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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Flughafen Leipzig/Halle - Elektroinstallationsarbeiten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020111809204591153 / 554531-2020
Veröffentlicht :
18.11.2020
Angebotsabgabe bis :
04.12.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45311200 - Elektroinstallationsarbeiten
DE-Flughafen Leipzig/Halle: Elektroinstallationsarbeiten

2020/S 225/2020 554531

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Flughafen Leipzig/Halle GmbH
Postanschrift: Terminalring 11
Ort: Flughafen Leipzig/Halle
NUTS-Code: DED53 Nordsachsen
Postleitzahl: 04435
Land: Deutschland
E-Mail: [6]cornelia.schulze@leipzig-halle-airport.de
Telefon: +49 341/2243871
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.leipzig-halle-airport.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E24614772
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E24614772
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Abstellfläche östl. Apron 2 ETA
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45311200 Elektroinstallationsarbeiten
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Am Flughafen Leipzig/Halle besteht im Bereich der südlichen
Vorfeldflächen kurzfristig Bedarf zusätzliche Abstell- und
Abfertigungsflächen zu schaffen. Daher beabsichtigt die Flughafen
Leipzig/Halle GmbH (FLHG) östlich der vorhandenen Vorfeldfläche Apron 2
eine zusätzliche Vorfeldfläche mit dem Ziel zu errichten, kurzfristig
eine möglichst multifunktional nutzbare Fläche zu schaffen, auf der
eine möglichst große Anzahl an Luftfahrzeugstandplätzen, auch in
wechselnder Aufstellungskonfiguration einschließlich
Abfertigungsflächen, möglich ist.

Des Weiteren ist die Umverlegung einschließlich Neubau einer
Betriebsstraße notwendig.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE DEUTSCHLAND
NUTS-Code: DED SACHSEN
NUTS-Code: DED5 Leipzig
NUTS-Code: DED53 Nordsachsen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Baumaßnahmen Abstellfl. östl. Apron 2 ETA beinhaltet folgenden
Hauptleistungen:

ca. 5 St. Statische Umformer mit integrierter Kabeltrommel,

ca. 3 St. Vorfeldmast 35 m,

ca. 9 St. Vorfeldfluter LED,

ca. 9 St. Hindernisfeuer LED,

ca. 21 St. Straßenleuchten LED,

ca. 18 St. Gehwegleuchten LED,

ca. 21 St. Beleuchtungsmaste Straßenbeleuchtung 8 m ,

ca. 3 St. Vorfeldverteiler NS/FM-IT mit Außensteckdosen,

ca. 2 St. Schaltschränke für Entwässerung,

ca. 7 000 m Lieferung und Verlegung von Niederspannungskabel,

ca. 2 500 m Lieferung und Verlegung IT/FM-Verkabelung Wesentliche
Leistungen sind dabei:

Demontage Bestandsverkabelung/Bestandsmaste/Bestandsleuchten,

Vorfeldbeleuchtungsanlage,

Strassen- und Gehwegbeleuchtung,

400Hz Stromversorgung,

Neue Schaltschränke Entwässerung und Verlängerung der Leitungen,

Anpassung Beschilderung,

Verkabelung NS/IT-FM.

Des Weiteren sind Planungsleistungen, gutachterliche Leistungen sowie
Leistungen der Baulogistik zu erbringen.

Ausführungsplanung (Planungsleistungen gem. LPH5 der HOAI),

Werk- und Montageplanungen.

Im Rahmen der Baumaßnahme werden die Tiefbaumaßnahmen einschließlich
dem Umverlegen der Betriebsstraße gesondert vergeben.

Die Arbeiten finden teilweise im Flughafen-Sicherheitsbereiches statt.
Die Abgrenzung des Baufelds vom Sicherheitsbereich erfolgt durch einen
provisorischen ICAO-Zaun, welcher vorab bauseits errichtet und nach
Bauende wieder abgebaut wird.

