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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Trier - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020112009230395083 / 558053-2020
Veröffentlicht :
20.11.2020
Angebotsabgabe bis :
18.12.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Trier: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 227/2020 558053

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kreisverwaltung Trier-Saarburg
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 1
Ort: Trier
NUTS-Code: DEB25 Trier-Saarburg
Postleitzahl: 54290
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabestelle@trier-saarburg.de
Telefon: +49 651/715377
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.trier-saarburg.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E78947683
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E78947683
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Realschule Plus Kell am See Erweiterung und Sanierung des
Schulgebäudes, Bauabschnitte 1 bis 3, Tragwerksplanung entsprechend §
51 HOAI, Leistungsphasen 5-6
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung entsprechend § 51 HOAI für die
Erweiterung und Sanierung des Schulgebäudes Realschule Plus Kell am
See, Bauabschnitte 1 bis 3.

Es ist eine abschnittsweise und stufenweise Beauftragung von Leistungen
der LPH 5-6 Tragwerksplanung vorgesehen. Zusätzlich soll als Besondere
Leistung der LPH 8 Objektüberwachung, Ingenieur technische Kontrolle
der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften
statischen Unterlagen beauftragt werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB25 Trier-Saarburg
Hauptort der Ausführung:

Kell am See
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftrag umfasst die Tragwerksplanung entsprechend § 51 HOAI, LPH
5-6 und die Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks
auf Übereinstimmung mit den statisch geprüften Unterlagen für die
Erweiterung und Sanierung des Schulgebäudes Realschule Plus Kell am
See.

Folgende Bauabschnitte sind vorgesehen:

BA 1: Erweiterung,

BA 2: Erweiterung, mit Abriss des Nebengebäudes,

BA 3: Sanierung Bestandsgebäude,

Erweiterung in 2 Bauabschnitten.

Der neue zweigeschossige Baukörper (unterteilt in den 1.und den
2.Bauabschnitt) mit teilweiser Unterkellerung bildet gemeinsam mit dem
Bestandsgebäude einen Innenhof.

Aula und Speiseraum liegen im Erdgeschoss direkt neben dem
Eingangsbereich. Die Betreuungsräume der Ganztagesschule sind im
Untergeschoss und mit direktem Zugang ebenerdig zu den angrenzenden
Freiflächen angeordnet.

Die Klassen- und GTS-Räume sind nach Osten und Westen orientiert. Die
meisten Fachräume orientieren sich nach Norden, was ein blendfreies
Arbeiten an technischen Geräten ermöglicht.

Sanierung Bestandsgebäude;

Das Bestandsgebäude wurde 1958/59 errichtet. Das zweigeschossige
Gebäude umfasst 6 Klassenraume im Erd- und Obergeschoss, eine
Bibliothek im Obergeschoss, eine Verwaltungseinheit im Erdgeschoss und
weitere Raumen im Untergeschoss. Ergänzt wird es um einen
eingeschossigen Pavillon mit überdachtem Pausenbereich, WC-Anlage und
Aula/Musikraum. Im Schulgebaude wurden 2015/16 bauliche Maßnahmen zur
Verbesserung des Brandschutzes durchgeführt.

Es sind im 3.Bauabschnitt, der Altbausanierung, jedoch weitere
Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen geplant, im Wesentlichen
die Ertüchtigung der Gebaudehüllen und der Haustechnik und eine
Umstrukturierung der Räumlichkeiten.

Der bestehende Pavillion soll im Zuge der Baumaßnahme im 2.
Bauabschnitt abgerissen werden. Die darin befindlichen sanitaren
Anlagen sowie die Aula/Musikraum, werden im Raumkonzept des Neubaus
abgebildet.

Die auf dem Grundstück gelegene Mehrzweckhalle wird im Zuge der
geplanten Baumaßnahme nicht bearbeitet 2015 wurde die Wärmeversorgung
der Mehrzweckhalle sichergestellt, in dem durch eine Fernwärmeleitung
der Heizkessel des Bestandsgebäudes mit dem Heizsystem der Halle
verbunden wurde.

Konstruktion/Materialkonzept:

Eine klare Rasterung erlaubt die Ausführung der Primärkonstruktion des
Gebäudes als Stahlbetonskelett mit last verteilender tragender
Bodenplatte, Decken und aussteifenden Wandscheiben aus Stahlbeton. Auf
tragende Außenwände kann dadurch weitgehend verzichtet werden. Sofern
erforderlich, sind tragende Außenwände als Ortbetonwände ca. 25-40 cm
vorgesehen.

Die geschlossenen Fassadenflächen werden vorgehängt und hinterlüftet
aus elementierten hoch wärmegedämmten Pfosten-Riegel-Elementen und
einer Fassadenbekleidung aus Schiefer ausgeführt.

Die transparenten Fassadenflächen, bestehend aus
Holz-Aluminium-Fensterelementen, erhalten je nach Nutzung und
Ausrichtung eine Kombination aus sonnenstandgeführtem außenliegendem
Sonnenschutz und innenliegendem Blendschutz/Verdunkelung.

Tragende Innenwände als Ortbetonwände ca. 20-30 cm, sollen teilweise in
Sichtqualität ausgeführt werden. Nichttragende Innenwände werden als
Trockenbau errichtet. Auf ihrer Unterseite erhalten die
Stahlbetondecken Akustikbekleidungen. Die Dachflächen werden mit
Gefälledämmung und extensiver Dachbegrünung ausgeführt.

Der 1. und 2. BA werden durch eine 2 cm Dehnfuge vom Bestandsgebäude
getrennt.

Die Tiefgründungen werden als Brunnenfundamente ausgeführt.

Die Flachgründungen werden mit elastisch gebetteten Balken ausgeführt,
die mittels Magerbeton auf den tragenden Verwitterungshorizont des
Festgesteins geführt werden.

Die Bruttogrundfläche (BGF) beträgt insgesamt ca. 5 656 qm.

Die Baukosten für die Kostengruppen (jeweils brutto) werden durch den
Auslober nach derzeitigem Kenntnisstand wie folgt geschätzt:

Baukosten, jeweils netto, gerundet:

KG 300 Bauwerk-Baukonstruktion;

1.BA 2 087 917,00 EUR,

2.BA 2 301 315,00 EUR,

3.BA 895 510,00 EUR,

Gesamt 5 284 742,00 EUR.

KG 400 Bauwerk-Technische Anlagen;

1.BA 1 042 696,00 EUR,

2.BA 825 801,00 EUR,

3.BA 401 374,00 EUR,

Gesamt 2 269 871,00 EUR,

KG 300 und 400 Gesamt 7 554 613,00 EUR,

Anrechenbare Kosten 3 133 595,00 EUR.

Durchführungszeitraum:

Die Leistungserbringung soll unmittelbar nach Auftragserteilung mit der
LPH 5 -6 des 1.BA beginnen und bis 03/2026, mit der LPH 8 des 3.BA
abgeschlossen sein.;

Der weitere Zeitplan ist wie folgt vorgesehen:

1.BA: nach Auftragsvergabe, LPH 8 ab 1. Quartal 2022, Bauphase
1.Quartal 2022-2.Quartal 2023,

2.BA: Bauphase ab dem 3. Quartal 2023- 4. Quartal 2024,

3.BA: Bauphase ab dem 1. Quartal 2025- 1.Quartal 2026; Weitere Angaben
s. VI.3.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektteam/Projektorganisation /
Gewichtung: 45 %
Qualitätskriterium - Name: Projektanalyse/Herangehensweise /
Gewichtung: 30 %
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 25 %
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 153 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer, die zur Abgabe von Angeboten aufgefordert
werden erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der
vorzulegenden Nachweise nach folgenden objektiven Kriterien:

1. Angaben zur Personalstruktur in den vergangenen 3 Jahren,
Festangestellte und mit vergleichbaren Leistungen betrauten
Mitarbeiter, Wichtung 10,00 v. H.

Die Angaben zu den benannten Kriterien werden wie folgt bewertet:

Jährliches Mittel der festangestellten und mit vergleichbaren
Leistungen betrauten Mitarbeiter mit der unter 2.1 genannten
Qualifikation der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Unterkriterium Personalstruktur Tragwerksplanung:

4 Personen = 3 Punkte,

3 Personen = 2 Punkte,

2 Personen = 1 Punkt.

2. Angaben zu den Referenzen in den vergangenen 5 Jahren erbrachten
vergleichbaren Leistungen Kriterium Fachliche Eignung und
Zuverlässigkeit:

Unterkriterien Angaben zu den Referenzen vergleichbarer Leistungen.

2.1. Unterkriterium Anzahl (Quantität) der Referenzen:

Wichtung Anzahl (Quantität) der Referenzen,

Wertungskriterium Buro/Unternehmen 22,5 v. H.,

Wertungskriterium Projektleiter 22,5 v. H.

Bewertung der Anzahl (Quantität) der eingereichten Referenzen, des
Unternehmers/Bewerbers (Büro/Unternehmen) und des Projektleiters,
welche die Mindestkriterien je Wertungskriterium erfüllen:

3 Referenzen je Wertungskriterium (WK) = 3 Punkte,

= 2 Ref. je WK = 2 P.,

= 1 Ref. je WK = 1 P.

2.2. Unterkriterium Qualität der Referenzen:

Wertungskriterium Buro/Unternehmen 22,5 v. H.,

Wertungskriterium Projektleiter 22,5 v. H.

Fur das Buro/Unternehmen/fur den Projektleiter jeweils:

Wertungskriterium:

Erfahrungen in Planung und Realisierung
(Buro/Unternehmen/Projektleiter) der Planung eines Gebäudes mit
vergleichbaren Anforderungen an Komplexität, z. B. Neubau einer Schule,
mit mindestens 1 000 000 EUR Baukosten (KG300/400 brutto).

A) Gebäude mit Unterrichtsräumen = 3 Punkte:

Gebäude mit Publikumsverkehr = 2 P.,

Gebäude ohne Publikumsverkehr = 1 P.

B) 3 000 000 EUR Baukosten brutto = 3 Punkte;

2 000 000 EUR und < 3 000 000 Mio EUR Baukosten brutto = 2 Punkte,

1 000 000 EUR und < 2 000 000 EUR Baukosten brutto = 1 Punkt.

Die Punktwerte zu A. und B. werden je Referenz addiert und gemittelt.

Allgemein gilt für das Ergebnis der Überprüfung (Qualität):

Das Gesamtergebnis der Überprüfung (Qualität) der Referenzen wird
jeweils je Wertungskriterium arithmetisch aus den Einzelergebnissen
gemittelt.

Bei Vorlage mehrerer Referenzen werden die Punktzahlen je
Wertungskriterium gemittelt.

Insgesamt max. 300 Punkte.

Sofern mehr als 5 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten
Bewerbern/Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine
differenzierende Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Wertungsmatrix
vornehmen und die 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe
auffordern, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von
Punktgleichheit entscheidet das Los. Die aufgeforderten Bieter geben
auf der Grundlage der Vergabeunterlagen ein verbindliches Erstangebot
ab. Nach Auswertung der Erstangebote erhalten die Bieter die
Möglichkeit, in einem Verhandlungstermin ihr Angebot zu präsentieren
und über die Vergabeunterlagen zu verhandeln. Anschließend werden alle
Bieter aufgefordert, ein überarbeitetes, finales Angebot zu
unterbreiten. Auf das wirtschaftlichste Angebot wird der Zuschlag
erteilt.

Weitere Angaben zu Wertung/Modalitäten und der Einreichung der
Teilnahmeanträge s. VI.3.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen zwingend elektronisch über die
Vergabeplattform eingereicht werden müssen. Eine Übermittlung per
E-Mail oder auf dem Postweg ist nicht möglich.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Erklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen
worden sind oder vorliegen die die Eignung oder Zuverlässigkeit gem. §
42 VGV i.V.m. § 123, 124 GWB in Frage stellen.

Erklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und
Lieferinteressen (§ 73 Abs.

3 VgV 2016) erfolgt.

Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Gewährleistung der
gesamtschuldnerischen Haftung auch über die Auflösung der ARGE hinaus
ist durch eine verbindliche Erklärung nachzuweisen.

Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von
Ausschlussgründen wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV akzeptiert.

Im Falle der Vorlage einer EEE haben Bewerbergemeinschaften für alle
Mitglieder eine separate EEE abzugeben. Von Nachunternehmern und
Unternehmen, deren Kapazitäten sich der Bewerber bedienen will
(Eignungsleihe), ist ebenfalls eine separate EEE einzureichen.

Webseite zur Erstellung einer EEE:
[10]https://ec.europa.eu/growth/tools-data-bases/espd/filter?lang=de
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung § 45 (3) VgV:

Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass er im Auftragsfall
eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. EUR bei
Personenschäden und mindestens 2,75 Mio. EUR bei sonstigen Schäden
abzuschließen wird oder eine solche Versicherung bereits ständig
abgeschlossen ist. Zum Nachweis des Versicherungsschutzes ist der AN
verpflichtet, vor Unterzeichnung des Vertrages eine entsprechende
aktuelle Bestätigung seines Haftpflichtversicherers mit der
Versicherungsnummer und den mit dem AG vereinbarten Deckungssummen zu
überreichen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Allgemeines:

Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der
Projektleiter (PL) sind gemäß § 46 VgV namentlich zu benennen und mit
beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen
Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur
Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.

Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine
abgeschlossene Hochschulausbildung oder eine vergleichbare
Berufszulassung nachweisen. Weitere Angaben siehe III.2.1.

Der Projektleiter muss eine Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der
entsprechenden Dienstleistung) nachweisen. Die Referenzprojekte müssen
für das Büro und PL die Leistungsphasen 5-6 umfassen.

Bei den Referenzen darf der Zeitraum der Leistungserbringung
nachweislich nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, das heißt:

die Referenzen von Büro/Unternehmen und Projektleiter/in dürfen mit
der Leistungserbringung der LPH 5 nicht vor November 2015 begonnen
haben, und die Erbringung der LPH 6 muss spätestens im November 2020
begonnen haben.

Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben:

Für das Büro/Unternehmen und für den Projektleiter ist je
Wertungskriterium mindestens 1 Referenz mit vergleichbarem
Leistungsgegenstand wie unter II.2.9 beschrieben vorzulegen.

Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter festangestellten und
mit vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieure der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 2 betragen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Berufsbezeichnung Ingenieur und/oder Beratender Ingenieur und/oder
M.Sc. oder vergleichbar (dies gilt für den/die Projektleiter(in)
(PL)) und/oder Bachelor oder Techniker (dies gilt für den/die
Bauleiter(in) BL) berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten
die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die
Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder
sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der
Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU,
gewährleistet ist.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Auftragnehmer hat für den gesamten Leistungszeitraum einen
qualifizierten Projektleiter(in) zu benennen, welcher gegenüber
Auftraggeber und den sonstigen Planungsbeteiligten eigenverantwortlich
als Ansprechpartner(in) zur Verfügung steht.

Projekt- und Planbesprechungen finden in Kell am See bzw. Trier
statt.

Die örtliche Präsenz in Kell am See ist in engen Intervallen gemäß
den Planungserfordernissen sicherzustellen.

Die personelle Kontinuität bezuglich der Präsenz vor Ort ist
sicherzustellen.

Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig.

Eine Erklärung zur Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt
bei öffentlichen Aufträge ist bei Auftragsvergabe vorzulegen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/12/2020
Ortszeit: 08:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 01/02/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Zu II.2.4: Der Auftraggeber beabsichtigt die bauabschnitts- und
stufenweise Beauftragung von Teilleistungen der Leistungsphasen 5-6,
ergänzt durch die Besondere Leistungen.

Dabei sind folgende Stufen vorgesehen:

1. Stufe Leistungen der LPH 5-6,

2. Stufe besondere Leistung LPH 8.

Zu II.2.9:

Bitte fassen Sie die Bewerbungsunterlagen in möglichst wenige
Einzeldokumente (PDF, ZIP o. ä.) zusammen.

Die im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellten
Plandateien und Unterlagen dürfen nur im Zusammenhang mit dem
Vergabeverfahren verwendet werden. Aus urheberrechtlichen Gründen
dürfen die Unterlagen durch die Teilnehmer nicht weiterverwendet
werden. Alle Unterlagen sind von den Teilnehmern vertraulich zu
behandeln. Die Weitergabe an Dritte ist nicht zulässig. Nach Abschluss
des Verfahrens müssen die Unterlagen gelöscht werden, sofern der
Teilnehmer nicht den Zuschlag erhält.

Wir empfehlen Ihnen dringend eine kostenlose Registrierung als Bewerber
auf der Vergabeplattform. Nur dann können Sie aktiv informiert werden,
sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle
veröffentlicht wird oder neue Nachrichten zum Verfahren vorliegen.

Sofern Sie sich nicht registrieren, müssen Sie sich eigenverantwortlich
auf der angegebenen Internetseite zum aktuellen Stand des
Vergabeverfahrens informieren.

Zu Bietergemeinschaften:

Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener
Bewerbungsbogen zu erstellen.

Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des
Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Die
Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.

IV.2.6) Bindefrist des Angebots 60 Kalendertage nach Abgabe jedes
Angebotes
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: [12]http://www.mwkel.rlp.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 (3) GWB.

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2020

References

6. mailto:vergabestelle@trier-saarburg.de?subject=TED
7. http://www.trier-saarburg.de/
8. https://www.subreport.de/E78947683
9. https://www.subreport.de/E78947683
10. https://ec.europa.eu/growth/tools-data-bases/espd/filter?lang=de
11. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
12. http://www.mwkel.rlp.de/

 
 
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