Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Dillingen an der Donau - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020101409133614103 / 485447-2020
Veröffentlicht :
14.10.2020
Angebotsabgabe bis :
09.11.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Dillingen an der Donau: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 200/2020 485447

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Dillingen a. d. Donau
Postanschrift: Große Allee 24
Ort: Dillingen an der Donau
NUTS-Code: DE277 Dillingen a.d. Donau
Postleitzahl: 89407
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Hitzler Ingenieure
E-Mail: [6]vergabemanagement@hitzler-ingenieure.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.landkreis-dillingen.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av12899f
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av12899f
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau und Sanierung Klassen- und Verwaltungsgebäude Berufsschule
Höchstädt a. d. Donau Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Landkreis Dillingen a. d. Donau als Sachaufwandsträger beabsichtigt
die Realisierung zweier Neubauten sowie einer Sanierungsmaßnahme am
Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Höchstädt a. d. Donau.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE277 Dillingen a.d. Donau
Hauptort der Ausführung:

Staatliches Berufliches Schulzentrum

Prinz-Eugen-Straße 13

89420 Höchstädt a. d. Donau
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Allgemeines:

Der Landkreis Dillingen a. d. Donau ist Sachaufwandsträger des
Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Höchstädt (nachfolgend kurz:
Berufsschule). Schulstandort ist die Prinz-Eugen-Straße 13 in 89420
Höchstädt a. d. Donau.

Die bestehende Berufsschule erstreckt sich mit mehreren Gebäudeteilen
über 5 Grundstücke nordwestlich des Zentrums von Höchstädt in direkter
Nachbarschaft zur Nordschwabenhalle:

Auf Flurnummer 465/3 südlich des Pulverbachs befinden sich das
bestehende Hauptgebäude der Berufsschule, auf den nördlich des Baches
gelegenen Grundstücken 502, 503, 504 und 505 der Schulbereich Garten-
und Landschaftsbau mit den bestehenden Bodenhallen, Gewächshäusern und
Freianlagen. Die beiden Gebäudeteile sind über eine Fußgängerbrücke
über den Pulverbach miteinander verbunden.

Das Grundstück wird im Norden begrenzt durch die Bahnlinie
Donauwörth-Dillingen, wodurch speziell der nördlich des Pulverbach
gelegene Praxisteil mit Lärmemissionen belastet wird. Die
verkehrstechnische Erschließung der Berufsschule (Hauptgebäude) erfolgt
über die Prinz-Eugen-Straße, die Erschließung des nördlichen
Praxisteils sowie des benachbarten Schülerheims über die Deisenhofer
Straße parallel zur Bahnlinie.

Aufgabenstellung:

Die bestehenden Gebäude des Hauptgebäudes Südflügel (1968), Westflügel
(1982) entsprechen nicht mehr den heutigen schulischen Anforderungen
und werden im Zuge dieses Projekts abgebrochen. Der bestehende Turm
(1991) soll so weit wie möglich erhalten bleiben und im letzten der
geplanten 5 Bauabschnitte saniert werden. Die bestehenden Gebäude des
Praxisteils mit Bodenhalle und (Folien-) Gewächshäusern entsprechen
nicht mehr den heutigen schulischen Anforderungen und werden im Zuge
dieses Projektes ebenfalls abgebrochen und durch Neubauten ersetzt. *)

Bauabschnitte:

Für einen möglichst reibungsfreien Ablauf im laufenden Betrieb ist die
Umsetzung der Baumaßnahmen in insgesamt 5 Bauabschnitte aufgeteilt: BA
1, bestehend aus BA 1A und BA 1B, sowie BA 2-4. *)

Kosten und Termine:

Zeiträume für die Bauausführung (jeweils: Beginn Fertigstellung und
Inbetriebnahme):

BA 1A: Juli 2021 Ende der Sommerferien 2023;

BA 1B: ca. Juli/ August 2023 Ende der Sommerferien 2024;

BA 2 (parallel zu BA 1B): ca. Juli/ August 2023 Ende der
Sommerferien 2025;

BA 3: ca. Beginn der Sommerferien 2025 Ende der Sommerferien 2027;

BA 4: ca. Beginn der Sommerferien 2027 ca. Ende der Sommerferien
2029.

Die Gesamtkosten für BA 1-4 (Kgr. 300 + 400) wurden mit 29,28 Mio. EUR
brutto unter Zugrundelegung des Mehrwertsteuersatzes von 19 Prozent
berechnet bzw. geschätzt. Grundlage hierfür sind die Kostenberechnung
für BA 1/Stand 09/2020 sowie die Kostenschätzung für BA 2-4/Stand
04/2020.

Leistungen:

Für Neubau und Sanierung der Klassen- und Verwaltungsgebäude der
Berufsschule Höchstädt a. d. Donau sind die Leistungen der
Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI zu vergeben. Die Leistungen
werden abschnitts- und stufenweise beauftragt. Zunächst sollen mit der
1. Beauftragungsstufe in BA 1A und BA 1B die Leistungsphasen 5 + 6
(Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe) gemäß § 51 HOAI
beauftragt werden.

Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Bauabschnitte,
Leistungsphasen bzw. Beauftragungsstufen (vgl. II.2.11) besteht nicht.

*) Hinsichtlich weiterer Ausführungen zu Bauabschnitten, Konzeption,
Sanierung des Turms und Neubau des Praxisteils wird angesichts der an
dieser Stelle begrenzten Zeichenanzahl auf die Fortsetzung der
Beschreibung verwiesen, die als Teil der Vergabeunterlagen zur
Verfügung gestellt wird.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 18/01/2021
Ende: 30/09/2029
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber, die bei Vollständigkeit der vorzulegenden
Erklärungen und Nachweise zum Verhandlungsverfahren ausgewählt werden
(§ 51 Abs. 1 S. 1 VgV), anhand folgender Kriterien:

1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3
Geschäftsjahren von 2017 bis 2019 (vgl. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV)
Wichtung 5 %

Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt abgestuft:

Jahresmittel 500 000 EUR/a (5 Punkte);

Jahresmittel < 500 000 EUR/a und 450 000 EUR/a (4 Punkte);

Jahresmittel < 450 000 EUR/a und 400 000 EUR/a (3 Punkte);

Jahresmittel < 400 000 EUR/a und 350 000 EUR/a (2 Punkte);

Jahresmittel < 350 000 EUR/a und 300 000 EUR/a (1 Punkt);

Jahresmittel < 300 000 EUR/a (0 Punkte).

2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2017 bis 2019 für
das gesamte Büro des Bewerbers, aufgeteilt in die Berufsgruppen
Führungskräfte, Ingenieure und sonstige Mitarbeiter (vgl. § 46 Abs. 3
Nr. 8 VgV) Wichtung 5 %

Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt abgestuft:

durchschnittlich 5 Gesamtmitarbeiter (5 Punkte);

durchschnittlich < 5 Gesamtmitarbeiter und 3 Gesamtmitarbeiter (2,5
Punkte);

durchschnittlich < 3 Gesamtmitarbeiter (0 Punkte).

3. Darstellung von maximal 3 abgeschlossenen (d. h. in Betrieb
genommenen) Referenzprojekten aus den letzten 3 Jahren von 2017 bis zum
Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß
IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei
Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (in Anlehnung an
§ 75 Abs. 5 VgV i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Die Vergabestelle
weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende
Referenzen (ab 1.1.2015 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den
Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung)
berücksichtigt werden. Wichtung 90 %

Deutlicher Hinweis: Referenzprojekte, die vor 2015 in Betrieb genommen
wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.

Für die Maximalpunktzahl sollte jedes der geforderten Referenzprojekte
folgende Anforderungen erfüllen:

bei dem Referenzprojekt handelt es sich sowohl um eine
Umbau-/Sanierungsmaßnahme als auch um eine
Erweiterungs-/Neubaumaßnahme. | ja: 8 Punkte, nein: 0 Punkte;

das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb in mehreren
Abschnitten realisiert. | ja: 8 Punkte, nein: 0 Punkte;

das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung hinsichtlich der
Kosten der Kgr. 300 + 400 12 Mio. EUR brutto). | max. 7 Punkte
interpoliert;

durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 36 gem. § 51
HOAI erbracht. | max. 7 Punkte interpoliert;

Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:

Projektgegenstand (= kurze, jedoch aussagekräftige
Projektdarstellung);

Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);

Leistungszeit;

Projektkosten in Euro brutto (Kgr. 300 + 400, DIN 276);

erbrachte Leistungsphasen.

Es können maximal 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden.

Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs
sind 100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für
Mitarbeiterzahl + 3 x max. 30 Punkte für Referenzprojekte).

Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum
Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

BA 1, bestehend aus BA 1A und BA 1B:

keine weitere Beauftragungsstufe;

optional: Besondere Leistungen gem. Anlage 14 HOAI.

BA 2-4 je Bauabschnitt:

Leistungsphasen 3-6 gemäß § 51 HOAI;

Beauftragungsstufe 1: Leistungsphase 3 + 4 gemäß § 51 HOAI;

Beauftragungsstufe 2: Leistungsphase 5 + 6 gemäß § 51 HOAI;

optional: Besondere Leistungen gem. Anlage 14 HOAI.

