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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Dresden - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019031209383177642 / 115120-2019
Veröffentlicht :
12.03.2019
Angebotsabgabe bis :
15.04.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Dresden: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 50/2019 115120

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landeshauptstadt Dresden, GB Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und
Liegenschaften, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung
Postfach 120020
Dresden
01001
Deutschland
E-Mail: [1]ZVB-VOF@dresden.de
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.dresden.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales
Vergabebüro
PF 120020
Dresden
01001
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Schönwald
Telefon: +49 3514883789
E-Mail: [4]ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.dresden.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]www.evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

OPL Neubau 37. Grundschule und integr. Zweifeldsporthalle
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-GB112-00008
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt den Neubau des
Schulstandortes 37. Grundschule mit einem 4-zügigen Schulgebäude und
einer integrierten 2-Feld-Sporthalle.

Gesamtkostenrahmen (KG 200-700): derzeit ca. 21,249 Mio. EUR brutto,
Bauwerkskosten
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED21
Hauptort der Ausführung:

Dahlienweg 19, 01159 Dresden, Sachsen, DEUTSCHLAND
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber (AG) beabsichtigt die Leistungsphasen (Lph) 2 bis 9
der Leistung Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34 ff.
i.V.m. Anlage 10 sowie insbesondere die Besondere Leistung zur
Erstellung eines Brandschutzkonzeptes zu beauftragen. Die Beauftragung
erfolgt stufenweise. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird
vorerst vertraglich die Leistungsphase 2 beauftragt. Ein Rechtsanspruch
auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht
kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster
Leistungsphasen. Der Abschluss der Leistungsphase 8 ist voraussichtlich
Ende 2024.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 789 209.82 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 22/10/2019
Ende: 31/12/2029
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge
(TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise
u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl
erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der
geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix (BM), wobei
die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0
bis 3 Punkte (siehe BM) vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird
gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach erreichter Gesamtpunktzahl
von 300. Es werden max. die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum
Verhandlungsgespräch eingeladen. Erfüllen mehrere Bewerber mit
festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen u. ist
Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl zu hoch, entscheidet
unter diesen das Los.

Formale Prüfung der Mindeststandards:

1. Abgabefrist eingehalten

2. Einreichen d. vollständigen TA (Bewerbungsformular u. entspr.
Anlagen) elektronisch über die Vergabeplattform (Einreichung von TA per
Post, E-Mail, Fax oder über Kommunikationsbereich der Vergabeplattform
ist nicht zulässig)

3. Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben

4. Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen
gem. §73(3) VgV

5. Angabe gem. § 53 (3) VgV, ob für Auftragsgegenstand gewerbl.
Schutzrechte bestehen o. beantragt sind

6. Angabe Art d. Bewerbung

7. bei Bewerbergemeinschaften (BG): geforderte Nachweise v. allen
Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung

8. Angaben zu Unterauftragnehmern gem. §36 VgV, Verpflichtungserklärung
der Unterauftragnehmer beigefügt

9. Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) gem. §47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen beigefügt

10. Mehrfachbewerbungen (MFB) sind nicht zulässig. Eine MFB ist auch
eine Bewerbung untersch. Niederlassungen eines Büros. MFB von
Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros
haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge.

11. Bestätigung des Nichtvorliegens zwingender und fakultativer
Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB

12. Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitglieds

13. Handelsregisterauszug gem. Pkt. III.1.1)

14. Mindesthonorarumsatz gem. Pkt. III.1.2)

15. Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.2)

16. Mindestreferenz A + B + C gem. Pkt. III.1.3)

17. Ausbildungsnachweise Projektleiter (PL)/ Objektüberwacher (OÜ) gem.
Pkt. III.1.3)

18. Berufserfahrung PL + OÜ gem. Pkt. III.1.3)

19. PL + OÜ nicht in Personalunion

20. Fachplaner vorbeugender Brandschutz (FB) gem. Pkt. III.1.3)

Auswahlkriterien und deren Wichtung:

Zu III.1.3)

Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; Gesamtgewichtung 100 %;
davon:

A Referenzen mit 70 %, davon:

1. Mindestref. A - Objektplanung (OPL) für Neubau eines Gebäudes; 14 %,
davon:

1.a erbrachte Lph 6 %, 1.b Bauwerkskosten (BWK) (KG 300+400) in EUR
brutto; 8 %

2. Mindestref. B - OPL für Neubau oder Sanierung eines Gebäudes mit
öffentlicher Nutzung; 14 %,

Davon:

2.a erbrachte Lph 6 %, 2.b BWK (KG 300+400) in EUR brutto; 8 %

3. Mindestref. C - OPL für den Neubau eines Gebäudes; 20 %, davon:

3.a Architektonische Qualität 20 %

4. Referenzen aus zusätzl. Referenzliste; 22 %, davon:

4.a Referenz Z.1 - OPL für Neubau oder Sanierung Schulgebäude; 10 %

4.b Referenz Z.2 - OPL Erfahrung bei Verwendung von Fördermitteln, 6 %

4.c Referenz Z.3 - OPL Erfahrung mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB
A §3(1) oder (2) oder §3 EU (1) oder (2); 6 %

B Qualifikation Projektteam Objektplanung für Gebäude mit 30 %, davon:

5. Erfahrungen des vorgesehenen PL in vergleichbarer Funktion; 15 %,
davon:

5.a Pers. Referenz PL; 10 %;

5.b Berufserfahrung PL; 5 %

6. Erfahrungen des vorgesehenen OÜ in gleicher Funktion; 15 %, davon:

6.a Pers. Referenz OÜ; 10 %

6.b Berufserfahrung OÜ; 5 %

Weitere Unterkriterien u. d. Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe
von 0, 1, 2 oder 3 Punkten) kann der beigefügten BM entnommen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der einzelnen Lph: Mit Abschluss des
Verhandlungsverfahrens wird vorerst vertraglich die Lph 2 beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso
besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung
erster Lph.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es ist vorgesehen, dass die Bieter in der 2. Stufe des Verfahrens eine
Projektidee (Entwurfsskizzen, Erläuterungen) zur Bewertung erarbeiten
u. präsentieren. Die Aufgabenstellung für die 2. Stufe des Verfahrens
mit Bewertungsmatrix II (Zuschlagskriterien), Angaben zu
Bearbeitungszeit und Vergütung liegt den Vergabeunterlagen bei.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag (TA) = Bewerbungsformular ist
über die Vergabeplattform in Textform unterschrieben (Ausschlussgrund)
fristgerecht elektronisch einzureichen. TA, per Post, E-Mail, Fax oder
über Kommunikationsbereich der Vergabeplattform eingereicht, werden
nicht berücksichtigt. Mitglieder von BG haben grundsätzlich alle
Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, außer Angaben zum
PL, OÜ und FB sowie zu den Ref.

Teil I: Angaben zum Vergabeverfahren

Teil II: Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer

A: Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

1) Angaben zur Identität des Bewerbers: Firmenbezeichnung,
Postanschrift mit Straße und PLZ/Ort, Kontaktperson(en), Telefon, Fax,
E-Mail, Internetadresse, Zweigstelle/Niederlassung

2) Allgemeine Angaben: Angabe zur Einordnung des Unternehmens - bei BG:
Angaben zur Einordnung des Unternehmens für jedes Mitglied; Rechtsform
gem. § 43 (1) VgV 2016; Bestätigung Wirtschaftsteilnehmer gem. § 73 (3)
VgV 2016 (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen); Angabe
Wirtschaftsteilnehmer gem. §53 (8) VgV 2016 (gewerbliche Schutzrechte).

