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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Metzingen - Bau von Wohnungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019041210044244718 / 171713-2019
Veröffentlicht :
12.04.2019
Angebotsabgabe bis :
09.05.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45211341 - Bau von Wohnungen
DE-Metzingen: Bau von Wohnungen

2019/S 73/2019 171713

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Metzingen
Stuttgarter Straße 2-4
Metzingen
72555
Deutschland
E-Mail: [1]metzingen-fliederstrasse@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE141

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.metzingen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYPVL/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Frank Meininger
E-Mail: [4]metzingen-fliederstrasse@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYPVL
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stadt Metzingen Investorenwettbewerb Fliederstraße
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/309
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45211341
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Metzingen ist Eigentümer eines innerstädtischen Grundstücks.
Sie sucht einen Partner (Investor), um mit diesem auf dem Areal durch
das Investorenprojekt Fliederstraße günstigen Wohnraum zu
realisieren. Die Stadt Metzingen vergibt das Grundstück in der
Fliederstr. 12, 72555 Metzingen in Erbbaupacht an einen Investor, der
dort zwischen 25 und 30 Wohneinheiten realisiert.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE141
Hauptort der Ausführung:

Metzingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Metzingen vergibt das Grundstück in der Fliederstr. 12, 72555
Metzingen in Erbbaupacht an einen Investor, der dort zwischen 25 und 30
Wohneinheiten realisiert.

Die maximal bebaubare Fläche beträgt 990 m^2. Der Gewässerrandstreifen,
der zwar zur Grundstücksfläche dazugehört, ist jedoch von jeglicher
Bebauung freizuhalten. In dem L-förmigen Baufenster ist im
nordwestlichen Bereich eine Bebauung mit 3 Vollgeschossen plus Dach und
im südöstlichen Bereich eine Bebauung mit 2 Vollgeschossen plus Dach
angedacht. Für den Hauptbaukörper ist ein Walmdach vorzusehen, das
untergeordnete Bauteil kann mit einem Flachdach ausgebildet werden.

Die baurechtlich erforderlichen Stellplätze sind auf dem Grundstück
selbst z. B. in einer Tiefgarage unterzubringen. Die Anzahl der
barrierefrei auszubildenden Wohnungen ergibt sich aus der LBO.

Bei der Wahl der Bauweise wird die Entscheidung dem Investor
überlassen. Die Regelungen zur gültigen EnEV sind zu beachten. Bei der
Architektur sollen effiziente Grundrisse gewählt werden. Die
Verkehrsfläche sollte auf ein Minimum reduziert werden. Die Architektur
muss sich in die Umgebungsbebauung einfügen.

Mit familiengerechten Wohnformen bzw. Wohnungsgrundrissen sowie
Angeboten für ältere Mitbürger soll eine Wohnanlage mit Angeboten für
alle Generationen entstehen. Es sind dabei 2-, 3- und
4-Zimmer-Wohnungen vorzusehen. Ein Anteil von mind. 30 %
kostengedämpftem Wohnungsbau an der Gesamtwohnfläche wird gefordert.
Die Miethöhe für kostengedämpften Wohnraum liegt 33 % unter der
Vergleichsmiete. Die ansetzbare ortsübliche Vergleichsmiete beträgt
9,85 EUR/ m^2 Wohnfläche. Ein höherer Anteil wird positiv bewertet. Die
übrigen Wohneinheiten sollen ebenfalls zu Konditionen unterhalb der
ortsüblichen Vergleichsmiete angeboten werden. Die hierbei seitens des
Investors zugesicherte Mietpreishöhe fließt ebenfalls in die Bewertung
ein. Die Orientierungsmiete beträgt 8,00 EUR/m^2 Wohnfläche.

Dem Investor soll das zu bebauende Areal mittels Erbbaurecht zur
Verfügung gestellt werden (Erbbaurechtsdauer 50 Jahre; Möglichkeiten
zur Verlängerung bestehen grundsätzlich).

Die Stadt Metzingen soll für alle der zu errichtenden Wohnungen
hinsichtlich der Belegung ein Vorschlagsrecht erhalten, sodass sie dem
Partner 3 Vorschläge für potentielle Mieter unterbreitet, aus denen
dieser auswählen kann.

Der Investor hat die Planung, Errichtung, Finanzierung und spätere
Vermietung der zu errichtenden Wohnungen auf eigenes Risiko zu
realisieren.

Ziel des bevorstehenden Verfahrens ist die Auswahl des Investors mit
dem besten Entwurfs- und Nutzungskonzept in Verbindung mit dem besten
wirtschaftlichen Konzept für den neu zu errichtenden Wohnkomplex. Der
Fokus bei der Realisierung des Projekts liegt auf einem sozial
vertretbaren Konzept zur Vermietung des Gebäudes.

Der Baubeginn soll im Sommer 2020 erfolgen. Die Fertigstellung und
somit der Einzug soll spätestens im Frühjahr 2022 erfolgen.

Die näheren Einzelheiten, die Grundlage der Angebotserstellung und der
anschließenden Verhandlungen sind, ergeben sich aus den
Angebotsunterlagen, die den im Rahmen des nun stattfindenden
Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerbern mit Aufforderung zur
Angebotsabgabe zugehen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Ende: 31/12/2070
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber,
die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in
einem dreistufigen Verfahren.

1) Stufe:

Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Vorgaben
genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter
Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können
nicht berücksichtigt werden;

2) Stufe:

Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten
Angaben, Erklärungen und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen,
die vergabegegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen;

3) Stufe:

Schließlich wird anhand der Referenzen (Mindestreferenzen und weitere
Referenzen gemäß Ziff. III.1.3 der europaweiten Vergabebekanntmachung)
beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften
Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint
und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Soweit der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der
Eignung die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt (sog.
Eignungsleihe), muss mit Angebotsabgabe nachgewiesen werden, dass die
für den Auftrag erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem
der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung des betreffenden Unternehmens vorlegt.

Über die nachfolgend und in III.1.2 und III.1.3 geforderten
Eignungsnachweise hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag folgende
Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:

(1) Nachweis der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder
Handelsregister;

(2) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB/§ 6e EU Abs.
1-4 VOB/A;

(3) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB/§ 6e EU Abs. 6
VOB/A;

(4) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLOG).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz mit der
Vermietung von Wohnraum.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Eigenerklärungen zu Referenzen über vergleichbare
Immobilienprojektentwicklungsleistungen in den zurückliegenden 10
Jahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis mindestens einer Referenz über die Projektentwicklung eines
innerstädtischen Wohnungsbauprojektes (abgeschlossen oder laufend,
wobei sich das Projekt mind. im Stadium der LPH 5 nach HOAI befinden
muss) mit einem Investitionsvolumen von mindestens 5 Mio. EUR brutto
und einer Bruttogeschossfläche von mindestens 2 500 m^2 ohne Tiefgarage
in den zurückliegenden 10 Jahren (Projektbeginn nicht vor dem
1.1.2009).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für Bewerbergemeinschaften gilt:

Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die
Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft
unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:

(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der
Bewerbergemeinschaft;

(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft;

(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich
vertritt;

(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit
uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen;

(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im
Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/05/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene
Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in
Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines
allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich
hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz
von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein
Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche
Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben
bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie
aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem
Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen
sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor
Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist
prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder
Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des
Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYPVL
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [7]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote
für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/04/2019

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References

1. mailto:metzingen-fliederstrasse@menoldbezler.de?subject=TED
2. https://www.metzingen.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYPVL/documents
4. mailto:metzingen-fliederstrasse@menoldbezler.de?subject=TED
5. http://www.menoldbezler.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYPVL
7. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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