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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Nürnberg - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020011009244573985 / 11305-2020
Veröffentlicht :
10.01.2020
Angebotsabgabe bis :
10.02.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Nürnberg: Dienstleistungen von Architekturbüros

2020/S 7/2020 11305

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: WBG Kommunal GmbH
Postanschrift: Beuthener Straße 41
Ort: Nürnberg
NUTS-Code: DE254
Postleitzahl: 90471
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Drees & Sommer GmbH
E-Mail: [6]annabelle.bayer@dreso.com
Telefon: +49 911236078-6747

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.wbg.nuernberg.de

Adresse des Beschafferprofils: [8]www.tender24.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_De
tails&TenderOID=54321-Tender-16f19851d0d-aa35e2850dc8fe4
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]www.tender24.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Inhousefähige Tochtergeselllschaft der Stadtverwaltung Nürnberg
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Jugendtreff und 3-gruppiger Kindergarten, Dianastraße,
Nürnberg-Gibitzenhof Objektplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: 6329-10-001
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanungsleistungen gemäß § 34 LPH 1-9.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE254
Hauptort der Ausführung:

Nürnberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die WBG Kommunal GmbH betreut im Auftrag der Stadt Nürnberg in der
Dianastraße/Gemarkung Gibitzenhof den Neubau eines ca. 891 m^2 BGF
großen dreigruppigen Kindergartens für 75 Kinder [KiGa] sowie den
Neubau eines ca. 402 m^2 BGF großen Jugendtreffs [JT].

Auf dem ca. 2 700 m^2 großen Grundstück werden weiterhin von den
Einrichtungen getrennt nutzbare Außenspielflächen von ca. 750 (KiTa)
bzw. 200 m^2 benötigt. Darüber hinaus soll auf der Grundstücksfläche
ein Bolzplatz mit einer Fläche von ca. 700 m^2 realisiert werden.

Der Neubau soll Ende des III.Quartals 2023 in Betrieb genommen werden.

Der Auftraggeber hat für vorgenannte Maßnahme Kosten in Höhe von 4,88
Mio. EUR netto KG 200-700 und 2,66 Mio. EUR netto KG 300-400
veranschlagt. Bei angenommener Verteilung zwischen KG 300 und 400 von
70 % zu 30 % ergeben sich bei der Ermittlung des
HOAI-Objektplanungshonorars 2,49 Mio. EUR netto anrechenbare Kosten.

Im Falle einer Realisierung beabsichtigt der Auftraggeber, die
Leistungen der Objektplanung gemäß §34 HOAI stufenweise zu beauftragen.
Mindestens vergeben werden die Leistungen der Stufe 1) Die Beauftragung
weiterer LPH erfolgt im Falle ihrer Beauftragung ganz oder teilweise
nachfolgenden Stufen:

Stufe 1: LPH 1-4

Stufe 2: LPH 5-9

Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer
Leistungen und der Stufe 2 [ganz oder teilweise] besteht nicht. Aus der
stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honorar- oder
Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

Die geeigneten Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert
werden, haben mit ihrem Angebot eine konzeptionelle, projektbezogene
Arbeitsprobe abzugeben, die im Rahmen der Angebotspräsentation durch
ein fachkundiges Gremium des Auftraggebers nach den bekanntgemachten
Wertungskriterien bewertet wird.

Bei der Ausarbeitung der Arbeitsprobe handelt es sich um eine besondere
Leistung nach § 17 Abs. 2 HOAI.

Art der Arbeitsprobe

Erstellung einer funktionaler Flächenzuordnungen als besondere Leistung
in der Flächenplanung. Ein maßgeblicher Einflussfaktor auf das
städtebauliche Konzept sollte die Ausbildung einer städtebaulichen
Einheit sein, die gegenüber den Größenmaßstäben der Umgebungsbebauung
bestehen bzw. auf diese Thematik eingehen kann. Aufgrund eher zu
vermeidender Interaktion zwischen Kindergarten und Jugendtreff sollte
deren hinreichende Trennung ein wesentlicher funktionaler Aspekt bei
der Anordnung der entsprechenden Bereiche sein.

Es ist beabsichtigt, die Anforderungen der Umgebung an das Vorhaben
(Industriegebiet, Lärm, Luftschadstoffe) nach bereits umfangreichen
positiven Vorklärungen mittels einer Bauvoranfrage nochmals
detaillierter abzufragen. Rein als Behelf für die event. Bauvoranfrage
wurde ein Grobkonzept erstellt (Anlage). Dieses sieht den Jugendtreff
und den Kindergarten als pavillonartig separat stehende Teilgebäude
vor. Die Teilgebäude sollten dabei mit teils offenen und teils
geschlossen-schallschützenden Verbindungselementen gestalterischer zu
einer Einheit zusammengebunden werden. Der vorgenannte Ansatz ist nicht
bindend und selbstverständlich verbesserungsoffen.

Vertiefungsgrad

Zwei Teilkonzepte aus der Leistungsphase 2: Vorentwürfe nach dem
Merkblatt Nr. 51 der Architektenkammer Baden-Württemberg mit Stand
05/2014.

Ein bauliches/räumliches Konzept mit Darstellung der Baukörper, ihrer
Höhenentwicklung, der Flächenzuordnungen und Dachgestaltung, wichtiger
städtebaulicher Raumkanten, mit überschlägiger Kennzeichnung
gebäudeinterner Erschließungszonen im Maßstab 1:500.

Ein Freiraumkonzept mit Darstellung die öffentlichen und privaten
Flächen und Raumfolgen, im Maßstab 1:500. Das betroffene Grundstück ist
im mitgelieferten Lageplan dargestellt.

Ausarbeitungen, die über diesen Vertiefungsgrad hinausgehen, bleiben
bei der Wertung unberücksichtigt.

Weitere Angaben unter VI.3) Zusätzliche Angaben.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Beschreibung der projektspezifischen
Organisation des Projektteams / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Konzeptstudie Städtebauliche Qualitäten /
Gewichtung: 4,00
Qualitätskriterium - Name: Konzeptstudie Gestalterische und räumliche
Qualitäten / Gewichtung: 4,00
Qualitätskriterium - Name: Konzeptstudie Funktionale Anforderungen /
Gewichtung: 4,00
Qualitätskriterium - Name: Konzeptstudie Wirtschaftlichkeit /
Gewichtung: 4,00
Qualitätskriterium - Name: Konzeptstudie Umsetzbarkeit in der
Bauphase / Gewichtung: 4,00
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung mit vergleichbaren
Projektsituationen / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Erläuterung der Sicherstellung von
Kostenzielen am Beispiel eines Vergleichsobjektes / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Erläuterung der Sicherstellung von
Terminzielen am Beispiel eines Vergleichsobjektes / Gewichtung: 10,00
Kostenkriterium - Name: Honorar auf Grundlage des Vertragsentwurfs
(nach HOAI) / Gewichtung: 30,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 11/05/2020
Ende: 01/09/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: max. 150 von 500
Punkten (30 %);

2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: max. 50 von 500
Punkten (10 %);

3) Fachliche Eignung Referenzliste: max 300 von 500 Punkten (60 %).

Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen
dargestellten Wertungsmatrix.

Hinweis Losverfahren: die Höchstzahl der zur Angebotsabgabe
aufzufordernden Bewerber beträgt 5. Falls die aufzufordernden Bewerber
wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird
die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die
Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende
Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch
Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen
werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit
Punktgleichstand) ausgewählt.

Hinweis Nachnominierung: im Falle einer Absage eines Teilnehmers der
Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des
Auswahlverfahrens entsprechend das nächstplatzierte Büro zur Teilnahme
an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese
sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung
wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Kalendertage vor dem
Verhandlungstermin ausgesprochen. Diese Regelung soll einem
nachnominierten Teilnehmer eine Mindestvorbereitungszeit und somit die
Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bewerbungen sind ausschließlich über die Verwendung des
Bewerbungsbogens zugelassen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1, 2, 3
GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §
125 (strafrechtliche Verurteilung);

2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB
vorliegen bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB (Steuern & Abgaben);

3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen
bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 (Insolvenz);

4) Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit
von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt, §73 Abs. 3 VgV;

5) Eigenerklärung, dass Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister vorhanden ist;

6) Eigenerklärung, dass als Berufsqualifikation der Beruf des
Architekten vorliegt (Projektleitung);

7) Eigenerklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV vorliegt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Durchschnittlicher Jahresumsatz:

