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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Markkleeberg - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020072809120773515 / 354705-2020
Veröffentlicht :
28.07.2020
Angebotsabgabe bis :
24.08.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Markkleeberg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2020/S 144/2020 354705

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Markkleeberg
Postanschrift: Rathausplatz 1
Ort: Markkleeberg
NUTS-Code: DED52 Leipzig
Postleitzahl: 04416
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle, Frau Oehlert
E-Mail: [6]susanne.oehlert@markkleeberg.de
Telefon: +49 3413533273

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.markkleeberg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe.de/unterlagen/2288098/zustellweg-auswaehlen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neue Mitte Markkleeberg 2. BA" Freianlagen
Referenznummer der Bekanntmachung: 059-2020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Markkleeberg hat im Jahr 2015 einen
landschaftsarchitektonischen-städtebaulichen Wettbewerb für die
Gestaltung der Neuen Mitte durchgeführt. Im Ergebnis wurden ein 1.
Preis und 3. Preise vergeben. Der Stadtrat hat basierend auf der
Planung des Wettbewerbssiegers einen städtebaulichen Rahmenplan für das
Wett-bewerbsgebiet beschlossen. Nach erfolgreicher Umsetzung soll im
Zeitraum 2020 bis 2023 die Umsetzung des 2. Bauabschnittes erfolgen.
Das Vorhaben ist in 3 Unterbauabschnitte gegliedert: BA 2a
Lumpsch-Platz; BA 2b Galerievorplatz; BA 2c Straße. Dafür sind die
Leistungen der Freianlagenplanung und die Leistungen der
Verkehrsanlagenplanung zu vergeben. Die Kostenschätzung der
Gesamtbaukosten für die Baumaßnahme beträgt rund 4,2 Mio. EUR brutto.
Die Umsetzung erfolgt mit Städtebaufördermitteln. Folgende
Rahmenterminplanung gilt es zu beachten:

Entwurfsplanung: bis 01/2021;

Ausführungsplanung: bis 05/2021;

Baubeginn: ab 04/2022;

Fertigstellung: 04/2023.

Die von der Stadt Markkleeberg gewählte Verfahrensart im Los 1
Freianlagen sieht ein einstufiges Verfahren ohne gesonderten
Teilnahme-wettbewerb vor. Entsprechend der durch die Stadt in Auftrag
gegebene juristische Wertung wird der bereits in 2015 durchgeführte
Wettbewerb als Teilnahmephase im Sinne § 80 VgV verstanden: Die genaue
Aufgabenbeschreibung ist Punkt 2.1 zu entnehmen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED52 Leipzig
Hauptort der Ausführung:

Markkleeberg

DEUTSCHLAND
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beauftragt werden Leistungen gemäß § 39 ff. HOAI i. V. mit Anlage 11.1
HOAI über die LPH 1 bis 9. Der Auftraggeber sieht eine stufenweise bzw.
gestaffelte Beauftragung vor. Zunächst werden die LPH 1 bis 3
beauftragt. Die Leistungsphase 4 wird nur vergeben, wenn
Genehmigungsunterlagen erforderlich sind. Eine Beauftragung der LPH 5
ff. erfolgt optional. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung von über
die Leistungsphasen 1 bis 3 hinausgehenden Leistungen besteht nicht.
Benennen Sie ggf. erfor-derliche Subunternehmen zum jeweiligen
Auftragsgegenstand formlos. Die Vergabestelle behält sich die
Nachforderung von Eignungsunterlagen vor. Gemäß Vertrag hat der
Auftragnehmer folgende Leistungen im Rahmen der 1. Stufe zu erbringen:

1. Grundleistungen: Zu erbringen sind durch den Auftragnehmer die
Leistungsphasen 1 bis 3 des § 39 Abs. 3 HOAI. Dabei sind die
Grundleistungen nach Anlage 11.1 HOAI zu den §§ 39 ff. HOAI zu diesen
aufgeführten Leistungsphasen auszuführen.

2. Besondere und zusätzliche Leistungen (Optionale Beauftragung): Aus
Anlage 11.1 HOAI: Es sind sämtliche Leistungen anzubieten. Mit der
Leistungsphase 3 sind die Kosten nach AKS und DIN 276 (4) zu erstellen.
Die zusätzlichen Aufwendungen für die 2. Kostenberechnung der
Leistungsphase 3 sind in die Angebotssumme einzuarbeiten und werden
nicht gesondert vergütet. Nachlässe für Planungsleistungen können
gewährt werden.

Hinweis: Die Leistungsphase 4 wird nur vergeben, wenn
Genehmigungsunterlagen erforderlich sind. Die Beauftragung der
Grundleistungen erfolgt nach Anlage 11.1 HOAI zu den §§ 39 ff. HOAI.
Die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 erfolgt, ggf. stufenweise,
optional gemäß Vertrag. Folgende Leistungen sind im Rahmen der 2. Stufe
zu erbringen:

1. Grundleistungen: Zu erbringen sind durch den Auftragnehmer die
Leistungsphasen 5 bis 9 des § 39 Abs. 3 HOAI. Dabei sind die
Grundleistungen nach Anlage 11.1 HOAI zu den §§ 39 ff. HOAI zu diesen
aufgeführten Leistungsphasen auszuführen. 2. Besondere und zusätzliche
Leistungen (Optionale Beauftragung): Aus Anlage 11.1 HOAI: Es sind
sämtliche Leistungen anzubieten. Aufgrund der Finanzierung durch
Fördermittel sind vom Auftragnehmer zudem Beratungsleistungen im
Zusammenhang mit der ordnungsgemäßen Verwendung von Fördermitteln zu
erbringen:

Mitwirken bei der Erstellung des Verwendungsnachweises von
Fördermitteln.

Es sind 3 Papier-Ausfertigungen der Vorplanung, 3 Papier-Ausfertigungen
der Entwurfsplanung, und 5 Papier-Ausfertigungen der Ausführungsplanung
mit der Vertragsleistung auszuliefern. Bei Beauftragung der
Genehmigungsplanung sind 3 Papier-Ausfertigungen der
Genehmigungsplanung mit der Vertragsleistung auszuliefern. Darüber
hinaus sind dem Auftraggeber alle relevanten Planunterlagen zur
weiteren Verwendung im Dateiformat docx, xlsx, dxf, dwg, da und/oder
pdf auf CD-ROM zu übergeben. Mit der Schlussrechnung (2. Stufe) sind
die Dokumentation und fortgeschriebene Ausführungsplanung (als
Bestandsunterlagen) in digitaler Form (docx, xlsx, dxf, dwg, da
und/oder pdf) auf CD-ROM sowie dreifach in Papier in Ordnern zu
übergeben.

Den Vergabeunterlagen ist ein Ingenieurvertrag beigefügt. Dieser regelt
die zwischen dem Auftraggeber und dem zu findenden Auftragnehmer
geltenden vertraglichen Regelungen. Die in dem Vertrag offenen Punkte
hängen vom Angebot des Bieters ab und werden vom Auftraggeber
dementsprechend ergänzt.

Das Vertragsmuster ist der Anlage C zu entnehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Einzelreferenz: Sanierung/Gestaltung einer
Außenanlage (Formblatt 3) / Gewichtung: 24 von 120 Punkten (20 %)
Qualitätskriterium - Name: Methodik zur Budgetverfolgung und
Kosteneinhaltung / Gewichtung: 36 von 12 Punkten (30 %)
Qualitätskriterium - Name: Detailauskünfte zur
Projektdurchführung/Terminplanung / Gewichtung: 24 von 120 Punkten (20
%)
Kostenkriterium - Name: Honorar/Preis / Gewichtung: 36 von 120 Punkten
(30 %)
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Ende: 01/04/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Ergänzung zu II.2.10: Im Rahmen der Neuregelung der HOAI-Vergütung kann
das Angebot von den Vorgaben abweichen, die Auskömmlichkeit ist zu
erklären. Weitere Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen
werden.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag. Dieser ist über die
Vergabeplattform in Textform fristgerecht elektronisch einzureichen.
Angebote per Fax, E-Mail oder der Post werden nicht berücksichtigt.
Qualifikation als Architekt und/oder Ingenieur sowie der
Bauvorlagenberechtigung: zugelassen werden alle natürlichen Personen,
die zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt" oder Ingenieur"
berechtigt sind oder über sonstige Befähigungsnachweise verfügen,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie RL 2005/36/EG und Richtlinie RL
89/48/EWG gewährleistet sind. Juristische Personen werden zugelassen,
wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher
Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung
Architekt" oder Ingenieur" berechtigt ist. Die Berechtigung der
Bauvorlage ist gesondert nachzuweisen, bei Bietergemeinschaften muss
mindestens 1 Mitglied die vorgenannten Anforderungen erfüllen.
Entsprechende Nachweise sind beizufügen. Die Angaben in der
Vergabeunterlage sind zu beachten.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens
3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,5 Mio. EUR für Sach- und
Vermögensschäden, je mit zweifacher Maximierung pro Jahr, ist zu
erklären. Alternativ kann der Bieter eine Bestätigung einer
Versicherungsgesellschaft vorlegen, wonach eine solche
Haftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. Bei
Bietergemeinschaften ist der Nachweis der Versicherung für jedes
Mitglied zu führen.

Die Erklärung bzw. die Nachweise dürfen frühestens am 1.5.2019
ausgestellt worden sein.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Entfällt
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 Abs. 1 bis 3 VgV
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für die Ausführung des Auftrages zugelassen sind natürliche und
juristische Personen, die in der Vergabebekanntmachung geforderten
Nachweise aufweisen sowie Bietergemeinschaften, die die Anforderungen
erfüllen. Eine nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften nach Ende
der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist nicht zugelassen.
Rechtsform der Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerisch haftend mit
bevollmächtigtem Vertreter, dieser ist zu benennen. Eine
wirtschaftliche Bauweise, die Einhaltung der gängigen Richtlinien und
öffentlichen Vorschriften sowie die Verknüpfung bzw. Herstellung von
funktionalen und technischen Synergieeffekten wird erwartet.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/08/2020
Ortszeit: 11:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/12/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 24/08/2020
Ortszeit: 11:30

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Sämtliche Fragen und Anmerkungen sind mittels Vergabeplattform zu
stellen unter [10]www.evergabe.de. Fragen, die nicht bis zum 17.08.2020
in Textform eingereicht wurden, können grundsätzlich nicht mehr vor
Ablauf der Angebotsfrist beantwortet werden. Bitte beachten Sie:
Antworten zu rechtzeitig eingehenden Bewerberfragen sowie aktualisierte
oder weitere Unterlagen, welche sämtliche Interessenten und Bewerber im
Verfahren betreffen, werden unter vorstehend genanntem Link zur
Verfügung gestellt. Bewerber müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig
und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres
Teilnahmeantrages/Angebotes prüfen, ob seitens der Vergabestelle
zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt
wurden, welche für die Abgabe zu beachten sind. Verbindlicher
Bestandteil der Unterlagen werden die unter vorstehendem Link
veröffentlichten Antworten und Informationen. Mündliche Auskünfte und
Erklärungen haben keine Gültigkeit. Die Dateien müssen im Dateiformat
PDF erstellt sein. Die Übermittlung des Angebotes hat mithilfe
elektronischer Mittel über das Online-Vergabeportal evergabe.de zu
erfolgen. Diese erfolgt über den entsprechenden Menüpunkt. Es ist
möglich, die Daten über den Webauftritt hochzuladen. Alternativ kann
das Bietertool AI-Bietercockpit verwendet werden. Voraussetzung für
die Nutzung des Bietertools ist eine entsprechende
Java-Laufzeitumgebung (JRE), welche kostenfrei unter
[11]http://www.java.com/ bezogen werden kann, sofern diese nicht
bereits auf dem Rechner installiert ist. Je nach Betriebsumgebung sind
für die Installation der Laufzeitumgebung bzw. des Bietertools u. U.
administrative Rechte erforderlich. Es wird empfohlen, rechtzeitig vor
Ende der Teilnahme- und Angebotsfrist die Übermittlung zu testen. Bei
technischen Problemen und Fragen in diesem Zusammenhang finden Sie
unter [12]https://www.evergabe.de/hilfe-und-service/index weitergehende
Informationen. Die Vergabestelle kann zu technischen Fragen im
Zusammenhang mit der Abgabe des Angebotes grundsätzlich keine Auskünfte
erteilen. Anderweitig auf elektronischem oder postalischem Wege
übermittelte Angebote, wie z. B. per Telefax oder E-Mail, sind nicht
zugelassen. Ergänzende Einreichungen, z. B. postalischer Art, sind
nicht gefordert und werden bei der Bewertung der Anträge nicht
berücksichtigt. Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern
bzw. Bietern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von
Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen.
Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder
korrigiert, wird das Angebot ausgeschlossen. Ein Anspruch auf
Nachforderung besteht nicht. Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

1. Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen und
juristischen Personen, die die in der Vergabebekanntmachung geforderte
Eignung aufweisen sowie Bewerbergemeinschaften, die die
Eignungsanforderungen erfüllen. Die gemeinsame Beteiligung mit weiteren
Unternehmen ist als Bewerbergemeinschaft oder unter Einbindung von
Nachunternehmen nach Maßgabe der Vorgaben dieser Vergabeunterlagen
möglich. Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach sei es als Bewerber,
Mitglied einer Bewerber-gemeinschaft oder Unterauftragnehmer an
diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen
beteiligt bzw. als Unterauftragnehmer vorgesehen ist, führen.

2. Bewerbergemeinschaften: Unternehmen können sich für die Teilnahme an
diesem Verfahren zu Bewerbergemeinschaften zusammenschließen.
Bewerbergemeinschaften stehen Einzelbewerbern gleich. Eine
nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften nach Ende der Frist
zur Abgabe des Angebotes ist nicht zulässig. Bewerbergemeinschaften
haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in
welcher sie die Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft
darstellen, einen bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft
benennen und erklären, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im
Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. 3
Eignungsleihe/Unterauftragnehmer: Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner
Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und
berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig
von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen
Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der
Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel
tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine
entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt
wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner
Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 der
europaweiten Vergabebekanntmachung hinsichtlich derjenigen
Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die
Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das
Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124
Abs. 1 GWB auch für diese Unternehmen vorzulegen. Werden die vorstehend
dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen
Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 GWB vor, so ist das
Unternehmen auf Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer von
dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach §
124 Abs. 1 GWB vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der
Bewerber das Unternehmen ersetzt. Nicht eignungsrelevante
Unterauftragnehmer sind mit dem Teilnahmeantrag noch nicht zu benennen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei
der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: [13]post@lds.sachsen.de
Telefon: +49 3419773800
Fax: +49 3419771049

Internet-Adresse: [14]http://www.ldl.sachsen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind unter Beachtung der Regelungen
in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160
Abs. 3 GWB unzulässig, wenn:

1. Der Antragssteller oder Bieter den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt
unberührt,

2. Erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung
nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten
Bewerbungs- (u. a. im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb)
oder Angebotsfrist (u. a. im offenen Verfahren) gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3. Erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in den
Vergabeunterlagen nicht spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungs- (u.
a. im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) oder Angebotsfrist
(u. a. im offenen Verfahren) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/07/2020

References

6. mailto:susanne.oehlert@markkleeberg.de?subject=TED
7. http://www.markkleeberg.de/
8. https://www.evergabe.de/unterlagen/2288098/zustellweg-auswaehlen
9. https://www.evergabe.de/
10. http://www.evergabe.de/
11. http://www.java.com/
12. https://www.evergabe.de/hilfe-und-service/index
13. mailto:post@lds.sachsen.de?subject=TED
14. http://www.ldl.sachsen.de/

 
 
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