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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Salzgitter - Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020021009205654556 / 64734-2020
Veröffentlicht :
10.02.2020
Angebotsabgabe bis :
24.03.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
73000000 - Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
DE-Salzgitter: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

2020/S 28/2020 64734

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen
Entsorgung
Postanschrift: Willy-Brandt-Straße 5
Ort: Salzgitter
NUTS-Code: DE912
Postleitzahl: 38226
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabestelle@bfe.bund.de
Telefon: +49 30187-676761521

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.base.bund.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=309487
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=309487
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

4719F00101 Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei
grenzüberschreitender Öffentlichkeitsbeteiligung im
Standortauswahlverfahren (HErüber)
Referenznummer der Bekanntmachung: Z 6 - BfE62220/4719F00101
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
73000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei grenzüberschreitender
Öffentlichkeitsbeteiligung im Standortauswahlverfahren (HErüber).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE3
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Standortauswahlgesetz (StandAG) regelt die einzelnen
Verfahrensschritte für eine ergebnisoffene, wissenschaftsbasierte,
transparente Suche und Auswahl eines Standortes für die sichere
Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen. Das Ergebnis soll von einem
breiten gesellschaftlichen Konsens getragen und von den Betroffenen
toleriert werden können.

Das Bundesamt für die Sicherheit der kerntechnischen Entsorgung (BASE)
koordiniert und beaufsichtigt die Suche nach diesem Standort und ist
Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung. Es schafft die Grundlagen und
Randbedingungen dafür, wie Bürgerinnen und Bürger als Mitgestalter des
Verfahrens über formelle und informelle Prozesse in die Standortsuche
eingebunden werden.

Die Standortsuche verläuft in 3 Phasen:

1) Ermittlung von Teilgebieten und geeigneten Standortregionen auf der
Grundlage vorhandener geowissenschaftlicher Daten;

2) übertägige Erkundung und Ermittlung geeigneter Standorte;

3) untertägige Erkundung und Standortentscheidung. Für Deutschland als
den europäischen Staat mit den meisten Nachbarländern ist es
wahrscheinlich, dass einige der im Laufe des Auswahlverfahrens
definierten Teilgebiete, Standortregionen und eventuellen Standorte an
oder in unmittelbarer Nähe zu einer oder mehreren Staatsgrenzen liegen.
Betroffenheit macht in Bezug auf den Bau eines Endlagers für
hochradioaktive Abfälle jedoch nicht an Staatsgrenzen halt, so dass die
Stakeholder aus den Anrainerstaaten frühzeitig und kontinuierlich in
die Beteiligungsprozesse eingebunden werden müssen.

Um die Stakeholder der Anrainerstaaten angemessen in die formellen und
informellen Beteiligungsprozesse einzubinden, muss das BASE die
spezifischen Voraussetzungen grenzüberschreitender Beteiligungsprozesse
kennen und in seinen Beteiligungskonzepten berücksichtigen können.
Aufgabe des ausgeschriebenen Forschungsvorhabens ist es deshalb, die
spezifischen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von
grenzüberschreitenden formellen und informellen Verfahren der
Öffentlichkeitsbeteiligung herauszuarbeiten sowie diese auf den
konkreten Fall der Suche nach einem Endlager-Standort zu übertragen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 24
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

[10]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=309487&criteri
aId=2265
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für den Vertrag findet die ABFE-BMU (Stand: März 2018), und damit auch
die VOL/B, Anwendung. Sie Beinhaltet u. a. die Regelungen:

die Rechnungsstellung kann nach Übergabe und Abnahme der vereinbarten
Leistung (Arbeitspakete oder Gesamtleistung) erfolgen. Ab November 2020
dürfen nur noch elektronische Rechnung akzeptiert werden (siehe hierzu
auch Infoschreiben_ZRE und Nutzerhilfe_ZRE),

der Rechnungsbetrag wird binnen 30 Tagen nach Eingang einer prüfbaren
Rechnung ausgezahlt,

die Zahlung erfolgt bargeldlos.

Die ABFE-BMU sind den Unterlagen beigefügt. Es wird darauf hingewiesen,
dass Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters grundsätzlich
ausgeschlossen sind. Es findet das Deutsche Recht Anwendung.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/03/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 25/03/2020
Ortszeit: 10:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

2 Vertreter der Auftraggeberin

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren des Bundes ist das
Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76,
53123 Bonn. Gemäß §160 Abs. 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen
Vergabevorschriften spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen bei der
Vergabestelle des Auftraggebers gerügt werden. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben,
müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die
Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim
Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift nur innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, der Rüge
nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, vergl. § 160 Abs. 3 Nr. 4
GWB.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/02/2020

References

6. mailto:vergabestelle@bfe.bund.de?subject=TED
7. http://www.base.bund.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=309487
9. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=309487
10. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=309487&criteriaId=2265

 
 
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