.de
Telefon: +49 3331-260076
Fax: +49 3331-260045
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.angermuende.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y46
RMA0/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: BSG Brandenburgische
Stadterneuerungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Ludwig-Richter-Straße 23
Ort: Potsdam
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 14467
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
E-Mail: [9]angermuende@bsgmbh.com
Telefon: +49 331-271680
Fax: +49 331-2716830
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [10]www.bsgmbh.com
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y4
6RMA0
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Schulerweiterungsbau Grundschule Gustav Bruhn (Angermünde) Vergabe
Planungsleistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: 10GBS/2021
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Angermünde beabsichtigt, für die Grundschule Gustav Bruhn
einen Schulergänzungsbau zu errichten. Das Bauwerk soll als
selbständiges Schulgebäude in modularer Bauweise auf dem Grundstück
Rudolf-Harbig-Straße 12 (Flur 01, Flurstück 84) nördlich des
bestehenden Schulgebäudes errichtet werden. Das neue Gebäude dient der
Bereitstellung zusätzlicher Schulplätze im Grundschulbereich. In
Vorbereitung der erforderlichen Baumaßnahmen hat die Stadt Angermünde
Leistungen der Objekt- und Fachplanung gem. §§ 34/55 HOAI (LP 1-3
Vor- und Entwurfsplanung) beauftragt. Die Entwurfsplanung der
Objektplanung Gebäude und Fachplanung technische Ausrüstung liegt vor
(LP 3 gem. §§ 34/55 HOAI). Für die Realisierung des Bauvorhabens sind
weitergehende Planungsleistungen der Objekt- und Fachplanung
erforderlich. Grundlage des Vorhabens ist die durch die Auftraggeberin
bestätigte Entwurfsplanung.

Die Bauherrin beabsichtigt die Beauftragung von Planungsleistungen mit
folgenden Leistungsbildern:

1. Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI, LP 4-8
(anteilig),

2. Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 53 ff. HOAI, LP 4-8
(anteilig),

3. Beratungsleistungen gem. Anlage 1 HOAI Grundeistungen der
Bauphysik,

4. Brandschutzplanung gemäß AHO Heft 17.

Die Beauftragung von Beratungsleistungen steht unter dem Vorbehalt,
dass das Unternehmen, das den Modulbau ausführt, diese Leistungen (zu
Teilen) erbringen wird. Im Zuge der Angebotsunterbreitung nimmt die
Bieter*in eine Einschätzung des Umfangs erforderlicher
Beratungsleistungen und besonderer Leistungen vor.

Im Rahmen des Vergabeverfahrens werden geeignete Objekt- und
Fachplaner*innen für die Bearbeitung der ausgeschriebenen
Planungsaufgabe gesucht. Es werden sowohl Bewerber*innen zugelassen,
die alle Planungsleistungen im eigenen Unternehmen oder als Bewerber-/
Bietergemeinschaft erbringen können.

Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren nach
Teilnahmewettbewerb. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, den
Auftrag ggf. auf Grundlage des Erstangebots zu vergeben, ohne in
Verhandlungen einzutreten (§17 Abs. 11 VgV).

Das Vorhaben wird mit Mitteln des Landes Brandenburg und der Stadt
Angermünde im Rahmen des Programms Stadtentwicklung ländlicher Räume
(SLR) finanziert. Die Realisierung des Vorhabens steht unter
Finanzierungsvorbehalt hinsichtlich zur Verfügung stehender Haushalts-
und Fördermittel (Verpflichtungsermächtigung).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 290 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE40I Uckermark
Hauptort der Ausführung:

Stadt Angermünde

Rudolf-Harbig-Straße 12

16278 Angermünde
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Angermünde beabsichtigt die Erweiterung der Grundschule
Gustav Bruhn im Wohngebiet Weststadt für die Bereitstellung
zusätzlicher Schulplätze im Grundschulbereich durch einen in modularer
Weise zu errichtenden Schulergänzungsbau. Das Land Brandenburg
unterstützt das kurzfristig zu realisierende Vorhaben durch die
Bereitstellung von Fördermitteln Programm Stadtentwicklung ländlicher
Räume (SLR).

