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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Lemgo - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019120309253705662 / 571840-2019
Veröffentlicht :
03.12.2019
Angebotsabgabe bis :
10.01.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
71317100 - Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung
71321400 - Beratung im Bereich Belüftung
71321200 - Heizungsplanung
DE-Lemgo: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2019/S 233/2019 571840

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Postanschrift: Campusallee 12
Ort: Lemgo
NUTS-Code: DEA45
Postleitzahl: 32657
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BRANDI Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
E-Mail: [6]christoph.jahn@brandi.net
Telefon: +49 52517735-0
Fax: +49 52517735-99

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.th-owl.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0WDMEC/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0WDMEC
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Lehre und Forschung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau KreativInstitut OWL Tragwerksplanung, Bauphysik und
Brandschutz
Referenznummer der Bekanntmachung: THOL/FP TBB
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die TH OWL beabsichtigt, gemeinsam mit der Universität Paderborn und
der Hochschule für Musik Detmold, auf dem Kreativ Campus der TH OWL in
Detmold die Errichtung des KreativInstitut.OWL (Arbeitstitel). Für
die Einreichung eines Förderantrages wurden in der ersten Projektphase
die Grundlagen für die weiteren Planungsschritte und die bauliche
Umsetzung des KreativInstitut.OWL-Gebäudes erarbeitet. Die dabei von
den fachlich beteiligten Unternehmen erbrachten Leistungen umfassen im
Wesentlichen Leistungen analog der LPH 1 und 2 und Teile aus der LPH 3
nach HOAI.

Eine Förderung des Projekts steht zunächst formell in Aussicht.
Vorbehaltlich der noch abschließend zu erteilenden Förderzusage wird
die Leistung Tragwerksplanung, Bauphysik und Brandschutz
ausgeschrieben. Sofern eine Förderung wider Erwarten nicht erfolgt, so
ist die Finanzierung in dem dargestellten gewünschten Umfang nicht
gesichert. Die Auftraggeber behalten sich insofern ausdrücklich vor,
das Vergabeverfahren aufzuheben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71317100
71321400
71321200
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA45
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Gebäude KreativInstitut.OWL soll neue Qualitäten im Bereich der
interdisziplinären Felder VR Film Production, InteractiveMedia, Film-
und Musikinformatik sowie Digital Humanities schaffen. Hierzu sollen
auf rund 1 044 qm Labore für diese Schwerpunkte, Räume für
kollaboratives Arbeiten, StartUps und den Dialog im digitalen
Medienalltag geschaffen werden. Die Ergebnisse der ersten Projektphase
(im Wesentlichen Leistungsphasen analog der LPH 1 und 2 und Teile aus
LPH 3 nach HOAI) sind die Grundlage für alle Leistungen der in weiteren
Vergabeverfahren zu beauftragenden Architekten, Projektmanager und
verschiedenen Fachplaner. Das erarbeitete Grundkonzept ist bei der
weiteren Planung anzuerkennen. Die planerische und gestalterische
Umsetzung des Konzepts ist eine Voraussetzung für die Beauftragung.

Aus den Vorgaben der Förderlinie resultiert folgende Priorisierung der
Projektziele:

1) Einhaltung der Zeitvorgaben, insbesondere das Ende der
Gesamtabwicklung/Abrechnung des Projekts bis zum 31.12.2022. Aufgrund
der zeitlichen Vorgaben ist für die Planung die Arbeitsmethodik SCRUM
einzuhalten (z. B. wöchentlicher Sprint-Zyklus);

2) Einhaltung der Kostenvorgabe: Für die Errichtung des Gebäudes
verbleiben nach Abzug der Nebenkosten KG 700 und der Kosten für die
Ablösung von Stellplätzen Kosten der Kostengruppen 200-400 (DIN 276 aus
Dezember 2018) in Höhe von in Höhe von 5 877 000,00 EUR netto
(Gesamtkostenziel). Die Kosten der Kostengruppe 300 betragen 4 524
000,00 EUR, die Kosten der Kostengruppe 400 1 353 000,00 EUR;

3) Einhaltung der vorgegebenen Projektqualitäten und -quantitäten

Ausgeschrieben werden hier die Leistungen Tragwerksplanung und
Bauphysik nach HOAI sowie Brandschutz nach AHO Fachkommission, Heft 17.
Die Vergabe erfolgt stufenweise.

Die Vertragsleistung wird in folgende Leistungsstufen unterteilt:

a) Leistungsstufe 1: jeweils Leistungsphasen 3 bis 4;

b) Leistungsstufe 2: jeweils Leistungsphase 5-7;

c) Leistungsstufe 3: jeweils Leistungsphase 8-9.

Zunächst beauftragt der Auftraggeber nur die Leistungen der
Leistungsstufe 1. Die Leistungen der weiteren Leistungsstufen kann der
AG später abrufen und zwar entweder vollständig oder beschränkt auf
bestimmte Leistungsstufen oder Leistungen für einzelne Bauteile.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation des Projektleiters Erfahrung
mit tragwerksplanerischen Leistungen für Gebäude in Holzbau- oder in
Holzverbundbauweise / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation des Projektleiters
Zusatzqualifikation als Sachverständiger für die Prüfung des
Brandschutzes und/oder Sachverständiger für Wärmeschutz / Gewichtung:
20 %
Preis - Gewichtung: 50 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 04/02/2020
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungen werden stufenweise vergeben. Auf die Ausführungen zu
Ziffer II.2.4) wird verwiesen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Die Förderprogramme sind noch nicht final festgelegt. Bezüglich der
Technischen Hochschule OWL könnte das Förderprogramm "EFRE
Forschungsinfrastrukturen" in Betracht kommen.
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Es liegt kein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124 GWB vor (Eigenerklärung
Ausschlussgründe).

Bewerber haben nachzuweisen, dass sie die Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung als Ingenieur/in haben.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die
geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen und dies durch
Eigenerklärung belegen.

a) Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am
Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur/in zu führen
oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in tätig zu werden
und bauvorlageberechtigt sind. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen
Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllen die fachlichen
Anforderungen als Ingenieur/in, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis
oder sonstigem Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der
Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die
Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255, Seite 22)
entspricht;

b) Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn der/die mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter/in die fachlichen
Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden;

c) Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen
sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

Auf Anforderung des Auftraggebers sind die Angaben durch geeignete
Unterlagen nachzuweisen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Bewerber haben nachzuweisen, dass sie über eine Berufs- oder
Betriebshaftpflichtversicherung in folgender Höhe verfügen:
Deckungssumme pro Versicherungsfall von mindestens 1 000 000,00 EUR für
Personenschäden und für mindestens 1 000 000,00 EUR für Sach- und
Vermögensschäden. Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines
Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen
betragen (2 Versicherungsfälle pro Jahr). Sofern ein
Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist
eine Bestätigung des Versicherers ausreichend, wonach im Auftragsfall
ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Referenzen Tragwerksplanung gemäß § 51 Abs. 2 HOAI bezüglich Gebäude
in Stahlbetonbauweise;

2) Referenzen Tragwerksplanung gemäß § 51 Abs. 2 HOAI bezüglich Gebäude
in Holz-/Holzverbundbauweise;

3) Referenzen Brandschutz;

4) Anzahl beschäftigte Berufsträger und Beschäftigung von staatlich
anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des Brandschutzes und
staatliche anerkannten Sachverständigen für den Wärmeschutz;

5) Bietergemeinschaften

Für Mitglieder einer Bietergemeinschaft gelten die vorgenannten
Anforderungen der Ziffern 1 bis 3 dahingehend, dass das/die
Mitglied(er) eine entsprechende Referenz(en) im Umfang derjenigen
Leistungen und Leistungsphasen nachweisen muss/müssen, die das/die
Mitglied(er) der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall übernehmen
soll(en);

6) Beleg der Eignung

Die vorgenannten Nachweise sind in Form von Eigenerklärungen zu
erbringen. Dazu sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten
Formulare auszufüllen und dem Angebot beizufügen.

