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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Lübeck - Installation von Zentralheizungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020091409032855647 / 428949-2020
Veröffentlicht :
14.09.2020
Angebotsabgabe bis :
15.10.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
45331100 - Installation von Zentralheizungen
DE-Lübeck: Installation von Zentralheizungen

2020/S 178/2020 428949

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Land Schleswig-Holstein endvertreten durch
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Schillstraße 1-3
Ort: Lübeck
NUTS-Code: DEF03 Lübeck, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 23566
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): GMSH AöR, VOB-Submissionsstelle
E-Mail: [6]bieteranfragen-vob@gmsh.de
Fax: +49 45130086-166

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.gmsh.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/7/tenderId/2020073
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]www.e-vergabe-sh.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Geothermie, Erdwärme-Sondenfeld Bäderdienst (20E00131 21840117 PR
Westerland / Grundsanierung)
Referenznummer der Bekanntmachung: 20E00131 - 21840117
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45331100 Installation von Zentralheizungen
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Für das in ca. 1904 ursprünglich als Amtsgericht errichteten und heute
als Polizeidienststelle genutzten Hauptgebäudes im Kirchenweg 21 in
25980 Westerland/ Sylt sind Grundinstandsetzung-, Umbau- und
Erweiterungsmaßnahmen sowie der Abbruch und Neubau einer Garagenanlage
geplant. Für das Gebäude Bäderdienst ist die technische Trennung der
Wärmeversorgung vom Hauptgebäude und der Aufbau einer eigenen
Wärmeversorgung vorgesehen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 118 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF07 Nordfriesland
Hauptort der Ausführung:

PR Westerland/Sylt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Wärmeversorgung einschließlich der Warmwasserbereitung des
Bäderdienstes erfolgt zukünftig über Geothermie. Die Wärmequelle für
die Sole-Wasser-Wärmepumpe ist eine Erdwärmsonden-Anlage im Erdreich.
Es sind 10 ST Erdwärmesonden mit Verbindungsleitungen, Verteiler- und
Sammelanlage und Hauseinführung geplant. Die Erdwärmesonden-Bohrungen
in die Tiefe haben eine Länge von 100 Metern.

Die auszuführenden Leistungen sind im Wesentlichen:

Abbruch und Entsorgungsarbeiten bestehend aus:

ca. 40 m Asphaltoberfläche schneiden;

ca. 40 m^2 Fahrbahn abbrechen;

ca. 50 m^2 Pflasterbelag- und platten abbrechen;

ca. 4 m Bordstein abbrechen;

ca. 90 m^2 Schottertragschicht Einbringung nach Fertigstellung der
Erdwärme- Sondenarbeiten;

ca. 17 t Entsorgung schadstoffbelastete Bau- und Abbruchabfälle.

Spartenklärung, Baustelleneinrichtung, Strom- und Wasser Gestellung

Vorerkundung: Festlegung der Sondenbohrungen, Bohrplanum,
Spritzschutzeinrichtungen, Einholung der Ausnahmegehmigung für Arbeiten
in Ruhezeiten, wasserrechtliches Genehmigungsverfahren

Bohrung:

ca. 1 000 m Abteufen der Erdwärmesondenbohrung;

ca. 10 St Einrichtung des Bohrgeräts am Bohrpunkt;

ca. 5 St Bohrgutproben + Plausibiltätskontrolle Sondenbündel und
Einbringung der Sonden:

ca. 1 000 m Doppel-U-Sonde;

ca. 1 000 m Verpressen des Bohrlochs;

ca. 10 St Rückstellprobe Verpresssuspensium;

ca. 36 m^3 Entsorgung Bohrgut + Bohrspülung;

ca. 36 m^3 Entsorgung Bohrgut + Bohrspülung.

Qualitätssicherungsmaßnahmen: Druckpüfung der Einzelsonden und des
Gesamtsystems

Anschlussleitungen und Rohrgräben:

ca. 50 m Asphaltoberbau schneiden;

ca. 60 m^2 Oberflächenbelag (Pflastersteine, Plattenbelag) abbrechen;

ca. 13 m^3 Baugrube für Verteilerschächte erstellen;

ca. 100 m^3 Rohrgraben für Anbindeleitungen erstellen;

ca. 120 m^2 Verfüllung mit Kies-Sand-Gemisch;

ca. 80 m^2 Schottertragschicht aufbringen;

1 St Wasserhaltung;

ca. 340 m Anbindeleitungen DA 40 mit Form- und Verbindungsteilen;

ca. 30 m Anbindelietungen DA 90 mit Form- und Verbindungsteilen;

jeweils 1 ST Soleverteiler- und Sammlerbalken;

2 St Gebäudeeinführung.

Wärmeträgerflüssigkeit:

ca. 2 330 l Frostschutzmittel.

Sicherheitseinrichtung: Leckageerkennung, Frostwächter

Die auszuführenden Leistungen erfolgen unter Beachtung/ Anwendung
Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättVO) in der derzeit geltenden
Fassung

Arbeitsstättenrichtlinien

Unfallverhütungsvorschriften

VOB Teil C, DIN 18300, Erdarbeiten

VOB Teil C, DIN 18301, Bohrarbeiten

VOB Teil C, DIN 18302, Arbeiten zum Ausbau von Bohrungen

VOB Teil C, DIN 18303, Verbauarbeiten

VOB Teil C, DIN 18305, Wasserhaltungsarbeiten

VOB Teil C, DIN 18380, Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen

VOB Teil C, DIN 18459, Abbruch- und Rückbauarbeiten

Und den allgemein anerkannten Technischen Regeln.

Alle Arbeitsanweisungen, schriftlich oder mündlich, werden in Deutsch
gegeben, der AN trägt die Verantwortung dafür, dass alle Anweisungen
von seinem Personal verstanden und umgesetzt werden können und eine
Kommunikation in deutscher Sprache ohne nennenswerte Einschränkungen
auch jederzeit vor Ort möglich ist. Der zuständige Fachbauleiter und
die leitende Fach-kraft vor Ort sind vor Aufnahme der Arbeiten
namentlich der Bauleitung zu benennen.

Zur Angebotsabgabe sind Angaben zu mindestens 3 Referenzobjekten aus
dem Bereich vergleichbarer Geothermieanlagen nach Art und Umfang aus
den vergangenen 5 Jahren vor zu legen. Neben einer kurzen Beschreibung
der ausgeführten Arbeiten sind der Zeitraum der Umsetzung, die
Auftrags- und Abrechnungssumme sowie für Rückfragen der/die
Auftraggeber und dessen/deren Ansprechpartner mit Anschrift und
Kontaktdaten zu benennen.

Zur Angebotsabgabe sind die entsprechenden Sachkundenachweise
vorzulegen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 16/11/2020
Ende: 08/01/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Präqualifizierte Unternehmen führen mit dem Angebot den Nachweis der
Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste
des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.
(Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte

Auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen
Unternehmen, derer sich der Bewerber zwecks Erfüllung der
Eignungsanforderungen bedient, ist auf gesondertes Verlangen
nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzungen
für die

Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte
auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen
haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende
Leistung mit dem Angebot

entweder die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung;

oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).

Jeweils ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische
Einzelnachweise vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, derer
Kapazitäten sich der Bewerber zwecks Erfüllung der
Eignungsanforderungen bedient, sind auf gesondertes Verlangen die
Eigenerklärungen

Auch für diese anderen Unternehmen abzugeben. Sind die anderen
Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der
diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von
Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch
die der anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch die
Vorlage der im Formblatt Eigenerklärungen zur Eignung bzw. in der EEE
genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen, zu bestätigen.

