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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021011109072007457 / 9492-2021
Veröffentlicht :
11.01.2021
Angebotsabgabe bis :
16.02.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
50700000 - Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden
DE-Berlin: Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden

2021/S 6/2021 9492

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
E-Mail: [6]verdingung@bundesimmobilien.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.bundesimmobilien.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369683
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369683
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung und -verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Technisches Betreiben und Störungsmanagement für Wärmeanlagen,
Wasserrohrnetz und Niederspannungsleitungen auf dem Standort der
Bundespolizei sowie des Ankerzentrums in Oberfranken Bamberg,
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben; VOEK 569-19
Referenznummer der Bekanntmachung: VOEK 569-19
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
50700000 Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Technische Betriebsführung der Wärmeerzeugung und Wärmeversorgung sowie
das Störungsmanagement für Wärmeanlagen, Wasserrohrnetz und
Niederspannungsleitungen auf dem Standort der Bundespolizei sowie des
Ankerzentrums in Oberfranken Bamberg.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE241 Bamberg, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Bundespolizei und Ankerzentrum in Bamberg

Kennedy Boulevard 1

96052 Bamberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Technische Betriebsführung der Wärmeerzeugung und Wärmeversorgung sowie
das Störungsmanagement für Wärmeanlagen, Wasserrohrnetz und
Niederspannungsleitungen

Leistungsanforderungen:

Die Leistungen des AN umfassen nach Art und Umfang sämtliche Maßnahmen,
welche für einen sicheren, funktionstüchtigen, wirtschaftlichen und
umweltschonenden Betrieb der Wärmeerzeugungs und -versorgungsanlgen auf
dem Standort erforderlich sind und die Betreiberpflichten des AN
sicherstellt. Der AN ist damit unter anderem für die zyklische und
termingerechte Wartung und Inspektion während und nach Ablauf der
Herstellergewährleistung vollumfänglich verantwortlich. Im Rahmen des
Störungsmanagements gewährleistet der AN 24 Stunden täglich und an
365/366 Tagen im Jahr einen Störungsdienst für die
Wärmeerzeugungs-/versorgungsanlagen, die Niederspannungsleitungen und
das Wasserrohrnetz.

Die geforderten Leistungen sind entsprechend der DIN 31051 / EN 13306,
DIN 32736, DIN 12170 den Richtlinien des Arbeitskreises Maschinen- und
Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) sowie der
VDMA 24186 und den einschlägigen Regeln der VDI, insbesondere VDI 2035
zu erbringen, d. h. alle relevanten Gesetze, Vorschriften, insbesondere
Unfallverhütungsvorschriften, Normen, Richtlinien usw. sind ebenso zu
beachten wie anerkannte Regeln der Technik.

Der AN ist verpflichtet, entsprechend qualifizierte Fachkräfte
einzusetzen. Notwendige Befähigungs- und Sachkundenachweise sind der AG
auf Verlangen vorzulegen. Diese Regelung umfasst Eigen- sowie
Unterauftragnehmerleistungen.

Zum Leistungsumfang des AN gehören außerdem alle Wiederholungsprüfungen
durch Sachverständige, für alle prüfpflichtigen und
überwachungsbedürftigen Anlagen.

Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung
von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicherheit
beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Organisation
des betrieblichen Arbeitsschutzes (Betriebssicherheitsverordnung
-BetrSichV) in der jeweils aktuellen Fassung ist einzuhalten.

Leistungsumfang des technischen Managements der Wärmeversorgung und
-erzeugung:

Der AN ist verpflichtet, alle vertragsgegenständlichen Anlagen und
Systeme einschließlich ihrer Teile, Komponenten und Funktionseinheiten,
die im Leistungsverzeichnis benannt sind, zu betreiben und Instand zu
halten. Das umfasst folgende Leistungen:

Betreiben,

Inspektion,

Sachkunde- und Sachverständigenprüfungen,

DGUV Vorschrift 4 Leistungen (ortsfeste und ortsveränderliche
Anlagen und

Betriebsmittel) für das Heizwerk,

Stellen der verantwortlichen Elektrofachkraft,

Wartung,

Instandsetzung,

Optimieren,

Störungsmanagement,

ggf. Gewährleistungsüberwachung

Berichte/Dokumentation,

Energiemanagement,

Stillstandsmanagement / Stillstandswartung,

Entsorgung,

EDV.

