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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Koblenz - Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019031309264480012 / 117447-2019
Veröffentlicht :
13.03.2019
Angebotsabgabe bis :
11.04.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79710000 - Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
79713000 - Bewachungsdienste
DE-Koblenz: Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten

2019/S 51/2019 117447

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Zentrale Beschaffungsstelle des Landes Rheinland-Pfalz (ZBL) im
Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz
Friedrich-Ebert-Ring 14-20
Koblenz
56068
Deutschland
Telefon: +49 261 / 3029-1777
E-Mail: [1]zbl@lbm.rlp.de
Fax: +49 261 / 29141-1500
NUTS-Code: DEB

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://lbm.rlp.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://lbm.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YY5YYM8/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://lbm.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YY5YYM8
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sicherheitsdienstleistungen für die Gewahrsamseinrichtung für
Ausreisepflichtige in Ingelheim
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019 / ZBL / Z.19-0101
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79710000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch die Zentrale
Beschaffungsstelle des Landes Rheinland-Pfalz im Landesbetrieb
Mobilität Rheinland-Pfalz, plant mit diesem Vergabeverfahren die
landesweite Beschaffung von Sicherheitsdienstleistungen für die
Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige (GfA) am Standort
Ingelheim RLP im Wege eines Offenen Verfahrens gemäß §§ 15, 14 VgV, §
119 GWB durchzuführen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79713000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB3J
Hauptort der Ausführung:

Gewahrsamseinrichtung für Ausreispflichtige (GfA)

Ingelheim Konrad-Adenauer-Straße 51

55218 Ingelheim
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ziel ist der Abschluss eines Vertrags mit einem Wirtschaftsteilnehmer
(dem späteren AN) zur Bereitstellung von Sicherheitsdienstleistungen an
dem folgenden Standort:

Gewahrsamseinrichtung für Ausreispflichtige (GfA) Ingelheim,

Konrad-Adenauer-Straße 51, 55218 Ingelheim,

die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/07/2019
Ende: 30/06/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Grundvertragslaufzeit beträgt 2 Jahre mit einer zweimaligen
Verlängerungsoption um jeweils 2 Jahre.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Siehe Abschnitt II.2.7) Laufzeit des Vertrages
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben,
Bescheinigungen, Nachweise) vorzulegen:

a) Bescheinigung, Nachweis, dass der Bieter bzw. Bewerber im Berufs-
oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der
Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen
ist, in dem er ansässig ist;

b) Der Bieter bzw. Bewerber sowie benannte Unterauftragnehmer haben mit
der Anlage (Eigenerklärung) Teil A Eigenerklärungen" zu versichern,
dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (siehe z. B.
[5]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__123.html und
[6]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html) vorliegen;

c) Ist beabsichtigt, die Leistung gemeinschaftlich in Form einer
Bietergemeinschaft zu erbringen, so hat jedes Mitglied die vorgenannten
Unterlagen vorzulegen; darüber hinaus ist auch Teil A
Bietergemeinschaft" vollständig ausgefüllt und von allen Mitgliedern
handschriftlich unterzeichnet und eingescannt elektronisch vorzulegen;

d) Verpflichtet der Bieter für die Leistungserbringung
Unterauftragnehmer, so hat jeder benannte Unterauftragnehmer die unter
a) und b) genannten Unterlagen sowie eine entsprechende
Verfügbarkeitserklärung (Eigenerklärung) vorzulegen (die Eigenerklärung
zu b) jeweils handschriftlich unterzeichnet und eingescannt). Die
Unterauftragnehmer sind namentlich mit ihren zu leistenden Aufgaben in
der Anlage Teil A Unterauftragnehmer" anzuführen.

Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen vorzulegen:

a) Nachweis einer wirksam abgeschlossenen und bestehenden
Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Dritterklärung, Kopie der
Police oder aktuelle Bestätigung der Versicherungsgesellschaft, nicht
älter als 6 Monate). Alternativ kann eine verbindliche Erklärung
vorgelegt werden, aus der sich ergibt, dass im Falle der
Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung vorliegen
wird (Eigenerklärung);

b) Zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist die Anlage
Teil A Unternehmensdarstellung" (Eigenerklärung) vorzulegen. Es sind
zwingend Angaben zum durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz und zum
durchschnittlichen Jahresumsatz des Unternehmens in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags bezogen auf die letzten 3 Jahre zu
machen.

Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung

a) für Personenschäden bis 1 500 000 EUR;

b) für Sachschäden bis 1 500 000 EUR;

c) Verlust von Schlüsseln bis 250 000 EUR;

d) Verlust bewegter Sachen bis 250 000 EUR;

e) Vermögensschäden/Schäden gem. Bundesdatenschutzgesetz bis 250 000
EUR.

Nachzuweisen oder alternativ eine verbindliche Erklärung, aus der sich
ergibt, dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche
Versicherung vorliegen wird. (Kopie der Police oder aktuelle
Bestätigung der Versicherungsgesellschaft, nicht älter als 6 Monate
oder Eigenerklärung).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen vorzulegen:

a) Der Bieter bzw. Bewerber hat in der Anlage Teil A Referenzen"
mindestens drei (3) Referenzprojekte über vergleichbare Leistungen in
letzten drei (3) Jahren anzugeben. Dabei muss wenigstens eine (1) der
drei (3) zu benennenden Referenzen zwingend die Erbringung von
Sicherheitsdienstleistungen in einer Justizvollzugsanstalt oder einer
Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige nachweisen;

b) Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist
die Anlage Teil A Unternehmensdarstellung" (Eigenerklärung)
vorzulegen und folgende Angaben zu machen:

zur technischen Ausrüstung, den Maßnahmen zur Qualitätssicherung und
falls zutreffend den Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des
Unternehmens,

zu dem Lieferkettenmanagement- und Überwachungssystem, das dem
Unternehmen zur Vertragserfüllung zur Verfügung steht,

zur durchschnittlichen Gesamtanzahl der freien und festangestellten
Beschäftigten und Führungskräfte, auch bezogen auf das betroffene
Geschäftsfeld für den Zeitraum der letzten 3 Jahre.

c) Bieter, Bewerber, Mitglieder einer Bietergemeinschaft, sowie
benannte Unterauftragnehmer haben mit dem Angebot zudem folgende
Unterlagen vorzulegen:

gültiges Zertifikat gemäß DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig als
Nachweis über die Etablierung eines gleichwertigen
Qualitätsmanagementsystems (Dritterklärung, Bescheinigung).

Der Nachweis ist gem. § 49 VgV jeweils durch Vorlage einer
Bescheinigung einer unabhängigen, nach europäischen
Zertifizierungsnormen akkreditierten Stelle zu führen.

Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis des Unternehmens über die Erlaubnis zur Ausübung des
Bewachungsgewerbes i. S. d. § 34a GewO oder gleichwertig, d. h. der
Inhaber bzw. Geschäftsführer des Unternehmens muss, sofern gemäß § 17
der Verordnung über das Bewachungsgewerbe (BewachV) keine
Ausnahmeregelung besteht, erfolgreich eine Sachkundeprüfung nach § 34a
GewO abgelegt haben. Eine Teilnahme am Unterrichtungsverfahren gem. §
34a GewO gilt nicht als gleichwertig.

Aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades bezüglich der
Leistungsausführung in einer GfA müssen zwingend folgende
Qualifikationen bezüglich des eingesetzten Personals erbracht werden:

1) Sachkundeprüfung gemäß § 34a GewO;

2) Geprüfte Schutz und Sicherheitskraft bzw. Geprüfte
Werkschutzfachkraft;

3) Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder höher.

Nähere Informationen sind dem Teil B Leistungsbeschreibung zu
entnehmen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nachweis des Unternehmens über die Erlaubnis zur Ausübung des
Bewachungsgewerbes i. S. d. § 34a GewO oder gleichwertig, d. h. der
Inhaber bzw. Geschäftsführer des Unternehmens muss, sofern gemäß § 17
der Verordnung über das Bewachungsgewerbe (BewachV) keine
Ausnahmeregelung besteht, erfolgreich eine Sachkundeprüfung nach § 34a
GewO abgelegt haben. Eine Teilnahme am Unterrichtungsverfahren gem. §
34a GewO gilt nicht als gleichwertig.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bieter, Mitglieder einer Bietergemeinschaft sowie benannte
Unterauftragnehmer haben mit Abgabe des Angebotes die Anlage Teil A
Tariftreueerklärung" vorzulegen und sich für die Dauer der Wirksamkeit
des Vertrages zu verpflichten, die Regelungen des rheinland-pfälzischen
Landestariftreuegesetz LTTG in der jeweils gültigen Fassung
(einsehbar z. B. unter:
[7]https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/arbeit/landestariftreuegesetz
-lttg/) einzuhalten.

