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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bautzen - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081209231277419 / 380064-2019
Veröffentlicht :
12.08.2019
Angebotsabgabe bis :
10.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Bautzen: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2019/S 154/2019 380064

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landratsamt Bautzen
Bahnhofstraße 9
Bautzen
02625
Deutschland
Kontaktstelle(n): Gebäude- und Liegenschaftsamt, Vergabestelle
Telefon: +49 35915251-23300
E-Mail: [1]vergabe3@lra-bautzen.de
Fax: +49 35915250-23300
NUTS-Code: DED2C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.landkreis-bautzen.de/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYY6Q/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
hpm Henkel Projektmanagement GmbH
Könneritzstraße 15
Dresden
01067
Deutschland
Telefon: +49 35187323804
E-Mail: [4]sh-kamenz@henkel-pm.de
Fax: +49 35187323811
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.henkel-pm.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYY6Q
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung für den Ersatzneubau eines
Hallenbades im Landkreis Bautzen
Referenznummer der Bekanntmachung: 19 196 3
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Landratsamt Bautzen beabsichtigt, einen Ersatzneubau für die
Schwimmhalle Kamenz zu errichten. Der Ersatzneubau soll an einem
geeigneten Standort im Landkreis Bautzen geschaffen werden. Ein
Standortvergleich erfolgt derzeit. Ziel ist es, mit dem Neubau neben
einem Freizeitangebot für die Einwohner des Einzugsbereiches auch ein
attraktives Angebot für den Tourismus zu schaffen. Das geschätzte
Investitionsvolumen (KG 200-800) liegt bei ca. 15,0 Mio. EUR brutto,
die Bauwerkskosten (KG 300+400) werden derzeit mit ca. 9,2 Mio EUR
brutto eingeschätzt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED2C
Hauptort der Ausführung:

Landkreis Bautzen

02625 Landkreis Bautzen

Der Erfüllugsort steht zum Zeitpunkt der Bekanntmachung noch nicht
fest, da das Ergebnis des Standortvergleichs für den Ersatzneubau des
Hallenbades Kamenz
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungsphasen (Lph) 1 bis 6 und
besondere Leistungen der Lph 8 für die Leistungen der Fachplanung
Tragwerksplanung gem. § 51 ff i. V. m. Anlage 14 HOAI 2013 zu
beauftragen. Es werden ggf. besondere Leistungen abgefragt.

Die Beauftragung erfolgt entsprechend den Vertragsbedingungen (Anlage
Vertragsmuster) stufenweise. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens
werden vertraglich die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Der
Auftraggeber beabsichtigt bei Fortsetzung der Planung und Ausführung
der Baumaßnahme nachfolgend die folgenden Leistungsphasen 4 bis 6,
sowie die besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 zu vergeben.

Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht
nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen der weiteren
Leistungsstufen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt.
Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung
seines Honorars ableiten.

Bei Beauftragung aller ausgeschriebenen Leistungsphasen liegt das
Auftragsende voraussichtlich im 3. Quartal 2023 (Abschluss Lph 8).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 11/12/2019
Ende: 31/08/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der AG wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand
der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u.
Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl
erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der
geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die
Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis
3 Punkte (siehe Bewertungsmatrix) vergeben werden, Punktzahl pro
Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der
erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Es werden max. die 5 Bewerber mit
der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Erfüllen
mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die
Anforderungen u. ist Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl zu
hoch, entscheidet unter diesen das Los.

Formale Prüfung der Mindeststandards:

1) Abgabefrist eingehalten;

2) Einreichen d. vollständigen TA (Bewerbungsformular u. entspr.
Anlagen) über die Vergabeplattform (Einreichung von TA per Post, E-Mail
oder Fax ist nicht zulässig);

3) Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben;

4) Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen
gem. §73 (3) VgV 2016;

5) Angabe gem. § 53 (3) VgV 2016, ob für Auftragsgegenstand gewerbliche
Schutzrechte bestehen o. beantragt sind;

6) Angabe Art d. Bewerbung;

7) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen
Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuld. Haftung;

8) Angaben Unterauftragnehmern gem. §36 VgV 2016,
Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer beigefügt;

9) Angaben Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) gem. §47 (1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung der
anderen Unternehmen beigefügt;

10) Mehrfachbewerbungen (MFB) sind nicht zulässig. Eine MFB ist auch
eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. MFB von
Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros
haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge;

11) Bestätigung des Nichtvorliegens zwingender und fakultativer
Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB;

12) Handelsregisterauszug gem. Pkt. III.1.1);

13) Mindesthonorarumsatz TWP gem. Pkt. III.1.2);

14) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.2);

15) Mindestreferenz gem. Pkt. III.1.3);

16) Bestätigung der Erfüllung der geforderten Mindeststandards für das
Projektteam (Einreichung Unterlagen erst mit Angebotsabgabe).

