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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Rotenburg (Wümme) - Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019041312574945622 / 869621-2019
Veröffentlicht :
14.04.2019
Anforderung der Unterlagen bis :
07.05.2019
Angebotsabgabe bis :
07.05.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
85300000 - Dienstleistungen des Sozialwesens und zugehörige Dienstleistungen
85320000 - Dienstleistungen im Sozialwesen
Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg (Wümme)

VERGABEUNTERLAGEN
Ausschreibung
Öffentliche Ausschreibung (VOL)
81/19/51 Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis
Rotenburg (Wümme)
AUFTRAGGEBER
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2, 27356 Rotenburg (Wümme), Deutschland
04.04.2019
Inhaltsverzeichnis
Vergabeunterlagen...............................................................................................................
............................................ 1
Projektinformation
................................................................................................................................
.................... 1
Vertragsbedingungen/Formulare...................................................................................................
........................... 3
631-Aufforderung_zur_Abgabe_eines_Angebots
............................................................................................ 3
1 Es ist beabsichtigt, die in beiliegender Leistungsbeschreibung bezeichneten Leistungen im Namen . 4
2 Auskünfte
................................................................................................................................
.............. 4
3 Vorlage von
Nachweisen/Angaben/Unterlagen..................................................................................... 4
3.1 Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen:...................... 4
3.2 Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestell. 4
3.3 - frei -
................................................................................................................................
.......... 5
4 Losweise
Vergabe.........................................................................................................................
........ 5
5
Nebenangebote...................................................................................................................
.................. 5
6 Angebotswertung
................................................................................................................................
.. 5
7 Angebote können abgegeben werden:
................................................................................................. 5
8 Angebotsabgabe
................................................................................................................................
... 6
9
Nachprüfungsstelle.............................................................................................................
................... 6
632_Bewerbungsbedingungen.......................................................................................................
.................. 7
1 Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen.........................................................................
7
2 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen
.......................................................................................... 7
3 Angebot
................................................................................................................................
................. 7
3.1 Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen.................................................................... 7
3.2 Für das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Da 7
3.3 Eine selbst gefertigte Abschrift oder Kurzfassung des Leistungsverzeichnisses ist zulässig. ... 7
3.4 Unterlagen, die von der Vergabestelle nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu dem . 7
3.5 Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. ..................................................................... 7
3.6 Ein Bieter, der in seinem Angebot die von ihm tatsächlich für einzelne Leistungspositionen g . 7
3.7 Alle Preise sind in Euro mit höchstens drei Nachkommastellen anzugeben.............................. 7
4
Nebenangebote...................................................................................................................
.................. 7
4.1 Soweit an Nebenangebote Mindestanforderungen gestellt sind, müssen diese erfüllt werden; 7
4.2 Der Bieter hat die in Nebenangeboten enthaltenen Leistungen eindeutig und erschöpfend zu 7
4.3 Nebenangebote sind, soweit sie Teilleistungen (Positionen) des Leistungsverzeichnisses be . 8
4.4 Nebenangebote, die den Nummern 4.1 bis 4.3 nicht entsprechen, werden von der Wertung a 8
5
Bietergemeinschaften............................................................................................................
................ 8
5.1 Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abz 8
5.2 Sofern nicht öffentlich ausgeschrieben wird, werden Angebote von Bietergemeinschaften, di . 8
81-19-51
Leistungsbeschreibung...........................................................................................................
.......... 9
633-Angebot ohne Lose
EP_Aug2014............................................................................................................. 22
635_Zusaetzliche_Vertragsbedingungen............................................................................................
............. 24
1 Art und Umfang der Leistungen ( 1)
.................................................................................................... 24
i
2 Änderung der Leistung ( 2 Nr.
3)......................................................................................................... 24
2.1 Beansprucht der Auftragnehmer aufgrund von 2 Nr. 3 eine erhöhte Vergütung, muss er die 24
2.2 Der Auftragnehmer hat auf Verlangen die durch die Änderung der Leistung bedingten Mehr- 24
3 Ausführungsunterlagen (
3)................................................................................................................. 24
4 Ausführung der Leistung (
4)............................................................................................................... 24
5 Holzprodukte (
4)..............................................................................................................................
... 24
5.1 Holzprodukte als Bestandteil der Leistung müssen nach FSC/PEFC oder gleichwertig zertifiz 24
5.2 Der Nachweis der Anforderungen aus Nr. 5.1 ist vom Auftragnehmer bei Anlieferung auf der 24
5.3 Der Nachweis der Gleichwertigkeit d. h. Übereinstimmung des Zertifikates mit dem für da . 24
6 Wettbewerbsbeschränkungen ( 8 Nr. 2), Antikorruptionsklausel ........................................................ 24
6.1 Unbeschadet sonstiger Kündigungs- und Rücktrittsrechte ist der Auftraggeber gem. 314 B . 24
6.2 Wenn der Auftragnehmer nachweislich Handlungen gem. Nummer 6.1 a vorgenommen hat, i 25
6.3 Bei nachgewiesenen Handlungen gem. Nummer 6.1 b oder 6.1 c ist der Auftragnehmer zur . 25
6.4 Die Ziffern 6.1b und 6.3 finden keine Anwendung, soweit es sich um sozial adäquates Verhal 25
6.5 Sonstige vertragliche oder gesetzliche Ansprüche des Auftraggebers bleiben unberührt. ........ 25
7 Güteprüfung (12 Nr. 2)
........................................................................................................................ 25
8 Abnahme (
13).............................................................................................................................
........ 25
8.1 Die Lieferung oder Leistung wird förmlich abgenommen. .......................................................... 25
8.2 Die Gefahr geht, wenn nichts anderes vereinbart ist, auf den Auftraggeber über ..................... 25
9 Mängelansprüche ( 14)
....................................................................................................................... 25
10 Rechnungen ( 15 und
17)............................................................................................................... 25
10.1 Die Rechnungen sind mit den Vertragspreisen ohne Umsatzsteuer (Nettopreise) aufzustelle 25
10.2 In jeder Rechnung sind Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen und die bereits erhalt. 25
11 Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen ( 16)........................................................................ 25
12 Zahlungen ( 17)
................................................................................................................................
. 26
12.1 Alle Zahlungen werden bargeldlos in Euro geleistet. ............................................................... 26
12.2 Bei Arbeitsgemeinschaften werden Zahlungen mit befreiender Wirkung für den Auftraggebe 26
13 Überzahlungen (
17).......................................................................................................................... 26
13.1 Bei Rückforderungen des Auftraggebers aus Überzahlungen ( 812 ff. BGB) kann sich der 26
13.2 Im Falle der Überzahlung hat der Auftragnehmer den überzahlten Betrag zu erstatten.......... 26
14 Verträge mit ausländischen Auftragnehmern (
19)............................................................................ 26
326_Zusätzliche-Vertragsbedingungen-Nds-2016...................................................................................
........ 27
Besondere Vertragsbedingungen NTVergG-Dienstleistung_2.........................................................................
30
234-Erklärung Bietergemeinschaft[lk-row]
....................................................................................................... 34
Eigenerklärung national
22.04.2015................................................................................................................. 35
Erklärung zum NTVergG P4 Abs 1_01-19
....................................................................................................... 36
Angebotsaufkleber_03-16
................................................................................................................................
37
Produkte/Leistungen
................................................................................................................................
................ 38
Kriterienkatalog
................................................................................................................................
........................ 40
Anlagen
................................................................................................................................
.................................... 42
ii
INFORMATIONEN ZUR AUSSCHREIBUNG
Es ist beabsichtigt, die in anliegender Leistungsbeschreibung bezeichneten Leistungen im Namen und für Rechnung des unten
angegebenen
Auftraggebers zu vergeben. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
INFORMATIONEN
ALLGEMEIN
Auftragsnummer 81/19/51
Maßnahme
Auftragsbezeichnung Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Auftragsbeschreibung Der Landkreis Rotenburg (Wümme) beabsichtigt einen Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im
Landkreis Rotenburg (Wümme) im Jahr 2019 sowie ggf. weitere Kurse in den Jahren 2020, 2021 und
2022 durchzuführen. Der Qualifizierungskurs soll als kreisweites Angebot konzipiert werden. Grundlage
für die Ausgestaltung der Leistung ist das DJICurriculum für die Qualifizierung in der
Kindertagespflege in der aktuellen Fassung. Der Kurs umfasst mindestens 160 Stunden
(http://www.dji.de) sowie eine zusätzliche Praxishospitation in einer Kindertageseinrichtung von mind.
40 Stunden Umfang (zuzüglich Vor und Nachbereitung).
VERFAHREN
Auftraggeber Landkreis Rotenburg (Wümme)
Liefer/Ausführungsort 27...Landkreis Rotenburg (Wümme)
Leistungsart Dienstleistungsauftrag
Vergabeart Öffentliche Ausschreibung(VOL)
VERFAHRENSEIGENSCHAFTEN
Losweise Vergabe Nein
Art der losweisen Vergabe
Zuschlagskriterium Wirtschaftlichstes Angebot
Berechnungsmethode: Freie Verhältniswahl Preis/Leistung
Gewichtung: 50%: 50%
Klassifizierungen Code Bezeichnung
853000002 Dienstleistungen des Sozialwesens und zugehörige
Dienstleistungen
853200008 Dienstleistungen im Sozialwesen
ANGEBOTE
Nebenangebote Nebenangebote sind nicht zugelassen
Nachlass Ja
Verwendung elektronischer Mittel Die Einreichung der Angebote/Teilnahmeanträge kann elektronisch oder nicht elektronisch
erfolgen
URL für elektronische Angebote https://portal.deutschee vergabe.de
Zulässige Signaturen Qualifizierte elektronische Signatur, Fortgeschrittene elektronische Signatur, Mantelbogen
TERMINE
BEKANNTMACHUNG
Bekanntmachung
ANGEBOTE UND BEWERTUNG
Frist Bieterfragen 30.04.2019 10:00
Eröffnungstermin
(nur VOB)
Angebotsfrist 07.05.2019 10:00:00
Bindefrist 30.05.2019
1
Voraussichtlicher Versand
Vorabinformation
AUFTRAGSDAUER
Beginn
Ende
Anmerkungen Der Qualifizierungskurs soll im Jahr 2019 nach den Sommerferien starten. Die Durchführung weiterer
Qualifizierungskurse in den Jahren 2020, 2021 und 2022 ist bei Bedarf und im beidseitigen
Einvernehmen möglich. Während der Laufzeit kann der Vertrag von beiden Seiten nur aus einem
wichtigen Grund gekündigt werden.
BIETERFRAGEN
Bieterfragen müssen bis spätestens 30.04.2019 10:00 Uhr eingegangen sein.
Für später eingehende Fragen wird deren Beantwortung nicht zugesichert.
Bieterfragen müssen unter "Kommunikation mit der Vergabestelle" im eVergabe Bieterassistenten gestellt, sowie Antworten
dort geprüft werden.
Den Assistenten erreichen Sie unter folgender Adresse: https://portal.deutschee vergabe.de
Fragen auf anderen Kommunikationswegen, wie telefonische, schriftliche oder EMail Anfragen werden ausschließlich über
die Bieterkommunikation beantwortet.
Hinweis: Sie erhalten unmittelbar nach Beantwortung einer Bieterfrage eine Benachrichtigung per EMail über das Vorliegen
von Antworten im Bieterassistenten. Sie müssen daher alle Antworten im Assistenten prüfen und dort zur Kenntnis nehmen.
SCHRIFTLICHE ANGEBOTSABGABE
Wenn eine schriftliche Angebotseinreichung zugelassen ist und Sie Ihr Angebot schriftlich einreichen wollen, können Sie eine
Ausfertigung der
anliegenden Angebotsunterlagen vollständig ausgefüllt und unterschrieben in verschlossenem Umschlag bis zum
Einreichungstermin (siehe
Projekt und Dokumenteninformation) einzureichen bei
Landkreis Rotenburg Zentrale Vergabestelle
Hopfengarten 2 (Raum 226)
27356 Rotenburg (Wümme)
Der Umschlag ist als Angebot zu kennzeichnen. Bitte verwenden Sie dazu den Angebotsaufkleber, der den Ausschreibungsunterlagen
beigefügt wurde.
SONSTIGES
WICHTIGER HINWEIS: Falls Sie das Angebot online einreichen und trotzdem gleichzeitig das komplette Angebot in Papierform
einreichen, gilt
zur Vermeidung von Wertungsproblemen nur und ausschließlich das Papierangebot.
Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen der Zentralen Vergabestelle telefonisch unter der Telefonnummer +49
(0)42619832178 oder
2182 oder per EMail unter vergabe@lkrow.de gerne zur Verfügung.
