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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bonn - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081209235977454 / 380091-2019
Veröffentlicht :
12.08.2019
Angebotsabgabe bis :
10.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
DE-Bonn: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2019/S 154/2019 380091

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern
Brühler Straße 3
Bonn
53119
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentralstelle für IT-Beschaffung
Telefon: +49 22899610-3535
E-Mail: [1]ZIB@bescha.bund.de
Fax: +49 22899610-3557
NUTS-Code: DEA22

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.bescha.bund.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=274936
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]http://www.evergabe-online.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Technologiespezifische IT-Betriebsunterstützung Los 1
Referenznummer der Bekanntmachung: ZIB 12.16 - 9942/18/VV: 1
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Rahmenvereinbarung über Dienstleistungen im Bereich
technologiespezifischer IT-Betriebsunterstützung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 9 439 082.35 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Technologiespezifische IT-Betriebsunterstützung

Es werden Betriebsdienstleistungen für die folgenden Bereiche
ausgeschrieben:

Server,

Datenbanken,

Middleware,

Dokumenten- und CMS,

Virtualisierungs- und Cloudmanagement,

Groupware.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 9 439 082.35 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 24
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Zweimalig, jeweils um ein Jahr.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um Los 1 des Verfahrens
Technologiespezifische IT-Betriebsunterstützung.

Systembedingt werden die Lose in jeweils eigenen Verfahren (VV: 1-4)
abgebildet.

Die vorliegenden Vergabeunterlagen (Leistungsbeschreibung,
Kriterienkatalog etc.) wurden mit Hilfe des Beratungsunternehmens
Cassini Consulting GmbH erstellt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Anlage Eigenerklaerung-Ausschlussgruende ist vom Bieter
auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Vor der Auftragsvergabe wird
von der Vergabestelle eine Gewerbezentralregisterauskunft eingeholt.
Für einen Zuschlag kommt nur ein Bieter in Frage, der keine
auftragsverhindernden Eintragungen besitzt.

das Dokument 22_Anlage_Unternehmensdaten ist ausgefüllt dem Angebot
beizufügen.

Drittunternehmen /Eignungsleihe:

Wenn Sie Kapazitäten von Dritten (anderen Unternehmen oder Freien
Mitarbeitern) in Anspruch nehmen wollen, füllen Sie bitte Diesbezüglich
das Formular 11_Bieterkonstellation aus und

Fügen Sie es Ihrem Angebot bei. Konzernangehörige Unternehmen gelten
ebenfalls als Drittunternehmen.

Der Bieter kann auch im Hinblick auf die für den zu vergebenden Auftrag
erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und
berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten von Drittunternehmen in
Anspruch nehmen (sog. Eignungsleihe). In dem Fall ist Zusätzlich das
Formular 24_Verpflichtungserklärung Eignungsleihe auszufüllen.
Weitere Einzelheiten zur

Eignungsleihe entnehmen Sie bitte Ziffer 3.2 des Dokumentes
20_Allgemeine Bewerbungsbedingungen elektronisch.

Ist ein Drittunternehmen als Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe
vorgesehen, ist das durch das Drittunternehmen Unterzeichnete Formular
21_ Eigenerklärung Ausschlussgründe einzureichen. Die Vergabestelle
überprüft vor der Erteilung des Zuschlags, ob Gründe für den Ausschluss
des Unterauftragnehmers vorliegen. Bei Vorliegen zwingender
Ausschlussgründe muss sie die Ersetzung des Unterauftragnehmers
verlangen. Bei Vorliegen fakultativer Ausschlussgründe kann sie die
Ersetzung verlangen.

Nach Zuschlagserteilung kann ein Austausch von Unterauftragnehmern nur
noch mit Zustimmung der Vergabestelle/Auftraggeberin erfolgen. Die auf
einen Unterauftragnehmer übertragene Leistung darf von diesem nicht
weitergegeben werden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Alle Nachweise der Eignung sind für jedes der vier Lose einzeln
einzureichen! Sofern auf mehrere Lose geboten wird, werden die
Eignungskriterien entsprechend aufsummiert, sodass sich

Die erforderlichen Mindestanforderungen entsprechend erhöhen. Dies gilt
nicht für die geforderte Deckungssumme der
Berufshaftpflichtversicherung. Die Anforderungen an die

Referenzen sind ebenfalls pro Los nachzuweisen. Es können die selben
Referenzen für mehrere Lose verwendet werden.

Berufshaftpflichtversicherung.

Bitte weisen Sie für sich und jedes Mitglied ihrer Bewerbergemeinschaft
eine Berufshaftpflichtversicherung über Mindestens den Betrag von 5 000
000 EUR pro Schadensfall nach.

Sie haben für sich und für alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft
(sofern zutreffend) eine Eigenerklärung
Berufshaftpflichtversicherung abgegeben (Anlage 17).

Jahresumsatz.

Bitte geben Sie die Höhe des Jahresumsatzes in den letzten 3
Geschäftsjahren, getrennt für die Jahre 2016-2018 bezogen auf den
Ausschreibungsgegenstand an. Es wird ein Mindestumsatz in Höhe von 4,7
Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr gefordert. Bei Bewerbergemeinschaften
und Generalunternehmern/Unterauftragnehmern werden die Umsätze addiert.
Sie haben für sich und für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
sowie für alle Unterauftragnehmer (sofern zutreffend) die Anlage
10_Unternehmensdarstellung abgegeben.

Mitarbeiteranzahl.

Bitte geben Sie die durchschnittliche Gesamtanzahl der
Mitarbeiter/innen bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand in den
letzten 3 Geschäftsjahren (2016-2018) an. Es wird eine
Mindestmitarbeiteranzahl von 40 Mitarbeitern pro Jahr im
Jahresdurchschnitt gefordert. Bei Bewerbergemeinschaften und
Generalunternehmern/Unterauftragnehmer werden die Zahlen

Addiert.

Sie haben für sich und für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
sowie für alle Unterauftragnehmer (sofern zutreffend) die Anlage
10_Unternehmensdarstellung abgegeben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Sprache.

Das für die Erbringung der geforderten Leistungen vorgesehene Personal
muss deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen (mindestens
Sprachniveaustufe C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen).
Mit der Abgabe des Angebots sichert der Bieter zu, dass sein Personal
diese Anforderung vollständig erfüllt.

Unterschriebene Eigenerklärung zur Bereitschaft
Sicherheitsüberprüfung (SÜ2) Mindestanforderungen an die
Unternehmensreferenzen benennen Sie im Folgenden mind. eine Referenz je
Service, die sowohl fachlich als auch vom Auftragsvolumen mit dem
Vergabegegenstand vergleichbar ist.

Die Vergabestelle behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu
verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können
zum Ausschluss vom Verfahren führen. Es sind folgende Angaben zu
machen:

Zeitraum der Leistungserbringung,

Beschreibung der ausgeführten Leistungen (Art und Umfang in Bezug auf
die oben genannten Merkmale),

Angabe, ob die Leistung vom Bieter erbracht wurde bzw. welchen Teil
der Leistung ggf. Unterauftragnehmer erbracht haben,

Angabe des zuständigen Ansprechpartners beim Auftraggeber des
Referenzprojektes mit Anschrift und Telefonnummer. Die Benennung des
auftragnehmerseitigen Ansprechpartners (z. B.

Vertriebsbeauftragter) genügt nicht. Fehlende Angaben mit dem Hinweis
auf Vertraulichkeit werden nicht akzeptiert und führen zur Abwertung,

die Referenzen dürfen nicht älter als 3 Jahre sein (maßgeblich ist
das Datum der letzten Leistungserbringung im Projekt),

Laufzeit von mehr als 3 Monaten,

bei noch nicht abgeschlossenen Referenzen muss der erreichte
Leistungsstand angegeben werden.

Benennen Sie pro Service ein Referenzprojekt, in welchem Sie als
IT-Betriebsunterstützungsdienstleister tätig waren.

Grundsätzlich kann ein Referenzprojekt mehrfach eingereicht werden,
falls es entsprechend den Anforderungen mehrere Servicebereiche
abdeckt.

Gehen Sie hierbei insbesondere auf folgende Aspekte ein:

Verwenden Sie für die Darstellung der Referenz die Anlage
09_Referenzen.