3) Art der Bewerbung: Angabe Art der Bewerbung - Einzelbewerbung o. BG
(bei BG gem. § 43 (2) VgV 2016 Eigenerklärung von jedem Mitglied
separat vorlegen); bei BG: Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung
und bevollmächtigten Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen

4) Organigramm mit Darstell. der Bearbeitung des Projektes sowie Angabe
vorg. PL/OÜ/ FB, ggf. Mitglieder BG/Nachunternehmen (NU) als Anlage

B: Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers: Angaben zu
Identität des Vertretungsberechtigten (falls zutreffend) mit
vollständigem Namen, Position/Beauftragt in seiner/ihrer Eigenschaft;
Postanschrift, Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) sowie weitere
Informationen zur Vertretungsberechtigung

C: Angaben zu Nachauftragnehmern gem. § 36 VgV 2016. Falls ja, ist
durch jedes der betreffenden Unternehmen eine separate
Verpflichtungserklärung als Anlage (Formblatt im Anhang
Bewerbungsformular) beizufügen

D: Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem.
§ 47 (1) VgV 2016:

Falls ja, ist für jedes Unternehmen ein separates - vom jeweiligen
Unternehmen ordnungsgemäß ausgefülltes u. unterzeichnetes Formular zur
Eigenerklärung mit erford. Informationen der III.1.1) A und B sowie
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Teil III) vorzulegen. Dazu ist die
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen als Anlage (Formblatt) mit
den geforderten Angaben auszufüllen

A: Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit einer strafrechtl.
Verurteilung

Gem. § 123 (1) GWB. Falls ja, Angabe: Datum Verurteilung, Art der
Straftat, Gründe für die Verurteilung; verurteilte Personen; soweit
unmittelbar im Urteil festgelegt: Dauer des Ausschlusszeitraums und
Tatbestände. Im Fall einer Verurteilung: Angabe, ob Maßnahmen zur
Selbstreinigung getroffen wurden. Falls ja, Beschreibung der Maßnahmen

B: Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit der Entrichtung von
Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB. Angabe,
ob allen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Entrichtung von Steuern
oder Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen wurde

C: Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit Insolvenz,
Interessenkonflikten oder beruflichem Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB
(fakultative Ausschlussgründe). Liegen Ausschlussgründe vor? Falls ja,
Ausführung welche Gründe vorliegen. Wurden selbstreinigende Maßnahmen
getroffen? Falls ja, Beschreibung Maßnahmen.

Teil IV: Eignungskriterien

A: Befähigung zur Berufsausübung gem. § 44 (1) VgV 2016: 1) Nachweis
Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitgliedes: Name des
Büromitglieds, Nachweis durch Kammereintrag als Anlage beilegen. 2.)
Nachweis Eintragung in Handelsregister: Kopie Handelsregisterauszug
(HR-Auszug); falls nicht vorliegend: Begründung. Der HR-Auszug muss die
aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf nicht älter als 12 Monate ab
dem Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist sein.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des
Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die
Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (in
EUR brutto): Honorarumsatz im Bereich Objektplanung für Gebäude und
Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI 2013 für die letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre.

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der durchschnittlichen
Jahresumsätze (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) aus dem
Bereich Objektplanung für Gebäude und Innenräume maßgebend.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Angabe zum Mindesthonorarumsatz: Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt
der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich
Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI 2013 in
EUR brutto) wird festgelegt mit 750 000 EUR brutto.

Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV
2016:

1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme
Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als
Anlage.

2) Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten Deckungssummen in
Höhe von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 2,0 Mio. EUR für
sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache Maximierung nicht
erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1.
die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden
oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen
wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer
aufgrund von Eignungsleihe muss ebenfalls eine Versicherungsbestätigung
vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate
zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der
Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!

Gemäß § 47 (3) verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des
Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen
Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des
Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens
für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zusätzliche Referenzen aus gesonderter Referenzliste

Hinweis: Zusätzl. Referenzen können auch die als Mindestreferenzen
genannten Projekte beinhalten.