Bei Fragen zur Bedienung der Software können Sie sich gerne an den Support der Deutschen eVergabe wenden. EMail: support@
deutscheevergabe.de oder telefonisch unter +49 (0)61194910683. Der Support ist kostenlos.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Zentrale Vergabestelle
2
631
(VOL Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 1 von 4
Vergabestelle Datum der Versendung
Vergabeart
Öffentliche Ausschreibung
Beschränkte Ausschreibung
Beschränkte Ausschreibung mit
Teilnahmewettbewerb
Freihändige Vergabe
Internationale NATO-Ausschreibung
Ablauf der Angebotsfrist
Datum Uhrzeit
Bindefrist endet am
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots
(Vergabeverfahren gemäß Abschnitt 1 der VOL/A)
Bezeichnung der Leistung:
Maßnahmennummer Maßnahme
Vergabenummer Leistung
Anlagen
A) die beim Bieter verbleiben und im Vergabeverfahren zu beachten sind:
632 Bewerbungsbedingungen
227 Zuschlagskriterien
B) die beim Bieter verbleiben und Vertragsbestandteil werden:
Teile der Leistungsbeschreibung: Beschreibung, Pläne, sonstige Anlagen
634 Besondere Vertragsbedingungen
635 Zusätzliche Vertragsbedingungen
241 Abfall
244 Datenverarbeitung
246 Aufträge für Gaststreitkräfte
247 Aufträge mit besonderen Anforderungen aufgrund Geheimschutz oder Sabotageschutz
625 NATO Infrastrukturbauten
Tel: Fax:
Bieter
04.04.2019
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
Deutschland
+49 42619832178 +49 4261983882178
07.05.2019 10:00:00
30.05.2019
81/19/51 Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Besondere Vertragsbedingungen: Regelungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben d. NTVergG
Zusätzliche Vertragsbedingungen des Landes Niedersachsen
3
631
(VOL Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 2 von 4
C) die, soweit erforderlich, ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen sind:
633 Angebotsschreiben
Teile der Leistungsbeschreibung: Leistungsverzeichnis/Leistungsprogramm
125 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Teilnehmer
234 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft
248 Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten
D) die ausgefüllt auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen sind:
126 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Nachunternehmer/Unterauftragnehmer
1 Es ist beabsichtigt, die in beiliegender Leistungsbeschreibung bezeichneten Leistungen im
Namen und für Rechnung
zu vergeben.
2 Auskünfte
Auskünfte werden erteilt, nicht beigefügte Unterlagen können eingesehen werden bei/beim
Name
Anschrift
Tel. Fax E-Mail
Nicht beigefügte Unterlagen sind:
3 Vorlage von Nachweisen/Angaben/Unterlagen
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30.000 für den Bieter, der den Zuschlag
erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung (Angebotsschreiben Nr. 6) einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
3.1 Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen:
siehe (Auftrags)Bekanntmachung
3.2 Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
vorzulegen
siehe (Auftrags)Bekanntmachung
Zertifikat bzw. Einzelnachweis entsprechend der Erklärung im Formblatt 248
Erklärung zum Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG)
Eigenerklärung zur Eignung
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
Landkreis Rotenburg - Zentrale Vergabestelle
Hopfengarten 2 27356 Rotenburg (Wümme)
+49 42619832178 +49 4261983882178 vergabe@lk-row.de
Konzept gemäß Leistungsbeschreibung
Kalkulation gemäß Leistungsbeschreibung
gemäß Angebotsschreiben
gemäß Eigenerklärung zur Eignung / Präqualifikationsnachweis
4
631
(VOL Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 3 von 4
3.3 - frei -
4 Losweise Vergabe
nein
ja, Angebote sind möglich
nur für ein Los
für ein Los oder mehrere Lose
nur für alle Lose (alle Lose müssen angeboten werden)
5 Nebenangebote
5.1 Nebenangebote sind nicht zugelassen, Nr. 4 der Bewerbungsbedingungen gilt nicht.
5.2 Nebenangebote sind zugelassen (siehe auch Nr. 4 der Bewerbungsbedingungen) - ausgenommen
Nebenangebote, die ausschließlich Preisnachlässe mit Bedingungen beinhalten -
für die gesamte Leistung
nur für nachfolgend genannte Bereiche:
mit Ausnahme nachfolgend genannter Bereiche:
unter folgenden weiteren Bedingungen:
6 Angebotswertung
Kriterien für die Wertung der Haupt- und ggf. Nebenangebote
Zuschlagskriterium Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt.
Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen,
insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt Zuschlagskriterien
Werkstätten für Behinderte wird bei der Berechnung der Wertungssumme ein Bonus von 15 v.H.
eingeräumt.
Ist ein Angebot, das von einer Werkstatt für Behinderte abgegeben wurde, ebenso wirtschaftlich wie ein
anderes Angebot, so wird der Zuschlag auf das Angebot der Werkstatt für Behinderte erteilt.
Der Nachweis der Eigenschaft als Werkstätte für Behinderte ist mit dem Angebot zu führen.
7 Angebote können abgegeben werden:
schriftlich.
elektronisch mit fortgeschrittener Signatur.
elektronisch mit qualifizierter Signatur.
mit Mantelbogenverfahren (schriftlicher Mantelbogen und elektronische Angebotsdatei).
elektronisch in Textform
5
631
(VOL Aufforderung zur Abgabe eines Angebots)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 4 von 4
8 Angebotsabgabe
Falls Sie nicht die Absicht haben, ein Angebot abzugeben, werden Sie gebeten, die Vergabestelle
baldmöglichst davon zu unterrichten (entfällt bei Öffentlicher Ausschreibung).
Bei elektronischer Angebotsabgabe ist das Angebot wie vorgegeben digital zu signieren und
zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der Angebotsfrist über die Vergabeplattform der
Vergabestelle zu übermitteln.
Bei schriftlicher Angebotsabgabe ist das beigefügte Angebotsschreiben zu unterzeichnen und
zusammen mit den Anlagen in verschlossenem Umschlag bis zum Ablauf der Angebotsfrist an folgende
Anschrift zu senden oder dort abzugeben:
siehe Briefkopf
Stelle:
Der Umschlag ist außen mit Namen (Firma) und Anschrift des Bieters und der Angabe
Angebot für
Maßnahmennummer: Baumaßnahme:
Vergabenummer: Leistung:

zu versehen, ggf. unter Verwendung eines bereit gestellten Kennzettels.
9 Nachprüfungsstelle
10
Kreishaus Rotenburg - zentrale Vergabestelle/Zi. 226, Hausbriefkasten, Emofang
81/19/51 Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
6
632
(VOL - Bewerbungsbedingungen)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 1 von 2
Bewerbungsbedingungen für die Vergabe von Leistungen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Verdingungsordnung für Leistungen, Teil A Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von
Leistungen (VOL/A, Abschnitt 1).
1 Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten,
Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat es unverzüglich die Vergabestelle vor Angebotsabgabe in
Textform darauf hinzuweisen.
2 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen
Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer unzulässigen
Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen.
Zur Bekämpfung von Wettbewerbsbeschränkungen hat der Bieter auf Verlangen Auskünfte darüber
zu geben, ob und auf welche Art er wirtschaftlich und rechtlich mit Unternehmen verbunden ist.
3 Angebot
3.1 Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen.
3.2 Für das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Das
Angebot ist bis zu dem von der Vergabestelle angegebenen Ablauf der Angebotsfrist einzureichen.
Ein nicht form- oder fristgerecht eingereichtes Angebot wird ausgeschlossen.
3.3 Eine selbst gefertigte Abschrift oder Kurzfassung des Leistungsverzeichnisses ist zulässig.
Die von der Vergabestelle vorgegebene Langfassung des Leistungsverzeichnisses ist allein
verbindlich.
3.4 Unterlagen, die von der Vergabestelle nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu dem von der
Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt einzureichen.
3.5 Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.
3.6 Ein Bieter, der in seinem Angebot die von ihm tatsächlich für einzelne Leistungspositionen geforderten
Einheitspreise auf verschiedene Einheitspreise anderer Leistungspositionen verteilt, benennt
nicht die von ihm geforderten Preise. Deshalb werden Angebote, bei denen der Bieter die
Einheitspreise einzelner Leistungspositionen in Mischkalkulationen auf andere Leistungspositionen
umlegt, von der Wertung ausgeschlossen.
3.7 Alle Preise sind in Euro mit höchstens drei Nachkommastellen anzugeben.
Die Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungssätze usw.) sind ohne Umsatzsteuer anzugeben.
Der Umsatzsteuerbetrag ist unter Zugrundelegung des geltenden Steuersatzes am
Schluss des Angebotes hinzuzufügen.
Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die
- ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme gewährt werden
und
- an der im Angebotsschreiben bezeichneten Stelle aufgeführt sind.
Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung
Vertragsinhalt.
4 Nebenangebote
4.1 Soweit an Nebenangebote Mindestanforderungen gestellt sind, müssen diese erfüllt werden; im
Übrigen müssen sie im Vergleich zur Leistungsbeschreibung qualitativ und quantitativ gleichwertig
sein. Die Erfüllung der Mindestanforderungen bzw. die Gleichwertigkeit ist mit Angebotsabgabe
nachzuweisen.
4.2 Der Bieter hat die in Nebenangeboten enthaltenen Leistungen eindeutig und erschöpfend zu
beschreiben; die Gliederung des Leistungsverzeichnisses ist, soweit möglich, beizubehalten.
Nebenangebote müssen alle Leistungen umfassen, die zu einer einwandfreien Ausführung der
Leistung erforderlich sind.
7
632
(VOL - Bewerbungsbedingungen)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 2 von 2
Soweit der Bieter eine Leistung anbietet, deren Ausführung nicht in den Vergabeunterlagen geregelt
ist, hat er im Angebot entsprechende Angaben über Ausführung und Beschaffenheit dieser Leistung
zu machen.
4.3 Nebenangebote sind, soweit sie Teilleistungen (Positionen) des Leistungsverzeichnisses beeinflussen
(ändern, ersetzen, entfallen lassen, zusätzlich erfordern), nach Mengenansätzen und Einzelpreisen
aufzugliedern (auch bei Vergütung durch Pauschalsumme).
4.4 Nebenangebote, die den Nummern 4.1 bis 4.3 nicht entsprechen, werden von der Wertung
ausgeschlossen.
5 Bietergemeinschaften
5.1 Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform
abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten
oder qualifiziert signierte Erklärung abzugeben.
5.2 Sofern nicht öffentlich ausgeschrieben wird, werden Angebote von Bietergemeinschaften, die sich
erst nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmern gebildet haben,
nicht zugelassen.
8
Ausschreibung
des Landkreises Rotenburg (Wümme)
Jugendamt
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
Allgemeine Bedingungen, Leistungsbeschreibung und Formulare
zur Ausschreibung von
Vergabenummer
81/19/51
Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis
Rotenburg (Wümme)
9
Seite 2 von 13
Inhaltsverzeichnis
Teil A Allgemeine Bedingungen .................................................................... 3
A.1 Fragen zur Angebotserstellung ................................................................................... 3
A.2 Ausführungsfrist/Dauer der Leistung ......................................................................... 3
A.3 Optionale Vertragsverlängerung .................................... Fehler! Textmarke nicht definiert.
A.3 Angebotsbedingungen ................................................................................................ 3
A.4 Ausschluss von unzuverlässigen Bewerbern von der Teilnahme ................................ 4
A.5 Aufbau, Form und Inhalt ............................................................................................. 4
A.6 Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG) ................................... 4
A.7 Prüfung und Wertung der Angebote ........................................................................... 4
A.8 Nachprüfstelle ................................................................ Fehler! Textmarke nicht definiert.
Teil B Leistungsbeschreibung ...................................................................... 7
B.1 Allgemeine Rahmenbedingungen für die Gestaltung und Durchführung der
Maßnahme.............................................................................................................. 7
Rechtsgrundlage
..................................................................................................................... 7
Kooperationspartner
............................................................................................................... 7
Maßnahmeort
......................................................................................................................... 7
Ausstattung der Räume
........................................................................................................... 7
Anforderung an die Fachkräfte / Mitarbeiter/innen .................................................................... 7
Organisatorische Vorgaben / Finanzierung ............................................................................... 7
Abrechnungsmodus .......................................................... Fehler! Textmarke nicht definiert.
Umsatzsteuerregelung
............................................................................................................ 8
Bescheinigungen, Zertifikate, Zeugnisse ................................................................................... 8
Leistungsinhalte
..................................................................................................................... 8
Erreichbarkeit
......................................................................................................................... 8
Dokumentation und Evaluation ................................................................................................ 8
Versicherung der Beschäftigten ...............................................................................................
8
B.2 Produktbezogene Leistungsbeschreibung .................................................................. 9
B.3 Vereinbarung / weitere Bedingungen ........................................................................... 11
B.10 Finanzierungsplan ........................................................ Fehler! Textmarke nicht definiert.
10
Seite 3 von 13
Teil A Allgemeine Bedingungen
A.1 Fragen zur Angebotserstellung
Sollten im Rahmen der Angebotserstellung maßnahmenbezogene oder verfahrensrechtliche
Fragen entstehen, deren Beantwortung sich nicht aus den Vergabeunterlagen erschließt,
können diese Fragen bis 4 Arbeitstage vor Ablauf der Angebotsfrist schriftlich zur Beantwortung
an den Auftraggeber gestellt werden. Im Interesse der Bieter müssen auftretende Fragen
jedoch unverzüglich gestellt werden, damit den Bietern ausreichend Zeit bleibt, die Antworten
bei der Angebots- und Konzepterstellung zu berücksichtigen. Fragen und Antworten
werden im Sinne einer schnelleren Bearbeitung in Form einer Mail an alle potenziellen Bieter,
die die Vergabeunterlagen angefordert haben, versandt. Die Antworten werden Bestandteil
der Vergabeunterlagen.
A.2 Ausführungsfrist/Dauer der Leistung
Der Qualifizierungskurs soll im Jahr 2019 nach den Sommerferien starten. Die Durchführung
weiterer Qualifizierungskurse in den Jahren 2020, 2021 und 2022 ist bei Bedarf und im beidseitigen
Einvernehmen möglich.
Während der Laufzeit kann die Durchführung des Qualifizierungskurses von beiden Seiten
nur aus einem wichtigen Grund gekündigt werden.
