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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bad Endorf - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020072809134073789 / 354813-2020
Veröffentlicht :
28.07.2020
Angebotsabgabe bis :
24.08.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Bad Endorf: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 144/2020 354813

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Markt Bad Endorf
Postanschrift: Bahnhofstraße 6
Ort: Bad Endorf
NUTS-Code: DE21K Rosenheim, Landkreis
Postleitzahl: 83093
Land: Deutschland
E-Mail: [6]info@hsp-projekt.de
Telefon: +49 8631166630
Fax: +49 86311666310

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]https://www.auftraege.bayern.de/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/ea9b896e-5e
b3-4eb7-af7b-5828d7e53cf5
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/ea9b896e-5e
b3-4eb7-af7b-5828d7e53cf5
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau eines Schulzentrums an der Hans-Kögl-Str. für die Grund- und
Mittelschule in Bad Endorf Leistungen der TGA-Planung HLS (Anl.Gr.
1-3, 7, 8) gem. § 53 ff HOAI Leistungsphasen 1-9
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Neubau eines Schulzentrums an der Hans-Kögl-Str. für die Grund- und
Mittelschule in Bad Endorf

VgV-Verfahren für Leistungen der TGA-Planung HLS (Anlagengruppen 1, 2,
3, 7, 8) gem. § 53 ff HOAI Leistungsphasen 1-9

Die Beauftragung erfolgt stufen- und abschnittsweise. Ein Anspruch auf
(Weiter-)Beauftragung besteht nicht.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21K Rosenheim, Landkreis
Hauptort der Ausführung:

83093 Bad Endorf
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Marktgemeinde Bad Endorf beabsichtigt den Neubau eines
Schulzentrums an der Hans-Kögl-Str. für die Grund- und Mittelschule in
Bad Endorf.

Der bisherige Schulstandort ist auf 3 Standorte verteilt: Die
Mittelschule in der Hans-Kögl-Str. 2, die Grundschule in der Schulstr.
2 und die Grundschule im Stadtteil Antwort. Im Schulgebäude der
jetzigen Mittelschule ist bislang der Kinderhort mit einer NUF von ca.
520 qm untergebracht.

Für die Realisierung des Neubauvorhabens wurde bereits eine
Machbarkeitsstudie mit Vorplanung durchgeführt, die Ergebnisse der
Vorplanung dienen als Vorlage für die weitere Planung.

Der geplante Neubau untergliedert sich in 3 Gebäudeteile. Der erste
Gebäudeteil beinhaltet die Mittelschule und verteilt die Klassen- und
Fachräume auf 3 Geschosse. Die Räumlichkeiten gruppieren sich um eine
zentrale Aula im EG, die sich als offener Luftraum in den oberen
Geschossen fortsetzt. Ein Aufzug ermöglicht eine barrierefreie
Erschließung aller Ebenen in dem nicht unterkellerten Mittelschultrakt.

In dem mittleren, zweigeschossigen Gebäudeteil sind neben den
Grundschulräumen im EG auch zusätzlich Verwaltung, Bibliothek,
Musikraum und Mittagsbetreuung untergebracht. Unmittelbar am
Haupteingang liegt die Aula, die sich mit den beiden Mehrzweckräumen
und dem Speiseraum der Schule zu einem Veranstaltungsbereich zusammen
schalten lässt. Lediglich dieser multifunktional nutzbare Bereich ist
unterkellert. Ausgestattet mit unterschiedlicher Medientechnik und
versenkbaren Bühnenpodesten lässt sich der Bereich nicht nur variabel
für schulische, sondern auch für öffentliche Veranstaltungen flexibel
nutzen.

Die Mensaküche ist als Bindeglied zwischen dem Speiseraum der Schule
und dem Speiseraum des Horts angeordnet. Letzterer dient auch als
Verbindungsbau zum Hort. Die Technikflächen sind mit der fortgeführten
Planung zu integrieren.

