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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Projektmanagement im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021011309180713214 / 15197-2021
Veröffentlicht :
13.01.2021
Angebotsabgabe bis :
12.02.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
DE-Berlin: Projektmanagement im Bauwesen

2021/S 8/2021 15197

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich
Einkauf/Materialwirtschaft (FEM)
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10179
Land: Deutschland
E-Mail: [6]Einkauf.SE3@bvg.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://vergabekooperation.berlin
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetail
s?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17647fec960-11ecac7602c0c89
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetail
s?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17647fec960-11ecac7602c0c89
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Projektsteuerung Turmstr. I
Referenznummer der Bekanntmachung: FEM3-0656-2020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000 Projektmanagement im Bauwesen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Projektmanagementleistungen nach AHO 2014, Leistungsbild
Projektsteuerung, Stufe 3, Stufe 4 sowie Stufe 5, in Anlehnung an §2
AHO 2014, Nr. 9 mit Grund- und besonderen Leistungen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71541000 Projektmanagement im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), AöR beabsichtigt mit dieser
Ausschreibung, Projektmanagementleistungen, Leistungsbild
Projektsteuerung, für ein Straßenbahn-Neubauvorhaben zu vergeben. Dabei
handelt es sich um das von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und
Klimaschutz (SenUVK) des Landes Berlin bestellte und sonderfinanzierte
Projekt

Turmstraße I:

Von Berlin Hauptbahnhof bis zum U-Bahnhof Turmstraße im Bezirk Mitte
von Berlin.

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen im Zusammenhang mit der
Straßenbahnneubaumaßnahme Turmstraße I.

Die von der Baumaßnahme betroffenen Bereiche befinden sich in Berlin,
im Stadtbezirk Mitte und Moabit. Im Zuge der Neubaumaßnahme soll die
Neubaustrecke Turmstraße vom Berliner Hauptbahnhof bis zum U-Bahnhof
Turmstraße verlängert werden. Die Länge der Strecke beträgt rund 2,2 km
Doppelgleis.

Das östliche Bauende befindet sich am Knotenpunkt
Invalidenstraße/Clara-Jaschke-Straße. Dort schließt die Neubaustrecke
der Invalidenstraße an das bestehende ATD-Gleis in Fahrtrichtung
Berlin-Mitte an. In der Invalidenstraße befindet sich bereits in der
nördlichen Fahrbahn ein ATD- Gleis, welches zur bestehenden Kehranlage
in der Emma-Herwegh-Straße führt. Vom Knoten Invalidenstraße/Alt-Moabit
setzt sich die neue zweigleisige Strecke bis zur Rathenower Straße
fort, folgt dieser bis zur Turmstraße. Die Gleise befinden sich in der
Mitte der Turmstraße. Unmittelbar hinter der Thusnelda-Allee wird eine
zweigleisige Aufstell-/Kehranlage eingebaut.

Gegenstand dieser Ausschreibung (Vertragsleistung) und damit
Leistungspflicht des zu beauftragenden AN sind Projektmanagement- und
Projektsteuerungsleistungen i. S. d. AHO.

Der Auftrag wird in 2 Auftragsstufen abgerufen. Die erste Auftragsstufe
ruft der AG mit dem Vertragsschluss ab, die zweite erfolgt nach
Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses und nach vorliegen der
geprüften Bauplanungsunterlage.

Auftragsstufe 1:

Ausführungsvorbereitung im Sinne des Leistungsbildes
Projektmanagement AHO.

Auftragsstufe 2:

Option: Ausführung im Sinne des Leistungsbildes Projektmanagement
AHO,

Option: Projektabschluss im Sinne des Leistungsbildes
Projektmanagement AHO,

und besondere Leistungen.

Die Projektkosten für die Neubaustrecke betragen 24 500 000,00 EUR
Netto.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 31/05/2021
Ende: 31/05/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den
einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der
Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird folgendes System zugrunde
gelegt:

1. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen
Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit
prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig
oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des
rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der
Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern,
fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und
Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist
nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.

2. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche
Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den
Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen
anzufordern.

3. Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von
Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei
Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach §123 GWB. Davon kann
gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB
geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein
Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124
GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach §
21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und
gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen
abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt
weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die
sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus
der Eigenerklärung Fachkundenachweis (Formblatt) ergeben.

4. Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden
Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und
Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des
rechtlich Zulässigen, Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu
berücksichtigen.

5. Alle Bewerber werden im Zuge der Eignungsprüfung gemäß der
zugehörenden Matrix ihrer Referenzangaben entsprechend im Punktesystem
bewertet. Der Auftraggeber behält sich durch eine Begrenzung der
Teilnehmer vor, nur die maximal 5 Bestplatzierten zur Angebotsabgabe
aufzufordern.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Auftragsstufe 2:

Option: Ausführung im Sinne des Leistungsbildes Projektmanagement
AHO,

Option: Projektabschluss im Sinne des Leistungsbildes
Projektmanagement AHO.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für
Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
nachzuweisen.

Der Nachweis der Eignung muss durch I. Erklärung zu III.1.1) der
Bekanntmachung Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
erfolgen. Das Formblatt (Eigenerklärung zur Eignung) liegt den
Vergabeunterlagen bei. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die
Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu
bestätigen.

Eigenerklärung:

1. Erklärung gemäß § 124 Abs. 1 GWB,

2. Erklärung gemäß § 123 Abs. 1 GWB,

3. Erklärung zum SchwarzArbG und AEntG, MiLoG und AufenthG,

4. Erklärung zum KRG,

5. Erklärung zur Höhe der Haftpflichtversicherung (Personen- Sach-
Vermögens- und Umweltschäden).

Die entsprechenden Erklärungen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.

für Bewerber-/Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem
Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt
für mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot benannte Nachunternehmer.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die
Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so
muss der Bewerber/Bieter eine auch für den (jeweiligen)
Eignungsleihgeber eine Eigenerklärung für dieses Unternehmen vorlegen
sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen
durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers
nachweisen. Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist
das in den Vergabeunterlagen enthaltene Formular
Verpflichtungserklärung zu verwenden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und
Finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:

II) Erklärung zu III.1.2) der Bekanntmachung

Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit:

1. Erklärung zu Umsätzen. (Hinweis: Mindestumsatz 1 Mio. EUR im
Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Jahre gefordert),

2. Ggf. weitere Erklärungen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestumsatz 1 Mio. EUR im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen
Jahre gefordert.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten, zur technischen Leistungsfähigkeit,
sind erforderlich:

Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt
(Eigenerklärungen zur Eignung) mit dem Angebot vorzulegen:

Erklärung zu III.1.3 der Bekanntmachung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

1. Unternehmensreferenzen des Bewerbers über vergleichbare Leistungen,

2. Erklärung zur Anzahl der Mitarbeiter,

3. Technische Ausstattung des Bewerbers.

Hinweis: Für alle unter Punkt III.2.1) bis III.2.3) genannten
Nachweise/Unterlagen können auch vergleichbar ausgestellte
Bescheinigungen/Nachweise von den zuständigen Stellen/Behörden des
jeweiligen Herkunftslandes eingereicht werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Es sind mindestens 3 Referenzen einzureichen, bei der in Art und Umfang
vergleichbare Projektsteuerungsleistungen für die Errichtung einer
schienengebundenen Verkehrsanlage erbracht und abgeschlossen wurden.

Als Mindestanforderung an die Referenzen sind nur Objekte zugelassen:

die als schienengebundene Verkehrsanlage in die HOAI 2013, Anlage 13
zu § 47 Leistungsbild für Verkehrsanlagen eingeordnet sind,

mindestens Baukosten (KGR 200-600) in Höhe von 1 Mio. EUR aufweisen,

Als Mindestanforderung gilt, dass min. 1 der 3 Referenzen die Stufe 4
Ausführung beinhaltet.