Referenz Server-Betriebsservice.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn:

a) Fachliche Vergleichbarkeit: Es muss sich um Tätigkeiten aus dem Feld
Server-Betriebsservices handeln;

b) Der Referenzauftrag weist eine ähnlich hohe Komplexität auf (z. B.
mehrere Standorte, hoher Organisationsbedarf).

Referenz Datenbankenservices.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn:

a) Fachliche Vergleichbarkeit: Es muss sich um Tätigkeiten aus dem Feld
Datenbankservices handeln;

b) Der Referenzauftrag weist eine ähnlich hohe Komplexität auf (z. B.
mehrere Standorte, hoher Organisationsbedarf).

Referenz Middleware-Services.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn:

a) Fachliche Vergleichbarkeit: Es muss sich um Tätigkeiten aus dem Feld
Middleware-Services handeln;

b) Der Referenzauftrag weist eine ähnlich hohe Komplexität auf (z. B.
mehrere Standorte, hoher Organisationsbedarf).

Referenz Dokumenten /CMS-Services.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn:

a) Fachliche Vergleichbarkeit: Es muss sich um Tätigkeiten aus dem Feld
Dokumenten/CMS-Services handeln;

b) Der Referenzauftrag weist eine ähnlich hohe Komplexität auf (z. B.
mehrere Standorte, hoher Organisationsbedarf).

Referenz Virtualisierungs- und Cloudmanagement.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn:

a) Fachliche Vergleichbarkeit: Es muss sich um Tätigkeiten aus dem Feld
Virtualisierungs- und Cloudmanagement handeln;

b) Der Referenzauftrag weist eine ähnlich hohe Komplexität auf (z. B.
mehrere Standorte, hoher Organisationsbedarf).

Referenz Groupware.

Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn:

a) Fachliche Vergleichbarkeit: Es muss sich um Tätigkeiten aus dem Feld
Groupware handeln;

b) Der Referenzauftrag weist eine ähnlich hohe Komplexität auf (z. B.
mehrere Standorte, hoher Organisationsbedarf).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Maßnahmen gem. Erklärung zur sozialen Nachhaltigkeit von IT
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/09/2019
Ortszeit: 11:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/10/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 10/09/2019
Ortszeit: 11:30
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Neben der unmittelbaren Bundesverwaltung sind die folgenden

Bedarfsträger abrufberechtigt:

Auswärtiges Amt, Alexander-von-Humbolt Stiftung; Deutscher Akademischer
Austauschdienst, Stiftung Preußischer Kulturbesitz SMB; Stiftung
Preußischer Kulturbesitz SPK; Bundesarchiv Koblenz; Deutsche
Nationalbibliothek; Akademie der Künste; Stiftung
Bundeskanzler-Adenauer-Haus; Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden
Europas; Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Bundeskanzleramt

,Bundesrechnungshof, Bundesrat, Bundestag, BPA, Bundesamt für
Naturschutz Bonn, Bundesamt für Strahlenschutz, Wasserstraßen- und
Schifffahrtsamt; Bundesamt für Güterverkehr; Bundesamt für
Seeschifffahrt und Hydrographie; Bundesanstalt für Straßenwesen;
Bundeseisenbahnvermögen; Kraftfahrt-Bundesamt; Generaldirektion
Wasserstraße und Schifffahrt; Eisenbahn Bundesamt; Bundesministerium
für Verkehr und digitale Infrastruktur, Berufsgenossenschaft Holz und
Metall; Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik
Telekommunikation; Deutsche Bundesbank; Krankenversorgung der
Bundesbahnbeamten
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 2289499-0
E-Mail: [5]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499-163

Internet-Adresse: [6]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und
bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber
dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten
durch das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA).

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch
Nichtbeachtung von Vergabe-vorschriften in seinen Rechten verletzt, ist
der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem
BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der
Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen
spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160
Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu
wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang
der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu
stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber
informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser
Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per
Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des
Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu
richten.

Hinweis: das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags
verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote
enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben
ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu
wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden
Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und
Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/08/2019

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References

1. mailto:ZIB@bescha.bund.de?subject=TED
2. http://www.bescha.bund.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=274936
4. http://www.evergabe-online.de/
5. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
6. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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