Ref. Z.1: Erfahrung Objektplanung einer Sanierung den Neubau oder die
Sanierung eines Schulgebäudes, mind. Lph 3 - 8 erbracht, Übergabe
Nutzer abgeschlossen im Zeitraum 01.01.2013 bis 31.03.2019

Ref. Z.2: Erfahrung Objektplanung bei der Verwendung von Fördermitteln,
Nachweis der Zuarbeit zur Erstellung Fördermittelantrag (FMA) und/oder
Verwendungsnachweis (VWN), erstellt im Zeitraum 1.1.2013 bis 31.3.2019
(Übergabe Nutzer)

Ref. Z.3: Erfahrung Objektplanung mit öffentlichem Vergaberecht nach
VOB A §3 (1) oder (2) oder §3 EU (1) oder (2) bei der Planung eines
oder mehrerer Gebäude, mind. LPH 5-8 erbracht, Übergabe Nutzer
abgeschlossen im Zeitraum 1.1.2013 bis 31.03.2019.

Folgende Angaben sind erforderlich:

Z.1: Objektbezeichnung; Objektbeschreibung; AG: Bezeichnung,
Ansprechpartner, Telnr.; Übergabe Nutzer; erbrachte Lph gem. § 34 HOAI
2013

Z.2 Objektbezeichnung; Objektbeschreibung; AG: Bezeichnung,
Ansprechpartner, Telefonnr.; Zuarbeit Erstellg. Fördermittelantrag,
falls ja Angabe Datum (Monat/Jahr); Zuarbeit Erstellg.
Verwendungsnachweis, falls ja Angabe Datum (Monat/Jahr); Art der
Fördermittel

Z.3 Objektbezeichnung; Objektbeschreibung; AG: Bezeichnung,
Ansprechpartner, Telnr.; Übergabe Nutzer; erbrachte Lph gem. § 34 HOAI
2013; Angabe Art der Ausschreibung

Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung
des Projektteams gem. §46 (1) i.V.m. §46 (3) Nr.2 u. 6 VgV 2016:

1) Angaben zum vorgesehenen PL und OÜ: Name, Berufl. Qualifikation,
Studiennachweis, als Anlage beilegen; Berufserfahrung in Jahren;
Tabellarischer Lebenslauf, als Anlage beilegen.

2) Pers. Referenz PL: Erfahrung des vorges. PL in vergleichbarer
Funktion (PL oder stellv. PL) OPL für Neubau oder Sanierung eines
Gebäudes, mind. Lph 3-8 selbst erbracht, mind. Honorarzone (HZ) III;
mit BWK (KG 300 + 400) von mind. 2,0 Mio. EUR brutto, Übergabe Nutzer
abgeschlossen im Zeitraum von 01.01.2013 bis 31.03.2019.

3) Pers. Referenz OÜ: Erfahrung des vorges. OÜ in gleicher Funktion OPL
für Neubau oder Sanierung eines Gebäudes, mind. HZ III, mind. Lph 8
selbst erbracht; mit BWK (KG 300 + 400) von mind. 2,0 Mio. EUR brutto,
Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum von 1.1.2013 bis 31.3.2019.

Folgende Angaben für pers. Referenzen PL und OÜ Bezeichnung u.
Beschreibung Baumaßnahme; Angaben AG: Bezeichnung, Ansprechpartner,
Telnr.; Übergabe Nutzer (Monat/Jahr); Funktion im Projekt; erbrachte
Lph. gem. §34 HOAI 2013; BWK (KG 300+400) in EUR brutto; Zuordnung zu
HZ gem. Anlage 10.2 HOAI 2013;

Hinweis: Persönliche Referenzen können auch die als Mindestreferenzen
und/oder zusätzliche Referenzen genannten Projekte beinhalten.

4) Angaben zum vorgesehenen FB: Bestätigung Bereitstellung Kapazitäten
und Leistungen zur Zuschlagserteilung.

Folgende Angaben: Bestätigung der Eigenerklärung, Angabe der Erbringung
im eigenem Unternehmen oder mit Nachunternehmer, bei Nachunternehmer
ist Verpflichtungserklärung beizulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Qualifikation PL und OÜ (Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich
Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbarem Studiengang,
Berufserfahrung mind. 4 Jahre in zuvor genannter Fachrichtung (PL, OÜ),
sollte der OÜ den geforderten Abschluss nicht aufweisen können, dann
muss der Nachweis von mind. einer technischen Ausbildung und mind. 10
Jahren als Objektüberwacher im Bereich der Objektplanung von Gebäuden
erbracht werden, PL und OÜ dürfen nicht in Personalunion auftreten.