Der eigenständige, zweigeschossige Baukörper des Horts ist durch den
Speiseraum, wie durch eine direkte Anbindung an einen Mehrzweckraum mit
der Schule verbunden.

Wie in den Gebäudeteilen der Mittelschule und Grundschule ist auch beim
Hort ein Aufzug vorgesehen, wodurch alle Ebenen barrierefrei
erschlossen werden können. Dem gesamten Neubau ist ein gleichmäßiges
Achsraster zugrunde gelegt. Hiermit können einfache statische Systeme
umgesetzt werden, was die Grundlage für eine strukturierte Raum- und
Fassadenaufteilung bietet. Das verwendete Raster orientiert sich an
Mauerwerksmaßen, wodurch eine wirtschaftliche Realisierung mit
Mauerwerk, als auch mit Stahlbeton darstellbar ist.

Der Bauherr überlegt, das Schulzentrum an ein Nahwärmenetz
anzuschließen.

Die bisherige Planung soll im Rahmen der Beauftragung hinsichtlich der
Wirtschaftlichkeit auf eine Optimierung hin geprüft werden.

Für die Maßnahmen werden voraussichtlich Fördermittel gem. FAG gewährt.
Die Planung muss die Anforderungen gem. FAG berücksichtigen.

Die bauliche Umsetzung soll in mehreren Bauphasen (geplant 3) erfolgen.

Geplante BGF Neubau: ca. 9 700 m^2.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Geplante Projektorganisation, Kapazitäten
und Präsenz des vorgesehenen Personals im Hinblick auf die
Projektaufgabe / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Persönliche Vorstellung und Projekterfahrung
der jeweils vorgesehenen Projektleiter/Stellvertreter/Personen im
Hinblick auf die Projektaufgabe / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der vorgesehenen Arbeitsweisen
und Planungsmethoden durch den/die jeweiligen Projektleiter/in und
Projekteinschätzung / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der geplanten Herangehensweise
zur Einhaltung der Kosten und Termine durch das vorgesehene Projektteam
/ Gewichtung: 15
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/12/2020
Ende: 31/12/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die genaue Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt noch
nicht bestimmt werden und ist abhängig von Terminplanung Planung und
Bau sowie von Förderung/Finanzierung.

Vorgesehen ist die stufenweise (Stufen jeweils: LPH 1+2, LPH 3+4, LPH
5-7, LPH 8+9) Beaufragung der Leistungen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bewertung lt. veröffentlichten Kriterien. vgl. Abschnitt II und III.
Erfüllen mehrere Bewerber an einem Teilnahmewettbewerb mit festgelegter
Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl
auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten
Eignungskriterien zu hoch, wird durch das Losverfahren gem. § 75 (6)
VgV entschieden.

Voraussichtlicher Vorstellungs-/Verhandlungstermin: ca. KW 44-45/2020

Der tatsächliche Termin wird im Einladungsschreiben zum
Verhandlungsverfahren voraussichtlich in KW 38/2020 bekannt gegeben.

Falls aufgrund des aktuellen COVID19-Umstands bis zu diesem Datum
weiterhin Einschränkungen bestehen (z. B. Versammlungsverbot), wird
ggf. alternativ das Verhandlungsgespräch mittels Videokonferenz oder
dergleichen durchgeführt. Hierüber wird rechtzeitig informiert.

Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, die
Bieter/Bietergemeinschaften, die mit ihren Erstangeboten auf den ersten
Plätzen liegen, aufzufordern, weitere Folgeangebote abzugeben und
weitere Verhandlungsrunden durchzuführen, dies insbesondere vor dem
Hintergrund des aktuellen COVID-19-Umstands. Für die Abgabe etwaiger
Folgeangebote gelten die gleichen Wertungskriterien, die gleichen
Gewichtungen und die gleiche Wertungsformel, wie für die Abgabe der
Erstangebote.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

1. Bei einer Beteiligung am Verfahren wird die Registrierung auf der
Vergabeplattform empfohlen, um Informationen mittels
E-Mail-Benachrichtigung über Fragen/Antworten und Änderungen zu
erhalten. Die Registrierung ist kostenfrei,

2. Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch
einzureichen,

3. Teilnahmeantrag und Angebotsunterlagen sind gem. § 126 b BGB in
Textform einzureichen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Erklärungen, dass Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1-3, Abs. 4 Satz 1,
§ 124 GWB nicht vorliegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mitarbeiterstruktur: 3-Jahres-Durchschnitt Mitarbeiter der für die
ausgeschriebene Planungsleistung relevanten Abteilungen ohne
freiberufliche Mitarbeiter 8 = 2 Pkt.; <8 und 5 = 1 Pkt.; <5 = 0 Pkt.
(Gewichtung x 2);

Gesamtumsatz: 3-Jahres-Durchschnitt des Umsatzes für die
ausgeschriebene Planungsleistung (in EUR netto): 0,8 Mio. EUR = 2
Pkt.; <0,8 Mio. EUR und 0,5 Mio. EUR = 1 Pkt.; <0,5 Mio. EUR = 0 Pkt.
(Gewichtung x 1).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis über bestehende Haftpflichtversicherung für Pesonenschäden
mind. 2,5 Mio. EUR, für sonstige Schäden mind. 2,0 Mio. EUR, oder eine
Bestätigung der Versicherung, dass die bestehende Versicherung im
Auftragsfall angepasst wird.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Berufsjahre Projektleitung Planung: 10 Jahre: 2 Pkt.; <10 und 5
Jahre: 1 Pkt.; <5 Jahre: 0 Pkt. (Gewichtung x 2);

Berufsjahre Projektleitung Objektüberwachung: 10 Jahre: 2 Pkt.; <10
und 5 Jahre: 1 Pkt.; <5 Jahre: 0 Pkt. (Gewichtung x 2);

Berufsjahre stellv. Projektleitung: 5 Jahre: 1 Pkt.; <5 Jahre: 0
Pkt. (Gewichtung x 2)

Büroreferenzen:

Es sollen max. 3 Referenzen eingereicht werden. Gewertet werden die
beiden Referenzen, welche die Mindestanforderungen erfüllen und die
höchste Punktzahl gemäß der nachfolgenden Kriterien erreichen.

Wertungsparameter 1:

Referenzprojekt vergleichbarer Umfang (Fläche/Kubatur) in einem
Bauabschnitt: BGF 5 000 m^2 = 2 Pkt.; <5 000 m^2 und 2 500 m^2 = 1
Pkt.; <2 500 m^2 = 0 Pkt. (Gewichtung x 3);

Referenzprojekt mit vergleichbarem Projektvolumen in einem
Bauabschnitt: Kostenfeststellung KGR 400 (Anl.Gr. 1-3, 7, 8) netto 2,5
Mio. EUR = 2 Pkt., <2,5 Mio. EUR und 2,0 Mio. EUR = 1 Pkt.; <2,0 Mio.
EUR = 0 Pkt. (Gewichtung x 3).

Wertungsparameter 2:

Referenzprojekt vergleichbarer Umfang (Fläche/Kubatur) in einem
Bauabschnitt: BGF 4 000 m^2 = 2 Pkt.; <4 000 m^2 bis 2.000 m^2 = 1
Pkt.; <2 000 m^2 = 0 Pkt. (Gewichtung x 2);

Referenzprojekt mit vergleichbarem Projektvolumen in einem
Bauabschnitt: Kostenfeststellung KGR 400 (Anl.Gr. 1-3, 7, 8) netto 2,0
Mio. EUR = 2 Pkt., <2,0 Mio. EUR und 1,5 Mio. EUR = 1 Pkt.; <1,5 Mio.
EUR = 0 Pkt. (Gewichtung x 2).

