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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019120309224805535 / 571737-2019
Veröffentlicht :
03.12.2019
Angebotsabgabe bis :
14.01.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
DE-Berlin: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2019/S 233/2019 571737

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: AOK-Bundesverband GbR
Postanschrift: Rosenthaler Str. 31
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE
Postleitzahl: 10178
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabestelle@bv.aok.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.aok.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YDKDRUK/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: AOK-Bundesverband GbR
Postanschrift: Rosenthaler Str. 31
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE
Postleitzahl: 10178
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle Viviane Sawyerr
E-Mail: [9]vergabestelle@bv.aok.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [10]www.aok.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YDKDRUK
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Unterstützung für die Neuausschreibung einer Infrastruktur für zentrale
Dienste der AOKs
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-11-29-SYS-SAW
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Unterstützung bei der Neuausschreibung einer Infrastruktur für zentrale
Dienste der AOKs.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
Hauptort der Ausführung:

AOK-Bundesverband GbR

Rosenthaler Str. 31

10178 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des zu vergebenden Vertrags ist die Beratung und
Unterstützung des AOK-Bundesverbands durch den Auftragnehmer in dem
Projekt Neuausschreibung einer Infrastruktur für zentrale Dienste der
AOKs in folgenden Bereichen: Projektmanagement, insbesondere
Unterstützung der Projektleitung bei der Steuerung des Projekts
Neuausschreibung einer Infrastruktur für zentrale Dienste der AOKs;
Training und Coaching; Risikomanagement und Controlling im
Projektvorgehen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Dieser Vertrag tritt mit der Zuschlagserteilung in Kraft. Er hat eine
Laufzeit von 4 Jahren (Erstlaufzeit). Er verlängert sich automatisch
und einmalig um weitere 6 Monate, wenn er nicht von der Auftraggeberin
mit einer Frist von 3 Monaten vor Ablauf der Erstlaufzeit gekündigt
wird.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es sind mindestens 2 Referenzen einzureichen, die den
Mindestanforderungen in Ziffer III.1.3) dieser Bekanntmachung
entsprechen. Bei mehr als 3 geeigneten Bewerbern dienen die Referenzen
neben dem Nachweis der Eignung auch zur Ermittlung der
Bewerberreihenfolge.

Dabei wird eine Referenz mit zusätzlichen Punkten bewertet, wenn ein
Referenzprojekt neben den Mindestanforderungen zusätzlich die folgenden
Unterkriterien erfüllt:

Es handelt sich um Projekte, in denen ein Multiprojektmanagement
implementiert wurde, mit mindestens 3 Parteien,

Die Leistungen wurden nach agilen Methoden wie z. B. SCRUM
durchgeführt,

Für das als IT-Projekt durchgeführte Projekt, wurden mindestens 3
Unternehmen zur Markterkundung herangezogen,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden Ausschreibungen
durchgeführt, die Beistelleistungen als Bestandteil des
Leistungsumfanges beinhaltet haben,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden Ausschreibungen
durchgeführt, die komplexe E-Mail Dienste als Bestandteil des
Leistungsumfanges beinhaltet haben,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden Ausschreibungen
durchgeführt, die Internetzugänge als Bestandteil des Leitungsumfanges
beinhaltet haben,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden Ausschreibungen
durchgeführt, die einen zentralen DNS-Dienst als Bestandteil des
Leistungsumfanges beinhaltet haben,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden Ausschreibungen
durchgeführt, die komplexe Web-Anwendungen, einschließlich Datenbanken
und verteilte Webservices beinhaltet haben,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen, wurden
Ausschreibungen durchgeführt, die komplexe Web-Proxy Dienste beinhaltet
haben,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden komplexe E-Mail
Dienste migriert,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden Internetzugänge
migriert,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden komplexe DNS
Dienste migriert,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden komplexe
Web-Anwendungen einschließlich Datenbanken und verteilten Webservices
migriert,

Für die in den Referenzen genannten Leistungen wurden komplexe
Web-Proxy Dienste migriert.

Für die einzelnen Unterkriterien werden jeweils zwischen null und 2
Punkte vergeben, je nachdem ob das Unterkriterium in der jeweiligen
wertungsfähigen Referenz aus Nummer 1 erfüllt wurde. Diese Punkte
werden mit verschiedenen Gewichtungsfaktoren multipliziert.

Die Bepunktung dient dazu, die Bewerber nach Ihrer Eignung zu staffeln,
und sich für das Verhandlungsverfahren für die 3 bestgeeignesten
Bewerber zu entscheiden.

Bei einer Punktgleichheit auf dem dritten Platz, werden alle
betroffenen punktgleichen Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. In
diesem Fall ergehen mehr als 3 Angebotsaufforderungen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Sofern vorhanden oder zur Eintragung verpflichtet: Aktueller
Nachweis zur Eintragung in das einschlägige Handelsregister des
Niederlassungsstaats des Bieters/des Mitglieds der Bietergemeinschaft
(nicht älter als 24 Monate vom Tag der Angebotsfrist gerechnet). Bieter
mit Firmensitz außerhalb Deutschlands haben den Nachweis der Eintragung
in ein vergleichbares Register von Stellen des Herkunftslandes in
deutscher beglaubigter Übersetzung einzureichen;

2) Eigenerklärung, dass keiner der Ausschlussgründe der §§ 123, 124 des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegt.

(a) Hinweis Bietergemeinschaften:

Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft sind die zuvor genannten
Unterlagen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen.
Zusätzlich ist die Erklärung einer Bietergemeinschaft einzureichen;

b) Hinweis Eignungsleihe:

Im Fall der Eignungsleihe ist die "Eigenerklärung, dass keiner der
Ausschlussgründe der §§ 123, 124 des Gesetzes gegen

Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegt" für jedes Drittunternehmen zu
erbringen. Zusätzlich ist folgende Unterlage für jedes
Drittunternehmen, dessen Kapazitäten der Bieter in Anspruch nimmt,
einzureichen:

Verzeichnis der einzusetzenden Dritt- und Nachunternehmer,

Verpflichtungserklärung des benannten Dritt-/Nachunternehmers
gegenüber dem Bieter (Ist spätestens vor Zuschlagserteilung
einzureichen!).

c) Hinweis Nachunternehmer:

Im Fall des Einsatzes von Nachunternehmern ist die Eigenerklärung, dass
keiner der Ausschlussgründe der §§ 123, 124 des Gesetzes gegen

Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegt für jeden Nachunternehmer,
dessen Kapazitäten der Bieter in Anspruch nimmt, einzureichen.
Zusätzlich ist folgende Unterlage je Nachunternehmer einzureichen:

Verzeichnis der einzusetzenden Dritt- und Nachunternehmer,

Verpflichtungserklärung des benannten Dritt-/Nachunternehmers
gegenüber dem Bieter (Ist spätestens vor Zuschlagserteilung
einzureichen!).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung, einschl. Nachweis einer
aktuell bestehenden und gültigen Betriebshaftpflichtversicherung in
branchenüblicher Höhe durch Bestätigung des Versicherers. Ersatzweise
kann der Bewerber erklären, dass er unverzüglich nach
Zuschlagserteilung eine Betriebshaftpflichtversicherung in
branchenüblicher Höhe abschließt und der Auftraggeberin durch Vorlage
eines geeigneten Dokumentes nachweisen wird.

Hinweise:

(a) Die mit * gekennzeichnete Bescheinigung kann bereits mit Abgabe des
Teilnahmeantrages eingereicht werden, ist jedoch spätestens auf
Aufforderung vorzulegen;

(b) Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft sind die zuvor
genannten Unterlagen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft
einzureichen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Es sind mindestens 2 Referenzen zu IT-Projekten anzugeben, in denen die
hauptsächliche Tätigkeit des Auftragnehmers, in der Beratung und
Unterstützung der Projektmitarbeiter und der Projektleitung
hinsichtlich der Vorbereitung, Begleitung einer Ausschreibung für einen
zentralen Betrieb von IT-Diensten und IT-Anwendungen, sowie an der
Vorbereitung und Umsetzungsbegleitung der Migration von IT-Diensten und
IT-Anwendungen durchgeführt hat. In den Referenzen wird die
eigenständige Ausarbeitung von Lösungen und Mitwirkung am
Gesamtprojektergebnis ersichtlich.

Das Beratungsende eines Referenzprojektes darf nicht vor Dezember 2015
liegen. Jede Referenz muss mindestens 250 Beratertage umfassen. Sofern
die Referenz noch nicht abgeschlossen ist, müssen bereits 250
Beratertage erbracht worden sein.

(a) Hinweis Bietergemeinschaften:

Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft können die zuvor genannten
Erklärungen gemeinsam erbracht werden. Dabei sind die Erklärungen
jeweils auf den Leistungsteil zu beziehen, den das jeweilige Mitglied
der Bietergemeinschaft übernommen hat.

(b) Hinweis Eignungsleihe:

Im Fall der Eignungsleihe sind die zuvor genannten Erklärungen für
jedes Drittunternehmen insoweit zu erbringen, wie der Gegenstand der
Eignungsleihe betroffen ist. Zusätzlich sind folgende
Angebotsunterlagen für jedes Drittunternehmen, dessen Kapazitäten der
Bieter in Anspruch nimmt, einzureichen:

Verzeichnis der einzusetzenden Dritt- und Nachunternehmer,

Verpflichtungserklärung des benannten Dritt-/Nachunternehmers
gegenüber dem Bieter (Ist spätestens vor Zuschlagserteilung
einzureichen!).

(c) Hinweis Nachunternehmer:

Im Fall des Einsatzes von Nachunternehmern sind die zuvor Erklärungen
für Nachunternehmer insoweit zu erbringen, wie sie auf die vom
Nachunternehmer zu übernehmende Leistung anwendbar sind. Zusätzlich
sind folgende Unterlagen je Nachunternehmer einzureichen:

Verzeichnis der einzusetzenden Dritt- und Nachunternehmer,

Verpflichtungserklärung des benannten Dritt-/Nachunternehmers
gegenüber dem Bieter (Ist spätestens vor Zuschlagserteilung
einzureichen!).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Hinweis: Bietergemeinschaften nehmen im Zuschlagsfall eine Rechtsform
mit gesamtschuldnerischer Haftung an.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Bei Rahmenvereinbarungen Begründung, falls die Laufzeit der
Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt:

Siehe unter VI.3) "Zusätzliche Angaben" und dort Ziffer 4)
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/01/2020
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Ausschreibung erfolgt unter Beachtung der Vorschriften des Teils
4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der
Vergabeverordnung (VgV);

2) Zur Durchführung des Vergabeverfahrens verwenden die
Auftraggeberinnen die E-Vergabelösung [12]www.dtvp.de die zwingend zu
verwendenden Vergabeunterlagen sind unter dem in Ziffer I.3. Link dort
abzurufen;

3) Die Teilnahmeanträge sowie etwaige Angebote können ausschließlich
elektronisch über die E-Vergabelösung abgegeben werden;

4) Der Vertrag hat aus den nachstehenden Gründen eine längere Laufzeit
als die in § 21 Abs. 6 VgV für Rahmenverträge vorgesehene
Höchstlaufzeit von 4 Jahren. Die Vorbereitung und Durchführung der
Neuausschreibung einer Infrastruktur für zentrale Dienste der AOKs,
sowie die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Migration
von der derzeitigen ZSA-Plattform auf die ZSA-Plattform des
Auftragnehmers weisen einen erheblichen zeitlichen Aufwand auf. Während
der Laufzeit kann es zu unvorhersehbaren Mehraufwand und damit
verbundener zeitlicher Verlängerung kommen. Die derzeitige Kalkulation
liegt aktuell bei knapp über 4 Jahren und der Bedarf einer Beratung
erschließt sich über die gesamte Projektdauer. Die Kosten für den
Berater amortisieren sich erst nach einer längeren Vertragslaufzeit, in
der Phase der Durchführung und Nachbereitung der Migration. Das Risiko
besteht, dass bei der Vorbereitung und Durchführung der Migration neue
Technologien verwendet werden müssen, die im Vorfeld nicht bekannt
waren und zu einer längeren Umsetzungszeit führen. Zudem ist aufgrund
der Komplexität der Leistungen zu befürchten, dass es während der
Migration zu unerwarteten Komplikationen mit zeitlichen Auswirkungen
kommt.

5) Hinweis: In dem Zeitraum vom 21.12.2019 bis einschließlich zum
5.1.2020 können betriebsbedingt keine Fragen beantwortet werden. Dies
wurde bei der Bemessung der Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge
berücksichtigt.

6) Für weitere Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YDKDRUK
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Fax: +49 2289499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht.

1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt
des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist;

2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information
nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an;

3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das
Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer
Dringlichkeit gerechtfertigt ist.

§ 135 GWB Unwirksamkeit.

1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber: 1. gegen § 134 verstoßen hat.

§ 160 GWB Einleitung, Antrag.

1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

§ 168 GWB Entscheidung der Vergabekammer.

1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen
Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine
Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen
Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und
kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens
einwirken;

2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/11/2019

References

6. mailto:vergabestelle@bv.aok.de?subject=TED
7. http://www.aok.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YDKDRUK/documents
9. mailto:vergabestelle@bv.aok.de?subject=TED
10. http://www.aok.de/
11. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YDKDRUK
12. http://www.dtvp.de/

 
 
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