Auswahlkriterien und deren Wichtung:

Zu III.1.3)

Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; Gesamtgewichtung 100 %;
davon:

1) Mindestref. A TWP Neubau eines Gebäudes; 40 %, davon:

1.a) erbrachte LPH 20 %, 1.b Bauwerkskosten (BWK) (KG 300+400) in EUR
brutto 20 %.

2) Referenzen aus zusätzl. Referenzliste; 60 %, davon:

2.a) Referenz Z.1 Erfahrung. Verwendg. v. Fördermitteln; 20 %;

2.b) Referenz Z.2 Erfahrung. mit öffentlichem Vergaberecht; 15 %;

2.c) Referenz Z.3 Erfahrung TWP Neubau eines Gebäudes mit
Schwimmbecken; 25 %.

Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung
(Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Pkt.) können der beigefügten
Bewertungsmatrix (Sonstiges) entnommen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung erfolgt entsprechend den Vertragsbedingungen (Anlage
Vertragsmuster) stufenweise. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens
werden vertraglich die Leistungsphasen 1 bis 3 (Stufe 1) beauftragt.
Der Auftraggeber beabsichtigt bei Fortsetzung der Planung und
Ausführung der Baumaßnahme nachfolgend die folgenden Leistungsphasen 4
bis 6 sowie die besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 (Stufe 2) zu
vergeben.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag (TA) = Bewerbungsformular ist
über die Vergabeplattform in Textform unterschrieben (Ausschlussgrund)
fristgerecht elektronisch einzureichen. Teilnahmeanträge, die per Post,
E-Mail, Fax oder über Kommunikationsbereich der Vergabeplattform
eingereicht wurden, werden nicht berücksichtigt. Mitglieder von BG
haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied
abzugeben, außer Angaben zum Projektteam und Referenzen.

Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

1) Angaben zur Identität des Bewerbers;

2) Allgemeine Angaben, Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016; Bestätigung
Wirtschaftsteilnehmer gem. § 73 (3) VgV 2016 (Unabhängigkeit von
Ausführungs- und Lieferinteressen); Angabe Wirtschaftsteilnehmer gem.
§53 (8) VgV 2016 (gewerbliche Schutzrechte);

3) Art der Bewerbung: Einzelbewerbung o. BG (bei BG gem. § 43 (2) VgV
2016 Eigenerklärung von jedem Mitglied separat vorlegen); bei BG:
Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung und bevollmächtigten
Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen;

4) Organigramm;

5) Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers;

6) Angaben zu Nachauftragnehmern gem. § 36 VgV 2016;

7) Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem.
§ 47 (1) VgV 2016;

8) Eigenerklärung zu § 123 (1) und 124 (1) GWB.

Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 (1) VgV 2016:

1) Nachweis Eintragung in ein Handelsregister: Kopie
Handelsregisterauszug;

Falls nicht vorliegend: Begründung. Der Handelsregisterauszug muss die
aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12
Monate zum Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist sein.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Angabe zum Mindesthonorarumsatz, bei Bewerbergemeinschaften werden
die jeweiligen durchschnittlichen Jahresumsätze je Fachbereich addiert.

2) Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV
2016:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.) Angabe zum Mindesthonorarumsatz: Der Mindesthonorarumsatz
(Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
im Bereich Tragwerksplanung gemäß § 51 ff. HOAI 2013 in EUR brutto)
wird festgelegt mit 95 000 EUR brutto.

Zu 2.) Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3
VgV 2016:

2.1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden;
Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt
durch Kopie als Anlage.

2.2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 3 000 000
EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden sowie
die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine
Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die
Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall
eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss
keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers
darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist
des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie
beizufügen!

Gemäß § 47 (3) VgV 2016 verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame
Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines
anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche
und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe).
Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen
Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Vorlage einer Mindestreferenz gem. § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5)
VgV für die Tragwerksplanung für den Neubau eines Gebäudes. Der
Nachweis der Mindestreferenz erfolgt mit dem Teilnahmeantrag.

2) Vorlage von Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste:

Leistungen erbracht (Referenz Z1)/ Übergabe Nutzer (Z.2 Z.3) im
Zeitraum 1.9.2009 bis 31.8.2019. Die nachfolgenden zusätzlichen
Referenzen können auch das als Mindestreferenz genannte Projekt
beinhalten, Mehrfachnennungen sind möglich.

Ref. Z.1: Erfahrungen der Tragwerksplanung bei der Verwendung von
Fördermitteln, Nachweis der Zuarbeit zur Erstellung Fördermittelantrag
(FMA) und/oder Verwendungsnachweis (VWN)

Ref. Z.2: Erfahrungen der Tragwerksplanung mit öffentlichem
Vergaberecht nach VOB A § 3 (1) oder (2) oder § 3 EU (1) oder (2) bei
der Planung eines oder mehrerer Gebäude, mind. Lph 3-6 erbracht

Ref. Z.3: Erfahrungen der Tragwerksplanung Neubau eines Gebäudes mit
Schwimmbecken von insgesamt mind. 300 m^2 Wasserfläche, mind. Lph 3-6,
8 erbracht

Der Nachweis der Referenzen erfolgt mit dem Teilnahmeantrag.

