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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berg - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020101409125414009 / 485366-2020
Veröffentlicht :
14.10.2020
Angebotsabgabe bis :
10.11.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Berg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2020/S 200/2020 485366

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Berg
Postanschrift: Bergstr. 35
Ort: Berg
NUTS-Code: DE148 Ravensburg
Postleitzahl: 88276
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Landratsamt Ravensburg, Zentrale Vergabestelle
E-Mail: [6]zv@rv.de
Fax: +49 751-85772505
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.rv.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-17502fcfc27-
66b97ea72dcf67aa
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-17502fcfc27-
66b97ea72dcf67aa
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gebäudeplanung für den Neubau eines 5-gruppigen Kinderhauses in Berg
Referenznummer der Bekanntmachung: 25-ZV-177-20
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gebäudeplanung nach HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 1
(Architektenleistungen nach § 34 HOAI) LPH 1-9 für den Neubau eines
5-gruppigen Kinderhauses in Berg, Ettishofen

Die Maßnahme weist eine Programmfläche von ca. 850 m^2 auf.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE148 Ravensburg
Hauptort der Ausführung:

Gemeinde Berg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1. Gegenstand und Ziel des Verfahrens

Gebäudeplanung nach HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 1
(Architektenleistungen nach § 34 HOAI) LPH 1-9 für den Neubau eines
5-gruppigen Kinderhauses in Ettishofen-Berg.

Die voraussichtlichen Brutto-Baukosten (KGR 300 und 400) betragen ca.
3,0 Mio. EUR brutto.

Die Maßnahme weist eine Programmfläche von ca. 850 m^2 auf.

Die für die 2. Phase ausgewählten Bieter werden mit einem
Gestaltungsgutachten beauftragt.

2. Verfahrensablauf

Das Vergabeverfahren gliedert sich in 2 Stufen. In einem offenen
Teilnahmewettbewerb (1.Stufe) können sich interessierte Unternehmen um
die Teilnahme am Verhandlungsverfahren bewerben. Hierzu sind geforderte
Ausschluss-, Auswahl- und Eignungskriterien zu erbringen und
nachzuweisen (siehe Abschnitt III.1) und Teilnahmeunterlagen). Die für
die 2. Stufe ausgewählten Bieter werden mit einem Gestaltungsgutachten
beauftragt. Das Gestaltungsgutachten wird mit dem im Vertragsentwurf
genannten Betrag entschädigt. Anschließend dürfen sich alle Bieter der
Stufe 2 in einem Verhandlungsgespräch dem Auftraggeber persönlich
vorstellen. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches nach Wertung
der Zuschlagskriterien (siehe Abschnitt II.2.5 und Vergabeunterlagen)
insgesamt die höchste Punktzahl erreichen kann.

3. Beauftragung:

Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit der Projektgenehmigung durch
den Gemeinderat der Gemeinde Berg im Rahmen von Abrufverträgen. Der
Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistung bis einschließlich
Leistungsphase 9 HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung
kommt. Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungen stufenweise- und
abschnittsweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung
aller Leistungsstufen besteht nicht.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Bürovorstellung / Gewichtung: 5,00
Qualitätskriterium - Name: Präsentation Referenzobjekt des
Projektleiters / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Planungskonzept/Gestaltungsgutachten /
Gewichtung: 55,00
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck der Präsentation /
Gewichtung: 5,00
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 15,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2021
Ende: 30/06/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Teilnahmeberechtigung (siehe auch III.2.1)):

Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Landschaftsarchitekten.
Landschaftsarchitekten sind nur in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten
teilnahmeberechtigt. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und
juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen
erfüllen.

Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind,
am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt bzw.
Landschaftsarchitekt zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers
die Berufsbezeichnung nichtgesetzlich geregelt, so erfüllt die
fachlichen Anforderungen als Architekt bzw. Landschaftsarchitekt, wer
über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis
verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG
Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein
bevollmächtigter Vertreter der juristischen Person und der Verfasser
der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an
natürliche Personen gestellt werden.

Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind
ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn ein Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

Die Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu
benennen. Teilnahmehindernisse sind in §4 Abs. 2 RPW beschrieben.

Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht
teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen,
die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und wenn sie überwiegend und
ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Umsatz § 45 (4 Nr. 4) VgV

Unser Umsatz für Leistungen in der Objektplanung nach HOAI hat im
angegebenen Zeitraum betragen:

Im Mittel 2017-2019:

kleiner 200 000 EUR: 10 Punkte;

ab 200 000 EUR bis kleiner 300 000 EUR: 20 Punkte;

ab 300 000 EUR: 30 Punkte.

2) Beschäftigte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Teilzeitbeschäftigte können
entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden):

bis zu 2 Vollzeitbeschäftigte: 10 Punkte;

mehr als 2 und bis zu 3 Vollzeitbeschäftige: 20 Punkte;

mehr als 3 Vollzeitbeschäftige: 30 Punkte.