A.3 Angebotsbedingungen
Angebote, die Geschäftsbedingungen des Bieters enthalten, werden zwingend von der Wertung
ausgeschlossen.
Das Angebot muss vollständig sein; es muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Angaben
oder Erklärungen enthalten. Änderungen der Bieterin oder des Bieters an ihren bzw. seinen
Eintragungen müssen zweifelsfrei sein.
Der Bieter ist verpflichtet, sich vor der Angebotsabgabe über die örtlichen Verhältnisse zu informieren
und diese bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen.
Änderungen und Ergänzungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Soweit Erläuterungen zur besseren Beurteilung des Angebots erforderlich erscheinen, können
sie dem Angebot auf besonderer Anlage beigefügt werden. Muster und Proben müssen als
zum Angebot gehörig gekennzeichnet sein. In den Vergabeunterlagen ausdrücklich erwünschte
oder zulässige Änderungsvorschläge oder zugelassene Nebenangebote müssen auf einer
besonderen Anlage gemacht und als solche deutlich gekennzeichnet und verbindlich unterschrieben
werden. Werden Leistungen angeboten, die in den Vergabeunterlagen nicht vorgesehen
sind, so müssen sie auf einer besonderen Anlage nach Ausführung und Beschaffenheit
näher beschrieben werden. Auf Anlagen ist im Angebotsvordruck hinzuweisen.
Per Telefax und/oder E-Mail übermittelte Angebote sind nicht zugelassen.
Der Angebotsvordruck ist mit Namen (Firma) der Bieterin bzw. des Bieters sowie mit
Datum und Unterschrift zu versehen.
Für die Bearbeitung des Angebots wird keine Entschädigung gewährt.
Entwürfe und Ausarbeitungen sowie Muster und Proben, die bei der Prüfung der Angebote
nicht verbraucht werden, gehen ohne Anspruch auf Vergütung in das Eigentum des Auftraggebers
über, soweit in der Angebotsaufforderung nichts gegenteiliges festgelegt ist oder die
Bieterin oder der Bieter im Angebot bzw. innerhalb von 24 Werktagen nach Ablauf der Bindefrist
nicht ihre Rückgabe verlangt. Die Kosten der Rückgabe trägt die Bieterin bzw. der Bieter.
11
Seite 4 von 13
Der Bieter ist bis zum Ablauf der Bindefrist an sein Angebot gebunden. Vorsätzliche unzutreffende
Erklärungen des Bieters im Angebot führen zum Ausschluss.
Änderungen oder Berichtigungen der Angebote sind bis zum Ablauf der Angebotsfrist zulässig.
Sie sind schriftlich bei der Angebotsstelle in einem entsprechend gekennzeichneten und
verschlossenen Briefumschlag einzureichen.
Angebote können bis zum Ablauf der Angebotsfrist zurückgezogen werden.
Nebenangebote sind nicht zulässig.
A.4 Ausschluss von unzuverlässigen Bewerbern von der Teilnahme
Es können Bewerber von der Teilnahme am Wettbewerb in den Fällen des 6 Absatz 5
VOL/A ausgeschlossen werden.
Schwere Verfehlungen i. S. der oben genannten Bestimmungen sind unabhängig von der Beteiligungsform
beispielsweise - das Anbieten, Versprechen oder Gewähren von Vorteilen an
Amtsträger oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichtete, die bei der Vergabe oder
Ausführung von Aufträgen mitwirken (Bestechung oder Vorteilsgewährung) sowie darüber
hinaus an freiberuflich Tätige, die für die Vergabestelle tätig werden,
die Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisempfehlungen,
Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder
Nichtabgabe von Angeboten, über die Aufrechnung von Ausfallentschädigungen sowie
über Gewinnbeteiligungen und Abgaben an andere Bewerber,
Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit illegaler Beschäftigung,
Schwarzarbeit und Verstöße gegen gesetzlich vorgeschriebene Mindestlöhne,
Steuerhinterziehung,
weitere im Geschäftsverkehr begangene Straftaten wie Betrug, Untreue und Urkundenfälschung.
Eine schwere Verfehlung liegt ebenfalls vor, wenn der Bewerber oder Bieter konkrete Planungs-
und Ausschreibungshilfen leistet, die dazu bestimmt sind, den Wettbewerb zu unterlaufen.
A.5 Aufbau, Form und Inhalt
Das Angebot ist in kopierfähiger Form (ohne Prospekthüllen, Spiral- oder Klebebindungen
etc.) einzureichen. Die Angebotsstruktur ist bei der Angebotsabgabe einzuhalten.
A.6 Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG)
Das niedersächsische Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG) kommt zur Anwendung
und ist zu beachten. Die einzureichende Erklärung ist Bestandteil des Angebotes. Pflichten
aus dem NTVergG werden als besondere Vertragsbedingungen (siehe Anlage) vereinbart.
A.7 Prüfung und Wertung der Angebote
Die in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen formulierten
Kriterien sind vom Bieter in jedem Fall zu erfüllen.
Die zu bewertenden Kriterien umfassen:
A) Personal und Ausstattung
B) Inhalte, Qualitätssicherung und Evaluation
12
Seite 5 von 13
C) Gesamtkosten
Die Angebote werden in einer Bewertungsmatrix hinsichtlich der Leistungsbeschreibung beurteilt. In
der Bewertungsmatrix wird jedes erforderliche Kriterium in den Bereichen A) und B) dargestellt und mit
Punkten entsprechend dem Erfüllungsgrad bewertet.
Beschreibung
Anzahl der
maximalen
Punkte
Bei Bedarf
Bemerkung
1. Personal und Ausstattung (A)
1.1 Dozent/innen und Referent/Innen mit abgeschlossener pädagogischer
Ausbildung und praktischer Erfahrung in pädagogischen Arbeitsfeldern
(z.B. Kinder- und Jugendarbeit etc.)
10
1.2 Nachgewiesene Erfahrung in der Qualifizierung von Tagespflegepersonen
5
1.3 geeignete Räumlichkeiten für den Qualifizierungskurs innerhalb des
Landkreises Rotenburg (Wümme)
5
1.4 gute verkehrstechnische Erreichbarkeit der Räumlichkeiten 5
Gesamtpunkte (A) 25
2. Inhalte (B)
2.1 Vorlage eines Kurskonzeptes mit Aussagen zur inhaltlichen und
organisatorischen Umsetzung des DJI
10
2.2 Vorlage eines vollständigen Kursplanes unter Angabe von Themen,
Kursterminen und ggf. weiteren externen Referent/innen
10
2.3 Fragebogen zur Auswertung (Evaluation der Maßnahme) 5
Gesamtpunkte (B) 25
Gesamtkosten (C)
3. Höhe der Gesamtkosten
Die einzelnen Kriterien werden anhand folgender Skala bewertet:
0 Punkte: Die Konzeption/das Kriterium erfüllt die Mindestanforderungen nicht
5 Punkte: Die Konzeption/das Kriterium erfüllt die Mindestanforderung
10 Punkte: Die Konzeption/das Kriterium übertrifft die Mindestanforderungen
Um die notwendige Qualität der Leistung sicher zu stellen, wird ein Kriterium mit 0 Punkten
bewertet, wenn die Anforderungen in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung nicht
oder teilweise nicht erfüllt werden bzw. die Konzeption nicht schlüssig dargestellt wurde. Die
gilt auch, wenn die aufgeführten Mindestanforderungen lediglich stichpunktartig, ohne weitere
konzeptionelle Ausführung oder Aufgliederung, wiederholt werden.
Eine Konzeption wird mit 5 Punkten bewertet, wenn die Anforderungen in der produktbezogenen
Leistungsbeschreibung erfüllt sind, die Konzeption schlüssig dargestellt wird und ein
durchschnittlicher Erfolg zu erwarten ist.
Eine Konzeption wird mit 10 Punkten bewertet, wenn die Anforderungen in der produktbezogenen
Leistungsbeschreibung übertroffen werden, die Konzeption schlüssig dargestellt wird
und einen überdurchschnittlichen Erfolg in Bezug auf die Erfüllung der geltenden Zielsetzungen
verspricht.
Um die Qualität des Angebotes zu gewährleisten, müssen in den Bewertungskriterien 1.1,
1.3, 1.4, 2.1 und 2.2 jeweils eine Mindestpunktzahl von 5 Punkten erreichen. Angebote, die
13
Seite 6 von 13
eines oder mehrere Bewertungskriterien nicht erfüllen, werden bei der Vergabe nicht berücksichtigt.
Die in den Bereichen A) und B) ermittelten Punkte werden ins Verhältnis zu den Gesamtkosten
C) gesetzt, um die Kennzahl für das Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln.
Kennzahl für das Preis-Leistungs-Verhältnis = A) + B)
C)
Die Gesamtkosten C) entsprechen den Kosten zur Durchführung eines Qualifizierungskurses
im Jahr ohne Berücksichtigung der Teilnehmerbeiträge.
Es erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen. Der nach dieser Vorgehensweise
ermittelte Anbieter mit dem besten Preis-Punkte-Verhältnis (höchster Wert) erhält
den Zuschlag. Bei identischer Punktzahl greift das preisgünstigste Angebot.
14
Teil B Leistungsbeschreibung
B.1 Allgemeine Rahmenbedingungen für die Gestaltung und Durchführung der
Maßnahme
Rechtsgrundlage
23 SGB VIII (Förderung in Kindertagespflege)
Kooperationspartner
Sollten Module von dem Auftragnehmer nicht durchgeführt werden können, kann er sich eines
Kooperationspartners zur Durchführung bedienen. Es wird vorausgesetzt, dass der Kooperationspartner
das Anforderungsprofil ebenso erfüllt wie der Auftragnehmer.
Maßnahmeort
Maßnahmeorte sind die in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung angegebenen Standorte
und sind zwingend vorgeschrieben. Die Räumlichkeiten sind durch den Auftragnehmer zu
stellen.
Ausstattung der Räume
Die Räume sind zur Durchführung der Leistung geeignet und ausgestattet.
Anforderung an die Fachkräfte / Mitarbeiter/innen
Der Auftragsnehmer verpflichtet sich, bei der Leistungserbringung Fachkräfte einzusetzen und
dies schriftlich nachzuweisen.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dass die Arbeitsbedingungen des Personals den arbeitsrechtlichen
Anforderungen entsprechen. Die Ausbildung und Berufserfahrung der Fachkräfte
müssen einen erfolgreichen Maßnahmeverlauf erwarten lassen. Die Fachkräfte sollten
über eine pädagogische Ausbildung verfügen sowie fachlich, pädagogisch und hinsichtlich ihrer
Methodik und Didaktik geeignet sein. Pädagogische Eignung kann z. B. durch pädagogische Ergänzungsstudiengänge
im Bereich beruflicher Bildung, pädagogische Hoch- oder Fachhochschulstudiengänge,
eine Ausbildung zum staatl. anerkannten Erzieher oder vergleichbare Zusatzqualifikationen
belegt werden.
Die Durchführung der Maßnahme muss grundsätzlich durch die im Angebot angegebenen Beschäftigten
erfolgen. Dabei muss im Angebot nach Möglichkeit festgelegt werden, welche Beschäftigten
welchen Aufgabenbereich betreuen. Eine Vertretungsregelung im Urlaubs- oder
Krankheitsfall ist vom Auftragnehmer sicherzustellen und zu dokumentieren.
Für administrative Aufgaben sowie als Ansprechpartner des Jugendamts Rotenburg (Wümme),
verpflichtet sich der Auftragnehmer eine Person zu benennen.
Organisatorische Vorgaben / Finanzierung
Vom Auftragnehmer ist eine Teilnehmerliste zu führen.
Grundlage für die Abrechnung ist der für die Maßnahme vereinbarte Festpreis. Die Maßnahmekosten
umfassen alle im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der
Maßnahme entstehenden notwendigen Kosten.
Die Zahlung der Maßnahmekosten erfolgt vereinbarungsgemäß durch den Auftraggeber auf
Nachweis/ Rechnung.
15
Umsatzsteuerregelung
Eine Bescheinigung über die Erfüllung der Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung gemäß
4 Nr. 25 des Umsatzsteuergesetzes erfolgt nicht durch den Auftraggeber.
Bescheinigungen, Zertifikate, Zeugnisse
Die Art der Dokumentation ist in der produktbezogenen Leistungsbeschreibung beschrieben.
Leistungsinhalte
Der Auftraggeber behält sich vor, die Leistungsinhalte bis zum Beginn zu modifizieren. Hierbei
werden keine wesentlichen Änderungen in Bezug auf die Leistungen vorgenommen.
Erreichbarkeit
Der Auftragnehmer benennt mit dem Angebot die aktuellen Kontaktdaten mit:
Anschrift
Telefon
Fax
E-Mail-Adresse
Ansprechpartner/in
Erreichbarkeit
Dokumentation und Evaluation
Jede/r Teilnehmer/in soll die Maßnahme mit einem geeigneten Fragebogen bewerten.
Der Bildungsträger hat dafür Sorge zu tragen, dass die Teilnehmer/innen die Bewertung in Ruhe
und ohne direkte Aufsicht durch einen Dozenten abgeben können. Die Ergebnisse der Befragung
werden dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt.
Versicherung der Beschäftigten
Die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben sind zu beachten.
16
B.2 Produktbezogene Leistungsbeschreibung
Ausgangssituation
Der Landkreis Rotenburg (Wümme) ist großflächig und in seiner
Struktur ländlich geprägt. Er besteht aus insgesamt 13 Verwaltungseinheiten
(Städte, Gemeinden und Samtgemeinden). Die Größe
des Landkreises erstreckt sich über eine Länge von ca. 100 km
von Norden nach Süden und hat eine Fläche von 2.070 Quadratkilometern.
Die Hauptstelle der Landkreisverwaltung befindet sich in
der Kreisstadt Rotenburg, eine weitere Nebenstelle in Bremervörde
und eine Außenstelle in Zeven. Im Landkreis Rotenburg (Wümme)
leben zurzeit ca. 164.000 Einwohner.
Leistungsbeschreibung Qualifizierung von Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg
(Wümme)
Auftraggeber:
Landkreis Rotenburg (Wümme), Jugendamt, Postfach 14 40, 27344
Rotenburg (Wümme)
Art und Umfang der Leistung:
Der Qualifizierungskurs soll als kreisweites Angebot konzipiert werden.
Grundlage für die Ausgestaltung der Leistung ist das DJI-Curriculum für
die Qualifizierung in der Kindertagespflege in der aktuellen Fassung.
Der Kurs umfasst mindestens 160 Stunden (http://www.dji.de) sowie eine
zusätzliche Praxishospitation in einer Kindertageseinrichtung von mind.
40 Stunden Umfang (zuzüglich Vor- und Nachbereitung). Der Träger teilt
dem Jugendamt rechtzeitig vor Kursbeginn die Termine für den Kurs mit.
Die Dauer des Kurses beträgt max. 12 Monate (bei 160 UE). Der Träger
holt die Nachweise der Praxishospitation von den Teilnehmer/innen ein.
Der Träger erstellt ein Kurskonzept mit Aussagen zur inhaltlichen und
organisatorischen Umsetzung des Qualifizierungskurses. Außerdem legt
er einen vollständigen Kursplan unter Angabe von Themen, voraussichtlichen
Kursterminen und ggf. weiteren externen Referenten vor.
Kursflankierend findet jeweils eine Auftakt- u. Abschlussveranstaltung
statt (Informationsveranstaltung und Zertifikatsübergabe).
Für die Durchführung der Leistung werden sozialpädagogische Fachkräfte
eingesetzt. Erforderlich sind Kenntnisse in den Bereichen Förderung
von Kindern, Kooperation und Kommunikation zwischen Tagespflegeperson
und Eltern sowie Arbeitsbedingungen der Tagespflegeperson.
Berufserfahrung ist erwünscht. Nachweise über die Mitarbeiter/innen und
deren Qualifikation sind der Leistungsbeschreibung beizufügen.
Es ist eine uneingeschränkte Kooperation mit dem Jugendamt des
Landkreises bei wesentlichen Kursinhalten (z. B. 8a SGB VIII, Vernetzung
und Kooperation in der Tagespflege), der Auswahl von ggf. externen
Referenten und bei der Abnahme der Abschlussprüfung aller Teilnehmer/
innen zu gewährleisten.
Die Kosten für die Durchführung des Kurses sind unter Berücksichtigung
der allgemeinen und der fachspezifischen Bereinigungszeiten (z.B. Vorund
Nachbereitung, Dokumentation) und der Leitungsanteile, der Verwaltungskosten
und der Sachkosten (inklusive der Mietkosten) des Trä-
17
gers zu berechnen.
Der Träger stellt die notwendigen räumlichen und sächlichen Mittel zur
Verfügung.
Ort der Durchführung:
Innerhalb des Kreisgebiets an einem verkehrstechnisch gut erreichbaren
Platz.
Zielgruppe:
Interessierte, grundsätzlich geeignete volljährige Personen (in der Regel
ab 21 Jahre), die
über einen Schulabschluss verfügen (mind. Hauptschule),
über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen (mindestens
auf dem Niveau B2 der Globalskala des Gemeinsamen Europäischer
Referenzrahmens für Sprachen, ggf. Nachweis erforderlich),
Erfahrung und Kenntnisse im Umgang mit Kindern haben,
ausreichend Zeit zur Betreuung von Kindern haben,
perspektivisch Platz für Kinder zum Spielen, Schlafen und für
die Hausaufgabenerledigung haben,
zu einer am Wohl des Kindes orientierten, verbindlichen Zusammenarbeit
mit Erziehungsberechtigten und Jugendamt bereit
sind,
zu einer Vermittlung von Tagespflegekindern durch das Jugendamt
bereit sind,
bereit sind, sich mit pädagogischen Fragen auseinanderzusetzen
und an einer Qualifizierung für Tagespflegepersonen teilnehmen
wollen.
Die Teilnehmer/-innen werden verpflichtet, in eigener Verantwortung den
jeweiligen Veranstaltungsort aufzusuchen.
Alle näheren Absprachen, wie z. B. zu endgültigen Kursterminen, Flyern,
Pressemitteilungen etc. bedürfen der ausdrücklichen und schriftlichen
Zustimmung des Landkreises. Die detaillierte Abstimmung erfolgt zeitnah
nach Abschluss der Vereinbarung.
Nach Beendigung des Kurses ist jede/r Teilnehmer/in anhand eines vom
Träger zu erstellenden standardisierten Fragebogens über die Einschätzung
des Erfolgs der Maßnahme (Evaluation) zu befragen. Die Antworten
sind auszuwerten und im jährlichen Tätigkeitsbericht zu dokumentieren.
Ein Entwurf des Fragebogens ist dem Kurskonzept hinzuzufügen.
Nach Ablauf eines Kurses ist dem Jugendamt ein Tätigkeitsbericht über
die Leistungen vorzulegen, der statistische Angaben enthält und die
Ergebnisse auswertet. Der Bericht wird spätestens sechs Wochen nach
Abschluss des Kurses eingereicht.
Des Weiteren ist spätestens sechs Wochen nach Abschluss der Maßnahme
ein nachvollziehbarer Verwendungsnachweis zu erbringen.
18
B.3 Vereinbarung / weitere Bedingungen
Vereinbarung
Vereinbarung
zwischen
dem Landkreis Rotenburg (Wümme) als öffentlichem Träger der Jugendhilfe,
vertreten durch den Landrat
- nachstehend Landkreis genannt -
und
- nachstehend Träger der Maßnahme genannt -
schließen nachstehende Vereinbarung über
die Durchführung eines Qualifizierungskurses für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg
(Wümme)
1 Inhalt
(1) Der Träger der Maßnahme verpflichtet sich, die Qualifikation inhaltlich auf der Grundlage des
Curriculums des Deutschen Jugendinstitut e.V. (DJI) für die Qualifizierung in der Kindertagespflege
in der aktuellen und gültigen Fassung durchzuführen. Der Träger holt von den Teilnehmer/
innen den Nachweis zur erfolgten Praxishospitation (mind. 40 Stunden zzgl. Vor- und Nachbereitung
in einer Kindertageseinrichtung) ein.
(2) Das vom Träger der Maßnahme vorgelegte und mit dem Landkreis abgestimmte Konzept
sowie der Kursplan werden verbindlich umgesetzt.
2 Prüfung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen
(1) Der Kurs richtet sich an potenziell zur Ausübung geeignete und an der Durchführung von
Kindertagespflege interessierte Personen.
(2) Interessierte Personen werden im Vorfeld durch Fachkräfte des Familienservicebüros, Jugendamt
Landkreis Rotenburg (Wümme), beraten und auf ihre grundsätzliche Eignung hin überprüft.
(3) Nach der ersten Hälfte des Kurses wird vom Träger der Maßnahme eine Prüfung in Form einer
reflektierenden Bilanz jedes einzelnen Teilnehmers durchgeführt.
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Der Landrat
Jugendamt
19
(4) Der Kurs endet mit einer mündlichen Prüfung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die Prüfung
führt der Träger der Maßnahme mit einer Vertreterin/einem Vertreter des Landkreises nach
Abschluss der letzten Unterrichtseinheit durch.
(5) Die Durchführung und die Prüfungsmodalitäten werden in Abstimmung mit dem Landkreis
gesondert festgelegt.
3 Ort und Umfang der Qualifizierung
(1) Der Kurs findet an einem verkehrstechnisch gut erreichbaren Ort im Landkreis Rotenburg
(Wümme) statt. Er umfasst mindestens160 Stunden und orientiert sich inhaltlich an den Kriterien
des Deutschen Jugendinstitutes (http://www.dji.de) sowie einer zusätzlichen Praxishospitation in
einer Kindertageseinrichtung von mind. 40 Stunden Umfang (zuzüglich Vor- und Nachbereitung).
4 Informationsaustausch
(1) Die Auswahl der Referentinnen und Referenten wird zwischen dem Träger der Maßnahme
und dem Landkreis rechtzeitig vor Kursbeginn einvernehmlich abgestimmt.
(2) Der Träger der Maßnahme informiert den Landkreis zeitnah über geplante Veränderungen
der Kurse. Dies betrifft auch einen Wechsel in der Kursleitung. Darüber hinaus sind dem Auftraggeber
besondere Vorkommnisse grundsätzlich mitzuteilen.
5 Dokumentation
(1) Der Kurs wird laufend in geeigneter Weise durch die Kursleitung dokumentiert. Die Dokumentation
umfasst einen Nachweis der Anwesenheit der Kursteilnehmer/innen, den Namen
des/der jeweiligen Referenten/ Referentin, die tatsächlich unterrichteten Kursinhalte des Kursabends
und den zeitlichen Umfang des jeweiligen Unterrichts.
(2) Die Dokumentation ist dem Landkreis auf Anfrage, spätestens jedoch nach Kursabschluss
vorzulegen.
6 Veröffentlichungen
(1) Veröffentlichungen in der Presse, im Internet oder anderen Plattformen sowie Flyer, Plakate,
Rundmails, etc. sind stets mit dem Landkreis abzustimmen. Dafür vorgesehene Texte sind vor
Veröffentlichung dem Landkreis zur Zustimmung vorzulegen. Bei Veröffentlichungen ist in geeigneter
Weise auf die Förderung durch den Landkreis hinzuweisen.
7 Finanzierung
1) Der Kurs ist durch den Träger der Maßnahme als Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen
mit dem Landkreis abzurechnen.
2) Die ordnungsgemäße Durchführung des Kurses wird mittels eines Verwendungsnachweises
durch den Träger der Maßnahme dem Landkreis gegenüber belegt. Der Verwendungsnachweis
ist spätestens sechs Wochen nach Beendigung der Qualifizierungsmaßnahme einzureichen.
3) Die tatsächliche Durchführung des Kurses wird mittels der Dokumentation nach 5 dieser
Vereinbarung sowie einer Liste der Teilnehmer/innen dargestellt.
4) Der Träger der Maßnahme erhält für die Durchführung der Qualifikationskurses vom Landkreis
insgesamt maximal pro Kurs. Die Mittel können, auf Anforderung des Trägers der
Maßnahme anteilmäßg vierteljährlich abgerufen werden. Die Erstattung der Maßnahmekosten
erfolgt durch den Auftraggeber auf Nachweis/Rechnung.
20
8 Salvatorische Klausel
(1) Die Unwirksamkeit einzelner Regelungen dieser Vereinbarung lässt die Wirksamkeit der übrigen
Regelungen unberührt. Die Parteien verpflichten sich unwirksame Regelungen durch
rechtswirksame zu ersetzen.
9 Inkrafttreten/Laufzeit
(1) Der Qualifizierungskurs soll im Jahr 2019 nach Abschluss der Sommerferien starten und
durchgeführt werden. Die Durchführung weiterer Qualifizierungskurse in den Jahren 2020, 2021
und 2022 ist bei Bedarf und in beidseitigem Einvernehmen möglich.
(2) Während der Laufzeit kann die Durchführung des Qualifizierungskurses von beiden Seiten
nur aus einem wichtigen Grund gekündigt werden.
Landkreis Rotenburg (Wümme) Träger der Maßnahme
Im Auftrage
21
633
(VOL - Angebotsschreiben)
Name und Anschrift des Bieters Ort:
Datum:
Tel.:
Fax:
e-mail:
USt.-ID-Nr.:
HR-Nr.:
(Name und Anschrift der Vergabestelle)
Angebotsschreiben
Bezeichnung der Leistung:
Maßnahmennummer Baumaßnahme
Vergabenummer Leistung
Anlagen1 Leistungsverzeichnis/Leistungsprogramm (Kurz- oder Langfassung) mit den
Preisen sowie den geforderten Angaben und Erklärungen
234 Bieter-/Arbeitsgemeinschaft
235 Leistungen anderer Unternehmen
248 Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten
Nebenangebot(e)
1 Ich/Wir biete(n) die Ausführung der oben genannten Leistung zu den von mir/uns eingesetzten
Preisen an.
An mein/unser Angebot halte(n) ich/wir mich/uns bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist gebunden.
2 Der Angebotspreis des Hauptangebotes gem. Leistungsbeschreibung
einschl. Umsatzsteuer (brutto) beträgt
3 Anzahl der Nebenangebote St.
4 Preisnachlass ohne Bedingung auf die Abrechnungssumme für
Haupt- und alle Nebenangebote
%
1 vom Bieter anzukreuzen und beizufügen

VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand August 2014 Seite 1 von 2
Deutschland
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
Deutschland 27356 Rotenburg (Wümme)
81/19/51 Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
22
633
(VOL - Angebotsschreiben)
5 Bestandteil meines/unseres Angebots sind neben diesem Angebotsschreiben und seinen Anlagen:
- Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B), Ausgabe 2003,
- Unterlagen gem. Aufforderung zur Angebotsabgabe, Anlagen Teil B
6 Ich/Wir erklären, dass
ich/wir meinen/unseren Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge
zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen bin/sind.
ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gem. 21 Abs. 1 i.V.m. 23 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes
mit einer Geldbuße von mehr als 2 500 Euro belegt worden bin/sind.
ich/wir die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung
erfülle(n).
ich/wir den Wortlaut der vom Auftraggeber verfassten Langfassung des Leistungsverzeichnisses
als alleinverbindlich anerkenne(n).
mir/uns zugegangene Änderungen der Vergabeunterlagen Gegenstand meines/unseres Angebotes
sind.
das vom Auftraggeber vorgeschlagene Produkt Inhalt meines/unseres Angebotes ist, wenn Teilleistungsbeschreibungen
des Auftraggebers den Zusatz oder gleichwertig enthalten und von
mir/uns keine Produktangaben (Hersteller- und Typbezeichnung) eingetragen wurden.
falls von mir/uns mehrere Nebenangebote abgegeben wurden, mein/unser Angebot auch die
Kumulation der Nebenangebote, die sich nicht gegenseitig ausschließen, umfasst.
Unterschrift/Signatur
Ist das Angebot nicht wie vorgegeben signiert oder ist das Angebotsschreiben nicht an dieser Stelle
unterschrieben, wird das Angebot ausgeschlossen.

VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand August 2014 Seite 2 von 2
23
635
(Zusätzliche Vertragsbedingungen - Liefer-/Dienstleistungen)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 1 von 3
Zusätzliche Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen
Die Paragraphen beziehen sich auf die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
1 Art und Umfang der Leistungen ( 1)
Die vereinbarten Preise enthalten auch die Kosten für Verpackung, Aufladen, Beförderung bis zur
Anlieferungs- oder Annahmestelle und Abladen, wenn in der Leistungsbeschreibung nichts anderes
angegeben ist.
Der Auftragnehmer hat Packstoffe zurückzunehmen und ggf. auf seine Kosten zu beseitigen. Etwaige
Patentgebühren und Lizenzvergütungen sind durch den Preis für die Leistung abgegolten.
2 Änderung der Leistung ( 2 Nr. 3)
2.1 Beansprucht der Auftragnehmer aufgrund von 2 Nr. 3 eine erhöhte Vergütung, muss er dies dem
Auftraggeber unverzüglich - möglichst vor Ausführung der Leistung und möglichst der Höhe nach -
schriftlich mitteilen.
2.2 Der Auftragnehmer hat auf Verlangen die durch die Änderung der Leistung bedingten Mehr- oder
Minderkosten nachzuweisen.
3 Ausführungsunterlagen ( 3)
Der Ausführung dürfen nur Unterlagen zugrunde gelegt werden, die vom Auftraggeber als zur
Ausführung bestimmt gekennzeichnet sind.
4 Ausführung der Leistung ( 4)
Der Auftraggeber kann sich über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung unterrichten.
5 Holzprodukte ( 4)
5.1 Holzprodukte als Bestandteil der Leistung müssen nach FSC/PEFC oder gleichwertig zertifiziert sein
oder die für das jeweilige Herkunftsland geltenden Kriterien des FSC oder PEFC einzeln erfüllen.
5.2 Der Nachweis der Anforderungen aus Nr. 5.1 ist vom Auftragnehmer bei Anlieferung auf der
Baustelle durch Vorlage eines Zertifikates von FSC oder PEFC oder eines Gleichwertigkeitsnachweises
oder durch Einzelnachweis zu erbringen.
5.3 Der Nachweis der Gleichwertigkeit d. h. Übereinstimmung des Zertifikates mit dem für das jeweilige
Herkunftsland geltenden Standards von FSC oder PEFC bzw. der Nachweis, dass die im jeweiligen
Herkunftsland geltenden Kriterien des FSC oder PEFC einzeln erfüllt werden, ist durch eine
Prüfung vom Johann Heinrich von Thünen-Institut in Hamburg oder dem Bundesamt für Naturschutz
(BfN) in Bonn zu erbringen.
6 Wettbewerbsbeschränkungen ( 8 Nr. 2), Antikorruptionsklausel
6.1 Unbeschadet sonstiger Kündigungs- und Rücktrittsrechte ist der Auftraggeber gem. 314 BGB
berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen oder von ihm zurückzutreten, wenn der Auftragnehmer
oder seine Mitarbeiter
a) aus Anlass der Vergabe nachweislich eine Abrede getroffen hat, die eine unzulässige
Wettbewerbsbeschränkung darstellt.
b) dem Auftraggeber oder dessen Mitarbeitern oder von diesem beauftragten Dritten, die mit der
Vorbereitung, dem Abschluss oder der Durchführung des Vertrags betraut sind, oder ihnen
nahestehenden Personen, Geschenke, andere Zuwendungen oder sonstige Vorteile unmittelbar
oder mittelbar in Aussicht stellt, anbietet, verspricht oder gewährt.
c) gegenüber dem Auftraggeber, dessen Mitarbeitern oder beauftragten Dritten strafbare Handlungen
begeht oder dazu Beihilfe leistet, die unter 298 StGB (Wettbewerbsbeschränkende
Absprachen bei Ausschreibungen), 299 StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen
Verkehr), 333 StGB (Vorteilsgewährung), 334 StGB (Bestechung), 17 UWG (Verrat
von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen) oder 18 UWG (Verwertung von Vorlagen) fallen.
24
635
(Zusätzliche Vertragsbedingungen - Liefer-/Dienstleistungen)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 2 von 3
6.2 Wenn der Auftragnehmer nachweislich Handlungen gem. Nummer 6.1 a vorgenommen hat, ist er
dem Auftraggeber zu einem pauschalen Schadensersatz in Höhe von 15 v.H. der Abrechnungssumme
verpflichtet, es sei denn ein Schaden in anderer Höhe wird nachgewiesen. Dies gilt auch,
wenn der Vertrag gekündigt oder bereits erfüllt ist.
6.3 Bei nachgewiesenen Handlungen gem. Nummer 6.1 b oder 6.1 c ist der Auftragnehmer zur Zahlung
einer Vertragsstrafe in Höhe 5 v.H. der Abrechnungssumme verpflichtet.
6.4 Die Ziffern 6.1b und 6.3 finden keine Anwendung, soweit es sich um sozial adäquates Verhalten im
Sinne von Nummer IV des Rundschreibens des BMI zum Verbot der Annahme von Belohnungen
oder Geschenken in der Bundesverwaltung vom 8. November 20041handelt.
6.5 Sonstige vertragliche oder gesetzliche Ansprüche des Auftraggebers bleiben unberührt.
7 Güteprüfung (12 Nr. 2)
Verlangt der Auftraggeber eine im Vertrag nicht vereinbarte Güteprüfung, werden dem Auftragnehmer
die dadurch entstandenen Kosten erstattet.
8 Abnahme ( 13)
8.1 Die Lieferung oder Leistung wird förmlich abgenommen.
8.2 Die Gefahr geht, wenn nichts anderes vereinbart ist, auf den Auftraggeber über
- bei Lieferleistungen mit der Übernahme an der Anlieferungsstelle,
- bei Aufbauleistungen mit der Abnahme.
9 Mängelansprüche ( 14)
Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beginnt mit der Abnahme der Leistung.
10 Rechnungen ( 15 und 17)
10.1 Die Rechnungen sind mit den Vertragspreisen ohne Umsatzsteuer (Nettopreise) aufzustellen; der
Umsatzsteuerbetrag ist am Schluss der Rechnung mit dem Steuersatz einzusetzen, der zum Zeitpunkt
des Entstehens der Steuer, bei Schlussrechnungen zum Zeitpunkt des Bewirkens der Leistung
gilt.
Beim Überschreiten von Vertragsfristen, die der Auftragnehmer zu vertreten hat, wird die Differenz
zwischen dem aktuellen Umsatzsteuerbetrag und dem bei Fristablauf maßgebenden Umsatzsteuerbetrag
nicht erstattet.
10.2 In jeder Rechnung sind Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen und die bereits erhaltenen
Zahlungen mit gesondertem Ausweis der darin enthaltenen Umsatzsteuerbeträge anzugeben.
11 Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen ( 16)
Der Auftragnehmer hat über Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen arbeitstäglich Listen in
zweifacher Ausfertigung einzureichen. Diese müssen
- das Datum,
- die genaue Bezeichnung des Ausführungsortes,
- die Art der Leistung,
- die Namen der Arbeitskräfte und deren Berufs-, Lohn- oder Gehaltsgruppe,
- die geleisteten Arbeitsstunden je Arbeitskraft, ggf. aufgegliedert nach Mehr-, Nacht-, Sonntagsund
Feiertagsarbeit, sowie nach im Verrechnungssatz nicht enthaltenen Erschwernissen und
- die Gerätekenngrößen enthalten.
Rechnungen über Stundenverrechnungssätze müssen entsprechend den Listen aufgegliedert werden.
Die Originale der Listen behält der Auftraggeber, die bescheinigten Durchschriften erhält der
Auftragnehmer.
1 http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_08112004_DI32101701.htm
25
635
(Zusätzliche Vertragsbedingungen - Liefer-/Dienstleistungen)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 3 von 3
12 Zahlungen ( 17)
12.1 Alle Zahlungen werden bargeldlos in Euro geleistet.
12.2 Bei Arbeitsgemeinschaften werden Zahlungen mit befreiender Wirkung für den Auftraggeber an den
für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigten Vertreter der Arbeitsgemeinschaft oder nach
dessen schriftlicher Weisung geleistet.
Dies gilt auch nach Auflösung der Arbeitsgemeinschaft.
13 Überzahlungen ( 17)
13.1 Bei Rückforderungen des Auftraggebers aus Überzahlungen ( 812 ff. BGB) kann sich der Auftragnehmer
nicht auf Wegfall der Bereicherung ( 818 Abs. 3 BGB) berufen.
13.2 Im Falle der Überzahlung hat der Auftragnehmer den überzahlten Betrag zu erstatten.
Leistet er innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang des Rückforderungsschreibens nicht, befindet
er sich ab diesem Zeitpunkt mit seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug und hat Verzugszinsen
gemäß 247, 288 Abs. 2 BGB und eine Pauschale gemäß 288 Abs. 5 BGB zu zahlen.
Auf einen Wegfall der Bereicherung kann sich der Auftragnehmer nicht berufen.
14 Verträge mit ausländischen Auftragnehmern ( 19)
Bei Auslegung des Vertrags ist ausschließlich der in deutscher Sprache abgefasste Vertragswortlaut
verbindlich. Erklärungen und Verhandlungen erfolgen in deutscher Sprache. Für die Regelung der
vertraglichen und außervertraglichen Beziehungen zwischen den Vertragspartnern gilt ausschließlich
das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
26
Auftraggeber/Vergabestelle
Zusätzliche Vertragsbedingungen (ZVB)
des Landes Niedersachsen für die Ausführung
von Lieferungen und Leistungen
024_111 (VHB-VOL 4.3)
06.2016
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung
Die Paragraphen beziehen sich auf die Allgemeinen Vertragsbedingungen
für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
1 Vertragsbestandteile ( 1)
1.1
b) Besondere Vertragsbedingungen
f) die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung
von Leistungen (VOL/B)
1.2
Art und Umfang der Lieferungen und Leistungen
a) Die Leistungsbeschreibung mit Vorrang gegenüber
Plänen/Zeichnungen
Durch die Unwirksamkeit einzelner Vertragsbestimmungen
wird die Wirksamkeit des Vertrags im Übrigen nicht
berührt.
Anderslautende Geschäfts-, Liefer- oder Zahlungsbedingungen
der Auftragnehmerin oder des Auftragnehmers
werden nicht Bestandteil des Vertrags. Abweichungen
von den in Nr. 1.1 angegebenen Vertragsbestandteilen
wie auch mündliche Abreden gelten nur, wenn der Auftraggeber
sie schriftlich bestätigt hat. Dies gilt nicht für
einen angebotenen Skontoabzug.
1.3
Nr. 2) Bei Widersprüchen im Vertrag gelten nacheinander:
Vertragsbestandteile
Die Preisvereinbarung dieses Auftrags unterliegt den Bestimmungen
der jeweils geltenden Fassung der Verordnung
PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen
und ggf. einer Preisprüfung. Die in diesem Auftrag
vereinbarten Preise gelten als Marktpreise im Sinne
der o. a. Verordnung, soweit nicht in dem Auftrag ausdrücklich
ein anderer Preistyp angegeben ist.
Mit der Annahme des Auftrags ist die Auftragnehmerin
oder der Auftragnehmer verpflichtet, der zuständigen
Preisbehörde auf Verlangen nachzuweisen, dass es sich
um einen Marktpreis handelt. Kann aufgrund der Preisprüfung
ein Marktpreis nicht festgestellt werden, gilt
der vereinbarte Preis als Selbstkostenpreis im Sinne der
entsprechenden Preisverordnung. Die Auftragnehmerin
bzw. der Auftragnehmer ist in diesem Fall verpflichtet,
in Zusammenarbeit mit der Preisbehörde nach den Vorschriften
der LSP-Leitsätze für die Preisermittlung aufgrund
von Selbstkosten einen Selbstkostenfestpreis,
Selbstkostenrichtpreis oder Selbstkostenerstattungspreis
zu ermitteln und abzurechnen. Bei der Abrechnung zu
Selbstkosten wird zur Abgeltung des kalkulatorischen
Gewinns ein Satz für höchstens 5 v. H. der Netto-Selbstkosten
als angemessen betrachtet. Eine Verzinsung des
betriebsnotwendigen Kapitals von 6,5 v. H. darf nicht
überschritten werden.
