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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Gießen - Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019091009182324557 / 424195-2019
Veröffentlicht :
10.09.2019
Dokumententyp : Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
48450000 - Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung
DE-Gießen: Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung

2019/S 174/2019 424195

Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Lieferauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
ekom21 Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen
Carlo-Mierendorff-Straße 11
Gießen
35398
Deutschland
E-Mail: [1]vergabestelle@ekom21.de
Fax: +49 561204-3115
NUTS-Code: DE72

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.ekom21.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Zweckverband
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Datenverarbeitung, IT-Dienstleistungen und ergänzende
Tätigkeiten

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fachanwendung Personalwesen
Referenznummer der Bekanntmachung: 3846/310
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48450000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Beschaffung einer integrierten Softwarelösung für den Bereich
Personalwesen zur Nutzung durch ekom21 Kommunales
Gebeitsrechenzentrum Hessen (ekom21), ihre Verbandsmitglieder und
Kunden.
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 31 155 000.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE7
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die ekom21 erwägt die technische Restrukturierung der angebotenen
Dienste im Bereich Personalmanagement. Gesucht wird eine integrierte
Softwarelösung, welche als Software as a Service (SaaS) sämtliche
Prozesse des Personalwesens in einer homogenen Fachanwendung abdeckt,
insbesondere:

Personalabrechnung,

integriertes Personalmanagement,

Zeitwirtschaft,

Reisekostenabrechnung,

Personalkostenplanung,

Personalentwicklung und Bewerber-Management,

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM),

Mitarbeiterportal,

Digitale Personalakte,

Doku Korrespondenzmanagement,

Zeit/Reise/Urlaub-Management,

Aus- und Fortbildungsmanagement,

Data-Management und DSGVO Selbstauskunft.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
* Die Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen können aus folgenden
Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt
werden:
+ aufgrund des Schutzes von ausschließlichen Rechten
einschließlich Rechten des geistigen Eigentums

Erläuterung:

Die ekom21 stellte in einer Markterkundung fest, dass im Markt nur ein
Hersteller eine umfassende integrierte Lösung für das Personalwesen
anbietet, nämlich das Produkt LogaAll-in der Firma P&I Personal &
Informatik AG. Die anderen Produkte umfassen nicht alle geforderten
Funktionalitäten. Die entsprechenden urheberrechtlich geschützten
Nutzungsrechte für die Installation und den Betrieb der Software P&I
Loga All-in im eigenen Rechenzentrum der ekom21 kann nur der
Hersteller, die P&I Personal & Informatik AG, einräumen. Andere
Anbieter müssen unterschiedliche Produkten ggf. unterschiedlicher
Hersteller kombinieren und Schnittstellen zwischen diesen autonomen
Systemen erstellen, um ein alle Funktionalitäten umfassendes Angebot
abzugeben. Der Erfolg eines solchen Projekts ist aufgrund der
unterschiedlichen zugrundeliegenden Programme unsicher, insbesondere ob
und wann überhaupt eine Interoperabilität oder gar die Integration der
einzelnen Systeme technisch reibungslos erzielt werden kann.
Vorgenannte Risiken sind erheblich. Sie umfassen Fehlfunktionen,
Kompatibilitätsprobleme und höheren Zeit- und Kostenaufwand sowie
erhebliche und nicht vorhersehbare Sicherheitsrisiken bei der
Verarbeitung von persönlich sensiblen Daten, wie es Personaldaten sind.
Die Anforderung einer integrierten Personalwesen-Fachanwendung für alle
Bereiche stellt auch keine künstliche, diskriminierende Verengung des
Marktes dar; erheblicher Vorteil ist eben das Fehlen von
Schnittstellen, trotz der Vielzahl der einzelnen Funktionalitäten.
Sämtliche Module nutzen die gleiche Datenbasis. Für die ekom21 und die
bereits bestehenden Mandanten der Kunden die bisher das Produkt P&I
LOGA® nutzen, entfällt bei einem Upgrade auf P&I Loga All-in eine
Datenmigration. Dies ist nicht nur kostengünstiger, sondern eliminiert
auch die Gefahr eines Datenverlusts. Des Weiteren entlastet die
Einführung der integrierten Lösung von P&I LogaAll-in das Personal der
ekom21, welches bei der Schulung nur die hinterlegte Logik einer
einheitlichen Software erlernen muss.
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
10/07/2019
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern
vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
P&I Personal & Informatik AG
Kreuzberger Ring 56
Wiesbaden
65205
Deutschland
NUTS-Code: DE714
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 31 155 000.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber ist gemäß § 135 Abs. 3 GWB verpflichtet, vor dem
Zuschlag eine Wartefrist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab
dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, einzuhalten,
bevor er den Vertrag abschließt. Innerhalb dieser Zeit kann die
Zuschlagsentscheidung der Auftraggeberin, den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen
Union zu vergeben, auf Antrag eines Betroffenen bei der zuständigen
Vergabekammer nachgeprüft werden.

§ 135 GWB lautet:

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber

1) gegen § 134 verstoßen hat oder

2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:

1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,

2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet,
den Vertrag abzuschließen, und

3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10
Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.

Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die
Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des
Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers,
den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die
Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll,
umfassen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/09/2019

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References

1. mailto:vergabestelle@ekom21.de?subject=TED
2. http://www.ekom21.de/

 
 
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