Aufgrund von Nutzeranforderungen steht für die Leistungserbringung nur
ein Zeitfenster bis 30.9.2021 zur Verfügung. Die zu errichtenden
Flächen müssen spätestens zu diesem Zeitpunkt in Betrieb gehen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 26/03/2021
Ende: 30/09/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr
Bewerber grundsätzlich geeignet sind, als zur Abgabe eines Angebots
aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber
auswählen, welche die nachfolgend aufgeführten Eignungsvoraussetzungen
am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die
nachfolgend beschriebene Bewertung vornehmen. Der Auftraggeber wird
eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000
Punkte erreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen:

Maximal 300 Punkte auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.2, wobei
hiervon maximal 200 Punkte auf die Angaben nach Ziffer III.1.2 a)
(Umsatz vergleichbare Leistungen) und maximal 100 Punkte auf die
Angaben nach Ziffer III.1.2 b) (Gesamtumsatz entfallen),

Maximal 700 Punkte entfallen auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.3,
wobei hiervon maximal 100 Punkte auf die Angaben nach Ziffer III.1.3 a
(Mitarbeiter) und maximal 600 Punkte auf die Angaben nach Ziffer
III.1.3 b) (Referenzen) entfallen.

Bei der Bewertung der Referenzangaben nach Ziffer III.1.3 b)
(Errichtung) werden bewertet:

Vergleichbarkeit der Art der Leistung, einschließlich etwaiger
besonderer Umstände der Leistungserbringung (max. 300 Punkte),

Vergleichbarkeit des Umfangs erbrachten Leistungen (max. 250 Punkte),

Umfang der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen (max. 50
Punkte).

Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die vorgenannten
Unterlagen bewertet. Die Bewertung der benannten Unterlagen wird anhand
des nachfolgenden Bewertungsmaßstabes erfolgen:

5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und
uneingeschränkt.

4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers
zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und
Schwächen aufweisen.

3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers
zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite
und Schwächen aufweisen.

2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers
zum jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und
Schwächen aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers
enthalten zum jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen.

1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers
zum jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und
Schwächen aufweisen.

0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers
zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend
sind, oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum
jeweiligen Merkmal keine wertungsfähigen Angaben.

Der Auftraggeber wird Teilnahmeanträge unberücksichtigt lassen, die bei
einem oder mehreren Bewertungskriterien gemäß dem voranstehenden
Bewertungsmaßstab null Punkte oder einen Punkt erhalten oder bei einer
Bewertung weniger als 600 Punkte erreichen.

Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jede Unterlage erfolgt durch
die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem bei einer Bewertung
mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl entsprechend der
prozentualen Gewichtung erzielt werden kann.

Sollte sich aufgrund der Bewertung ergeben, dass durch eine mehrfache
Belegung einer Rangstelle die vorgenannte Höchstzahl der zur
Angebotsabgabe zuzulassenden Bewerber überschritten wird, wird der
Auftraggeber alle Bewerber mit einer erfolgreichen Rangstelle
berücksichtigen.

Teilt ein ausgewählter Bewerber bis zum Schlusstermin für die Abgabe
des Erstangebots mit, von einer Angebotsabgabe abzusehen, so behält
sich der Auftraggeber vor, ursprünglich nicht berücksichtigte Bewerber
entsprechend der Reihen- und Rangfolge der Bewertung der
Teilnahmeanträge nachträglich zur Abgabe eines Angebots einzuladen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Eigenerklärung,

Aa) dass der Bewerber in den letzten 2 Jahren nicht aufgrund eines
Verstoßes gegen Vorschriften (z. B. § 23 AEntG, § 21 MiLoG oder
Vorschriften wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften), die zu
einer Eintragung im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer
Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr
als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt
worden ist.