Sonstige Leistungen:

Start-Up-Phase / Vertragsauslaufphase,

Instandhaltungsmanagement und Bereitschaftsdienst,

Die Leistungen sind mit den Preisen der LV-Positionen abgegolten.

Der genaue Umfang und die Art der Ausführung sind dem beiliegenden
Leistungsverzeichnis und Leistungsbeschreibung nebst Anlagen zu
entnehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2021
Ende: 30/06/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag verlängert sich einmalig um 2 Jahre, also maximal bis
30.6.2025, sofern er nicht von der AG 9 Monate vor Ablauf der Laufzeit
schriftlich gekündigt wird. Ein Anspruch des AN auf Verlängerung
besteht nicht.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Erklärungen des Vordruckes Bieterauskunft zu:

1. Einzelbieter / Bietergemeinschaft (Nachweis: Bieterauskunft)

Angebotsabgabe als Einzelbieter, als Mitglied einer
Bietergemeinschaft oder als bevollmächtigte Vertreter einer
Bietergemeinschaft.

2. Angaben zum Unternehmen

2.1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen (Nachweis: Bieterauskunft,
Auszug aus dem Handelsregister in Kopie und nicht älter als 3 Monate),

Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens,
Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder
Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder
Genehmigungsbehörde, Gesetzliche/r Vertreter/in, Ansprechperson,
Telefon, Mail, ggf. zuständiger Standort bzw. Niederlassung

2.2 Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen
oder Freiberufler ist (Nachweis: Bieterauskunft);

Vorname, Name, ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum,
Geburtsort, Staatsangehörigkeit.

2.3 Angaben, ob das Unternehmen Zertifizierungen besitzt (Nachweis:
Bieterauskunft)

Erklärung, dass das Unternehmen eine Zertifizierung besitzt:

Voraussetzung zur Ausführung der Leistung sind folgende Zertifikate und
Fachbetriebszulassungen:

Nachweis für den sicheren Betrieb von gasbefeuerten Dampfkesseln in
Form einer Ausbildung/Qualifizierung zum Kesselwärter oder
vergleichbar,

Verantwortlichen nach DIN VDE 0105-100 EN 50110-1 bezogen auf die
ausgeschriebene Leistung (Elektrofachkraft),

Schriftlicher Nachweis zur Schaltberechtigung bezogen auf die
ausgeschriebene Leistung

Verantwortliche Elektrofachkraft nach DIN VDE 1000-10.

Die Nachweise zu den oben genannten Zeritifizierungen und
Fachbetriebszulassungen sind mit dem Angebot vorzulegen.

Mangelnde Nachweise der geforderten Zertifikate und
Fachbetriebszulassungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.

3. Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach
§§ 123 und 124 GWB Erklärung über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
nach § 123 Abs. 1 GWB:

Erklärung, dass keine Person, die dem Unternehmen zuzurechnen ist,
iSd § 123 GWB rechtskräftig verurteilt worden ist und dass gegen das
Unternehmen keine Geldbuße nach § 30 OWiG rechtskräftig festgesetzt
worden ist (Nachweis: Bieterauskunft) Erklärung über die ordnungsgemäße
Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB:

Erklärung, dass das Unternehmen der Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern und Abgaben sowie für sämtliche Arbeitnehmer/innen die
Verpflichtung zurZahlung der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten-,
Arbeitslosenversicherung) an die zuständige Krankenkasse bzw. für
geringfügig Beschäftigte an die Bundesknappschaft ordnungsgemäß erfüllt
(Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung, dass das Unternehmen für sämtliche Arbeitnehmer/innen die
Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen
Unfallversicherung an die zuständige Berufsgenossenschaft erfüllt,
Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft (Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation nach § 124 Abs. 1 Nr. 2
GWB:

Erklärung, dass das Unternehmen nicht zahlungsunfähig ist, ein
Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes
Verfahren Weder beantragt noch eröffnet wurde und ein Antrag auf
Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde (Nachweis:
Bieterauskunft),

Erklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet
(Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1
GWB:

