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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Prüm - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020101309173712262 / 483615-2020
Veröffentlicht :
13.10.2020
Angebotsabgabe bis :
10.11.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Prüm: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 199/2020 483615

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landwerke Eifel AöR
Postanschrift: Am Michelbach 1
Ort: Prüm
NUTS-Code: DEB23 Eifelkreis Bitburg-Prüm
Postleitzahl: 54595
Land: Deutschland
E-Mail: [6]e-vergabe@swt.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.swt.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E51964847
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E51964847
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Wasser

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Beschaffung der Objektplanung für Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung
sowie der technischen Ausrüstung für die verfahrenstechnische
Erweiterung des Wasserwerks Bettingen
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Landwerke Eifel AöR planen das Wasserwerk Bettingen in das
Verbundnetz (Ost-West-Trasse) zu integrieren und das gegebene
Rohwasserdargebot stärker zu nutzen. Derzeit werden ca. 200 000 m^3/a
genutzt, nach Einbindung in das Verbundnetz muss ein Dargebot von ca. 2
500 000 m^3/a nutzbar sein. Aus diesem Grund ist eine
Kapazitätserhöhung in der vorhandenen Aufbereitung notwendig. Weiterhin
soll in einer zweiten Aufbereitungsstufe das Wasser enthärtet werden.
Damit verbunden ist die erforderliche bauliche Erweiterung des
vorhandenen Wasserwerks.

Erbracht werden sollen für die Ingenieurbauwerke und die technische
Ausrüstung die Grundleistungen zu § 43 ff bzw. § 55 ff der HOAI, LPH
1-8 (Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs-, Genehmigungs-,
Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung der Vergabe,
Bauoberleitung) und für die Tragwerksplanung die Grundleistungen zu §
51 ff der HOAI, LP 1-6, sowie ergänzende besondere Leistungen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB23 Eifelkreis Bitburg-Prüm
Hauptort der Ausführung:

Bettingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Kapazitätserhöhung und Erweiterung stellt sich folgendermaßen dar:

bauliche Erweiterung des vorhandenen Wasserwerks, entsprechend den
örtlichen Gegebenheiten;

Erweiterung der vorhandenen Filtrationsstufe um 3 weitere geschlossen
Druckfilter/Mehrschichtfilter inkl. der erforderlichen Nebenarbeiten
zur Kapazitätserhöhung auf 2 500 000 m^3/a; Qh, max = 375 m^3/h;

Auslegung einer Belüftung zur Enteisenung und Entmanganung des
Rohwassers sowie zum Austrag von im Rohwasser gelösten H2S und CO2,
angepasst an die erforderliche Aufbereitungsleistung von 2 500 000
m^3/a;

Planung einer zweiten Aufbereitungsstufe zur Enthärtung mittels
kohlensäurebasiertem Ionenaustauscher (CARIX®-Verfahren) gemäß den
Vorgaben nach DVGW-Arbeitsblatt W 235 1, im Teil- oder Vollstrom, so
dass Qh, max als Reinwasserabgabe erreicht wird;

Pumpwerk mit Q = 320 m^3/h und H = 230 m.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2021
Ende: 30/11/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren;

durchschnittliche Anzahl der techn. Fachkräfte in vergleichbaren
Projekten in den letzten 3 Jahren;

Qualifikation der zum Einsatz kommenden Mitarbeiter;

Referenzen.

Bei bis zu 10 eingehenden Bewerbungen sollen die 4 Teilnehmer mit der,
nach diesen Kriterien, höchsten Punktzahl zur Angebotsabgabe
aufgefordert werden, wenn mehr als 10 Bewerbungen eingehen sollen die 6
Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§
123, 124 GWB,

2. aktueller Handelsregisterauszug (zum Zeitpunkt des Schlusstermins
für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate, eine
Kopie ist ausreichend). Sofern nach der jeweiligen Rechtsordnung
vorgesehen, haben ausländische Bewerber gleichwertige Bescheinigungen
nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Diese sind
zwingend ins Deutsche zu übersetzen und die Übersetzung ist beglaubigt
vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den
Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand dieser
Vergabe sind, jeweils bezogen auf die 3 letzten abgeschlossenen
Geschäftsjahre,