Fehlt die Erklärung bei Angebotsabgabe und wird sie auch nach
Aufforderung nicht vorgelegt, so wird das Angebot von der Wertung
ausgeschlossen (§ 3 Abs. 1 S. 3 und § 4 Abs. 6 S. 1 LTTG).

Mit Abgabe des Angebotes erkennt der Bieter die den Vergabeunterlagen
beigefügten (besonderen) Vertragsbedingungen an.

Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/04/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/07/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 11/04/2019
Ortszeit: 10:00
Ort:

Koblenz

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das Vergabeverfahren wird vollständig elektronisch im webbasierten
Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz" unter [8]www.vergabe.rlp.de
durchgeführt.

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form auf
dem Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz bereitgestellt. Sie können dort
u. a. über die Suchfunktion (Bekanntmachungen finden") und Eingabe der
unten stehenden Bekanntmachungs-ID aufgefunden und -ohne vorherige
Registrierung unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt
abgerufen werden. Ein anderweitiger Versand der Vergabeunterlagen (z.
B. per E-Mail) erfolgt nicht.

Für die Abgabe von Angeboten ist zwingend eine Registrierung und
Freischaltung für den entsprechenden Projektraum des
Vergabemarktplatzes Rheinland-Pfalz erforderlich (§ 9 Abs. 3 VgV).

Zugelassen sind ausschließlich elektronische Angebote.

Diese müssen über das sog. Bietertool auf dem Vergabemarktplatz
Rheinland-Pfalz abgegeben werden (vgl. § 53 Abs. 1 VgV).

Es sind folgende Möglichkeiten der Abgabe von elektronischen Angeboten
zugelassen:

Textform (einfache" elektronische Signatur),

fortgeschrittene elektronische Signatur,

qualifizierte elektronische Signatur.

Die Abgabe von Angeboten in Papierform ist unzulässig!

Fragen zu den Vergabeunterlagen (Bieterfragen) sind im Hinblick auf §
20 Abs. 3 Nr. 1 VgV spätestens bis zum 9. Kalendertag vor Ablauf der
Angebotsfrist in Textform über den entsprechenden Projektraum des
Vergabemarktplatzes Rheinland-Pfalz zu stellen.

Die weiteren mit dem elektronischen Angebot vorzulegenden Unterlagen
ergeben sich aus der Anlage Teil A Liste beizufügender Unterlagen".

Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Bekanntmachungs-ID: CXS2YY5YYM8
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131/16-2234
E-Mail: [9]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131/16-2113

Internet-Adresse:
[10]https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/verga
bekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabeprüfstelle bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
Willy-Brandt-Platz 3
Trier
54290
Deutschland
Telefon: +49 651/9494-511
E-Mail: [11]vergabepruefstelle@add.rlp.de
Fax: +49 651/9494-179

Internet-Adresse: [12]http://www.add.rlp.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der
Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß §
160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z. B.:
[13]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der
Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das
Vergabeverfahren hin.

§ 160 GWB lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z. B.:
[14]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html) die Bieter,
deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor
Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 134 Abs. 1 GWB informieren. Bei
schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei
Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage
nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1
und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber, auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3
GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabeprüfstelle bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
Willy-Brandt-Platz 3
Trier
54290
Deutschland
Telefon: +49 651/9494-511
E-Mail: [15]vergabepruefstelle@add.rlp.de
Fax: +49 651/9494-179

Internet-Adresse: [16]http://www.add.rlp.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/03/2019

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References

1. mailto:zbl@lbm.rlp.de?subject=TED
2. https://lbm.rlp.de/
3. https://lbm.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YY5YYM8/documents
4. https://lbm.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXS2YY5YYM8
5. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__123.html
6. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html
7. https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/arbeit/landestariftreuegesetz-lttg/
8. http://www.vergabe.rlp.de/
9. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
10. https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
11. mailto:vergabepruefstelle@add.rlp.de?subject=TED
12. http://www.add.rlp.de/
13. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html
14. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
15. mailto:vergabepruefstelle@add.rlp.de?subject=TED
16. http://www.add.rlp.de/

 
 
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