Die Grundschule Gustav Bruhn ist als verlässliche Halbtagsgrundschule
und anerkannte Schule für gemeinsames Lernen wichtiger Teil der
Bildungsinfrastruktur der Stadt Angermünde. Der Einzugsbereich der
Schule reicht über die Stadtgrenze hinaus in das ländliche Umland der
Stadt.

Das Bestandsschulgebäude wurde in den 1970er Jahren in serieller
Bauweise errichtet. Die Grundschule hat gegenwärtig eine Kapazität von
ca. 440 Plätzen für Schüler*innen im Alter von 6-12 Jahren der
Klassenstufen 1-6. Das Lehrerkollegium besteht aus 36 Lehrer*innen
sowie weiteren pädagogischen Fach- und Hilfskräften. Vor dem
Hintergrund der in den vergangenen Jahren gestiegenen Schülerzahlen
wurde die dringend erforderliche Kapazität der Grundschule für das
Schuljahr 2020/21 durch Bereitstellung von Containern sichergestellt.
Im Hinblick auf die prognostizierten Schülerzahlen ist dieses
Provisorium alsbald möglich durch einen Schulergänzungsbau zu ersetzen.

Zur dauerhaften Kapazitätssteigerung und zur nachhaltigen Verbesserung
der Unterrichtsbedingungen der dreizügigen Grundschule soll ein Neubau
in modularer Bauweise errichtet werden. Das Raumprogramm für den zu
errichtenden Neubau ist für den integrativen Schulbetrieb konzipiert
und sieht 6 neue Klassen- bzw. Gruppenräume sowie 6 weitere, kleinere
Räume für pädagogische Angebote vor. Hinzu kommen Cafeteria,
Personalräume, Sanitärräume sowie Wirtschafts- und Technikflächen. Laut
vorliegender Entwurfsplanung ergibt sich für den Schulergänzungsbau
eine Nutzfläche von knapp 1 500 m^2. Der Neubau muss bis Ende 2022
errichtet sein, um den Schulbetrieb in den neuen Räumen fristgerecht
aufnehmen zu können.

Zur Verkürzung der Bauzeit und Verminderung der Beeinträchtigungen des
Schulbetriebs soll der Schulergänzungsbau mit einem hohen Maß an
Vorfertigung in modularer Bauweise errichtet werden. Die
Entwurfsplanung weist Bruttobaukosten einschließlich Nebenkosten in
Höhe von 5,3 Millionen EUR aus.

Die Planungsleistungen für den Schulerweiterungsbau sollen als
Gesamtplanung für die Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die
Fachplanung technische Ausrüstung an ein qualifiziertes und
leistungsfähiges Planungsteam gem. den Leistungsbildern der HOAI
vergeben werden. Durch das vertraglich zu bindende Planungsteam ist der
vorliegende Entwurf unter Einhaltung der gem. Kostenberechnung
ausgewiesenen Kosten umzusetzen. Die Auftraggeberin strebt die Vergabe
von Bauleistungen (Modulbau schlüsselfertig) auf der Grundlage einer
funktionalen Leistungsbeschreibung (Funktionalausschreibung) an.
Bewerber*innen belegen ihre diesbezügliche Expertise durch Referenzen.

Die Innutzungsnahme des Schulergänzungsbaus zum 2. Halbjahr des
Schuljahres 2022/23 ist zwingend erforderlich.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation, Erfahrung, Kompetenz
(Mitarbeiter) / Gewichtung: 250
Qualitätskriterium - Name: Personaleinsatzkonzept / Herangehensweise /
Methodik / Gewichtung: 500
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise / Methodik
Funktionalvergabe (Schwerpunkt Vergabe/Objektüberwachung) / Gewichtung:
400
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung / Qualitätsmanagement /
Gewichtung: 250
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 1000
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 290 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/06/2021
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewerber*in beantragt die Teilnahme am Vergabeverfahren mittels
Teilnahmeantrag. Dieser beinhaltet den vollständig ausgefüllten
Bewerbungsbogen einschließlich der dort geforderten Referenzen und
Nachweise. Für die Teilnahme am Vergabeverfahren bestehen bindende
Bedingungen.