Das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung ist erhältlich als
Bestandteil der Vergabeunterlagen zu dieser Ausschreibung unter
[10]https://www.e-vergabesh.de/fileadmin/content/Service/GMSH_VHB_124.p
df
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Text wie zu III.1.1)
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Voraussetzung für die Auftragserteilung ist eine mindestens 3 Jahre
bestehende Geschäftstätigkeit der Bieter und der von ihnen eingesetzten
anderen Unternehmen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Text wie zu III.1.1)
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Text wie zu III.1.2)
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Vergabeunterlagen.

Sonstige besondere Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Mit Angebotsabgabe müssen Bieter die gemäß § 4 Abs. 1 Vergabegesetz
Schleswig-Holstein erforderliche Verpflichtungserklärung zur Zahlung
des Vergabemindestlohns abgeben. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle haben Bieter diese Verpflichtungserklärung innerhalb der
ihr gesetzten Frist auch für deren Nachunternehmen und Verleiher von
Arbeitskräften vorzulegen. Die Verpflichtungserklärung ist Bestandteil
der Vergabeunterlagen sowie unter
[11]https://www.e-vergabe-sh.de/service/formblaetter/ erhältlich.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/10/2020
Ortszeit: 10:10
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 14/12/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 15/10/2020
Ortszeit: 10:10
Ort:

Anschrift Siehe Nr. I.1)
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Nur Vertreter des Auftraggebers

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Fragen sind elektronisch über die Vergabeplattform oder schriftlich per
E-Mail an [12]bieteranfragen-vob@gmsh.de zu richten.

Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite
[13]https://www.e-vergabesh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ unter
dem jeweiligen Vergabeverfahren

Veröffentlicht. Angebote sind je nach Vorgabe in den Vergabeunterlagen
elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener/m
Signatur/Siegel oder elektronisch mit qualifizierter/m Signatur/Siegel
über die E-Vergabeplattform [14]www.e-vergabe-sh.de einzureichen.
Hierzu ist

Eine einmalige Registrierung erforderlich. Die Abgabe von Angeboten
mittels E-Mail ist nicht zulässig.

Allgemeine Verfahrenshinweise für die unter III.1.1 bis III.1.3 sowie
III.2.1 bis III.2.2 genannten Bedingungen:

Die unter III.1.1 bis III.1.3 sowie III.2.1 bis III.2.2 genannten
Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind bis zum
Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote bei der Vergabestelle
einzureichen;

Soweit auf Formblätter verwiesen wird, sind diese zu verwenden;

Die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige
Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied
vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den
Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll;

Gem. § 6b EU Abs. 3 VOB/A müssen Bewerber oder Bieter u. a. dann
keine Eignungsnachweise beibringen, soweit die Zuschlag erteilende
Stelle bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall
sein, wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem
früheren Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder
Bieter in einem laufenden Vergabeverfahren auf diese
Verfahrenserleichterung berufen, so haben sie die Vergabenummer
desjenigen Vergabeverfahrens anzugeben, in dem sie diese Nachweise
eingereicht haben. Ohne Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann
auftraggeberseits nicht nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise
von den Bewerbern oder Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt
wurden. Zu beachten ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich
Bewerber oder Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren
aktuell sein müssen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
Telefon: +49 431988-4640
Fax: +49 431988-4702
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das
Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB).

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs.
2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit
eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie
im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber
über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist
zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
VOB-Submissionsstelle
Postanschrift: Schillstraße 1-3
Ort: Lübeck
Postleitzahl: 23566
Land: Deutschland
E-Mail: [15]bieteranfragen-vob@gmsh.de
Fax: +49 45130086-166
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/09/2020

References

6. mailto:bieteranfragen-vob@gmsh.de?subject=TED
7. http://www.gmsh.de/
8. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/2020073
9. http://www.e-vergabe-sh.de/
10. https://www.e-vergabesh.de/fileadmin/content/Service/GMSH_VHB_124.pdf
11. https://www.e-vergabe-sh.de/service/formblaetter/
12. mailto:bieteranfragen-vob@gmsh.de?subject=TED
13. https://www.e-vergabesh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/
14. http://www.e-vergabe-sh.de/
15. mailto:bieteranfragen-vob@gmsh.de?subject=TED

 
 
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