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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bitburg - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019120309242305594 / 571744-2019
Veröffentlicht :
03.12.2019
Angebotsabgabe bis :
06.01.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Bitburg: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 233/2019 571744

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
Postanschrift: Trierer Str. 1
Ort: Bitburg
NUTS-Code: DEB23
Postleitzahl: 54634
Land: Deutschland
E-Mail: [6]info@bitburg-pruem.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.bitburg-pruem.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E99732791
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen für die Sanierung des Verwaltungsgebäudes Bitburg
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ingenieurleistungen für das Bauvorhaben: Sanierung des
Verwaltungsgebäudes Bitburg". Leistungsphasen 5 bis einschließlich 9
des Leistungsbildes der technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i. V. m.
Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB23
Hauptort der Ausführung:

54634 Bitburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm plant die Sanierung des
Verwaltungsgebäudes in Bitburg. Im Jahre 2012 wurde die vorhandene
Gebäudesubstanz aus architektonischer und technischer Sicht bewertet.
Als Ergebnis wurde festgestellt, dass die bauliche und technische
Situation des Kreishauses in Bitburg erhebliche Mängel aufweist, die
teilweise aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und behördlicher
Anforderung dringend abgestellt bzw. beseitigt werden müssen. Zudem
tragen die inhomogene Struktur und die verschiedenen Baukörper mit
unterschiedlichen Baujahren dazu bei, dass ein umfassender
Investitions- und Sanierungsbedarf vorhanden ist. Dies bezieht sich
insbesondere auf den baulichen Brandschutz, die fehlende
Notstromversorgung und die IT-Sicherheit/IT-Infrastruktur. Für die
erforderliche Sanierungsmaßnahme des Verwaltungsgebäudes wurden die
Leistungsphasen 1 bis einschließlich 4 gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage
15.1 zur HOAI bereits durch ein Drittunternehmen erbracht.

Für die Fortsetzung des Projektes und die Projektrealisierung
beabsichtigt der Auftraggeber die Leistungsphasen 5 bis einschließlich
9 gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1
bis 8 gemäß § 53 HOAI zu vergeben.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Teamwertung / Gewichtung: 20
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 30
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 85
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist eine stufenweise Beauftragung der in Ziffer II.1.4) bezeichneten
Leistungen vorgesehen (siehe § 3 Ziffer 3.2. des Vertrages).

Des Weiteren ist die Besondere Leistung: Anpassung der Entwufsplanung"
als Option vorgesehen. Die bestehende TGA-Planung stammt aus September
2016. Die Objektplanung des Architekten hat den letzten Stand: Mai 2019
(Stand Baugenehmigung) und wird derzeit fortgeschrieben. Sollte es
Widersprüche geben, was noch zu überprüfen wäre, wird der Auftraggeber
entscheiden, ob die Anpassung der Entwurfsplanung beauftragt wird oder
nicht (siehe § 4 des Vertrages).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1.1) Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners:

Bei juristischen Personen (bspw. im Falle einer Kapitalgesellschaft)
durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren
Registers des Herkunftslandes,

Bei Personengesellschaften (bspw. GbR, Partnergesellschaften,
Kommanditgesellschaften) durch Vorlage einer entsprechend
unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht.

1.2) Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat
in einer Erklärung zum Angebot sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu
benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für
das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages
zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der
Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften.
Diese muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.

1.3) Erklärung des Bieters, dass die Umsetzung der freiberuflichen
Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73
Abs. 3 VgV.

1.4) Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach
§§ 123, 124 GWB.

1.5) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
Ingenieur gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder nach der EU-Richtlinie
2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen
(Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L271 S. 18), zuletzt geändert durch
die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom 28.12.2013.

1.6) Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften,
Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind
gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu
übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und
deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.5. nachweisen.

1.7) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen
als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Auftraggeber behält
sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1.1. bis 1.6. genannten Angaben,
Erklärungen und Nachweise zu einem späteren Zeitpunkt auch für
Nachunternehmen zu verlangen, soweit diese nicht bereits mit dem
Angebot vorzulegen sind. Er behält sich weiterhin vor, die
Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen zu verlangen.

1.8) Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die
unter den Ziffern 1.1. bis 1.7. geforderten Nachweise vorzulegen.

1.9) Wird von § 47 Abs. 1 VgV Gebrauch gemacht, ist Folgendes zu
beachten und vorzulegen: Sofern Bieter im Hinblick auf die
erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den
Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen,
deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter
Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden
Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§
123 und 124 GWB vorliegen. Hinsichtlich der Art und Weise der
Nachweiserbringung, hat der Bieter die freie Wahl. Der Nachweis kann
beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens
erbracht werden.