Wirtschaftliche undfinanzielle Leistungsfähigkeit: Mindestanforderungen
sind zu erfüllen (Siehe III.1.2)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Mitarbeiter):
Mindestanforderungen sind zu erfüllen (Siehe III.I.3)

Soweit die bindenden Mindestanforderungen an die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit erfüllt sind, werden die
Teilnahmebewerbungen gewertet und eine Rangfolge nach erreichter
Punktzahl gebildet. Erfüllen mehrere Bewerber*innen die Anforderungen
gleichermaßen und ist die Bewerberanzahl auch nach einer objektiven
Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Eignungskriterien durch
Punktgleichheit zu hoch, wird die Auswahl zur 2. Verfahrensstufe
(Angebots-/ Verhandlungsverfahren) unter den punktgleichen
Bewerber*innen durch Losentscheid getroffen (§ 75 Abs. 6 VgV).

Die Bewertung erfolgt nach den Maßgaben der im Bewerbungsbogen
dargestellten Bewertungskriterien:

Zahl realisierter vergleichbarer Referenzvorhaben für den
Leistungsteil Objektplanung Gebäude und Innenräume (MODULBAU) max.
250 Punkte,

Zahl realisierter vergleichbarer Referenzvorhaben für den
Leistungsteil Objektplanung Gebäude und Innenräume (BILDUNGSBAU) max.
250 Punkte,

Qualität der detailliert darzustellenden Referenzprojekte.

Referenz 1 Objektplanung Gebäude und Innenräume max. 1 000 Punkte,

Referenz 2 Objektplanung Gebäude und Innenräume max. 1 000 Punkte.

Eine geeignete Bewerber*in erreicht bei Nachweis der geforderten
Mindeststandards 400 Punkte, die maximal erreichbare Punktzahl beträgt
2 500 Punkte.

Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB. (VHB-VOL
Bbg. Formular 4.1-4.4 EU) sind erforderlich.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Das Verfahren steht Bewerber*innen und Bewerbergemeinschaften offen,
die ihre Qualifikation durch entsprechende Nachweise belegen.

a) Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder
Nachweis auf andere Weise über die erlaubte Berufsausübung. Die
Eintragung in das Handelsregister ist durch aktuellen
Handelsregisterauszug nachzuweisen.

b) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
Architekt*in oder Ingenieur*in durch Nachweis Kammereintrag.

Die Berufsqualifikation als Architekt*in / Ingenieur*in ist auch
nachgewiesen, wenn die Person nach dem für die öffentliche
Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende
Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland
entsprechend tätig zu werden. Siehe hierzu im Detail Ausführungen unter
Punkt III.2.1 dieser Bekanntmachung.

c) Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach § 65 Bauordnung
Brandenburg.

d) Nachweis über die Eintragung in die Liste der Nachweisberechtigten
für Brandschutzplanung nach § 66 Absatz 2 BbgBO.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Es finden maßgebende Mindeststandards Berücksichtigung, die von der
Bewerber*in zu erfüllen sind. Die Leistungsfähigkeit der Bewerber*in /
der Bewerbergemeinschaft ist durch die Erklärung über den Umsatz
vergleichbarer Dienstleistungen für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Für die Bewerber*innen, die sich bei der Erfüllung des Auftrags der
Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind die Erklärungen zu
Unteraufträgen / Eignungsleihe und Verpflichtungserklärungen anderer
Unternehmen gefordert (VHB-VOL Bbg. Formular 4.1-4.4 EU).

Die nachfolgenden Angaben sind erforderlich, um die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit nachzuweisen (im Detail siehe
Bewerbungsbogen):

Durchschnittlicher jährlicher Umsatz (netto) für vergleichbare
Dienstleistungen nach Fachbereichen der letzten 3 Jahre (2017-2019)

a) Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen der
Objektplanung Gebäude und Innenräume (HOAI § 34) 600 000 EUR.

b) Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen im
Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung (HOAI § 55) 350 000 EUR.

