Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Rendsburg - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019031209404577714 / 115212-2019
Veröffentlicht :
12.03.2019
Angebotsabgabe bis :
08.04.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Rendsburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 50/2019 115212

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Kreis Rendsburg-Eckernförde
Kaiserstraße 8
Rendsburg
24768
Deutschland
Kontaktstelle(n): Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GM.SH) AöR
Telefon: +49 431-599-2300
E-Mail: [1]E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de
NUTS-Code: DEF0B

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.gmsh.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://www.e-vergabe-sh.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau einer Feuerwehrtechnischen Zentrale in Rendsburg im
Gewerbegebiet Süd
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Generalplanung für Leistungen nach §§ 34, 39, 51, 55 HOAI, Bauphysik,
Brandschutz, SIGEKO
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 878 521.52 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF0B
Hauptort der Ausführung:

24768 Rendsburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde beabsichtigt den Neubau einer
Feuerwehrtechnischen Zentrale und dem Löschzug-Gefahrgut im
Gewerbegebiet Süd in Rendsburg. Anhand des vorliegenden Raumprogrammes
ist ein Honorarangebot für die Planung und Ausführung eines
1-geschossigen Gebäudes in Leichtbauweise zu erstellen. Es wird von ca.
2 500 m^2 bebauter Fläche ausgegangen, zzgl. der Erschließungs- und
Parkflächen. Die Größe des Grundstückes beträgt 21 000 m^2.

Zu diesem Zweck werden Planungsbüros (Natürliche und Juristische
Personen sowie Planungsabteilungen von Generalübernehmern) zur
Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die die Leistungsbilder
Objektplanung Gebäude, Freianlagen, Tragwerksplanung und Fachplanung
Technische Ausrüstung sowie die Sonderleistungen Bauphysik,
Brandschutzplanung und SIGEKO abdecken und in der Vergangenheit
ähnliche Maßnahmen als Einzelbewerber oder im Projektteam verwirklicht
haben.

Für jedes u.g. Leistungsbild sind separate Referenzen einzureichen.
Dabei sollte bei der Auswahl der Referenzen besonderes Augenmerk gelegt
werden auf:

Für die Leistungserbringer nach §§ 34 und 55 HOAI sowie der
Beratungsleistungen Bauphysik, Brandschutz, SIGEKO: Sonderbauten,
Bauten mit vergleichbarer Komplexität / Honorarzone, Erbringungszeit in
den letzten 7 Jahren (ab 2012, LPH 8 abgeschlossen), ähnlicher
Leistungsumfang und Auftragswert, gemeinsame Realisierung mit dem
bewerbenden Projektteam.

Für den Leistungserbringer nach § 39 HOAI: Anlagen mit vergleichbarer
Komplexität / Honorarzone, Erbringungszeit in den letzten 7 Jahren (ab
2012, LPH 8 abgeschlossen), ähnlicher Leistungsumfang und Auftragswert,
gemeinsame Realisierung mit dem bewerbenden Projektteam.

Für den Leistungserbringer nach § 51 HOAI: Nichtwohngebäude, Bauten mit
vergleichbarer Komplexität / Honorarzone, Erbringungszeit in den
letzten 7 Jahren (ab 2012, LPH 5 abgeschlossen), ähnlicher
Leistungsumfang und Auftragswert, gemeinsame Realisierung mit dem
bewerbenden Projektteam.

Die vorgenannten Punkte stellen keine Mindestanforderungen an die
Referenzen dar, sondern dienen in unterschiedlicher Stärke der
Begrenzung der Anzahl der geeigneten Bewerber bei der Gesamtbeurteilung
der Auswahlkriterien. Sie sind unbedingt auf den Referenzblättern zu
vermerken.

Es sollen die Leistungsphasen 2-8 in den Leistungsbildern nach §§ 34,
39 HOAI, die LPH 1-8 des Leistungsbildes nach § 55 HOAI, die LPH 1-6
des Leistungsbildes nach § 51 HOAI, die LPH 1-4 der Beratungsleistungen
Bauphysik, Planungsbegleitender Brandschutz und SIGEKO bearbeitet
werden.

Folgendes Verfahren wird durchgeführt:

In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und
reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.

In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die
Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.

Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem
Verhandlungsverfahren aufgefordert.

Die Kosten der KG 200-700 wurden mit einem Volumen von max. 8 471 015
EUR brutto veranschlagt. Dabei betragen die Kosten für die KG 300 laut
vorbereitender Kostenschätzung ca. 3 568 810 EUR brutto und für die KG
400 ca. 1 424 430 EUR brutto. Die Baukostenobergrenze von 7 341 745 EUR
brutto ist dabei als ein Wert zu verstehen, an dem sich der Entwurf in
allen Projektstadien auszurichten hat und der bereits im Vorentwurf auf
seine Umsetzbarkeit zu überprüfen ist.

Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform
zum Verfahren unter
[5]http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/
eingestellt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/07/2019
Ende: 30/04/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen
vgl. III.1.1) bis III.1.3) gem. Arbeitshilfe Teilnahmewettbewerb
Auswahlmatrix
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vorbemerkungen für die Abschnitte III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1)
bis III.2.2) für Bewerbergemeinschaften, beabsichtigte Eignungsleihe
und Unterauftragsvergabe:

Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam mit
dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der
Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine
Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll,

Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe),
sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt Teilnahmeantrag
II-1 und die dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder
sonstigen Unterlagen sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für
den Bewerber selbst auch gefordert sind - gemeinsam mit dem
Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen,

Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur
Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des
Formblatts Teilnahmeantrag II-1 und der dort genannten Angaben,
Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die
Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Es bleibt aber bei
der Verpflichtung zur Vorlage der Sozialversicherungsnachweise nach
Abschnitt III.1.1) Ziff. 3) gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des
Bewerbers. Geprüft wird im Rahmen der Eignung nur die Eignung des
Bewerbers,

Die allgemeinen Verfahrenshinweise in Abschnitt VI.3) (Zusätzliche
Angaben) sind zu beachten.

Vorzulegen sind:

1) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine
Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die
Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der
alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des
Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird,
dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als
Gesamtschuldner haften (Formblatt Erklärung der Bewerbergemeinschaft
II-2). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern
handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.

2) Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1
GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem.
Formblatt Teilnahmeantrag II-1)

3) Nachweis der Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung (§ 7 Abs. 1 Tariftreue- und Vergabegesetz
Schleswig-Holstein - TTG). Als Nachweis sind ausschließlich
Bescheinigungen von Krankenkassen vorzulegen. Eigenerklärungen des
Bewerbers und Bescheinigungen von Steuerberatern reichen als Nachweis
nicht aus. Sollen zur Ausführung des Auftrags die Leistungen oder Teile
von ihr einem Unterauftragnehmer übertragen werden oder sollen bei
Auftragsausführung Leiharbeiter beschäftigt werden, ist der Nachweis
der Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
ebenfalls ausschließlich durch Vorlage entsprechender
Krankenkassenbescheinigungen auch für die Unterauftragnehmer oder den
Verleiher von Arbeitskräften zu erbringen. Diese Verpflichtung gilt
entsprechend für alle weiteren Unterauftragnehmer des
Unterauftragnehmers.

4) Eigenerklärung gem. § 16 Abs. 5 i.V.m. § 13 Abs. 1 TTG, dass die
Voraussetzungen für eine Auftragssperre gem. § 16 Abs. 5 Satz 1 TTG
nicht erfüllt sind (Formblatt Erklärung zu Auftragssperren 253). Sollen
zur Ausführung des Auftrags Teilleistungen einem Unterauftragnehmer
übertragen werden oder sollen bei Auftragsausführung Leiharbeiter
beschäftigt werden, ist die Erklärung, dass die Voraussetzungen für
eine Auftragssperre nach § 13 Abs. 1 TTG nicht vorliegen, auch für den
Unterauftragnehmer oder für den Verleiher von Arbeitskräften zu
erbringen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vorzulegen sind (für alle Leistungsbilder):

1) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung über die zu
vergebenden Leistungsbilder mindestens in Höhe von 3 000 000 EUR für
Personen sowie 1 000 000 EUR für Sachschäden oder eine verbindliche
Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende
Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderte
Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist die Bescheinigung
des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags nachzureichen

2) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3
Geschäftsjahren (jahresweise) und Eigenerklärung über den Umsatz in den
letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) für Leistungen, die dem hier
ausgeschriebenen Auftragsgegenstand entsprechen, soweit dieser vom
Gesamtumsatz abweicht (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vorzulegen sind: (für jedes ausgeschriebene Leistungsbild separat):

1) Geeignete Referenzen (mindestens 3 je Leistungsbild) über früher
ausgeführte Dienstleistungen in Form einer Liste der in den letzten 7
Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des
Auftragswerts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder
privaten Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer (jeweils
Formblatt Referenzen II-1-1). Die Referenzen müssen mit der zu
vergebenden Leistung bezüglich der Planungsanforderungen vergleichbar
sein. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreicht,
hat er anzugeben, welche der Referenzen der Auftraggeber bei der
Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird
der Auftraggeber die ersten 3 Referenzen in der Reihenfolge der
Anlagennummern seiner Auswahl zugrunde legen.

2) Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die
im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
unabhängig davon, ob diese dem Bewerber angehören oder nicht, und zwar
insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind

3) Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die
Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die
Führungskräfte des Bewerbers

4) Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte der
letzten 3 Jahre (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1)

5) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter
Umständen an andere Unternehmen zu vergeben beabsichtigt. Hierbei ist
Folgendes zu beachten:

Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die
Kapazitäten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche
technische und berufliche oder aber die in Abschnitt III.1.2)
aufgeführte wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in
Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber unabhängig von
der Rechtsnatur der Verbindungen mit seinem Teilnahmeantrag die hierfür
vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen sowie die
vorgesehenen anderen Unternehmen benennen (Formblatt Verzeichnis der
Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen II-3). Auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle ist der Nachweis, dass die Kapazitäten
tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. mit dem Formblatt
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen II-4), vorzulegen. Für den
Fall, dass der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer
Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt,
ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Erklärung
vorzulegen, wonach der Bewerber gemeinsam mit anderen Unternehmen in
dem Umfang haftet, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden.

Beabsichtigt der Bewerber, Unteraufträge zu vergeben, ohne zur
Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe) hat der Bewerber als Anlage
zum Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben, welche Teile des
Auftrags an andere Unternehmen vergeben werden sollen. Auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle sind die Namen der Unterauftragnehmer zu
benennen und der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur
Verfügung stehen (z.B. mit dem Formblatt Verpflichtungserklärung
anderer Unternehmen II-4), vorzulegen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
Der Auftrag ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern
vorbehalten, deren Ziel die soziale und berufliche Integration von
Menschen mit Behinderungen oder von benachteiligten Personen ist
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 VgV, § 57 LBO Schleswig-Holstein.

Zugelassen sind:

Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als
freischaffende Architekten bzw. Ingenieure (für Hochbau, Bauingenieure
für HLS oder ELT oder Ingenieure für Tragwerksplanung) tätig und zum
Führen dieser Berufsbezeichnung oder zum Tätigwerden in der
Bundesrepublik Deutschland berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach
den entsprechenden EU-Richtlinien zu führen,

Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf
Planungsleistungen gerichtet ist und einen verantwortlichen
Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne (vgl. 1. Spiegelstrich)
benennen. (Dabei sind auch Planungsabteilungen von Generalübernehmern
inbegriffen).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß
Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 Gesetz vom
15.08.1974 (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1)

2. Eigenerklärung über die Bereitschaft, auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Zahlung
von Mindestentgelten gemäß § 4 TTG für den Bewerber sowie für etwaige
Unterauftragnehmer vorzulegen, sofern der Bieter oder
Unterauftragnehmer nicht im EU-Ausland tätig ist und die Leistung
ausschließlich dort erbringt (Formblatt Verpflichtungserklärung zur
Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/04/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an
[6]E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 02.04.2019
angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite
[7]http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ unter
der jeweiligen Vergabe veröffentlicht.

Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist in Textform mithilfe
elektronischer Mittel über die E-Vergabeplattform
[8]www.e-vergabe-sh.de einzureichen. Hierzu ist eine einmalige
Registrierung erforderlich. Auf der E-Vergabeplattform befindet sich
zur jeweiligen Vergabenummer für den Teilnahmeantrag einschließlich
aller Anlagen ein einziger Platzhalter. Über diesen ist der
Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen entweder als eine
Gesamtdatei im PDF-Format oder als ZIP-Datei mit Ordnerstruktur
hochzuladen. Bewerbergemeinschaften haben für ihre Bewerbung den
Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft
einschließlich seiner Anlagen hochzuladen. Diesem sind die
Teilnahmeanträge aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Anlagen
beizufügen. Entsprechendes gilt im Fall der Eignungsleihe für die
anderen Unternehmen.

Allgemeine Verfahrenshinweise für die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie
III.2.1) bis III.2.2) genannten Bedingungen:

Die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten
Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind unter
Verwendung des Formblattes Teilnahmeantrag II-1 bis zum Ablauf der
Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell
(nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und
Kammereintragungen) und noch gültig sein,

Soweit in den Vergabeunterlagen auf Formblätter verwiesen wird, sind
diese zu verwenden,

Die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen
Unterlagen sind für alle Leistungsbilder vorzulegen,

Ausländische Bewerber können an Stelle der geforderten
Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie
werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des
Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter
Übersetzung vorzulegen,

Geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen
sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen, sofern diese im
Formblatt Teilnahmeantrag II-1 nicht bereits enthalten sind. Zu jeder
Anlage ist die Anlagennummer einzutragen. Am Ende des Teilnahmeantrags
sind die Anlagen in der Reihenfolge aufzuführen, in der sie auf den
vorherigen Seiten angegeben wurden,

Gem. § 50 Abs. 3 VgV müssen Bewerber oder Bieter u.a. dann keine
Eignungsnachweise beibringen, soweit die zuschlagerteilende Stelle
bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall sein,
wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren
Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder Bieter in
einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung
berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens
anzugeben, in dem sie diese Nachweise eingereicht haben. Ohne Angabe
der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseits nicht
nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bewerbern oder
Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten ist,
dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bewerber oder Bieter
berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und
Technologie des Landes Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 94
Kiel
24105
Deutschland
Telefon: +49 431-988-4640
Fax: +49 431-988-4702

Internet-Adresse: [9]http://Vergabekammerwimi.landsh.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das
Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß §
160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs.
2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit
eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie
im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber
über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs
Monatenach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht,
endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage
nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Gartenstraße 6
Kiel
24103
Deutschland
Telefon: +49 431-599-1347
E-Mail: [10]E-vergabe-Fbdl@gmsh.de
Fax: +49 431-599-1510

Internet-Adresse: [11]http://www.gmsh.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/03/2019

[BUTTON] ×

Direktlinks

HTML ____________________
PDF ____________________
PDFS ____________________
XML ____________________
[BUTTON] Schließen

References

1. mailto:E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de?subject=TED
2. http://www.gmsh.de/
3. https://www.e-vergabe-sh.de/
4. http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/
5. http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/
6. mailto:E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de?subject=TED
7. http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/
8. http://www.e-vergabe-sh.de/
9. http://Vergabekammerwimi.landsh.de/
10. mailto:E-vergabe-Fbdl@gmsh.de?subject=TED
11. http://www.gmsh.de/

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau