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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Gotha - Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019031209333877458 / 114975-2019
Veröffentlicht :
12.03.2019
Angebotsabgabe bis :
10.04.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
90520000 - Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen
DE-Gotha: Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen

2019/S 50/2019 114975

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landkreis Gotha vertr.d.d. Werkleiter
18.-März-Str. 50
Gotha
99867
Deutschland
E-Mail: [1]abfallservice@kreis-gth.de
NUTS-Code: DEG0C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.kreis-gth.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=223881
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Kommunaler Abfallservice Landkreis Gotha
An der Hardt 1
Leinatal OT Wipperoda
99894
Deutschland
E-Mail: [4]abfallservice@kreis-gth.de
NUTS-Code: DEG0C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.kreis-gth.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=223881
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sammlung, Transport und Entsorgung von Kleinmengen gefährlicher Abfälle
im Landkreis Gotha
Referenznummer der Bekanntmachung: KAS 2018-15
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
90520000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die zu vergebene Leistung umfasst die Sammlung von Kleinmengen
gefährlicher Abfälle mittels Schadstoffmobil auf den Wertstoffhöfen des
Landkreises Gotha zu festgelegten Zeiten, aus privaten Haushaltungen
und anderen Herkunftsbereichen entsprechend der Thüringer Verordnung
über die Entsorgung von Sonderabfall-Kleinmengen, sowie der Transport
und die Entsorgung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG0C
Hauptort der Ausführung:

Landkreis Gotha
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftragnehmer übernimmt als beauftragter Dritter die Sammlung von
Kleinmengen gefährlicher Abfälle mittels Schadstoffmobil auf den
Wertstoffhöfen des Landkreises Gotha zu festgelegten Zeiten, aus
privaten Haushaltungen und anderern Herkunftsbereichen entsprechend der
Thüringer Verordnung über die Entsorgung von Sonderabfall-Kleinmengen,
sowie den Transport und die Entsorgung.

Es erfolgt die Übernahme und Entsorgung von ca. 128 t Schadstoffen pro
Jahr.

Die Wertstoffhöfe des Landkreises Gotha befinden sich zurzeit an
folgenden Standorten:

Wertstoffhof Deponie Wipperoda (An der Hardt 1, 99894 Leinatal OT
Wipperoda),

Wertstoffhof Ohrdruf (Suhler Str. 7b, 99885 Ohrdruf),

Wertstoffhof Waltershausen (Heinrich-Schwerdt-Str. 16, 99880
Waltershausen),

Wertstoffhof Gotha Nord/Ost (Kindleber Str. 188, 99867 Gotha),

Wertstoffhof Gräfentonna (Niedergrabenstr. 9a, 99958 Gräfentonna),

Wertstoffhof Kornhochheim (Hauptstraße, 99192 Kornhochheim),

Wertstoffhof Gotha Süd (Schlegelstr. 15b, 99867 Gotha).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist
Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, mindestens eines
Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft
nachzureichen,

Eigenerklärung, dass der Bieter gesetzestreu im Sinne des § 122 Abs.
1 GWB ist, insbesondere, dass keine illegalen Arbeitskräfte im
Unternehmen beschäftigt sind und kein Verstoß der einschlägigen
Paragraphen des Sozialgesetzbuches (Drittes Buch, Arbeitsförderung),
des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und des Gesetzes zur Bekämpfung
der Schwarzarbeit vorliegt, sowie der Zahlung mindestens in Höhe des
gesetzlichen Mindestlohnes im Sinne des Mindestlohngesetzes (MiLoG),

Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§
123,124 GWB,

Erklärung zu Eintragungen in polizeilichen Führungszeugnissen aller
Geschäftsführer (falls kein Geschäftsführer bestellt ist, aller
Inhaber) und im Gewerbezentralregisterauszug für das Unternehmen. Auf
Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist die
polizeilichen Führungszeugnisse aller Geschäftsführer (falls kein
Geschäftsführer bestellt ist, aller Inhaber) sowie der Auszug aus dem
Gewerbezentralregister für das Unternehmen nachzureichen,

Eigenerklärung über Erfüllung der gewerblichen Voraussetzungen und
Eintragungen im Berufs-oder Handelsregister. Die Vergabestelle fordert
mit dem Angebot, jedoch spätestens nach entsprechender Aufforderung
innerhalb einer gesetzten Frist die Beibringung eines
Handelsregisterauszuges (bei GmbH & Co.KG auch von der GmbH
(Komplementär)).

Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise durch alle Mitglieder zu
erbringen. Der Bieter muss darüber hinaus in der Lage sein, sämtliche
Nachweise für die vorgesehenen Unterauftragnehmer während der
Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer
gesetzten Frist beizubringen. Das Ausstellungsdatum der Dokumente zum
Nachweis der persönlichen Lage/Berufs- oder Handelsregister soll
gerechnet vom Zeitpunkt der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate
sein. Ein früheres Ausstellungsdatum ist unschädlich, wenn sich dem
jeweiligen Nachweis entnehmen lässt, dass dieser noch bis zum Termin
der Angebotsabgabe gültig ist. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die
Bieter verpflichtet, die genannten Nachweise in aktueller Fassung
nachzureichen. Kann ein Bieter aus einem stichhaltigen Grund die
geforderten Nachweise nicht beibringen oder können Nachweise von
ausländischen Unternehmen nicht beschafft werden, so sind gleichwertige
Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bieter auf Verlangen
der Vergabestelle darzulegen bzw. die Bieter sind verpflichtet, auf
Anforderung die stichhaltigen Gründe zu benennen. Sollte ein Bieter der
Nachforderung von Nachweisen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen,
wird das Angebot gemäß § 57 (1) Nr. 2 VgV von der Wertung
ausgeschlossen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über Umsatzangaben (Gesamtumsatz und Umsatz der
ausgeschriebenen Leistung (getrennt nach Eigen- und Fremdleistung)) für
die Jahre 2015, 2016 und 2017,

Eigenerklärung über Insolvenzverfahren/Liquidation. Auf Verlangen der
Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist der jüngste
bestätigte Jahresabschlussbericht bzw. die Bilanz sowie Gewinn- und
Verlustrechnung 2015, 2016 und 2017 einzureichen,

Eigenerklärung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer
Betriebshaftpflichtversicherung, auf Verlangen des Auftraggebers, mit
folgenden Inhalten vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit
der Deckungssumme in Höhe von mind. 1,0 Mio. EUR für Vermögensschäden
und mind. 2,5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise durch alle Mitglieder zu
erbringen. Der Bieter muss darüber hinaus in der Lage sein, sämtliche
Nachweise für die vorgesehenen Unterauftragnehmer während der
Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer
gesetzten Frist beizubringen. Kann ein Bieter aus einem stichhaltigen
Grund die geforderten Nachweise nicht beibringen oder können Nachweise
von ausländischen Unternehmen nicht beschafft werden, so sind
gleichwertige Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bieter
auf Verlangen der Vergabestelle darzulegen bzw. die Bieter sind
verpflichtet, auf Anforderung die stichhaltigen Gründe zu benennen.
Sollte ein Bieter der Nachforderung von Nachweisen nicht oder nicht
fristgerecht nachkommen, wird das Angebot gemäß § 57 (1) Nr. 2 VgV von
der Wertung ausgeschlossen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung zu Referenzen der letzten 3 Jahre unter Beachtung der
Mindestanforderung (1 Referenz innerhalb der letzten 3 Jahre mit einer
Vertragsdauer von mindestens einem Jahr und einem Entsorgungsumfang von
mindestens 90,0 t/Jahr). Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb
einer gesetzten Frist entsprechende Nachweise vorzulegen,

Dem Angebot ist eine Kopie des Zertifikats Entsorgungsfachbetrieb
nach § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz beizufügen. Die Erlaubnis
hinsichtlich des Transportes von gefährlichen Abfällen, mindestens
derer welche in der Leistungsbeschreibung benannt sind, ist in dem
Zertifikat aufgelistet,

Benennung der verantwortlichen Führungskraft/Führungskräfte, der
chemiespezifischen Fachkraft/Fachkräfte und der Hilfskraft/Fahrer sowie
deren Qualifikation und Fortbildung i.S.d. TRGS 520 Abschnitt 5
Gefahrgutverordnung. Eine Kopie der fachlichen Qualifikation(en) und
Fortbildung(en) der benannten Personen sind dem Angebot als Anlage
beizufügen,

Angabe der jeweiligen behördlichen Genehmigung(en), aus der/denen
ersichtlich ist, dass die in der Leistungsbeschreibung aufgelisteten
Abfallarten entsprechend entsorgt werden dürfen. Eine Kopie der
behördlichen Genehmigung(en) des Zwischenlagers oder der
Behandlungsanlage etc. ist/sind dem Angebot als Anlage beizufügen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Bei Bietergemeinschaften müssen sich die Nachweise zur technischen
Leistungsfähigkeit auf die Leistungsbereiche beziehen, die vom
jeweiligen Mitglied der Bietergemeinschaft erbracht werden sollen. Die
Nachweise werden dann in Summe bewertet. Für den Fall, dass der Bieter
die Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit nicht selbst erbringen
kann und er sich deshalb Unterauftragnehmer bedient, sind auch die
Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit der Unterauftragnehmer
beizubringen. Der Bieter muss darüber hinaus in der Lage sein,
sämtliche Nachweise für die vorgesehenen Unterauftragnehmer während der
Angebotsprüfung auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer
gesetzten Frist zu erbringen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die
Bieter verpflichtet, die genannten Nachweise in aktueller Fassung
nachzureichen. Beabsichtigt der Bieter, sich der Fähigkeit anderer
Unternehmen zu bedienen, so hat er auf Verlangen der Vergabestelle
nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des
Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des Auftrages tatsächlich zur
Verfügung stehen, in dem er beispielsweise eine entsprechende Erklärung
des Unterauftragnehmers vorlegt.

Kann ein Bieter aus einem stichhaltigen Grund die geforderten Nachweise
nicht beibringen oder können Nachweise von ausländischen Unternehmen
nicht beschafft werden, so sind gleichwertige Nachweise beizufügen. Die
Gleichwertigkeit ist vom Bieter auf Verlangen der Vergabestelle
darzulegen bzw. die Bieter sind verpflichtet, auf Anforderung die
stichhaltigen Gründe zu benennen. Sollte ein Bieter der Nachforderung
von Nachweisen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, wird das
Angebot gemäß § 57 (1) Nr. 2 VgV von der Wertung ausgeschlossen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/04/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 10/04/2019
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Dieses Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgeführt!

Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt,
vollständig und direkt unter [7]http://ww.evergabe-online.de abgerufen
werden.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich mit dem Angebot, die Ergänzenden
Vertragsbedingungen zur Tariftreue und Entgeltgleichheit (Anlage 3),
zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (Anlage 4) sowie zum
Nachunternehmereinsatz, Kontrollen und Sanktionen (Anlage 9) gemäß
ThürVgG einzuhalten. Dazu sind die Formblätter in den Anlagen 3,4 und 9
des Angebotsformulars auszufüllen, zu unterschreiben, mit Ort und Datum
zu kennzeichnen und dem Angebot beizufügen. Fehlt die Unterschrift
unter diesen Formblättern oder werden diese Formblätter den
Angebotsunterlagen nicht beigefügt, wird das Angebot vom
Vergabeverfahren ausgeschlossen. Wird das Angebot als
Bietergemeinschaft abgegeben, ist folgende Erklärung dem Angebot
beizufügen: Erklärung der Bietergemeinschaft (Anlage 5).

Werden Leistungen auf Nachunternehmer übertragen sind die Formblätter
in der Anlage 6 zum Angebot vom Nachunternehmer und Bieter vollständig
ausgefüllt und unterschrieben sofern der Nachunternehmer bereits bei
Angebotsabgabe bekannt ist mit den der Vergabestelle zu übersendeten
Angebotsunterlagen einzusenden.

Die Formblätter in den Anlagen 7 und 8 erfordern zwingend die
Unterzeichnung durch den jeweiligen Nachunternehmer. Diese Formblätter
sind sofern der Nachunternehmer bereits bei Angebotsabgabe bekannt
ist den der Vergabestelle zu übersendenden Angebotsunterlagen, durch
den jeweiligen Nachunternehmer unterschrieben sowie mit Ort und Datum
gekennzeichnet, beizufügen. Sofern der jeweilige Nachunternehmer noch
nicht bekannt ist, sind diese Unterlagen nach Aufforderung durch den
Auftraggeber unter Fristsetzung nachzureichen. Fehlt diese Unterschrift
unter diesen Formblättern oder werden diese Formblätter den
Angebotsunterlagen nicht beigefügt bzw. innerhalb der gesetzten Frist
nicht nachgereicht, wird das Angebot vom Vergabeverfahren
ausgeschlossen.

Des Weiteren ist der Vertragsentwurf (Anlage 10) zur Kenntnis zu nehmen
und dem Angebot beizufügen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Freistaates Thüringen beim Landesverwaltungsamt -
Referat 250
Jorge-Semprún-Platz 4
Weimar
99423
Deutschland
Telefon: +49 361-37737254
Fax: +49 361-37739354
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GBW unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4.Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/03/2019

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References

1. mailto:abfallservice@kreis-gth.de?subject=TED
2. http://www.kreis-gth.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=223881
4. mailto:abfallservice@kreis-gth.de?subject=TED
5. http://www.kreis-gth.de/
6. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=223881
7. http://ww.evergabe-online.de/

 
 
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