3) Nachweis der beruflichen Qualifikation des vorgesehenene
Projektleiters und des stellv. Projektleiters durch Kopie des
Studiennachweises als Dipl.-Ing./ Master im Studiengang
Bauingenieurwesen oder vergleichbar. Personalunion von Projektleiter
und stellv. Projektleiters ist nicht zulässig.

Der Nachweis der beruflichen Qualifikation ist erst mit dem Angebot
vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.) Mindestreferenz:

Angabe zur Honorarzone, Bauwerkskosten, erbrachten Leistungsphasen. Die
Honorarzone wird mit mind. HZ III, die Bauwerkskosten (KG 300+400) mit
mind. 4,0 Mio. EUR brutto festgelegt. Die Referenz wurde im Zeitraum
1.9.2009 bis 31.8.2019 fertiggestellt (Übergabe Nutzer).

Zu 3.) Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufl.
Befähigung des Projektteams gem. § 46 (1) i. V. m. §46 (3) Nr. 2 u. 6
VgV 2016:

Die entsprechenden Angaben zum Projektleiter und stellv.
Projektleiter sowie die Nachweise zur Erfüllung der geforderten
Mindeststandards sind erst mit Abgabe der Angebotsunterlagen (Stufe 2)
einzureichen,

Durch den Bewerber ist in der Eigenerklärung zu bestätigen, dass die
geforderten Mindeststandards, das gesamte Projektteam betreffend,
erfüllt werden. Können die Anforderungen nicht erfüllt werden, ist dies
ein Ausschlussgrund.

3.a) Nachweis der berufl. Qualifikation des Projektleiters TWP
(Dipl./Master Bauing. od. vgl.), mind. 5 Jahre Berufserfahrung.

3.b) Nachweis der berufl. Qualifikation des stellv. Projektleiter TWP
(Dipl./Master Bauing. od. vgl.), mind. 3 Jahre Berufserfahrung
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 (2) und (3) VgV.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend
mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG
(ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE
hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die
Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als
Anlage den Teilnahmeunterlagen beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat
mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor,
ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation
in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens
eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein
Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit
schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht
erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich
beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde,
Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/09/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 27/09/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für den Teilnahmewettbewerb wird das Vertragsmuster zur Information
beigelegt. Der Vertrag ist erst nach Aufforderung durch die zum
Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter auszufüllen. Die Einreichung
der Teilnahmeanträge u. Angebote per Telefax, E-Mail od. über
Kommunikationsbereich der Vergabeplattform ist nicht zulässig. Die
Einreichung in Textform, mit fortgeschrittener u. qualifizierter
Signatur ist zugelassen. Jegliche Kommunikation (Änderung von
Vergabeunterlagen, Informationsschreiben, Beantwortung von Rückfragen
etc.) wird über das Vergabemanagementsystem bereitgestellt. Eingehende
Rückfragen per Post, E-Mail oder Fax können nicht beantwortet werden.

Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen
Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau u.
korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden
Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der
Lage sind, die Bescheinigungen u. andere genannte dokumentarische
Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig
auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die geforderten
Angaben u. Nachweise zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung
kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen
Internetadresse abgerufen werden. Nicht fristgerecht elektr.
eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Der AG behält sich
nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise u. Erklärungen
nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben,
Nachweise u. Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese
auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert
werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen
Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
Anlagen zum Teilnahmeantrag d. Bewerbers dürfen max. 100 MB nicht
überschreiten.

Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in
Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der
AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben
im TA zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG
ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte
Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die
personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu
gewährleisten.

Nicht erwünscht sind allg. Werbebroschüren u. Unterlagen zur
Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die
geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht
berücksichtigt.

Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine
Kosten erstattet. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. §
47 VgV 2016 der Nachunternehmer (NU) u. ggf. deren NU, soweit sich der
Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, od. ein Mitglied einer BG, die
den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit
von NU beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer
zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt
werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder
Eignung (Ausschlusskriterium).

Enthalten die Bekanntmachung od. Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb
Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des
Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG
unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist
der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.

Bei den Vergabeunterlagen verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen
gilt die gewählte Form für alle Geschlechter. Sofern nicht ausdrücklich
anders bestimmt, sind mit Bewerber oder Bieter sowohl einzelne
Unternehmen als auch BG gemeint, mit Auftragnehmer der Bieter bzw.
die BG.

Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6MYY6Q
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
PF 101364
Leipzig
04013
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach §
160 (3) GWB unzulässig ist,soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt.

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden.

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden.

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/08/2019

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3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYY6Q/documents
4. mailto:sh-kamenz@henkel-pm.de?subject=TED
5. http://www.henkel-pm.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYY6Q

 
 
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