Erklärung, dass das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher
Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche
Verpflichtungen verstoßen hat (Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung, dass das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
keine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des
Unternehmens infrage gestellt wurde (Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung, dass das Unternehmen keine Vereinbarungen mit anderen
Unternehmen getroffen oder Verfahrensweisen aufeinander abgestimmt hat,
die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbes
bezwecken oder bewirken (Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung, dass für das Unternehmen kein Interessenkonflikt bei der
Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit
und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen
Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen
könnte und der durch andere weniger einschneidende Maßnahmen nicht
wirksam beseitigt werden kann (Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung, dass das Unternehmen nicht bereits in die Vorbereitung des
Vergabeverfahrens einbezogen war (Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung, dass das Unternehmen bis zum aktuellen Datum keine
wesentlichen Anforderungen bei der Ausführung eines früheren
öffentlichen Auftrages erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt
hat mit der Folge einer vorzeitigen Beendigung, Schadensersatz oder
einer Vergleichbaren Rechtsfolge (Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder
Eignungskriterien keine schwerwiegende Täuschung begangen oder
Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die
erforderlichen Nachweise zu übermitteln (Nachweis: Bieterauskunft)

Erkärung, dass das Unternehmen nicht versucht hat, die
Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger
Weise zu Beeinflussen, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch
die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte;
nicht fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen
übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung dess öffentlichen
Auftraggebers erheblich beeinflussen

Könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln
(Nachweis: Bieterauskunft)

Erkärung zu Verstößen gegen weitere Gesetze nach § 124 Abs. 2 GWB,

Liegen Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz vor, die nach §
23 AEntG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden
sind? (Nachweis: Bieterauskunft),

Liegen Verstöße gegen das Mindestlohngesetz vor, die nach § 21 MiLoG
mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden sind?
(Nachweis: Bieterauskunft)

Erklärung zu Gründen für Nichtausschluss und Selbtreinigungsmaßnahmen
nach § 125 Abs. 2 GWB,

Erklärung, dass eine oder mehrere der in Ziff. 3 geforderten
Erklärungen nicht abgegeben werden kann, das Unternehmen jedoch
gleichwohl nicht von der Teilnahme am Verfahren auszuschließen ist;
Nennung der Gründe bzw. der Selbstreinigungsmaßnahmen (Nachweis:

Bieterauskunft).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärungen des Vordruckes Bieterauskunft zu:

4. Erklärung zur bestehenden Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung
(Nachweis: Bieterauskunft, Bescheinigung über das Bestehen einer
Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung in Kopie)

Geforderte Deckungssummen pro Schadensfall, pro Versicherungsjahr
mindestens 2-fach maximiert:

Personenschäden: 3 Mio. EUR, Sach- und Vermögensschäden (mit
Deckungszusage durch den Versicherer für Schäden aus Abwässern,
Leitungsschäden, elektrische Schäden): 2 Mio. EUR, Obhut- und
Bearbeitungsschäden einschl. Schäden durch das Abhandenkommen von
Sachen: 3 Mio. EUR Schlüsselschäden: 100 000 EUR,

Erklärung, dass die geforderten Deckungssummen für die jeweiligen
Schadenereignisse derzeit schon erreicht wird (Nachweis:
Bieterauskunft. Kopie eines Nachweises über das Bestehen der
Versicherung),

Sofern die Höhe der Deckungssummen für die jeweiligen
Schadensereignisse derzeit nicht ausreicht, wird das Unternehmen
nachZuschlagserteilung die entsprechende Anpassung der
Versicherungssummen der Versicherung für die Dauer der Verträge
vornehmen (Nachweis: Bieterauskunft).

5. Angaben zu Umsätzen

Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für
die gesamte Bietergemeinschaft einmalig im Vordruck des
Bevollmächtigten Mitgliedes gemacht werden,

Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich
der ausgeschriebenen Leistungsart Betreiben von Wärmeanlagen
(Erzeugung u. Versorgung) inkl. Störungsmanagement für Wärmeanlagen,
Wasserrohrnetz und Niederspannungsleitungen, jeweils bezogen auf die
abgeschlossenen Jahre 2017, 2018 und 2019 (Nachweis: Bieterauskunft).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärungen des Vordruckes Bieterauskunft zu:

6. Erklärung über die Leistungserbringung

Erklärung, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn
ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen
Leistung beschäftigt. (Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung, dass dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn die
notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen,
um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung
notwendiger Sicherheitsbestimmungen auszuführen.
(Nachweis:Bieterauskunft),

Erklärung, dass die mit der Dienstleistung beauftragten Mitarbeiter
über eine besondere fachliche Eignung (Anlagenmechaniker im Bereich
Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik oder gleichwertig) verfügen,

Erklärung, dass für das Betreiben von Wärmeanlagen (Erzeugung u.
Versorgung) inkl. Störungsmanagement für Wärmeanlagen, Wasserrohrnetz
und Niederspannungsleitungen (vergleichbarer bezüglich Größe/Leistung
d. Heizwerkes: bis 24 MW und Länge des Wärmenetzes ca. 6 450 m)
qualifiziertes, erfahrenes Fachpersonal auf dem Standort eingesetzt
wird.