Siehe III.1.3) Eignungskriterien und II.2.9), Bepunktung entsprechend
beigefügter Bewertungsmatrix;

Hinweis: Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten
Studienabschlusses bis zum Fristende zur Einreichung dieses
Teilnahmeantrages.

Referenz gem. § 46 (3) Nr. 1 i.V.m. § 75 (5) VgV 2016:

Mindestreferenz A: Objektplanungsleistungen für den Neubau eines
Gebäudes, mind. Honorarzone III; Übergabe Nutzer abgeschlossen im
Zeitraum vom 1.1.2013 bis 31.3.2019

Mindestreferenz B: Objektplanungsleistungen für den Neubau oder die
Sanierung eines Gebäudes mit öffentlicher Nutzung, mind. Honorarzone
III; Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2013 bis
31.03.2019

Hinweis Ref. A+ B: Bei öffentlichen Auftraggebern ist eine
Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten die
Eintragungen des Bewerbers im übergebenen Formular als Eigenerklärung.

Mindestreferenz C: Objektplanungsleistungen für den Neubau eines
Gebäudes, mind. HZ III; BWK (KG 300+400) von mind. 2,0 Mio. EUR brutto,
mind. Lph 3-5 erbracht, LPH 5 abgeschlossen im Zeitraum vom 1.1.2013
bis 31.3.2019

Die Mindestreferenz C kann auch die als Mindestreferenz A oder B
benannten Projekte beinhalten.

Folgende Angaben für Referenzobjekt A+B+C: Objektbezeichnung und
Objektbeschreibung; Besteht eine Baumaßnahme aus Neubau in Verbindung
mit einer Sanierung so ist für die jeweilige Referenz nur der
geforderte Anteil BWK (Sanierung bzw. Neubau) anzugeben. Auftraggeber:
Bezeichnung, Ansprechpartner, Telnr.; Angabe, ob öffentlicher AG
(ja/nein),Angabe ob Referenzbescheinigung vorliegt; Leistungszeitraum:
Leistungsbeginn, Übergabe Nutzer (Ref. A+B) oder LPH 5 Übergabe Nutzer
abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2013 bis 31.03.2019 (Ref. C)
(Monat/Jahr); Erbrachte Lph gem. § 34 HOAI; BWK (KG 300+400) in EUR
brutto; Zuordnung zu Honorarzone gem. Anlage 10.2, HOAI 2013;
Referenzblätter Ref. A+B: Beschreibung u. Vorstellung des Projektes je
auf max. 2 Blatt DIN A4 druckbar. Darstellung ist frei wählbar, sollte
jedoch einen Lageplan, einen Grundriss, eine Ansicht und Fotos
enthalten. Referenzblätter Ref. C: Beschreibung und Vorstellung des
Projektes auf max. 2 Blatt DIN A3 druckbar. Die architektonische
Qualität wird durch ein Gremium bewertet. (Entwurfsidee, gestalterische
Umsetzung, Funktionalität). Die Darstellung ist frei wählbar, muss
jedoch folgende Unterlagen enthalten: Darstellung der funktionalen
Zusammenhänge auf mind. 1 Grundriss, Darstellung der Entwurfsidee in
Lageplan, Grundriss, Schnitt oder verbaler Beschreibung, Darstellung
der gestalterischen Umsetzung durch Fotos von Innen- und Außenräumen,
Perspektiven oder Ansichten. Die Darstellung muss gut lesbar und
aussagekräftig sein.