3) Örtliche Präsenz während Planung und Bauausführung:

a) Reaktionszeit Projektleitung während der Planung:

wenn über 12 Stunden sichergestellt werden kann: 0 Punkte;

wenn unter 12 Stunden sichergestellt werden kann: 15 Punkte.

b) Reaktionszeit Projektleitung während der Bauausführung:

wenn über 2 Stunden sichergestellt werden kann: 5 Punkte;

wenn unter 1,5 Stunden sichergestellt werden kann: 25 Punkte.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Referenzobjekt 1 des Bewerbers: Neubau-/Umbau-/Sanierung einer
Kindertageseinrichtung.

1) Gebäudetyp:

sonstiges Gebäude: 10 Punkte;

Kindergarten / Kindertageseinrichtung ohne Ganztagesbetreuung: 30
Punkte;

Kindergarten / Kindertageseinrichtung mit Ganztagesbetreuung: 40
Punkte.

2) Bauwerkskosten KGR 300 + 400, netto:

kleiner 1,0 Mio. EUR: 20 Punkte;

ab 1,0 Mio. EUR und kleiner bis 2 Mio. EUR: 30 Punkte;

ab 2 Mio. EUR: 40 Punkte.

3) Realisierte und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen
Gebäudeplanung nach HOAI durch den Bewerber:

Leistungsphase 2: 4 Punkte;

Leistungsphase 3: 8 Punkte;

Leistungsphase 4: 2 Punkte;

Leistungsphase 5: 13 Punkte;

Leistungsphase 6: 5 Punkte;

Leistungsphase 7: 2 Punkte;

Leistungsphase 8: 16 Punkte.

4) Jahr der Inbetriebnahme:

> 10 Jahre (vor 2010): 5 Punkte;

5-10 Jahre (2010-2014): 10 Punkte;

< 5 Jahre (ab 2015): 20 Punkte.

5) Referenzschreiben des Auftraggebers des Referenzobjekts 1:

liegt nicht vor: 0 Punkte;

liegt vor und ist beigelegt: 10 Punkte;

liegt mit positiver Bewertung vor und ist beigelegt: 20 Punkte.

Referenzobjekt 2 des Bewerbers: Neubau- / Umbau- / Sanierung eines
beliebigen Objektes ab der Honorarzone III

1) Gebäudetyp:

Objekt ab Honorarzone III: 30 Punkte;

Objekt ab Honorarzone III für öffentlichen Auftraggeber bzw.
vergleichbaren Ausschreibungsvor- gaben (VOB/A): 60 Punkte.

2) Bauwerkskosten KGR 300 + 400, netto:

kleiner 1,0 Mio. EUR: 20 Punkte;

ab 1,0 Mio. EUR bis kleiner 1,5 Mio. EUR: 30 Punkte;

ab 1,5 Mio. EUR: 40 Punkte.

3) Realisierte und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen
Gebäudeplanung nach HOAI durch den Bewerber:

Leistungsphase 2: 4 Punkte;

Leistungsphase 3: 8 Punkte;

Leistungsphase 4: 2 Punkte;

Leistungsphase 5: 13 Punkte;

Leistungsphase 6: 5 Punkte;

Leistungsphase 7: 2 Punkte;

Leistungsphase 8: 16 Punkte.

4) Jahr der Inbetriebnahme:

> 10 Jahre (vor 2010): 5 Punkte;

5-10 Jahre (2010-2014): 10 Punkte;

< 5 Jahre (ab 2015): 20 Punkte.

5) Referenzschreiben des Auftraggebers des Referenzobjekts 1:

liegt nicht vor: 0 Punkte;

liegt vor und ist beigelegt: 10 Punkte;

liegt mit positiver Bewertung vor und ist beigelegt: 20 Punkte.

Referenzobjekt 3-7 des Bewerbers: Wettbewerbserfolg / Auszeichnung (je
Referenz).

Angabe Wettbewerbserfolg / Auszeichnung.

Wettbewerbserfolg: nur Preis, Ankauf oder Anerkennung in einem
regelgerechten Wettbewerb. Auszeichnungen: Auszeichnung eines
realisierten Projekts.

1) Jahr des Wettbewerbserfolgs / Auszeichnungverfahrens:

> 10 Jahre (vor 2010): 10 Punkte;

6-10 Jahre (2010 - 2013): 20 Punkte;

< 6 Jahre (ab 2014): 30 Punkte.

