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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020032409175735145 / 142000-2020
Veröffentlicht :
24.03.2020
Angebotsabgabe bis :
20.04.2020
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Hamburg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2020/S 59/2020 142000

Wettbewerbsbekanntmachung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Sprinkenhof GmbH
Postanschrift: Burchardstraße 8
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600
Postleitzahl: 20095
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Sprinkenhof GmbH, Frau Christina Behrens
E-Mail: [6]Christina.behrens@sprinkenhof.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.sprinkenhof.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VD0VK/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: D&K drost consult GmbH
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Imke Issberner
E-Mail: [9]i.issberner@drost-consult.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [10]www.drost-consult.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VD0VK
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Städtische GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Projektentwicklung und Immobiliengesellschaft für die
Freie und Hansestadt Hamburg

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Verwaltungsneubau Wandsbek
Referenznummer der Bekanntmachung: 1180.06 II
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen des Mieter-Vermieter-Modells der Freien und Hansestadt
Hamburg soll die Sprinkenhof GmbH als Realisierungsträgerin das neu
entstehende Büro- und Verwaltungsgebäude planen, realisieren und
betreiben. Ziel des hochbaulichen Wettbewerbs ist es, mit dem Neubau
einen Verknüpfungspunkt für verschiedene Organisationseinheiten an
einem Ort zu errichten. Aktuell werden die Raumbedarfe des Bezirksamtes
Wandsbek in mehreren Gebäuden im Bezirk abgebildet. Die Neubaumaßnahme
erfolgt auf dem ca. 5 650 m^2 großen Grundstück auf der Wandsbeker
Zollinsel". Diese befindet sich zwischen der Rüter- und Wandsbeker
Zollstraße.

Der Neubau soll moderne Servicemöglichkeiten bieten und die Bedarfe im
Hinblick auf Raumzuschnitt und Barrierefreiheit besser abbilden. Dabei
liegt ein Hauptaugenmerk auf höchstmöglich barrierefreien Strukturen im
Gebäude. Die Infrastruktur soll so ausgelegt sein, dass ca. 800
Mitarbeiter Platz finden. Aus der Planung soll eine klare Trennung der
Front- und Backoffices hervorgehen. Zudem ist angedacht, bei der
Office-Gestaltung das Prinzip des Desksharings heranzuziehen.

Neben der Funktion als Verwaltungseinrichtung, soll das Gebäude weitere
Bedarfe erfüllen. Das Gebäude soll den Anspruch erfüllen, dass es zur
Belebung der dort entlangführenden Magistrale beiträgt.

Über die Objektplanung hinaus, wird im Rahmen des Wettbewerbs die
freiraumplanerische Bearbeitung des im Westen des Grundstücks gelegenen
Mischwasser-Rückhaltebeckens (MRH), welches nicht überbaut werden darf,
gefordert. Somit ist auf einer Fläche von ca. 500 m^2 eine
freiraumplanerische Gestaltung in Verbindung mit dem Neubau und dem
Antritt in das Gebäude vorgesehen.

Nach dem Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek (13.8.2019) wurde
der Neubau als Pilotprojekt für eine Fassadenbegrünung im Bezirk
Wandsbek ausgewählt.

Für die Umsetzung des Neubaus sind rd. 57 Mio. EUR (brutto, KG 300 +
400) als auskömmlich veranschlagt. Das Büro- und Verwaltungsgebäude
soll mit einer NUF (1-6) von ca. 15 200 m^2 entstehen. Die notwendigen
ca. 300 Stellplätze sind in einer Tiefgarage herzustellen.

Die Auftraggeberin sieht vor, dass direkt im Anschluss an die
Beauftragung des Objektplaners (Vertragsschluss) innerhalb von 1,5
Monaten der Vorhaben- und Erschließungsplan erstellt werden soll.

Gem. § 17 (7) VgV besteht für die Abgabe der indikativen Erstangebote
eine Frist von 10 Tagen nach Versand der Angebotsaufforderung.

Die Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung und Betrieb ist
sicherzustellen. Die erforderlichen Baumaßnahmen sollen voraussichtlich
im Zeitraum 2023 bis 2026 umgesetzt werden.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Insgesamt sollen 10 Büros an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Teilnehmer
sollen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählt werden.