Die genauen Mindestanforderungen und Bewertungsfaktoren sind der
Eignungsmatrix zu entnehmen, die den Vergabeunterlagen beigefügt wird.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die Prüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der
Bewerber/der Bewerbergemeinschaft erfolgt anhand der nachfolgend
vorgegebenen Anforderungen. Dazu sind im Rahmen der Einreichung der
Teilnahmeanträge folgende Unterlagen einzureichen:

1. Eigenerklärung zur Eignung (bei Bewerbergemeinschaften von jedem
Mitglied und für jeden mit dem Teilnahmeantrag benannten
Nachunternehmer)

2. Eigenerklärung Fachkundenachweis

3. Nachunternehmererklärung (sofern erforderlich)

4. Im Fall von Eignungsleihe: Verpflichtungserklärung Ihres/Ihrer
Nachunternehmer/s (vollständig ausgefüllt)

5. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft: Erklärung zur Bildung einer
Bewerbergemeinschaft (vollständig ausgefüllt).

Weitere Erläuterungen sind dem Anschreiben zum Teilnahmewettbewerb zu
entnehmen. Die vorgenannten Unterlagen sind den Vergabeunterlagen
beigefügt.
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Bewerbergemeinschaften haben eine Gemeinsamerechtsverbindlich
unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im
Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten
Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der bevollmächtigten
gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als
Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe zu stellen.

Die BVG weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der
Bewerbergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach
Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/02/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die BVG wickelt das Vergabeverfahren elektronisch über eine
Vergabemanagement-Software sowie über eine Vergabeplattform ab. Es wird
ausdrücklich empfohlen, eine Registrierung auf dieser Vergabeplattform
vorzunehmen.

2. Sämtliche Teilnahme-/Vergabeunterlagen werden Interessenten auf
rechtzeitige Anforderung direkt, kostenfrei und ausschließlich
elektronisch über die der unter Ziffer I.1) angegebene Vergabeplattform
zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich zu verwenden.

3. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber/Bieter, die spätestens 6
Kalendertage vor Ablauf der Teilnahme-/Angebotsfrist erfolgt und
sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen
Bewerbern/Bietern direkt, kostenfrei und ausschließlich elektronisch
über die der unter Ziffer I.1) angegebene Vergabeplattform zur
Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der
Teilnahmeanträge und/oder Angebote ist der Bewerber/Bieter
verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über die
Vergabeplattform zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche
Dokumente oder sonstige verfahrensrelevante Informationen zu achten.
Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.

4. Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 3.2.2021
ausschließlich elektronisch über die der unter Ziffer I.1) angegebene
Vergabeplattform beantragt werden.

5. Die Teilnahmeanträge/Angebote sind ausschließlich elektronisch über
die der unter Ziffer I.1) angegebene Vergabeplattform bzw. das
dazugehörige Bietercockpit

(elektronischer Abgabe-Workflow) einzureichen. Die Einreichung von
Teilnahmeanträgen/Angeboten in Schriftform, per E-Mail, Fax oder als
Anlage über die Nachrichtenfunktion des Bietercockpits ist unzulässig.

6. Die BVG behält sich Ergänzungen sowie auch Änderungen an den
Vergabeunterlagen einschließlich der Verfahrensbedingungen, dem
Leistungssoll und den Vertragsbestimmungen vor.

7. Die BVG behält sich vor, in einer oder mehreren Runden
Verhandlungsgespräche mit den Bietern durchzuführen. Die BVG behält
sich ebenso vor, den Zuschlag auf der Grundlage der Erstangebote zu
vergeben ohne in Verhandlung mit den Bietern zu treten. Ein Anspruch
auf Verhandlung besteht nicht.

8. Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten
eines anderen Unternehmens(Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen
will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens
benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens
in Anspruch nehmen will (Formblatt).

Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie Sie für den
Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der
Verpflichtungserklärung Eignungsleihec dieses Unternehmens nachweisen,
dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO). In Hinblick auf Nachweise
für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die
erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber

Die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann
in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese
Kapazitäten benötigt werden.

9. Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und
dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.

10. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der
geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7
und 8 Berliner Ausschreibungsund Vergabegesetzentsprechenden und sonst
gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die
Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren
zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an
Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den
Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die
Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
Telefon: +49 30-9013-8316
Fax: +49 30-9013-7613
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 GWB:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/01/2021

References

6. mailto:Einkauf.SE3@bvg.de?subject=TED
7. https://vergabekooperation.berlin/
8. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17647fec960-11e
cac7602c0c89
9. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17647fec960-11e
cac7602c0c89

 
 
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