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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Rottenburg am Neckar - Bauleistungen im Hochbau
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020112009034792332 / 555422-2020
Veröffentlicht :
20.11.2020
Angebotsabgabe bis :
18.12.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45210000 - Bauleistungen im Hochbau
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
45215213 - Bau von Pflegeheimen
DE-Rottenburg am Neckar: Bauleistungen im Hochbau

2020/S 227/2020 555422

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Hospitalstiftung Rottenburg am Neckar
Postanschrift: Königstraße 57/3
Ort: Rottenburg am Neckar
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Postleitzahl: 72108
Land: Deutschland
E-Mail: [6]pflegeheim-ergenzingen@menoldbezler.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://hospitalstiftung-rottenburg.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDGB2/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater
Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
Postanschrift: Stresemannstr. 79
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postleitzahl: 70191
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Frank Meininger
E-Mail: [9]pflegeheim-ergenzingen@menoldbezler.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [10]www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDGB2
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kommunale Stiftung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Hospitalstiftung Rottenburg a.N. Europaweite Vergabe der kombinierten
Planungs- und Bauleistungen Neubau Pflegeheim Ergenzingen nebst
Entwicklung und Bebauung der Restgrundstücksfläche
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020/2152
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45210000 Bauleistungen im Hochbau
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die kommunale Stiftung des öffentlichen Rechts Hospital zum Heiligen
Geist (im Folgenden: Hospitalstiftung Rottenburg) beabsichtigt den
Neubau eines Pflegeheims mit 55 vollstationären und 5
Kurzzeitpflege-Plätzen sowie 10 Tagespflegeplätzen am Standort Öchsner
II in Rottenburg-Ergenzingen. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens
ist neben der Realisierung des Pflegeheims zum Pauschalfestpreis die
bauliche Entwicklung der Restflächen des Grundstücks, die durch den
Auftragnehmer des Pflegeheims auf eigenes wirtschaftliches Risiko zu
erbringen ist (Investorenprojekt).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
45215213 Bau von Pflegeheimen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Hauptort der Ausführung:

Rottenburg-Ergenzingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die kommunale Stiftung des öffentlichen Rechts Hospital zum Heiligen
Geist (im Folgenden: Hospitalstiftung Rottenburg) beabsichtigt den
Neubau eines Pflegeheims mit 55 vollstationären und 5
Kurzzeitpflege-Plätzen sowie 10 Tagespflegeplätzen am Standort Öchsner
II in Rottenburg-Ergenzingen. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens
ist neben der Realisierung des Pflegeheims zum Pauschalfestpreis die
bauliche Entwicklung der Restflächen des Grundstücks, die durch den
Auftragnehmer des Pflegeheims auf eigenes wirtschaftliches Risiko zu
erbringen ist (Investorenprojekt).

Wesentlicher Bestandteil des Verfahrens ist es, gemeinsam mit den
Bietern ein für die Bedürfnisse der Hospitalstiftung geeignetes
Pflegeheim nebst Entwicklung und Bebauung der Restgrundstücksflächen
herauszuarbeiten.

Um frühzeitig Kosten- und Terminsicherheit hinsichtlich des Pflegeheims
zu erlangen, möchte die Hospitalstiftung den Pflegeheimneubau als
kombinierte Planungs- und Bauausschreibung gesamthaft an ein Team aus
Objekt- und Fachplanern sowie einem Generalunternehmer zur
schlüsselfertigen Realisierung vergeben. Das Ausschreibungsverfahren
wird in Form eines kombinierten Verfahrens Planen und Bauen
durchgeführt.

Für die Realisierung des Pflegeheims werden durch die Hospitalstiftung
maximal 8,75 Mio. EUR brutto bereitgestellt.

Von besonderer Bedeutung ist die bauliche Entwicklung der auf dem
Pflegeheimprojektgebiet befindlichen Restflächen. Diese sollen durch
den Investor einer baulichen Nutzung zugeführt werden, die in Ergänzung
zum Pflegeheimvorhaben steht. Denkbar wären beispielsweise
barrierefreie Seniorenwohnungen. Vor diesem Hintergrund ist der Umgang
des Bieters mit der zu erwerbenden Fläche in Nachbarschaft zum
Pflegeheim von besonderer Bedeutung. Für diese Entwicklung werden die
entsprechenden Flächen dem Investor durch die Stadt Rottenburg
verkauft.

Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe von Bau- und
Planungsleistungen erwartet sich die Hospitalstiftung ein planerisch,
baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu
einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit und ein inhaltlich
abgestimmtes Angebot für Planung und Realisierung der Maßnahmen
gewährleistet. Ziel des bevorstehenden Verfahrens ist auch, die Auswahl
des Investors mit dem besten Entwurfs- und Nutzungskonzept in
Verbindung mit dem besten wirtschaftlichen Konzept für das neu zu
errichtende Wohnquartier.

Der Baubeginn soll im Frühjahr 2022 erfolgen. Die Fertigstellung der
Räumlichkeiten für die Hospitalstiftung soll Mitte 2023, die
Fertigstellung des Investorenprojektes soll möglichst im
unmittelbaren Anschluss erfolgen.

Die näheren Einzelheiten, die Grundlage der Angebotserstellung und der
anschließenden Verhandlungen sind, ergeben sich aus den
Angebotsunterlagen, die den im Rahmen des nun stattfindenden
Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerbern mit Aufforderung zur
Angebotsabgabe zugehen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 31/08/2021
Ende: 30/06/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber,
die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in
einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1:

Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen
Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf.
erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben,
können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2:

Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten
Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die
verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3:

Schließlich wird für den Fall, dass mehr als 3 bis 5 grundsätzlich
geeignete Bewerber vorliegen, unter den Bewerbern anhand der Referenzen
gem. Ziffer III.1.3) der EU-Auftragsbekanntmachung, die die jeweiligen
Mindestanforderungen erfüllen, beurteilt, wer unter den als
grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den
Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren
Verfahren beteiligt werden soll.

Für die Auswahl werden bis zu max. 3 Referenzen für Planungsleistungen
Gebäude und Innenräume und bis zu max. 3 Referenzen über die
Projektentwicklung eines Wohnungsbaus berücksichtigt.

Bis zu 3 Referenzen Planungsleistungen Gebäude und Innenräume werden
jeweils wie folgt bewertet:

Kriterium Zeitpunkt Fertigstellung.

Fertigstellung ab 1.1.2015: 1 Punkt

Fertigstellung zwischen dem 1.1.2016 bis 31.12.2016: 2 Punkte

Fertigstellung ab 1.1.2017: 3 Punkte

Max. erreichbare Punktzahl: 9 Punkte

Kriterium Bauvolumen.

Unter 4 Mio. EUR brutto anrechenbare Kosten (KG 200-500): 1 Punkt

4 Mio. EUR brutto bis 5 Mio. EUR brutto anrechenbare Kosten (KG
200-500): 2 Punkte

Über 5 Mio. EUR brutto anrechenbare Kosten (KG 200-500): 3 Punkte

Max. erreichbare Punktzahl: 9 Punkte

Kriterium Gebäudeart.

Wohnungsbau: 1 Punkt

Pflegeheim (optional zzgl. Wohnungsbau): 2 Punkte

Pflegeheim mit pflegeaffiner Ergänzung z. B. betreutes Wohnen (optional
zzgl. Wohnungsbau): 3 Punkte

Max. erreichbare Punktzahl: 9 Punkte

Kriterium Auszeichnung (Architektur) im Rahmen eines Wettbewerbs.

Auszeichnung (Architektur) im Rahmen eines Wettbewerbs: 1 Punkt

Max. erreichbare Punktzahl: 3 Punkte

Weiterhin werden bis zu 3 Referenzen Projektentwicklung eines
Wohnungsbauprojektes wie folgt bewertet:

Kriterium Zeitpunkt Fertigstellung.

Fertigstellung ab 1.1.2015: 1 Punkt

Fertigstellung zwischen dem 1.1.2016 bis 31.12.2016: 2 Punkte

Fertigstellung ab 1.1.2017: 3 Punkte

Max. erreichbare Punktzahl: 9 Punkte

Kriterium Investitionsvolumen.

Unter 4 Mio. EUR brutto anrechenbare Kosten (KG 200-500): 1 Punkt

4 Mio. EUR brutto bis 5 Mio. EUR brutto anrechenbare Kosten (KG
200-500): 2 Punkte

Über 5 Mio. EUR brutto anrechenbare Kosten (KG 200-500): 3 Punkte

Max. erreichbare Punktzahl: 9 Punkte

Kriterium Gebäudeart.

Wohnungsbau: 1 Punkt

Pflegeheim (optional zzgl. Wohnungsbau): 2 Punkte

Pflegeheim mit pflegeaffiner Ergänzung z. B. betreutes Wohnen (optional
zzgl. Wohnungsbau): 3 Punkte

Max. erreichbare Punktzahl: 9 Punkte

Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise
durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe
aufzufordernden Bieter überschritten wird, führt eine jüngere Referenz
im Bereich Projektentwicklung Wohnungs- und Pflegeheimbau (späterer
Fertigstellungszeitpunkt) zur Bevorzugung eines Bewerbers. Bei gleichen
Fertigstellungszeitpunkten entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert
nachzuweisen. Soweit in der EU-Auftragsbekanntmachung oder in den
Teilnahmeformularen nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle
Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft
vorzulegen. Die geforderten Eignungsnachweise sind den Ziffern III.1.1)
bis III.1.3) der EU-Auftragsbekanntmachung zu entnehmen.

Ist ein Unternehmen sei es als Bewerber, Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe an mehreren
Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen
beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen.

Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere
Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen
ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe,
vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit
Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die
erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise
die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt
werden.

Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung
stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) der
EU-Auftragsbekanntmachung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien
erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des
Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von
Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs.
6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten
Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß
§ 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung
der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu
ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so
kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen
ersetzt.

Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer sind mit dem Teilnahmeantrag
noch nicht zu benennen.

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf
Ausschlussgründe einzureichen:

1. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis
Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen.

2. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 6 VOB/A
nicht vorliegen.

3. Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLOG).

4. Aktueller Nachweis über die Eintragung des Unternehmens in das
Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens bezogen auf die
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre inkl. Ausweisung des Umsatzes
im Bereich Projektentwicklung Wohnungs- und Pflegeheimbau.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärungen zu Referenzen über vergleichbare
Immobilienprojektentwicklungsleistungen sowie vergleichbare
Planungsleistungen Objektplanung Gebäude aus den letzten 10 Jahren.

Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben
enthalten:

Projektbezeichnung,

Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer,

Angaben zur Gebäudeart,

Beschreibung,

Gesamtprojektvolumen,

Angaben über erbrachte Leistungen,

Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Leistung,

ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern.

Die Vorlage von mehr als jeweils max. 3 Referenzen für
Projektentwicklung eines Wohnungs- bzw. Pflegeheimbaus bzw.
Planungsleistungen Gebäude und Innenräum ist nicht gewünscht.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen:

1. Angabe von mindestens einer Referenz über die Projektentwicklung
eines Wohnungs- bzw. Pflegeheimbaus mit einem Investitionsvolumen von
mindestens 3,5 Mio. EUR brutto (KG 200-500 nach DIN 276) in den
zurückliegenden 5 Jahren (Abnahme nach dem 1.1.2015).

2. Angabe von mindestens einer Referenz über Planungsleistungen
Gebäude und Innenräume im Bereich Wohnungs- bzw. Pflegeheimbau (mind.
Leistungsphase 2-5) mit anrechenbaren Kosten (KG 200-500 nach DIN 276)
von mind. 3,5 Mio. EUR brutto. Das Referenzobjekt muss baulich
fertiggestellt sein. Die Fertigstellung (Abschluss LPH 8) darf nicht
vor dem 1.1.2015 erfolgt sein.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/12/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZDGB2
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse: [12]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote
für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse: [13]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2020

References

6. mailto:pflegeheim-ergenzingen@menoldbezler.de?subject=TED
7. https://hospitalstiftung-rottenburg.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDGB2/documents
9. mailto:pflegeheim-ergenzingen@menoldbezler.de?subject=TED
10. http://www.menoldbezler.de/
11. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDGB2
12. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/
13. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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