Anforderungen an alle Bewerber

Die in den Dokumenten Verfahrenshinweise", Auswahlbogen" und
Bewerbungsbogen" aufgeführten formalen Kriterien sind zwingend zu
erfüllen. Darüber hinaus sind von allen Bewerbern folgende
Mindestanforderungen zu erfüllen:

Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung der/des für die Erbringung
der Leistung Verantwortlichen (Inhaber oder Führungskräfte);

Nachweis eines Jahresumsatzes von mind. 700 000 EUR (netto) für den
Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 ff. HOAI im Durchschnitt der
vergangenen 3 Geschäftsjahre;

Nachweis, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 4
festangestellte Architekten inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.
(Vollzeitkraft) und mind. 3 festangestellte Mitarbeiter (Absolventen
der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen mind. FH und
Vollzeitkraft) im Büro beschäftigt waren;

Nachweis der Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern anhand von
mind. 1 Referenzprojekt;

Eigenerklärung zu einer Fortbildung mit dem Schwerpunkt Inklusion
(zum barrierefreien Bauen gem. DIN 18040-1) durch einen maßgeblich am
Projekt beteiligten Mitarbeiter;

Nachweis durch eine Projektreferenz über die Bearbeitung eines
Projektes in vergleichbarer Größe (Gebäude mit einer BGF(R) von mind.
10 000 m^2 oberirdisch);

Nachweis durch eine Projektreferenz über die Bearbeitung eines
Projektes mit einem vergleichbaren Energiestandard (mind. KFW 55);

Nachweis durch eine Projektreferenz über die Bearbeitung eines
Projektes mit vergleichbarem Standard der Barrierefreiheit (Bau eines
barrierefreien Gebäudes gem. DIN 18040-1);

Nachweis durch eine Projektreferenz über die Durchführung eines
Projektes mit der BIM-Methode auf Basis des disziplinübergreifenden
Austausches von 3D-Modellen (Open BIM) in der Leistungsphase 3 oder 5.

Die Nichterfüllung der formalen Kriterien oder der o.g.
Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die
Möglichkeit, Bietergemeinschaften zu bilden oder Unterauftragnehmer zu
benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit
hingewiesen.

Teilnahmewettbewerb

Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene
Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, in
Textform zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen
fristgerecht elektronisch über die E-Vergabeplattform via:
[12]https://www.dtvp.de/Satellite/public/company/project/CXP4Y9VD0VK/de
/documents einzureichen. Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2)
genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt.

Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen
für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang
gebührenfrei zur Verfügung unter:
[13]https://www.dtvp.de/Satellite/public/company/project/CXP4Y9VD0VK/de
/documents

Fragen während der Bewerbungsphase werden nur in anonymisierter Form
ebenfalls auf der vorgenannten Plattform veröffentlicht. Ein Versand
der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt
nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der genannten
Internetseite über eingegangene Bewerberfragen und deren Beantwortung
zu informieren.

Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden
Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten Verfahrenshinweise",
Auswahlbogen" und Bewerbungsbogen" zu entnehmen. Die genannten
Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen!

Auswahl der Bewerber

Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Objektplanung
gem. §§ 33 ff. HOAI einzureichenden Referenzprojekte.

Detaillierte Angaben zur Auswahl der Büros sind den Dokumenten
Verfahrenshinweise" und Auswahlbogen" zu entnehmen und zwingend zu
berücksichtigen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Als Berufsqualifikation wird gem. § 75 (1) VgV der Beruf Architekt/-in
für die Leistungen gem. §§ 33 ff. HOAI gefordert. Juristische Personen
sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe
verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 10
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien

Formalleistungen;

Städtebauliche Qualität;

Freiraumplanerisches Konzept;

Hochbauliches Konzept;

Funktionales Konzept.

Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil
der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte
ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/04/2020
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 310 000 EUR
(netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 160 000 EUR (netto) für 3
Preise zur Verfügung gestellt werden:

1. Preis: 80 000 EUR,

2. Preis: 48 000 EUR,

3. Preis: 32 000 EUR.

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine
andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen.

Es ist beabsichtigt, einen Teil der Gesamtwettbewerbssumme (150 000
EUR) in Form von Aufwandsentschädigungen auszuschütten und zu gleichen
Teilen an die Teilnehmer des Wettbewerbs für die Erfüllung der in der
Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.3.2).

