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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Baustellenüberwachung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020062609103915875 / 299451-2020
Veröffentlicht :
26.06.2020
Angebotsabgabe bis :
15.07.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71521000 - Baustellenüberwachung
DE-Hamburg: Baustellenüberwachung

2020/S 122/2020 299451

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Sondervermögen Stadt und Hafen, vertreten durch
die HafenCity Hamburg GmbH
Postanschrift: Osakaallee 11
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Liebig, Henning
E-Mail: [6]info@hafencity.com
Telefon: +49 403747260

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.hafencity.com
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTe
nderFiles.ashx?subProjectId=Ee1wVtaWfoo%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.deutsche-evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Oberhafentunnel- Örtliche Bauüberwachung, Bauoberleitung
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020001725
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71521000 Baustellenüberwachung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Örtliche Bauüberwachung, Bauoberleitung und Bauüberwachung Bahn für den
Zugangstunnel zwischen U-Bahnhaltestelle und Oberhafenquartier.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 500 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71521000 Baustellenüberwachung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600 Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das geplante U-Bahn-Zugangsbauwerk verbindet das Oberhafenquartier mit
der bestehenden U-Bahnhaltestelle Hafencity-Universität in der
Versmannstraße. Dabei quert das U-Bahn-Zugangsbauwerk das
Kreuzungsbauwerk der Pfeilerbahn der DB AG, Strecke 2200 (2-Gleise in
der + 1 Ebene) sowie weitere Gleisanlagen der DB AG, Strecken 1250 (2
Gleise niveaugleich) und 1292 (1 Gleis niveaugleich).

Als Vorsorgemaßnahme für das zu errichtende U-Bahnzugangsbauwerk wurde
im Bereich des Kreuzungsbauwerks der DB AG ein Portal und Spundwände
als zukünftiger Baugrubenverbau zeitgleich mit den Arbeiten zum Neubau
der Pfeilerbahn und des Kreuzungsbauwerks im Jahr 2007 bis 2008
hergestellt (siehe dazu Anlagen F.3-02).

Für den Anschluss des U-Bahnzugangsbauwerk an die Schalterhalle der
U4-Haltestelle HafenCity-Universität wurden ebenfalls Vorsorgemaßnahmen
getroffen (siehe dazu Anlagen F.3-01).

Für das U-Bahnzugangsbauwerk ergeben sich im Querschnitt folgende
lichten Rohbauabmessungen des U-Bahnzugangsbauwerkes:

lichte Breite: 7,0 m;

lichte Höhe: 4,0 m.

Im Bereich des Ausgangsbauwerks Nord wird das U-Bahnzugangsbauwerk auf
eine lichte Breite von 8,75 m aufgeweitet. Die Länge des
U-Bahnzugangsbauwerk beträgt ca. 88,50 m.

Das U-Bahnzugangsbauwerk Tunnel wird abschnittsweise in offener
Bauweise in einer trockenen Baugrube hergestellt. Zur Abgrenzung der
einzelnen Bauabschnitte werden Querschotte vorgesehen. Das
Ausgangsbauwerk Nord wird ebenfalls in offener Bauweise als
WU-Stahlbetonkonstruktion fugenlos errichtet und flach gegründet. Die
Mindestabmessungen der Sohle und Wände richten sich nach statischen
Erfordernissen. Das Ausgangsbauwerk Nord ist hochwassergeschützt auf NN
+8,70 m auszubilden.

Die Baugrube wird als wasserundurchlässiger Verbau in Spundwandbauweise
in der Regel mit innenliegenden Aussteifungen aber auch zum Teil mit
Rückverankerungen im Bereich des Oberhafenquartiers ausgeführt.

Es sind Teilbaugruben vorgesehen:

Teilbaugrube 1: Südseite, Versmannstraße, U-Bahnhaltestelle
HafenCity-Universität, mit Unterwasserbetonsohle und innenliegender
Aussteifung

Teilbaugrube 2: Mitte, im Bereich der Gleisanlagen, tiefliegende
Dichtsohle und innenliegender Aussteifung, Einbau von 3
Gleishilfsbrücken

Teilbaugrube 3: Nordseite Oberhafenquartier, mit Unterwasserbetonsohle
und innenliegender Aussteifung und Rückverankerung in nördliche
Richtung zum Oberhafenquartier

Das Einbringen des Baugrubenverbaus in der Teilbaugrube 2 und der
Gleishilfsbrücken mit dem erforderlichen Umbau der Gleisanlagen und den
Anlagen der Technischen Ausrüstung Bahn ist eine Vollsperrung mit einer
Dauer von 10 Tagen der Strecken 1250 und 1292 vorgesehen.

Für die Überwachung und Koordination der Baumaßnahmen wird eine
qualifizierte Bauüberwachung mit einschlägigen Erfahrungen bei
vergleichbaren Projekten gesucht.