Eigenerklärung über den durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz der
letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) (unter 80 000 EUR = 0
Punkte, ab 80 000 EUR = 10 Punkte, ab 100 000 EUR = 20 Punkte, ab 120
000 EUR = 30 Punkte, ab 140 000 EUR = 40 Punkte, ab 160 000 EUR = 50
Punkte; maximal 50 Punkte möglich) alle Angaben in Euro netto.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung
abgeschlossen wird für Personenschäden mind. 3,0 Mio. EUR und
zusätzlich für sonstige Schäden mind. 1,0 Mio. EUR. Dies hat durch eine
für das Objekt geeignete Berufshaftpflicht zu erfolgen. Im
Bewerbungsverfahren kann der Bewerber zum Nachweis seiner
Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung der
Versicherung vorlegen, in der die Versicherungsabsicht für o. a.
Leistungen für den Auftragsfall bestätigt wird. Bei
Bietergemeinschaften ist eine Zusammenrechnung der Versicherungssummen
der beteiligten Mitglieder möglich. Liegt diese nicht vor, ist die
Bewerbung auszuschließen (Ausschlusskriterium).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung über die Berufserfahrung des Projektleiters

Angabe der Berufserfahrung in Jahren als Architekt (max. 50 Punkte
möglich)

<3 = 0 Punkte

>= 3 = 20 Punkte

>= 5 = 30 Punkte

>= 8 = 40 Punkte

>= 10 = 50 Punkte

2) Erklärung über die Berufserfahrung des stellvertretenden
Projektleiters

Angabe der Berufserfahrung in Jahren als Architekt (max. 50 Punkte
möglich)

<2 = 0 Punkte

>= 2 = 20 Punkte

>= 3 = 30 Punkte

>= 4 = 40 Punkte

>= 5 = 50 Punkte

3) Auflistung/Erklärung über die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte
in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018)

0 = 0 Punkte

1 = 10 Punkte

2 = 20 Punkte

3 = 30 Punkte

4 = 40 Punkte

>= 5 = 50 Punkte

4) Referenzliste

Anzahl der auszuwertenden Referenzprojekte: 3 (je Referenz max. 100
Punkte)

Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in
Form einer Liste. Eine geeignete/vergleichbare Referenz liegt vor, wenn
folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:

Mindestanforderungen (je Referenz 50 Punkte)

Objektplanung § 34 HOAI LPH 2-8 vollständig erbracht

Mindesthonorarzone III oder höher

Projektfertigstellung in den letzten 10 Jahren (nach 1.1.2009)

Für folgende Punkte werden Zusatzpunkte vergeben:

Höhe der anrechenbaren Herstellkosten (in Euro netto) (je Referenz max.
25 Punkte)

< 0,5 Mio. EUR = 0 Punkte

>= 0,5 Mio. EUR = 5 Punkte

>= 1,0 Mio. EUR = 10 Punkte

>= 1,5 Mio. EUR = 15 Punkte

>= 2,0 Mio. EUR = 20 Punkte

>= 2,5 Mio. EUR = 25 Punkte

Projektfertigstellung/Inbetriebnahme (je Referenz max. 25 Punkte)

Vor dem 01.01.2012 = 0 Punkte

Innerhalb der letzten 6-7 Jahre (nach 1.1.2012 bis 31.12.2013) = 10
Punkte

Innerhalb der letzten 5 Jahre (nach 1.1.2014 bis 31.12.2019) = 25
Punkte
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zur Wertung der jeweiligen Referenzprojekte muss bei jeder Referenz
zwingend die Leistung über die Leistungsphasen 2-8, § 34 HOAI erbracht,
die Referenz innerhalb der letzten 10 Jahre fertiggestellt worden und
mindestens in Honorarzone III einzuordnen sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Es sind die Nachweise nach Ziffer III.1.3) Abschnitt 1) dieser
Bekanntmachung vorzulegen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Soweit unter III.1.1) bis III.1.3) lediglich Angaben/Eigenerklärungen
gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur
Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise
nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie
keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original
geben. Eingereichte Nachweise müssen gültig sein. Bei
Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle
Mitglieder vorzulegen. Die Aufteilung der Leistungsbereiche ist
anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen
(z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so ist der Nachweis zu führen,
dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung
steht. Nachweise sind unaufgefordert vorzulegen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/02/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 21/02/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Weitere Angaben zu II.2.4) Beschreibung der Beschaffung

Vergütung

Für die verlangte Ausarbeitung der Arbeitsprobe erhalten die zur Abgabe
eines Angebots aufgeforderten Bewerber eine Vergütung. Diese ist mit 2
940 EUR netto festgesetzt. Diese Vergütung wird im Auftragsfalle nicht
angerechnet.

Bei der Festsetzung der Vergütung hat sich der Auftraggeber gemäß
Ziffer 4 des Merkblatts Nr. 51 der Architektenkammer Baden-Württemberg
mit Stand 05/2014 an der Größe des Planbereichs und der Honorarzone I
(Planungsanforderungen sind als gering einzustufen, in Bezug auf die
geplante Nutzungsart und Dichte der Bebauung sowie die Gestaltungs- und
Regeldichte als durchschnittlich) sowie an den abgeforderten
Teilkonzepten als Grundleistungen aus der LPH 2 orientiert.

Die abgeforderten Leistungen entsprechen dabei einem Anteil von 55 %
des Leistungsbilds Städtebaulicher Entwurf zzgl. 10 % für die
überschlägige Kennzeichnung gebäudeinterner Erschließungszonen.

Als Ergebnis der Berechnung ergeben sich 2 163,04 EUR. Dieser Wert
würde das Mindesthonorar unterschreiten und wird dementsprechend auf 2
940 EUR angepasst.

Sollten aus Sicht des Auftraggebers Konkretisierungen der
Aufgabenbeschreibung notwendig werden, werden diese Informationen den
ausgewählten Bewerbern im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe
mitgeteilt.

Hinweise zur Bewertung der Zuschlagskriterien Stufe 2:

Es sind maximal 400 Punkte erreichbar.

A) Bieterpräsentation (Wichtung siehe II.2.5))

Die zu bewertenden Präsentationsunterlagen sind zwingend bis zum Ende
der Angebotsfrist zusammen mit dem Honorarangebot schriftlich
vorzulegen.

B) Honorar auf Grundlage des Vertragsentwurfs (nach HOAI) (30 %/120
Punkte)

Die Verteilung der Punkte auf die Angebote, die preislich zwischen dem
günstigsten, aber unter 150 % des günstigsten Angebots liegen, erfolgt
nach der folgenden Formel:

Punkte = [(günstigstes Angebot * 1,5 - Angebotspreis) * 2 * 4
Punkte]/günstigstes Angebot

Der Auftraggeber bewertet, ob und in welchem Maß die
Präsentationsunterlagen in Bezug auf die Organisation des Projektteams
(A.1.)) bzw. der konzeptionellen Arbeitsprobe (A.2)) bzw. der Erfahrung
des Projektteams (A.3.)) eine fachgerechte Erfüllung der
Planungsleistungen in der ausgeschriebenen Qualität und einen
reibungslosen Maßnahmenablauf erwarten lässt.

Die Bewertung erfolgt unter Ausübung des Beurteilungsspielraumes des
Auftraggebers im Wege einer Gesamtbetrachtung. Dabei sind neben der
Vollständigkeit die Strukturiertheit, die Plausibilität, die
Nachvollziehbarkeit, die fachliche Vertretbarkeit und die Detailtiefe
der Präsentationsunterlagen des Bieters von Bedeutung.

Für jedes genannte Unterkriterium (siehe II.2.5)) werden ganzzahlige
Punkte von 0 bis 4 von jedem Gremiumsmitglied vergeben. In der finalen
Auswertung wird für jedes genannte Unterkriterium jeweils das
arithmetische Mittel über alle Bewertungen der einzelnen
Gremiumsmitglieder gebildet.

Der Auftraggeber weist daraufhin, dass das bewertende Gremium aus
fachkundigen Mitarbeitern besteht, die die Präsentationsunterlagen der
Ausarbeitungen im Wege einer ordnungsgemäßen Ermessensausübung bewerten
werden. Eine Bewertung durch ein externes Preisgericht ist im Rahmen
des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb indes nicht
vorgesehen.

a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu
unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und
Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist über die
Vergabeplattform [11]www.tender24.de einzureichen. Nicht
unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge
bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht
berücksichtigt;

b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in
schriftlicher Form über die Vergabeplattform [12]www.tender24.de zu
richten;

c) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nichtdeutschsprachige Nachweise
in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages)
sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab
Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs.
2 GWB).

Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender
Voraussetzungen zulässig:

Verstöße gegen die Vergabevorschriften, die der Bewerber im
Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb
von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach
§ 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/01/2020

References

6. mailto:annabelle.bayer@dreso.com?subject=TED
7. http://www.wbg.nuernberg.de/
8. http://www.tender24.de/
9. https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16f19851d0d-aa35e2850dc8fe4
10. http://www.tender24.de/
11. http://www.tender24.de/
12. http://www.tender24.de/

 
 
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