Bb) dass der Bewerber nicht zahlungsunfähig ist, dass über das Vermögen
des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren
beantragt oder eröffnet worden ist, dass die Eröffnung eines solchen
Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist, sich der Bewerber
nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit
eingestellt hat, § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB.

cc) dass der Bewerber im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nicht
nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die
Integrität des Bewerbers in Frage gestellt wird, § 124 Abs. 1 Nr. 3
GWB; das Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem
Unternehmen zuzurechnen, wenn diese Person als für die Leitung des
Unternehmens Verantwortlicher gehandelt hat; dazu gehört auch die
Überwachung der Geschäftsführung oder die sonstige Ausübung von
Kontrollbefugnissen in leitender Stellung, § 123 Abs. 3 GWB
entsprechend.

Dd) dass für den Bewerber kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123
GWB vorliegt.

b) Benennung der Handelsregisternummer des Bewerbers oder eine
gleichwertige eindeutige Unternehmenskennzeichnung einer zuständigen
Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des
Bewerbers.

Der Auftraggeber behält sich vor, beteiligte Unternehmen nach § 124 GWB
auszuschließen, wenn einer der dort genannten fakultativen
Ausschlussgründe vorliegt. Die Nennung der vorliegend unter Ziffer
III.1.1) a) der Bekanntmachung benannten Ausschlussgründe ist daher
nicht abschließend. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen wird der
Auftraggeber Angaben der Bieter zur Selbstreinigung nach § 125 GWB
sowie den zulässigen Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB
berücksichtigen.

Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens
wird auf Ziffer VI.3 d) verwiesen.

Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4 verwiesen,
für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf ZifferII.2.9
verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen
des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1 a) sind keine
Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen
Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Der Auftraggeber
behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung der vorgenannten
Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen im vorgenannten Sinn zu
fordern.

Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die
Einreichung der unter Ziffer III.1.1) bis III.1.3) aufgeführten
Nachweise und Eigenerklärungen nicht ersetzen, da die für die
Präqualifizierung geforderten Angaben und Eigenerklärungen nicht mit
den vorliegend vorgegebenen Erklärungen und Nachweisen inhaltlich nicht
übereinstimmen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (Euro, netto), der auf
Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen
vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre; als vergleichbar angesehen werden Planungs- und
Bauleistungen für Elektrotechn. Anlagen b) Eigenerklärung zum
Gesamtumsatz des Bewerbers (Euro, netto), aufgeteilt für die letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre; für die Verwendung eines vom
Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d)
verwiesen.

Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4 verwiesen,
für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf Ziffer II.2.9
verwiesen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Ziffer III.1.2 b):

Der angegebene jährliche Gesamtumsatz darf im Durchschnitt der letzten
3 Geschäftsjahre nicht unter 5 000 000,00 EUR p. a. (ohne Umsatzsteuer)
liegen.

Für die Einhaltung der vorgenannten Mindestbedingungen werden bei allen
Kooperationsformen nach Ziffer VI.3 b) die Angaben der benannten
Unternehmen addiert
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beim Bewerber beschäftigten
Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach
Berufsgruppen sowie nach Anzahl.

b) Referenzlage:

Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen
Referenzprojekten des Bewerbers aus den vor der Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung vergangenen 80 Monate, bei denen in Art und Umfang mit
der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Vergabeunterlagen)
vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Erwartet werden folgende
Angaben für jedes Referenzprojekt:

Name und Adresse des Auftraggebers, die Benennung eines
Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse
bleibt vorbehalten,

Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts,

Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit Angaben zur
Art des Referenzprojekts, Art der erbrachten Leistungen (Verkabelung,
Vorfeldbeleuchtungsanlagen, 400 Hz-Stromversorgung,
Beleuchtungsmasten), Art der Beauftragung, Benennung der ggf. vom
Bewerber bearbeiteten HOAI-Leistungsphasen, besondere Umstände der
Leistungserbringung,

Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen, ca.-Angabe
der Auftragssumme (Euro, netto),

Zeitraum der Leistungserbringung sowie Datum der Inbetriebnahme,

Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit
Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht
wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die
Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist
anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.

Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens
wird auf Ziffer VI.3 d) verwiesen. Die an die Referenzen gestellten
Anforderungen nach Ziffer III.1.3 b) werden im Bewerbungsbogen
konkretisiert.

Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4 verwiesen,
für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf Ziffer II.2.9
verwiesen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Ziffer III.1. b) Referenzlage Der Bewerber muss seine besondere
Erfahrung dadurch nachweisen, dass zusätzlich zu den in Ziffer III.1.3
d) genannten Anforderungen folgende Mindestanforderungen in einer
Referenz erfüllt werden:

Mind. 1 Referenz für Vorfeldbeleuchtung,

Mind. 1 Referenz für eine 400 Hz-Anlage.

Die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderungen kann in einer
Referenz oder in verschiedenen Referenzen nachgewiesen werden.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung
der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die
Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte
unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen,
zu vervollständigen oder zu korrigieren.

Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen Teilnahmeanträge
inhaltlich prüfen. Die Prüfung bezieht sich auf die Einhaltung etwaiger
in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) genannter Mindestanforderungen.

Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber
inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den
in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) genannten Unterlagen vorliegt. Kann im
Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der
Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt.

Eine ggf. erforderliche Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt gemäß
Ziffer II.2.9).
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige
Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als
Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer
Bewerbergemeinschaft muss zusätzlich zum Bewerbungsbogen nach Ziffer
VI.3 d) eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der
Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden
Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Die Aufteilung
der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall ist darzustellen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/12/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 23/12/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Der Auftraggeber ist ausschließlich Sektorenauftraggeber nach § 100
Abs. 1 Nr. 2 GWB.

b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:

Die unter Ziffer III.1.1) bis Ziffer III.1.3) benannten Unterlagen sind
bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen.

Beabsichtigt der Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft,
sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen oder
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen
(z. B. durch Subunternehmer) zu berufen, so sind die unter Ziffer
III.1.2) bis III.1.3) benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen
insoweit in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen, als die
Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Zusätzlich hat
der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung der
anderen Unternehmen vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und
tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden
Ressourcen der Dritten nachgewiesen wird.

Bei einer Bezugnahme auf Kapazitäten eines anderen Unternehmens im
Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit
ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es mit dem Bewerber
im Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung entsprechend dem
Umfang der Eignungsleihe haftet.

Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für
die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder
Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung
(Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen,
so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen
als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese
Kapazitäten benötigt werden.

c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher
Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher
Übersetzung.

d) Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen
Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der
Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist über die
Vergabeplattform ELVIS subreport unter
[10]https://www.subreport-elvis.de/ herunterzuladen. Eine vorherige
Registrierung auf v. g. Vergabeplattform ist erforderlich.

Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin (s. Ziffer IV.2.2)
über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden.

e) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:

Aa) Der Auftraggeber behält sich vor, die nach Ziffer I.3
veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen und den
ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der
Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung, zur
Verfügung zu stellen.

cc) Der Auftraggeber behält sich nach § 15 Abs. 4 SektVO vor, den
Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in
Verhandlungen einzutreten.

f) Die in Ziffer II.2.7) und in Ziffer IV.2.3) enthaltenen Zeitangaben
stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.

g) Anfragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens
24.11.2020 über die Vergabeplattform des Auftraggebers vorliegen.

h) Datenschutz: Der Bewerber hat die Bestimmungen der
Datenschutz-Grundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes sowie
anderer geltender Gesetze zum Schutz personenbezogenen Daten
einzuhalten. Für die Übermittlung personenbezogener Daten an den
Auftraggeber trägt der Bewerber die datenschutzrechtliche Verantwortung
und hat entsprechend die Rechtmäßigkeit sicherzustellen (z. B. durch
Einholung von Einwilligungen bei Angaben natürlicher Personen).
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei
der Landesdirektion Leipzig
Ort: Leipzig
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügeobliegenheiten nach § 160 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein
Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere
unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/11/2020

References

6. mailto:cornelia.schulze@leipzig-halle-airport.de?subject=TED
7. http://www.leipzig-halle-airport.de/
8. https://www.subreport.de/E24614772
9. https://www.subreport.de/E24614772
10. https://www.subreport-elvis.de/

 
 
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