Eine Obergrenze für einzureichende Referenzen legt der AG nicht fest,
d.h. es ist zulässig, dass Bewerber mehr als eine geforderte
Mindestreferenz einreicht. Bewertet werden ausschließlich die
eingereichte Mindestreferenz sowie Referenzen aus zusätzlicher
Referenzliste. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als drei Referenzen
einreicht, die die Mindestanforderungen der Referenzen A, B+ C
erfüllen, hat er anzugeben, welche Referenz der AG für seine
Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird
der AG die ersten 3 eingereichten Referenzen seiner Auswahl zu Grunde
legen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 (1), (2) und (3) VgV
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend
mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG
(ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE
hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die
Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als
Anlage Bewerbungsformular beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit
Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende
Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form
einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine
bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein
Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit
schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht
erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich
beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde,
Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/04/2019
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 29/05/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 22/10/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für den Teilnahmewettbewerb wurde das Vertragsmuster zur Information
beigelegt. Vertrag u. Projektidee sind erst nach Aufforderung durch die
zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter auszufüllen. Die
Einreichung der TA u. Angebote per Telefax, E-Mail od. über
Kommunikationsbereich der Vergabeplattform ist nicht zulässig. Elektr.
Angebotsabgabe in Textform, mit fortgeschrittener u. qualifizierter
Signatur ist zugelassen. Jegliche Kommunikation (Änderung von
Vergabeunterlagen, Informationsschreiben, Beantwortung von Rückfragen
etc.) wird über die Plattform eVergabe.de bereitgestellt. Sobald dort
neue Informationen zu einem Vergabeverfahren veröffentlicht werden,
erhalten Sie von eVergabe.de eine E-Mail-Benachrichtigung. Eingehende
Rückfragen per Post, E-Mail oder Fax können nicht beantwortet werden.

Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen
Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau u.
korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden
Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der
Lage sind, die Bescheinigungen u. andere genannte dokumentarische
Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig
auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern
III.1) u. III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben u. Nachweise
zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der der im
Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen
werden. Nicht fristgerecht elektr. eingereichte Unterlagen werden nicht
berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor,
fehlende Nachweise u. Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht
alle geforderten Angaben, Nachweise u. Referenzen enthalten, werden
ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer
gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden
anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung
mit dem Original geben. Anlagen z. TA d. Bieters dürfen max. 40 MB
nicht überschreiten.

Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in
Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der
AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben
im TA zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG
ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte
Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die
personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu
gewährleisten.

Nicht erwünscht sind allg. Werbebroschüren u. Unterlagen zur
Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die
geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht
berücksichtigt.

Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine
Kosten erstattet. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. §
47 VgV 2016 der Nachunternehmer (NU) u. ggf. deren NU, soweit sich der
Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, od. ein Mitglied einer BG, die
den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit
von NU beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer
zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt
werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder
Eignung (Ausschlusskriterium).

Enthalten die Bekanntmachung od. Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb
Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des
Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG
unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist
der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.

Bei den Vergabeunterlagen verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen
gilt die gewählte Form für alle Geschlechter. Sofern nicht ausdrücklich
anders bestimmt, sind mit "Bewerber" oder "Bieter" sowohl einzelne
Unternehmen als auch BG gemeint, mit "Auftragnehmer" der Bieter bzw.
die BG.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
PF 101364
Leipzig
04013
Deutschland
Telefon: +49 341977-1040
E-Mail: [7]vergabekammer@ldl.sachsen.de
Fax: +49 341977-1049

Internet-Adresse: [8]www.ldl.sachsen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach §
160 (3) GWB unzulässig ist, soweit 1) der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb eines Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt. 2) Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist
zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden. 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden. 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales
Vergabebüro
PF120020
Dresden
01001
Deutschland
Telefon: +49 3514883789
E-Mail: [9]ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783

Internet-Adresse: [10]www.dresden.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/03/2019

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References

1. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED
2. http://www.dresden.de/
3. http://www.evergabe.de/unterlagen
4. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED
5. http://www.dresden.de/
6. http://www.evergabe.de/
7. mailto:vergabekammer@ldl.sachsen.de?subject=TED
8. http://www.ldl.sachsen.de/
9. mailto:ZVB-VOF@dresden.de?subject=TED
10. http://www.dresden.de/

 
 
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