§ 47 Abs. 1 VgV Eignungsleihe

Ein Bewerber oder Bieter kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag
im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie
die technische und berufliche Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den
Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden,
indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung
dieser Unternehmen vorlegt. 1.10. Alle Erklärungen/Nachweise sind in
deutscher Sprache vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

2.1) Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer
Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von
mindestens 2 000 000,00 EUR sowie für Sach- und Vermögensschäden in
Höhe von mindestens 1 000 000,00 EUR jeweils je Versicherungsfall. Die
Beträge müssen je Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.

2.2) Jahresnettoumsatz des Unternehmens im Durchschnitt der Jahre 2016
bis 2018, mindestens 300 000,00 EUR.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

3.1) Referenzen:

Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (abgeschlossen
nach dem 1. August 2009) im Bereich der Technischen Ausrüstung gem. §§
53, 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15.1. zu § 55 Abs. 3 HOAI.

Dabei muss der Bieter in der Gesamtheit der von ihm vorgelegten
Referenzprojekte nachweisen, dass insgesamt folgende
Mindestanforderungen erfüllt sind:

Umbau oder Modernisierung oder Sanierung für ein Verwaltungsgebäude
oder für ein Bürogebäude;

Bruttogrundfläche (BGF) von mindestens: 2 500 m^2;

vollständig erbrachte Leistungsphasen 5 bis 8 für die Anlagengruppen
1 bis einschließlich 8;

ein Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB
(siehe Seite 3 des Dokuments Eignungs- und Zuschlagskriterien").

Hierzu sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu jedem
Referenzprojekt zu machen:

Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer,

Bezeichnung des Projekts,

Datum (Tag) der Inbetriebnahme des Referenzprojekts,

Angabe der Brutto-Grundfläche,

Auflistung der erbrachten Leistungen nach Anlagengruppen,
Leistungsphasen und Leistungszeiträumen.

3.2) Fachkräfte:

Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im
Zusammenhang mittels der vorliegenden Ausschreibung definierten
Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Projektteam). Das
Projektteam muss mindestens aus 2 Ingenieuren im Sinne von Ziffer 1.5.
dieser Teilnahmebedingungen oder aus mindestens 1 Ingenieur im Sinne
von Ziffer 1.5. dieser Teilnahmebedingungen und einer gleich
qualifizierten Stellvertretung, die zu benennen ist, bestehen. Hierzu
sind die folgenden Angaben zu machen:

Angabe des Projektteams: Anzahl, Name, Qualifikation,

Angabe des Projektleiters: Name, Qualifikation.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur gemäß § 75
Abs. 2 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die
Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl.EU Nr. L255S.22,2007 Nr.
L271 S. 18), zuletzt geändert durch die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom
28.12.2013.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/01/2020
Ortszeit: 10:45
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 06/03/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 06/01/2020
Ortszeit: 11:15
Ort:

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm

54634 Bitburg
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Die Angebotsöffnung wird von 2 Vertretern des öffentlichen
Auftraggebers durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

VI.3.1) Die Vergabeunterlagen erhalten Sie ausschließlich als Download
unter dem in Ziffer I.3) genannten Link. Es erfolgt kein Versand der
Vergabeunterlagen per Post.

VI.3.2) Für die Angebotsabgabe sind die in den Vergabeunterlagen
enthaltene Angebotsschreiben, Angebotsbogen und das Formblatt für
Honorarangebot zu verwenden.

VI.3.3) Rückfragen von Bietern werden nur über die Plattform subreport
ELVIS (Link in Ziffer I.3)) entgegengenommen und von der Vergabestelle
über die vorgenannte Plattform beantwortet. Mündliche Auskünfte werden
nicht erteilt.

VI.3.4) Es wird darum gebeten, Rückfragen bis spätestens 30.12.2019 bei
der Vergabestelle einzureichen.

VI.3.5) Bieterinformationen zum Vergabeverfahren (z. B. die
Beantwortung von Rückfragen) werden fortlaufend unter dem in Ziffer
I.3) genannten Link geführt. Bieter haben sich unaufgefordert darüber
informiert zu halten.

VI.3.6) Die Kosten für Angebot und die Bearbeitung werden nicht
erstattet.

VI.3.7) Die Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform gemäß
§ 53 VgV zu übermitteln. Angebote von Bietern, die nicht elektronisch
in Textform eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. (§ 57 Abs.
1 Nr. 1 VgV). Eine unverschlüsselte Angebotsabgabe führt zum zwingenden
Ausschluss des Angebots.

VI.3.8) Die in Ziffer II.2.7) genannte Vertragslaufzeit (einschließlich
der Leistungsphase 9) stellt eine voraussichtliche Frist dar.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für
Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
E-Mail: [9]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131-162234
Fax: +49 6131-162113

Internet-Adresse:
[10]https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/verga
bekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein,

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am
öffentlichen Auftrag hat oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für
Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131-162234
Fax: +49 6131-162113

Internet-Adresse:
[12]https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/verga
bekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/11/2019

References

6. mailto:info@bitburg-pruem.de?subject=TED
7. http://www.bitburg-pruem.de/
8. https://www.subreport.de/E99732791
9. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
10. https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
11. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
12. https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

 
 
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