Die Beauftragung der vorgenannten Bauabschnitte, Leistungsphasen bzw.
Beauftragungsstufen und/oder Besonderen Leistungen ist für BA 1-4
optional möglich, ohne dass ein Rechtsanspruch darauf besteht.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert
ausschließlich elektronisch, vorrangig über die unter 1.3) genannte
Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des
Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der
Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz,
Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft
beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten,
Leistungsanteil) (soweit zutreffend),

2. Eigenerklärung (soweit zutreffend) der
Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und
Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt
einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht,

3. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers,
die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland
entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV),

4. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123
GWB,

5. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
GWB,

6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19
Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz und §
21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz,

7. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen,

8. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an
andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei
der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen
bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend
anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des
Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV
freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf
Anforderung nachzureichen,

9. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe
gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der
Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss
mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag
erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er
eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.
Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten
anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem
Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam
für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende
Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe
von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für sonstige
Schäden im Fall der Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für die
gesamte Vertragszeit unterhalten werden. Die Vorlage des
Versicherungsnachweises nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung
für die Zuschlagserteilung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:

In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der
wesentlichen in den letzten 3 Jahren von 2017 bis 2019 erbrachten
Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser
Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (=
Kosten der Kgr. 300 + 400, DIN 276, brutto), der Leistungszeit sowie
der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu
machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn sie
anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle
Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen
vorliegen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe
geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung
Ingenieur zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, deren Listeneintrag
in Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG gewährleistet
ist. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren
satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist,
der Planungsaufgabe entsprich und sie für die Durchführung der Aufgabe
einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden
Anforderungen erfüllt.

Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 2 VgV in
Verbindung mit § 75 Abs. 3 VgV.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/11/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die unter II.2.7) benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags
beziehen sich hinsichtlich BA 1 auf den geplanten
Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme zum
Abschluss von BA 4 (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung,
Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer
vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl.
Abnahme der Planungsleistungen) und Mitwirken bei der Erstellung eines
Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie die Leistungszeit der
kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt
angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und
müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrags noch
dazugerechnet werden.

Je Bieter ist nur ein Angebot zulässig. Mehrfachangebote führen zum
Ausschluss vom Verfahren.Als Mehrfachangebote gelten auch mehrere
Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener
Bietergemeinschaften.

Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in
Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich
mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die unter Ziffer
I.3) dieser Bekanntmachung genannte Vergabeplattform. Der
Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines
Teilnahmeantrags/Angebots. Zusätzliche bzw. ergänzende
Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.

Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser
Bekanntmachung genannten Vergabeplattform online zum Download zur
Verfügung.

Vorankündigung: Eine im gegenseitigen Einvernehmen verkürzte
Angebotsfrist gemäß § 17 Abs. 7 VgV wird erwogen.

Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind vorrangig über die
Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung
benannten Vergabeplattform bis spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf
der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist zu richten. Verbindliche
Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder
Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3
Kalendertage vor Ablauf der jeweiligen Frist veröffentlicht. Nach
Fristablauf eingegangene Fragen bzw. Anmerkungen werden nur noch
beantwortet, wenn sie Defizite oder Unklarheiten der Vergabeunterlagen
aufdecken und insoweit eine sachliche Klarstellung bzw. Korrektur
herbeizuführen ist. Die Bewerber/Bieter sind verpflichtet, sich bis zum
Ablauf der jeweiligen Frist auf der Vergabeplattform zu informieren, ob
sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den
Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf
hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die jeweilige
Frist auch noch innerhalb der vorgenannten 3 Kalendertage zu
verschieben. Über einen solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf
der Vergabeplattform informiert.

Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter
Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die
Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die
verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und
Anmerkungen per E-Mail informiert.

Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer
III.1.1) auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3)
geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu
erbringen.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise
gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde
gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die
Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch
Los zu treffen.

Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft
bzw. des Bieters/der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB
hingewiesen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von
Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80358
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
Internet-Adresse:
[11]https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/v
ergabekammer
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist
der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund
der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen
spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Auftragsberatungszentrum Bayern e. V. (ABZ e.
V.)
Postanschrift: Orleansstraße 10-12
Ort: München
Postleitzahl: 81669
Land: Deutschland
E-Mail: [12]info@abz-bayern.de
Telefon: +49 895116-3171
Fax: +49 895116-3663
Internet-Adresse: [13]https://www.abz-bayern.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/10/2020

References

6. mailto:vergabemanagement@hitzler-ingenieure.de?subject=TED
7. https://www.landkreis-dillingen.de/
8. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av12899f
9. https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av12899f
10. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
11. https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer
12. mailto:info@abz-bayern.de?subject=TED
13. https://www.abz-bayern.de/

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau