Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ansbach - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019031309231279851 / 117312-2019
Veröffentlicht :
13.03.2019
Angebotsabgabe bis :
08.04.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DE-Ansbach: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

2019/S 51/2019 117312

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
ANregiomed Anstalt des öffentlichen Rechts
Escherichstraße 1
Ansbach
91522
Deutschland
Kontaktstelle(n): Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB
Telefon: +49 8924216847
E-Mail: [1]marcus.hoedl@kapellmann.de
NUTS-Code: DE251

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.kapellmann.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYVY7Z9/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYVY7Z9
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gesamtsanierung Klinikum Ansbach Objektplanung Gebäude und Innenräume
mit Brandschutz
Referenznummer der Bekanntmachung: Baurevision OP
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das ANregiomed Klinikum Ansbach befindet sich in einer Gesamtsanierung
mit mehreren Bauabschnitten. Bis Januar 2019 wurde eine Baurevision
durchgeführt, die zu geänderten Planungsgrundlagen für die
Bautätigkeiten nach Fertigstellung des Bauabschnitts 4 führt. Mit der
vorliegenden Ausschreibung sollen Leistungen der Objektplanung Gebäude
und Innenräume (Leistungsphasen 1-9) und Brandschutzplanung für dieses
Projekt vergeben werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE251
Hauptort der Ausführung:

Klinikum Ansbach

Escherichstr. 1

91522 Ansbach
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das ANregiomed Klinikum Ansbach befindet sich in einer Gesamtsanierung
mit mehreren Bauabschnitten. Die folgenden Bauabschnitte wurden bereits
bzw. werden bis einschließlich 2019 fertiggestellt:

BA 1: OP, Intensiv-, Funktionsbereiche, Fertigstellung 2005,

BA 2A: Funktionsbereiche, Fertigstellung 2010,

BA Wirtschaftshof: Fertigstellung 2017,

BA 2B: Funktionsbereiche, insb. Zentrale Notaufnahme,
Interdisziplinäres Diagnostikzentrum, 2019,

BA 3+4: Neubau Bettenhaus Regel- und Wahlleistungspflege,
Funktionsbereiche Herzkathetermeßplatz und Labor, Fertigstellung 2019,

BA BHKW: Fertigstellung Anfang 2020.

Bis Januar 2019 wurde eine Baurevision durchgeführt, die zu folgenden
geänderten Planungsgrundlagen für die Bautätigkeiten nach
Fertigstellung des Bauabschnitts 4 führt:

1) Funktions- und Raumprogramm vom 16.1.2019 mit insgesamt 22 022 m^2;

2) Bauliche Zielplanung vom 15.1.2019 inkl. Grobkostenschätzung.

Die Zielplanung lässt sich im Wesentlichen in 3 Bereiche unterteilen:

1) Die Bestandssanierung und der Neubau ergänzender Bauteile zur
Vervollständigung der bisherigen Bauabschnitte 1 bis 4;

2) Die ergänzende Umsetzung von Verdichtungs- und Umverlegungsmaßnahmen
im Bestand;

3) Die begleitende Umsetzung von Maßnahmen, die nicht den direkten
Versorgungsauftrag des Klinikums betreffen (Parkhaus,
Sterilgutversorgungseinheit, Produktionsküche).

Die vorliegende Ausschreibung der Leistungen der Objektplanung Gebäude
und Innenräume (inkl. Brandschutz) umfasst nur Leistungen der
vorgennannten Ziff. 1 und 2.

Diese Maßnahmen sind gem. Zielplanung unter anderem:

BA 1: Rückbau der Sterilversorgungseinheit zu einer reinen
Übergabestation (E10), Tagesklinik (E10),

BA 2A: Magistrale und zentrale Leitstelle (E00),

BA 2B und Wirtschaftshof: Freiflächen Haupteingang, Verlegung
Entsorgungshof + Regenrückhaltebecken, Einhausung
Liegendkrankenvorfahrt (E00),

BA 3+4: Nachverdichtung Nebenräume zu Bettenzimmern (E00 30).

Der Bereich Ziff. 1 enthält zum Teil Maßnahmen, die bereits in 2018
durch den Ministerrat im Jahres-Krankenhausbauprogramm des Freistaats
Bayern finanziell abgesichert worden sind. Es handelt dabei um

den Bestandsbettenflügel B/Süd in den Ebenen 10-30,

den Bestandsbettenflügel C/West in den Ebenen 00-30,

den Eingangsbereich des Klinikums inkl. angrenzender
Funktionsbereiche in der Ebene 00.

Damit ergibt sich für die zu beauftragenden Objektplaner folgende
Aufgabenstellung:

Planungsleistungen für alle Bereiche des Bereichs Ziff. 1,

Abgrenzung von Teilbereichen, die als überarbeiteter Bauabschnitt 5
zur Beratung in der Planungsrunde 2019 des Freistaats Bayern genehmigt
werden können. Die Abgrenzung ist in enger Abstimmung mit dem Bauherrn
und den Förderbehörden des Freistaats so durzuführen, dass bis November
2019 ein überarbeiteter Antrag auf Vorwegfestlegung für einen 5.
Bauabschnitt vorliegt und im Dezember 2019 der Regierung von
Mittelfranken und den Aufsichtsgremien der ANregiomed zur Prüfung
vorgelegt werden kann.

Diese Leistungen sind zu ergänzen um den Bereich Ziff. 2, d. h. die
ergänzende Umsetzung von Maßnahmen im Bestand. Dies beruht auf der
Überlegung, dass die überarbeiteten betriebsorganisatorischen
Grundsätze des Klinikums nur dann Sinn ergeben, wenn die
zugrundeliegenden Organisationsprinzipien nicht nur in den
bevorstehenden, sondern auch in bereits fertiggestellten Bauabschnitten
baulich umgesetzt werden. Daher wird Gegenstand der Leistungen der
Leistungsphase 1+2 der gesamte Neubau und der Bestand sein.

Die Maßnahmen sind in besonderem Maße mit den Förderbehörden
abzustimmen, insbesondere hinsichtlich der Auswirkungen auf bereits
bewilligte Fördermittel.

Sollten aus den Leistungsphasen 1 + 2 bzw. der weiteren Baurevision
weitere Änderungen erfolgen, kann dies zum Wegfall der benannten
Maßnahmen oder zur Ergänzung der Zielplanung führen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 72
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Das Leistungsziel ist funktional vorgegeben. Die Beendigung des
Vertrags hängt vom Erreichen des Leistungsziels ab. Bei einer
Verlängerung des Ausführungszeitraums über den vertraglichen bestimmten
Zeitraum hinaus gelten die gesetzlichen Regelungen, insb. § 642 BGB.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Im Teilnahmewettbewerb werden aufgrund der Teilnahmeanträge und der mit
den Teilnahmeanträgen vorgelegten Erklärungen und Nachweise diejenigen
geeigneten Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots
aufgefordert werden. Die Prüfung der Teilnahmeanträge vollzieht sich in
einem dreistufigen Verfahren:

1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten
Angaben und Unterlagen enthält. Der AG behält sich vor, fehlende
Angaben und Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Eine Nachforderung
mit dem Ziel, Referenzen, die nicht den Mindestanforderungen
entsprechen, durch wertbare Referenzen zu ersetzen, findet nicht statt.

2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
nach den von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds.
geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht
auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die
technische Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.3)) erfüllt. Soweit sich
ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der
technischen Leistungsfähigkeit/ fachlichen Eignung auf die Fähigkeiten
und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und
insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie mit
der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel
dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, § 47 Abs. 1 VgV. In
Bezug auf die Kriterien für die einschlägige berufliche Erfahrung
(Referenzen) können die Bewerber jedoch nur die Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn diese die Arbeiten ausführen
beziehungsweise die Dienstleistungen erbringen, für die diese
Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 Satz 3 VgV).

3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter
Bewerber/Bewerbergemeinschaften die Anzahl der
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um
den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der
Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.1.3. der Bekanntmachung. Es
werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren
beteiligt, die anhand ihrer Referenzangaben nachweisen können, im
Vergleich zu ihren Mitbewerbern über eine noch größere Erfahrung mit
der Durchführung von Leistungen zu haben, die mit den zu vergebenden
Leistungen (vgl. Ziff. II.1.4) und Ziff. II.2.4)) nach Art und Umfang
möglichst vergleichbar sind. Dabei werden nur solche Referenzen
betrachtet, welche die unter Ziff. III.1.3 festgelegten
Mindestanforderungen erfüllen.

Kriterien der Vergleichbarkeit sind:

Art und Umfang der (über die Mindestanforderungen hinaus) erbrachten
Objektplanungsleistungen,

Höhe der Baukosten (KG 200-700 nach DIN 276 brutto)

Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber
gemäß § 99 GWB,

das Referenzprojekt wurde mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes,
eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des
öffentlichen Rechts gefördert,

das Referenzprojekt Umbau wurde im laufenden Betrieb realisiert.

Die Einzelheiten ergeben sich aus der den Vergabeunterlagen beigefügten
Bewertungsmatrix. Führt eine Punktgleichheit der Bewerber dazu, dass
mehr als fünf Unternehmen zur Angebotsabgabe aufgefordert werden
müssten, werden mehr als fünf Unternehmen zur Angebotsabgabe
aufgefordert, und zwar neben den auf Platz 1-4 der Rangliste
Platzierten auch alle Unternehmen, die mit gleicher Punktzahl auf Platz
5 liegen. Bei Punktgleichheit zwischen Unternehmen, die auf den Plätzen
1-4 liegen, gilt Entsprechendes, das auf Platz fünf liegende
Unternehmen wird dann aber nicht mehr zur Angebotsabgabe aufgefordert,
wenn dies dazu führen würde, dass mehr als 5 Unternehmen am
Verhandlungsverfahren beteiligt werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner
Leistungsbilder und Leistungsphasen vor. Ein Rechtsanspruch auf die
Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Im Falle des Abrufs
von Leistungsphasen ist der AN aber verpflichtet, die Leistungen zu
erbringen. Mit Zuschlagserteilung werden die Leistungsphasen 1 und 2
abgerufen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Auftragnehmer bzw. bei juristischen Personen dessen
verantwortliche Mitarbeiter im Sinne des § 75 Abs. 3 VgV müssen
berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen.
Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, eines
anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum oder eines Staates, dem gegenüber die Mitgliedstaaten
der Europäischen Union vertragsrechtlich zur Gleichbehandlung seiner
Staatsangehörigen hinsichtlich der Anerkennung von
Berufsqualifikationen verpflichtet sind, bzw. juristische Personen, die
dort ihren Sitz haben, sind zugelassen, wenn sie bzw. bei
juristischen Personen ihre verantwortliche Mitarbeiter im Sinne des §
75 Abs. 3 VgV nach dem Recht des Freistaats Bayern berechtigt ist, die
entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik
Deutschland entsprechend tätig zu werden.

Für die geforderten Erklärungen und Nachweise ist die Verwendung der
vom Auftraggeber vorgegebenen Formulare zwingend vorgeschrieben. Die
Nichtverwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare führt
zum Ausschluss der Bewerbung. Die Formulare können unter der in Ziff.
I.3. genannten Internetadresse heruntergeladen werden. In den
Formularen werden die nachfolgend unter Ziff. III.1.2 bis III.1.3
geforderten Angaben zur Beurteilung der Eignung bzw. die nach Ziff.
II.2.9 maßgeblichen Kriterien der Bewerberauswahl eingetragen.

Gefordert werden die folgenden Erklärungen:

Eigenerklärung, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und
Lieferinteressen im Sinne des § 73 Abs. 3 VgV bestehen,

Erklärung, ob und in welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit
Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf
den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet,

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
vorliegen,

Firmenprofil mit Angaben zu Gründungsdatum, Gesellschaftsform,
Anteilseigner,

sofern nach dem Recht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist,
erforderlich: Handelsregisterauszug, zum Zeitpunkt des Ablaufs der
Frist für die Abgabe des Teilnahmeantrages nicht älter als 3 Monate.