Berufshaftpflicht:

Nachweis einer Haftpflichtversicherung in folgender Höhe: mind. 3,0
Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für Sach-, Vermögens-
und sonstige Schäden. Bei einer Bewerbergemeinschaft: darüber hinaus
die Erklärung des Versicherungsunternehmens jedes einzelnen Mitglieds
der Gemeinschaft, dass im Auftragsfall die Haftpflicht aus der
Teilnahme an der ARGE mitversichert ist. Diese hat auch zu gelten, wenn
sich der Schadensersatzanspruch gegen die ARGE selbst richtet. Dies
gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich die Bewerber*in /
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis ihrer Eignung des Nachunternehmens
bedient. Die geforderten Deckungssummen sind mit Angebotsabgabe
nachzuweisen. Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen
Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem
Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten
Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Mit Erteilung des
Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Geeignet sind nur Bewerber*innen, die an Hand von Referenzen ihre
technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen können. Der
Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit wird durch
Angaben zur personellen Ausstattung der Bewerber*in /
Bewerbergemeinschaft und durch Referenzprojekte, die mit der hier
vorliegenden Aufgabenstellung vergleichbar sind, erbracht. Für den
Fachbereich Technische Ausrüstung weisen Bewerber*innen das
fachspezifische Leistungsspektrum (nach Anlagengruppen) durch Erklärung
nach.

A) Angaben zur personellen Ausstattung der Bewerber*in /
Bewerbergemeinschaft

Während der letzten 3 Jahre in den Bereichen Objektplanung Gebäude und
Innenräume, Fachplanung Technische Ausrüstung HLS-ELT (Beschäftigte im
Sinne von § 46 Abs. 3 Punkt 8 VgV) durch Angabe auf Bewerbungsbogen.
Die Angaben erfolgen durch Bewerber*innen fachbereichsspezifisch. Im
Bewerbungsbogen sind die Personen zu benennen, die für die Erbringung
der zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf die
Projektleitung für die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und
Innenräume, Fachplanung Technische Ausrüstung und Fachplanung
Brandschutz zu beschränken, die Eintragung in die durch die Kammern
geführten Listen der Nachweisberechtigten ist zu belegen. Folgende
Angaben sind erforderlich: Name, Vorname, akad. Grad / Titel,
Berufserfahrung (in Jahren), Kammermitgliedschaft AK/IK,
Mitgliedsnummer und Datum der Eintragung.

B) Vergleichbare Referenzen (MODULBAU) der vergangenen 10 Jahre
Objektplanung Gebäude und Innenräume: Bauweise modular, Nutzfläche >
500 m^2,

C) Vergleichbare Referenzen (BILDUNGSBAU) der vergangenen 10 Jahre
Objektplanung Gebäude und Innenräume: Nutzung Bildung, Wissenschaft,
Forschung, Betreuung (vgl. Anlage 10.2 HOAI Objektliste Gebäude).

Die Bewerber*in / Bewerbergemeinschaft stellt zusammenfassend in Form
einer Auflistung die Anzahl der in den vergangenen 10 Jahren
(1.2.20211-31.1.2021) realisierten Projekte vergleichbarer
Aufgabenstellung dar (Modulbau / Bildungsbau) HZ III LP 4-8 gem. §34
HOAI. Die Bewerber*in / Bewerbergemeinschaft benennt zum Nachweis ihrer
technischen Leistungsfähigkeit die Zahl geeigneter vergleichbarer
Referenzen. Es werden hierfür Referenzobjekte zugelassen, deren
Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden
Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind. Die Zahl der
vergleichbaren Referenzen erklärt die Bewerber*in / die
Bewerbergemeinschaft in tabellarischer Form auf vorgegeben Formblättern
des Bewerbungsbogens.

D) Qualifizierte Referenzen der vergangenen 10 Jahre Objektplanung
Gebäude und Innenräume

Die Bewerber*in / Bewerbergemeinschaft hat zum Nachweis ihrer
technischen Leistungsfähigkeit mit der hier ausgeschriebenen Leistung
(Leistungsteil Objektplanung Gebäude und Innenräume) darüber hinaus 2
vergleichbare, qualifizierte Referenzprojekte zu benennen.
Referenzprojekte, die die genannten Mindestanforderungen nicht
erfüllen, können nicht gewertet werden.