Erklärung betreffend Sicherheitsüberprüfung:

Zutritt zum Standort:

Für das eingesetzte Personal besteht zurzeit keine Notwendigkeit einer
Sicherheitsüberprüfung gemäß Gesetz über die Voraussetzungen und das
Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes
(Sicherheitsüberprüfungsgesetz-SÜG).

Es besteht die Möglichkeit, dass aktuelle Ereignisse dazu führen, dass
das eingesetzte Personal des AN bzw. der Unterauftragnehmer bei
Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen einer entsprechenden
Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden muss.

In diesem Fall verpflichtet sich der AN, die für die
Sicherheitsüberprüfung notwendigen Unterlagen nach Erhalt von der AG
kurzfristig an das zu überprüfende Personal weiterzuleiten. Kosten für
die Sicherheitsüberprüfungen fallen für den AN nicht an. Die AG wird
den AN bei entsprechender Erfordernis kurzfristig informieren.

Erklärung, dass das Unternehmen hinsichtlich der zur
Leistungserbringung einzusetzenden Beschäftigten, die noch nicht
sicherheitsüberprüft sind, unmittelbar nach Vorliegen der oben
genannten Voraussetzungen für eine kurzfristige Beibringung der für die
Sicherheitsüberprüfung (Ü1, Ü 2 oder Ü 3) notwendigen Angaben und
Auskünfte Sorge tragen wird,

7. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen (Nachweis: Bieterauskunft)

Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistung täig,

Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens,

Anzahl der Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene
Leistungsart,

Anzahl der geringfügig Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene
Leistungsart

8. Angaben zu Referenzen (Nachweis: Bieterauskunft),

Benennung von mindestens drei vergleichbaren Referenzen von
mindestens zwei verschiedenen Auftraggebern aus dem Zeitraum der
letzten 3 Jahre,

Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Referenzangaben für
die gesamte Bietergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des
bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden,

Art des Referenzobjektes, Ausführungsort, Name, Adresse des
Referenzgebers, Ansprechperson des Referenzgebers mit Telefon-Nr. und
E-Mail, jährlicher Leistungsumfang in Kostengruppen nach DIN 276,
Leistungszeitraum, Anzahl der durchschnittlich eingesetzten
Arbeitnehmer, Auftragswert in netto.

9. Angaben bei Bietergemeinschaft (Nachweis: Bieterauskunft)

Erklärung, ob es beabsichtigt ist, ein Angebot als Bietergemeinschaft
abzugeben; Benennung des Mitgliedes der Bietergemeinschaft, Bezeichnung
des Teilbereiches, Umfang

10. Angaben zu Unterauftragnehmerleistungen (Nachweis: Bieterauskunft),

Erklärung, ob der Einsatz von Unterauftragnehmern beabsichtigt ist;
Beschreibung des Leistungsbereiches; Umfang.

11. Eignungsleihe (Nachweis: Bieterauskunft)

Erklärung, ob eine Eignungsleihe vorgenommen wird; Bezeichnung der
Aspekte.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem
Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im
technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder
höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss
auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung
ermöglichen.

Mindestanforderungen an Referenzen:

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn der zugrundeliegende
Auftrag eine Größe/Leistung des Heizwerkes von ca. 8 MW bis 24 MW hat,

für die jeweilige Referenz muss das Vertragsverhältnis innerhalb der
letzten 3 Jahre mindestens 12 Monate bestanden haben.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Folgende Zertiikate und Fachbetriebszulassungen müssen nachgewiesen
werden.

Nachweis für den sicheren Betrieb von gasbefeuerten Dampfkesseln in
Form einer Ausbildung/Qualifizierung zum Kesselwärter oder
vergleichbar,

Verantwortlichen nach DIN VDE 0105-100 EN 50110-1 bezogen auf die
ausge-schriebene Leistung (Elektrofachkraft),

Schriftlicher Nachweis zur Schaltberechtigung bezogen auf die
ausgeschriebene Leistung

Verantwortliche Elektrofachkraft nach DIN VDE 1000-10.