Sämtliche geforderten Unterlagen sind für alle Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft und für Nachunternehmer oder sonstige Dritte
vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (zum Zeitpunkt des Ablaufs
der Frist für die Abgabe des Teilnahmeantrages nicht älter als ein
Jahr) mit Deckungssummen für Personenschäden 10 Mio EUR

Und Sach- und Vermögensschäden 10 Mio EUR pro Versicherungsfall und
-jahr. Als anderer geeigneter Nachweis nach § 45 Abs. 5 VgV wird eine
verbindliche Deckungsbestätigung für den Auftragsfall durch den
Versicherungsgeber zugelassen. Es genügt jeweils die (elektronische)
Vorlage einer unbeglaubigten Kopie. Bei Bewerbergemeinschaften hat
jedes Mitglied diesen Nachweis separat zu führen.

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Der AG behält
sich vor, zum Beleg der Richtigkeit der Eigenerklärungen die Vorlage
von Bankauskünften, testierten Jahresabschlüsse, Bilanzen oder die
Auskunft eines Steuerberaters zu verlangen,

Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Anzahl der Technischen
Mitarbeiter einschl. Büroinhaber und freier Mitarbeiter (Ingenieure) in
den letzten 3 Geschäftsjahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (zum Zeitpunkt des Ablaufs
der Frist für die Abgabe des Teilnahmeantrages nicht älter als ein
Jahr) mit Deckungssummen für Personenschäden 10 Mio EUR und Sach- und
Vermögensschäden 10 Mio EUR pro Versicherungsfall und -jahr. Als
anderer geeigneter Nachweis nach § 45 Abs. 5 VgV wird eine verbindliche
Deckungsbestätigung für den Auftragsfall durch den Versicherungsgeber
zugelassen. Es genügt jeweils die Vorlage einer unbeglaubigten Kopie.

Mindestumsatz des Bewerbers von 5 000 000 EUR netto jährlich im
Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Umsätze
der Mitglieder eine Bewerbergemeinschaft bzw. benannter
Nachunternehmer, auf die sich der Bewerber zum Beleg seiner Eignung
beruft, werden kumuliert berücksichtigt.

Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und
finanziellen Leitungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen,
müssen jene Unternehmen erklären, im Auftragsfall gemeinsam mit dem
Bieter für die Auftragsausführung zu haften (§ 47 Abs. 3 VgV).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für die geforderten Erklärungen und Nachweise ist die Verwendung der
vom Auftraggeber vorgegebenen Formulare zwingend vorgeschrieben. Die
Nichtverwendung der vom Auftraggeber bereitgestellten

Formulare führt zum Ausschluss der Bewerbung. Die Formulare können
unter der in Ziff. I.3. genannten Internetadresse heruntergeladen
werden.

Für die Prüfung der Referenzangaben sind die folgenden Nachweise und
Angaben zwingend

Erforderlich:

1) Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnr);

2) Angaben zur erbrachten Dienstleistung (Angaben zur erbrachten
Dienstleistung, Leistungsphasen gem. § 34 HOAI, Honorarzone, Angabe der
Leistungszeit);

3) wirtschaftliche und termingetreue Abwicklung belegt durch ein
Referenzschreiben des Auftraggebers;

4) Gesamtbaukosten KG 200-700 brutto nach DIN 276;

5) Wurde die Maßnahme mit Zuwendungsmitteln der EU, eines
Mitgliedstaates der EU oder seiner Untergliederungen (z. B.
Bundesländer) oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts
gefördert?

6) War Auftraggeber des Referenzprojekts ein öffentlicher Auftraggeber
im Sinne des § 99 GWB bzw. eine Einrichtung des öffentlichen Rechts
oder öffentl. Auftraggeber im Sinne des Art. 2 der RL 2014/24/EU?

7) Projektbeschreibung in Wort und Bild (max. 1 DIN A 4 Seite je
Referenz).

Die Unterlagen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind
auch für Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und für Nachunternehmer
und sonstige Dritte vorzulegen, soweit sich der Bewerber zum Nachweis
seiner Eignung auf die Mitgleider der Bewerbergemeinschaft oder
Nachunternehmer/Dritte beruft (Eignungsleihe).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Referenzen können nur gewertet und Bewerber nur berücksichtigt werden,
wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 200-700 nach DIN
276:2008-12: mindestens 25 000 000 EUR netto.