Unternehmen, die in den Präqualifizierungsdatenbanken
[10]https://amtliches-verzeichnis.ihk.de/ oder [11]www.pq-verein.de
bzw. einer anderen für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien
Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe
eines Angebotes durch Angaben der Registrierungsnummer angeben. Sofern
vom Auftraggeber Nachweise gefordert werden, die nicht in den v. g.
Datenbanken enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen.
Ansonsten kann das Unternehmen vom Vergabeverfahren ausgeschlossen
werden.

Nicht präqualifizierte Unternehmen können als vorläufigen Nachweis der
Eignung für die zu vergebene Leistung mit dem Angebot eine Einheitlich
Europäische Eigenerklärung abgeben. Gelangt das Angebot in die engere
Wahl, ist die Eigenerklärung auf gesondertes Verlangen durch Vorlage in
der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu
bestätigen.

Die Vergabestelle behält sich vor, die Bieter aufzufordern, die
erhaltenen Unterlagen zu erläutern (§ 48 Abs. 7 VgV).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1. Referenzen Tragwerksplanung Gebäude in Stahlbetonbauweise:

Bieter müssen mindestens eine Referenz für die Leistungen der
Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI nachweisen, die alle nachfolgenden
Anforderungen erfüllt:

die Baukosten Rohbau/Stahlbeton des Referenzgebäudes haben mindestens
netto 500 000,00 EUR betragen,

für das Referenzgebäude wurden mindestens die Leistungsphasen 3 bis 6
gemäß § 51 HOAI erbracht,

die tragwerksplanerischen Leistungen wurden nach dem 1.1.2014
fertiggestellt.

Verfügt ein Bieter nicht über ein Referenzprojekt aus der Zeit seit
2014, bei dem er die Leistungsphasen 3 bis 6 des Leistungsbildes
Tragwerksplanung vollständig erbracht hat, so kann die notwendige
Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen auch durch Benennung mehrerer
Referenzprojekte nachgewiesen werden. Es ist beispielsweise zulässig,
die Leistungsphasen 3 bis 6 durch unterschiedliche Referenzprojekte
nachzuweisen. Jedes Referenzprojekt muss jedoch nach dem 1.1.2014
fertiggestellt worden sein und muss mit Baukosten für Rohbau/Stahlbeton
in Höhe von mindestens netto 500 000,00 EUR errichtet worden sein.

Zu 2. Referenzen Tragwerksplanung in Holz-/Holzverbundbauweise:

Bieter müssen mindestens eine Referenz für die Leitungen der
Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI nachweisen, die alle nachfolgenden
Anforderungen erfüllt:

die Referenz betrifft ein Gebäude in Holz- oder Holzverbundbauweise,

für das Referenzgebäude wurden mindestens die Leistungsphasen 3 bis 6
gemäß § 51 HOAI erbracht,

die tragwerksplanerischen Leistungen wurden nach dem 1.1.2009
fertiggestellt.

Verfügt ein Bieter nicht über ein Referenzprojekt aus der Zeit seit
2009, bei dem er die Leistungsphasen 3 bis 6 des Leistungsbildes
Tragwerksplanung vollständig erbracht hat, so kann die notwendige
Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen auch durch Benennung mehrerer
Referenzprojekte nachgewiesen werden. Es ist beispielsweise zulässig,
die Leistungsphasen 3 bis 6 durch unterschiedliche Referenzprojekte
nachzuweisen. Jedes Referenzprojekt muss jedoch nach dem 1.1.2009
fertiggestellt worden sein und muss in Holz- oder Holzverbundbauweise
errichtet worden sein.