2. Nachweis (Kopie genügt) einer bestehenden, aktuell gültigen
Berufshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen
Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungssumme von 3,00 Mio. EUR für
Personen- und Sachschäden sowie 1,00 Mio. EUR für Vermögensschäden je
Versicherungsjahr. Falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhe
derzeit nicht besteht, reicht eine schriftliche, unwiderrufliche und
unbedingte Eigenerklärung des Bewerbers (rechtsverbindliche
Unterschrift obligatorisch), dass er im Auftragsfall bereit ist, eine
entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers
abzuschließen, verbunden mit der Erklärung eines
Versicherungsunternehmens, dass dieses zum Abschluss einer
entsprechenden Versicherung mit dem Bewerber bereit ist.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Angaben zur Anzahl der in den letzten 3 Jahren durchschnittlich
Beschäftigten unter Angabe der Anzahl der Führungskräfte die in
vergleichbaren Projekten eingesetzt wurden,

2. Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die
die Leistungen tatsächlich erbringen,

3. Angabe zu Referenzprojekten, die mit dem gegenständlichen Projekt
nach Art und Umfang vergleichbar sind, mit Angabe des Rechnungswertes,
der Leistungszeit sowie der Angabe der Auftraggeber und der Leistung.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Erklärung Tariftreue nach LTTG RLP
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nachweis der Planvorlageberechtigung Wasserwirtschaft nach §103 (1-4)
LWG Rheinland-Pfalz oder Eigenerklärung, dass die
Eintragungsvoraussetzungen nach §103 LWG vorliegen und die
Verpflichtung, die Eintragung innerhalb eines angemessenen Zeitraumes
zu bewirken.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/11/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 01/12/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28/02/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren:

Stufe 1: Sie bewerben Sich mit den geforderten Unterlagen bis zum
unter Pkt. IV.2.2) genannten Datum bei der Vergabestelle;

Stufe 2: Nach Prüfung der Unterlagen und Zulassung zum Verfahren
erhalten die geeignetsten Bewerber eine Aufforderung zur
Angebotserstellung.

2. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Unterlagen
nachzufordern. Die Bewerber haben hierauf jedoch keinen Anspruch; bei
Angebotsabgabe ist deshalb zu berücksichtigen, dass unvollständige
Unterlagen zum Ausschluss führen können.

3. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch (in Textform) bis zum
10.11.2020, 10.00 Uhr auf der Vergabeplattform subreport einzureichen.
Die Abgabe von schriftlichen Anträgen (in Papierform) ist nicht
zugelassen.

4. Fragen von Bewerbern im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sind
ausschließlich über das elektronische Vergabeinformationssystem ELViS
der Vergabeplattform subreport an die ausschreibende Stellezurichten.
Hierzu ist eine (kostenlose) Registrierung unter dem entsprechenden
Projektzugang auf der vorgenannten Vergabeplattform erforderlich.
Auskünfte im Zuge des Vergabeverfahrens werden von der ausschreibenden
Stelle ebenfalls ausschließlich über das elektronische
Vergabeinformationssystems ELViS der Vergabeplattform subreport
erteilt. Die ausschreibende Stelle empfiehlt daher allen interessierten
Unternehmen, sich unter dementsprechenden Projektzugang auf der
vorgenannten Vergabeplattform (kostenlos) zu registrieren.

5. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in
deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich vor, eine
Beglaubigung der Übersetzung zu fordern.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Ort: Mainz
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf §
160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
verwiesen.

§ 160 GWB lautet wie folgt:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt
unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt..
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/10/2020

References

6. mailto:e-vergabe@swt.de?subject=TED
7. http://www.swt.de/
8. https://www.subreport.de/E51964847
9. https://www.subreport.de/E51964847

 
 
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