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Ausschreibung: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - DE-Stuttgart
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument Nr...: 567795-2019 (ID: 2019112909385101405)
Veröffentlicht: 29.11.2019
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DE-Stuttgart: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2019/S 231/2019 567795
Auftragsbekanntmachung Sektoren
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stuttgarter Straßenbahnen AG
Postanschrift: Schockenriedstraße 50
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111
Postleitzahl: 70565
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Klotz und Partner GmbH Frau Daniela Hesslinger-Rupp
E-Mail: [6]hesslinger@klotzundpartner.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.ssb-ag.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E47243377
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E47243377
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Planungsleistungen im Zusammenhang mit dem Neubau der Stadtbahnstrecke
U13 Weilimdorf bis Ditzingen Schuckertstraße"
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:
Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI, LPH 1-4, optional
LPH 5-7,
Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, LPH 2-4, optional 5-7,
ggf. zusätzliche Leistungen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 750 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71327000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE111
Hauptort der Ausführung:
Stuttgart
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Objektplanung: BW 1-10 Tragwerkplanung: BW 1-11 BW 1, 2, 3
Tiefgründung/Unterfangung der Widerlager von 3 Bestandsbrücken:
BW 1 Feldwegbrücke Rennsträßle, bei km 0 + 650 BW 2 Feldwegbrücke
Ob-der-Ditzinger-Straße, bei km 0 + 920 BW 3 Geh- und Radwegbrücke
Weilimdorf Bf, bei km 1 + 800: Die Brücken sind flach gegründet. Für
den Bau der Trasse U13 müssen die westlichen Widerlager auf eine
Tiefgründung umgebaut werden. Der Überbau der Brücken bleibt erhalten.
BW 4, 5 Betonstützwände (Fahrzeugrückhaltesystem) entlang der B295
unter den Bestandsbrücken:
BW 4 Betonstützwand unter Feldwegbrücke Rennsträßle, bei km 0 + 650
BW 5 Betonstützwand unter Feldwegbrücke Ob-der-Ditzinger-Straße, bei
km 0 + 920 BW 6 Neubau Stahltreppe sowie Umbau der Tragseilgeländer
(Bestand) BW6 km 1 + 775, Geh-Radwegbrücke Weilimdorf-Bf BW 7, Neubau
von Stützwandkonstruktionen entlang der Trasse, km 0 + 120 bis 1 + 200,
Stützwand B295 West, max. Höhe 6-8 m. Grundsätzlich ist für die
Stützwand BW 7 die Konstruktionsart Raumgitterwand (RGW) in Erwägung zu
ziehen.
BW 8, Neubau von Stützwandkonstruktionen entlang der Trasse, km 1 + 500
bis 1 + 770, B295 zwischen Hst. Flachter Straße bis Hst. Weilimdorf
Bf, Höhe ca. 5 m. Mit verbleibender Verbaumaßnahme entlang der
Gartengrundstücke (beengte Verhältnisse).
BW 9, Neubau von Stützwandkonstruktionen entlang der Trasse, km 2 + 350
bis 2 + 510, BF4, Höhe 4-5 m (abhängig von Festlegung OK Gelände BF4).
BW 10 Talquerung Scheffzental, Ingenieurbauwerk für Schienenfahrzeuge
km 3 + 050 bis 3 + 200 Dammbauwerk mit Durchlässen, Schutzwand entlang
der Trasse. Bauwerk liegt teilweise im Gleisbogen sowie in einem
ausgewiesenen Hochwassergebiet, beidseitige Anbindung an das
Bestandsgelände.
Alternativ ist eine mehrfeldrige Stadtbahnbrücke in noch festzulegender
Bauweise und Konstruktionsart zu untersuchen.
BW 11 Betriebsgebäude UW Schuckertstraße km 4 + 000 Neubau eines
eingeschossigen Gebäudes mit Doppelboden und Flachdach in
Betonbauweise, ca. 550 cbm/BGF ca. 105 qm.
Die Stuttgarter Straßenbahnen AG plant den Neubau der ca. 3,9 km langen
Trasse U13 abzweigend von der Solitudestraße Weilimdorf bis zur
Endhaltestelle Ditzingen Schuckertstraße.
Die Neubaustrecke verläuft im Einschnitt der B295 westlich des heute
bestehenden Fahrbahnrandes der B295 und unterquert zwei bestehende
Feldwegbrücken: Rennsträßle-Brücke und
Ob-der-Ditzinger-Straße-Brücke (BW 1,2). Die Stadtbahntrasse rückt so
nahe an die Bundesstraße heran, dass geeignete Fahrzeugrückhaltesysteme
(BW 4,5) erforderlich sind.
Vor dem Knotenpunkt B295/Gerlinger Straße/Flachter Straße liegt die
neue Haltestelle Flachter Straße. Diese Haltestelle wird mit 2
Seitenbahnsteigen ausgeführt.
Die U13-Trasse verläuft im Einschnitt, höhengleich sowie gebündelt mit
der B295 (BW 8). Die Fuß- und Radwegbrücke Weilimdorf-Bf (BW 3)
unterquert die Trasse zwischen dem südlichen Widerlager und der ersten
Stützenreihe der Brücke. Der Mittelbahnsteig wird östlich mit einer
Treppe an die Brücke angebunden (BW6).
Die Trasse der U13 umfährt das Gewerbegebiet Ditzingen-Ost zunächst
östlich, parallel zum bestehenden Feldweg und liegt hierbei in einem
geringfügigen Einschnitt (BW 9).
Im weiteren Verlauf werden das Scheffzental sowie der Beutenbach
(Hochwasserüberschwemmungsgebiet) mittels eines Ingenieurbauwerks
gequert (BW 10).
Die Trasse U13 verläuft unter der A8 Brücke zum Haltestellenbereich
Ditzingen Schuckertstraße dort wird neben dem Gleisverlauf ein
Betriebsgebäude erstellt (BW11).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Bürostruktur/Büroorganisation / Gewichtung:
8 %
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des mit der
Ausführung des Auftrags betrauten Personals / Gewichtung: 28 %
Qualitätskriterium - Name: Erfassung der Aufgabenstellung und der
Projektanforderungen sowie der vorgesehenen Abwicklung des Projektes /
Gewichtung: 44 %
Preis - Gewichtung: 20 %
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 750 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2020
Ende: 23/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Fachliche Eignung Unternehmen Referenzen Objektplanung
Ingenieurbauwerke: 800 Punkte;
Fachliche Eignung Unternehmen Referenzen Tragwerksplanung: 800 Punkte
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Beauftragung der LPH 5-7 nach Planfeststellung.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
A) § 142 Abs. 1 GWB i. V. m. § 46 SektVO: Nachweis der Eintragung in
ein Berufs- oder Handelsregister, bei ausländischen
Bewerbern/Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern durch
eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes; bei
Einzelunternehmen Benennung des Geschäftsführers; bei
Kammerzugehörigkeit den Nachweis der Mitgliedschaft vorlegen. Nachweis
darf nicht älter als 6 Monate ab dem Abgabedatum sein
(Ausschlusskriterium).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
B) § 123 GWB: Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß
(Ausschlusskriterium);
C) § 124 GWB: Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß
(Ausschlusskriterium);
D) § 142 Abs. 1 GWB i. V. m. § 46 SektVO: Eigenerklärung über
Berufshaftpflichtversicherung;
E) § 47 Abs. 1 SektVO:
Inanspruchnahme Kapazitäten Dritter,
Verpflichtungserklärung aller vorgesehenen Nachunternehmer
(Ausschlusskriterium).
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern kurzfristig die
Vorlage geeigneter Nachweise zu den o. g. Eigenerklärungen zu fordern.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu D) Eigenerklärung über Berufshaftpflichtversicherung für
Personenschäden mit einer Mindestdeckungssumme von 3 000 000 EUR und
für Sach- und Vermögensschäden von 500 000 EUR. Für den Zeitraum der
Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung ausreichend, die die
geforderten Deckungssummen im Auftragsfall zusichert. Im Falle der
Beauftragung muss auf Verlangen eine aktuelle Versicherungsbestätigung
(nicht älter als 3 Monate) des Versicherers vorgelegt werden
(Ausschlusskriterium).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
F) § 142 Abs. 1 GWB i. V. m. § 46 SektVO: Zahl der Beschäftigten und
die Zahl der Führungskräfte im Tätigkeitsbereich des Auftrags als
Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre.
G) § 142 Abs. 1 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 SektVO: Je 3 Referenzprojekte
mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderungen für die
Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung mit Angabe des
Auftraggebers, der Leistungszeit sowie Projektmerkmalen und jeweils
einer kurzen Beschreibung des Projekts und den erbrachten Leistungen.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern kurzfristig die
Vorlage geeigneter Nachweise zu den o. g. Eigenerklärungen zu fordern.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu F) Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn das jährliche
Mittel der in den letzten 3 Geschäftsjahren Beschäftigten und der
Führungskräfte im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung
Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung) bei mindestens 8 liegt.
Zu G) G.1) Für die Referenzprojekte Objektplanung Ingenieurbauwerke
gelten folgende Mindestbedingungen:
das Referenzprojekt 1 muss ein Ingenieurbauwerk für eine Talquerung
sein,
das Referenzprojekt 2 muss eine Unterfangung eines Ingenieurbauwerks
sein,
das Referenzprojekt 3 muss eine Stützwand sein,
das Jahr der Inbetriebnahme der 3 Referenzprojekte (ohne LPH 9) ab
dem 1.1.2009 und vor Einreichungsfrist dieses Teilnahmeantrags
die Referenzprojekte 1 und 3 müssen jeweils eine Neubaumaßnahme sein
G.2) Für die Referenzprojekte Tragwerkplanung gelten folgende
Mindestbedingungen:
das Referenzprojekt 1 muss ein Ingenieurbauwerk für eine Talquerung
sein,
das Referenzprojekt 2 muss eine Unterfangung eines Ingenieurbauwerks
sein,
das Referenzprojekt 3 muss eine Stützwand sein,
das Jahr der Inbetriebnahme der 3 Referenzprojekte (ohne LPH 9) ab
dem 1.1.2009 und vor Einreichungsfrist dieses Teilnahmeantrags
die Referenzprojekte 1 und 3 müssen jeweils eine Neubaumaßnahme sein.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Siehe Punkte III.1.1) III.1.3)
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
Die Leistungen werden vergütet nach der Honorarordnung für Architekten
und Ingenieure, Stand 2013.
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:
Gesell. bürgerl. Rechts mit gesamtschuldnerischer Haftung.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Ingenieur gemäß § 46 Abs. 1 SektVO
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
H) § 142 Abs. 1 GWB i. V. m. § 6 SektVO: Eigenerklärung zur Vermeidung
von Interessenskonflikten;
I) § 142 Abs. 1 GWB i. V. m. § 6 SektVO: Eigenerklärung zur
Unabhängigkeit von Unabhängigkeit von Ausführungs- und
Lieferinteressen;
J) § 5 + 6 LTMG: Verpflichtungserklärung zum Mindestentgeld;
K) Die dem Auftraggeber als Ansprechpartner zur Verfügung stehenden
Fachkräfte müssen Deutsch in Wort und Schrift beherrschen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/01/2020
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 05/02/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Der für den Teilnahmewettbewerb erarbeitete Teilnahmeantrag ist für die
Bewerbung zwingend zu verwenden. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch
in Textform nach § 126b BGB abzugeben. Dies bedeutet, dass der Name des
Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft an der hierfür gekennzeichneten
Stelle in den Vergabeunterlagenangegeben sein muss. Fehlt an der
entsprechenden Stelle der Name des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft,
wird die Bewerbung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Alle geforderten Unterlagen/Nachweise/Anlagen, etc. sind elektronisch
über die Funktion Teilnahmeantrag abgeben" der Vergabeplattform
Subreport ELViS einzureichen. Rückfragen sind ausschließlich über die
Vergabeplattform Subreport ELViS zu stellen. Die Beantwortung der
Rückfragen erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform Subreport
ELViS. Rückfragen sind bis 7.1.2020 zu stellen, um eine fristgerechte
Beantwortung zu gewährleisten.
Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Eine Bewerbung
einer Bewerbergemeinschaft schließt eine Bewerbung als Einzelbewerber
aus und umgekehrt.
Eine Bewerbung als Einzelbewerber oder in einer Bewerbergemeinschaft
schließt eine zusätzliche Bewerbung als Subunternehmer aus.
Mehrbewerbungen als Subunternehmer bei unterschiedlichen
Einzelbewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [10]Vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse: [11]www.rp-karlsruhe.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter gelten die
§§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlaggemäß §134 GWB darüber informiert. Das
gilt auch für Bieter, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28/11/2019
References
6. mailto:hesslinger@klotzundpartner.de?subject=TED
7. http://www.ssb-ag.de/
8. https://www.subreport.de/E47243377
9. https://www.subreport.de/E47243377
10. mailto:Vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
11. http://www.rp-karlsruhe.de/
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