Zu 3: Referenzen Brandschutz:

Bieter müssen mindestens eine Referenz für die Leistungen des
Brandschutzes des Leitungsbildes Brandschutz der AHO-Fachkommission
nachweisen, die nachfolgende Anforderungen erfüllt:

die Referenz betrifft ein Gebäude mit mindestens 500 m^2 Nutzfläche
(NUF),

die Referenz betrifft ein Gebäude ohne feste bauliche
Brandabschnitte,

für das Referenzgebäude wurden mindestens die Leistungsphasen 3 bis 5
und 8 gemäß des Leistungsbildes Brandschutz der AHO-Fachkommission
erbracht,

die Leistungen Brandschutz wurden nach dem 1.1.2011 fertiggestellt.

Verfügt ein Bieter nicht über ein Referenzprojekt aus der Zeit seit
2011, bei dem er die Leistungsphasen 3 bis 5 und 8 des Leistungsbildes
Brandschutz der AHO-Fachkommission vollständig erbracht hat, so kann
die notwendige Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen auch durch
Benennung mehrerer Referenzprojekte nachgewiesen werden. Es ist
beispielsweise zulässig, die Leistungsphasen 3 bis 5 und die
Leistungsphase 8 durch unterschiedliche Referenzprojekte nachzuweisen.
Jedes Referenzprojekt muss jedoch nach dem 1.1.2011 fertiggestellt
worden sein, mindestens 500 m^2 Nutzungsfläche (NUF) umfasst haben und
muss ohne feste bauliche Brandabschnitte errichtet worden sein.

Zu 4: Anzahl beschäftigte Berufsträger, staatl. anerkannte
Sachverständige

Bieter /BG haben nachzuweisen, dass in ihren Büros in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens 2 Berufsträger (Ingenieure,
Master of Science/Engineering) als Inhaber oder festangestellte
Mitarbeiter beschäftigt waren. Zu den Berufsträgern gehört mindestens
eine Person, die als Sachverständiger für die Prüfung des Brandschutzes
staatlich anerkannt ist, und mindestens eine (ggfs. weitere) Person,
die als Sachverständiger für den Wärmeschutz staatlich anerkannt ist.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

s.o. III.1.1

Der zu benennende Projektleiter muss mindestens über eine Ausbildung
als Tragwerksplaner (Abschluss DiplomIngenieur oder Master) verfügen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für das vorliegende Vergabeverfahren gilt das TVgG NRW.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/01/2020
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 10/01/2020
Ortszeit: 09:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Für die Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten wird keine
Entschädigung gezahlt;

2) Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Vertragsabschluss
unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Förderung dieses Projektes
steht. Aus haushaltsrechtlichen Gründen wird der Auftraggeber den
Zuschlag nicht erteilen können, wenn keine Förderung erfolgt. Für
diesen Fall behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren ganz
oder teilweise aufzuheben.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0WDMEC.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Telefon: +49 2514113-514
Fax: +49 2514112-165

Internet-Adresse:
[12]www.bezreg-muenster.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/
vergabekammer_westfalen/Index.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Verfahren für Verstöße gegen das Vergaberecht richtet sich im
vorliegenden Fall nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes
gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf
die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass
ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1 genannten
Vergabekammer allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt
werden kann. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn
der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der
vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes, den Namen des
Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, und über den frühesten
Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Textform informiert hat und seit
der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax
oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind. Wir
weisen ferner darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs.
3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu
stellen ist. Vergaberechtsverstöße sind innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen, nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, beim
Auftraggeber zu rügen, § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB. Vergabeverstöße, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe beim Auftraggeber
zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe beim Auftraggeber zur rügen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Telefon: +49 2514113-514
Fax: +49 2514112-165

Internet-Adresse:
[13]www.bezreg-muenster.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/
vergabekammer_westfalen/Index.html
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28/11/2019

References

6. mailto:christoph.jahn@brandi.net?subject=TED
7. http://www.th-owl.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0WDMEC/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0WDMEC
10. https://amtliches-verzeichnis.ihk.de/
11. http://www.pq-verein.de/
12. http://www.bezreg-muenster.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/Index.html
13. http://www.bezreg-muenster.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/Index.html

 
 
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