Mindestanforderungen (qualifizierte Referenzen):

a) Planungsleistungen gem. § 34 HOAI,

b) Bearbeitung in den LP4-8,

c) mind. HZ III,

d) Durchführung (1.2.11 -31.1.2021),

e) NF nach DIN 277, a + b + c),mind. 1 200 m^2,

f) Nettobaukosten KG 300-400 mind. 1 500 000 EUR,

g) mind. 1 Projekt (von 2) für öffentliche Auftraggeber*in,

h) Referenzschreiben,

Geforderte Mindeststandards:

A) Personelle Ausstattung:

Durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und der
Führungskräfte mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss (Dipl.Ing
TH/FH/BA bzw. Bachelor / Master oder gleichwertiger Qualifikation) im
Durchschnitt der letzten 3 Jahre (Alle zur Auftragsdurchführung
notwendigen Fachbereiche ohne technische Mitarbeiter, Praktikanten und
Sekretatiat) 6

Durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter Fachbereich
Objektplanung Gebäude und Innenräume (Arch. /Ing.) mit
berufsqualifizierendem Hochschulabschluss (Dipl.Ing TH/FH/BA bzw.
Bachelor / Master oder gleichwertiger Qualifikation) einschließlich
Büroinhaber im Durchschnitt der letzten 3 Jahre 2

Durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter Fachbereich
HLS / ELT mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss (Dipl.Ing
TH/FH/BA bzw. Bachelor / Master oder gleichwertiger Qualifikation)
einschließlich Büroinhaber im Durchschnitt der letzten 3 Jahre 3

B) Vergleichbare Referenzen MODULBAU- der vergangenen 10 Jahre
Objektplanung Gebäude und Innenräume 2,

C) Vergleichbare Referenzen BILDUNGSBAU- der vergangenen 10 Jahre
Objektplanung Gebäude und Innenräume (Bildung, Wissenschaft,
Forschung, Betreuung) -2,

D) Qualifizierte Referenzen der vergangenen 10 Jahre Objektplanung
Gebäude und Innenräume 2 (davon 1 öff. AG).
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Bauvorlageberechtigung gem. §65 BbgBO

Tragwerksplanung gem. §66 Absatz 2 BbgBO

Brandschutzplanung nach §66 Absatz 2 BbgBO

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die
geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen
sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie am Tage der
Bekanntmachung berechtigt sind, die geforderte Berufsbezeichnung zu
führen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen
erfüllt, wenn der satzungsgemäße Geschäftszweck Planungsleistungen
sind, die dem Auftragsgegenstand entsprechen.

Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber*innen, die
nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht
berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt*in bzw.
Ingenieur*in oder beratende Ingenieur*in zu tragen oder in der
Bundesrepublik Deutschland als Architekt*in bzw. Ingenieur*in tätig zu
werden. Juristische Personen werden gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen,
wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche
Betriebsangehörige benennen, die die oben beschriebene
Zulassungsvoraussetzung erfüllen, und über entsprechende Referenzen im
Sinne der zu vergebenden Aufträge verfügen. Der Nachweis der
Kammermitgliedschaft und Bauvorlageberechtigung ist erforderlich,
entsprechende Referenzen der fachlichen Qualifikation sind
nachzuweisen.

Die öffentliche Auftraggeberin verlangt, dass Bewerber*innen oder
Bieter*innen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie
niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister dieses Staats nachweist oder auf andere Weise die
erlaubte Berufsausübung nachweist. Für die Mitgliedstaaten der
Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und
die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang
XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur
Aufhebung der Richtlinie
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Gesetzliche Grundlagen für die Auftragsausführung bilden die Verordnung
über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI
2021) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 650 ff. BGB. Auf die
Rechtsprechung des EuGH zu HOAI-Mindest- und Höchstsätzen im
Vergabeverfahren wird hingewiesen.

Besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen aus dem
Brandenburgischen Vergabegesetz. Mit Angebotsabgabe hat der Bieter und
ggf. seine vorgesehenen Nachunternehmen schriftlich Erklärungen gem.
Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG) abzugeben (siehe
Vergabeunterlagen).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/03/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 19/04/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Auftraggeberin bedient sich zur Verfahrensabwicklung einer
externen Dienstleisterin, die mit einer entsprechenden Vollmacht
ausgestattet ist.