Zusatzpunkte:

Bei einem der Referenzprojekte handelt es sich um ein Schulbauprojekt
= 1 Pkt. (Gewichtung x 3);

Bei einem der eingereichten Referenzprojekte wurde die Maßnahme in
mehreren Bauabschnitten umgesetzt. = 1 Pkt. (Gewichtung x3);

Bei einem der eingereichten Referenzprojekte musste der angrenzende
laufende Betrieb berücksichtigt werden. = 1 Pkt. (Gewichtung x3);

Eines der Referenzprojekte umfasst die Bearbeitung eines Küchen- und
Speisebereiches (nur ALG 1-3 und 8, nicht ALG 7 Küchentechnik) = 1 Pkt.
(Gewichtung x 2).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderungen Referenzen:

Referenzzeitraum: Abschluss der LPH 8 zwischen 2015 bis zum
Abgabetermin des Teilnahmeantrags;

Die Leistungsphasen 2-8 (TGA-Planung HLS) sind voll beauftragt
nachzuweisen;

Leistungsinhalt: Öffentlich zugängliches Gebäude und Sonderbau nach
der Landesbauordnung.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Art. 1 Ingenieurgesetz, Fassung vom 28.4.1994 (GVBl. S. 297),
Natürliche Personen die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes
am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung
Ingenieur/in (oder adäquat) berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen
Bundesland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt
die fachliche Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Beschäftigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist.

Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist.

Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und
teilnahmeberechtigt sein.

Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates
der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über
den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung
für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben
genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von
Berufsqualifikation gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben
des Art 2 BauKaG erfüllt sind. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes
Mitglied genannt und teilnahmeberechtigt sein.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/08/2020
Ortszeit: 09:10
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 16/09/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Abgabe des Teilnahmeantrags, sowie die vollständige Kommunikation
während des Verfahrens erfolgt ausschließlich digital über die
Vergabeplattform. Per Post, Kurier, direkt, anderweitig elektronisch
(E-Mail etc.) oder fernschriftlich übermittelte Teilnahmeanträge und
sonstige Unterlagen/Bieterfragen werden nicht berücksichtigt und können
sogar zum Auschluss führen. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag sowie die
geforderten Unterlagen zum Verhandlungsverfahren sind in Textform nach
§ 126 b BGB einzureichen. Die Teilnahmeanträge und Angebote in Textform
müssen nicht handschriftlich signiert werden. Bei elektronischer
Angebotsübermittlung in Textform sind der Bieter und die zur Vertretung
des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese
Angaben, wird das Angebot ausgeschlossen.

Im Falle der Eignungsleihe hat der Bewerber oder Bieter eine
unterzeichnete und verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen
Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen
werden (§ 47 Abs. 1 VgV).

Das Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die
Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen
will, muss folgende Erklärungen vorlegen:

a) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gem. § 123 oder § 124 GWB nicht
vorliegen,

b) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der
Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer
Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, in Bezug auf die
Eignungskriterien entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.

Erfüllt ein Unternehmen die jenigen Eignungskriterien nicht, dessen
Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder
mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der
Auftraggeber vorschreiben, dass der Bewerber oder Bieter das
entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs. 2 VgV). Nimmt der
Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im
Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in
Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers
oder Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem
Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV).

Bewerber/Bieter dürfen bei der Öffnung der Teilnahmeanträge und
Angebote nicht anwesend sein (§ 55 Abs. 2 Satz 2 VgV).

Die eingereichten personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des
Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert, diese Angaben sind
Voraussetzung für die Wertung einer Bewerbung.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer
Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, soweit mehr als
15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1
Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/07/2020

References

6. mailto:info@hsp-projekt.de?subject=TED
7. https://www.auftraege.bayern.de/
8. http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/ea9b896e-5eb3-4eb7-af7b-5828d7e53cf5
9. http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/ea9b896e-5eb3-4eb7-af7b-5828d7e53cf5

 
 
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