Nr. 1) Art und Umfang der beiderseitigen Leistungen
werden durch den Vertrag bestimmt.
c) etwaige Ergänzende Vertragsbestimmungen
d) etwaige Zusätzliche Vertragsbedingungen
e) etwaige allgemeine Technische Vertragsbedingungen
1
2 Preis
3 Änderung der Vergütung
4 Mehr- und Minderleistungen
5 Verpackung
6 Ausführung der Leistungen
7 Sprache
8 Unterauftragnehmer (Nachunternehmer)
9 Abnahme
10 Auftragsentziehung - Kündigung oder Rücktritt
11 Gewährleistung und Verjährung
12 Rechnung
13 Bezahlung, Abtretung
14 Vertragsänderungen
15 Gerichtsstand
2 Preise
2.1
2.2
Stand: Mai 2016
Hopfengarten 2, 27356 Rotenburg (Wümme), Deutschland
27
3 Änderung der Vergütung ( 2 Nr. 3)
4
Beansprucht die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer
auf Grund von 2 Nr. 3 VOL/B eine erhöhte Vergütung,
muss sie bzw. er dies dem Auftraggeber unverzüglich
- möglichst vor Ausführung der Leistung und möglichst
der Höhe nach - anzeigen. Die Auftragnehmerin
oder der Auftragnehmer hat auf Verlangen die durch die
Änderung der Leistung bedingten Mehr- oder Minderkosten
nachzuweisen.
Mehr- oder Minderleistungen ( 2)
- ist die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer verpflichtet,
Mehrleistungen bis zu 10 v. H. der im Vertrag
festgelegten Mengen zu den im Vertrag festgelegten
Einheitspreisen zu erbringen,
Bei marktgängigen, serienmäßigen Erzeugnissen, für die
Einheitspreise im Vertrag vorgesehen sind,
- begründen Minderungen bis zu 10 v. H. der im Vertrag
festgelegten Mengen keinen Anspruch auf Änderung
der im Vertrag festgelegten Einheitspreise.
5 Verpackung
Abfälle aus Verpackungen sind dadurch zu vermeiden,
dass Verpackungen
Verpackungen sind aus umweltverträglichen und die
stoffliche Verwertung nicht belastenden Materialien
herzustellen.
1. nach Volumen und Gewicht auf das zum Schutz des
Füllgutes notwendige Maß beschränkt werden,
Auf Verlangen sind neue Ausführungsfristen zu vereinbaren.
2. so beschaffen sein müssen, dass sie wieder verwendbar
sind, soweit dies technisch möglich und zumutbar sowie
vereinbar mit den auf das Füllgut bezogenen Vorschriften
ist,
3. stofflich verwertet werden, soweit die Voraussetzungen
für eine Wiederverwendbarkeit nicht vorliegen.
Die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer ist verpflichtet,
sofern in der Leistungsbeschreibung ausdrücklich
vorgesehen, Verpackungen nach Gebrauch zurückzunehmen
und einer erneuten Verwendung oder einer
stofflichen Verwertung außerhalb der öffentlichen Abfallentsorgung
zuzuführen.
Die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer gewährleistet
die umweltgerechte Entsorgung.
Verzichtet der Auftraggeber auf die Rücknahme der Verpackungen,
so gehen diese - wenn nichts anderes vereinbart
ist - ohne Anspruch auf Vergütung in das Eigentum
des Auftraggebers über. Wird in gemieteten Behältern
geliefert, so hat die Auftragnehmerin bzw. der Auftragnehmer
- wenn nichts anderes vereinbart ist - keinen
Anspruch auf besondere Vergütung der Mietgebühren.
6.1
6.2 Die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer hat die für
die Prüfung der Einhaltung der anerkannten Regeln der
Technik und der anderen in Ziffer 6.1 genannten Umstände
erforderlichen Unterlagen (Schaltbilder, Funktionsbeschreibungen
usw. in deutscher Sprache) dem
Auftraggeber zur Verfügung zu stellen. Sollte sich bei der
Überprüfung herausstellen, dass Ziffer 6.1 nicht beachtet
Die Waren sind in der angebotenen Ausführung zu liefern
und müssen den anerkannten Regeln der Technik,
insbesondere den gesetzlichen Vorschriften und behördlichen
Bestimmungen sowie den im Anhang TS der
VOL/A aufgeführten Technischen Spezifikationen entsprechen.
6 Ausführung der Leistungen ( 4)
wurde, so hat die Auftragnehmerin bzw. der Auftragnehmer
die Kosten der Überprüfung zu übernehmen
und den ordnungsgemäßen Zustand der Geräte und Anlagen
auf ihre bzw. seine Kosten unverzüglich herzustellen.
Ist die Auftragnehmerin bzw. der Auftragnehmer
mit der Beseitigung des Mangels im Verzuge, so kann
der Auftraggeber den Mangel selbst beseitigen und Ersatz
der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Die
gesetzlichen Gewährleistungsansprüche des Auftraggebers
bleiben unberührt. Der Auftraggeber ist berechtigt,
sich von der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung
zu unterrichten. Dazu sind ihm auf Wunsch die Ausführungsunterlagen
zur Einsicht vorzulegen, die erforderlichen
Auskünfte zu erteilen sowie Zutritt zu den in Betracht
kommenden Arbeitsplätzen, Werkstätten und Lagerräumen
zu gewähren.
6.4
6.3
8
8.1
8.2
9.1
9
Beschreibungen, Zeichnungen oder Muster, die die Auftragnehmerin
oder der Auftragnehmer erhalten hat,
bleiben Eigentum des Auftraggebers. Sie sind dem Auftraggeber
nach Ausführung des Auftrags kostenfrei zurückzugeben
Betriebs-, Bedienungs-, Gebrauchsanweisungen und
dergleichen sind auch ohne besondere Vereinbarung der
zu erbringenden Leistung beizufügen.
Alle schriftlichen Äußerungen der Auftragnehmerin oder
des Auftragnehmers müssen in deutscher Sprache abgefaßt
sein. Fremdsprachliche schriftliche Äußerungen Dritter
(z. B. Bescheinigungen, sonstige Unterlagen von Behörden
und Privaten) sind mit deutscher Übersetzung
einzureichen. Die Übersetzung behördlicher Bescheinigungen
muss vom Konsulat beglaubigt sein.
Die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer darf Leistungen
nur an Unterauftragnehmer übertragen, die die
gewerbe- und handwerksrechtlichen Voraussetzungen
für die Ausführung des zu vergebenden Auftrags erfüllen.
Sie bzw. er ist gehalten, zu Unteraufträgen mittlere
und kleine Unternehmen in dem Umfang heranzuziehen,
wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der
Leistungen zu vereinbaren ist.
Die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer hat vor
der beabsichtigten Übertragung Art und Umfang der
Leistungen sowie Namen, Anschrift und Berufsgenossenschaft
(einschließlich Mitgliedsnummer) des hierfür
vorgesehenen Unterauftragnehmers schriftlich bekanntzugeben.
Beabsichtigt die Auftragnehmerin bzw. der
Auftragnehmer Leistungen zu übertragen, auf die ihr
bzw. sein Betrieb eingerichtet ist, hat sie bzw. er vorher
die schriftliche Zustimmung gemäß 4 Nr. 4 VOL/B einzuholen.
Leistungs- und Erfüllungsort ist - wenn nichts anderes
vereinbart ist - der Sitz der empfangenden Dienststelle
(Empfangsstelle).
Abnahme ( 13)
7 Sprache
Unterauftragnehmer (Nachunternehmer) ( 4 Nr. 4)
Unterauftragnehmer sind bei Anforderung eines Angebots
davon in Kenntnis zu setzen, dass es sich um einen
öffentlichen Auftrag handelt. Sie unterliegen der in
Nummer 2.1 aufgeführten Verordnung.
Die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer hat der
Beauftragung von Unterauftragnehmern die Regelungen
der VOL/A, Ausgabe 2009, zu Grunde zu legen
und VOL/B zum Vertragsinhalt zu machen. Dem Nachunternehmer
dürfen - insbesondere hinsichtlich der Zahlungsweise,
Gewährleistung und Vertragsstrafe - keine
ungünstigeren Bedingungen auferlegt werden als zwischen
Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbart sind.
- 2 -
28
Teilleistungen sind nur mit Zustimmung des Auftraggebers
zulässig.
Die Liefergegenstände sind - wenn nichts anderes vereinbart
ist - auf Gefahr der Auftragnehmerin bzw. des
Auftragnehmers frei Verwendungsstelle zu liefern. Liefertermine
sind mit dem Auftraggeber rechtzeitig abzustimmen.
Die Gefahr des zufälligen Untergangs und einer zufälligen
Verschlechterung geht erst auf den Auftraggeber über,
wenn die oder der zuständige Mitarbeiter der Empfangsstelle
die Leistung der Auftragnehmerin oder des Auftragnehmers
abgenommen oder, wenn eine Abnahme
weder gesetzlich vorgesehen noch vertraglich vereinbart
ist, die Lieferung des Auftragnehmers angenommen ist.
9.2
9.3
11 Gewährleistung und Verjährung ( 14)
9.4
Auftragsentziehung -
Kündigung oder Rücktritt ( 7, 8)
10
Der Auftraggeber ist berechtigt, den Vertrag zu kündigen
oder von ihm zurückzutreten, wenn die Auftragnehmerin
oder der Auftragnehmer Personen, die aufseiten des
Auftraggebers mit der Vorbereitung, dem Abschluss oder
der Durchführung des Vertrages befasst sind oder ihnen
nahestehenden Personen Vorteile ( 331 ff StGB) anbietet,
verspricht oder gewährt. Solchen Handlungen der
Auftragnehmerin bzw. des Auftragnehmers selbst stehen
Handlungen von Personen gleich, die aufseiten der
Auftragnehmerin oder des Auftragnehmers mit der Vorbereitung,
dem Abschluss oder der Durchführung des
Vertrages befasst sind.
10.1
Der Auftraggeber ist berechtigt, den Vertrag zu kündigen
oder von ihm zurückzutreten, wenn die Auftragnehmerin
oder der Auftragnehmer aus Anlass der Vergabe nachweislich
eine Abrede getroffen hat, die eine unzulässige
Wettbewerbsbeschränkung darstellt.
10.2
Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen sind insbesondere
wettbewerbswidrige Verhandlungen und Verabredungen
mit anderen Bietern über
- Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten,
- die zu fordernden Preise,
- Bindungen sonstiger Entgelte,
- Gewinnaufschläge,
- Verarbeitungsspannen und andere Preisbestandteile,
- Zahlungs-, Lieferungs- und andere Bedingungen, soweit
sie unmittelbar den Preis beeinflussen,
- Entrichtung von Ausfallentschädigungen oder Abstandszahlungen,
- Gewinnbeteiligung oder andere Abgaben
sowie Empfehlungen, es sei denn, dass sie nach 2 ff.
des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB -
zulässig sind. Solchen Handlungen der Auftragnehmerin
oder des Auftragnehmers selbst stehen Handlungen von
Personen gleich, die von ihr bzw. ihm beauftragt oder für
sie bzw. ihn tätig sind.
10.3 Tritt der Auftraggeber gemäß Nr. 10.1 oder 10.2 vom Vertrag
zurück, so finden die gesetzlichen Bestimmungen Anwendung.
Im Falle der Kündigung ist die bisherige Leistung,
soweit der Auftraggeber für sie Verwendung hat, nach den
Vertragspreisen oder nach dem Verhältnis des geleisteten
Teils zu der gesamten vertraglichen Leistung auf der Grundlage
der Vertragspreise abzurechnen; die nicht verwendbare
Leistung wird der Auftragnehmerin bzw. dem Auftragnehmer
auf dessen Kosten zurückgewährt.
11.1 Die Verjährungsfrist der Gewährleistungsansprüche beginnt
mit der unbeanstandeten Abnahme der Leistung
oder, wenn eine Abnahme weder gesetzlich vorgesehen
noch vertraglich vereinbart ist, mit der unbeanstandeten
Annahme der Lieferung.
12 Rechnung ( 15)
12.1 Die Rechnung ist auf die im Auftrag bezeichnete Dienststelle
auszustellen.
12.2 Bei Teilrechnungen aufgrund von Teillieferungen müssen
gelieferte und restliche Mengen klar ersichtlich sein. Die
letzte Teilrechnung ist als solche und als Schlussrechnung
zu kennzeichnen.
12.3 Ein Anspruch auf Bezahlung der Rechnung besteht nur,
wenn ihr prüfungsfähige Unterlagen über die Lieferung/
Leistung an die Empfangsstelle beigefügt sind; dies
geschieht in der Regel mit Hilfe quittierter Lieferscheine
bzw. Leistungsnachweise.
13 Bezahlung, Abtretung ( 17)
13.1 Die Zahlung des Rechnungsbetrages erfolgt nach Erfüllung
der Leistung, und soweit nichts anderes vereinbart
ist, nach Wahl des Auftraggebers innerhalb von 14 Tagen
(ggf. unter Abzug eines vereinbarten Skontos) oder innerhalb
von 30 Tagen ohne Abzug. Sie kann früher gemäß
den vereinbarten Zahlungsbedingungen erfolgen.
13.2 Die Zahlungs- und Skontofrist beginnt mit dem Eingang
der prüfungsfähigen Rechnung bei der benannten
Dienststelle, frühestens jedoch mit dem Zeitpunkt des
Gefahrenübergangs gemäß Nummer 9.4 dieser Vertragsbedingungen.