2. Die Kommunikation mit den Bewerber*innen / Bewerbergemeinschaften im
Teilnahmewettbewerb erfolgt ausschließlich über den Vergabemarktplatz.

3. Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich unter der in der
EU-weiten Bekanntmachung angegebenen Adresse des Vergabemarktplatzes
Brandenburg frei und uneingeschränkt zum Download bereit.

4. Bewerber*innen / Bewerbergemeinschaften haben zwingend den
vorgegebenen Bewerbungsbogen für die Erstellung des Teilnahmeantrags zu
verwenden.

5. Die Bewerber*innen haben unter Beachtung des in der Bekanntmachung
angegeben genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in Textform nach
§ 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs mit Hilfe elektronischer Mittel
gemäß §10 der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge
(vergleiche § 53 Abs. 1 VgV) über den Vergabemarktplatz Brandenburg bei
der Vergabestelle einzureichen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung
in Textform sind die Bieter*in und die natürliche Person, die die
Erklärung abgibt, eindeutig zu benennen.

6. Teilnahmeanträge und Angebote sind schriftlich in deutscher Sprache
abzufassen.

7. Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der
Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft
oder der bevollmächtigten Vertreter*in zu zeichnen. Sofern eine
bevollmächtigte Vertreter*in die Bewerbung / das Angebot zeichnet, ist
bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
beizufügen. (Es gilt die Textform nach § 126b des Bürgerlichen
Gesetzbuchs)

8. Es sollen nur die geforderten Erklärungen und Nachweise dem
Teilnahmeantrag beigefügt werden. Auf die Vorlage allgemeingültiger
Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen oder sonstiger nicht geforderter
Arbeitsproben ist zu verzichten.

9. Die öffentliche Auftraggeberin kann die Bewerber*in oder Bieter*in
unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der
Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte
unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen,
Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu
vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige
leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen
(§56 (2) VgV). Gegebenenfalls wird die Auftraggeberin hierfür eine
kurze Frist setzen. Ein Anspruch auf Nachforderung durch die
Auftraggeberin, Nachreichung, Vervollständigung oder Korrektur solcher
Erklärungen, Nachweise oder Unterlagen besteht nicht.

10. Die Auftraggeberin geht davon aus, dass alle für die Erstellung des
Teilnahmeantrages notwendigen Informationen in der Bekanntmachung sowie
den Vergabeunterlagen veröffentlicht wurden. Sollten
Unklarheitenbestehen, sind Bewerber-/ Bieterfragen ausschließlich über
den Vergabemarktplatz an die Auftraggeber*in zu richten. Bewerberfragen
sind spätestens 4 Kalendertage vor Ablauf des in der Bekanntmachung
genannten Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge zu
stellen. Sollte sich aus den Bewerber-/Bieterfragen und deren
Beantwortung für das Vergabeverfahren ein zusätzlicher
Informationsbedarf ergeben, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung
auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg.

11. Die Auftraggeberin erstattet keine Kosten, die den Bewerber*innen
in Teilnahmewettbewerb /Verhandlungsverfahren entstehen.

Bekanntmachungs-ID: CXP9Y46RMA0.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim
Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag einer
Bewerber*in / Bieter*in bei der Vergabekammer unzulässig sein kann,
sofern ein erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber der
Auftraggeberin nicht innerhalb bestimmter Fristen gerügt oder der
Antrag nach Nichtabhilfe der Rüge durch die Auftraggeberin nicht
innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung gestellt
wird.

§ 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) die Antragsteller*in den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt.

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Bewerbung zur Angebotsabgabe gegenüber der
Auftraggeberin gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der
Auftraggeberin gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der
Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/02/2021

References

6. mailto:ch.kandula@angermuende.de?subject=TED
7. http://www.angermuende.de/
8. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y46RMA0/documents
9. mailto:angermuende@bsgmbh.com?subject=TED
10. http://www.bsgmbh.com/
11. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y46RMA0

 
 
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