Die Nachweise zu den oben genannten Zeritifizierungen und
Fachbetriebszulassungen sind mit dem Angebot vorzulegen.

Mangelnde Nachweise der geforderten Zertifikate und
Fachbetriebszulassungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.

Zutritt:

Erklärung, dass das Unternehmen zur Leistungserbringung nur
Beschäftigte einsetzen wird, die einen amtlichen Lichtbildausweis und
ein gültiges Führungszeugnis vorlegen können.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/02/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/04/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 17/02/2021
Ortszeit: 00:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Die Teilnahme der Bieter am Öffnungstermin ist nicht gestattet. Die
Zuschlagserteilung erfolgt auf elektronischem Weg.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Im Leistungsverzeichnis (LV) müssen alle Preise und sonstigen
geforderten Angaben und Erklärungen enthalten sein. Gemäß den konkreten
Ausfüllvorschriften in der Leistungsbeschreibung (LB) und im LV, sind
Positionen, deren Preise nach Vorgabe bereits in einer anderen
Position.

Erfasst sind, mit 0 als Einheitspreis zu versehen. Fehlende oder
unzutreffende Preisangaben oder Änderungen und Ergänzungen im LV führen
grundsätzlich zum Ausschluss des Angebots.

Zuschlagskriterium sind 1. der Angebotspreis des LV in Euro und 2. das
schriftliche eigene Konzept mit der Gewichtung 65 % Preis, 35 %
Konzept.

Den Zuschlag erhält das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl (max.
100 Punkte).

1. Preis wird wie folgt gewichtet:

Betreiben /Warten, Inspizieren, Prüfen (LV-Abschnitte 1 bis 61.): 40
%,

Erstaufnahme u. Dokumentation (LV-Abschnitt 6.2): 10 %,

Störungsmanagement (LV-Abschnitt 7): 10 %,

Stundenverrechnungssätze, Fahrtkosten, zusätzliche Personalkosten SÜG
(LV-Abschnitte 8.1, 8.3 und 8.4): 5 %.

Zum Zweck der Wertung erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten
Preis die maximale Punktzahl, d. h.

a) 40 Punkte für Bestpreis Betreiben,

b) 10 Punkte für Bestpreis Erstaufnahme und Dokumentation,

c) 10 Punkte für Bestpreis Störungsmanagement,

d) 5 Punkte für Bestpreis Summe Stundenverrechnungssätze, Fahrtkosten
und zusätzliche Personalkosten SÜG.

Die anderen Angebote werden in absteigender Punktzahl jeweils im
Verhältnis zum niedrigsten Angebot (= Bestpreis) gewertet, indem der
niedrigste geprüfte Preis durch den Preis des jeweiligen Angebotes
dividiert und mit der maximalen Punktzahl von 40 bzw. jeweils 10 und 5
multipliziert wird.

Zum Beispiel: Punktzahl Angebot = Angebotspreis niedrigstes Angebot x
40 Pkt. / Preis des jeweiligen Angebots

2. Konzept wird wie folgt gewichtet:

Teilkonzept Personal (15 %)

Teilkonzept Störungsmanagement (20 %)

Die Bewertung erfolgt im Wege der Punktevergabe von 0 Punkten
(ungenügend) bis 10 Punkten (sehr gut) je Teilkonzept. Die je
Teilkonzept vergebene Punktzahl wird mit der für das Teilkonzept
angegebenen Gewichtung (ausgedrück in 15 bzw. 20 Punkten) multipliziert
und durch 10 dividiert. Die so ermittelten Werte für die einzelnen
Kriterien werden abschließend addiert.

Weitere Details sind der Aufforderung zur Angebotsabgabe zu entnehmen.

Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in
die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von
Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen
richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine
angemessene Frist von mindestens drei Werktagen und übt ihr Ermessen
unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch
auf Nachforderung haben die Bieter nicht.

Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV
erfüllen, werden nicht gewertet.

Die Auftraggeberin prüft die Auskömmlichkeit der Angebote gem. § 60 VgV
und verlangt vom Bieter Aufklärung, wenn der Preis oder die Kosten
eines Angebots im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich niedrig sind.
Vom Bieter sind in den Vergabeunterlagen geforderte Angaben zur ggf.
tariflichen Bindung und zu Grundlagen der Angebotskalkulation
vorzunehmen, die für eine erste Prüfung herangezogen werden. Bei
weiterem Aufklärungsbedarf fordert die Auftraggeberin den Bieter unter
Setzung einer angemessenen Frist von mindestens drei Werktagen auf, die
Auskömmlichkeit des Angebots eingehend zu erläutern, ggf. unter
Einreichung der VHB-Formblätter 221/222 bzw. 223. Wenn der Bieter die
Zweifel an der Auskömmlichkeit nicht oder nicht fristgerecht ausräumt,
darf sein Angebot ausgeschlossen werden.

Kann ein Bieter aus berechtigtem Grund geforderte Urkunden oder
Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die Vorlage anderer Dokumente,
sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung des Bieters und das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.

Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des
Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land
nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt
ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides
statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden.

Vorgaben aus dem Mindestlohn- bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und
Vorgaben aus für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen sind
zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Ist das nicht
der Fall, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.

Bei Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen
(Unterauftragnehmer, Eignungsleihe) sind diesen Unternehmen die
Informationsquelle zur Datenschutzerklärung der Auftraggeberin
[10]www.bundesimmobilien.de/datenschutz vor Angebotsabgabe durch den
Bieter zu übermitteln. In gleicher Weise sind die Ansprechpersonen der
Referenzgeber vom Bieter vorab zu informieren.

Für die Angebotsabgabe war eine zwingende Ortsbesichtigung vorgesehen.
Aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation und den damit verbundenen
Einschränkungen wird auf die zwingende Ortsbesichtigung verzichtet und
stattdessen eine freiwillige Ortsbesichtigung angeboten und dringend
empfohlen. Die Terminanmeldung muss per E-Mail an
[11]Einkauf-TGM@bundesimmobilien.de verbindlich angekündigt werden.
Ortsbesichtigungen können am 21.1.2021, 26.1.2021 oder 27.1.2021
durchgeführt werden. Die Besichtigungstermine müssen bis spätestens
19.1.2021, 15 Uhr vereinbart werden. Dabei sind maximal 2 Personen
unter Angabe des Vor- und Nachnamens per E-Mail an die oben genannte
E-Mailadresse anzumelden.

Die Zuweisung eines Termins erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der
Anmeldungen. Nur von der Auftraggeberin bestätigte Termine werden
durchgeführt. Die Vertreter des Bieters müssen bei der Ortsbesichtigung
ein gültiges Ausweisdokument mit sich führen.

Teilnehmerfragen:

Fragen zu den Vergabeunterlagen werden nur beantwortet, wenn sie
spätestens bis zum 5.2.2021, 12.00 Uhr ausschließlich bei der
evergabe-Plattform eingehen. Anfragen, die auf anderem Wege eingehen,
können nicht berücksichtigt werden. Die Auftraggeberin wird den
Teilnehmern rechtzeitig angeforderte Auskünfte erteilen, soweit aus der
Fragestellung die Relevanz für die Erstellung der Angebote ersichtlich
ist. Solche Auskünfte werden den Teilnehmern in anonymisierter Form
mitgeteilt. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die
evergabe-Plattform. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

Die Teilnehmer haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über
Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen
durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer
Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der evergabe-Plattform
registrierte Teilnehmer werden automatisch informiert. Eine
Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Angebotes
führen.

Bei technischen Fragen zur evergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an
e-Vergabe HelpDesk:

Telefon: +49 (0) 22899-610-1234

Mail:[12]ticket@bescha.bund.de

Geschäftszeiten:

Montag bis Donnerstag 8.00 - 16.00 Uhr;

Freitag 8.00 - 14.00 Uhr.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [13]info@bundeskartellamt.de
Internet-Adresse: [14]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160
Abs. 3 GWB

Zu beachten:

--

Der Antrag ist unzulässig, soweit

--

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften

Vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem

Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt
hat; der

Ablauf der Frist nach § 134 Abs.2 GWB bleibt unberührt,

--

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung

Erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung

Benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem

Auftraggeber gerügt werden,

--

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen

Erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder

Zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

--

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers,

Einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/01/2021

References

6. mailto:verdingung@bundesimmobilien.de?subject=TED
7. http://www.bundesimmobilien.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369683
9. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369683
10. http://www.bundesimmobilien.de/datenschutz
11. mailto:Einkauf-TGM@bundesimmobilien.de?subject=TED
12. mailto:ticket@bescha.bund.de?subject=TED
13. mailto:info@bundeskartellamt.de?subject=TED
14. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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