Die Zahlung gilt als geleistet
- bei Übergabe oder Übersendung von Zahlungsmitteln
mit dem Tag der Übergabe oder der Einlieferung,
- bei Überweisung oder Auszahlung von einem Konto
des Auftraggebers mit dem Tag des Zugangs des Überweisungsauftrages
beim Geldinstitut des Auftraggebers.
13.3
13.4 Eine Abtretung der Forderung der Auftragnehmerin oder
des Auftragnehmers ist nur mit vorheriger Zustimmung
des Auftraggebers rechtswirksam.
14 Vertragsänderungen
Gerichtsstand ( 19)
Jede Änderung des Vertrages bedarf der Schriftform.
15
- 3 -
Der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten über die Gültigkeit
des Vertrages sowie aus dem Vertragsverhältnis
richtet sich ausschließlich nach dem Sitz der für die Prozessvertretung
des Auftraggebers zuständigen Stelle.
29
634
Besondere Vertragsbedingungen
(- Regelungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben der 13 bis 15 NTVergG -)
Dienstleistung Seite 1 von 4
Regelungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben der 13 bis 15 NTVergG
- Vergabe von Dienstleistungsaufträgen -
1. Zahlung von Mindestentgelten
Der Auftragnehmer hat sich verpflichtet, im Fall der Auftragserteilung den Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern im Sinne des 22 Mindestlohngesetz (MiLoG) in seinem Unternehmen bei der
Ausführung der beauftragten Leistung, die innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik
Deutschland erbracht wird, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des
Mindestlohngesetzes zu zahlen und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die von
Regelungen nach 1 Abs. 3 MiLoG erfasst werden, mindestens ein Mindestentgelt nach den
Vorgaben dieser Regelungen zu zahlen. Diese können sich ergeben aus:
- den Regelungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG),
- den Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG)
- der auf Grundlage des AEntG oder AÜG erlassenen Rechtsverordnungen sowie
- aus einem auf der Grundlage von 5 des Tarifvertragsgesetzes für allgemeinverbindlich
erklärten Tarifvertrag im Sinne von 4 Absatz 1 Nummer 1 sowie 5 und 6 Absatz 2 des AEntG.
Die Pflicht des Auftragnehmers zur Zahlung des Mindestentgelts erstreckt sich auch auf
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Sinne des Gesetzes zur Regelung der
Arbeitnehmerüberlassung entliehen sind und bei der Ausführung der Leistung eingesetzt werden.
In diesem Fall ist der Auftragnehmer verpflichtet, die Zahlung von Mindestentgelten auch den
Verleihunternehmen aufzuerlegen, die Abgabe der entsprechenden Verpflichtungserklärungen mit
diesen zu vereinbaren, von diesen einzufordern und dem Auftraggeber vorzulegen.
Das Mindestentgelt erfasst nur solche Entgeltzahlungen, die zur Abgeltung der im Rahmen der
Auftragsausführung erbrachten Arbeitsleistung regelmäßig zu zahlen sind.
Nicht von dem Mindestentgelt erfasst sind vermögenswirksame Leistungen oder
Sonderleistungen, die nicht mit der Arbeitsleistung in einem funktionalen Zusammenhang stehen.
Auf die entsprechende Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes wird verwiesen, vgl. BAG,
Urteil vom 18.04.2012 4 AZR 139/10; BAG E 109, 244.
2. Verpflichtung von Nachunternehmen
Der Auftragnehmer ist weiter verpflichtet, die in Ziffer 1 genannten Verpflichtungen zur Zahlung
von Mindestentgelten auch den von ihm eingesetzten oder von Nachunternehmen eingesetzten
Nachunternehmen aufzuerlegen, die Abgabe der entsprechenden Verpflichtungserklärungen mit
diesen zu vereinbaren, von diesen einzufordern und dem Auftraggeber vorzulegen. Die
Verpflichtung von Nachunternehmen zur Zahlung des Mindestentgeltes nach Ziffer 1 besteht nur
für Leistungen, die das beauftragte Nachunternehmen innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik
Deutschland erbringen wird. Die Verpflichtungserklärungen können nach Maßgabe des 13 Abs.
1 Satz 4, 5 i.V.m. 8 Abs. 1 NTVergG auch im Wege der Präqualifikation erbracht werden.
Vorstehende Verpflichtungen beziehen sich auf die Verpflichtungserklärungen über die Zahlung
von Mindestentgelten nach 4 Abs. 1 NTVergG.
Die Erklärungen sind vor Einsatz des jeweiligen Nachunternehmens einzufordern und dem
Auftraggeber vorzulegen.
Die Mindestentgeltverpflichtung bezieht sich jeweils auf das beauftragte Nachunternehmen.
Soweit keine Mindestentgeltregelung nach 4 Abs. 1 Nr. 2 NTVergG existiert, ist das
Mindestentgelt nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes gemäß 4 Abs. 1 Nr. 1 NTVergG zu
zahlen.
30
634
Besondere Vertragsbedingungen
(- Regelungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben der 13 bis 15 NTVergG -)
Dienstleistung Seite 2 von 4
Nachunternehmen im Sinne dieser Regelungen sind in der Regel rechtlich selbständige
Unternehmen, die von dem beauftragten Auftragnehmer zur Erbringung der ausgeschriebenen
Leistung herangezogen werden, die in sich abgeschlossene Teilleistungen bilden und nicht nur
untergeordnete Hilfsdienste oder bloße Zulieferungen darstellen. Der Auftragnehmer hat diese
rechtliche Einordnung der von ihm zur Ausführung eingesetzten Dritten in eigener Verantwortung
zu prüfen. Die Regelung des 4 Nr. 4 VOL/B bleibt unberührt.
3. Kontrollrechte
3.1. Allgemeines Kontrollrecht des Auftraggebers
Die Vertragsparteien vereinbaren vor dem Hintergrund der Regelung in 14 Abs. 1 NTVergG ein
allgemeines Recht des Auftraggebers zur jederzeitigen Kontrolle, ob der Auftragnehmer und die
zur Auftragsausführung eingesetzten Nachunternehmen und Verleihunternehmen die von ihnen im
Hinblick auf das NTVergG übernommenen Pflichten erfüllen.
3.2. Kontrollrechte des Auftraggebers und Vertragspflichten des Auftragnehmers im Hinblick auf
die Pflicht zur Zahlung des Mindestentgelts
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, bis zur vollständigen Leistungserbringung jederzeit auf
Verlangen des Auftraggebers die Grundlage für seine Zahlungsverpflichtung des Mindestentgelts
i.S.d. 4 Abs. 1 NTVergG offenzulegen und Kontrollen über die Einhaltung und Umsetzung dieser
Zahlungspflicht zu ermöglichen. Zu diesem Zweck hat der Auftragnehmer die zur Kontrolle
erforderlichen Unterlagen, Arbeitsnachweise der Beschäftigten und Nachweise über
Entgeltzahlungen an die Beschäftigten, die zur Ausführung der Leistung eingesetzt sind, bereit zu
halten und dem Auftraggeber jederzeit auf dessen Anforderung auszuhändigen. Um die
Einhaltung der in Ziffer 1 und 2 genannten Vertragspflichten zu überprüfen, ist der Auftraggeber
berechtigt, die im Einzelfall erforderlichen Maßnahmen zu treffen, insbesondere
Leistungsorte/Baustellen und/oder Geschäftsräume zu betreten, Beschäftigte zu befragen,
Einsicht in Unterlagen, insbesondere in Lohn- und Meldeunterlagen, Bücher und andere
Geschäftsunterlagen und Aufzeichnungen zu nehmen, aus denen Umfang, Art, Dauer und
tatsächliche Entlohnung der Beschäftigten hervorgehen oder abgeleitet werden können. Die
Unterlagen sind nach Auftragserteilung vollständig und prüffähig bereit zu halten.
Die vorstehenden Pflichten sind mit Zuschlag Vertragsbestandteil. Sie gelten auch nach
vollständiger Erfüllung der Hauptleistungspflichten durch den Auftragnehmer in entsprechender
Anwendung des 147 Abgabenordnung für zehn (10) Jahre nach Ende des Kalenderjahres, in
dem die Hauptleistung des Auftragnehmers vollständig und vertragsgerecht erbracht wurde.
Nach vollständiger Leistungserbringung wird der Auftraggeber eine angemessene Frist zur
Bereitstellung und Vorlage der o.g. Unterlagen setzen.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, seine Beschäftigten auf die Kontroll- und Nachweispflichten
gegenüber dem Auftraggeber hinzuweisen. Ihm ist bekannt, dass die Umsetzung und Ausübung
der Kontrollrechte durch den Auftraggeber nicht von der Einwilligung der Beschäftigten abhängt.
Die Verpflichtung des Auftragnehmers zur Erfassung, Bereithaltung und Offenlegung der
personenbezogenen Daten ist zur Prüfung der Verpflichtung zur Zahlung des vereinbarten
Mindestentgelts erforderlich und gilt daher unabhängig davon, ob die Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer sowie sonstigen zur Auftragsausführung Beschäftigten ihre Einwilligung zur
Erfassung und Offenlegung der personenbezogenen Daten erteilen.
31
634
Besondere Vertragsbedingungen
(- Regelungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben der 13 bis 15 NTVergG -)
Dienstleistung Seite 3 von 4
Vorstehende Pflichten bestehen in gleicher Weise für eingesetzte Nachunternehmen und
Verleihunternehmen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die von ihm eingesetzten Nach- und
Verleihunternehmen sowie etwaige dritte Nach- und Verleihunternehmen, die für die Ausführung
des Auftrags eingesetzt sind, seinerseits auf Einhaltung der Vertragspflichten gem. Ziffer 1 und 2
zu kontrollieren und dem Auftraggeber die Einhaltung der Verpflichtungen auf dessen Verlangen
jederzeit nachzuweisen.
Die in Ziffer 2 genannte Pflicht zur Vorlage von Erklärungen von Nachunternehmen gilt nicht,
sofern und soweit der Auftraggeber gemäß 13 Abs. 3 NTVergG auf die Vorlage von Erklärungen
verzichtet. Auch in diesem Fall ist der Auftragnehmer verpflichtet, für die Zahlung des
entsprechenden Mindestentgelts Sorge zu tragen und dies dem Auftraggeber auf Verlangen
nachzuweisen.
4. Sanktionen/Vertragsstrafe/Kündigungsrecht
Die Vertragspartner vereinbaren für jeden schuldhaften Verstoß des Auftragnehmers und der von
ihm oder durch seine Nach- oder Verleihunternehmen beauftragten Nach- oder
Verleihunternehmen gegen die vorstehend erfassten Vertragspflichten gem. Ziffer 1, 2 und Ziffer
3.2 die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 1 vom Hundert des Auftragswertes netto -
basierend auf dem Auftragswert im Zeitpunkt der Beauftragung; bei mehreren Verstößen gegen
die Vertragspflichten auf Grundlage des 4 Abs. 1 NTVergG darf die Summe der Vertragsstrafen
10 vom Hundert des Auftragswertes nicht überschreiten.
Diese Vertragsstrafenregelung bezieht sich explizit ausschließlich auf schuldhafte
Vertragspflichtverstöße im Zusammenhang mit den vorgenannten Vertragsregelungen der Ziffern
1, 2 und 3.2, die auf den gesetzlichen Regelungen des NTVergG basieren. Die Vereinbarung von
Vertragsstrafen für andere Verstöße gegen Vertragspflichten, etwa über die Vereinbarung von
Terminen und Fristen, bleibt hiervon unberührt.
Schuldhaft ist auch ein Verstoß gegen Vertragspflichten, der durch Nach- oder
Verleihunternehmen begangen wird, wenn und soweit dieser Verstoß als schuldhafter Verstoß
des Auftragnehmers gegen eigene Nebenpflichten einzuordnen ist. Dies ist dann nicht der Fall,
wenn der Auftragnehmer schlüssig nachweist, dass er die Einhaltung der
Mindestentlohnungspflichten durch die eingesetzten Nach- und Verleihunternehmen regelmäßig
kontrolliert und sichergestellt hat. Die Zahlung einer Vertragsstrafe wird daher auch für den Fall
vereinbart, dass der Verstoß durch ein Nachunternehmen oder ein Verleihunternehmen begangen
wird und das beauftragte Unternehmen den Verstoß kannte oder kennen musste. Den
Vertragsparteien ist bekannt, dass das Gebot der Verhältnismäßigkeit bei der Verwirkung der
Vertragsstrafe zu beachten ist und die Vertragsstrafe vom Auftraggeber auf Antrag des
Auftragnehmers auf einen angemessenen Betrag herabgesetzt werden kann.
Neben der Vertragsstrafenregelung vereinbaren die Parteien für den Fall der schuldhaften und
nicht nur unerheblichen Nichterfüllung der sich aus den in Ziffer 1, 2 und 3.2 genannten
Vertragspflichten durch den Auftragnehmer oder durch einen von diesem oder einem Nach- oder
Verleihunternehmen eingesetzten Nach- oder Verleihunternehmen das Recht des Auftraggebers
zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. 8 VOL/B und etwaige andere vertragliche
Kündigungsrechte bleiben unberührt.
Der Auftragnehmer informiert die eingesetzten Nach- und Verleihunternehmen über die
drohenden Sanktionen im Fall schuldhafter Verstöße gegen die in Ziffer 1, 2 und/oder 3.2
vereinbarten Verpflichtungen.
