Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Mainz - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019041209481144010 / 173591-2019
Veröffentlicht :
12.04.2019
Angebotsabgabe bis :
n.ow.Unkn
Dokumententyp : Wettbewerbsergebnisse
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71222000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
DE-Mainz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 73/2019 173591

Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Auslober des Wettbewerbs ist das Land Rheinland-Pfalz vertreten durch
das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den LBB (Landesbetrieb
Liegenschafts- und Baubetreuung) in Abstimmung mit der GDKE
Generaldirektion Kulturelles Erbe des Landes Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 5
Mainz
55116
Deutschland
Kontaktstelle(n): Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung
Niederlassung Koblenz -, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a,
56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: [1]VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB35

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.LBBnet.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

17D0577 Hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit
Ideenteil Entwicklung Burgruine Burgschwalbach
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71222000
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Burg Schwalbach liegt oberhalb des Örtchens Burgschwalbach
(Rhein-Lahn-Kreis). Die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert wurde bis in
die 1730er Jahre genutzt, danach dem Verfall preisgegeben. Mitte des
19. Jahrhunderts begann die touristische Nutzung der Anlage mit
Instandsetzungsarbeiten und dem Betrieb einer Gastronomie. Die letzten
größeren Umbaumaßnahmen wurden in den 1980er Jahren durchgeführt.
Gegenwärtig ruht der Gastronomiebetrieb, an der Bausubstanz werden
Instandsetzungs- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Künftig soll in der Burganlage wieder eine Gastronomie betrieben
werden. Im Rahmen eines Gutachtens wurden als Nutzungskonzept eine
kleine Tages- und Ausflugsgastronomie sowie flexibel nutzbare
Veranstaltungsräume vorgeschlagen. Auch Teile der Außenbereiche sollen
für eine gastronomische Bewirtschaftung entwickelt werden. Neu
ausgebaut werden soll auch die Annäherung an die Burg sowie die äußere
Erschließung. So soll für die Kernburg eine attraktive Besucherführung
vom Parkplatz durch das Torwächterhaus und den äußeren Burghof
geschaffen werden.

Das Land Rheinland-Pfalz lobt für diese anspruchsvolle Aufgabe einen
Planungswettbewerb aus, in dem konkrete Vorschläge für eine
architektonische Umsetzung des Nutzungskonzepts erarbeitet werden
sollen. Zugleich sollen Aussagen für die Gestaltung der Freiflächen
innerhalb der Burg getroffen werden. Der Ideenteil des Wettbewerbs soll
sich mit dem Umfeld und der Wegeführung zur Burg für Besucher
auseinandersetzen. Ziel ist insgesamt die Schaffung eines attraktiven
und qualitätsvollen touristischen Anziehungspunktes im nördlichen
Rheinland-Pfalz, der zugleich der Geschichte und historischen Bedeutung
der Burganlage Rechnung trägt.

Voraussichtliche Termine:

22. KW 2018 Auswahlgremium, Auswahl der Teilnehmer,

24. KW 2018 Ausgabe der Unterlagen, Start Wettbewerb,

25. KW 2018 Rückfragekolloquium,

33. KW 2018 Abgabe Wettbewerbsarbeiten,

36. KW 2018 Preisgerichtssitzung.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Angemessenheit im Umgang mit dem Denkmal,

Freiraumplanerische und architektonische Qualität,

Funktionale Qualität,

Ökonomische Qualität,

Ökologische Qualität,

Technische Funktionalität.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [3]2018/S 078-174845

Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse
Der Wettbewerb endete ohne Vergabe: nein
V.3)Zuschlag und Preise
V.3.1)Datum der Entscheidung des Preisgerichts:
18/10/2018
V.3.2)Angaben zu den Teilnehmern
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 21
Anzahl der beteiligten KMU: 21
Anzahl der ausländischen Teilnehmer: 3
V.3.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
Bietergemeinschaft Heinrich Lessing Architekten PartGmbB/Bierbaum
Aichele Landschaftsarchitekten
Hauptstraße 17-19, Gebäude Nr. 6317
Mainz
55120
Deutschland
Telefon: +49 6131683056
E-Mail: [4]kontakt@heinrich-lessing.de
Fax: +49 6131683057
NUTS-Code: DEB35

Internet-Adresse: [5]http://www.heinrich-lessing.de
Der Gewinner ist ein KMU: ja
V.3.4)Höhe der Preise
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt.: 50 000.00 EUR

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Teilnahmeberechtigung:

Zu Ziff. III.1.10)

Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine
Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit
unterhalten u. dem AG jährl. eine aktuelle Versicherungsbescheinigung
vorlegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens
aus dem Vertrag Versicherungsschutz i. H. d. im Vertrag genannten
Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen,
dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mind.
das 2-fache der Deckungssumme beträgt.

Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt
sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller
ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in
einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der
Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer
ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.

Zu Ziff. III.2.1)

Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft
(BG) aus Architekten u. Landschaftsarchitekten bzw. für
Innenarchitekten einer BG mit Architekten u. Landschaftsarchitekten.
Sofern die genannten Qualifikationen innerh. eines Büros od. durch die
Inanspruchnahme einer Nachunternehmerschaft in Verbindung mit einer
Eignungsleihe gem. § 47 VgV nachgewiesen werden können, entfällt die
verpflichtende Bildung einer BG.

Die Teilnahme von BGen ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese
im Auftragsfall die Form einer ARGE annehmen, einen bevollmächtigten
Vertreter bestimmen u. sich vertragl. zur gesamtschuldnerischen Haftung
verpflichten.

Teilnahmeberechtigt sind natürl. Personen, die nach dem für die
Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung Architekt, Landschafts- bzw. Innenarchitekt zu tragen
od. in der Bundesrepublik Deutschland entspr. tätig zu werden.

Jurist. Personen od. BG sind teilnahmeberechtigt, wenn sie einen für
die Durchführung der Wettbewerbsleistung verantwortl., bevollmächtigten
Vertreter. Dieser sowie der Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die
an natürl. Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei jurist.
Personen müssen zu deren satzungsgem. Geschäftszweck der
Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören. Bei ARGEn
muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Als Teilnahmehindernis
gelten die unter RPW 4.2 beschriebenen. Berater, Fachplaner u.
Sachverständige unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.

Auswärtige Bewerber mit Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der
EU od. eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum erfüllen die fachl. Voraussetzung für ihre Bewerbung,
wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach
der RL 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen,
geändert durch die RL 2013/55/EU, gewährleistet ist.

Verhandlungsgespräche:

Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger zu
Verhandlungsgesprächen u. zur Abgabe eines Honorarangebots eingeladen.
Die Zuschlagskriterien u. deren Gewichtung werden in der Anl.
Zuschlagskriterien genannt.

Der Auslober wird unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung einen der
Preisträger mit weiteren Leistungen beauftragen. Dies sind die für die
Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren
Planungsleistungen der Lph 2-9 jew. nach §§ 33 ff. u. 38 ff. HOAI 2013,
sofern das Bauvorhaben realisiert wird u. einer Beauftragung kein
wichtiger Grund entgegensteht. Die Beauftragung soll stufenweise
erfolgen. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden
Grundleistungen der Lph nach § 34 i. V. m. Anl. 10 bzw. § 39 i. V. m.
Anl. 11 HOAI 2013 gliedern sich wie folgt: LS 1 (Lph 2, 3 u. 4), LS 2
(Lph 5 u. 6), LS 3 (Lph 7), LS 4 (Lph 8) und LS 5 (Lph 9) Der Auslober
behält sich Änderungen der Auslobung u. deren Anlagen vor, die sich im
Wettbewerbsverfahren ergeben, insbes. in Folge der Beantwortung von
Fragen im Rückfragekolloquium.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: [6]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113

Internet-Adresse:
[7]https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergab
ekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

GWB §160 (3):

Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/04/2019

[BUTTON] ×

Direktlinks

HTML ____________________
PDF ____________________
PDFS ____________________
XML ____________________
[BUTTON] Schließen

References

1. mailto:VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de?subject=TED
2. http://www.LBBnet.de/
3. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:174845-2018:TEXT:DE:HTML
4. mailto:kontakt@heinrich-lessing.de?subject=TED
5. http://www.heinrich-lessing.de/
6. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
7. https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau