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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Bankdienstleistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020101409200315019 / 486406-2020
Veröffentlicht :
14.10.2020
Angebotsabgabe bis :
09.11.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
66110000 - Bankdienstleistungen
66172000 - Bearbeitung und Clearing von Finanzgeschäften
DE-Berlin: Bankdienstleistungen

2020/S 200/2020 486406

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/
Materialwirtschaft (VEM)
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10179
Land: Deutschland
E-Mail: [6]einkauf.se2@bvg.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://vergabekooperation.berlin
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetail
s?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1744f4b06ff-28a743a0da81edb6
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetail
s?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1744f4b06ff-28a743a0da81edb6
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ausgabe von E-Geld zur Zahlung von Fahrscheinen der BVG und anderer
Leistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: FEM2-0398-2020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
66110000 Bankdienstleistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind eines der größten europäischen
Verkehrsunternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs.

Trotz der Möglichkeit zur bargeldlosen Zahlung von Fahrscheinen ist der
Bargeldanteil noch substantiell hoch in den Verkehrsmitteln. Dies soll
nun durch eine anonyme Guthabenkarte geändert werden. Weiterhin soll
die Guthabenkarte eingesetzt werden können zur Zahlung von Waren und
Dienstleistungen bei Dritten, insbesondere Mietern der BVG in Bahnhöfen
oder sonstigen Partnerunternehmen der BVG. Mit der Ausschreibung
FEM2-0398-2020 wird ein Dienstleister gesucht, der eine solche
Guthabenkarte an interessierte Kunden der BVG ausgibt und alle damit im
Zusammenhang stehenden erforderlichen Dienstleistungen erbringt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
66172000 Bearbeitung und Clearing von Finanzgeschäften
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Kern soll die Guthabenkarte (mit einem aufzuladenden Guthaben in
Euro) wie folgt funktionieren:

Sie erfordert kein Bankkonto und ermöglicht die Bezahlung von
Fahrscheinen in Bussen und Bahnen der BVG (eine Speicherung von
Fahrscheinen in der Guthabenkarte ist nicht vorgesehen).

Sie kann an bestimmten Stellen erworben, freigeschaltet und mit einem
bestimmten Mindest-/Maximalbetrag erstmalig aufgeladen werden. Sie kann
zudem an bestimmten Stellen jederzeit erneut aufgeladen werden.

Weiterhin soll die Guthabenkarte eingesetzt werden können zur Zahlung
von Waren und Dienstleistungen bei Dritten, insbesondere Mietern der
BVG in Bahnhöfen oder sonstigen Partnerunternehmen der BVG.

Um diese essentiellen Funktionen zu gewährleisten, ist es erforderlich,
dass der Auftragnehmer Inhaber einer E-Geld Lizenz oder Banklizenz mit
der Erlaubnis der BaFin zur Ausgabe von E-Geld in Deutschland ist. Der
Auftragnehmer wird Herausgeber der Karte und Vertragspartner der Nutzer
der Guthabenkarte sein. Die BVG definiert die grafische Gestaltung und
das Layout der Vorder- und Rückseite der Karte. Das Design der Karte
wird so sein, dass die Nutzer die Guthabenkarte als BVG-Karte
wahrnehmen. Der Vertrag soll für den Zeitraum ab 19.3.2021 bis zum
31.3.2025 geschlossen werden, mit einer Fortfühungsoption bis maximal
31.3.2028.

Die nähere Beschreibung befindet sich in der Leistungsbeschreibung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 19/03/2021
Ende: 31/03/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Vertragslaufzeit kann durch einseitige schriftliche Erklärungen des
Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer insgesamt um bis zu 43 Monate
verlängert werden. Die Verlängerungen müssen jeweils bis spätestens 3
Monate vor dem ursprünglichen Vertragsende schriftlich erfolgen. Der
Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf Verlängerung der
Vertragslaufzeit. Im Falle einer nicht erfolgten Verlängerung kann er
hieraus keinerlei Ansprüche (insbesondere auf Schadensersatz oder
Vergütung) herleiten.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerbern
(der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften
(BewGe) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BewGe sowie von allen
für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern
(NU)/Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern
wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit
Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bewerber auf Verlangen
weitere Nachweise vorzulegen.

1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift.

2. Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie soweit anwendbar §
21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG. Eigenerklärungen gemäß
§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. und § 21 des Gesetzes zur Regelung
eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) und dass keine Eintragung im
Berliner Korruptionsregister vorliegt.

Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung. Bei Vorliegen von
Ausschlussgründen wird der Auftraggeber Angaben der Bewerber zur
Selbstreinigung nach § 125 GWB sowie den zulässigen Zeitraum für
Ausschlüsse nach § 126 GWB berücksichtigen.

3. Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgt, s. VI.3) Ziff. 7.

4. Der AN muss (i) eine Erlaubnis zum Betreiben des E-Geld-Geschäfts
nach § 11 ZAG innehaben oder als CRR-Kreditinstitut im Sinne von § 1
Absatz 3d Satz 1 des Kreditwesengesetzes im Inland zum Geschäftsbetrieb
zugelassen sein und (ii) eine Kopie der Erlaubnis bzw. Zulassung
vorlegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz (EUR, netto) aufgeteilt für die
letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre,

2) Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (EUR, netto), der auf
Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen
vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten 5 abgeschlossenen
Geschäftsjahre. Vergleichbare Leistungen sind hierbei das
Tätigkeitsfeld gemäß III.1.3) in den letzten 5 Jahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Der Bewerber hat folgende Referenzen in der EU aus den letzten 5 Jahren
(seit dem 1.9.2015) vorzulegen.

A) Der Bewerber hat mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen
vorzulegen.

1) alle für die Karten-/Datenträger-Verarbeitung erforderlichen
IT-Systeme, das heißt, ein Karten-/Datenträgermanagementsystem, ein
Autorisierungssystem und ein Clearingsystem, jeweils innerhalb der EU,
durch den Bewerber bereitgestellt wurden und mit diesen Systemen
insgesamt mehr als 500 000 Transaktionen und mindestens 20 000 Karten /
Datenträger durchgeführt worden sind und

2) eine Transaktionsverarbeitung mit (Online-) Autorisierung und
Clearing stattfand und

3) eine technische Kontoführung für Guthabenkarten/-datenträger
durchgeführt wurde und

4) die Speicherung und Verarbeitung der Transaktionsdaten von
Guthabenkarten/Datenträgern durchgeführt wurden und

5) eine Sperrung einzelner Karten/Datenträger realisiert wurde und

6) eine Aufladung von Guthaben auf die Karte/Datenträger zu beliebigen
Zeitpunkten realisiert wurde.

B) Darüber hinaus hat der Bewerber folgende Referenzen vorzulegen:

1) Der Bewerber hat bereits KYC-Prozesse an Verkaufs-, Auflade- und
Akzeptanzstellen unter Erfüllung der regulatorischen Vorgaben
durchgeführt.

2) Der Bewerber hat bereits Zahl- und Auflademöglichkeiten mit den
ausgegebenen Karten/Datenträgern über eine vorhandene Infrastruktur am
POS (z. B. Zahlungsverkehrsterminals) und im Webshop realisiert.

3) Der Bewerber hat ein Online-Portal bereitgestellt, in dem Endkunden
Informationen zu den eingesetzten Karten/Datenträgern angezeigt wurden
und in dem Guthaben auf den Karten/Datenträgern gegen internetübliche
Zahlverfahren aufgeladen wurden.

Die Darstellung der Anforderungen kann durch ein oder mehrere Projekte
erfolgen.

Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung.

Zu jeder Referenz sind folgende Informationen anzugeben:

a) Name und Adresse des Auftraggebers; eine Aufforderung zur Benennung
eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und
E-Mail-Adresse bleibt vorbehalten;

b) Zeitraum der Leistungserbringung;

c) Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen insb. unter o. g.
Angabe (III.1.3) Vergleichbarkeit der Projekte), um die
Vergleichbarkeit mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen
beurteilen zu können,

d) Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit Angaben
der Transaktionszahlen und ausgegebenen Karten / Datenträgern,

e) Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit
Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht
wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die
Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist
anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.

Nur diese werden bei der Eignungsprüfung berücksichtigt.

Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Mindestanforderungen sind erfüllt, wenn:

1) mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte vorgelegt werden und

2) mindestens eine Referenz vorgelegt wird, mit der der Bewerber
KYC-Prozesse an Verkaufs-, Auflade- und Akzeptanzstellen unter
Erfüllung der regulatorischen Vorgaben belegt und

3) mindestens eine Referenz vorgelegt wird, mit der der Bewerber Zahl-
und Auflademöglichkeiten mit den ausgegebenen Karten/Datenträgern über
eine vorhandene Infrastruktur am POS (z. B. Zahlungsverkehrsterminals)
und im

Webshop belegt und

4) mindestens eine Referenz vorgelegt wird, mit der der Bewerber
darstellt, dass ein Online-Portal bereitgestellt wurde, in dem
Endkunden Informationen zu den

Eingesetzten Karten/Datenträgern angezeigt wurden und in dem Guthaben
auf den Karten/Datenträgern gegen internetübliche Zahlverfahren
aufgeladen wurden.

Die Darstellung der Einhaltung der Mindestanforderungen dieser Punkte
1) bis 4) kann durch mehrere verschiedene Referenzprojekte erbracht
werden.

Bei den genannten Mindestvorgaben ist es im Fall von Kooperationsformen
nach Ziffer VI.3) ausreichend, wenn die Anforderung von einem
Unternehmen erfüllt wird.

Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung
der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die
Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte
unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen,
zu vervollständigen oder zu korrigieren.

Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen und fristgerecht
eingegangenen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen.

Die Nichterfüllung der Mindeststandards führt in jedem Fall zum
Ausschluss.
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Vergabeunterlagen
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Siehe III.1.1)
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Jegliche Kommunikation sowie alle Dokumentationen sind in deutscher
Sprache zu erstellen, ggf. durch zertifizierte Übersetzung

Der Auftragnehmer hat gem. Frauenförderverordnung während des
Auftrags Maßnahmen zur Frauenförderung durchzuführen oder einzuleiten.
Hierzu hat der Bieter mit der Angebotsabgabe eine Erklärung zur
Frauenförderung iSd Frauenförderverordnung abzugeben. Der AG stellt
hierzu ebenfalls ein Formular zur Verfügung,

die Vorgaben nach dem BerlAVG, insbesondere zum vergaberechtlichen
Mindestlohn, sind zu berücksichtigen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/11/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 18/11/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/03/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 100 Abs. 1 Nr. 1
GWB und unterliegt neben dem GWB und der SektVO insbesondere dem
Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz.

2. Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) des
Verhandlungsverfahrens begonnen, in dem sich die interessierten
Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben,
Erklärungen u. Nachweisen um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren
FEM2-0398-2020 bewerben. Das ausgefüllte Leistungsverzeichnis ist erst
mit dem Angebot (Angebotsfrist: 21.12.2020, 12.00) einzureichen.

3. Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich unter Nutzung
der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff.I.3)) unter Angabe
der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) u. des Aktenzeichens
FEM2-0398-2020 zu erfolgen. Die Bewerber sollen das hierfür vom AG zur
Verfügung gestellte Formular verwenden und über die Nachrichtenfunktion
der Vergabeplattform dem AG übermitteln. Auskünfte werden grundsätzlich
nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum 29.10.2020 an die unter
Ziffer I.1) bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der
Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3)) eingegangen sind. Der Auftraggeber
behält sich vor, verspätete Anfragen nicht zu beantworten. Mündliche
werden nicht beantwortet. Der AG wird etwaige Informationen (auch die
Formulare) u. Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum TNW sowie
sonstige Klarstellungen des AG, die das Vergabeverfahren betreffen, auf
der Plattform AI veröffentlichen.

Der AG empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link
zum Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie
Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die
Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare
verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen u.
Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist
nicht ausreichend.

4. Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/BewGe der
Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu.

5. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die
Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien
veröffentlicht wird u. der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen
Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert
wiedergegeben wird.

6. Das Vergabeverfahren wird unter dem Vorbehalt der gesicherten und
auskömmlichen Finanzierung durchgeführt. Die Finanzierungsmittel sind
noch nicht abschließend bewilligt, worauf transparent seitens der
Vergabestelle hingewiesen wird. Der AG behält sich vor, das
Vergabeverfahren aufzuheben und keinen Zuschlag zu erteilen.

Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren (s. auch
III.1)):

7. Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgt, ist mit dem Teilnahmeantrag
eine von allen Mitgliedern der BewGe ausgefüllte Erklärung
einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl.
Ziff. III.1.8)) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall, die Namen
sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die
Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur
Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft
zusammenzuschließen, ergibt. BewGe dürfen nur einen Teilnahmeantrag
einreichen.

Die unter Ziffer III.1.1) bis Ziffer III.1.3) benannten Unterlagen sind
bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft in einem gesonderten Formular vorzulegen.

BewGe haben darüber hinaus eine Erklärung folgenden Inhalts abzugeben:
Sämtliche Mitglieder der BewGe bzw. der Vertreter der BewGe haben/hat
zu erklären, dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt.
Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BewGe bzw. dem Vertreter
dieser zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen
wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich
nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben.

Der AG stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung. Es kann auf Anlagen
verwiesen werden.

8. Beabsichtigt der Bewerber oder ein Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft, sich hinsichtlich der wirtschaftlichen und
finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf
andere Unternehmen (Dritter / Nachunternehmer / konzernverbundener
Unternehmen) zu berufen (Eignungsleihe), so sind die unter Ziffer
III.1.2) bis III.1.3) benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen
insoweit in einem gesonderten Formular vorzulegen, als die Bezugnahme
auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Zusätzlich hat der Bewerber
gesondert mit dem Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung der
anderen Unternehmen vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und
tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden
Ressourcen der Dritten nachgewiesen wird.

Bei einer Bezugnahme auf Kapazitäten eines anderen Unternehmens im
Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit
ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es mit dem Bewerber
im Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung entsprechend dem
Umfang der Eignungsleihe haftet.

Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende
Nachweise/Angaben / Erklärungen für die erforderliche berufliche
Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise oder die
einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu
bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall
erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

9. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge
Formulare erstellt. Diese sind für die Einreichung der Teilnahmeanträge
zu verwenden und über die Vergabeplattform gem. I.1) herunterzuladen.
Eine vorherige Registrierung auf v. g. Vergabeplattform ist
erforderlich.

Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin (s. Ziffer IV.2.2))
über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden.

Mit dem Teilnahmeantrag müssen alle notwendigen Unterlagen/Nachweise
(s. Ziffer III.1)) eingereicht werden.

10. Voraussichtliche Angebotseinreichungsfrist: 21.12.2020, 12.00 Uhr

Der Bieter hat als Teil seines Angebots das ausgefüllte
Leistungsverzeichnis einzureichen. In diesem hat er auszuweisen, ob er
die Mussanforderungen (MA) und wie er die Bewertungsanforderungen (BA)
erfüllt; ggf. ist dies durch Entsprechende Erläuterungen zu ergänzen,
soweit dies im Leistungsverzeichnis vorgesehen ist.

Erfüllt der Bieter eine MA nicht, wird er vom Vergabeverfahren
ausgeschlossen.

Die BVG behält sich vor, den Zuschlag auch ohne Verhandlungen auf das
Erstangebot zu erteilen.

Sofern der AG Verhandlungen durchführt, wird der AG den Bieterkreis
aufgrund einer ersten Auswertung der Angebote anhand der
Zuschlagskriterien reduzieren und die 4 bestplatzierten Bieter zum
Verhandlungsgespräch einladen. Mögliche Verhandlungsgespräche finden
voraussichtlich in der Zeit vom 18.1.2021 bis 22.1.2021 statt.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen der Verhandlungen über alle
Inhalte, insbesondere der Leistungsbeschreibung, auch soweit sie in den
Unterlagen als Muss-Anforderungen bezeichnet sind, sowie des
Vertragsentwurfs zu verhandeln. Der Auftraggeber stellt ausdrücklich
klar, dass die Vergabeunterlagen somit keine Mindestanforderungen
enthalten, die von vornherein einer möglichen Verhandlung entzogen
sind.

Nach Abschluss der Verhandlungen werden den verbliebenen Bietern
mögliche Änderungen mitgeteilt und diese verbliebenen Bieter
aufgefordert, ihre überarbeiteten verbindlichen Angebote abzugeben.
Diese Werden dann gemäß der bekanntgemachten Zuschlagskriterien
ausgewertet.

11. Datenschutz: Der Bewerber hat die Bestimmungen der
Datenschutzgrundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes sowie anderer
geltender Gesetze zum Schutz personenbezogenen Daten einzuhalten. Für
die Übermittlung personenbezogener Daten an den Auftraggeber trägt der
Bewerber die datenschutzrechtliche Verantwortung und hat entsprechend
die Rechtmäßigkeit sicherzustellen (z. B. durch Einholung von
Einwilligungen bei Angaben natürlicher Personen).
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 30-9013-8316
Fax: +49 30-9013-7613
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Antrag ist gem. § 160 GWB Abs. 3 unzulässig, wenn:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/10/2020

References

6. mailto:einkauf.se2@bvg.de?subject=TED
7. https://vergabekooperation.berlin/
8. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1744f4b06ff-28a
743a0da81edb6
9. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1744f4b06ff-28a
743a0da81edb6
10. mailto:vergabekammer@senweb.berlin.de?subject=TED

 
 
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