32
634
Besondere Vertragsbedingungen
(- Regelungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben der 13 bis 15 NTVergG -)
Dienstleistung Seite 4 von 4
Dem Auftragnehmer ist bekannt, dass der Auftraggeber die für die Verfolgung und Ahndung von
Ordnungswidrigkeiten nach 21 MiLoG, nach 23 AEntG und nach 16 AÜG zuständigen
Stellen über Verstöße des Auftragnehmers bzw. der Nach- oder Verleihunternehmen gegen die
auf Grundlage des 4 Abs. 1 NTVergG vereinbarten Mindestentgeltregelungen informieren.
5. Rechtliche Hinweise und Regelung zur Teilnichtigkeit
Sollte eine der vorstehenden Regelungen unwirksam sein, bezieht sich die Unwirksamkeit
ausschließlich auf die jeweilige Teilregelung und nicht auf die Vertragsregelungen insgesamt.
139 BGB wird ausdrücklich abbedungen.
33
234
(Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft)
VHB - Bund - Ausgabe 2008 Stand April 2016 Seite 1 von 1
Bezeichnung der Bauleistung:
Maßnahmennummer Baumaßnahme
Vergabenummer Leistung
Erklärung der Bieter- /Arbeitsgemeinschaft
Wir, die nachstehend aufgeführten Unternehmen einer Bietergemeinschaft,
Bevollmächtigter Vertreter
Mitglied
USt-ID:
Weitere Mitglieder
Mitglied
USt-ID:
Mitglied
USt-ID:
Mitglied
USt-ID:
beschließen, im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden und erklären1, dass der bevollmächtigte
Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder
als Gesamtschuldner haften.
Ort Datum Unterschrift
Ort Datum Unterschrift
Ort Datum Unterschrift
Ort Datum Unterschrift
1 Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben,
Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte
Erklärung
abzugeben.
81/19/51 Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
34
Auftraggeber/Vergabestelle (einschl. Anschrift)
(VOL - Eigenerklärung)
Vergabenummer
Leistung:
Eigenerklärung
Ich/Wir erkläre(n), dass
 über mein/unser Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag
mangels Masse abgelehnt wurde.
 ich mich/wir uns nicht in Liquidation befinde(n).
 ich/wir keine Verfehlungen begangen habe(n), die meine/unsere Zuverlässigkeit als
Bewerber in Frage stellt, insbesondere ich/wir mich/uns nicht an Preisabsprachen
beteiligt habe/n bzw. beteiligen werden.
Entsprechende Nachweise können auf Verlangen vorgelegt werden.
Mir/Uns ist bekannt, dass ich/wir im Falle unzutreffender Erklärungen vom Wettbewerb
ausgeschlossen werden kann/können.
(Datum, Unterschrift, ggf. Firmenstempel)
Landkreis Rotenburg (Wümme)
81/19/51
35
1 Diese Vorrangregelung gilt nur für bundesweit geltende Tarifverträge des Bauhaupt- und Baunebengewerbes, die
nach 5 TVG für allgemeinverbindlich erklärt wurden. Zurzeit (Stand 01. Januar 2017) erfüllt kein Tarifvertrag diese
Voraussetzungen. Änderungen für die Zukunft sind nicht ausgeschlossen.
Auftraggeber/Vergabestelle
Vergabenummer
Erklärung zu 4 Abs. 1 NTVergG
Diese Erklärung bezieht sich nur auf Leistungen zur Auftragsausführung, welche innerhalb des
Gebietes der Bundesrepublik Deutschland erbracht werden.
Hiermit verpflichte ich mich/verpflichten wir uns, bei der Ausführung der auf der Grundlage
dieses Vergabeverfahrens zu erbringenden Bau- oder Dienstleistungen
1. meinen/unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Sinne des 22
Mindestlohngesetz (MiLoG) vom 11. August 2014 (BGBl. I S. 1348), in der jeweils geltenden
Fassung, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes
(derzeit 9,19 Euro) zu zahlen
und
2. meinen/unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die von Regelungen nach 1 Abs. 3
MiLoG erfasst werden, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben dieser
Regelungen zu zahlen. Diese können sich ergeben aus:
 den Regelungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG)
 den Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG)
 den auf Grundlage des AEntG oder AÜG erlassenen Rechtsverordnungen sowie
 aus einem auf der Grundlage von 5 des Tarifvertragsgesetzes (TVG) für
allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag im Sinne von 4 Absatz 1 Nummer 1
sowie 5 und 6 Absatz 2 des AEntG1.
_______________________________________________________
Datum, Unterschrift / Firmenstempel
Hinweis zum Einsatz von Nachunternehmern oder Verleihunternehmen
Soweit Nachunternehmen oder Verleihunternehmen eingesetzt werden sollen, müssen auch
diese die obenstehende Erklärung gesondert vorlegen.
Landkreis Rotenburg (Wümme)
81/19/51
36
Angebotsaufkleber
Bitte benutzen Sie diesen Angebotsaufkleber, wenn Sie ...
ein schriftliches Angebot einreichen möchten.
... den unterschriebenen Mantelbogen für Ihr elektronisches Angebot einreichen möchten.
...
Hinweis
Der Mantelbogen muss in einem verschlossenen Briefumschlag
bis zur Angebotsfrist bei der unten bezeichneten Adresse der Vergabestelle vorliegen!
Bitte Angebotsaufkleber ausschneiden und auf verschlossenen Briefumschlag kleben!
Absender
ANGEBOT
Bitte nicht öffnen!
Angebotsfrist
Ausschreibungsnummer
Ausschreibungstitel
Erklärungen und Nachweise zu Ihrem Angebot nachreichen möchten.
07.05.2019 10:00:00
81/19/51
Qualifizierungskurs für
Tagespflegepersonen im
Landkreis Rotenburg (Wümme)
Landkreis Rotenburg -
Zentrale Vergabestelle
Hopfengarten 2 (Raum 226)
27356 Rotenburg (Wümme)
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LEISTUNGSVERZEICHNIS
Ausschreibung
04.04.2019
Verfahren: 81/19/51 Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg
(Wümme)
SKONTO
Skonto kann gesondert angeboten werden, wird allerdings bei der Wertung der Angebote nicht
berücksichtigt.
AUFLISTUNG ALLER POSITIONEN
ALLE PREISE SIND OHNE UMSATZSTEUER ANZUGEBEN
produktbezogene Leistungsbeschreibung
Qualifizierung von Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Auftraggeber:
Landkreis Rotenburg (Wümme), Jugendamt, Postfach 14 40, 27344 Rotenburg (Wümme)
Art und Umfang der Leistung:
Der Qualifizierungskurs soll als kreisweites Angebot konzipiert werden.
Grundlage für die Ausgestaltung der Leistung ist das DJICurriculum für die Qualifizierung in der Kindertagespflege in
der aktuellen Fassung.
Der Kurs umfasst mindestens 160 Stunden (http://www.dji.de) sowie eine zusätzliche Praxishospitation in einer
Kindertageseinrichtung von mind. 40 Stunden Umfang (zuzüglich Vor und Nachbereitung). Der Träger teilt dem
Jugendamt rechtzeitig vor Kursbeginn die Termine für den Kurs mit. Die Dauer des Kurses beträgt max. 12 Monate
(bei 160 UE). Der Träger holt die Nachweise der Praxishospitation von den Teilnehmer/innen ein.
Der Träger erstellt ein Kurskonzept mit Aussagen zur inhaltlichen und organisatorischen Umsetzung des
Qualifizierungskurses. Außerdem legt er einen vollständigen Kursplan unter Angabe von Themen, voraussichtlichen
Kursterminen und ggf. weiteren externen Referenten vor.
Kursflankierend findet jeweils eine Auftakt u. Abschlussveranstaltung statt (Informationsveranstaltun g und
Zertifikatsübergabe).
Für die Durchführung der Leistung werden sozialpädagogische Fachkräfte eingesetzt. Erforderlich sind Kenntnisse in
den Bereichen Förderung von Kindern, Kooperation und Kommunikation zwischen Tagespflegeperson und Eltern
sowie Arbeitsbedingungen der Tagespflegeperson. Berufserfahrung ist erwünscht. Nachweise über die
Mitarbeiter/innen und deren Qualifikation sind der Leistungsbeschreibung beizufügen.
Es ist eine uneingeschränkte Kooperation mit dem Jugendamt des Landkreises bei wesentlichen Kursinhalten (z. B.
8a SGB VIII, Vernetzung und Kooperation in der Tagespflege), der Auswahl von ggf. externen Referenten und bei der
Abnahme der Abschlussprüfung aller Teilnehmer/innen zu gewährleisten.
Die Kosten für die Durchführung des Kurses sind unter Berücksichtigung der allgemeinen und der fachspezifischen
Bereinigungszeiten (z.B. Vor und Nachbereitung, Dokumentation) und der Leitungsanteile, der Verwaltungskosten
und der Sachkosten (inklusive der Mietkosten) des Trägers zu berechnen.
Der Träger stellt die notwendigen räumlichen und sächlichen Mittel zur Verfügung.
Ort der Durchführung:
Innerhalb des Kreisgebiets an einem verkehrstechnisch gut erreichbaren Platz.
Zielgruppe:
Interessierte, grundsätzlich geeignete volljährige Personen (in der Regel ab 21 Jahre), die
über einen Schulabschluss verfügen (mind. Hauptschule),
über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen (mindestens auf dem Niveau B2 der Globalskala des
Gemeinsamen Europäischer Referenzrahmens für Sprachen, ggf. Nachweis erforderlich),
Erfahrung und Kenntnisse im Umgang mit Kindern haben,
ausreichend Zeit zur Betreuung von Kindern haben,
perspektivisch Platz für Kinder zum Spielen, Schlafen und für die Hausaufgabenerledigung haben,
zu einer am Wohl des Kindes orientierten, verbindlichen Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und
Jugendamt bereit sind,
zu einer Vermittlung von Tagespflegekindern durch das Jugendamt bereit sind,
bereit sind, sich mit pädagogischen Fragen auseinanderzusetzen und an einer Qualifizierung für
Tagespflegepersonen teilnehmen wollen.
Die Teilnehmer/innen werden verpflichtet, in eigener Verantwortung den jeweiligen Veranstaltungsort aufzusuchen.
Alle näheren Absprachen, wie z. B. zu endgültigen Kursterminen, Flyern, Pressemitteilungen etc. bedürfen der
ausdrücklichen und schriftlichen Zustimmung des Landkreises. Die detaillierte Abstimmung erfolgt zeitnah nach
Abschluss der Vereinbarung.
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Nach Beendigung des Kurses ist jede/r Teilnehmer/in anhand eines vom Träger zu erstellenden standardisierten
Fragebogens über die Einschätzung des Erfolgs der Maßnahme (Evaluation) zu befragen. Die Antworten sind
auszuwerten und im jährlichen Tätigkeitsbericht zu dokumentieren. Ein Entwurf des Fragebogens ist dem Kurskonzept
hinzuzufügen.
Nach Ablauf eines Kurses ist dem Jugendamt ein Tätigkeitsbericht über die Leistungen vorzulegen, der statistische
Angaben enthält und die Ergebnisse auswertet. Der Bericht wird spätestens sechs Wochen nach Abschluss des
Kurses eingereicht.
Des Weiteren ist spätestens sechs Wochen nach Abschluss der Maßnahme ein nachvollziehbarer
Verwendungsnachweis zu erbringen.
1 Pauschalpreis Qualifizierungskurs
für Tagespflegepersonen
USt. [%]
19%
Menge
1,00
Einheit
PauschalFestpreis
Der Kurs umfasst mindestens 160 Stunden (http://www.dji.de) sowie eine
zusätzliche Praxishospitation in einer Kindertageseinrichtung von mind. 40
Stunden Umfang (zuzüglich Vor und Nachbereitung). Der Träger teilt dem
Jugendamt rechtzeitig vor Kursbeginn die Termine für den Kurs mit. Die Dauer
des Kurses beträgt max. 12 Monate (bei 160 UE). Der Träger holt die Nachweise
der Praxishospitation von den Teilnehmer/innen ein.
Grundlage für die Abrechnung ist der für die Maßnahme vereinbarte Festpreis.
Die Maßnahmekosten umfassen alle im Zusammenhang mit der Vorbereitung
und Durchführung der Maßnahme entstehenden notwendigen Kosten.
Die Zahlung der Maßnahmekosten erfolgt vereinbarungsgemäß durch den
Auftraggeber auf Nachweis/ Rechnung.
Einzelpreis
[EUR]
................
pro 1,00
PauschalFestpreis
Gesamtpreis
[EUR]
................
ANGEBOTSSUMME(N)
Summe exkl.
Nachlass
(netto) ____________________
Nachlass
(netto) ____________________
Summe inkl.
Nachlass
(netto) ____________________
Umsatzsteuer ____________________
Summe
(brutto) ____________________
AUFLISTUNG ALLER DATEIANLAGEN ZU DEN POSITIONEN
Name Dateiname Größe MIMEType
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KRITERIENKATALOG
Ausschreibung
04.04.2019
Verfahren: 81/19/51 Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg
(Wümme)
EIGNUNGSKRITERIEN
Kriterienkatalog 1/2
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KRITERIENKATALOG
Ausschreibung
04.04.2019
Verfahren: 81/19/51 Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen im Landkreis Rotenburg
(Wümme)
LEISTUNGSKRITERIEN
Kriterienkatalog 2/2
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Name Dateiname Größe MIMEType
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Source: 4 https://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/healyhudson/2019/04/576084b0-68ee-43d7-91db-1f9eeec6df6c.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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