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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Schönach - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081309310580217 / 382848-2019
Veröffentlicht :
13.08.2019
Angebotsabgabe bis :
17.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Schönach: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 155/2019 382848

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Schloss Schönach
Sankt Vitusstr. 10
Schönach
93099
Deutschland
Kontaktstelle(n): Familie von Einsiedel
Telefon: +49 9429902016
E-Mail: [1]einsiedelamelie@yahoo.de
NUTS-Code: DE238

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.staatsanzeiger-eservices.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=17258
0
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
GK Projektmanagement
Bismarckstraße 17
Kitzingen
97318
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Michael Kunz
Telefon: +49 93212672930
E-Mail: [4]info@gk-projektmanagement.de
Fax: +49 932126729319
NUTS-Code: DE268

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.gk-projektmanagement.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]www.staatsanzeiger-eservice.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: privater Auftraggeber
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Privates

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sicherung und Instandsetzung von Schloss Schönach in 93099 Mötzing;
Objektplanung Gebäude und Innenräume Architekt mit Fachplanung
Tragwerksplanung
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Eigentümer von Schloss Schönach beabsichtigen die Sicherung und
Instandsetzung des denkmalgeschützten Schlosses Schönach in 93099
Mötzing.

Schloss Schönach stammt im Kern aus dem 16. Jh. und wurde nach den
Entwürfen von Antonio Viscardi Anfang des 18. Jh. umfassend umgebaut
und erweitert.

Für die Ausstattung waren der Stuckateur Giovanni Niccolò Perti und der
Freskomaler Hans Georg Asam verantwortlich.

1995 waren Teile der stuckierten und ausgemalten Decke des Rittersaals
abgestürzt. Der Rittersaal ist seitdem eingerüstet und einzelne Teile
der Stuckdecke sind provisorisch abgestützt.

Das Schloss ist Wohnsitz der Familie von Einsiedel.

Bei der Baumaßnahme handelt es sich im Wesentlichen um die statische
Instandsetzung der Dachwerke, der last abtragenden Wände und Decken, um
die umfassende Sicherung und Konservierung der absturzgefährdeten
Stuckierungen und Wandmalereien sowie um die Instandsetzung der
Fassaden. Hierbei wird mit erheblichen Eingriffen in die
denkmalgeschützte Bausubstanz gerechnet.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
71300000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE238
Hauptort der Ausführung:

Mötzing
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Baumaßnahme soll schnellstmöglich begonnen werden. Die dafür
erforderlichen Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung
beginnen.

Die Bau- und Sicherungsmaßnahmen sollen im Frühjahr 2020 beginnen und
bis 2023 abgeschlossen sein.

Die Ausführung kann nur in Abschnitten erfolgen, da das Gebäude
ganzjährig bewohnt wird und die Arbeiten bei laufendem Betrieb
umgesetzt werden müssen.

Die vorläufigen Gesamtkosten KG 300/400 + 700 nach DIN 276 werden auf
ca. 5,665 Mio. EUR brutto inkl. 19 % MWSt. geschätzt.

Es liegen umfassende Voruntersuchungen zum Bestand einschl. Befundung
und eine Vorplanung als Grundlage für die weitere Bearbeitung vor.

Ein Erläuterungsbericht mit den geplanten Maßnahmen liegt den
Vergabeunterlagen bei.

Aufgrund der Bedeutung von Schloss Schönach und hier insbesondere der
umfangreichen Ausmalung durch Hans Georg Asam wird die Instandsetzung
umfangreich durch den Freistaat Bayern und durch sonstigen Stiftungen
im Bereich der Denkmalpflege gefördert. Die Regularien öffentlicher
Auftraggeber werden deshalb sinngemäß angewandt. Hierzu finden
regelmäßige Abstimmungen mit den Denkmalpflege-Behörden statt.

Nachfolgend beschriebene Planungsleistung ist zur Beauftragung
beabsichtigt:

An die Bewerber werden hohe fachliche Anforderungen gestellt. Es werden
umfassende Kenntnisse historischer Konstruktionen und deren
denkmalgerechten Instandsetzung vorausgesetzt.

Dies betrifft insbesondere die Sicherung von Putzen und Stuckierungen
sowie die Instandsetzung von Wandmalereien und Architekturoberflächen;
ebenso eine langjährige Erfahrung in der Planung und Objektüberwachung
bei der Instandsetzung vergleichbarer Denkmäler.

Durch die erforderlichen Eingriffe in die denkmalgeschützte
Bausubstanz, insbesondere bei der Ertüchtigung der Tragwerke in den
stuckierten und bemalten Bauteilen, greifen die Leistungen der
Objektplanung Gebäude Architektur und der Tragwerksplanung sehr eng
ineinander ein und sind daher nicht voneinander zu trennen.

Es wird davon ausgegangen, dass v. a. bei der Tragwerksplanung keine
Bearbeitung strikt nach den Grundleistungen der HOAI erfolgen kann, da
weder Regelberechnungen noch standardisierte Nachweise geführt werden,
Erfahrungswerte spielen eine entscheidende Rolle. Umfassende Nachweise
zur Lastumlagerung unter besonderer Berücksichtigung der
Bauteilverformungen sind erforderlich.

Zwischen der Objektplanung Gebäude und der Tragwerksplanung Gebäude
muss eine enge Abstimmung erfolgen bzw. muss eine enge Koppelung
bestehen.

Mit Urteil vom 4.7.2019 hat der EuGH im Vertragsverletzungsverfahren um
die HOAI abschließend entschieden, dass die in der HOAI festgelegten
Mindest- und Höchstsätze europarechtswidrig sind.

Sofern nachfolgend im gegenständlichen VgV auf die HOAI Bezug genommen
wird, ergeht der Hinweis dass die Honorartafeln zur Preisorientierung
dienen sollen. Es sind auch Angebote rechtlich zulässig, die außerhalb
der bisherigen Mindest- und Höchstsatzregelungen liegen.

Es sollen deshalb gemeinsam beauftragt werden:

Objektplanung Gebäude Architektur, nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt
1,

Erbringung der gesamten Leistungsbilder der LPH 3 +4 und LPH 5 bis 8
(9),

stufenweise zunächst LPH 3+4,

Fachplanung Tragwerksplanung, nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1,

Erbringung jeweils der gesamten Leistungsbilder der LPH 3 und LPH 4
+5 (6),

stufenweise zunächst LPH 3.

Die Grundleistungen der LPH 1 und 2 nach HOAI sind für Objektplanung
als auch Tragwerksplanung erbracht und dienen als Grundlage für die
weitere Bearbeitung.

Die Zielfindungsphase nach BGB 2018 ist dadurch abgegolten/erbracht.

Besondere Leistungen:

Mitwirken bei Förderverfahren und Verwendungsnachweis,

Vermessungsleistungen: Ergänzung der Aufmaße im Zuge des
Baufortschritts, geodätische Kontrolle von Bauwerksverformungen bei den
Eingriffen in die Tragsysteme,

Aufstellen und Fortschreiben eines Raumbuchs,

Koordination und Betreuung von wissenschaftlichen Kooperationen bei
der Restaurierung in Abstimmung mit dem BLfD,

Ergänzen der Bestandsaufnahme im Zuge der Freilegungen der tragenden
Konstruktionen, ggfls. Ergänzen der statischen Unterlagen,

Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf
Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen,

Ingenieurtechnische Kontrolle der Baubehelfe,

Mitwirkung bei der Sicherung von Putzen und Stuckierungen,

Einarbeitung und Überprüfung der vorliegenden Bestandsuntersuchungen
und verantwortliche Übernahme dieser Unterlagen für die Ausführung
(gem. § 8 HOAI).

Die Durchführung ist abhängig von der Bereitstellung der finanziellen
Mittel und Förderzusagen, ein Rechtsanspruch auf Beauftragung besteht
nicht.

Förderbescheide enthalten Nebenbestimmungen (Ausschreibungspflichten
und -richtlinien), die entsprechend zu beachten sind.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Fachkunde und Qualifikation / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Projektabwicklung, Organisation,
Qualitätssicherung, Dokumentation / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Methoden der Kosten- und Terminsteuerung /
Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Verfügbarkeit, Kapazitäten, Präsenz /
Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck Präsentation/Eindruck
verantwortl. Personen / Gewichtung: 25
Preis - Gewichtung: 30
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 50
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Befähigung zur Berufsausübung (Mindestkriterien/Formale
Ausschlussgründe) nach III.1.1),

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nach III.1.2)
(max. Punktezahl: 20 Punkte),

Berufliche Leistungsfähigkeit nach III.1.3a) (max. Punktezahl: 54
Punkte),

Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3b) (max. Punktezahl: 112
Punkte),

Besondere Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3c) (max.
Punktezahl: 38 Punkte),

Technische Ausstattung nach III.1.3d) (max. Punktzahl: 5 Punkte).

Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe
der o. g. Kriterien zu insgesamt: 229 Punkten. Ein Muster der
detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahl- und der
Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Im Übrigen
gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Beauftragung der weiteren Leistungsphasen der Grundleistungen nach HOAI
sowie ausgewählter Besonderer Leistungen nach II.2.4).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für den Zeitraum
der LPH 3-8 nach HOAI und ist abhängig von der späteren tatsächlichen
Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.

Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf
Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a )fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene
Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium);

b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform
([7]https://www.staatsanzeiger-eservices.de/) entsprechend den
geforderten Mitteln (VGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium);

c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht
vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50
VgV (Ausschlusskriterium), Weitere Informationen zur EEE finden Sie
unter [8]https://eee.evergabe-online.de/online

d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75
VgV;

e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen
nach § 43 VgV;

f)Nachweis der Bauvorlageberechtigung erbracht VgV § 75 (in Bayern Art.
61BayBO);

g) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht;

h) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung,
Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und
Standorten, Handelsregisterauszug mit Aussage ob das Unternehmen ein
KMU ist?

i)Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft)
auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer oder Freie
Mitarbeiter) berufen § 36/46 VgV, so ist jeweils gesondert durch diese
nachzuweisen:

I1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe § 47 VgV;

i.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag bearbeitet
werden VgV § 46 (3) Nr. 10;

i.3) Erklärung zu/Erbringung der Nachweise der Unterpunkten c) bis h);

i.4) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
nach III.1.2);

j)Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je
Mitglied anzugeben (unter Verwendung Formblatt III.9 sofern
zutreffend):

j.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil;

j.2) Erklärung zur Rechtsform;

j.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes
Mitglied;

j.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters;

j.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied;

j.6) Organigramm zur Leistungserbringung;

j.7) Erklärung zu/Erbringung der Nachweise der Unterpunkte c) bis h)
durch jedes Mitglied;

j.8) Nachweis der wirtschaftl. und finanziellen Leistungsfähigkeit nach
III.1.2) durch jedes Mitglied.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine
Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen
Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden
mindestens 1 500 000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 1 500
000 EUR beträgt.

Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung
im Versicherungsjahr).

Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert
werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen/zu erklären.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind.

Erklärung über den jährl. Umsatz des Bewerbers in Euro brutto für die
ausgeschriebene Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre, hier
getrennt nach Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Fachplanung
Tragwerksplanung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.3.a.) Personelle Qualifikation/Berufliche Leistungsfähigkeit:

Angabe der Zahl der Beschäftigten des Bewerbers im jährlichen Mittel
der letzten 3 Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung, getrennt
Objektplanung Architektur und Tragwerksplanung:

Führungskräfte (einschl. Projektleiter/innen),

sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne
Auszubildende).

Angabe Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei bis zu 2
vergl. Beispielreferenzen der Personen (in gleicher Position), die die
geforderten Leistungen tatsächlich erbringen sollen, insbesondere:

der/s Projektleiters/in, (mind. Dipl. Ing. od. vergleichbar),

dessen Stellvertreter/in bzw. weiterer Mitarbeiter/in getrennt nach
Objektplanung Architektur und Tragwerksplanung.

Für den Projektleiter/in ist die Erfahrung und Mitarbeit als
Projektleiter/in bei vergleichbaren Projekten und/oder bei den
Beispielreferenzen aus III.1.3.b. anzugeben sowie die persönliche
Erfahrung bei der Instandsetzung/Restaurierung historischer Bausubstanz
vgl. der Bauaufgabe.

Darstellung der Leistungserbringung/Koordination und Zusammenspiel der
beiden ausgelobten Fachdisziplinen Objektplanung Gebäude und Innenräume
mit Fachplanung Tragwerksplanung mittels eines Organigramms.

III.1.3.b.) Referenzobjekte/Technische Leistungsfähigkeit:

Angabe/Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei insg. 3
Hauptreferenzen die mit den Planungsanforderungen der Bauaufgabe
Schloss Schönach vergleichbar sind.

1 Referenz mit Kombination Objektplanung Architektur und
Tragwerksplanung

1 Referenz Objektplanung Architektur

1 Referenz Tragwerksplanung

Je Referenz sind anzugeben:

Projektname/kurze Projektbeschreibung in Wort/Bild vgl. der
Aufgabenstellung,

Angabe Bauen im Bestand und ob als Baudenkmal od. vgl. eingetragen,

Erläuterung über die vergleichbare Komplexität der
Planungsanforderungen der Referenz mit der Aufgabenstellung,

Angabe der Entstehungszeit,

Bauherr/Auftraggeber (Anschrift, Name, Telefonnummer
Ansprechpartner),

Vertragsverhältnis zum Bauherrn (AG), z. B. direkter Vertragspartner,
Mitglied einer ARGE, oder Nachunternehmer, etc,

Projektleiter/in des Bewerbers,

Angabe und Honorierung der selbst erbrachten Planungsdisziplin (z. B.
Einordnung nach HOAI Parameter bzw. Honorar in EUR),

Projektkosten je nach Referenz als Gesamtkosten, Restaurationskosten,
Baukosten stat. Konstruktion, vgl. nach DIN 276,

Projekttermine (z. B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung,
bauliche Fertigstellung, etc.),

Projektbezogener Kennzahlen (z. B. Fläche in m2 oder Volumen in m^3
oder andere),

Angabe der selbst erbrachten Leistungen (LPH nach HOAI) insb. bei
noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben mit Angabe des aktuellen
Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder
mit/als NU Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den LPH
nach HOAI,

Vorlage eines aktuellen Referenz-/Bestätigungsschreiben des jew. AG
welches den tatsächl. Leistungsstand wiedergibt, bzw. die
Fertigstellung/Inbetriebnahme bestätigt.

III.1.3.c.) Besondere technische Leistungsfähigkeit

Nennung und Beschreibung der besonderen technischen Fähigkeiten bei je
2 Referenzen vergleichbarer Komplexität der Planungsanforderung zur
Bauaufgabe nach zum Nachweis folgender Besonderen
Qualifikationen/Erfahrungen:

Bauausführung bei laufender Nutzung/BVH wird bewohnt;

statische Umlastungen unter Berücksichtigung geputzter und
stuckierter Bauteile;

Sicherung absturzgefährdeter Flachdecken und Gewölben mit entspr.
wertvollen Oberflächen (Stuckierungen, Wandmalerei und Putz);

Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren,
Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (auf Landes- Bundes- EU-
Ebene) bei vergleichbaren geförderten Bauvorhaben;

Erfahrung in der Zusammenarbeit/Koordination der Planungsbeteiligten
bei geförderten Denkmalprojekten (bsp. Baurecht, Denkmalamt,
Förderbehörden, etc.).

Bei III.1.3.c.) kann ein Referenzprojekt ein od. auch mehrere der
geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o. g. Angaben sind dann
gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben.

III.1.3.d.) technische Leistungsfähigkeit Ausstattung

Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und
Ausstattung, Geräte, fach technische Ausrüstung (insbes.
Hard-/Software, Rechnerart etc).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Qualifikation des Projektleiters/in mind. Studium mit Abschluss
Dipl.-Ing. Architekt oder Tragwerksplanung oder vgl. sowie Erfahrung
bei Instandsetzung/Restaurierung historischer Bausubstanz vgl. der
Bauaufgabe,

für alle Referenzobjekte muss die bauliche Fertigstellung ab/nach dem
1.1.2010 erfolgt sein,

gewertet werden Referenzobjekte für III.1.3a); III.1.3b) und
III.1.3c) nur als eingetragenes Baudenkmal od. vgl. und
Errichtungszeitraum zw. 16. bzw. 17. und 18. JHD,

die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte für III.1.3a); III.1.3b)
und III.1.3c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom
Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/Bilder). Die bloße Benennung einer
Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend,

laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI
gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden,

Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme
gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten
Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Der Leistungsteil der Gebäudeplanung ist Architekten vorbehalten.

Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen
Qualifikationen der Personen (Architekt/Ingenieur) angeben, die für die
Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind. Der Bewerber muss
nachweisen, dass er gemäß BayBO Art. 61 bauvorlageberechtigt ist.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Mit Urteil vom 4.7.2019 hat der EuGH im Vertragsverletzungsverfahren um
die HOAI abschließend entschieden, dass die in der HOAI festgelegten
Mindest- und Höchstsätze europarechtswidrig sind.

Sofern im gegenständlichen VgV auf die HOAI Bezug genommen wird, ergeht
der Hinweis dass die Honorartafeln zur Preisorientierung dienen sollen.
Es sind auch Angebote rechtlich zulässig, die außerhalb der bisherigen
Mindest- und Höchstsatzregelungen liegen.

Die Bestimmungen über den Werkvertrag nach BGB.

Die schriftliche Beauftragung erfolgt getrennt mit Architekten- und
Ingenieurvertrag einschl. Anlagen AVB und ZVB. Die beiliegenden
Vertragsmuster sind aufgrund der HOAI-Thematik nicht mehr aktuell und
sollen als Regelwerk dienen einschl. AVB und ZVB als Anlage zum
Vertrag.

Ein aktualisiertes Vertragsmuster wird mit der Aufforderung zur Abgabe
eines Angebotes bekannt gegeben (2.Stufe des Verhandlungsverfahrens mit
Teilnahmewettbewerb).

Die Beauftragung und Realisierung der geplanten Planungs- und
Baumaßnahme sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung
abhängig.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Beschleunigtes Verfahren
Begründung:

Zustimmung Fristverkürzung zur Angebotsabgabe Stufe 2 nach § 17 VgV
Abs. 7 wird mit den Vergabeunterlagen beiliegender Erklärung erbeten.
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/09/2019
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 4 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Die vollständigen Vergabeunterlagen sind einsehbar und stehen zum
Download bereit unter: [9]https://www.staatsanzeiger-eservices.de
(siehe Kommunikation unter I.3.);

b) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Wertungsmatrix Stufe 1
vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung
ist eine schriftl. Aussage zu jedem Unterpunkt notwendig;

c) Gesonderte Formulare (Teilnahmeanträge etc.) werden nicht ausgegeben
bzw. sind nicht erforderlich;

d) Es sind ausschließlich digitale Bewerbungsunterlagen zugelassen. Die
Bewerbung ist digital über die Vergabeplattform
[10]https://www.staatsanzeiger-eservices.de fristgemäß einzureichen;

e) Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die
fristgerecht bei der Vergabeplattform (staatsanzeiger-eservices.de)
eingestellt/eingereicht wurden;

f) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung
veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf
vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende
Unterlagen nachzureichen;

g) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine
beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit
ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt,
dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird;

h) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist
nach einer objektiven Auswahl, entsprechend der zugrunde gelegten
Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den
verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen;

i) Es liegen umfangreiche Untersuchungs- und Befundungsergebnisse zum
Bestand einschl. Vorplanung vor. Die wesentlichen Informationen können
den Vergabeunterlagen entnommen werden;

j) Die Bewerber, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden,
erhalten alle weitere maßgeblichen Detailinformationen;

k) Datenschutzhinweis: Gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b werden im Rahmen des
Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellte, auch Personenbezogene
Informationen und Daten erfasst, organisiert, gespeichert, verwendet
und gelöscht. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und weitere beteiligte
Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und
geben diese nicht an Dritte weiter. Nach Abschluss des
Vergabeverfahrens, des Förder- und Rechnungsprüfungsverfahrens und nach
Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern,
Promenade 27
Ansbach
91511
Deutschland
Telefon: +49 98153-0
E-Mail: [11]vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Fax: +49 98153-206

Internet-Adresse: [12]www.regierung.mittelfranken.bayern.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist nach GWB § 160 (3) unzulässig, sofern:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Wie VI.4.1.
Ansbach
91511
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/08/2019

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1. mailto:einsiedelamelie@yahoo.de?subject=TED
2. http://www.staatsanzeiger-eservices.de/
3. https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=172580
4. mailto:info@gk-projektmanagement.de?subject=TED
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11. mailto:vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de?subject=TED
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