Alle Preisträger des hochbaulichen Wettbewerbs nehmen an dem
nachgeschalteten Verhandlungsverfahren teil. Sie werden zur Abgabe
eines Honorarangebots aufgefordert (Erstangebot), welches Sie gem. § 17
(7) VgV innerhalb von 10 Tagen über die bekanntgegebene Plattform
einreichen. Sie werden zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und
anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den
Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach den folgenden
Kriterien:

1. Wettbewerbsergebnis: 45 %,

2. Qualität: 25 %,

3. Honorarangebot: 30 %.

Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage der
Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 (11) VgV).

Nähere Informationen zum Verhandlungsverfahren und zu den
Zuschlagskriterien sind den Dokumenten Zuschlagsmatrix" und
Verfahrenshinweise" zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Die gemäß RPW 2015 ermittelte Wettbewerbssumme von 310 000 EUR (netto)
wird anteilig als Aufwandsentschädigung (150 000 EUR) zu gleichen
Teilen an die Wettbewerbsteilnehmer für die Erbringung der in der
Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell ausgezahlt (bei
fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit und
vollständiger Erbringung der geforderten Wettbewerbsleistungen).
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Die Besetzung des Preisgerichts wird mit der Anfrage zur Teilnahme am
Wettbewerb bekannt gegeben.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher
Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Anteil mit
Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem.
VgV.

Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für
den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO-02-20-HLRW vergeben.

Die Ausloberin erklärt, dass sie unter Würdigung der Empfehlungen des
Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW 2015 einen der Preisträger
mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen mindestens für die
Leistungsphasen 1-4 und Teile von 5 gemäß § 34 HOAI zur Sicherung der
Qualität des Wettbewerbsentwurfes beauftragen wird, sofern das Projekt
weiterverfolgt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung
entgegensteht (vgl. § 63 VgV). Die erste Auftragsstufe umfasst die
Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 gem. HOAI. Die Entscheidung über
die Realisierung des Projekts erfordert einen zustimmenden Beschluss
der Hamburgischen Bürgerschaft auf Basis der Ergebnisse der
Leistungsphase 3. Erst nach diesem Beschluss können weitere Leistungen
beauftragt werden. Die Ausloberin wird von § 14 Abs. 4 Ziffer 8 VgV
Gebrauch machen und hierfür mit allen Preisträgern in ein
Verhandlungsverfahren eintreten. Die Beauftragung erfolgt gemäß dem in
der Anlage beigefügten Stufenvertrag.

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

Stufe1: Leistungsphasen 1-3 Objektplanung gem. § 34 HOAI;

Stufe 2: Leistungsphase 4 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale
Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin;

Stufe 3: Leistungsphasen 5-8 Objektplanung gem. § 34 HOAI als
optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin;

Stufe 4: Leistungsphase 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale
Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin;

Besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen gem. § 34 HOAI als
optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem
Auftraggeber festzulegenden Stufen).

Die Ausloberin beabsichtigt, die Planungsleistungen für Freianlagen
gem. §§ 38 ff. HOAI an die beteiligte Landschaftsarchitektin bzw. den
beteiligten Landschaftsarchitekten des für die Beauftragung
ausgewählten Architekturbüros zu vergeben, sofern das Projekt umgesetzt
wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht
(vgl. § 63 VgV).

Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits
erbrachte Leistungen der Entwurfsverfasser bis zur Höhe der zuerkannten
Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen
wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde
gelegt wird.

Sofern ein Entwurf inkl. etwaiger Ergänzungen im Ergebnis Gegenstand
der Beauftragung aus vorliegendem Wettbewerb wird, unterliegt dieser
der für den zu schließenden Vertrag geltenden Veröffentlichungspflicht
gem. Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der
gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des
HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer
möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von
Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9VD0VK
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Behörde für
Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160
Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/03/2020

References

6. mailto:Christina.behrens@sprinkenhof.de?subject=TED
7. http://www.sprinkenhof.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VD0VK/documents
9. mailto:i.issberner@drost-consult.de?subject=TED
10. http://www.drost-consult.de/
11. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VD0VK
12. https://www.dtvp.de/Satellite/public/company/project/CXP4Y9VD0VK/de/documents
13. https://www.dtvp.de/Satellite/public/company/project/CXP4Y9VD0VK/de/documents

 
 
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