Die zuvor beschriebenen Referenzen müssen im Unternehmen des/der
Bewerber erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren
Planern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die ARGE.
Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn die Leistung als
verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. In
diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine
schriftliche Bestätigung des anderen Büros oder des Auftraggebers mit
einzureichen. (Weitere Informationen sind dem Teilnahmeantrag zu
entnehmen.).
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Berufliche Qualifikation nach § 75 Abs. 1 VgV (Eintragung in ein
Berufsregister oder Nachweis eines Abschlusses, bspw.
Diplom-/Bachelor-Masterurkunde). Teilnahmeberechtigt sind: Natürliche
Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung
der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in den
jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht
geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Architekt, wer über ein
Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist.
Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf
Planungsleistungen ausgerichtet ist, und der Planungsaufgabe entspricht
und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche
Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen
gestellten Anforderungen erfüllt. Arbeitsgemeinschaften, bei denen
jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder
juristischen Personen gestellt werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

§ 123 und § 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe
gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen (Ausschlusskriterium, bei den
Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB entscheidet die Vergabestelle über
den Ausschluss);

§ 73 Abs. 3 VgV: Eigenerklärung, dass die Durchführung der Leistungen
unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt
(Ausschlusskriterium).

Der Auftraggeber behält sich vor, gemäß § 43, Absatz 3 VgV nach
Zuschlagserteilung eine bestimmte Rechtsform vorzuschreiben.

Rechtsform von Bietergemeinschaften im Auftragsfall: Gesellschaft
bürgerlichen Rechts mit gesamtschuldnerischer Haftung. Es sind alle
Mitglieder der Bietergemeinschaft anzugeben, eines davon ist als
bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Sollte eine
Bewerber-/Bietergemeinschaft angestrebt werden, ist das Formblatt 234
zu verwenden.

Erklärungen gemäß Tariftreuegesetz des Landes Baden-Württemberg sind
abzugeben.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/11/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 03/12/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/06/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Beauftragung:

Die Vergabestelle behält sich vor, die ausgeschriebenen Leistungen
nicht vollumfänglich zu beauftragen.

2) Formale Ausschlusskriterien:

Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags (Frist siehe IV.2.2) der
Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1, Nr. 1 VgV;

Vollständigkeit des Teilnahmeantrages.

3) Rechtliche Ausschlusskriterien:

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3
GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen
Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach§
125 GWB;

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB
(Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und
Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB;

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im
Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem
Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach
§125 GWB;

Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von
Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV.

4) Weitere Ausschlusskriterien:

Weitere Ausschlusskriterien siehe unter Punkt III.1 der Bekanntmachung
unter geforderte Mindeststandards (Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung bzw. wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit)

6) Bietergemeinschaften/Eignungsleihe/Unterauftragsvergabe:

Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte
Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes
Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu
sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von
welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/ der Erklärung/Nachweis stammt.
Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (siehe
Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der
Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu
benennen ist,

Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe
sind geforderte Eigenerklärungen und/ oder Nachweise von dem
Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich
vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor
Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.

Der Auftraggeber stellt die Bewerbungsunterlagen in Form einer Excel-
und PDF- Tabelle zur Verfügung.

Die Bewerbungsunterlagen stehen unter der unter Ziffer I.3) genannten
Internetplattform bis zum Ablauf der unter Ziffer IV.2.2) genannten
Frist zum Herunterladen bereit und sind nur auf diesen Weg erhältlich.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der
Vergabestelle vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu verwenden und
ausgefüllt abzugeben.

Die elektronisch ausgefüllte Bewerbungsunterlage einschließlich der
geforderten Anlagen sind fristgerecht auf der Vergabeplattform
bereitzustellen.

Die jeweiligen Angaben sind mit prüfbaren Unterlagen zu belegen und als
Anlagen beizulegen. Ansprechpartner (Bauherrenvertreter) für Auskünfte
zu den angegebenen Referenzprojekten sind zu benennen. Zusätzliche
Unterlagen über die geforderten hinaus werden nicht gewertet.

Die 3 bis fünf Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zu den
Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei punktgleichen Bewerberbungen
entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los.

Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der
Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise und Unterlagen
sowie fehlende Eintragungen in den Teilnahmeformularen nachzufordern.

Die Abgabe der Planungsleistungen der ausgewählten Bieter in der KW
10/2021 vorgesehen. Die Bietergespräche mit den in der für die 2. Stufe
ausgewählten Bietern sind vorgesehen in der KW 15/2021.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die
geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach
Kenntnis bzw. soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder
den Vergabeunterlagen erkennbar sind bis zum Ablauf der Teilnahme-
bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3
GWB).

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst
nach Zuschlagserteilung zugestellt wird

(§168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage
nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf
elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der
Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die anfängliche
Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrages gem. § 135 Abs. 1 GWB kann
nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb
von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und
Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des
Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss
geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/10/2020

References

6. mailto:zv@rv.de?subject=TED
7. http://www.rv.de/
8. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-17502fcfc27-66b97ea72dcf67aa
9. https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-17502fcfc27-66b97ea72dcf67aa

 
 
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