Die Bauüberwachungsleistungen beinhalten die bauaufsichtlichen
Leistungen nach VV BAU des EBA, eisenbahnbetriebliche Leistungen und
Sicherungsüberwachung sowie die bauvertragliche / fachtechnische
Bauüberwachung folgender Bauleistungen:

Herstellung der Baugrubenkonstruktionen;

Einbau von Gleishilfsbrücken und temporäre Anpassung der
bahntechnischen Anlagen;

Kampfmittelsondierung im Rahmen des Baugrubenaushubs;

Herstellung der des Rohbaus des Zugangsbauwerk in der Baugrube unter
Bahnbetrieb;

Verfüllung und Rückbau von Baugrube und Gleishilfsbrücken;

Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands der bahntechnischen
Anlagen.

Die Bauüberwachung des Ausbaus und der technischen Ausrüstung des
Zugangsbauwerk sind nicht Bestandteil der hier angefragten Leistungen.

Das Projektziel ist die wirtschaftliche Realisierung der Maßnahmen
innerhalb des vorgegebenen Termin- und Kostenrahmens unter
Gewährleistung eines sicheren Bahnbetriebs bei Einhaltung der
geforderten Qualität gemäß des Stands der Technik und der
Genehmigungsauflagen nebst Berücksichtigung der umwelttechnischen und
umweltrechtlichen sowie sonstiger Auflagen und Vorgaben.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Bearbeitungskonzept, Technischer Wert /
Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Personaleinsatzkonzept, Qualität des
Projektteams / Gewichtung: 30
Preis - Gewichtung: 40
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 500 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 30
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge
anhand der in der beigefügten Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung
(EEE) geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich
prüfen und bewerten. Die Mindestanforderungen und Auswahlkriterien sind
dieser Bekanntmachung zu entnehmen.

Die Auswahl erfolgt anhand der eingereichten Referenzprojekte, wobei
jeweils die am besten mit den Anforderungen übereinstimmenden
Referenznachweise bewertet werden.

Bei der Maßnahme handelt es sich um eine sehr komplexe Aufgabenstellung
mit einem großen Bauvolumen. Um einen ausreichenden Teilnehmerkreis
ansprechen zu können, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene
Referenzzeitraum von höchstens 3 Jahren auf 6 Jahre erweitert. Die
eingereichten Referenzprojekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre
(Stichtag 1.1.2014) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8
(Objektüberwachung) realisiert worden sein.

Sofern ein Projekt vor dem 1.1.2014 fertiggestellt wurde, scheidet es
aus der Wertung aus.

3 Referenzprojekte für die Überwachung von Ingenieurbauwerken im
Bahnbereich

Bewertet werden die Referenzen jeweils in den Kriterien vergleichbare
Größe (0-3 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-5 Punkte),
vergleichbares Leistungsbild (0-4 Punkte), vergleichbare angestrebte
Qualität (0-2 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens
oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welche/s nach dem Abschluss
der beauftragten Leistung ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Insgesamt
können mit den 3 besten Referenzen zusammen maximal 45 Punkte erreicht
werden. Näheres hierzu siehe entsprechendes Referenzformblatt in den
Vergabeunterlagen.

Die eingereichten Referenzprojekte werden anhand der vorgegebenen
Kriterien geprüft. Die Referenznachweise müssen die dafür notwendigen
Parameter der Referenzprojekte benennen. Zu jeder eingereichten
Referenz soll das entsprechende Referenzformblatt (Bestandteil der
Vergabeunterlagen) verwendet werden.

Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft bzw. mit
Unterauftragnehmern ist bei den einzureichenden Referenzprojekten der
jeweilige Verfasser zu vermerken. Es können Referenzprojekte von jedem
Mitglied einer Bietergemeinschaft bzw. auch von möglichen
Unterauftragnehmern eingereicht werden.

Erfüllen mehrere Bewerber an einem Teilnahmewettbewerb mit festgelegter
Höchstzahl gemäß § 51 VgV gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der
zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den
verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag ist eine ausgefüllte Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VGV einzureichen. Vor
Zuschlagserteilung wird der Bieter, an den der Auftrag erteilt werden
soll, aufgefordert, den entsprechenden Nachweis unverzüglich
beizubringen (§ 50 Abs. 2 Satz 2VgV).

Die EEE-Anfrage wird vom Auftraggeber in den Vergabeunterlagen als PDF
und XML bereitgestellt.

Jeder Bieter/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft/jeder
Eignungsgeber/jeder Nachauftragnehmer füllt die EEE-Anfrage vollständig
aus.

Dazu wird die EEE-Anfrage in der, den Vergabeunterlagen beigefügten
Datei Bietername_ESPD_request_de.xml unter:

[10]https://uea.publicprocurement.be/

Hochgeladen, um hier eine verfahrensspezifische EEE-Antwort zu
erstellen. Diese EEE-Antwort wird vom Bieter wiederum als PDF und XML
heruntergeladen. Die Dateien sollen jeweils mit dem Namen des
Erklärenden kenntlich gemacht und dem Teilnahmeantrag als Anlagen
beigefügt werden.

In Teil IV ist ein Globalvermerk unzulässig. Jeder Bieter muss vielmehr
zu den geforderten Eignungsinformationen in Teil IV (Eignungskriterien)
der EEE Angaben machen.

Mit dem Teilnahmeantrag sind nachstehende Unterlagen und Erklärungen
abzugeben (als Anlage _) gekennzeichnet):

Anlage 1) Erklärung der Bewerbergemeinschaft;

Anlage 2) Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw.
Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in
Kopie);

Anlage 3) ggf. Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer;

Anlage 4) ggf Verpflichtungserklärung Eignungsleihe.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Verweis auf die den Vergabeunterlagen beigefügte Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VGV.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Anlage 5) § 45 (4) Nr. 2 VgV: Nachweis einer bestehenden
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
Personenschäden (2 000 000 EUR), sonstige Schäden (2 000 000 EUR). Es
ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung
mindestens das 2-fache der Versicherungssumme beträgt.

§ 45 (1) VgV: Erklärung über den kumulativen Gesamtumsatz des
Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Erforderlich
sind mindestens 500 000,00 EUR pro Geschäftsjahr; Sofern in
Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss
die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der
Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der
Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der
Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

§ 45 (1) VgV: Erklärung über den kumulativen Umsatz des Bewerbers in
dem Tätigkeitsbereich des Auftrages bezogen auf die letzten 3
Geschäftsjahre. Dieser umfasst Leistungen der Objektplanung
Ingenieurbauwerke § 43 HOAI in der Leistungsphase 8: Erforderlich sind
mindestens 300 000,00 EUR pro Geschäftsjahr; Sofern in
Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss
die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der
Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der
Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der
Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Verweis auf die den Vergabeunterlagen beigefügte Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VGV.

Anlage 6) ggf. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen gem. § 46
Abs. 2 VgV
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

§ 46 (3) Nr. 8 VgV: Durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des
Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahre gegliedert in:
Führungskräfte, Ingenieure und Sonstige Technische Mitarbeiter.

Mindestanforderung sind:

1 Führungskraft,

5 Ingenieure,

4 Sonstige Technische Mitarbeiter.

Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft bzw. mit
Unterauftragnehmern ist die geforderte Mindestbeschäftigtenanzahl von
allen Mitgliedern in Summe bzw. inkl. der Unterauftragnehmer
nachzuweisen.

Anlage 6) Nachweise nach § 46 (3) 1. VgV (zu vergleichbaren
Referenzprojekten des Büros in den letzten 6 Jahren, hinsichtlich der
Erläuterung zur Vergleichbarkeit der Referenzen wird auf das Kapitel
II.2.9 verwiesen.)
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres
Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der
Berufsbezeichnung Ingenieur und/oder Architekt berechtigt sind.
Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei
Bewerber-/Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und
teilnahmeberechtigt sein.

Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht
geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen
Anerkennung nach der Richtlinie 89/48 EWG bzw. 2005/36/EG und den
Vorgaben des Rates vom 07.September 2005 über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Beschleunigtes Verfahren
Begründung:

Aufgrund der Erlangung der genehmigungstechnischen Voraussetzungen im
Juni 2020 für die Bauausführung ab Anfang 2021 besteht eine erhebliche
Dringlichkeit, die erforderlichen Fachkompetenzen für die
Bauüberwachung jetzt über ein beschleunigtes Verfahren mit verkürzten
Fristen zu beschaffen, um schon die ausführungsseitige Technische
Bearbeitung und Arbeitsvorbereitung fachtechnisch zu begleiten. Die
Fristverkürzung für Teilnahmeanträge und Angebotsfrist ist für die
Teilnehmer zumutbar, da der Auftraggeber kalkulationsrelevante
Unterlagen aus der Bauausschreibung bereits zum Teilnahmewettbewerb zur
Verfügung stellt, aus denen die Aufgaben und Randbedingungen der
anzubietenden Leistungen für alle Teilnehmer transparent hervorgehen.
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/07/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 27/07/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es liegt in der Verantwortung der/s Bewerber/s die beantworteten Fragen
im Bieterportal bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist regelmäßig
einzusehen. Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur
in anonymisierter Form im Bieterprotal veröffentlicht.

Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen
Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen
Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im
Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen
Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach
dem HmbTG sein.

Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.

Während der Angebotsphase werden Fragen und Antworten nur in
anonymisierter Form über die bekanntgegebene Vergabeplattform
übermittelt. Die Aufforderung zur Finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV
erfolgt über das Bieterportal.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung
und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@bsw.hamburg.de
Telefon: +49 40428403230
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/06/2020

References

6. mailto:info@hafencity.com?subject=TED
7. http://www.hafencity.com/
8. https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=Ee1wVtaWfoo%253d
9. https://www.deutsche-evergabe.de/
10. https://uea.publicprocurement.be/
11. mailto:vergabekammer@bsw.hamburg.de?subject=TED

 
 
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