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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Düsseldorf - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021011109071907453 / 9491-2021
Veröffentlicht :
11.01.2021
Angebotsabgabe bis :
08.02.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Düsseldorf: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 6/2021 9491

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der
Oberbürgermeister, Rechtsamt
Postanschrift: Willi-Becker-Allee 10
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DEA11 Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 40227
Land: Deutschland
E-Mail: [6]lea.knollmann@duesseldorf.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://vergabe.duesseldorf.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?f
unction=_Details&TenderOID=54321-Tender-1768a59cf31-39fb468991831881
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://vergabe.duesseldorf.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Tragwerksplanung Grundschule Gerresheimer Landstraße
Referenznummer der Bekanntmachung: DUS-2020-0806
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Tragwerksplanung
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA11 Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Düsseldorf
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Carl-Sonnenschein-Grundschule ist ein 2-geschossiges Schul- und
VerwaltungsDie Carl-Sonnenschein-Grundschule ist ein 2-geschossiges
Schul- und Verwaltungsgebäude am Standort Gerresheimer Landstr. 89 in
Düsseldorf. Daneben befinden sich diverse

Anbauten in Form von Pavillongebäuden (genutzt von der Diakonie), ein
Turnverein und die OGATA. Außerdem befinden sich auf dem
Schulgrundstück eine ältere Einfach-Sporthalle sowie eine im Jahr 2012
erbaute Dreifach-Sporthalle. Die Erschließung zu allen Gebäuden erfolgt
über die öffentliche Straße Gerresheimer Landstraße.

Die Carl-Sonnenschein-Grundschule ist derzeit einzügig und soll zu
einer 2-zügigen Grundschule erweitert werden. Aufgrund des wachsenden
und des derzeit nicht abdeckfähigen Raumbedarfs der Grundschule soll
auf dem Schulgrundstück ein dreigeschossiger Erweiterungsbau mit
diversen Klassenräumen, einer Mensa sowie Mehrzweck- und
Verwaltungsräumen mit einer Fläche von insgesamt ca. 2 265 qm BGF
errichtet werden. Die angrenzenden Flächen sollen als Schulhof und
Spielflächen ausgestaltet werden. Mit Grundsatzbeschluss vom 7.7.2016
hat der Rat der Stadt die Verwaltung, vertreten durch das
Schulverwaltungsamt, mit den hierzu erforderlichen Planungen
beauftragt. In der Zwischenzeit wurde die erforderliche Baufläche durch
den Abriss eines Pavillongebäudes geschaffen und das Schulgrundstück
zur südöstlichen Grundstücksseite erweitert.

Die anrechenbaren Kosten (netto) Tragwerksplanung belaufen sich nach
dem aktuellen Stand auf 3,86 Mio. Euro. Grundlage für die Ermittlung
der Baukosten bildet der aufgestellte Grobkostenrahmen.

Die ausführliche Beschreibung des Projektes sowie des abgefragten und
benötigten Leistungsbildes Tragwerksplanung können den
Vergabeunterlagen entnommen werden.

Gegenstand dieser Bekanntmachung sind:

Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung für Gebäude und zugehörige
bauliche Anlagen sowie für Ingenieurbauwerke (LP 1-6), gem. HOAI § 51
für die Erweiterung der Carl-Sonnenschein-Grundschule, Gerresheimer
Landstraße 89, 40627 Düsseldorf. Die Beauftragung der Leistung erfolgt
stufenweise.

Gebäude am Standort Gerresheimer Landstr. 89 in Düsseldorf. Daneben
befinden sich diverse Anbauten in Form von Pavillongebäuden (genutzt
von der Diakonie), ein Turnverein und die OGATA. Außerdem befinden sich
auf dem Schulgrundstück eine ältere Einfach-Sporthalle sowie eine im
Jahr 2012 erbaute Dreifach-Sporthalle. Die Erschließung zu allen
Gebäuden erfolgt über die öffentliche Straße Gerresheimer Landstraße.

Die Carl-Sonnenschein-Grundschule ist derzeit einzügig und soll zu
einer 2-zügigen Grundschule erweitert werden. Aufgrund des wachsenden
und des derzeit nicht abdeckfähigen Raumbedarfs der Grundschule soll
auf dem Schulgrundstück ein dreigeschossiger Erweiterungsbau mit
diversen Klassenräumen, einer Mensa sowie Mehrzweck- und
Verwaltungsräumen mit einer Fläche von insgesamt ca. 2 265 qm BGF
errichtet werden. Die angrenzenden Flächen sollen als Schulhof und
Spielflächen ausgestaltet werden. Mit Grundsatzbeschluss vom 7.7.2016
hat der Rat der Stadt die Verwaltung, vertreten durch das
Schulverwaltungsamt, mit den hierzu erforderlichen Planungen
beauftragt. In der Zwischenzeit wurde die erforderliche Baufläche durch
den Abriss eines Pavillongebäudes geschaffen und das Schulgrundstück
zur südöstlichen Grundstücksseite erweitert.

Die anrechenbaren Kosten (netto) Tragwerksplanung belaufen sich nach
dem aktuellen Stand auf 3,86 Mio. EUR. Grundlage für die Ermittlung der
Baukosten bildet der aufgestellte Grobkostenrahmen.

Die ausführliche Beschreibung des Projektes sowie des abgefragten und
benötigten Leistungsbildes Tragwerksplanung können den
Vergabeunterlagen entnommen werden.

Gegenstand dieser Bekanntmachung sind:

Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung für Gebäude und zugehörige
bauliche Anlagen sowie für Ingenieurbauwerke (LP 1-6), gem. HOAI § 51
für die Erweiterung der Carl-Sonnenschein-Grundschule, Gerresheimer
Landstraße 89, 40627 Düsseldorf. Die Beauftragung der Leistung erfolgt
stufenweise.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2021
Ende: 29/09/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 4
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Erfüllung der geforderten Mindestkriterien der wirtschaftlichen,
finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit, bei Erfüllung weiterer
Kriterien werden Zusatzpunkte vergeben. Für das Verhandlungsverfahren
zugelassen werden die Bewerber mit dem höchsten Punktestand. Die
Bewertungskriterien sowie die Punkteverteilung zu den
Bewertungskriterien sind zur Information der Anlage 4 zum
Bewerbungsbogen zu entnehmen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die geforderten Nachweise und Angaben gem. III.1.1) bis III. 1.3) sind
in einem vom Bieter zwingend auszufüllenden Bewerbungsbogen (einschl.
Anlagen 1 bis 4) zusammengefasst.

Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die berechtigt sind,
die Berufsbezeichnung IngenieurIn zu tragen und über die
erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 43
(1) VgV. Der Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates
der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über
den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung
für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben
genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die
Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische
Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer
Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und
sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne
benennen.

Mit der Bewerbung zwingend abzugeben sind:

Nachweis (Kopie) der Eintragung in die Ingenieurkammer bzw.
Ausbildungsnachweis, oder entsprechender EU-Nachweis gem. §46 (3) Nr. 6
VgV. Weitere Eignungskriterien entnehmen Sie bitte den
Bewerberunterlagen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit der Bewerbung zwingend abzugeben sind (gemäß
Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen):

Erklärung nach VgV §73 (3) für die abgefragten Dienstleistungen, dass
diese Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen
erfolgen,

Auskunft, ob /auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit
anderen Unternehmen bestehen,

Angabe zu Bietergemeinschaften,

Der Nachweis der Unterschriftsberechtigung ist bei juristischen
Personen durch die Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem
Handelsregister zu führen bzw. durch Vorlage einer Handlungsvollmacht
(nicht älter als 6 Monate),

aktueller Auszug der Eintragung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der
Bietergemeinschaft in das Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als
6 Monate),

Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gem. §§ 123 und 124 GWB
vorliegen,

Erklärung zum Verpflichtungsgesetz,

Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung gem.
Tariftreue- und Vergabegesetz NRW,

Verpflichtungserklärung nach § 8 TVgG-NRW zur Frauenförderung und
Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie,

Vorlage gem. VgV §45 einer Bankauskunft (nicht älter als 6 Monate)
bezüglich der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des
Bewerbers,

Nachweis gem. VgV §45 einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung
(nicht älter als 6 Monate) bei einem in der EU zugelassenen
Haftpflichtversicherer, mindestnötige Deckungssumme für jeden
Versicherungsfall für Personenschäden 3,0 Mio. EUR und für Sach- und
Vermögensschäden 3,0 EUR. Im Hinblick auf die Gesamtleistung für alle
Schadensereignisse eines Versicherungsjahres muss Versicherungsschutz
gem. der DVO BauKaG NW bestehen. Die Versicherungspolice hat eine
Nachhaftung von mindestens 5 Jahren vorzusehen. Falls die Höhe der
vorhandenen Deckungssumme nicht ausreicht: Vorlage einer
Verpflichtungserklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall auf eigene
Kosten die Deckungssumme auf die vorgegebenen Beträge erhöht wird. Der
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung muss vor Zuschlagserteilung
zwingend vorliegen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss sich der
Versicherungsschutz in voller Höhe auf alle Mitglieder erstrecken. Der
Nachweis zur Haftpflichtversicherung ist bei Bietergemeinschaften für
jedes Mitglied in voller Höhe getrennt zu führen (als Anlage zwingend
beizufügen),

Soweit sich der Bewerber Kapazitäten Dritter gem. § 36 (1) VgV i.V.m.
§46 (3) Nr. 10 VgV bedient, ist eine Verpflichtungserklärung dieser
Nachunternehmer, soweit sie bereits bei Abgabe des Angebots bekannt
sind, unter Verwendung der Anlage 1 zum Bewerbungsformular vorzulegen.

Alle o. g. Nachweise sind bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied
getrennt zu führen.

Erklärung über den Netto-Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017-2019).

Erklärung über den Netto-Honorarumsatz des Bewerbers in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren für die entsprechende Dienstleistung
Tragwerksplanung (2017-2019). Bei Bietergemeinschaften werden die
Umsätze addiert und anschließend gewertet.

Bei Unterschreitung von 200 000 EUR netto Honorarumsatz im Mittel der
letzten 3 Jahre erfolgt der Ausschluss (Mindestkriterium).

Weitere Eignungskriterien entnehmen Sie bitte den Bewerberunterlagen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit der Bewerbung zwingend abzugeben sind (gemäß
Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen):

Nachweise gem. VgV §46:

a.) gem. VgV §46 (3) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers
/ der Führungskräfte des Unternehmens /der für die Dienstleistung
verantwortlichen Personen (Berufszulassung, Diplomurkunden bzw.
Kammereintragungsbescheinigungen), Nachweise sind zwingend (Kopie) dem
Teilnahmeantrag beizufügen.

Angabe des Namens und beruflichen Qualifikation (Berufsabschluss,
Berufserfahrung unter Angabe und Kurzbeschreibung von Referenzobjekten
und eigenen Leistungen etc.) der Person, die die Leistung erbringen
wird (Projektleiter). Die Berufserfahrung sowie die persönlichen
Referenzprojekte und die hierbei verantwortlich geleiteten
Leistungsphasen werden gemäß Bewertungsmatrix Anlage 4 des
Bewerbungsbogens als Zusatzpunkte in die Bewertung der Eignung
einbezogen.

b.) gem. VgV § 46 sind 2 Referenzen des Bewerbers (Büros) über in dem
Zeitraum vom 1.1.2013 bis 30.4.2020 erbrachten Leistungen gefordert,
dazu sind je Referenz folgende Mindestkriterien zu erfüllen (siehe
Anlagen 2.1 bis 2.2 des Bewerbungsbogens):

Neubau / Erweiterungsneubau in Massivbauweise,

Bearbeitung mindestens der LPH 2-5, HOAI § 51 erfolgt,

Baufertigstellung und Abschluss der LPH 8 HOAI zwischen 1.1.2013 und
30.6.2020,

Ein nach Abschluss der LPH 8 erstelltes Referenzschreiben des AG (mit
Angabe Referenzgeber sowie Tel. Nr. für Auskunftseinholung) mit der
Bestätigung der Einhaltung der Qualitäten oder Eigenerklärung.

Bei Nichterfüllung der Mindestkriterien erfolgt der Ausschluss. Für die
Erfüllung weiterer Kriterien werden Zusatzpunkte vergeben (siehe
Bewerbungsbogen mit Anlage 4). Die Angaben zur Erfüllung der
Mindestkriterien und der Zusatzpunkte werden vom Bewerber selbst und
eigenverantwortlich im Bewerbungsformular vorgenommen. Bei Erkennen
einer falschen Einstufung oder unwahrer Angaben erfolgt zwingend der
Ausschluss aus dem Verfahren.

Ergänzend zu den im Bewerbungsbogen angeforderten Angaben der
Referenzobjekte des Büros und des Projektleiters sind weitere
aussagekräftige objektspezifische Informationen zu diesen aufgeführten
Objekten auf Zusatzseiten (genau 1 DIN A4 Seite je Referenz)
beizulegen. Diese Informationen dienen dazu, die in den
Formularblättern des

Bewerbungsbogens gemachten Angaben zu bestätigen.

Weitere, über die geforderten 4 Referenzen (2 Referenzen des Büros und
2 Referenzen des/der Projektleiters /-in) hinaus, nicht geforderte
zusätzliche Referenzen, Nachweise und Angaben sind unerwünscht und
fließen nicht in die Bewertung ein.

c.) gem. VgV §46 (3) Nr. 8 Erklärung, aus der das jährliche Mittel, der
vom Bewerber in den letzten 3 Jahren (2017 - 2019) (Gesamtbüro)
Beschäftigten und die Anzahl seiner Beschäftigten für die entsprechende
Leistung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI in den letzten 3 Jahren (2017
- 2019) ersichtlich ist (siehe Bewerbungsbogen).

Mindestkriterium: Nachweis, dass mind. 3 festangestellte Mitarbeiter,
davon mind. 2 (Vollzeit-)Ingenieure/innen im Mittel der letzten 3 Jahre
(2017-2019) beschäftigt sind. Bei Nichterfüllung des Mindestkriteriums
erfolgt der Ausschluss.

d.) gem. VgV §36 (1) i.V.m. §46 (3) Nr. 10 über die Auftragsanteile,
die nicht durch das eigene Büro erbracht werden.

Es besteht das Erfordernis, alle Bewerbungsunterlagen vollständig
ausgefüllt für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft separat
einzureichen. Die Seite 4 des Bewerberbogens (Angabe bei
Leistungserbringung in Bietergemeinschaft VgV § 47 (4)) ist gemeinsam
auszufüllen und zu unterschreiben.

Soweit sich der Bewerber Kapazitäten Dritter bedient, ist eine
Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmer unter Verwendung der
Anlage 1 zum Bewerbungsformular vorzulegen. Eine Referenzliste (max. 1
DINA4 Seite) des Nachunternehmers ist erwünscht.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die berechtigt sind,
die Berufsbezeichnung IngenieurIn zu tragen und über die
erforderlichen Nachweise verfügen (vgl. § 75 (1), (2) VgV). Für
juristische Personen gilt § 43 (1) VgV. Der Nachweis ist den
Bewerbungsunterlagen beizulegen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Besondere Vertragsbedingungen (TVgG NRW) i. V. m. der
Rechtsverordnung (RVO TVgG NRW) für die Vergabe von freiberuflichen
Leistungen. Die der Bekanntmachung beigefügten Erklärungen und
Formulare sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird
(falls zutreffend):

Es werden Bietergemeinschaften zugelassen. Bietergemeinschaften haften
gesamtschuldnerisch mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerber- bzw.
Bietergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder
einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform zugelassen.

Die Bietergemeinschaft muss bis zum Zeitpunkt der möglichen
Zuschlagserteilung insbesondere die Zuverlässigkeit und Eignung aller
Bieter erfüllen, anderenfalls kann sie aus dem Verfahren ausgeschlossen
werden. Die Bietergemeinschaften dürfen nur aus 2 Teilnehmerbüros
zusammengesetzt sein. Ein Wechsel der Konstellation der
Bietergemeinschaft ist nach dem Teilnahmewettbewerb nicht mehr möglich
und führt zum Ausschluss der Bietergemeinschaft. Mehrfachbeteiligungen
einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind nicht zulässig und
können zum Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften
führen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/02/2021
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bieter haben die Vergabeunterlagen und den Antrag auf Teilnahme am
Verhandlungsverfahren (Bewerbungsformular) unverzüglich auf
Vollständigkeit sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die
Vergabeunterlagen und der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren
(Bewerbungsbogen) nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der
Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes die benannte
Kontaktstelle schriftlich (per E-Mail oder Fax) darauf hinzuweisen.
Fragen sind spätestens 7 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu
stellen.

Der Bewerber muss sich selbst durch regelmäßige Einsichtnahme in die
unter I.3) Kommunikation verzeichnete Adresse (URL) über die etwaige
Beantwortung von Bewerberfragen, Anpassungen des Verfahrens oder der
Vergabeunterlagen sowie mögliche Terminänderungen informiert halten.

Alle geforderten Erklärungen und Angaben sind in deutscher Sprache
abzugeben und zu unterzeichnen. Geforderte Nachweise sind im Original
oder ausnahmsweise in Fotokopie vorzulegen. Sofern Fotokopien vorgelegt
werden, kann die Auswahl als Bieter von der Vorlage der
Originaldokumente abhängig gemacht werden. Fremdsprachigen Nachweisen
ist eine deutsche Übersetzung beizufügen. Alle Unterlagen sind sofern
nicht anders angegeben zusammen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Darüber hinaus behält sich

der Auftraggeber vor, im Einzelfall weitere Unterlagen zur Beurteilung
der Eignung anzufordern; er ist hierzu jedoch nicht verpflichtet.

Die fristgerechte Abgabe des vollständigen und von dem Büroinhaber
und/oder einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter
rechtsverbindlich unterschriebenen Teilnahmeantrags mit allen
geforderten Unterlagen/Nachweisen/Erklärungen elektronisch an die in
den Vergabeunterlagen genannte Submissionsstelle zu übermitteln.

Eine fristwahrende Annahme der Sendung an anderer Stelle der Stadt
Düsseldorf kann nicht erfolgen.

Die Abgabe der Angebote erfolgt nur in elektronischer Form.

Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft einzeln auszufüllen und zusammengeführt, durch
den bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft einzureichen.
Grundsätzlich werden keine Bewerbungsunterlagen zurückgegeben. Kosten
für die Erstellung der Bewerbungsunterlagen werden nicht erstattet.
Formlose Bewerbungsunterlagen werden nicht berücksichtigt. Fehlende
Erklärungen und Nachweise können bis zu einer bestimmten Nachfrist gem.
VgV §56 (4) nachgefordert werden. Der Bewerber hat jedoch keinen
Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Regelung Gebrauch
macht.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2 - 10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vkrhld-k@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 2211473045
Fax: +49 2211472889
Internet-Adresse: [11]www.bezreg-koeln.nrw.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines
Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann,
30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des
Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss
oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30
Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines

Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit

der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/01/2021

References

6. mailto:lea.knollmann@duesseldorf.de?subject=TED
7. https://vergabe.duesseldorf.de/
8. https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1768a59cf31-39fb46
8991831881
9. https://vergabe.duesseldorf.de/
10. mailto:vkrhld-k@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED
11. http://www.bezreg-koeln.nrw.de/

 
 
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