Fertigstellung der Leistungsphase 8 der Objektplanung nach dem
31.12.2009 aber vor dem 08.04.2019 (unabhängig davon, ob der Bewerber
Leistungen der Lph 8 erbracht hat) (abgeschlossene Maßnahme)

Für die Referenzklassen 1+2 sind jeweils 2 Referenzen zu nennen, für
die Referenzklasse 3 eine Referenz. Projekte der Referenzklasse 1+2
können auch in der Referenklasse 3 benannt werden. Im Übrigen ist eine
Mehrfachbenennung ausgeschlossen.

Referenzklasse 1: Abgeschlossene Maßnahme (Fertigstellung der
Leistungsphase 8 (Objektüberwachung) nach dem 31.12.2009 aber vor dem
8.4.2019) aus dem Bereich Neubau eines Klinikgebäudes (Humanmedizin).
Zu Referenzklasse 1 sind die folgenden Angaben erforderlich: erbrachte
Leistungsphasen, Gesamtbaukosten (KG 200-700) in EUR netto,
Fertigstellung der Leistungsphase 8

Referenzklasse 2: Abgeschlossene Maßnahme (Fertigstellung der
Leistungsphase 8 (Objektüberwachung) nach dem 31.12.2009 aber vor dem
8.4.2019) aus dem Bereich Sanierung/ Umbau/ Erweiterung enes
Klinikgebäudes (Humanmedizin); zusätzlich sind zu Referenz 2 die
folgenden Angaben erforderlich: erbrachte Leistungsphasen,
Gesamtbaukosten (KG 200-700) in EUR netto, Durchführung von
Interimsmaßnahmen/ Maßnahme bei laufenden Betrieb ja/nein,
Fertigstellung der Leistungsphase 8

Referenzklasse 3: Abgeschlossene Maßnahme (Fertigstellung der
Leistungsphase 8 (Objektüberwachung) nach dem 31.12.2009 aber vor dem
8.4.2019) aus dem Bereich Neubau- und/oder Umbau eines Klinikgebäudes
(Humanmedizin), bei der der im Auftragsfall vorgesehene
Leistungserbringer (d. h. der Bewerber, das für die Leistungen der
Brandschutzplanung vorgesehenen Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder
der für die Leistungen der Brandschutzplanung benannten Dritte)
Leistungen der Brandschutzplanung erbracht hat

Die Referenzleistungen der Referenzklassen 1-3 müssen von dem
Unternehmen tatsächlich erbracht worden sein, das im Auftragsfall die
entsprechende Leistung tatsächlich erbringt (d. h. vom Bewerber, vom
für die Leistungen vorgesehenen Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder
vom für die Leistungserbringung benannten Dritten). Zu Referenzklasse 3
sind die folgenden Angaben erforderlich: erbrachte Leistungen,
Gesamtbaukosten (KG 200-700) in Euro netto, Zeitpunkt Fertigstellung
der Leistungsphase 8 der Objektplanung
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Bauvorlageberechtigte Architekten (Art. 61 BayBO)
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung
abzugeben,

mit der alle Mitglieder mit Name und Adresse benannt sind,

mit der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,

mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
ist,

wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Referenzen von benannten Nachunternehmern können nur berücksichtigt
werden, wenn sich diese zur Unterstützung des Bewerbers verpflichten
und mit Abgabe der Bewerbung entsprechende Verpflichtungserklärungen
vorlegen. Aufgrund dessen müssen diese Nachunternehmer bereits im
Teilnahmeantrag verbindlich benannt werden. Die Einzelheiten werden den
Interessenten mit den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb mitgeteilt.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/04/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 17/04/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVY7Z9
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Nordayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postfach 606
Ansbach
91511
Deutschland
E-Mail: [5]vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Fax: +49 981531837

Internet-Adresse:
[6]https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg21
01.htm
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn
seit Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen
zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/03/2019

[BUTTON] ×

Direktlinks

HTML ____________________
PDF ____________________
PDFS ____________________
XML ____________________
[BUTTON] Schließen

References

1. mailto:marcus.hoedl@kapellmann.de?subject=TED
2. http://www.kapellmann.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYVY7Z9/documents
4. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYVY7Z9
5. mailto:vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de?subject=TED
6. https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau