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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Taufkirchen - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019110809251352800 / 530539-2019
Veröffentlicht :
08.11.2019
Angebotsabgabe bis :
09.12.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Taufkirchen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 216/2019 530539

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Taufkirchen
Postanschrift: Köglweg 3
Ort: Taufkirchen
NUTS-Code: DE21H
Postleitzahl: 82024
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): RAe Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
E-Mail: [1]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.taufkirchen-mucl.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD5MR/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Postanschrift: Hoppestr. 7
Ort: Regensburg
NUTS-Code: DE232
Postleitzahl: 93049
Land: Deutschland
E-Mail: [4]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.prof-rauch-baurecht.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD5MR
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

TNW_Gemeinde Taufkirchen_Erweiterung und Sanierung Mittelschule_TWP
Referenznummer der Bekanntmachung: 405/19
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Taufkirchen plant die Erweiterung und Sanierung der
Mittelschule in Taufkirchen. Die vorliegende Maßnahme umfasst den
Neubau der Sporthalle, neue Ganztagesklassen, die Erweiterung der Aula
und eine neue Mensa. Außerdem erfolgt eine energetische und
brandschutztechnische Sanierung des Bestands, auch die Fassaden sind zu
überarbeiten. Im Zuge der Baumaßnahme sollen Teile des Gebäudes
abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Gemeinde
Taufkirchen beabsichtigt die stufenweise Vergabe der
Fachplanungsleistungen aus dem Leistungsbild Tragwerksplanung,
Leistungsphasen 1-6 gemäß HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14.1, konkretisiert
durch die allgemeinen und zusätzlichen Vertragsbestimmungen zum
Ingenieurvertrag. Es werden außerdem Besondere Leistungen vergeben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71327000
71200000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21H
Hauptort der Ausführung:

Mittelschule

Pappelstraße 6

82024 Taufkirchen

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle,
soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des
Auftraggeb...
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Taufkirchen plant die Erweiterung und Sanierung der
Mittelschule in der Pappelstraße 6, 82024 Taufkirchen.

Das im Jahr 1970 erbaute Gebäude besteht aus insgesamt 4 Baukörpern,
die durch Bauwerksfugen getrennt sind. Das Gebäude hat ein Bauvolumen
von ca. 15 509 cbm umbauter Raum und eine Nutzfläche von ca. 3 562 m^2.
Im Jahr 1976 wurde ein Anbau mit ca. 1 000 m^2 Nutzfläche und ca. 3 000
cbm umbautem Raum errichtet.

Die vorliegende Maßnahme umfasst den Neubau der Sporthalle, neue
Ganztagesklassen, die Erweiterung der Aula und eine neue Mensa.
Außerdem erfolgt eine energetische und brandschutztechnische Sanierung
des Bestands, auch die Fassaden sind zu überarbeiten.

Im Zuge der Baumaßnahme sollen Teile des Gebäudes abgerissen und durch
einen Neubau ersetzt werden. Damit soll folgender zusätzlicher
Flächenbedarf gedeckt werden:

4 Klassenzimmer für Ganztagsklassen 600 m^2,

einer Mensa 100 m^2,

Erweiterung der Aula 150 m^2,

Schulküche 60 m^2,

Archiv 150 m^2,

Lehrerzimmer 100 m^2,

Lehrerbibliothek 60 m^2,

Sanitätsräume 40 m^2,

zusätzlicher Flächenbedarf für Ganztagesklassen 240 m^2,

Neubau einer Zweifach-Sporthalle 1 400 m^2.

Das Raumprogramm ist mit der Schulleitung abzustimmen und eine
schulaufsichtliche Genehmigung ist einzuholen. Die Rahmenbedingungen
der zuschussgewährenden Behörden sind einzuhalten.

Die Architektenleistung wird voraussichtlich bereits im November 2019
vergeben. Die VgV-Verfahren für die Fachplaner (HLS, ELT und PS) werden
aktuell ebenfalls durchgeführt.

Die aktuelle Terminvorschau beinhaltet folgende Eckdaten:

Beginn der Planungsleistung Februar 2020,

Genehmigungsplanung Oktober 2020,

Baubeginn März 2021,

Fertigstellung August 2023.

Der voraussichtliche grobe Gesamtkostenrahmen inklusive der
Planerhonorare liegt bei ca. 18,0 Mio. EUR brutto. Die Kosten können
überschläglich wie folgt zugeordnet werden: KG 300 = ca. 8,2 Mio. EUR
netto, KG 400 = ca. 2,8 Mio. EUR netto.

Die Gemeinde Taufkirchen legt Wert auf eine nachhaltige Planung und
Umsetzung des Projektes, innovative Lösungen sind ausdrücklich
erwünscht.

Die Gemeinde Taufkirchen beabsichtigt die stufenweise Vergabe der
Fachplanungsleistungen aus dem Leistungsbild Tragwerksplanung,
Leistungsphasen 1-6 gemäß HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14.1, konkretisiert
durch die allgemeinen und zusätzlichen Vertragsbestimmungen zum
Ingenieurvertrag. Es werden außerdem Besondere Leistungen vergeben.

Mit den Leistungen ist im Anschluss an das Vergabeverfahren zu
beginnen. Weiterführende Unterlagen werden im Rahmen des Verfahrens zur
Verfügung gestellt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/02/2020
Ende: 01/08/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Umsatz (brutto):
Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim
Leistungsbild Tragwerksplanung: 10 %;

2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

2.1) Bürokapazität/Personalstärke: 10 %;

2.2) Referenzen: Referenzportfolio Bewerber (Büro): Hochbauten
(Sanierungen, Umbauten, Neubauten): 80 %.

Bearbeitungszeitraum der Referenzen: 1.1.2009 bis zum Ablauf der unter
IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist, Referenzobjekte finden nur insoweit
Berücksichtigung, als die Fertigstellung
(Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) oder der Abschluss der letzten
beauftragten Leistungsphase innerhalb des genannten Zeitraums
stattgefunden hat.

Die Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet.
Gesamtschau bedeutet, dass alle eingereichten Referenzen in einer
wertenden Gesamtschau bewertet werden, d. h. es wird nicht jede
Referenz mathematisch bewertet und dann wird das arithmetische Mittel
errechnet, sondern es wird verglichen, inwieweit der Bewerber anhand
aller seiner vorgelegten Referenzprojekte insgesamt erwarten lässt, die
hier ausgeschriebene Aufgabe zu erfüllen. Dabei findet auch eine
Wertung im Vergleich zu den von den Mitbewerbern eingereichten
Referenzen statt. Vergeben werden 0 bis 5 Punkte. (0, 1, 2, 3, 4 oder 5
Punkte). Die Gesamtschau orientiert sich an den insgesamt sehr gut
vergleichbaren Referenzen. Eine Referenz gilt dann als insgesamt sehr
gut vergleichbar, wenn alle diesbezüglich unten aufgelisteten Aspekte
kumulativ vorliegen. Es können jedoch auch Projekte eingereicht werden,
die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Diese
werden im Rahmen der oben dargestellten Gesamtschau bewertet, dann
hingegen etwas abgeschwächter.

Es erhält derjenige Bewerber die Höchstpunktzahl, dessen Portfolio in
der Gesamtschau am Besten ist.

Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird
anhand folgender Kriterien beurteilt:

Anzahl der Referenzen,

Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung,

Hochbauten: Schulen (sehr gut vergleichbar),

Hochbauten: Sporthallen (sehr gut vergleichbar),

andere Hochbauten aus den Bereichen
Ausbildung/Wissenschaft/Forschung" oder Freizeit/Sport" (gut
vergleichbar),

Honorarzone (ab HZ III sehr gut vergleichbar),

Sanierungen, Umbauten, Neubauten, Erweiterungsbauten (alle sehr gut
vergleichbar),

Ingenieurtechnische Kontrolle erbracht (sehr gut vergleichbar),

Bauen im lfd. Betrieb (sehr gut vergleichbar),

Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern (sehr gut vergleichbar),

Erfahrung mit Förderprogrammen (sehr gut vergleichbar),

Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in
Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-6 des Leistungsbildes
Tragwerksplanung (sehr gut vergleichbar, wenn insgesamt mind. 75
Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden
sind),

Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende
Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca.
18,0 Mio. EUR brutto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine
Größenordnung von 10,0. Mio. EUR brutto oder mehr aufweisen, um sehr
gut vergleichbar zu sein.

Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der
Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte
Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer
geringeren Bewertung dieser Referenz.

Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen
außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist
darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI
vergleichbar waren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung:

Stufe 1: Leistungsphasen 1 u. 2,

Stufe 2: Leistungsphasen 3 u. 4,

Stufe 3: Leistungsphasen 5 u. 6.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht
älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der
Bekanntmachung)), bei Kommanditgesellschaften sind die HR-Auszüge
sowohl der Kommanditgesellschaft als auch der persönlich haftenden
Gesellschafterin einzureichen. Bei Partnerschaften Vorlage des Auszugs
aus dem Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 6 Monate vor
dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)).
Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht
vorliegen.

Der Nachweis der fachlichen Qualifikation des Inhabers/der Inhaberin
oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist
durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder
Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder
vergleichbare Berufszulassung) zu führen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen:
Umsatz (brutto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre beim Leistungsbild Tragwerksplanung.

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines
vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend
testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und
Verlustrechnungen.

Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung
selbst, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur
Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag.
Nicht älter als 6 Monate vor Tag der Absendung der Bekanntmachung.

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der ARGE bei einem, in
einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens
über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer
Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind.
3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass
zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe
der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu
erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro
Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.

Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt
erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die
ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende
Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder eingereicht werden
(Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der
jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die
Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang
bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem
Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist.

Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein
nachgereicht werden.

Der Auftragnehmer/die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich
eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

Hinweis: Bei Nachweis von zu geringen Deckungssummen erfolgt der
Ausschluss aus dem Verfahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der
Arbeitsgemeinschaft oder Zusage einer Versicherung mit einer
Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind.
3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat
der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder
Kreditversicherers.

Hinweis: zu geringe Deckungssummen führen zum Ausschluss.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit
den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Der Nachweis der fachlichen Qualifikation der tatsächlichen
Leistungserbringer im Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder
der Führungskräfte des Unternehmens ist durch Vorlage der
Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde
(Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare
Berufszulassung) zu führen.

Eigenerklärungen über:

A) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren Beschäftigten (Ingenieure/Techniker, Dipl.-Ing.
Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung);

B) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern
Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):

Referenzportfolio Bewerber gesamt: Hochbauten (Sanierungen, Umbauten,
Neubauten) mit Fertigstellung bzw. Abschluss der letzten beauftragten
Leistungsphase zwischen 1.1.2009 und dem Ablauf der unter IV.2.2)
genannten Bewerbungsfrist) mit Angaben zu:

a) Auftraggeber;

b) Art der Aufgabenstellung: Hochbauten: Schulen, Hochbauten:
Sporthallen, Andere Hochbauten aus den Bereichen
Ausbildung/Wissenschaft/Forschung" oder Freizeit/Sport", Honorarzone,
Sanierungen, Umbauten, Neubauten, Erweiterungsbauten,
Ingenieurtechnische Kontrolle erbracht, Bauen im lfd. Betrieb,
Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern, Erfahrung mit
Förderprogrammen;

c) erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 2-6 im Leistungsbild
Tragwerksplanung (Angabe in Prozentpunkten);

d) Größenordnung des Projekts: Das vorstehende Projekt hat eine
Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca. 18,0 Mio. EUR
brutto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von
10,0. Mio. EUR brutto oder mehr aufweisen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die
Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) bzw. der Abschluss der
letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2009 und dem Ablauf
der unter IV.2.2.) genannten Bewerbungsfrist stattgefunden hat.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches
Baukammerngesetz (BayBauKaG).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/12/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es gilt die HOAI (mit Ausnahme des § 7) in der bei Auftragserteilung
gültigen Fassung. Zudem gelten die Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu
den Verträgen mit freiberuflich Tätigen" gem. HAV-KOM.

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch
haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner
Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur
Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im
weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).

Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten
Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum
Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden,
werden ausgeschlossen.

Anfragen, Nachfragen etc. sind Ausschließlich nach der Registrierung
über die Vergabeplattform zu stellen. Anfragen per E-Mail werden nicht
berücksichtigt.

Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche
Vergabeportal (DTVP), um Sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle
über versandte nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.

Das Formular Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen" ist zwingend
einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen.

Die Bewerbung selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über
das herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter Teilnahmeanträge"
(Nicht als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Es ist die
vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend
auszufüllen. Bei dem Formular "Bewerbungsbogen" handelt es sich um das
Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber
bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben
nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers,
eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies
nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht
erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der
Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und
unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der
Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer
zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen
Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser
Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige
Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der
Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung
fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare,
widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu
Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung
des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren
nicht berücksichtigt.

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht
erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der
Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen
gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform
eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber
eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten.
Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst dafür
verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten
gibt.

Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor
Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung
interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor
Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der
Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht
rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6
Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der
Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYD5MR
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/11/2019

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1. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
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3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD5MR/documents
4. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
5. http://www.prof-rauch-baurecht.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD5MR

 
 
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